ASUS B550-F LAN Treiber unter Linux

ChrisdaKing

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Hey zusammen,

hat jemand von euch schon den Intel i225-V mit einer aktuellen Linux Distribution zum laufen bekommen?

Egal ob Ubuntu oder Debian, es wird kein NIC erkannt und kein NetworkManager angezeigt. Die Treiber sollten schon lange im Kernel enthalten sein. Mit lspci wird die Karte auch angezeigt, mehr aber auch nicht.

Danke
 
was sagt denn "lspci -k"? da sollte der geladene treiber stehen:

Code:
$ lspci -k

08:00.0 Ethernet controller: Intel Corporation I211 Gigabit Network Connection (rev 03)
        Subsystem: ASRock Incorporation Device 1539
        Kernel driver in use: igb
        Kernel modules: igb

statt igb sollte bei dir igc stehen.
 
Läuft bei mir mit Kernel 5.7.9 unter Gentoo.
Nachschauen, ob im Kernel CONFIG_IGC=m gesetzt ist, oder 'modprobe igc' aufrufen.
igc ist das Kernelmodul für den Intel i225-V.
 
Ich habe das Strix B550-E Mainboard und das gleiche Problem mit sämtlichen *buntus. Ich hatte dann Fedora und Manjaro mit dem 5.6 Kernel probiert und siehe da, Netzwerk funktioniert. Du hast zwar recht, der Treiber ist schon seit längerem im Kernel integriert, aber irgendwo hatte ich mal gelesen das es angeblich Bugs mit der Intel Firmware gab. Vermutlich haben neuere Kernels wie der 5.6 bereits Optimierungen integriert.
 
05:00:0 Ethernet Controller: Intel Corporation Device 15f3 (rev 01)
Subsystem: ASUSTeK Computer Inc. Device 87d2
Ergänzung ()

GentooFuchs schrieb:
Läuft bei mir mit Kernel 5.7.9 unter Gentoo.
Nachschauen, ob im Kernel CONFIG_IGC=m gesetzt ist, oder 'modprobe igc' aufrufen.
igc ist das Kernelmodul für den Intel i225-V.

modprobe: FATAL: Module igc not found in Directory /lib/modules/5.6.0-2-amd64
 
Ich habe eben noch bei einem "alten" ArchLinux mit Kernel 5.6.16 nachgeschaut. Da funktioniert der Intel i225-V mit dem Standardkernel...

igc not found heißt wohl nicht vorhanden...
Einen Kernel selber bauen, warten oder eine andere Distribution ausprobieren.
 
Mit Frickelei könnte es klappen, aber ehrlich gesagt würde ich eher auf den nächsten Point Release (Ubuntu) warten bzw. eine andere Distri nutzen, wie schon GentooFuchs vorgeschlagen hat.
 
Also mit Fedora z.B. läufts direkt. Ich warte auf was neues, danke euch!
 
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