News Asus ROG Dominus Extreme: Mainboard-Extravaganz für Intels 28-Kerner im Quadrat

SaschaHa schrieb:
Hier sehe ich neuerdings eine gewisse Ironie. Denn die Software, die so viel Leistung benötigt, ist ja in der Regel dahingehend optimiert und kann auch damit ungehen :rolleyes:

Und die Software, die es nicht kann, benötigt es in der Regel auch nicht.


FACEPALM
 
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Zu behaupten Software die viel Leistung benötigt, soll in der Regel auf viele (28) Kerne Optimiert sein, stimmt nicht.
Zumindest sieht die Realität anders aus anders aus.

Ich sage nicht das du Komplett unrecht hast, aber auch nicht ganz recht ^^
 
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@happylol
Ich denke jetzt vorwiegend an Content-Creation (Video-Editing / Encoding), CAD-Design (insbesondere Rendering) und solche Dinge. Diese skalieren wunderbar mit der Kern-Anzahl. Und bei Servern oder wissenschaftlichen Sachen ist es Gang und Gäbe, dass man die verwendete Software bestmöglich an möglichst viele und dafür niedrig taktende Kerne anpasst.
 
Cool ! Endlich ein würdiger Nachfolger des Itanium.Nun allerdings im HEDT Segment.Aber bei den Verbrauchswerten,wird ihm wohl das Schicksal des Itanium nicht erspart bleiben.Da muß man schon Super Enthusiast sein,um sich sowas hinzustellen.Im Highend Workstation Bereich,mag man ja noch Kunden finden,aber nicht im Konsumer Segment.
Der Gedanke dieses Monster bei freiem Multi auch noch zu übertakten ,
verbietet sich dann von allein ,oder zumindest nicht ohne LN2...Bin gespannt,ob der 8auer auf den Zug aufspringt.
 
Zuletzt bearbeitet:
Kann mir jemand erklären was dieses "unlocked" beim W-3175X bedeutet? Offener Multi?

So schön das Brett auch sein mag, es einem Einsatzweck als Workstation zuzuschreiben finde ich etwas deplatziert
 
Hallo @ all,

also für mich war das Board gestorben als ich Aquantia gelesen habe. Das 10GBase-T Pendant zu einem Realtek-NIC. Dabei kann es Asus doch eigentlich besser, wie er eindrucksvoll mit seinem ASUS WS X299 Sage/10G beweist. Das ist ein MB das für echte Enthusiasten gemacht wurde, und seinen hohen Preis von fast 600€ absolut verdient. Das Beste daran - es ist gar nicht für OC gedacht. Und hat als wirklich einziges MB auf dem gigantischem Desktop-Markt einen "richtigen" 10GBase-T Chip drauf mit dem X550 Chipsatz.

Und wer solche Bretter braucht? Nun derjenige der sich semi-professionell mit Gaming beschäftigt. Der nicht nur zockt, sondern auch moddet oder in 4K streamt, oder 4k Youtube Gaming-Videos bearbeitet, usw. Oder z.B. ein CPU-lastiges Spiel zockt, und gleichzeitig aber auf dem gleichen Rechner einen Spielserver hosten will, z.B. für Conan Exiles.

Das wäre z.B. aus dem Stehgreif ein Anwendungsfall für ein Game, das will man es selbst hosten, jede Ressource frisst die man ihm vorwirft. Da dürfen es im Extremfall auch gerne über 28 Kerne und über 128GB RAM sein. Ich hab da eine Zeitlang auf einem Server gezockt, der die berühmte Calamitous Mod neben anderen ressourcenfressenden Mods beinhaltete. Obwohl das Game auf einem Profi-Server im Rechenzentrum lief, war die Leistung in manchen zugebauten Gegenden absolut unterirdisch. Ist man irgendwo in der nähe von Spieler-Megabauten teleportiert, hat der vollständige Aufbau der Spielwelt teilweise über 30 Sekunden gedauert. Wohlgemerkt, nachdem der eigentliche Ladevorgang abgeschlossen war und man eigentlich schon Kontrolle über seinen Char hatte. Sprich ungefähr so als würde man mit 1/30 FPS spielen müssen. Auf den allermeisten Spieleservern herrscht daher ein sehr strenge und rigorose Begrenzung der Baugrösse, also wie groß man seine Basis/Burg/whatever bauen darf.
 
