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Onkelhitman
Gast
Ahhh! Also weitesgehend, nicht gleich. Sind wir doch schon einen Schritt weiter. Das heißt, dass ich auch Standortabhängig entweder Glück oder Pech habe. Dass ich auch schlechte oder gute Lehrer haben kann. Und dass meine Chancen daher NIE gleich sein können, weil immer die Gegebenheiten anders sind.So, wollen wir jetzt weiter scheinargumente basteln und so tun als wären biologische gegebenheiten ein widerspruch zur weitestgehnden chancengleichheit?
Das Scheinargument ist die Chancengleichheit. Die es eben nicht gibt.
Nummer 1: Ich befinde mich nicht mehr in Deutschland, ist schwer dann was aufzubauen.Was hält dich ab selbst politik zu machen? Das hast sowohl die möglichkeit ohne partei an zu treten, eine neue zu gründen oder in eine etablierte einzutreten und mit deiner agenda dort die richtung zu ändern. Du kannst auch petitionen einreichen oder diverse andere möglichkeiten nutzen um einfluss zu nehmen wenn du dich so unglaublich schlecht vertreten fühlst.
Nummer 2: Was mit Parteien passiert, die sehr krasse Gegenteile von dem aufzeigen, was die großen Parteien bringen, sehen wir an der AfD und an den Piraten. No Chance.
Nummer 3: Ich könnte nicht verhindern, dass ein Shitstorm mich, meine Frau, meine Familie, meine Freunde und alles Andere kaputt macht und da ich leider nicht genügend Eigenkapital habe, uns alle in so einem Fall nach Kuba zu retten.... (Sarrazin sagt dir was? Oder Pegida? Tja, ironisch nur, dass die Bundesregierung ein paar Vorschläge von denen nun aufgreift, ob die wohl alle rechts sind? Nein, aber die Gegebenheiten haben sich geändert. Wohin? Genau, in die Richtung die der Herr, und die komische Vereinigung da schon prophezeit hat. Aber jetzt wo sich jeder Hunz und Kunz davon distanziert hat, sind die eigentlichen Vorschläge ja willkommen. Heuchlerei.)
Tja, und hier zum wiederholtem Male: Es ist aber nicht dasselbe Minimum. Der eine bekommt viel, der andere wenig und wieder einer gar nichts. Wenn ich doch bedürftig bin, also z.B. Arbeit verloren habe und dann wirklich mal eine längere Pechsträhne habe, wieso werde ich dann enteignet? Obwohl ich 20 Jahre gearbeitet habe, bekomme ich gar nichts. Der, der in den 20 Jahren rein gar nichts getan hat bekommt jedoch sein Geld. Er hat ja keine Rücklagen.Ein Sozialsystem hat nicht zwingend fair zu sein in jedem individuellem Fall. Es hat zunächst mal für jeden das selbe Minimum abzusichern.
Das ist genauso abartig wie die Enteignung von Rentnern. Und daher haben wir hier eben alle NICHT das selbe Minimum.