Bedingungsloses Grundeinkommen für jeden

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Dann ergibt es einen Sinn, denn es ist sozial und nicht wirtschaftlich.
ob es sozial ist, den kleinen arbeitern geld wegzunehmen, um davon auch reichen managern und politkern ein bge zu bezahlen... ich denke so pauschal sollte man die aussage nicht unbedingt stehen lassen.

Das bedeutet im übrigen NICHT, dass der Rentner dann eben soviel bekommt wie der Arbeitslose .
ich hinterfrag das mal: was macht es dann zu einem bge? aktuell bekommt der arbeitslose betrag x, der rentner je nach arbeitszeit und einkommen betrag y. jetzt sagst du mit dem bge bekommen der arbeitslose und der rentner geld, aber der arbeitslose betrag x und der rentner betrag y. mir erschließt sich da nicht so ganz der vorteil eines bge gegenüber einem sozialsystem.
du redest von einem bedarfsgerechten sozialsystem und benutzt den namen bge dafür oder übersehe ich da etwas wichtiges...?

unser jetziges sozialsystem ist alles andere als perfekt und man muss noch viel daran ändern, aber sozialer und gerechter als ein bge ist es allemale.
Die Abschaffung der Bedingungen für ALG2. (womit der Bewerbungszwang gemeint ist, die Anrechnung von Guthaben wie Lebens/Rentenversicherungen/Wohnungen)
also meldet jeder, der eine gut laufende firma hat anspruch auf alg2 an, weil sein vermögen ja keine rolle spielt und er kein arbeitseinkommen hat. is ja n nettes taschengeld das seine arbeiter da über ihre sozialabgaben finanzieren... ob eine gänzliche abschaffung von kontrollen und rahmenbedingungen wirklich der richtige weg ist? oder sollte man vllt vorhandenes nicht doch besser optimieren um sozialer und gerechter zu werden?

ich weiß nicht, aber vllt sollte man bei allem idealismus die menschen nicht aus den augen verlieren...
was spricht dagegen, den menschen geld zu geben, die es wirklich brauchen, und den arbeitenden menschen nicht mehr wegzunehmen als nötig? warum müssen die arbeiter bluten? warum muss man deren leistung herabwürdigen und entwerten? was soll daran noch sozial sein?

unser aktuelles sozialsystem hat noch viele fehler und schwächen, aber es ist auf jeden fall sozialer und gerechter als ein bge.
 
Zuletzt bearbeitet:
ob es sozial ist, den kleinen arbeitern geld wegzunehmen, um davon auch reichen managern und politkern ein bge zu bezahlen... ich denke so pauschal sollte man die aussage nicht unbedingt stehen lassen.
Lübke. ALLE sind ALLE. Ob reich, arm, bedürftig oder nicht. Darum geht es nicht. Wir könnten es auf die Spitze treiben. Und sagen: Wir leisten als BGE kein Geld sondern Güter. Und mit Gütern sind dann Lebensmittel, Trinkwasser, Wohnung, Heizung, Kleidung, Strom, Fernsehempfang...... gemeint. Wenn diese Güter jedem Menschen zur Verfügung gestellt würden, wieso dann nicht auch den reicheren? Es ist eben für jeden.

mir erschließt sich da nicht so ganz der vorteil eines bge gegenüber einem sozialsystem.
Jeder bekommt es. Ob er arbeitet, Rentner ist, Arbeitslos, Krank, was auch immer. Jeder bekommt das Geld/Leistung zum Leben und Überleben. Das ist etwas ganz anderes zum jetzigen System, weil dieses nur Bedürftigen gibt.

also meldet jeder, der eine gut laufende firma hat anspruch auf alg2 an, weil sein vermögen ja keine rolle spielt und er kein arbeitseinkommen hat.
Am Ende: Ja. Irgendwann wird es dann so sein, wobei es dann eben kein ALG2 ist, sondern eben BGE. Meinst du es so: Jemand besitzt ein Unternehmen, arbeitet aber selber nicht in diesem sondern lebt nur von dessen Einkünften? Keine Ahnung.

ob eine gänzliche abschaffung von kontrollen und rahmenbedingungen wirklich der richtige weg ist? oder sollte man vllt vorhandenes nicht doch besser optimieren um sozialer und gerechter zu werden?
Eben so. Nur eben Schrittweise und dann nach und nach. Die Enteignung, welche heutzutage durchgeführt wird bei den Einkommensschichten, die sowieso ganz unten sind, dann deren Enteignung um Alter, generell Enteignung ist zu verhindern. Für alle. Nicht für eine Gruppe, sondern für alle.
 
ALLE sind ALLE. Ob reich, arm, bedürftig oder nicht. Darum geht es nicht.
doch genau darum geht es. du bürdest den arbeitenden menschen eine last auf. entweder eine überschaubare last um den bedürftigen zu helfen, oder eben eine unerträgliche last um willkürlich die früchte ihrer arbeit an alle, auch die unbedürftigen zu verteilen. was ist wohl gerechter?

Jeder bekommt es. Ob er arbeitet, Rentner ist, Arbeitslos, Krank, was auch immer. Jeder bekommt das Geld/Leistung zum Leben und Überleben.

und warum? warum belastest du die menschen stärker, nur damit auch die was bekommen, die es gar nicht brauchen? wir reden hier von fast dem dritten teil der arbeit, den man zusätzlich weggenommen bekommt, nur damit auch leute geld bekommen, die es gar nicht brauen.

generell Enteignung ist zu verhindern. Für alle. Nicht für eine Gruppe, sondern für alle.
das bge tut aber genau das gegenteil: es bedarf massenenteignungen, um es überhaupt finanzieren zu können. und zwar auch enteignungen zugunsten von menschen, die es überhaupt nicht brauchen. woher sonst soll wohl das geld kommen?
 
Zuletzt bearbeitet:
Der Mensch selbst hat einen Wert. Kinder und Alte haben auch keine Arbeitsleistung. Alte werden dennoch Geld bekommen. Auch wenn sie nie gearbeitet haben. Du kannst also den Wert des Menschen nicht an seiner Arbeit als Lebensgrundlage festmachen. Du kannst aber Arbeit für später belohnen.

Kinder werden dann irgendwann ins Arbeitsgeschehen eintreten. Oder eben nicht.

