Bedingungsloses Grundeinkommen für jeden

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@Zwenner,

Sozial ist was Arbeit schafft, war der Slogan der Asozial Partei Deutschlands. Arbeit zu jedem Preis. Die Einen werden immer reichen die andere immer ärmer, 5 € ins Phrasenschwein. Ich verstehe dich durchaus, dieses Schweinesystem birgt keinerlei Gerechtigkeit in sich. Es lohnt auch nicht darüber zu diskutieren, man wird eh nichts ändern. Der Mensch lernt nicht aus Fehler der Vergangenheit, er begeht sie immer wieder. Schlimm ist doch dass es echt Gebildete gibt, die diesen Scheissdreck gutheissen und mitverantwortlich für den Rechtsruck in ganz Europa sind, Elitenversagen kann man das nennen. Naja vllt wachen sie irgendwann mal auf, wenn wir uns holen was uns zusteht.
 
@Godde

Man kann das wahrscheinlich erst nachvollziehen, wenn man verstanden hat / weiß was überhaupt abgeht, in Teilen Deutschlands. (Ich zieh mir das nicht aus dem Hut, die Beispiele sind Tatsachen.) Ich mache im Vorfeld deswegen, da erst mal niemanden einen Vorwurf. Ich gehe davon aus, dass du meine Beiträge wenigstens überflogen hast. Wer in einer teuren Region gute eingestiegen ist - beziehungsweise sehr gut verdient und zu anderen Regionen quasi keinen Bezug hat, den kann ich sogar nachvollziehen. Schöne heile Welt.

Ich versuche das letztmalig zu erklären, bei 10€/h Vollzeit hat man in LSK1 circa 1150€ Netto, hier ungefähr 750€ Hartz4. Die Differenz beträgt 400€, hier kein Anspruch mehr auf H4. Anderswo hat man 1069€ Hartz4. Hier sollen/müssen die Menschen für 1150€ Arbeiten gehen, anderswo nicht, weil 1150€ zu wenig sind, dort würde man aber noch 219€ Hartz4 bekommen, hätte also 1369€ Netto.

Es gibt Landstriche - da werden von Facharbeiter mit wenig Berufserfahrung 48000€ / Einstiegs-Jahresgehalt abgelehnten, dass ist denen zu wenig. Man kann da also sehr wahrscheinlich noch hoch pokern. Dazu fällt selbst mir nichts mehr ein.

Für diese Leute gilt, mindestens (?) zwei mal Urlaub im Jahr, ein dickes Auto, ne schicke Bude (wenigstens) UND noch extra Geld so für sich - man hätte ja auch Hobbies, als "muss schon sein". Als einfacher (weder lange Berufserfahrung, noch zusätzliche Qualifikationen) Facharbeiter wohl gemerkt.
 
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Hast du beides. Ganz ehrlich wie kann man aus sozialneid heraus aus so ne bequemen position wie man sie in den DE hat so unglaublichen mist zusammenerzählen.

Zu behaupten in DE hätte man keine perspektive und keine sicherheit, das zeugt schon von gewaltiger ignoranz darüber, was man hier hat. Und wenn ich lese mit welcher selbstverständlich und mit 0 eigentinitiative forderungen gestellt werden könnt ichs klate kotzen bekommen. Keinen plan von nichts, neid darauf was andere haben und das eigene unvermögen darauf abwälzen, dass man nichts dafür kann den andere unterdrücken einen ja. Alles und jeder haben schuld, vor allem die da oben, die eliten, nur man selber nicht...
 
@Mustis Beantworte doch einfach die beiden unbeantworteten Fragen, anstatt "Sozialschmarotzern" mit 0 Eigeninitiative Neid vorzuwerfen.
 
Andy8891 schrieb:
Perspektive + Sicherheit.
Ich wäre einmal an einer Erklärung interessiert, in wie weit diese Punkte in Deutschland nicht zutreffen bzw. wie in diesem Fall Perspektive und Sicherheit definiert ist.
Wer in der heutigen Zeit wirklich keine Perspektive und Sicherheit für sich erkennen kann, dann wird dies egal wo, egal wann und egal in welchem System auch zutreffen. Ursache ist dann weniger in der Zeit, des Orts oder des Systems zu suchen, sondern individuell bei der Person selbst.
 
