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Labtec
Gast
Komischerweise waren im Jahr 2005, als wir in DE 4.800.000 Arbeitslose hatten nur 260.000 Stellen ausgeschrieben.
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Würden sie nicht. Sie richten sich nach dem Markt und ihrem Wachstum aus. Da ist die Mitarbeiterzahl auch völlig irrelevant. Wenn gespart werden muss werden sie entlassen oder durch Elektronik ersetzt.Würden alle 5 Millionen (sorry, ich meine 14 Millionen inkl. vertuschter Zahlen) potentiellen "zZt.-nicht-Arbeitnehmer" auch arbeiten gehen, so würden große Unternehmen auch ihre Produktionsmargen entsprechend umstrukturieren.
Naja, eine höhere Qualifikation bringt dir mehr Möglichkeiten. Auch wenn du einen "niedrigeren Job" machen würdest. Außerdem kannst du eben, wie _killy_ es schreibt, woanders hin ziehen.MIR braucht keiner mehr kommen, mit: Qualifikation etc. zahlt sich (pauschal) aus. Schlimm das man das so festhalten muss. Ich bin der festen Überzeugung, dass in der heutigen Zeit auch sehr viel Glück ins Spiel kommen muss, um einen wirklich attraktiven Job zu bekommen, vor allem langfristig haben zu können.
Japp.Die Motivation zur Arbeit liegt in den Händen der Erziehungsberechtigten, der Bildungsträger und der Unternehmen die Arbeitskräfte suchen. Machen wirklich alle ihren Hausaufgaben? Ich denke nicht.
Zwenner schrieb:Die Argumentation von Daaron wäre für MICH in einigen Punkten schlüssig, wenn man erfahrenes Personal halten, beziehungsweise einstellen würde. Wo man doch beklagt, dass auch diese Personengruppe verschwindend gering ist. Zur Jugend... hier zu argumentieren, dass die Harz-4 iPhone-User das Grund-/Hauptproblem sind, halt ich für den komplett falschen Ansatz.
Hm, das finde ich schon fast anstößig. Könntest du ausführen wer daran Schuld hat und wie man das für künftige Jahrgänge verändern könnte? Oder ist das nur eine Kritik ohne Verbesserungsvorschlag?Die letzten 15 Jahrgänge kann man nur noch als Dünger hernehmen.
Wenn demnach die Abiturienten mit späterem Bachelor (kein bisschen Praxis) nicht dazu zählen, die aus der Mittelschule jedoch schon, und die unbrauchbar sind, woran liegt das dann? (mal davon ab dass ich mich von den abfälligen Bemerkungen distanziere, auch wenn ich sie selber nicht geschrieben habe)Ja, die letzten Jahrgänge sind wirklich nur noch Dünger, einige wenige Leuchten ausgenommen. Es GIBT keinen Nachwuchs, vor allem im Mittelstand. Klar, die Abiturienten mit ihrem zukünftigen Bachelor zählen hier weniger rein. Aber die Mittelschul-Abgänger, die man für das pure HANDWERK nun einmal braucht? 90% Dünger, sozial inkompetent und an aktiver Eigenbildung nicht im Mindesten interessiert. Von denen hat doch nur jeder Zehnte, wenn überhaupt, mal freiwillig ein Buch (einen Roman) gelesen. Die kennen allesamt von Herr der Ringe nur die aktuelle Verfilmung...
Komisch. Die Mittelständler, mit denen ich mich hier und da unterhalten habe, erzählen da ganz andere Aspekte. Die rennen vor lauter Verzweiflung in die Schulen und werben für sich (mit wirklich nettem Lehrlingsgehalt, Übernahme etc.), aber wirklich bewerben tut sich kaum einer.Zwenner schrieb:Die Unternehmer die ich kenne beklagen zwar auch den Mangel an potentiellen Lehrlingen, aber irgendwie bilden sie dennoch erfolgreich aus. Sicherlich darf sich auch mal einer frühzeitig verabschieden. Aber eure Argumentation, sind aus meiner Sicht überspitzt.
Gut Kind will Keile haben.Onkelhitman schrieb:Wie sieht denn der Vorschlag aus, wenn beide Elternteile arbeiten sind, wie zu DDR Zeiten? Die Erziehung sollte wann wo stattfinden? Und was meinst du mit harter Hand?
