Bedingungsloses Grundeinkommen für jeden

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@Mustis
Dafür gibt es "Quotes" damit der Zusammenhang nicht verloren geht ...

Darauf ist das bezogen oder wie?

Mustis schrieb:
Weiterhin beantwortest du aber nicht die Frage, warum jemand der arbeiten kann und dies tut einen Anspruch auf einen höheren Mindeststandard haben sollte als jemand der schlicht nicht kann. Denn das fordert z.B. Andy.

Was bedeutet in diesem Satz der Mindeststandard?

Wenn ein Hartzer 1000 € erhält und ein Arbeiter 2000 €, hat doch der Arbeiter einen höheren Mindest?standard. Also ist das unfair?

Mustis schrieb:
Bitte erläutere, weshalb eine Bank nicht mehr pleite gehen kann, wenn Bargeld nicht mehr existent sein sollte und nur noch Buch-/Giralgeld existent wäre.
Ganz einfach. Wenn es kein Bargeld mehr gibt, kann es keinen Bankrun mehr geben und nur durch einen Bankrun geht eine Bank direkt pleite. Bargeld ist begrenzt (auf die durchschnittlich benötigte Menge). Zahlen im Computer sind nicht begrenzt.
 
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Ein Bankrun kann sehr wohl auch digital erfolgen in dem ich digital Geld ausgebe z.b. für Gold oder Aktien. Genausogut kann ich das GEld auf andere Banken überweisen oder in anderen Devisen umtauschen. Du erzählst weiterhin Unsinn und offenbarst immer weiter das du wirklich keine Ahnung davon hast, wie ein Geldsystem funktioniert...

Mit MIndeststandard meine ich das soziale Auffangnetz. Egal wieso weshalb warum, dieses steht jedem zu unabhängig davon ob er arbeiten kann oder nicht oder weswegen er in diese LAge gekommen ist.
 
Ganz ehrlich - immer wenn ich hier doch mal lese, wird mir irgendwie schlecht. Die Zahl der Arbeitslosen ab 50 Jahre ist von 2001 bis jetzt massiv gestiegen, über 400%. Ihr Anteil an den Arbeitslosen liegt bei etwa 30%. Würde mir, eine von euch Kaspern, mit sagen wir 56 mit einer derartigen Scheiße ankommen: Zieh doch bitte mal um, bilde dich weiter, studiere doch, geh auf Montage, wer arbeiten will - findet Arbeit, soziale Gerechtigkeit - Dem würde ich sagen: Her mit meinem GE, ihr Arschlöcher. :D

Ich hätte dann schon 40 Jahre gezahlt, was ist dabei raus gekommen?
H4, Niedriglohnsektor UND steigende Arbeitslosenzahlen (2001 - 1,5 zu 4 - 2015).

Irgendwie hat das die letzten 10 Jahre jetzt nicht so gut funktioniert?
Am bestehende H4 gib es drei gute Sachen, man wird nicht Obdachlos und hat Essen, ist KV.
Den ganzen anderen Quatsch, kann man vergessen und das schafft jedes andere GE auch.

H4 hat noch nie richtige Arbeitsplätze geschaffen?
Stattliche, staatliche Subventionen haben Arbeitsplätze geschaffen... 150 Mrd. im letzten Jahr, hab ich gelesen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ein Bankrun kann sehr wohl auch digital erfolgen in dem ich digital Geld ausgebe z.b. für Gold oder Aktien. Genausogut kann ich das GEld auf andere Banken überweisen oder in anderen Devisen umtauschen

Was sind das für komische Antworten?

Ja und? Dann überweist du das Geld an andere Banken oder investierst es irgendwohin. Und weiter? Was kümmert es die Bank?

Die Bank hat vergebene Kredite, die mit Zinsen zurückgezahlt werden.

Mit MIndeststandard meine ich das soziale Auffangnetz. Egal wieso weshalb warum, dieses steht jedem zu unabhängig davon ob er arbeiten kann oder nicht oder weswegen er in diese LAge gekommen ist.

Ok.

Mustis schrieb:
Einem Hartzer soll es nicht besser gehen als einem der arbeitet. Schreibe ich absolut nirgends.
Einem Aufstocker der arbeitet (egal wie viel), geht es schlechter als einem Hartzer (beide haben gleich viel, nur muss der Aufstocker morgens in die Arbeit fahren und der Hartzer nicht)

Sag mir was du dagegen tun willst, denn darauf habe ich die Antwort von dir noch nicht bekommen.
 