dürfte sich mehr an Sammler richten :rolleyes:
 
ghecko schrieb:
@borizb
Ein R7 2700 (8-Kerner) erreicht laut CB in den Anwendungen 95% der Leistung des i7-8700k, verbraucht aber dabei 10% weniger Energie. Unter AVX2 Last sind es sogar 30%.
Das ist der momentan effizienteste Desktopprozessor und der Grund, warum AMD 4 davon in einem Sockel betreiben kann, ohne das ganze mit einer 30cm breiten SpaWa-Autobahn versorgen zu müssen.

Anhang anzeigen 715665

Das Mainboard für den AMD-Prozessor auf dem verlinkten Foto von Anandtech scheint auch ansonsten das bessere Design zu haben. So hat es 7 PCI-E-Slots anstatt, wie beim Asus, nur lächerliche 4 und die Speicherbänke sind engstmöglich und absolut symmetrisch zum Prozessor angeordnet und nicht mit einer Lücke zum äußersten DIMM-Sockel wie beim Asus der Fall.

Aber wie auch immer: Ein Mainboard mit aktiven Lüfter(n) würde ich ohnehin nicht kaufen -- die sind nämlich nicht nur laut, sondern gehen einem gerne nach ein paar Jahren Dauerbetrieb kaputt und sind dann für gewöhnlich nicht mehr als Ersatzteil zu bekommen, weshalb man dann entweder das Mainboard wegwerfen kann oder sich mühsam bei Zulieferern Ersatz suchen muss.

Ein Mainboard mit UEFI kaufe ich ebenfalls nicht, denn entgegen dem funktionsmäßig und speichermäßig stark beschränkten und damit zum Einschleusen von umfangreicheren Code im PreBoot Bereich kaum geeigneten alten BIOS ist das im Unterschied zum klassischen BIOS auch per Netzwerkschnittstelle von Ferne unbemerkbar für den Nutzer kontrollier- und veränderbare UEFI ein Paradies für Hacker, von denen jeder schon vor Jahren den UEFI-Quellcode plus zugehörigem Signierungs-Key um seine Malware trotz SecureBoot starten zu können frei aus dem Internet herunterladen konnte (mittlerweile gibt es das ganze Paket mit Signierungsschlüsseln zum Download als torrent-Datei für jeden der daran interessiert ist Malware für das UEFI zu schreiben und dafür genaue Kenntnisse über die Funktionsweise des UEFI braucht):

https://www.techpowerup.com/182484/amibios-source-code-and-amis-uefi-signing-key-leaked
https://www.welivesecurity.com/2018/09/27/lojax-first-uefi-rootkit-found-wild-courtesy-sednit-group/

Der einzige dem UEFI/SecureBoot heute noch zuverlässig den Zugriff auf einem Rechner verweigert ist für gewöhnlich der Besitzer der Hardware, denn dieser kennt sich meistens mit UEFI-Hacks nicht aus und hat daher dank SecureBoot sogar Probleme seinen selbstgeschriebenen Code auf seiner Maschine laufenzulassen. Alle anderen, ob Hardware- oder Softwarehersteller, Behörden oder Kriminelle haben längst wieder genug Möglichkeiten (Malware-)Code auf UEFI-Systemen auszuführen (und können diesen nun sogar als SPI-Modul im UEFI auf dem Mainboard speichern, so dass der Nutzer die Malware nicht einmal mehr durch Überschreiben/Austauschen der Festplatte vom System bekommt) und so die teuer bezahlte Hardware gegen die Interessen ihres Besitzer zu verwenden -- zu Spionage- und Überwachungszwecken, zum Einschleusen von Malware etc.