Im übrigen lastest du das nicht dem Arbeiter auf, sondern jedem Steuerzahler. Denn schon jetzt wird ein großer Teil nicht aus den Sozialversicherungen bezahlt, also den Arbeitern (wobei selbst da nicht ALLE Arbeiter zahlen, und auch nicht gerechterweise gleichviel), sondern von allen Steuern und Abgaben die entrichtet werden.

und warum? warum belastest du die menschen stärker, nur damit auch die was bekommen, die es gar nicht brauchen?
Weil sie wieder was ins System einfließen lassen. Es ist ansich ganz einfach. Du bekommst (ist nur ne Zahl) 400€ BGE (es müssen eben KEINE 800 Euro sein, denn das BGE ist ja nur fürs Leben da, die Miete etc. könnte wiederum davon unabhängig sein, deswegen wie du oben ja schon schriebst, bei der Summe kann man feilschen, und bei dem, was man als Lebensnotwendig erachtet auch.)Und diese 400€ sind die Freigrenze im Jahr bei Arbeitnehmern. Alles andere: 50% Abgaben. Fertig. Was du demnach dazuverdienst: 50% sind weg.

wir reden hier von fast dem dritten teil der arbeit, den man zusätzlich weggenommen bekommt, nur damit auch leute geld bekommen, die es gar nicht brauen.
Nein, wir reden von Gleichheit, von Solidarität, von Geben und Nehmen. Und das in allen Einkommensschichten. Damit endlich Gleichheit herrscht und keine völlig unsinnigen festgelegten Freigrenzen und Beitragsbemessungsgrenzen und Versorgungslücken und fehlende Sicherheit und schlechte Renten und und und.

das bge tut aber genau das gegenteil: es bedarf massenenteignungen, um es überhaupt finanzieren zu können. und zwar auch enteignungen zugunsten von menschen, die es überhaupt nicht brauchen. woher sonst soll wohl das geld kommen?
Aus dem jetzt vorhandenen Sozialversicherung, aus den jetzt vorhandenen Steuereinnahmen, von einer Besteuerung von Zinsen und dergleichen von 50%, durch die Arbeitsleistund der Menschen, durch ALLE. Und FÜR ALLE. Aber nicht für die, die Bedürfen, und denen die haben wegnehmen. 50% sind keine 100%. Es werden, momentan, die, die wenig haben enteignet. Das kann genausowenig richtig sein, wie Reiche enteignen. Es soll einfach keiner Enteignet werden.

Wenn für dich Steuern und Sozialversicherungen eine Enteignung sind. Ok, kann man drüber streiten. Ich würde eher sozial solidarisch sagen. Aber um sozial solidarisch zu sein, muss das eben für alle gelten, und nicht nur die, die Arbeiten zahlen nur, die die Bedürftig sind bekommen. Sondern jeder bekommt die Lebensgrundlage, das BGE. Jeder Krankenversichert, jeder Pflegeversichert, jeder (passiv) Rentenversichert, jeder Unfallversichert. Jeder in der gesetzlichen Versicherungspflicht und im Leistungsumfang. Aber das muss dann eben JEDER zahlen. JEDER 50% seines Einkommens, welches er verdient. JEDER 50% seiner Zinseinnahmen. Aktieneinnahmen und sonstiges, was ich gerade im Rausche vergesse ;) .
 
Nein, wir reden von Gleichheit, von Solidarität, von Geben und Nehmen.
aber wenn du allen das gleiche gibst, erreichst du keine gerechtere verteilung, du verschiebst nur die 0-linie und behälst die verteilung bei, weil sich bei jedem das einkommen um einen gleichen fixen betrag verändert. es beleibt aber genauso ungleich wie vorher.

gleicher wirds, wenn du von denen, die mehr haben, was wegnimmst und es denen, die weniger haben, gibst. aber das tut das bge ja nicht. es nimmt den erwerbstätigen was weg und gibt es allen, auch den reichen.

Aus dem jetzt vorhandenen Sozialversicherung, aus den jetzt vorhandenen Steuereinnahmen,
dir ist aber schon klar, dass du damit doch die sozialen leistungen abschaffst und dann eben nicht mehr der invalide familienvater mehr bekommt als der student oder manager, obwohl er es dringend bräuchte? und die steuereinnahmen, willst du schulen, straßen und behörden einfach abschaffen oder wie stellst du dir das vor`? das was du da nennst wird gebraucht, da ist nichts wegzuholen, schon gar keine milliardenbeträge
von einer Besteuerung von Zinsen und dergleichen von 50%
glaubst du da wird viel zu holen sein? die reichen investieren einfach anders, wir einfachen leute sind die gelackmeierten, weil unsere 0,2 % zinsen nochmals halbiert werden. am ende haste vllt n paar hunderttausend, die du dem wegnimmst, der sich keine großen investitionen leisten kann, um seine kohle vor dem zugriff des staates zu schützen.
durch die Arbeitsleistund der Menschen, durch ALLE.
der arbeitslosen? der schüler? der rentner? der hausfrauen, der kinder? die studenten? werte aus arbeisleistung erhälst du doch nur bei gewerblicher arbeit, aber nur ein bruchteil der menschen geht gewerblich arbeiten, die mehrheit ist zu alt, zu jung, arbeitslos oder sonst wie nicht erwerbstätig. aber sie alle hätten einen anspruch auf das bge, das von der gruppe der berufstätigen alles mitbezahlt werden muss.

Es werden, momentan, die, die wenig haben enteignet. Das kann genausowenig richtig sein, wie Reiche enteignen. Es soll einfach keiner Enteignet werden.
für das bge werden auch weiterhin die gleichen enteignet, nur viel stärker als bisher, weil der kapitalbedarf ungleich höher ist. und gerade bei dieser massiven umverteilung kannst du nur enteignen. wenn du was verteilen willst, musst dus doch erstmal haben. und kapital fällt nunmal nicht einfach so vom himmel. es wird erarbeitet.

Aber das muss dann eben JEDER zahlen. JEDER 50% seines Einkommens, welches er verdient. JEDER 50% seiner Zinseinnahmen. Aktieneinnahmen und sonstiges, was ich gerade im Rausche vergesse .
aber nicht jeder hat einkommen, zinseinnahmen oder aktien. das ist doch der springende punkt. du kannst nur denen was wegnehmen, die was zum wegnehmen haben.
und speziell die aktien würden nur noch im ausland gehandelt, wo sie vor dem zugriff des staates sicher wären. darum wirds ja leider auch nicht besteuert -.-
 
aber das tut das bge ja nicht. es nimmt den erwerbstätigen was weg und gibt es allen, auch den reichen.
Sonst wärs ja kein BGE nicht wahr? ;) Es nimmt nicht nur den Erwerbstätigen weg.

dir ist aber schon klar, dass du damit doch die sozialen leistungen abschaffst und dann eben nicht mehr der invalide familienvater mehr bekommt als der student oder manager, obwohl er es dringend bräuchte? und die steuereinnahmen, willst du schulen, straßen und behörden einfach abschaffen oder wie stellst du dir das vor`? das was du da nennst wird gebraucht, da ist nichts wegzuholen, schon gar keine milliardenbeträge
Nein tue ich nicht. Auch bekommt der invalide Familienvater nicht weniger. ;) Nein ich will keine Schulen, Straßen etc. abschaffen. Naja gut, ein paar Behörden schon. ;)

der arbeitslosen? der schüler? der rentner? der hausfrauen, der kinder? die studenten?
Diese Menschen zahlen Steuern. Selbst der kleine Schüler muss für alles, was er kauft Steuern bezahlen. Und bezahlt damit letztlich sich selbst.

für das bge werden auch weiterhin die gleichen enteignet, nur viel stärker als bisher, weil der kapitalbedarf ungleich höher ist.
Das ist eine Vermutung deinerseits. Weil du von einem höhern BGE ausgehst.

du kannst nur denen was wegnehmen, die was zum wegnehmen haben.
Es soll ja nichts weggenommen werden. Es soll umgelegt werden.