Aha. Da das alte System komplett überstrapaziert wurde und nie das war, was es sein sollte (Generationenvertrag) um damit politischen Stimmenfang zu betreiben, treiben wir nun ne neue Sau durchs Dorf, die der nicht verstehende Wähler toll findet? Dir ist schon klar, dass die Probleme heute deswegen existent sind, weil die Generationen vor dir in die eigene Taschen gewirtschaftet hat und dafür gesorgt hat, dass ihre Rente über dem liegt, was sie eigentlich nur hätte sein dürfen, wohlwissend das die daraus entstehenden Schulden nicht mehr durch sie selbst abgezahlt werden muss? Und dann kommt dir keine bessere Idee, als das dann noch weiter zu verschärfen und es nachfolgenden Generation noch schwerer zu machen? Du kannst H4 nennen wie du willst, es ist und bleibt ein GE wie du es formuliert hast. Es ist Bedarfabhängig, es ist individulisierbar und jeder hat Anspruch darauf wenn er die Kritierien erfüllt. Also nochmal bitte: Was wäre genau an deiner Idee anders als H4 jetzt und inwiefern spart dies Kosten ein ohne das Niveau weiter abzusenken. Das musst du doch fromulieren können, wenn du so ein System forderst. Mit einem BGE wiederum hat deine Idee wenig zu tun, den der Grundgedanke ist ja eben genau das es jedem unabhängig von einer Bedürftigkeit zusteht. In dem Moment, wo du ein "BGE" nur an Bedürftige ausgeben willst ist kein BGE mehr. Und ein GE ist bereits H4...

@Andy
zur letzten Frage. Doch hast du. Es spielt keine Rolle! Wer arbeiten kann, hat arbeiten zu gehen entsprechend seiner Möglichkeiten. Die Arbeitsfähigkeit allein bedingt weder moralisch noch aus ökonomischen Gründen einen Anspruch auf höheren Mindeststandard und das wäre es ja wenn du einen Arbeitenden durch das soziale Netz soviel zufließen lässt, dass er am Ende mehr hätte als der nichtarbeitende. Du musst begreifen, dass nur weil der Idealzustand nicht erreicht werden kann, dass wirklich nur die nicht arbeiten, die es wirklich nicht können, diese nicht dafür bestraft werden können, weil einige das System ausnutzen bzw. es versuchen. Keiner ist gewzungen, Aufstocker zu bleiben, der Weg steht jedem offen. ISt er manchmal beschwerlich? Sicher, dennoch kann ihn jeder gehen. Es gibt weder Gesetze noch Kasten, die das verhindern könnten.

Andy8891 schrieb:
Was sind das für komische Antworten?

Ja und? Dann überweist du das Geld an andere Banken oder investierst es irgendwohin. Und weiter? Was kümmert es die Bank?

Die Bank hat vergebene Kredite, die mit Zinsen zurückgezahlt werden.

Das sind keine komischen Antworten, dass ist Realität. Die Bank kümmert es insofern, dass es vollkommen egal ist, wie du Geld von der Bank abziehst. Ob du dir 100,-€ am Automaten ziehst oder ob du es giral an irgendwen überweist, der sein Konto bei einer anderen Bank hat spielt für deine Bank absolut KEINEN Unterschied. Sie muss dieses Geld in beiden Fällen verbuchen und DIR bzw. der anderen Bank zur Verfügung stellen und dazu zaubert sie es nicht aus dem Hut sondern kann es ausschließlich nur aus der bestehenden Geldmenge beziehen. Tun das ewntsprechend viele Menschen, kann sie das irgendwann nicht mehr weil sie weder Giralgeld mehr noch Scheine oder Münzen. Und dann ist sie umgangsprachlich pleite. Genauer gesagt wäre sie dann zunächst mal nicht mehr liquide, denn sie kann noch immer Verbindlichkeiten haben, die aber zu diesem Zeitpunkt nicht veräußerbar oder einforderbar sind. Sie kann beispielsweise Immobilien besitzen, die wird sie aber nicht unmittelbar verkaufen können und dir kann sie dir natürlich auch nicht geben. Im sprichwörtlichen Sinne pleite wäre sie erst dann, wenn auch dieses immobile Geld nicht ausreichen würde, die Forderungen die an sie gestellt wären, zu erfüllen.