Insofern sind beide Mainboards nichts für mich. Im Prinzip kaufe ich schon mit bleifreiem Lot gelötete Mainboards nur mit Zähneknirschen. Die Hersteller sollten mal unverzinnte, nackte Mainboardplatinen und dazugehörige Bauteile zum Selberlöten anbieten, die man dann privat bestücken und mit dem Lot seiner Wahl verlöten kann. Ich kann gar nicht so viel Essen wie ich erbrechen möchte, wenn ich diese matten Lötstellen des bleifreien Lotes auf einer mehrere hundert Euro teuren, neu gekauften Mainboardplatine sehe. Boards mit derart matten Lötstellen hat man zu Bleilot-Zeiten als minderwertig aussortiert, selbst wenn sie problemlos funktionierten. Heute verkauft man diesen Schrott.

Louis Rossman entfernt in seinen Youtube-Videos das bleifreie Lot dann auch genauso sorgfältig wie ich das bei einigen meiner High-End-Mainboards getan habe und bei Reparaturen ständig tue und lötet mit hochwertigerem Bleilot nach.
 
@cliscan
Gibt es überhaupt aktuelle Boards OHNE UEFI?
 
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cliscan schrieb:
Das Mainboard für den AMD-Prozessor auf dem verlinkten Foto von Anandtech scheint auch ansonsten das bessere Design zu haben. So hat es 7 PCI-E-Slots anstatt, wie beim Asus, nur lächerliche 4 und die Speicherbänke sind engstmöglich und absolut symmetrisch zum Prozessor angeordnet und nicht mit einer Lücke zum äußersten DIMM-Sockel wie beim Asus der Fall.

Also lächerlich machst Du dich gerade selbst. Und beweist mit deiner Aussage, daß Du scheinbar den Artikel nicht einmal überflogen hast, geschweige denn gelesen, sondern nur die Bilder angeschaut hast. Der äußerste DIMM-Sockel - der keiner ist....

Tja lesen macht doch schlauer.:daumen:

Auch wenn ich deine Meinung bezüglich "früher war alles besser" zum großen Teil teile, was hat das alles speziell mit diesem MB zu tun? WAYNE was Du für ein MB nicht kaufen würdest? Fakt ist, daß es weder aktuelle AMD- noch Intel-MBs gibt die kein UEFI, sondern ein reines BIOS haben. Zumindest im normalen Desktop-Bereich, wie es bei Server-Platinen ist weiß ich zugegeben nicht.

Und die generelle Lötqualität bei Elektronik heutzutage, völlig egal ob zutreffend oder nicht, ist wie man OT für gewöhnlich definiert.

Und wie zum Teufel sollte man heutzutage verwendete Mikro-SMD Teile selbst verlöten? Hast Du einen Knall? Und das sagt einer der fast 40 Jahre Löterfahrung hat, und wirklich schon mal einen Computer als Bausatz zusammen gelötet hat.
 
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Muxxer schrieb:
Schon paar jahre her als es solche Monsterboards in den Privaten Markt geschaft haben
https://www.hardwareluxx.de/images/stories/newsbilder/pmoosdorf/2010/evga_dual_1366.jpg
das war auch so n Monster
aber wer kauft so n ding und für was? ausser S..wanzmark für alles andere im Profibereich gibts besseres

Nur ein Beispiel, wobei es wohl noch ein Dutzend weitere geben würde, wäre ein VM-Server bei dem 2-3 Ghz je Core nicht ausreichend sind.
Anwendungen, für die 2-3 Ghz nicht ausreichend sind muss ich dir hoffentlich nicht auch noch aufzählen, ansonsten wäre dein 5820K nicht auf 4,5 Ghz übertaktet.

Und nein, es gibt keinen vergleichbaren bzw. wie du meinst sogar besseren Xeon/Epyc für solche Anwendungszwecke.

Tellerrand und so ;)

Auf die Helden hier im Thread, die meinen ein Xeon wäre speziell für Gamer im "S..wanzmarkt" gedacht gehe ich lieber nicht weiter ein ...


ghecko schrieb:
Bei dieser Materialschlacht ist es verwunderlich, wie AMD es schafft 32-Kerne auf ner normalen ATX-Platine unterzubringen und mit einem Netzteil zu versorgen.