Ein BGE soll ja nur die Grundlast tragen. Es sind gar keine Mieten, Krankenversicherung etc. etc. mit einberechnet. Die Frage nach einem BGE für 82 Millionen Menschen bei 800€ stellt sich nicht. Denn das geht nicht. Ein BGE von 400€ ist realistisch, mit einer daran gekoppelten bedarfsgerechten Miete etc. ;)
 
Lübke schrieb:
.. tut das bge ja nicht. es nimmt den erwerbstätigen was weg und gibt es allen, auch den reichen.
Wenn Kapital nur durch Erwerbstätigkeit entsteht, dann muss das ja folgerichtig auch für das Kapital der Reichen gelten. Ich sehe hier nicht, wo nur von Arbeiten Geld weggenommen würde. Steuern werden nicht nur von Arbeitern bezahlt. Sozialabgaben im heutigen System werden nur von Arbeitern bezahlt - das ist ungerecht, aber das ist das jetzige System, keine Form von BGE und auch kein Schritt in Richtung BGE.

Und ich persönlich finde es nicht verwerflich, wenn jemand, der das Pech in seinem Leben hat, nicht lückenlos Erwerbsbeschäftigung zu finden, genauso viel Anspruch auf diese finazielle Grundleistung hat, wie jemand, der das Glück hatte, 45 Jahre lückenlos Erwerbsbeschäftigung zu finden. Das weiter auszuführen würde den Thread jetzt wieder ein paar Seiten auf den Erfinder des Luftwärmetauschers zurükdrehen.
 
@ Onkelhitman

Was soll bei deinem BGE denn noch alles bei einem Erwerbslosen dazukommen, damit dieser überleben kann (oder willst du Bedingungen, wie in den USA schaffen)?
Welchen Vorteil haben denn jetzt Erwerbslose im Vergleich zum aktuellen System?
Welchen Vorteil hat der Mittelstand und wie kompensierst du bei deinen 50% Abgaben den Arbeitnehmernehmeranteil?
Fällt das ALG1 zugunsten des BGE dann auch weg?
 
@MoutWalker
Und ich persönlich finde es nicht verwerflich, wenn jemand, der das Pech in seinem Leben hat, nicht lückenlos Erwerbsbeschäftigung zu finden, genauso viel Anspruch auf diese finazielle Grundleistung hat, wie jemand, der das Glück hatte, 45 Jahre lückenlos Erwerbsbeschäftigung zu finden. Das weiter auszuführen würde den Thread jetzt wieder ein paar Seiten auf den Erfinder des Luftwärmetauschers zurükdrehen.
DAS sehe ich jedoch anders. ;) Da wir einen Mindestlohn bekommen, und ich ja schon lange für einen Mindest-Mindestlohn bin, würde dies bedeuten, dass die Arbeit JETZT etwas bringt. Denn der Mindest-Mindestlohn sorgt dafür, dass man schonmal generell nicht für einen Euro arbeiten geht. Das zweite ist die Rückgabe von Werten, wenn man Werte gegeben hat. Das bedeutet: Du hast heute z.B. 10 Jahre gearbeitet, dann bekommst du für diese 10 Jahre pro Jahr xy€ mehr. Somit hast du z.B. eine Grundversorgung der Rentner durch das BGE, (das BGE ist für alle gleich) hast jedoch einen Anreiz für Jobs die evtl. niedrig bezahlt werden, denn selbst beim Mindest-Mindestlohn würde es bedeuten, dass man Arbeitsjahre geleistet hat, welche später für die "Rente" ausgegeben werden.

Ich finde da schon, dass jemand mehr bekommen sollte als das BGE, wenn er denn auch 45 Jahre für andere Bedürftige gezahlt hat, als jemand, der 0 Jahre an die Bedürftigen gezahlt hat. Das stellt NICHT denjenigen schlechter, der nicht gearbeitet hat. Wir wissen ja nicht, WARUM er nicht gearbeitet hat. Sondern es belohnt denjenigen, der arbeiten war ZUSÄTZLICH.

@Seppuku
Da es unhöflich ist mit einer Frage zu beginnen:
Bei einem Erwerbslosen kommt zum Beispiel Miete + Nebenkosten hinzu. Was meinst du mit USA? Nein die Leute SOLLEN ja versorgt werden. Es soll das Sozialsystem nicht abschaffen. Es soll das Sozialsystem umverlagern. Da wir aber ein großes Problem haben, wenn wir es umverlagern, bedarf es eben mehrerer kleiner Schritte.

Der Vorteil zum aktuellen System ist, dass sich Arbeitslose nicht auf Stellen bewerben MÜSSEN, die es faktisch nicht gibt. Weiterhin müssen Menschen, die ja jetzt schon arbeiten gehen, sich nicht auf Stellen bewerben MÜSSEN, die es nicht gibt.
Ebenso müssen die o.g. UND die Rentenaufstocker, welche ja alle unter H4 mitgezählt werden, nicht enteignet werden, indem man ihr Vermögen mit einbezieht. Jemand der ein Rentenaufstocker ist, jedoch z.B. eine Wohnung hat, der bekommt keine Rentenaufstockung. Weil er ja eine Wohnung hat. Die darf er verkaufen und von dem Geld erstmal leben. Genauso sieht es aus bei Arbeitslosen mit Rücklagen. Ich höre die Frage schon: Wieso sollte die Allgemeinheit dafür aufkommen, dass dieser jemand sein Eigentum behält?
Die Menschen die unter ALG2 fallen, das sind NICHT NUR (auch,aber eben nicht nur) die, die noch nie gearbeitet haben. Sondern auch die, die schon 20 Jahre gearbeitet haben und jetzt darunter fallen. Ebenso Rentner, die 40 Jahre lang gearbeitet haben, aber eben zu sehr geringen Löhnen. Auch welche, die ja jetzt sogar arbeiten, bei denen das Geld aber nicht reicht. All jenen nimmt man Geld "weg", man enteignet sie, indem man Auflagen schafft. "Euer Geld? Eure Reserven? Weg damit!" Somit sind Spareinlagen, um eben später eine Rente abzusichern bei Kleinverdienern völlig für den Hintern. Der Vorteil ist also vielfältig, denn diese Enteignung fiele weg. Der Lebensstandard ist ohne Auflagenerfüllung vorhanden.

Welchen Vorteil hat der Mittelstand und wie kompensierst du bei deinen 50% Abgaben den Arbeitnehmernehmeranteil?
Zuerst einmal müssen wir doch herausfiltern, was 50% bedeutet nicht wahr? Das Problem ist halt unser jetziges System dabei. Wir haben einen Bruttolohn und einen Nettolohn. Aber halt. Der Bruttolohn, das ist noch nichtmals der wahre Lohn. Der Bruttolohn IST schon einer vorherigen Kürzung erlegen. Und zwar durch den Arbeitgeberanteil. Natürlich. Denn so wird doch kalkuliert. Nicht, was der Arbeitnehmer an Brutto bekommt ist entscheidend, sondern was der Arbeitgeber zahlen muss.