Die Geldmenge erhöhen oder verringern können ausschließlich Notenbanken wie die amerikansiche Fed oder die europäische EZB. Das können sie auf 2 Arten: Dem tatsächlichen Druck von Geld, was einer echten Geldmengenerhöhungen entsprechen würde- Oder sie verleiht Geld, verlangt dieses aber auch wieder nach einer definierten Zeit zurück. Das ist dann der einzige Fall, wo Geld theoretisch aus dem Nichts entsteht. Genauso wird es aber auch wieder aus dem Kreislauf gezogen und verschwindet wieder. Am Ende wäre die reale Geldmenge also so hoch wie zuvor. Diese Mittel hat sie, um dem Geld den zugeschriebenen Tauschwert zu erhöhen oder zu senken, Geld also quasi teurer oder günstiger zu machen. Durch Zinsen normaler Banken entsteht hingegen NIEMALS einfach Geld. Es bedeutet lediglich, dass derjenige, der den Kredit genommen hat zusehen muss, dass er am Ende aus der bestehenden Geldmenge soviel für sich erwirtschaften konnte, dass er den Kredit + Zinsen zurückzahlen kann. Diese Zinsen hat dann irgendwer im Kreislauf dann weniger, es ist aber nicht hinzugekommen, die Geldmenge ist genauso hoch wie vor der Kreditvergabe.

Und das ist immer noch sher viel einfacher dargestellt als es ist. schon allein auf grund der riesen teilnehmerzahl am Geldkreislauf ist dieser extrem komplex, von den ganzen Steuerungsmechanismen ganz zu schweigen.
 
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Mein Vater hat also in die eigene Tasche gewirtschaftet? Irgendwo hast du da schon Recht. Mit meinem GE werden arbeitswillige nicht in Arbeit gezwungen und das werden sie heute, von H4 kann man nicht leben (wie soll das funktionieren?), man überlebt, im Ghetto - am Rande der Gesellschaft. Im Niedriglohnsektor sieht das alles sehr ähnlich aus. Ich erlebe das hier alles live, seit Jahren - die arbeitswilligen haben Glück oder ziehen weg.
Zwenner schrieb:
Ich sagte ja, dass welche frei sind, die werde gerade großzügig besetzt, rate mal wer da einzieht. Hier sind viele derartige Wohnung frei, weil die Menschen hier recht breitbandig weg wollen/müssen. Warum das so seinen könnte, muss ich dir jetzt nicht mehr erklären. Hier nun großzügig Flüchtlinge anzusiedeln ist schon sehr clever... nicht wahr. Da kann man eigentlich nur zwei Ziele verfolgen. A: Wir überlasse sie ihrem Schicksal, B: Sie dürfen hier arbeiten, ich frage mich dann zwar was und für wen - aber in Ordnung, ich tippe mal auf A.
#3525 bez. #3539

Das man hier recht viele Flüchtlinge ansiedelt, ist gelinde gesagt: Teufelswerk
Die werden hier nicht integriert, weder motiviert, noch würden sie hier Arbeit finden.
Einziges was ihnen bleibt ist Frieden, die Wohnung und Leistungen vom Sozialstaat.

Das reinste Trauerspiel.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ein Sozialsystem muss Arbeitsfähige immer in die Arbeit "zwingen". Man könnte auch sagen, es muss Arbeit attraktiver machen als das GE selbst wäre. Ein BGE macht dies sicher nicht, außer es ist so niedrig, dass man wiederum nicht davon leben kann. Was dan die bestraft, die nicht arbeitsfähig sind. Glaube mir, es wäre mir absolut recht, wenn der Standard höher liegen würde. Nur dafür muss Geld da sein und wenn es das wäre, muss man kein GE schaffen, bereits durch erhöhtes H4 ließe sich das selbe erreichen, den wie breits gesagt, es ist ein GE. Grundeinkommen heisst doch nichts anderes, als das ich dieses absolut immer bekomme und alles darüber hinaus selbst erarbeiten muss. H4 erhalte ich immer, wenn ich gewisse Kritierien erfülle. Die selben Kritieren (Bedürftigkeit) legt du bei deiner IDee eines GE auch an wenn ich das richtig verstehe. Bis jetzt ist der einzig von dir formulierte Unterschied der Verzicht auf einen "Arbeitszwang" richtig?
 
Mich würde in Arbeit "zwingen", ein Arbeitsvertrag den man auch als solche bezeichnen kann.
Ein Sozialsystem würde MICH nie in Arbeit "zwingen".

Ich geh aktuell irgendwie arbeiten für Geld - also für ein Leben oberhalb von existieren, wie siehts bei dir aus? Für eine Entlohnung in Vollzeit dir mir existieren ermöglicht, dafür würde ich nie arbeiten gehen, du? Mit H4 existiert man, unterliegt man Zwängen - mit einem höheren GE, kann man leben und entscheiden:

Unterstütze ich Bettelorden und bekomme dafür eher Bananen, statt Lohn - oder suche ich mir einen AG. Vollzeit, Teilzeit, Montage, doch noch studieren - dass ist dann allein meine Sache, ohne Vorschrift. Da ich vom GE leben kann und das finanziell alles "ohne" Sorgen, ist das nur hilfreich für den richtigen und nicht erzwungenen Start in die Arbeitswelt.