Ist das so falsch? Lass den Blagen ihren eigenen (Un-)Willen, und sie verbauen sich im Zweifel ihre Zukunft. Treib sie gezielt zu Fleiß und Eigeninitiative, und du förderst ihre Zukunft langfristig.Erziehung in welche Richtung? Den Kindern den Willen aufzwingen, sie sollen was tun, damit sie Arbeit bekommen?
Der Abiturient und spätere Student zeigt ein größeres Maß an Eigeninitiative und Lernbereitschaft. Der Wille macht den Unterschied.Wenn demnach die Abiturienten mit späterem Bachelor (kein bisschen Praxis) nicht dazu zählen, die aus der Mittelschule jedoch schon, und die unbrauchbar sind, woran liegt das dann?
Wenn das Kind Lernschwächen hat, muss man die Lernschwäche durch etwas ausbessern. Da hilft es nicht, es zu bestrafen weil es ein Defizit hat. Das geht nur wenn es nachweislich faul ist oder lernunwillig. Die Eltern versuchen ihre fehlende Fürsorgepflicht durch Geld auszugleichen. Warum das so ist? Wie du schreibst, damals in der DDR ging es ja auch. Aber damals in der DDR konnten die Eltern kein Luxusgut kaufen. Das konnten nur die Reichen. Sollen wir demnach die Löhne senken, damit die Eltern klein Kevin kein iphone kauft? Wir könnten auch die Elektroartikel mit einer "Erziehungssteuer" belegen. Sodass dann ein iphone 5000€ kostet. Hilft das alles? Kein bisschen. Mal davon ab, dass die Frage bleibt, wie es sein kann, dass man Geld als Ausgleich überhaupt ansieht. Das ist nur durch die sehr gute damalige Wirtschaftslage in Westdeutschland zu erklären, indem es einen Überfluss gab und die Menschen gekauft wie blöde haben, weil sie zu der Zeit mehr Geld hatten. Wer ist also daran Schuld, wenn das Geld damals um sich geworfen wurde?Wenn das Kind z.B. Lernschwächen zeigt, dann muss es eben mit Smartphone- und Playsi-Entzug bestraft werden. Auf der anderen Seite kann man auch (z.B. monetär) belohnen, wenn die Noten besser werden. Ein anständiges System aus Zuckerbrot und Peitsche funktioniert sehr wohl, aber das trauen sich die Tragetuch-Mütter von heute nicht. Egal was klein Kevin für eine Scheiße baut, er kriegt sein neues iPhone.
Richtig, die Großeltern wurden mit einbezogen. Heute aber kommen die Großeltern ins Heim, die Kinder in die Kita. Das Ganze muss bezahlt werden. Also arbeiten. Natürlich haben die Menschen das in der DDR auch gemacht. Aber dort wurde eben auch in der Kita und Schule mit erzogen. Familie zählt nichts weil Familie nicht mehr so gefördert wird wie es benötigt wird.In der DDR ging es auch, TROTZ arbeitender Elternteile. Aus irgend einem obskuren Grund haben es unsere Eltern trotzdem geschafft, sich mit uns zu beschäftigen. Alternativ wurden die Großeltern mit in die Erziehung eingebunden. Heute hingegen? Das erste was man macht: Von den Eltern möglichst weit wegziehen und jegliche Möglichkeit, dass das Kind nach der Schule zu Oma&Opa geht, gleich im Keim ersticken. Familie zählt nichts mehr.
Ja das ist falsch. Du kannst ein Kind lenken in eine bestimmte Richtung, dafür musst du das Kind aber nicht zwingen sondern in der Richtung beeinflussen, dass es lernen und arbeiten als eine Freude empfindet und eben nicht als Last! Jeder meckert zu hause rum, dass er den Müll rausbringen muss, oder putzen, oder kochen. Alles wird als Arbeit, als Last dargestellt. Natürlich möchte das Kind diese Arbeiten dann auch nicht ausführen. Der Un(willen) wird geschürt. Die Zukunft wird daher nicht von sich selbst verbaut, sondern die Werte den Kindern so weitergegeben.Ist das so falsch? Lass den Blagen ihren eigenen (Un-)Willen, und sie verbauen sich im Zweifel ihre Zukunft. Treib sie gezielt zu Fleiß und Eigeninitiative, und du förderst ihre Zukunft langfristig.