Insgesamt machen die Sozialversicherungsbeiträge heute (Februar 2010) für Normal- und Geringverdiener ca. 31,25 bis 33,35 % des Arbeitnehmerentgelts (Nur der Arbeitgeberanteil: ca. 9,95 % Rentenversicherung, ca. 7,0 % Krankenversicherung, 1,4 % Arbeitslosenversicherung, ca. 0,975 % Pflegeversicherung – insgesamt 19,325 %) aus. Der Anteil ist geringer bei Einkommen, die über den Beitragsbemessungsgrenzen liegen.
Das bedeutet, VOR dem Bruttolohn gibt es einen Brutto-Bruttolohn, und das ist der Lohn, den der Arbeitgeber als Aufwendung hat. Gehen wir von einem Beispiel aus:
160h im Monat und 20 Euro Verdienst Bruttolohn pro Stunde. Das sind 3200€ Bruttolohn. Zu diesem Bruttolohn kommen daher noch ca. 19% drauf. Der Reale Brutto-Bruttolohn liegt daher bei 3808€. Das sind die Kosten für den Arbeitgeber.
Jetzt sagt ein Brutto-Netto-Rechner z.B. bei 3200€ Lohn und Lohnsteuerklasse 1 (ja, die Lohnsteuerklassen sind ebenfalls ungerecht), nicht in der Kirche, NRW, dass ca. 2000€ netto über bleiben. Jetzt rechnen wir: 3800€ ist der Brutto-Bruttolohn vor Abzügen von allen Sozialversicherungsausgaben und Steuern. Von 3800€ bleiben dem Arbeitnehmer 2000€ übrig. Dann sind dies ungefähr 52,6%.

Ergo ist der Abzug 47,4%. Von daher sind die 50% doch keine hohe Mehrbelastung oder? Bedenke: in dem Falle wären die 3800Brutto/2 = 1900 netto + 400BGE. Sodass derjenige auf 2300netto kommt.

Das klappt bei den niedrigen Einkommen. Bei höheren Einkommen machen die 400€ natürlich kaum was aus. In den niedrigen und mittleren Einkommen jedoch eine Erhöhung der Nettoeinnahmen.

Das ALG1 fällt weg. Für die Grundsicherung ist ja gesorgt.
 
Es nimmt nicht nur den Erwerbstätigen weg.
aber die tragen die hauptlast.

Nein tue ich nicht. Auch bekommt der invalide Familienvater nicht weniger. Nein ich will keine Schulen, Straßen etc. abschaffen.
also was jetzt? entweder verwendest du die steuergelder und sozialabgaben fürs bge ODER für ihren bestimmten zweck wie die sozialleistung an den invaliden familienvater und die unterhaltung von straßen und schulen. du kannst das geld nur einmal ausgeben.

Diese Menschen zahlen Steuern. Selbst der kleine Schüler muss für alles, was er kauft Steuern bezahlen. Und bezahlt damit letztlich sich selbst.
ja die zahlt er und genau diese steuern die er zahlt, werden benötigt um seine schule zu unterhalten, straßen zu bauen und andere dinge des öffentlichen interesses zu finanzieren. die liegen nicht irgendwo ungenutzt rum und warten drauf, das wer das bge erfindet.

Das ist eine Vermutung deinerseits. Weil du von einem höhern BGE ausgehst.
selbst wenn das bge einen popeligen euro beträgt kommt fast eine milliarde pro jahr zusammen, selbst ohne die notwendigen verwaltungskosten für das bge zu berücksichtigen. nur bringt der popeleuro nichts, also wirds wohl etwas mehr sein, meinst du nicht? ;)

Ein BGE soll ja nur die Grundlast tragen. Es sind gar keine Mieten, Krankenversicherung etc. etc. mit einberechnet.
wenn du die kosten des alltäglichen lebens sowieso übernimmst, was bitte ist dann für dich die grundlast? Oô

Ich sehe hier nicht, wo nur von Arbeiten Geld weggenommen würde.
es wird zwar nicht nur von den arbeitern genommen, aber die tragen die hauptlast. hast du schon mal einen steuerbescheid ausgefüllt oder dir deine lohnsteuerkarte angesehen? oder noch einfacher: dein brutto mit deinem netto verglichen?
ich ärgere mich so schon, wieviel mir weggenommen wird. und davon soll ich noch das bge für vier oder fünf leute bezahlen? wie soll das gehen? da müsste ich meinem arbeitgeber noch geld mitbringen, damit er meine steuern bezahlen kann. aber dafür bekomme ich dann ein bge weit unterhalb der armutsgrenze, juhu.

Und ich persönlich finde es nicht verwerflich, wenn jemand, der das Pech in seinem Leben hat, nicht lückenlos Erwerbsbeschäftigung zu finden, genauso viel Anspruch auf diese finazielle Grundleistung hat, wie jemand, der das Glück hatte, 45 Jahre lückenlos Erwerbsbeschäftigung zu finden.
es geht aber nicht darum den sozial bedürftigen was zu geben, denn das kann man mit sozialleistungen lösen. es geht darum die arbeitnehmer massiv zu belasten um vollkommen sinnlos wohlhabende leute mit geld zu füttern, die es absolut nicht brauchen.
was spricht dagegen, denen das geld zu geben, die es wirklich brauchen und nicht denen, die sowieso schon genug haben?

ich habs doch vorgerechnet: wenn man ein bge am rande der armutsgrenze nimmt, kostet es schon ein drittel unseres bruttosozialproduktes.
 
Onkelhitman schrieb:
Bei einem Erwerbslosen kommt zum Beispiel Miete + Nebenkosten hinzu.
Ich denke mal, dass Kosten für Krankheit und Pflege und nötige Anschaffungen (wie aktuell bei H4) auch dazukommen. Wie teuer entsprechende Kosten inkl. dem Verwaltungsaparat für z.B. Bedarfsprüfungen sind, kann man ja an den aktuellen Kosten ableiten.

Ob es sinvoll ist in deiner Beispielrechnung ein Gehalt anzuführen, welches 33% über dem deutschen Durchschnittseinkommen 2012 liegt, sei einmal dahingestellt.
Um bei dem Beispiel zu bleiben: Aktuell werden bei 3200 brutto ca. 1800€ abgeführt (von AN + AG).
Nach deinem Modell wären es nur noch ca. 1500€.
Um mal mit dem Durchschnittseinkommen zu rechnen:
Alte Abgaben: ca. 1296€
neue Abgaben: 1040€
Jetzt einmal jemand mit einem Monatsverdienst von 10000€:
Alte Abgaben: ca. 5356€
neue Abgaben: 5081€
Man braucht also nach deinem System ein Einkommen von ca. 15000€ pro Monat (!) damit jemand in beiden Systemen genausoviel Abgaben hat, wie bisher...
Wenn man sich einmal vor Augen führt, dass dein Modell teurer wird (Bedürftige Menschen bekommen mindestens genauso viel wie jetzt auch + Leute, die eigentlich genug haben, bekommen auch noch etwas dazu) frage ich mich schon wie das funktionieren soll. Und jetzt bitte nicht mit dem Argument kommen, dass die ganzen Millionäre unser Sozialsystem tragen sollen.