Einfach überlegen, was ein höheres GE - für einen AG und AN bedeutet.

Wie lockt man als AG Fachpersonal? Gutes Betriebsklima, Weiterbildungsmöglichkeiten, Aufstiegschancen, Betreuungsangebote fürs Kind, einen sicheren Job, anständiges Gehalt, Sonderzahlungen.

Nur mit Betriebsklima, Arbeitsvertrag befristet für Hungerlohn, da kriegt man halt nur Affen, vom Amt.
 
Zuletzt bearbeitet:
Siehst du, und deshalb hat das zuständige Amt die Möglichkeit gewisse Zwänge auszuüben, weil du mit deiner Einstellung nicht allein bist. Vorallem da die Grenze wo existieren aufhört und Leben anfängt individuell verschieden ist. Ich kenne Leute, die würden selbst bei 3000,- netto monatlich nur "existieren". Deswegen muss eine finanzierbare Grenze definiert werden bzw. müssen menschenwürdige Verhältnisse garantiert werden können und das bedeutet Nahrung, Kleidung, Wohnung. Die Grundbedürfnisse eben. und deshalb muss auch die möglichkeit des Zwangs existieren, den ohne diesen kannst du keinen Einfluss nehmen und müsstest damit leben das mancher eben selbst nur mit den Grundbedürfnissen zufrieden ist, solange er nicht arbeiten muss und damit letzlich nichts zur Gemeinschaft beiträgt.
 
Mustis schrieb:
Keiner ist gewzungen, Aufstocker zu bleiben, der Weg steht jedem offen. ISt er manchmal beschwerlich? Sicher, dennoch kann ihn jeder gehen. Es gibt weder Gesetze noch Kasten, die das verhindern könnten.

JEDEM aber nicht ALLEN gleichzeitig ... was passiert wohl, wenn ALLE studieren? Verschwindet der Beruf Putzfrau oder gibt es dann die Bachelor Putzfrau die für 400€ (0 weil Aufstocker) arbeitet?

Mustis schrieb:
Das sind keine komischen Antworten, dass ist Realität. Die Bank kümmert es insofern, dass es vollkommen egal ist, wie du Geld von der Bank abziehst. Ob du dir 100,-€ am Automaten ziehst oder ob du es giral an irgendwen überweist, der sein Konto bei einer anderen Bank hat spielt für deine Bank absolut KEINEN Unterschied.

Spielt es sehr wohl. Wenn du A 100 € auf die Bank in Bar einzahlst, hat die Bank 90 € an B verliehen und 10€ noch als Reserve drinnen, dh sie hat nur noch 10 € als Bargeld daliegen. Wie willst du A nun 100 € in Bar abheben? Die 90 verliehenen € werden von B erst in einem Jahr wieder samt Zinsen zurückgezahlt.

Mustis schrieb:
Im sprichwörtlichen Sinne pleite wäre sie erst dann, wenn auch dieses immobile Geld nicht ausreichen würde, die Forderungen die an sie gestellt wären, zu erfüllen.
Warum sollte sie das nicht können? Solange dir jemand im Austausch für die Girokontozahl Waren gibt, solange funktioniert das. Dh. die gesamte Wirtschaft müsste von heut auf morgen auf ein anderes Tauschsystem umsteigen. Dh wenn kein Händler mehr die Zahlung akzeptiert. Dann ist aber die Welt im Arsch und nicht nur eine oder mehrere Banken.

Mustis schrieb:
Die Geldmenge erhöhen oder verringern können ausschließlich Notenbanken wie die amerikansiche Fed oder die europäische EZB.

Mir ist klar wie das funktioniert. Nur was hat es gebracht? Warum gab es die Immobilienblase? Warum gibts die Griechenlandkrise? Warum gibt es eine 600 Billionen Derivate Blase?
 
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Nein, es ist dir nicht klar. Das zeigen deine Antworten.

