MountWalker schrieb:
Dir ist klar, dass du dir damit eine Arbeitslosengeldsperre einhandelst? Einfach zumutbare Arbeit ablehnen, also wirklich .... Tja, mit BGE dürftest du das.
Was geht bei dir? Dir ist klar, dass ich beispielhaft - drei Monate problemlos (finanziell) überbrücken kann, dir ist klar: Das ich aus meinem Nebengewerbe ein richtiges machen könnte und mir darüber bewusst bin, dass ich nicht lange arbeitslos sein werde? Dir ist klar, dass es auch die Möglichkeiten eines Quereinstieges gibt, ich müsste ja nicht mal in meinem Beruf arbeiten.
Aber du hast das vollkommen richtig erkannt, ich gehöre zu den Menschen die zumutbare Arbeit für einen Hungerlohn ablehnen werden, das ist sehr richtig. Das begründet sich mit dem Umstand, dass ich keinesfalls die Lohndrücker-Kolonnen und oder Unternehmen in Form eines Bettelordens unterstützen werde.
Und meine Argumentation bezog sich allein auf meine derzeitige Situation. Ich weiß das mein Chef mir nicht massiv das Gehalt kürzen muss. Wenn er es machen würde (würde er nicht) und mit: "Geh zum Amt" argumentiert, bin ich schneller weg als er Kündigung buchstabieren kann und das weiß er auch. Und da mein Chef genau wie ich gegen Hungerlöhne sind, fahren wir einen sehr verständlichen gemeinsamen Konsens.
Wenn du zu den Menschen gehörst die gerne für 2,50€ arbeiten gehen, bitteschön. Ich nicht.
Und mal noch was zum Thema: Zumutbare Arbeit ablehnen.
Weiß du was bei uns passiert, wenn uns ein Auftraggeber extrem drücken will? Dann wird diese zumutbare Arbeit abgelehnt und der Auftraggeber kann sich dann Affen suchen, die seine zu vernichtende Arbeit für ein paar Bananen erledigt, wir machen das nicht. Das ist zum einen unwirtschaftlich und macht konsequent durchgeführt das Geschäft kaputt. Von Bananenpflückern lassen wir uns weitestgehend den Markt nicht zerstören, wäre auch ein bisschen selbstmörderisch als GF mit sozialer Kompetenz und dem richtigem Maß.