Es geht jetzt um ALLE Menschen in Deutschland.

Perspektive:
- Mehr als ein Lohnsklave + Konsument (Mustis ist mir immenoch die Erklärung schuldig, wie die Welt wohl aussieht wenn ALLE studiert haben)
- Altersarmut

Sicherheit:
- Das das Leben nicht den Bach runtergeht wenn man mit 50 seinen Job verliert.
 
Ob sich jemand nur als Lohnsklave und Konsument sieht, ist eine individuelle Anschauung. Ich weiß nicht, was du mit diesem Punkt aussagen willst. Was hat das Schlagwort Altersarmut per se mit fehlender Perspektive zu tun? Dieses Schlagwort umfasst ist ein viel zu komplexes Szenario, als dass das Schlagwort alleine als Erklärung dienen könnte.

Ob dein Leben den Bach nach einem Jobverlust mit 50 Jahren runtergeht, liegt zu 100% in der Verantwortlichkeit der Person selbst. Was vermutlich meinst sind die materiellen Güter. Auch diesen Punkt müsstest du aber einmal etwas konkretisieren.
 
Deine Fragen hab ich dir mehrfach beantwortet. Du kannst oder willst sie nicht verstehen. Das ist nicht mein Problem. Wenn du in deiner Ignoranz die Antworten nicht sehen willst, eine Sache. Aber erklär hier nicht, ich bleibe antworten schuldig. Außer auf derart schwachsinnige, wie jene, wie die Welt aussehen würde wenn alle studieren. Erstens habe ich das nie behauptet das dies notwendig oder sinnvoll sei und zweitens wüsste ich nicht, wozu das nötig sein sollte.

Wer mit 50 JAhren seinen Job verliert und absolut NICHTS zurückgelegt hat, dann liegt das ausschließlich an einem selbst. Zudem ist es nicht die Aufgabe der Gemeinschaft, einen erreichten Lebensstandard ab zu sichern sondern nur einen Mindeststandard. Warum sollt eich jemanden, der solange einen Job hatte, seinen erreichten Lebensstandard weiterhin zusichern, wenn er bis dato nicht in der Lage war, selbst was dafür zu tun? Eigenverantwortung heisst das Zauberwort. Sowas kennen in Wohlfahrtsstaaten wie DE die verwöhnten Menschen wohl kaum noch mehr.
 
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Ob sich jemand nur als Lohnsklave und Konsument sieht, ist eine individuelle Anschauung

ca. 50% des Gehalts gehen für Miete drauf, denn du musst ja irgendwo Leben.
Solange du nicht in deinem eigenem Haus wohnst, arbeitest du damit zu 50% für jemand anderen.

Ein Hartzer/Aufstocker/Mindestlöhner wird niemals ein eigenes Haus haben können.

Stell dir vor, jeder hätte sein eigenes Haus. Dann müsste das BGE nur noch 500 € betragen.

Wenn du bereits etwas hast, kannst du sagen: Ich will mehr? Ok dann geh ich arbeiten für dieses mehr und wenn ichs hab, dann hör ich wieder auf zu arbeiten oder ich arbeite weiter, weil ich bereits was neues im Blick habe.

Wie ist es aktuell? Du bist ethnisch-moralisch dazu gezwungen irgendwas zu arbeiten um kein Sozialschmarotzer zu sein.

Was hat das Schlagwort Altersarmut per se mit fehlender Perspektive zu tun? Dieses Schlagwort umfasst ist ein viel zu komplexes Szenario, als dass das Schlagwort alleine als Erklärung dienen könnte.
Komplexes Szenario? Du verdienst jetzt wenig, also wirst du noch weniger Rente haben. Dir reicht das Geld jetzt gerade so zum Leben? Tja dann darfst du in der Rente die Hosen etwas enger zusammenziehen.