Die Bank hat die 10€ eben nicht als Bargeld da liegen sondern in jeder Form, in der sie diese benötigt. Wenn sie 90,-€ von A an B verleiht, kann A weder das Geld bar abheben noch überweisen noch etwas für über 10 Euro giral bezahlen solange B das Geld nicht zurück zahlt. Die Bank wäre hier dann zahlungsunfähig und nicht liquide. Sie kann A nur ein Zahlungsversprechen geben, dass sie erfüllt, wenn B das Geld zurück zahlt. Besteht A aber auf eine Zahlung und akzeptiert das Zahlungsversprechen nicht, muss die Bank den Finger heben wie jedes andere Unternehmen in so einer Situation auch. Die Notenbank ist hier nicht gezwungen, der Bank einen entsprechenden Kredit anzubieten oder ihr andersweitig auszuhelfen.

Was meinst du im 2 Absatz mit Girokontozahl? Was soll das sein?
 
Mustis schrieb:
Siehst du, und deshalb hat das zuständige Amt die Möglichkeit gewisse Zwänge auszuüben, weil du mit deiner Einstellung nicht allein bist.
Erkläre mir das kurz.

Aufstocker, Niedriglöhner tragen finanziell (nichts falsches interpretieren) nichts zur Gemeinschaft bei. (Das sollen sie vielleicht glauben, ja.) Sie schönen die Quote und geben dem Sachbearbeiter seine Daseinsberechtigung. GE + Niedriglohn (zum Beispiel) ist ein versteuerbares Brutto, bis zum GE-Grenzeinkommen. Eine positive Lohnentwicklung in Deutschland kannst du unter Witz oder Lüge abhacken. Mit GE ist Gehalt wieder verhandelbar - außerhalb einer Tarifbindung, für den AN.

Diesen Mindestlohn-Witz kann man dann gleich mit abschaffen, die nächste Fehlentwicklung. Es wird Gehalt nach Qualifikation/Eignung verhandelt und nicht nach Papier.

Mir ist es doch scheiß egal was irgendeine Kuchenbude bezahlt. Will ich den AN haben, wird solange realistisch verhandelt - bis ich ihn hab. Weil ich ein erfolgreiches Unternehme führen möchte, dazu brauche ich gutes, das beste Personal und das wird teuer. Zoowerter die das nicht verstehen wollen, die Preisdrückerkollone darf verschwinden, dann kann ich noch besser bezahlen. Kann ich durch Qualität gute Preis machen, brauche ich nicht über Preis verkaufen. Die Arbeitnehmer entscheiden über meinen Erfolg als Unternehmer. Ist die Auftragslage schlecht, muss ich mich als AG kümmern, das sie gut wird - das ist mein scheiß Job. Und nicht die Lohnkosten in dümmlicher Form, für meine Unfähigkeit vorschieben!

Arbeit-GEBER heißt das Wort, nicht Sozialamt!

Große, deutsche Unternehmen machen sich im Ausland lächerlich, weil sie da für Wartung zu viele Leiher (die können da nichts dafür!) anstatt teureres Fachpersonal arbeiten lassen. Das ist unerträglich! Und am Ende wird das noch teurer (Vertragsstrafe, da Zeitverzug), als wenn man es gleich richtig gemacht hätte.
 
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Mustis schrieb:
Die Bank hat die 10€ eben nicht als Bargeld da liegen sondern in jeder Form, in der sie diese benötigt. Wenn sie 90,-€ von A an B verleiht, kann A weder das Geld bar abheben noch überweisen noch etwas für über 10 Euro giral bezahlen solange B das Geld nicht zurück zahlt.

Natürlich kann A die vollen 100 € überweisen nur nicht abheben, weil das Geld ja nichtmehr da ist. Hattest du Rechnungswesen? Buchungssätze und so?

Die Mindestreserve sagt doch: 10% Reserve 90 % Forderungen

Mustis schrieb:
Die Bank wäre hier dann zahlungsunfähig und nicht liquide. Sie kann A nur ein Zahlungsversprechen geben, dass sie erfüllt, wenn B das Geld zurück zahlt. Besteht A aber auf eine Zahlung und akzeptiert das Zahlungsversprechen nicht, muss die Bank den Finger heben wie jedes andere Unternehmen in so einer Situation auch.
A merkt doch gar nichts von der Kreditvergabe. Auf A Konto bleiben 100 € stehen. Bargeld gibts nicht. Dh A schiebt das Geld nur als Zahl von Konto zu Konto.

Was meinst du im 2 Absatz mit Girokontozahl? Was soll das sein?
Der Betrag auf dem Girokonto in € oder sonst welcher Währung.
 