Dass ein Abiturient und späterer Student ein größeres Maß an Eigeninitiative zeigt und eine höhere Lernbereitschaft hat ist nicht bewiesen sondern eine Meinung. Genausogut kann ich die Schüler aufzeigen, die das Abitur und auch das Studium machen weil sie nicht wissen was sie machen sollen. Ebenso eine Meinung.Der Abiturient und spätere Student zeigt ein größeres Maß an Eigeninitiative und Lernbereitschaft. Der Wille macht den Unterschied.
Du kannst fleißig oder blöd sein, aber nicht beides. Leider ist die Mehrzahl der Menschen blöde, und die Tendenz geht zusätzlich noch zur Faulheit. Das Ergebnis siehst du dann... Hunderttausende freie Stellen + Einkauf ausländischer Fachkräfte, obwohl es ja angeblich genug lokale Arbeitslose gibt.
Nein, man muss nicht so erziehen wie man selber erzogen wurde.....ist am Ende eine Ansichtssache (bzw wie man selber erzogen wurde).
Du kannst doch Daarons Sichtweise sicherlich aus seinem Geschriebenen herausinterpretieren. Die Leute müssen arbeiten, denn ansonsten geht alles vor die Hunde. In der DDR ,dass die Kinder in der Kita und Schule waren und das von sehr klein an, das ging ja damals auch super. Die Kinder sollten so erzogen werden (mit allen erdenklichen Mitteln), dass sie nachher gute Arbeitskräfte sind. Sie sollen kein Leben besitzen und zufrieden sein. Sie sollen gute Arbeiter sein, denn daran mangelt es in diesem Land. An guten Arbeitern, die pflichtbewusst und treu ergeben ihrer Arbeit nachgehen ,sich ständig weiterbilden um sich dem schwankendem Markt und Arbeitssituation im Land anzupassen.Ein Schlussresümee sei mir an diese Stelle gestattet, die sozialen Gegebenheiten des Elternhauses hinterlassen bei einem Kind seine Spuren. Das fängt schon damit an, dass Mama oder Papa schlicht, der Arbeit wegen keine Zeit haben. Überstunden, Weiterbildung, Samstagsarbeit, lange Fahrtwege, etc. Meine kleine nimmt es mir Stellenweise richtig übel, dass ich Arbeiten muss. Leicht... ist das nicht. Da kann man nur erklärend und verständlich veranschaulichen, warum das alles so seien MUSS.
das Grundeinkommen wird allein steuerfinanziert, ein Vorschlag ist Einkommens- und Unternehmenssteuer abzuschaffen, dafür die Mehrwertsteuer rauf (~50%)
Warum würde sich die Motivation, Risiko tragen zu wollen, verändern? Verstehe ich nicht.Nur würde in diesem Modell eben keiner mehr Risiko tragen wollen.
Postulierst du einfach mal so. Es ist ja z.B. nicht so, dass sich bereits jetzt 1/3 der Bevölkerung ehrenamtlich engagieren. [1] Warum lassen diese Leute denn nicht nach der Arbeit den "Bleistift fallen"? Ganz einfach: aus innerer Motivation heraus. Und ich halte es für vernünftig, anzunehmen, dass der Anteil der ehrenamtlich tätigen nicht abnimmt, sondern zunimmt: schließlich haben potentiell mehr Leute Zeit, zu tun, was sie selbst für wichtig halten. Und warum sollten jetzige ehrenamtlich tätige plötzlich damit aufhören?Im optimalsten Fall [...] würde jeder [...] den Bleistift fallen lassen.
Selbst wenn ich deine These kaufe, dass Ungleichheit für eine stabile wirtschaft notwendig ist: Ungleichheit wird durch das BGE nicht abgeschafft. Du verwechselst das BGE mit radikalem Sozialismus. OP schreibt z.B.: "Arbeit wird zusätzlich entlohnt, dass heißt es ist immer noch ein Anreiz zu arbeiten vorhanden"Man muss verstehen, dass die Ungleichheit selbst der Treibstoff des Systems ist. Die Ungleichheit muss vorhanden sein, wenn das System weiter produktiv sein will.