Der Stromverbrauch unter Belastung wird sich ohne OC kaum zum 2990X unterscheiden, von daher wäre auch der Intel Prozessor mit regulärem OC ohne Probleme auf einem ATX Mainboard unterzubringen.
Was du wohl nicht verstanden hast, ist dass dieses Mainboard offensichtlich für extremes OC ausgelegt ist.
Ein halbes kW schaffen aktuell schon sowohl der 7980XE, sowie auch der Threadripper 1950X bei extremem OC ohne Probleme. Wie das nun bei einem 28/32-Kerner aussieht muss ich dir wohl nicht erklären?
 
Zuletzt bearbeitet:
Naja unsere IT-ler ham sich trotzdem über das teil ausgelassen haha und die Betreuen hier das komplette Rechenzentrum
und die 4,5 brauch ich nur zum Gamen alles andere is auch mit 3ghz schnell genug FEM läuft über Teslas und ach was weis ich, Bei mir im Büro im PC-schrank steht sowas,Supermicro GPU Workstation 7049GP-TRT mit 24kernen 48threads und ner P5000 und ner Tesla P100. Wer Leistung braucht hat sowas denk ich ma, aber das teil da oben is ja mehr was für Privat also homeanwender bzw wenn ich ROG les muss ich immer gleich an s..wanzvergleich denken aber nix für Profis
 
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SaschaHa schrieb:
Und die Software, die es nicht kann, benötigt es in der Regel auch nicht.

Du hast wohl anscheinend so viel Geld oder so wenig Grips, dass du dir für jedes Programm einen eigenen Rechner baust, hm? :rolleyes:
 
@psYcho-edgE
Mein aktueller PC ist von 2007 mit Q6600 etc. ;) Deine Formulierung sagt übrigens mehr über dich als über mich.
 
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Das war schlicht Sarkasmus, erkennbar an der überspitzten Situation. Niemand baut sich PCs für jeweils ein Programm. ;)

Es wird auch Software auf Mehrkernsystemen ausgeführt, die nicht auf mehrere Kerne optimiert ist. Wenn man Pech hat ist diese sogar nicht lauffähig unter einem System mit n oder mehr Kernen. Deshalb ist diese Aussage von dir so sinnvoll wie "wenn es regnet wird's nass" - richtig aber wenig aussagekräftig, solange man nicht überlegt, was das für Auswirkungen hat (z.B. man wird nass, man will nicht nass werden - also Regenschirm mitnehmen).

Vielleicht mal Gedanken machen, warum selbst single-threaded Software auch auf MC-Systemen laufen sollte: u.a. um Portabilität zu gewährleisten, um mehrere Tasks gleichzeitig auszuführen etc.

BlackWidowmaker schrieb:
Tja lesen macht doch schlauer.:daumen:

Ein Bild sagt mehr als tausend Worte. Deshalb immer mehr als die Überschrift lesen :p
 
Zuletzt bearbeitet:
@psYcho-edgE
Ich sage ja nicht, dass es nicht sinnvoll wäre, jedoch ist es oft einfach nicht erforderlich. Wenn es auf einem Kern prima läuft, dann auch auf einem Kern eines 28-Kerners (auch wenn dieser je nach Situation ggf. leicht niedriger taktet).

Ich glaube kaum, dass sich jemand solch ein Monster kauft, um damit Text-Verarbeitung zu betreiben ;) Diese CPU ist, der Preis suggeriert es ja, vorwiegend für den professionellen Einsatz, und dortige Programme skalieren meist prima mit vielen Kernen.
 
cliscan schrieb:
Lücke zum äußersten DIMM-Sockel
... Mit den äußeren DIMM-2 Slots hätte das Board 2 x 7 Ram Slots. Im text ist die Rede von 2 x 6 Slots. Wozu dienen dann die zwei äußeren? Kontroll-Speicher wie bei Raid? Optane-DIMMs? Kenn mich mit Server-Hardware überhaupt nicht aus...
 
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