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Darf ich nochmal zusammen fassen in aller Kürze? (wollte gestern schon wieder nen Trümmer schreiben und pflücken, das spar ich mir mal [wird wahrscheinlich eh groß genug])

Ein BGE ist ein Bedingungsloses Grundeinkommen. Dieses bekommt demnach JEDER, da ja keine Bedingung vorhanden ist. Eigentlich stimmt sogar das nicht, da man sich in Deutschland aufhalten muss, um es zu bekommen, also ist das schon eine Bedingung.

Was hier gemeint wird ist ein GE, ein Grundeinkommen. Und Mustis versucht die ganze Zeit schon zu schreiben, dass wenn man JEDEM 800€ jeden Monat gibt, es nunmal eben nicht die Bedürftigen sind, sondern ALLE. Obwohl ein Großteil auf dieses Geld ja gar nicht angewiesen wäre, weil sie schon anderweitig Geld bekommen. Eine Gegenfinanzierung durch die ges. Sozialversicherung verschiebt letztlich nur die jetzt noch brauchbaren Punkte des ges. Sozialversicherungssystems in die Richtung der Reichen. Denn die bekommen ja jetzt etwas, vorher nicht. Den Teufel mit dem Belzebub austreiben bringt nicht viel.

Zwenner hingegen prangert an, dass sich im Falle bei schon jahrelanger Zahlung von Beiträgen kein Cent mehr ausgezahlt wird, gleichzeitig Leute zu Arbeit gezwungen werden, die sie:
- Niemals machen können aufgrund ihrer Qualifikation (und eine Umschulung/Weiterbildung evtl. aufgrund des Alters nicht schaffen würden)
- nicht besser entlohnt bekommen als zu hause sitzen zu bleiben (und genau das zu tun, was jemand mit 0 Stunden Arbeit im bisherigen Leben auch macht)

Für mich bedeutet jedoch mindestens 8,50€ die Stunde einen Schritt in die richtige Richtung. Wenn jetzt noch gleichzeitig die Lohnsteuer verschoben würde, wenn die Sozialversicherungsbeiträge AB DIESEM Gehalt abgezogen würden, hätte man 1500€ netto. Ich hörs schon: "Wer soll das bezahlen?" Nunja, finanziert werden kann die ges. Sozialversicherung dadurch, dass es keine Beitragsbemessungsgrenze mehr gibt, sodass die Prozentuale Zahlung weitergeht ohne gekappt zu werden, gleichzeitig maximale Auszahlungssätze bei ALG, H4 und Rente erzeugt werden.

Das Problem mit dem Arbeitszwang hat sich leicht erledigt wenn man ihn abschafft. Jedoch den formalen Zwang muss es weiterhin geben. Anträge müssen ausgefüllt werden, auch für Zusatzleistungen. Zusatzleistungen sind eben Miete + NK (ohne Strom). Der Höchstsatz von 400€ Entgeld bei H4 ist ausreichend. Dazu noch nen Busticket (ja wenn der Bus nur 2 mal täglich fährt kann man scheinbar auch nur 2 mal täglich fahren, immerhin hat man ja Zeit ;) ) und man benötigt kein Auto mit all dessen Abgaben. Ein Auto bezahlt bekommen ist aber nicht richtig.Weil es nunmal eine Sozialversicherung ist und keine Luxusversicherung.

Die Krux ist, zu behaupten, jeder hätte es in der Hand, sich aus dem Sumpf zu erheben. Der Fall von Zwenner z.b., der 40 Jahre lang gearbeitet hat, und dann ne Schulung/Maßnahme machen soll, das ist ein Witz, das funktioniert nicht. Jetzt gibt es 2 Personenarten. Die, die dann arbeiten können und wollen. Und die, die es nicht wollen. Was sollen wir machen? Eine Vollbeschäftigung kann nicht erreicht werden. Ist es also dermaßen schlimm, denen den Zwang zu nehmen, sich Arbeit zu suchen? In meinen Augen nein. Sollte man denen mehr Geld geben, weil sie schon 40 Jahre gearbeitet haben? Auch hier: Nein. Immerhin haben sie sich jetzt entschieden zu hause zu bleiben, es ist also ihre Entscheidung.

Sollte man H4ler Enteignen? Und hier wieder ein entschiedenes Nein von mir. Man vernichtet momentan die ges. Sozialversicherung und baut mehr auf die Eigenleistung der Individuen auf. Aber was nützt es, wenn dieser momentan von der Hand in den Mund lebt? Die Person schafft es zu überleben, sie schafft es ein wenig Luxus zu haben (100-200 Euro mehr als H4, aber 176 Stunden im Monat weg), aber Rücklagen bilden? Ich bitte euch. Wovon denn? Und wenn doch, in 40-45 Jahren, wird jemand, der von der Hand in den Mund gelebt hat genau dieses Geld weiterhin als Rente bekommen. 700€ sind realistisch, sagen wir von mir aus auch 1000€. Vorgesorgt? Super, keine Aufstockung auf ca. 1000€ (je nach Region, ja ich weiss es). Nicht vorgesorgt? Aufstockung auf 1000€. Das ist doch ungerecht! Für den, der vorgesorgt hat.