Das ALG1 fällt weg. Für die Grundsicherung ist ja gesorgt.
Und du verlangst also, dass jeder soviel Geld auf der hohen Kante hat, dass er selbst bei einer zeitweisen Arbeitslosigkeit (nehmen wir einmal 1 Jahr) nicht sein ganzes Hab und Gut verliert? Oder springt dann der Staat für die laufenden kosten (Miete/Ratenzahlungen/laufende Verträge/...) dann trotzdem noch ein?
War nicht ein Argument, dass die 400€ auch wieder reinvestiert werden? Dein Vorhaben würde genau das Gegenteil bewirken. Es ist jeder plötzlich für sich selbst verantwortlich und muss sich eigene Polster schaffen...
Um es mal mit deinen Worten zu formulieren: "Euer Geld? Eure Reserven? Weg damit!
 
Ou ist das schwer. Das Schwere daran ist es so zu formulieren, dass die BGE Befürworter sagen: Joa, so in etwa; und dass die BGE-Gegensprecher sagen: Joa, so in etwa. Ich stehe hier etwas zwischen den Fronten, es wäre also freundlich, wenn ihr die Sichtweise des jeweils anderen in eure Überlegung einbezieht, und mich daher nicht mit Fragen löchert sondern selber Szenarien entwickelt, in denen es geht, oder eben nicht geht.

@Lübke
aber die tragen die hauptlast.
Das tun sie jetzt schon. Es wäre nur eine Umverlagerung.

entweder verwendest du die steuergelder und sozialabgaben fürs bge ODER für ihren bestimmten zweck wie die sozialleistung an den invaliden familienvater und die unterhaltung von straßen und schulen. du kannst das geld nur einmal ausgeben.
Tut mir Leid, aber das ist jetzt mal kompletter Blödsinn. Denn es gibt doch jetzt auch die Sozialversicherung, und die Steuergelder. Und beides fließt aber letztlich zur Sozialversicherung. Indem Renten aufgestockt werden, indem Gelder zur Krankenversicherung fließen und und und. Es werden also letztlich ein Teil der Steuerzahlungen, die jetzt getätigt werden, ins Sozialversicherungssystem umgelagert.

wenn du die kosten des alltäglichen lebens sowieso übernimmst, was bitte ist dann für dich die grundlast?
Das ist eine gute Frage. Aber der Alltag kostet nunmal Geld. Strom, Wasser, Trinken, Essen, Waschen, GEZ, Telefon/Internet, Klamotten.
Wenn die Kosten des alltäglichen Lebens REDUZIERT werden, dann sinkt auch das BGE. Kleines Beispiel: Nehmen wir an, der Strom würde für Privatkunden weniger besteuert werden. Schon kann das BGE niedriger angesetzt werden, denn wenn der Strom weniger kostet, dann braucht man weniger BGE. Wenn regionalen Lebensmittel die MwSt von 7% entzogen wird, wird der Bedarf an BGE niedriger. Etc. etc. etc.
Das heißt, selbst eine Grundlast ist variabel und abhängig von dem, was der ganze Quark außenrum kostet.

ich ärgere mich so schon, wieviel mir weggenommen wird. und davon soll ich noch das bge für vier oder fünf leute bezahlen? wie soll das gehen? da müsste ich meinem arbeitgeber noch geld mitbringen, damit er meine steuern bezahlen kann. aber dafür bekomme ich dann ein bge weit unterhalb der armutsgrenze, juhu.

In dem Falle bist du kein Sozialist, du bist ein Kapitalist. Die Sozialversicherung ist für dich eine reine Versicherung im Falle, dass du einen Arbeitsausfall hast. Du möchtest keine Umlagefinanzierung, du möchtest einen Lübke-Topf für dich alleine haben. Und alles privat versichern. Wenn du also der Ansicht bist, dass dir jetzt ja soviel weggenommen wird, und du der arme Tropf bist, dann denke mal darüber nach was wäre, wenn du der Bedürftige wärst. Stell dir vor, du bist geboren und kannst nicht arbeiten. Was dann? Von ner Brücke springen? Meinst du dein Wert für die Gesellschaft ist = 0? Das ist doch ein wenig engstirnig oder nicht?

was spricht dagegen, denen das geld zu geben, die es wirklich brauchen und nicht denen, die sowieso schon genug haben?
Das Wort BGE. Es gibt soviele verschiedene Steuerarten und Freigrenzen und Abgaben und keine Sau blickt da mehr durch. Du möchtest es mit den Sozialleistungen lösen? Das ist genau das was ich meine. Es über die Sozialleistungen zu lösen, ist ein Schritt auf das BGE zu. Indem man das jetzige System nach und nach anpasst. Und dann von mir aus, dann wird es über die Steuer bezahlt und die Sozialversicherung als solches wird abgeschafft. Wenn es Steuerfinanziert dann eben so verankert ist, dass kein Gesetz das kippen kann, wenn nicht Leute leer ausgehen, weil die Steuern dann für etwas anderes genutzt werden. Nennen wir es Abgabe. Wie die Radio-/Fernsehabgabe. Und dann darf dieses Geld eben nur dafür verwendet werden, und der Rest ist Steuer. Wie auch immer, nach und nach muss es angepasst werden. Natürlich habe ich keine fertige Lösung parat aus dem Hut. Wo soll ich die hernehmen? Ich weiss nur 2 Dinge:
Nummer 1: Das jetzige System fängt Menschen die Bedürftig sind auf, ist aber immer noch ungerecht.
Nummer 2: Ein BGE im jetzigen System zu etablieren ist eine Unmöglichkeit einer höheren Stufe.

Und wie man jetzt von dem einen zum anderen kommt, das ist die Schwierigkeit.

@Seppuku
Krankheit und Pflege wird dann für jeden gelten. Ebenso bei Arbeitslosigkeit, hohem und niedrigem Alter. So wie es benötigt wird. Aber das bedeutet nicht = Geld. Eine einheitliche Grundversorgung durch eine Zahlung eines Grundeinkommens.

Und jetzt bitte nicht mit dem Argument kommen, dass die ganzen Millionäre unser Sozialsystem tragen sollen.
Das ist ja Unsinn. Deswegen schreib ich mir die Hände ja wuselig indem ich sage, dass eine Enteignung weder von der einen, noch von der anderen Seite in Ordnung ist. Ich kann es nur nicht ausführen und berechnen, weil es einfach vom jetzigen in das BGE System viel zu viele Änderungen gibt, die ich nicht vorausberechnen kann. Auch fehlen dazu ganz einfach die Zahlen. Ich brauche die Zahlen der jetzigen Krankenkassen, Pflegekassen, Arbeitslosenversicherung, Rentner, Pensionäre, der Steuerausgaben für das alles, und und und. Aber du kannst mir ein wenig Arbeit abnehmen (ohohoho) und ein wenig suchen.

Und du verlangst also, dass jeder soviel Geld auf der hohen Kante hat, dass er selbst bei einer zeitweisen Arbeitslosigkeit (nehmen wir einmal 1 Jahr) nicht sein ganzes Hab und Gut verliert?
Was wird denn heute verlangt? Und heute verliert niemand Hab und Gut, wenn er nicht enteignet wird. Wenn du etwas auf Pump kaufst, ein Haus oder sonstwas, und du bist mehr als 1 Jahr arbeitslos, was machst du dann? Dann ist es doch weg oder nicht? In dem Falle wäre es ja nicht weg, weil du eben nicht enteignet wirst. Wie du jedoch deine persönlichen Schulden und Verpflichtungen bezahlen musst, das ist doch deine Sache oder nicht?

