Ich drehe das jetzt einfach um, weil es müßig ist
@Lübke
hier haben wir jetzt ein sozialsystem, und das ist auch gut so. ich sehe keinen grund das abzuschaffen.
Das Sozialsystem wird momentan abgeschafft. Was möchtest du dagegen tun?
ja, aber jetzt eben um sie denen zu geben, die sie wirklich BRAUCHEN
und nicht um herrn ackermann eine tankfüllung für seinen maibach von meinem monatslohn zu bezahlen.
Das bedeutet: Es hat keine Bankenrettung gegeben, es hat keine Abwrackprämie gegeben, es gab kein Kartoffel-Kartell, es gibt keine Preisabsprachen bei den Benzinpreisen, es gibt keine Subventionen der Atomstromindustrie, es gibt keine Grundstücke zu pauschalen Freundschaftspreise, es gibt keine Ausgaben für die Eintreibung der Kirchensteuer, es gibt keine Eintreibung der Gebühren für Rundfunk und Fernsehen, es gibt keine Verbrennung von Hausmüll durch Ankauf von Altpapier, es gibt keine Einsätze der Polizei bei Sportveranstaltung wegen randalierenden Menschen, es gibt keinen Eurofighter, es gibt keine vermurksten Bauprojekte und es werden NICHT dieselben Ingenieure wiedergeholt um das neu zu bauen, es gibt keine Subventionen von Unternehmen, es gibt keine niedrigeren Strafen für reichere Bürger, ......
Den ganzen Quatsch GIBT ES DOCH SCHON. Du bezahlst dem blöden Ackermann jetzt schon sein Lächeln im Gesicht. Der lacht uns aus. Und zu Recht. Immerhin bekommt er 10% Strafe: Passt schon.
@Seppuku
Woher nimmst du die enstandene Differenz?
Ich weiss es nicht, hast du ne Idee wo ichs hernehmen könnte?
Alleine, dass du diese Aussage so lapidar tätigst, zeigt einfach deutlich, dass du dir der Grundproblematik nicht bewusst bist...
Ich kenne das Problem der Finanzierbarkeit eines BGE. Das ist ein Grund, warum ich gegen das BGE bin, und warum das BGE jetzt so in unserem System nicht anpassbar ist. Das ist aber kein Ausspruch das: "Ich halte das BGE ansich für unmöglich." Ich halte das BGE nicht für unmöglich, sondern ich halte es jetzt für unmöglich. Um zu einem BGE zu kommen müssen eben Rahmenbedingungen vorliegen. Und diese können nur durch Schrittweise Änderungen erfolgen. Der erste Schritt wäre doch wohl dafür zu sorgen, dass tatsächlich alle Menschen in Deutschland nach dem Gesetz gleich sind. Und dass sie vor dem Gesetz gleich behandelt werden. Dann sollte man das jetzige System umformen. Erst indem das jetzige durchgeführt wird, kann man in was Neues wechseln, aber es wird ja noch nichtmals das jetzige durchgeführt.
Erwartest du von jedem, dass er einen Jahreslohn auf die hohe Kante liegen hat damit er bei einem Jobwechsel, welcher nicht nahtlos von statten geht, nicht Haus und Hof verliert? Und ich dachte, du willst die Leute zum Geldausgeben bewegen...
Nein, denn das WIRD bereits von denen verlangt, die mit 55 Arbeitslos geworden sind, und eben NICHT nahtlos dann wieder arbeiten gehen. Diese Menschen stehen vor dem Ruin, denn sie werden nicht von mir, sondern sie werden vom Staat mit der Auflage "Du hast doch Rücklagen, brauch sie erstmal auf" enteignet. Die können auch vorher 40 Jahre geknüppelt haben, das ist völlig wurst, in dem Alter, je nach Bereuf, bekommst du nunmal keine Arbeit. Jetzt kannst du natürlich sagen: "Pech gehabt, hättest mal lieber nen richtigen Beruf gehabt." Aber kannst du für die nächsten 40 Jahre einen Beruf prognostizieren? Das ist doch blanker Hohn den Leuten das wegzunehmen, und mir dann das Geldausgeben der Menschen ans Herz zu legen. Am besten die Leute kaufen sich nur noch das, was sie brauch. Ich will nicht dass die Leute Geldausgeben, sondern ich will dass die Menschen LEBEN KÖNNEN.
@Zwenner
So wie das Sozialsystem dargestellt ist bzw funktioniert, kann man es nicht mal mehr abschaffen.
Es wird doch abgeschafft. Aber nicht mit einem Hauruck, sondern mit einem Trörö. Keiner bekommt es mit. Nein das ist keine Verschwörungstheorie. Das ist ganz einfach Fakt. Wer sie von mir noch einmal möchte bekommt sie gerne. Wir schaffen momentan das Sozialsystem in Deutschland ab. Die Rentner stehen auf wackeligen Füßen, denn wer wird überhaupt noch Rentner sein, wenn eben die Arbeitslosen Niedriglohnjobs machen? Wer wird alles aufgestockt werden durch Steuergelder, sodass das Geld nicht aus der Rentenkasse kommt, sondern aus den Steuergeldern? Es werden immer mehr werden und dadurch wird sich auch die Rentenkasse als solche auflösen. Die braucht man ja auch nicht, solange die Pensionen sicher sind. Jaha, solange...
Ein Veränderung wäre, man schafft bis 2017 zusätzlich 5 bis 6 Million (?) Vollzeitarbeitsplätze, die dann mit mindestens 8,50€/h entlohnt werden und unbefristet sind. Dann kann ich den Arbeitslosen unterstellen sie sind faul, zu bequem, nicht kompromissbereit oder schlicht weg zu unqualifiziert. Bei uns bewerben sich fähige Menschen, wir können sie einfach nicht einstellen.
Selbst wenn die Stellen existieren würden, rechne es doch hoch. Man hat es doch getan: 35 Jahre lang arbeiten für 2500€ Brutto im Monat ergibt eine Mindestrente. Diese beträgt 700€. Wenn aber jetzt noch 5 Millionen in eine Vollzeitstelle kämen, die 8,50€ * 160h = 1360€ Brutto bedeuten, dann ändert sich für später bei diesen Personen gar nichts. Die bekommen immer noch nur 700€ Mindestrente. Aber sie bekommen dann 300€ Rente und 400€ Aufstockung durch Steuergelder. Wenn sie jetzt von ihrem knackigen Lohn von 1000€ netto über die Jahre etwas angespart haben, sagen wir 100€, dann bekommen sie später 150€ zusätzlich. Nein, moment, Stopp. Bekommen sie nicht. Sie bekommen weiterhin 700€. Und zwar 300€ Rente + 150€ aus ihrer privat gesparten + 250€ Aufstockung durch Steuern.
Das Sparen für Niedriglöhner für später ist eine Nullnummer. Nein noch schlimmer, es ist ein klares Minus. Und bitte nicht argumentieren mit: "Aber sie entlasten damit doch alle, uns Steuerzahler." Würde man so argumentieren könnte man auch die Sterbehilfe einführen mit dem Hinweis auf die Steuerentlastung der Steuerzahler in Deutschland. Rein freiwillig natürlich.....