Nein, die Aufstockung muss automatisch erfolgen, und dann sind wir bei einem Grundeinkommen im Alter, eine Mindestrente. Alles was man zusätzlich abgeschlossen hat kommt nun drauf. Und keine Enteignung im Alter.

Usw. usf. Man muss Sicherheiten schaffen. Und Sicherheiten werden momentan im Land komplett abgeschafft. Die Arbeit ist nicht sicher. Die Rente ist nicht sicher. Die Kinder sind nicht sicher (wer soll sie ohne Arbeit versorgen?)? Das Land ist nicht sicher. Das Internet ist nicht sicher. Die Rücklagen für den Notfall sind nicht sicher. (müssen bei längerer Arbeitslosigkeit vernichtet werden, damit man als bedürftig zählt) usw. usf.

Während im Gegenzug Subventionen gegeben werden. Die Energielobby ist da als Beispiel zu nennen.

Es wird mit den normalen Arbeitern gespielt, Ping-Pong, es ist kein Geld vorhanden. Für nichts und niemanden. Dann kommen Flüchtlinge (nichts gegen die, die können ja nun gar nichts dafür) :
"Oh, wir müssen helfen."
"Aber, aber ich dachte, wir hätten gar kein Geld?"
"Ja schon, eigentlich nicht. Aber das kriegen wir schon hin."
"Wieso hat man es dann nicht schon bei uns hingekriegt? Wir arbeiten und leben doch schon seit jahrzehnten hier?"
"Wirklich? Hat uns niemand gesagt, ihr wählt uns doch immer, da dachten wir, es sei alles ok so."

Es wird Gehalt nach Qualifikation/Eignung verhandelt und nicht nach Papier. ...Will ich den AN haben, wird solange realistisch verhandelt - bis ich ihn hab.
Dafür bist du eine bis zwei Generationen zu spät geboren. Kurz nach dem Krieg war das so. Da konntest DU verhandeln. Gerechter? Ich bezweifel es. Dann hat sich eben nicht die Lobby das Geld in den Hintern geschoben, sondern wie Mustis schreibt die Generationen vor uns. Die hatten solche Möglichkeiten. Gebracht haben beide Seiten gar nichts. Davon mal ab, dass man dafür ja verhandeln muss. Wie... ungerecht, wenn man das nicht kann. ;)
 
@ andy. Du kapierst es nicht. Die bank schiebt nicht nur geld hin und her. Die geldmenge ist immer beschränkt, in deinem fall auf 100 euro und die vermehren sich nicht dadurch, dass du beim giralgeld nicht etwas physisches bewegst. Die bank kann keine 90 euro herbeizaubern wenn a das geld haben will während b es noch hat. Egal ob als bargeld oder giralgeld. Das was du mit mindestreserve meinst existiert genau deshalb. Nur gilt dort das gesetz der großen zahl weshalb man sich drauf geeinigt hat, das nicht 100% der einlagen jederezeit verfügbar sein muss. Die geldmenge beleibt trotzdem die selbe und wenn die bank nicht liquide ist und keinen zahlungsaufschub bekommt ist sie pleite bzw. zahlungsunfähig. Genau das ist in den krisenjahren passiert....

Das is genau das problem der vereinfachungen. Was aufgrund der großen zahl im geldsystem funktioniert, funktioniert in den veranschaulichungen mit wenig teilnehmern und kleinen geldmengen nicht mehr bzw. wirkt seltsam.
 
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Onkel, was bringt ein Mindestlohn für Arbeit, wenn es keine, wenig Arbeit gibt - für die die keine Arbeit finden? Nichts. Und wie du es sagst, schichten für die Existenz ist sinnlos und hilf niemanden. Das kostet nur Steuergeld. Was bringt zukünftig ein Zwang in Arbeit, wenn es keine Arbeit gibt? Eine Vollbeschäftigung ist (wirtschaftlich) unmöglich und somit ein Sozialsystem, welches Vollbeschäftigung erzwingen will.
 