Ob dein Leben den Bach nach einem Jobverlust mit 50 Jahren runtergeht, liegt zu 100% in der Verantwortlichkeit der Person selbst. Was vermutlich meinst sind die materiellen Güter. Auch diesen Punkt müsstest du aber einmal etwas konkretisieren.

Hmm, Wenn du dir durch die Berufserfahrung ein entsprechendes Gehalt erarbeitet hast und dieses durch Firmenpleite weg ist, hast du bestimmt nicht in jeder Branche die Chance nochmal mit dem gleichen Gehalt einzusteigen.

Mustis schrieb:
Erstens habe ich das nie behauptet das dies notwendig oder sinnvoll sei und zweitens wüsste ich nicht, wozu das nötig sein sollte.
Ach Mustis ... du argumentierst immer gegensätzlich. Erst forderst du, das jeder selbst für sein Leben verantwortlich sein soll.

Das bedeutet, wenn jemand viel verdienen will, muss er studieren. Wenn also alle viel verdienen wollen müssen alle studieren.

Jetzt antwortest du, das stimmt gar nicht und es ist gar nicht notwendig ... Was soll die Putzfrau tun, damit sie 3000 € brutto bekommt?

Wer mit 50 JAhren seinen Job verliert und absolut NICHTS zurückgelegt hat, dann liegt das ausschließlich an einem selbst.

Wie viel soll er denn zurücklegen? Einem Hartzer wird sein Leben bezahlt, jemand der 30 Jahre gearbeitet hat, soll doch selbst schauen wie er überlebt ... jaja absolut gerecht.
 
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Mustis schrieb:
Hast du beides. Ganz ehrlich wie kann man aus sozialneid heraus aus so ne bequemen position wie man sie in den DE hat so unglaublichen mist zusammenerzählen.

Zu behaupten in DE hätte man keine perspektive und keine sicherheit, das zeugt schon von gewaltiger ignoranz darüber, was man hier hat.

zu Perspektive nehme ich mal als Beispiel Kindergeld :

Kindergeld ist als Einkommen anzurechnen beim Hartz IV .
Ist Kindergeld eigentlich für jedes Kind im Staat als Einkommen zu betrachten?
Also auch Vermögenden das wieder abzuziehen? Wenn ja, liegt das Geld dann bei den Vermögenden als Einkommensteuerbescheid nicht dann am Ende doch wieder auf dem Tisch? Die bekommen also nach der Steuererklärung das Geld zurück was der Staat an die Kinder des Staates zahlt? Muss dann nicht ein Hartz IV "Kind" auf sein Geld welches der Staat ihm allein zugesteht nicht das gleiche Recht haben sein Geld wenn nicht gleich aber am Ende eines Jahres auch zurückerstattet bekommen?
Und wenn das Kindergeld "Abschlagsfrei" für Besserverdienende vom Staat vorgesehen ist muss es dann nicht für alle Kinder gelten?
Ein Hartz IV Bürger muss das Kindergeld als Einkommen komplett von seinem Satz abgeben. Also eine Verlusstrechnung für Kinder deren Eltern keinen Job haben.

Diese werden quasi vom Staat abgestraft. Für Schulsachen zahlt der Staat aus humanitären Gründen 70,00 € im Jahr für Schulbücher. ( Der Bedarf ist gleich nach den Sommerferien weg und weitere kosten kommen drauf) Kurz... ein Witz.


Wenn also Kindergeld fürs Kind ist dann muss es dort auch bleiben!
 
@Andy

Sorry, das wird mir wirklich zu dumm. Deine Logik ist grauenhaft. Ich argumentiere nicht gegensätzlich, du konstruierst Gegensätze, damit du ein Gegen"argument" hast...

@hotzenplotz
und wo genau kommt das Kindergeld nicht beim Kind an wenn seine Eltern von ihrem Einkommen vom Staat was abgezogen bekommen und das Kindergeld in voller Höhe gezahlt wird? Das Kindergeld ist weiterhin ausschließlich für das Kind gedacht. Wenn es dort nicht ankommt, liegt das in der VErantwortung der Eltern, nicht des Staates... Man könnte darüber diskutieren ob dieser Problematik hin Kindergeld nur noch in sachgebundenen Gutscheinen an H4 Familien ausgegeben wird. Dadurch, dass der Satz bei den Eltern nicht gekürzt wird kommt bei den Kindern nicht zwangsweise mehr an...
 