Oder springt dann der Staat für die laufenden kosten (Miete/Ratenzahlungen/laufende Verträge/...) dann trotzdem noch ein?
Was eine sehr gute Frage ist, diese Frage hatten wir (keine Ahnung ob in diesem Thread) schonmal. Meine Antwort war verhalten, denn du kannst ja z.B. keine Kredite für die Menschen abbezahlen. Auf der anderen Seite haben sie ja dennoch Kosten (Müll, Grundsteuer, Versicherungen etc. etc.) welche ja laufende Kosten sind, und welche Mieter auch bezahlt bekämen.

Es ist jeder plötzlich für sich selbst verantwortlich und muss sich eigene Polster schaffen...
Um es mal mit deinen Worten zu formulieren: "Euer Geld? Eure Reserven? Weg damit!
Das ist jetzt jemand nach 13 Monaten auch. Nur dass es eben 13 Monate sind.
 
Das tun sie jetzt schon. Es wäre nur eine Umverlagerung.
was verlagerst du wohin? du musst das bge doch zusätzlich finanzieren, wenn du die sozialversicherung nicht abschaffen willst.

Tut mir Leid, aber das ist jetzt mal kompletter Blödsinn. Denn es gibt doch jetzt auch die Sozialversicherung, und die Steuergelder. Und beides fließt aber letztlich zur Sozialversicherung. Indem Renten aufgestockt werden, indem Gelder zur Krankenversicherung fließen und und und. Es werden also letztlich ein Teil der Steuerzahlungen, die jetzt getätigt werden, ins Sozialversicherungssystem umgelagert.

irgendwie reden wir aneinander vorbei. du hast doch ausdrücklich gesagt, dass du diese leistungen nicht abschaffen willst. wie kommst du dann darauf, dass das geld für diese leistungen plötzlich dem bge zur verfügung stehen?

Das ist eine gute Frage. Aber der Alltag kostet nunmal Geld. Strom, Wasser, Trinken, Essen, Waschen, GEZ, Telefon/Internet, Klamotten.
ja, aber die, die es sich leisten können, brauchen dazu kein bge und die, die es sich nicht leisten können, könnten es über bedarfsgerechte sozialleistungen und brauchen bekommen und brauchen dafür dann ebenfalls kein bge. also wozu dann das unbezahlbar teure bge?
der witz dabei ist ja, dass diese kosten sicherlich aufgrund der bge-finanzierung auch explodieren würden, da die milliarden ja irgendwo herkommen müssen und wenn die armen mehr geld haben, kann man ihnen auch mehr für strom und wassser etc. abknöpfen.

Wenn regionalen Lebensmittel die MwSt von 7% entzogen wird, wird der Bedarf an BGE niedriger.
wolltest du nicht noch einen teil des bge aus steuergeldern bezahlen? und jetzt willst du sie gleichzeitig verringern oder teilweise sogar abschaffen? Oô

In dem Falle bist du kein Sozialist, du bist ein Kapitalist. Die Sozialversicherung ist für dich eine reine Versicherung im Falle, dass du einen Arbeitsausfall hast. Du möchtest keine Umlagefinanzierung, du möchtest einen Lübke-Topf für dich alleine haben.
ich glaube jeder ärgert sich über die hohen abzüge auf seinen lohn. oder freust du dich, wenn du überstunden kloppst und nach allen abzügen sogut wie nix mehr davon übrig ist? oder wer weihnachts oder urlbausgeld bekommt und durch die höhere besteuerung in dem monat gleich alles wieder an den fiskus abdrücken muss?

Es über die Sozialleistungen zu lösen, ist ein Schritt auf das BGE zu.
nein im gegenteil: das bge ist ein schritt vom sozialsystem weg. denn sozialsystem heißt, die die mehr haben geben was ab für die, die bedürftig sind. bge heißt es wird auf bedrüftigkeit gepfiffen und es müssen genauso die armen für die reichen zahlen wie umgekehrt.

Nummer 1: Das jetzige System fängt Menschen die Bedürftig sind auf, ist aber immer noch ungerecht.
lösung: sozialsystem nachbessern anstatt das rad neu zu erfinden und für jedes gelöste problem zwei dutzend neue probleme zu schaffen.
Nummer 2: Ein BGE im jetzigen System zu etablieren ist eine Unmöglichkeit einer höheren Stufe.
dem kann ich nur zustimmen.

ich kann noch eins ergänzen: wenn du jedem was wegnehmen willst um jedem was zu geben, hast du (abgesehen von verwaltungskosten) unterm strich nichts erreicht. so ist das ne nullnummer. wenn du nur den reicheren was wegnimmst um es allen zu geben, macht es schon eher sinn. dann kannst du aber den beitrag für die reicheren auch um das bge kürzen, um sie zu entlasten. und dann isses wieder ein sozialsystem und kein bge mehr.
du kannst es drehen und wenden wie du willst, aber wenn du ein bge sozial gerecht machen willst, must du es in ein sozialsystem verwandeln.
 
ich glaube jeder ärgert sich über die hohen abzüge auf seinen lohn. oder freust du dich, wenn du überstunden kloppst und nach allen abzügen sogut wie nix mehr davon übrig ist? oder wer weihnachts oder urlbausgeld bekommt und durch die höhere besteuerung in dem monat gleich alles wieder an den fiskus abdrücken muss?
Ich freue mich, wenn ich krank bin, dass ich dann Geld bekomme. Ich freue mich, wenn ich arbeitslos bin, dass ich dann Geld bekomme. Ich freue mich, wenn ich über ALG1 hinaus bin, und immer noch weiter existieren kann. Ich freue mich, wenn ich alt bin daraf, eine Rente zu bekommen.

Und alle diese Leistungen werden nicht von mir bezahlt, die ich dann bekomme. Auch sind sie nicht versichert. Sondern ich bekomme sie, weil die Bedürftigen von den Zahlenden Geld bekommen. Ob diese Zahlenden Arbeitnehmer sind, das ist mir persönlich völlig egal. Lass es alle Steuerzahler sein, dann sind wir auch von dem Begriff Arbeitnehmer endlich weg. Und nein, Arbeitnehmer sind NICHT die einzigen die Steuern zahlen, sondern ALLE zahlen Steuern.

Der Fiskus sind all jene Menschen die Geld benötigen. Dazu zählst im Bedarfsfall auch DU.

nein im gegenteil: das bge ist ein schritt vom sozialsystem weg. denn sozialsystem heißt, die die mehr haben geben was ab für die, die bedürftig sind. bge heißt es wird auf bedrüftigkeit gepfiffen und es müssen genauso die armen für die reichen zahlen wie umgekehrt.
Nein das BGE ist eine Umverteilung wie auch die Sozialversicherungen eine Umverteilung sind. Deine Abgaben werden genutzt um die Kinder zu bezahlen, um die Alten zu bezahlen, um die Bedürftigen zu bezahlen. Und später, da bist mit 67 dann DU der Bedürftige. Es geht auch nicht um die, die mehr haben. Der Besitz ist irrelevant. Es geht um die aus diesen Verpflichtungen kommenden Einkünften. Und um die Umlage des jetzt zur verfügung stehenden Geldes. Eine nach und nach Veränderung die dann ganz am Ende, wie lange das dauert ist ja erstmal wurst, dafür sorgt, dass ein BGE da wäre, das ist ein Prozess und ein hinarbeiten.