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Der Mindestlohn bringt all jenen, die arbeiten gehen, einen Mindestlohn pro Stunde. Daran sehe ich nichts verwerfliches. Es müsste wie oben geschrieben nur noch eine Steuer/Sozialabgabenentlastung bei solch einem Stundenlohn geben, dann das notwendige Geld anders umgelegt werden, und das Gesetz auch durchgeführt werden. Wenn jemand zwar 8,50€ pro Stunde bekäme, er aber 20 kostenlose Überstunden schieben muss, so gehört dem Unternehmen eine Klage in Millionenhöhe (Milliardenhöhe) aufs Auge gedrückt. Wenn der Mitarbeiter Mist baut, wird er ja auch entlassen, als Strafe. Wenn ein Unternehmen Mist baut, kommen die mit nem blauen Auge davon. Weil "die brauchen wir ja, sonst sind so viele Arbeitslos". Das man jedoch die, die dann arbeiten ausbeutet ist völlig in Ordnung. Pustekuchen.

Das Schichten funktioniert logischerweise nicht bei einem festen Geldsatz. Weswegen auch: "Alle bekommen nun 800€ anstatt Regelsatz+Miete" nicht funktioniert. Wie du ja geschrieben hast, Leipzig und München. Wieso sollte der in Leipzig nur deswegen mehr in der Tasche haben, weil er da wohnt? Oder der in München weniger? Regelsatz + Miete ist doch ok. Nur momentan eben mit sehr vielen Zwängen belegt. Die auch keine Arbeit aus dem Nichts erschaffen können.
 
Damit der aus Leipzig (ost) nicht nach München (west) arbeiten fahren muss, für effektiv 1300€ Netto. Der Münchner kann dann in München arbeiten. Vielleicht nicht für 4000€ Brutto (was er eventuell doch gerne haben möchte) aber für mehr als GE. Wieso soll man hier für weniger mehr als H4 arbeiten sollen, der München kann das aber nicht?
 
Zuletzt bearbeitet:
Andy8891 schrieb:
Einem Aufstocker der arbeitet (egal wie viel), geht es schlechter als einem Hartzer (beide haben gleich viel, nur muss der Aufstocker morgens in die Arbeit fahren und der Hartzer nicht)

Aufstocker haben Freibeträge und erhalten durch die Arbeit paar (hundert) Euro mehr im Monat.
 
@
Mustis schrieb:
Im sprichwörtlichen Sinne pleite wäre sie erst dann, wenn auch dieses immobile Geld nicht ausreichen würde, die Forderungen die an sie gestellt wären, zu erfüllen.

Wessen Forderungen soll sie denn nicht erfüllen können?

Du hast 1000 € auf der Bank. Das ist deine Forderung an die Bank. Auf deinem Girokonto stehen diese 1000 € und du kannst damit einkaufen gehen. Forderung erfüllt.

Du hast 100 Billionen € auf der Bank. Auf deinem Girokonto stehen diese 100 Billionen € und du kannst auch damit einkaufen gehen. Forderung erfüllt.

Wie viel Gegenwert in Form von Waren du für deine € auf dem Girokonto bekommst, hat nichts mit der Forderung an die Bank zu tun. Die Bank sagt dir nur: Hier ist deine Zahl. Das du dir dafür nichts kaufen kannst, ist nicht die Schuld der Bank.

Aktuell könnte jederzeit eine einzelne Bank zahlungsunfähig werden, wenn die Leute ihr Bargeld abheben. Dadurch wäre dann nur eine Bank pleite, bzw die EZB muss sinnlos neue Geldscheine drucken und dieser Bank leihen, damit das System am laufen gehalten wird.

Wenns nur noch Giralgeld gibt, muss nichtmal mehr das passieren. Das System funkioniert erst dann nichtmehr wenn die gesamte Wirtschaft auf ein neues Zahlungsmittel umsteigt. z.B. Bitcoins. Die die als erstes dann auf dieses neue Zahlungsmittel umsteigen werden stink reich und der Rest hat wie von vorher nichts bzw verliert alles.

Zitat Zitat von Mustis
Keiner ist gewzungen, Aufstocker zu bleiben, der Weg steht jedem offen. ISt er manchmal beschwerlich? Sicher, dennoch kann ihn jeder gehen. Es gibt weder Gesetze noch Kasten, die das verhindern könnten
.
JEDEM aber nicht ALLEN gleichzeitig ... was passiert wohl, wenn ALLE studieren? Verschwindet der Beruf Putzfrau oder gibt es dann die Bachelor Putzfrau die für 400€ (0 weil Aufstocker) arbeitet?

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Mustis schrieb:
Einem Hartzer soll es nicht besser gehen als einem der arbeitet. Schreibe ich absolut nirgends.

Darauf bist du noch nicht eingegangen
 
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