Balkonkraftwerk / Automatisierte Insellösung für Luftentfeuchter

ThomasK_7 schrieb:
Also braucht man noch zusätzliche Messinstrumente
Nein. Ich schrieb es doch bereits:
SaxnPaule schrieb:
man stellt nur im Speicher ein, wann und wieviel er abgeben soll

Wenn du eine lastabhängige Einspeisung möchtest, benötigst du weitere Messtechnik. Das ist korrekt. Willst du jedoch eine zeitbasierte fixe Einspeisung geht das auch ohne.

Bei einem System wie der Solix im Notstrombetrieb braucht es gar keine Steuerung, da die Steckdose entsprechend soviel liefert wie benötigt wird (max 1.200W).

Allerdings wird sich das ganze Vorhaben niemals amortisieren.
Da ist man mit einer Zeitschaltuhr und Netzstrom um ein vielfaches günstiger unterwegs.

Die Solix 2 + Solarpanels und Verkabelung, Zubehör, etc. liegt bei ~550 EUR

Wenn man die 250W aus dem OP annimmt und davon ausgeht, dass der Entfeuchter an 50 Tagen im Jahr für 4h läuft, betragen die jährlichen Stromkosten 50 * 4 * 0,25kWh * 0,3 EUR/kWh => 15 EUR
 
Zuletzt bearbeitet:
Worin besteht denn der Sinn einer zeitbasierten Einspeisung, wenn der reine mittägliche WR-Ertrag bereits für den Betrieb des Entfeuchters ausreichen wird? Damit verschiebt man doch nur zeitlich den Betrieb des Entfeuchters und nimmt noch Speicherverluste in Kauf.
 
SaxnPaule schrieb:
Bei einem System wie der Solix im Notstrombetrieb braucht es gar keine Steuerung, da die Steckdose entsprechend soviel liefert wie benötigt wird (max 1.200W).

Allerdings wird sich das ganze Vorhaben niemals amortisieren.
Da ist man mit einer Zeitschaltuhr und Netzstrom um ein vielfaches günstiger unterwegs.

Die Solix 2 + Solarpanels und Verkabelung, Zubehör, etc. liegt bei ~550 EUR

Wenn man die 250W aus dem OP annimmt und davon ausgeht, dass der Entfeuchter an 50 Tagen im Jahr für 4h läuft, betragen die jährlichen Stromkosten 50 * 4 * 0,25kWh * 0,3 EUR/kWh => 15 EUR
Ich bin von ca. 100EUR Stromkosten ausgegangen im Jahr und einer Nutzungsdauer von min. 5 Jahre+
(200 Tage * 6 Stunden * 0,25kWh * 0,35EUR/kWh -> 105EUR)

Daher war ein Invest von 500EUR jetzt kein "Showstopper"

Ok, erste Invest wird erstmal kurzfristig eine Taupunktlüftung, weil es einiges bringen könnte und in der Anschaffung und Steuerung einfach ist, zudem einer Entfeuchtung und der über PV nicht im Wege steht sondern unterstützt was die Leistung angeht.

Dann schau ich mal weiter in Richtung PV und wie man das Umsetzen könnte ohne WR / Einspeisung in Netz - in finde den Ansatz mit "Anker Solix" als Notstrom interessant - aber kenn mich am Markt nicht aus - also einlesen erstmal.

Danke euch.
 
Zuletzt bearbeitet:
@ThomasK_7 Du kannst im vorliegenden Fall kein klassisches BKW (legal) betreiben. Es muss eine Insellösung sein

@mojomojo In der Zeit wo du einen Entfeuchter benötigst, wird oftmals nicht ausreichend Sonne vom Himmel kommen um 1,5kWh täglich nutzen zu können.

Mal meine Tageserträge aus dem Dezember mit 2kWp
1769087132157.png

Januar sieht noch viel trauriger aus:
1769087191583.png
 
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Ich denke der TE ist Mann´s genug, um eine sinnvolle Entscheidung zu treffen und er kennt die Wirkleistung seines elektr. Entfeuchters besser.
Ich betreibe selber einen (300 Watt-600 Watt) und kenne die Problematiken.
Keinesfalls werden für den angedachten Zweck in Summe 1.500 Wattstunden benötigt.
 
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ThomasK_7 schrieb:
Keinesfalls werden für den angedachten Zweck in Summe 1.500 Wattstunden benötigt.
Ich hab mir die Zahl nicht ausgedacht, sondern seiner Rechnung entnommen. 6h * 250W täglich

Die Leistung wurde im OP mit 250W durchschnittlich angegeben.
 
mojomojo schrieb:
Dann schau ich mal weiter in Richtung PV und wie man das Umsetzen könnte ohne WR / Einspeisung in Netz - in finde den Ansatz mit "Anker Solix" als Notstrom interessant - aber kenn mich am Markt nicht aus - also einlesen erstmal.
Eine Powerstation wie die Anker Solix hat immer einen Wechselrichter integriert.
geizhals.de/?cat=spoutsgsp&xf=4158_350*~1943_700*~1940_Solargenerator&pagesize=100&fcols=8031


commandobot schrieb:
Weshalb keine Heizung im Winter? Das reduziert die Entstehung von Feuchtigkeit.
Weshalb keine Heizung im Winter? Das reduziert die Entstehung von Feuchtigkeit.

Zudem kannst du auch eine Gasheizung einsetzen, dann sparst du dir das Stromthema.
stabilo-fachmarkt.de/gas-gewaechshausheizung-gewaechshausheizer-gasheizung-4-2-kw_297141_4666/
 
Man heizt nicht teuer im Winter einen unbenutzten Bungalow, wenn man für 1/5 oder 1/10 des Preises das mit einem Entfeuchter lösen kann und löst heizen im Sommer (365 Tage Aufgabe) das Feuchteproblem?
 
ThomasK_7 schrieb:
Man heizt nicht teuer im Winter einen unbenutzten Bungalow, wenn man für 1/5 oder 1/10 des Preises das mit einem Entfeuchter lösen kann
Wenn er keinen Elektriker mit dem Verlegen eines Stromanschlusses bemühen will, wird durch Heizen auch gleich die Gebäudesubstanz geschont.


ThomasK_7 schrieb:
und löst heizen im Sommer (365 Tage Aufgabe) das Feuchteproblem?
Im Sommer könnte eine Lüftung helfen.
 
commandobot schrieb:
Wenn er keinen Elektriker mit dem Verlegen eines Stromanschlusses bemühen will, wird durch Heizen auch gleich die Gebäudesubstanz geschont.

6 Monate oder mehr einen Bungalow heizen den man in der Zeit nicht bewohnt bzw. nur am Wochenende. Die Stromrechnung will ich nicht haben.

Das Gasteil: bin mir nicht sicher ob ich sowas unbeaufsichtigt dort stehen haben will.


1769275652901.png


Wahrscheinlich ist der Bungalow noch "gut" belüftet :D

Aber bei max. 305g die Stunde - reicht eine 11kg Flasche nicht all zu lange... (selbst wenn er nur 1Stunde am Tag läuft kombiniert) ist nach einem Monat die Flasche leer.

Anschaffung + 25EUR im Monat Gas.

Hab da arge Sicherheitsbedenken irgendwie ... :confused_alt:

Wer beaufsichtigt den sein Gewächshaus? Und warum braucht der Heizer Licht? :evillol:
1769276289947.png


Glaub 30 Tage unbaufsichtigt, wäre das nichts...
 
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