Ob wir das jetzt: Kindergeld, Rente, Arbeitslosengeld ..... pfft pffft pffft nennen. Diese Gelder sind doch ansich nur "Grundeinkommen" oder nicht? Die Rente ist ein Grundeinkommen der älteren Bedürftigen. Das Arbeitslosengeld ist das Grundeinkommen der Arbeitslosen. Das Kindergeld ist das Grundeinkommen für die Erziehungsberechtigten der Kinder. Und und und.

lösung: sozialsystem nachbessern anstatt das rad neu zu erfinden und für jedes gelöste problem zwei dutzend neue probleme zu schaffen.
Sag ich doch. Das ist der erste Schritt. Und dann kommt man nach und nach zu einem BGE. ;) Weswegen die von dir genannte Ergänzung nicht stimmt. Ein BGE soll eben JEDEM eine Absicherung geben. Auch den Reichen. Wenn die auf einmal Konkurs machen und keine Finanzen haben sollten, dann haben sie wenigstens noch genug für die Lebensgrundlage.
 
Ob diese Zahlenden Arbeitnehmer sind, das ist mir persönlich völlig egal.
soso, dir sind die leute also egal, hauptsache der "onkelhitman-topf" ist immer schön voll, ja? ;)
soviel zum "lübke-topf"...

Und nein, Arbeitnehmer sind NICHT die einzigen die Steuern zahlen, sondern ALLE zahlen Steuern.
das ist aber nicht die ganze wahrheit, denn sonst hieße das in konsequenz ja, alle zahlen 400 € in den bge-topf, die kosten setzen wir mal mit nur 5% an, also bekommen alle 380 € bge, wofür sie 400 € bezahlt haben. dann führen wir noch ne erleichterung ein und nehmen jedem die 20 € sofort weg für nichts und wieder nichts. scheint mir nicht sonderlich sinnig zu sein, ein bge das alle bezahlen und alle bekommen, oder? ;)

Dazu zählst im Bedarfsfall auch DU.
genau das ist der springende punkt: der bedarfsfall. auf den kommt es an. nicht darauf, willkürlich geld zu verprassen wie beim bge. vor allem müssen die menschen ja erstmal gezwungen werden, das bge zu erwirtschaften, bevor sie es verprassen dürfen. ich bestimme da lieber selbst für mich für wieviel kohle ich malochen muss und lass mir das nich auch noch diktieren.

Ob wir das jetzt: Kindergeld, Rente, Arbeitslosengeld ..... pfft pffft pffft nennen. Diese Gelder sind doch ansich nur "Grundeinkommen" oder nicht?
die gelder sind vor allem eins: bedarfsorientiert. und genau das ist es, was das sozialsystem dem bge so überlegen macht.

Nein das BGE ist eine Umverteilung wie auch die Sozialversicherungen eine Umverteilung sind.
was verteilt sich denn da wie? mal heißt es jeder zahlt und jeder bekommt, dann heißt es, es wird umverteilt. das ist schwammig bis widersprüchlich

Deine Abgaben werden genutzt um die Kinder zu bezahlen, um die Alten zu bezahlen, um die Bedürftigen zu bezahlen. Und später, da bist mit 67 dann DU der Bedürftige.
das ist status quo und nennt sich sozialsystem. ;)

Und dann kommt man nach und nach zu einem BGE.
aber genau das eben nicht! bge ist das gegenteil vom sozialsystem: da spielt es keine rolle, ob man geld braucht, man bekommt es einfach zu lasten der gemeinschaft. wenn man das weiterentwickelt, dann macht man das system deutlich effizienter und menschenfreundlicher, in dem man denen nichts gibt, die sowieso genug haben und dafür mehr an die bedürftigen. sprich weg vom bge zum sozialsystem.
 
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Lübke, es zahlen alle. Ob der Onkelhitman das möchte oder nicht. Alles andere ist letztlich sozial wie solidarisch ungerecht. Alle zahlen, alle bekommen, das ist einfach, und auch solidarisch und gerecht, ob sozial bei denen, die es nicht bräuchten, fraglich.

vor allem müssen die menschen ja erstmal gezwungen werden, das bge zu erwirtschaften, bevor sie es verprassen dürfen. ich bestimme da lieber selbst für mich für wieviel kohle ich malochen muss und lass mir das nich auch noch diktieren.
Das ist Amerika. Wo du selber entscheiden kannst. Hier kannst du JETZT auch nicht entscheiden wo das Geld hingeht. Hier sicherst du auch nicht deine private Rente ab mit der gesetzlichen Pflichtversicherung. In der gesetzlichen Pflichtversicherung sind aber nicht ALLE. Deine Kohle wird also auch jetzt schon weggegeben.

die gelder sind vor allem eins: bedarfsorientiert. und genau das ist es, was das sozialsystem dem bge so überlegen macht.
Wer sagt denn, dass es zu einem BGE nicht eine bedarfsorientierte Zusatzleistung gibt? Und bitte, nicht wieder: "Dann ist es ja NOCH unrealistischer". Denn das ist es nicht. Wenn man eben BGE nicht auf 1000€ auf 800€ sondern irgendwo bei 400€, 300€ setzt, dann geht es. Denn der REST, der ist dann Bedarf. Ist er doch jetzt auch.
 
Ein BGE halte ich nach wie vor für nicht sinnvoll und auch aus strukturbedingten Faktoren für kurzfristig oder mittelfristig in Deutschland nicht umsetzbar. Hierzu kann man gerne eine andere Meinung haben, es ist ja ersichtlich das einige auch zum Thema Finanzierung recht gut Gedanken pflegen.

Entscheidende Frage sind für mich (Quellen mit Zahlen gefordert, bzw stark erwünscht)

1. Wieviele Arbeitslose (im ALG1 und ALG2 Bezug) haben wir in Deutschland?
2. Wieivele freie Stellen gibt es in Deutschland?
3. Wieviele Vollzeitarbeitsplätze werden über H4 subventioniert?
4. Was verursacht H4 an Kosten, allein auf die Auszahlungen für Bedürftige betrachtet?
(Ohne Subventionen, Maßnahmen, Umschulungen, Weiterbildungen, Verwaltungskosten, Lohnkosten, etc.)

Meine Auffassung sieht wie folgt aus (diese kann man gerne mit Fakten widerlegen):
Es gib nicht genügend Arbeitsplätze für alle, demnach werden wir immer Arbeitslose haben. Diese Gruppe sollte ausreichend und gerecht unterstützt werden. - Jeder der das (den letzten Punkt) anders sieht, sollte aus meiner Sicht am Montag seine Kündigung bekommen und Arbeitslos bleiben, eine harte aber meine Meinung.