Mustis schrieb:
Zitat Zitat von Mustis
Keiner ist gewzungen, Aufstocker zu bleiben, der Weg steht jedem offen. ISt er manchmal beschwerlich? Sicher, dennoch kann ihn jeder gehen. Es gibt weder Gesetze noch Kasten, die das verhindern könnten

Du willst mich doch verarschen. Schreibst erst selbst, das jedem der Weg offen steht und keiner dies verhindert. Jeder ist selbst schuld, das er wenig verdient. Ich schreibe dir, was passiert, wenn sie diesen Weg gehen (Studium = mehr verdienen) und dann schreibst du:

Mustis schrieb:
Erstens habe ich das nie behauptet das dies notwendig oder sinnvoll sei und zweitens wüsste ich nicht, wozu das nötig sein sollte.

Schreibst also erst: Jeder ist selbst schuld und zeigst mit dem Finger auf die Sozialschmarotzer und wenn diese dann alle studieren gehen, sagst du, NEIN NEIN, das ist gar nicht notwendig oder sinnvoll.
 
Wieso muss ich studieren um 3000,- netto zu verdienen? Erklär mir das bitte mal. in was für ner kleinen Welt lebst du eigentlich? Jeder Facharbeiter kann auf dieses Gehalt kommen und ich wüsste nicht, dass Facharbeiter neuerdings studieren.

Und ein Robert Geissen ist stinkreich und hat nie studiert und ist nur ein Beispiel dafür, dass ein Studium helfen kann mehr zu verdienen aber ganz sicher keine Grundvorraussetzung ist. Also hör endlich auf irgendwelchen Mist dir auszudenken nur weil du irgendwelchen weltfremden Mist glaubst. langsam bin ich echt genervt. Als ob man ein Studium bräuchte um sein leben lang nicht aufstocker zu sein. Meine Güte...

Par Beispiele mehr? Recherchier mal was du als Soldat verdienst, Flugsicherung, Vorfeldarbeiter, Friseur mit Meister bzw. allgemein Handwerker die ausgebildet sind oder den Meister haben. Dabei nichtmal jene berücksichtigt, die sich erfolgreich selbstständig gemacht haben und damit erfolgreich waren. Ein Studium ist sicher hilfreich, wenn man in der Dienstleistungsbranche als Angestellter in Führungspositionen will, dass ist aber aus der gesamten Berufswelt nurn Bruchteil. Infoirmier die gefälligst erstmal bevor du so hanebüchenen Quark redest und damit irgendwas rein interpretierst, was andere dir sagen
 
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Mustis schrieb:
und wo genau kommt das Kindergeld nicht beim Kind an wenn seine Eltern von ihrem Einkommen vom Staat was abgezogen bekommen und das Kindergeld in voller Höhe gezahlt wird? ...

momentmal denke wir haben in Deutschland soziale Absicherung? nun schreibst du von Einkommen vom Staat




es dort nicht ankommt, liegt das in der VErantwortung der Eltern, nicht des Staates...
typische Pauschalisierung wegen Unkenntnisse


im übrigen hast du den Kontext überhaupt nicht verstanden ^^

dadurch das das Harz4 Kind weniger hat ( was ihm vom Staat eigentlich zusteht ) , wird es abgestraft, weil seine Eltern Hartz4er sind und hat fast gar keine Perspektive ( Bildung kostet nunmal Geld )
 
Was ändert das an der Aussage? ...

Dann Teil die Leute auf wie du willst.

20% studieren Informatik, 10 % Chemie, 20% machen den Techniker, 30 % studieren Ingenieur, 19 % studieren Wirtschaftsinformatik, 1% wird ein Robert Geissen.

Oder sollen alle 5 Millionen Niedrigverdiener/Arbeitslose Robert Geissens werden?

Wer putzt dann die Böden, oder räumt den Müll weg?