In Deutschland sieht es wie folgt aus: In strukturschwachen Gebieten wird Investoren der rote Teppich ausgerollt, man wirbt mit billigen Löhnen und man wirbt mit Subventionen. Dadurch wird das niedrige Lohnniveau zementiert, indem man selbst auf Seiten der Politik ein Gebiet als Niedriglohngebiet nach außen hin anpreist. Und wenn ich dann höre: Wir haben 1.600 - also mehr als drei Viertel aller Beschäftigten im Niedriglohnbereich. Und wenn ich dann höre: Wir sollen keine Gewerbesteuer bekommen, aber auf der anderen Seite Infrastruktur schaffen, Straßen, einen Kanal, Unterhaltsmaßnahmen und so weiter und sofort. Fragt man sich dann z.B. als Bürgermeister, was habe ich von der Ansiedlung einer solchen Firma?

Nicht in wenigen Fällen bekommen Unternehmen schon vor der Einstellung saftige Zuschüsse, aus Steuermitteln. Dann werde sie "steuerlich" begünstigt und stellen dann noch Menschen zu niedrigen Löhnen ein. Die dann teilweise noch mit H4 aufstocken müssen (weitere Subvention). Dann werden vom Amt Schulung für solche Unternehmen ebenfalls subventioniert, die Kosten für eine eventuelle Beförderung der Beschäftigten (Busverkehr) wird auch subventioniert. Solche Verhandlungen finden dann im Geheimen statt.

Karl Brenke vom Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung sieht diese Wirtschaftsförderungspolitik kritisch. Er fürchtet, dass sich auf diese Weise ein Niedriglohnniveau in der Region verfestigt.

Ich gehe einen Schritt weiter, diese Politik hat dazu geführt, dass in einigen Regionen das Niedriglohnniveau bereits gefestigt ist, eine Steigerung ist hier kaum noch möglich.

Hier schafft die Wirtschaft keine Arbeitsplätze, sondern die Politik. Wenn ich dann höre, eine flächendeckende Lohnuntergrenze könnte sehr viele Arbeitsplätze gefährdet, dann würde ich als Politiker antworten: Ohne unsere Wirtschaftsförderungspolitik der letzten 10 Jahre gäbe es in Deutschland schon heute deutlich mehr Arbeitslose.

In der Fleischindustrie sind in Deutschland unter 8€ an der Tagesordnung, in der dänischen Fleischindustrie gibt es einen Mindeststundenlohn von rund 21 Euro. In Belgien sind es 11,60 Euro, in Frankreich neun Euro. In Deutschland wächst die Fleischindustrie, die Logistikbranche und die Callcenter-Hochburgen, warum wohl...
Solange in Deutschland das Lohngefüge nicht gerecht ist, kann es kein gerechtes Sozialsystem geben.
Jegliche Subvention von Löhnen und der Rente, kann auf Dauer nicht funktionieren.
Es ist dann nur eine Frage der Zeit, bis man auch massive Einschnitte im Sozialsystem machen muss.

Ist die deutsche Wirtschaft in der Tat auf heftigste Wirtschaftsförderungspolitik und zugleich Lohnsubventionen angewiesen, habe wir ein ganz anderes Problem... keine starke Wirtschaft. Ein starkes und gerechtes Sozialsystem kann nur aus überschüssigen Steuermittel getragen werden. Erwirtschafte ich kein hohes Steueraufkommen, ist ein Sozialsystem nicht tragbar, ein BGE niemals.
 
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Hier kannst du JETZT auch nicht entscheiden wo das Geld hingeht.
hier haben wir jetzt ein sozialsystem, und das ist auch gut so. ich sehe keinen grund das abzuschaffen.

Deine Kohle wird also auch jetzt schon weggegeben.
ja, aber jetzt eben um sie denen zu geben, die sie wirklich BRAUCHEN
und nicht um herrn ackermann eine tankfüllung für seinen maibach von meinem monatslohn zu bezahlen.

Wenn man eben BGE nicht auf 1000€ auf 800€ sondern irgendwo bei 400€, 300€ setzt, dann geht es. Denn der REST, der ist dann Bedarf. Ist er doch jetzt auch.
und warum setzt man dann nicht gleich die 300 € da ein wo sie gebraucht werden und spart sie bei denen die genug kohle haben? wo ist der witz, wenn man von sagen wir sozialhilfe mit mieten und allem zick und zupf 850 € plötzlich 300 € bge bezahlt und dann bedarfsgerecht um 550 € aufstockt? das ist für die bedürftigen nichts besser, aber die vermögenen bekommen plötzlich auch alle 300 € extra zum verjubeln und die bedürftigen dürfen die zeche auch noch mitzahlen. wo ist da der sinn? Oô am ende haben die bedürftigen weniger als vorher, weil die 300 € bge ja auch noch zu finanzieren sind... die bedürftigen brauchen also schon 1150 € um die kosten des bge tragen zu können und am ende nicht weniger zu haben als vorher mit bedarfsgerechten sozialsystem.

Solange in Deutschland das Lohngefüge nicht gerecht ist, kann es kein gerechtes Sozialsystem geben.
stellt sich die frage, was du unter gerecht verstehst und welche ansprüche du an ein sozialsystem hast. was willst du erreichen: das alle exakt gleich viel geld haben? in dem fall geb ich dir recht, das klappt so wohl nicht. soll das sozialsystem einen mindeststandard sichern, getragen von denen, dies sich leisten können, dann ist das denke ich schon möglich. aber das "wie" ist nicht so einfach...

Jegliche Subvention von Löhnen und der Rente, kann auf Dauer nicht funktionieren.
wenn ich jetzt nach griechenland, spanien oder frankreich schiele, funktionierts scheinbar noch ganz gut...
die problematik der subventionen ist ein ganz anderes thema und geht tief in die materie der volkswirtschaft ein. eigentlich sollen sie ja nachteile gegenüber billiglohnländern ausgleichen, hier wird sie durch "umlageverfahren" dazu genutzt, billigländer zu übervorteilen. da ist viel zündstoff in der thematik, aber wie gesagt, das ist eigentlich ein ganz anderes thema und gehört nicht hierher...
 
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@Lübke

Wie kann unser Sozialsystem bedarfsorientiert sein, wenn das entsprechende Gesetzblatt "Kann-" und "Ermessensleistungen" beinhalten? Und das einzige was unser Sozialsystem einem BGE überlegen macht, ist noch die Finanzierbarkeit. Diverse Gelder werden nicht wirklich an Bedürftige weitergegeben, es wird u.a. für Subventionen und Wirtschaftsförderungspolitik verprasst.
Zwenner schrieb:
4. Was verursacht H4 an Kosten, allein auf die Auszahlungen für Bedürftige betrachtet?
(Ohne Subventionen, Maßnahmen, Umschulungen, Weiterbildungen, Verwaltungskosten, Lohnkosten, etc.)
 
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Genau diese "Kann-" und "Ermessensleistungen" sind ja auf den Bedarf ausrichtet.

Nicht Bedürftige hat die gleichen Bedürfnisse. Hier muss auch Raum sein um darauf zu reagieren. z-B. Pflegebedürftige haben ganz unterschiedliche Bedürfnisse begründet aus der Pflegebedürftigkeit.

fsorientiert sein, wenn das entsprechende Gesetzblatt "Kann-" und "Ermessensleistungen" beinhalten? Und das einzige was unser Sozialsystem einem BGE überlegen macht, ist noch die Finanzierbarkeit.

Genau das ist doch der Punkt. Das Sozialsystem ist finanzierbar. Was nützt ein System welches nicht finanzierbar ist?!?
 
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