€: Ok Mustis hat die nicht vorhandene Logik in seiner Argumention erkannt und steigt aus.

Die Quintessenz ist: Es MUSS Niedriglöhner geben. Die Frage ist nun, ob wir sie als Lohnsklaven missbrauchen oder auch Ihnen eine Perspektive geben.
 
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@hotzenplotz

wo hat es den weniger? Beweise diese Aussage bitte mit Fakten! Das Kindergled ist für H4 genauso hoch, wie für jeden anderen, den es ist eine gehaltsunabhängige Zuwendung. Das Einkommen (ja auch Geld vom Staat ist Einkommen, noch nie ne Steuererklärung gemacht?) der Eltern wird hier gekürzt, nicht die Zuwendung des Staates an das Kind. Wenn die Eltern das Geld für die Kinder zweckentfremden ist das deren Angelegenheit. Das kind wird von seinen Eltern abgestraft, nicht dem Staat.

@Andy
Sorry du wirst ab jetzt ignoriert, ich hab deinen Mist endgültig satt. Du hast NULL plan von der Arbeitswelt, wirklich null.
 
Mustis schrieb:
@hotzenplotz

wo hat es den weniger? Beweise diese Aussage bitte mit Fakten! Das Kindergled ist für H4 genauso hoch, wie für jeden anderen,
es geht garnicht über die höhe des Kindergeld. wie ich schon sagte du hast den Kontext nicht verstanden

Das Einkommen (ja auch Geld vom Staat ist Einkommen, noch nie ne Steuererklärung gemacht?) der Eltern wird hier gekürzt, nicht die Zuwendung des Staates an das Kind.
schön das du eine Sache unterschlägst ;)

ich sage nur Kinderfreibetrag ( 7.152 EUR jährlich )

Wenn die Eltern das Geld für die Kinder zweckentfremden ist das deren Angelegenheit. Das kind wird von seinen Eltern abgestraft, nicht dem Staat.

◾Grundbedarf je Kind bis 17 Jahren: 302 Euro minus 190 Euro Kindergeld und vola wegen Anrechnung des kindergeldes plus minus 0

wärend der arbeitende dank Kinderfreibetrag mehr fürs Kind hat

soviel zum Thema zweckentfremden
 
wikipedia meint hierzu
Die steuerliche Entlastung des Einkommens, das für den Unterhalt eines Kindes aufzuwenden ist, wird in Deutschland in erster Linie über das Kindergeld bewirkt. Soweit das Kindergeld zur steuerlichen Entlastung nicht erforderlich ist, dient es der Förderung der Familien (§ 31 EStG).

Der Kinderfreibetrag wird wirksam, wenn sich dies bei der Ermittlung des zu versteuernden Einkommens als günstiger für den Steuerpflichtigen erweist als das (i.A. bereits bezogene) Kindergeld. Die Entlastungswirkung des Kinderfreibetrags (auf die Einkommensteuer) übersteigt bei Steuerpflichtigen, die nach der Splittingtabelle besteuert werden, ab einem zu versteuernden Einkommen von rund 63.500 Euro das Kindergeld; bei Besteuerung nach der Grundtabelle liegt die Grenze bei ca. 33.500 Euro (siehe Grafik oben, mit Tarif 2010 und Kinderfreibetrag von 7.008 Euro berechnet). Über diese Grenzen hinaus wird das Kindergeld auf die Steuerentlastung angerechnet.

Seit 2004 genügt für die Anrechnung auf den Kinderfreibetrag der Anspruch auf Kindergeld, seit 2007 werden auch etwaige ausländische Ansprüche mit hineingerechnet.

Dieses Zusammenspiel von Kindergeld und Kinderfreibetrag gilt nur für die Einkommensteuer. Bei der Berechnung des Solidaritätszuschlags und der Kirchensteuer werden immer die Freibeträge berücksichtigt.
Nun erkläre mir mal bitte, wie ein Arbeitender selbst oberhalb des Mindestlohnes mehr fürs Kind hätte! https://de.wikipedia.org/wiki/Datei:Est_D_Kindergeld_Kinderfreibetrag_Splitting_2014.svg
 
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