Bedingungsloses Grundeinkommen für jeden

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Sehr interessant finde ich deine Aussage, das VW dicht machen kann. Wusstest du, dass für den VW Konzern 589.000 Menschen arbeiten? Hast du eine vernünftige Begründung für diese 589.000 Mitarbeiter warum diese von heute auf morgen gekündigt werden sollen? Wenn du so schnell urteilst, brauchen wir wirklich ein BGE. Da haben die meisten Vorstände mehr Skrupel eine solche Mitarbeiteranzahl zu kündigen.

Natürlich haben die Vorstände diese Skrupel, denn dann haben sie ja keine Macht mehr und verdienen kein Geld.
Außerdem wäre es die absolute Demütigung für die Machthungrigen selbst, wenn sie die Macht verlieren.

Du kannst aber nicht einerseits Gesetze für den Umweltschutz beschließen und andererseits Betrug in genau diesem Bereich hinnehmen, weil es sonst Arbeitsplätze kostet.

€ Alternativ kündigst du nur JEDEN der direkt was damit zu tun hatte.

Hast du eine vernünftige Begründung für diese 589.000 Mitarbeiter warum diese von heute auf morgen gekündigt werden sollen?
Was ist mit anderen Unternehmen die pleite gegangen sind z.B. Schlecker? Da galt das Argument nicht?
 
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_killy_ schrieb:
Sehr interessant finde ich deine Aussage, das VW dicht machen kann. Wusstest du, dass für den VW Konzern 589.000 Menschen arbeiten? Hast du eine vernünftige Begründung für diese 589.000 Mitarbeiter warum diese von heute auf morgen gekündigt werden sollen? Wenn du so schnell urteilst, brauchen wir wirklich ein BGE. Da haben die meisten Vorstände mehr Skrupel eine solche Mitarbeiteranzahl zu kündigen.

und wusstest du , das knapp die Hälfte davon Zeitarbeiter in der Hauseigenen Leiharbeitbude sind?

http://www.autovision-zeitarbeit.com/

das Zeitarbeiter eh im Prinzip Hire and Fire leben müssen,, sollte man dabei nicht vergessen
 
Das Internet kennt aber deutlich andere Zahlen als Deine!

Die liegt beim VW-Konzern bei unter 10% Leiharbeitern.
 
@ hotzenplotz

Laut Bundesanzeiger leiht sich VW von dieser Gesellschaft knapp 11.000 Mitarbeiter. Man kann solche Sachen offiziell nachschlagen. Nur so zur Info ...

@ Andy

Natürlich bin ich auch dafür, dass die Verantwortlichen zur Rechenschaft gezogen werden. Sie haben die Jobs der knapp 600.000 Mitarbeiter gefährdet.
Aber du warst sehr schnell bei der Entscheidung einfach das Unternehmen aus den Verkehr zu ziehen. Eigentlich hatte ich gedacht, dass du froh wärest wenn Unternehmen noch Mitarbeiter beschäftigen ...

Schlecker hat schlecht gewirtschaftet und ist pleite gegangen. Was hat das mit VW zu tun? Bei Schlecker wurden die Mitarbeiter auch nicht alle fristlos entlassen sondern unter Fristeinhaltung. Da heißt es halt Bewerbungen schreiben und Daumen drücken.
 
Aber du warst sehr schnell bei der Entscheidung einfach das Unternehmen aus den Verkehr zu ziehen. Eigentlich hatte ich gedacht, dass du froh wärest wenn Unternehmen noch Mitarbeiter beschäftigen ...

Weil theoretisch mehr verantwortlich sind, als nur die Manager. Und wie man bei anderen Unternehmen weiß (Gastronomie) reicht eine Ratte im Essen und der Laden ist dicht.
 
ThomasK_7 schrieb:
Das Internet kennt aber deutlich andere Zahlen als Deine!

stimmt, denn 589.000 Menschen beschäftigt VW Weltweit. Das andere Länder andere Arbeitsmärkte haben, liesst du anscheinend nicht.

wie viele Menschen beschäftigt VW AG aktuell in Deutschland?


@ _killy_

schön das im Bundesanzeiger steht, das Autovision-Zeitarbeit im Jahresdurchschnitt 11 000 Leiharbeiter verleiht. aber die vielen Scheinwerkverträge von autovision GmbH wird im Bundesanzeiger nicht aufgelistet
 
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Dann her mit Belegen für Deine Behauptungen!

Ich finde zum Beispiel das hier
haz schrieb:
Der Mehrmarken-Konzern ist Deutschlands größter privater Arbeitgeber und zählte Ende November 2014 fast 594 000 Beschäftigte, davon 271 000 (46 Prozent) im Inland.
Um auf Deine Zahlenbehauptung zu kommen, müsste der VW-Konzern im Ausland rd. 80-90% Leiharbeiter einsetzen. Ich halte das für sehr unrealistisch.

Das von mir nächstgelegene VW Werk in Zwickau/Mosel hatte 2014 rund 7900 Mitarbeiter. Aktuell wurde dort allen Leiharbeitern gekündigt und bei anderen VW-Unternehmen (z. Bsp. Porsche/Leipzig) Jobs angeboten, rd. 600 Leuten.
 
Ich habe mir kurz überlegt, wie das Ressourcenproblem, sowie die Preisgestaltung stattfinden soll.

Dies ist eine GROBE Überlegung und dient nur der Veranschaulichung.

Ausgangssituation:
1. Gehen wir von einem GE von 1000 € aus.
2. Ziel ist ein nachhaltiges System OHNE Ressourcenverschwendung
3. Luxusgüter soll es weiterhin geben
4. Arbeit wird (unterschiedlich) entlohnt (daher kein Kommunismus)


Szenario:
Die Kontrollinstanz führt eine Inventur aller Ressourcen durch und stellt eine entsprechende Liste für die Verbrauchsmenge durch Nachhaltigkeitsberechnungen. z.B. Wir können pro Jahr 100 Tonnen Weizen nachhaltig anbauen und abbauen im "theoretischen" unendlichen Kreislauf. Das bedeutet, das Angebot an Weizen beträgt 100 Tonnen.

1. Fall Die Kapazität der Ressource wird NICHT vollständig ausgeschöpft:
Wir haben X Menschen Nachfrager und Y Menschen in der Produktion für unterschiedlicheste Produkte diese wollen XYZ als Lohn.
Dieser Lohn wird ausschließlich durch das Angebot bestimmt. z.B. Will die Putzfrau in der Bäckerrei 1000€ Lohn und es findet sich niemand der es günstiger macht, absolut freiwillig und ohne Zwang, dann würden z.B. mit einem Bäcker der 10000 € Gehalt will, würde das Brot folgendes kosten: 11000 € / Nachfrage nach Brot.

Wenn z.B. 1 Million Brote produziert werden weil diese Menge nachgefragt wird, würde ein Brot: 0,011 € kosten.

2. Fall Die Kapazität der Ressource reicht für die Nachfrage nicht aus
Ist die Nachfrage nach einer Ressource zu groß, wird zunächst wieder die gleiche Rechnung wie im ersten Fall durchgeführt und dann geschaut wie viel bedient werden kann. z.B.
Preis bei vollständiger Verfügbarkeit z.b. 1€. Ressource 100 Tonnen verfügbar. 200 Tonnen nachgefragt.
Nun wird der Preis in entsprechenden Schritten, bei 1€ z.B. 10 Cent erhöht und die Nachfrage beobachtet.
Bei einem Preis von z.B. 10 € sinkt die Nachfrage auf die vorhandenen 100 Tonnen.

Damit würden dem System automatisch die 9€ pro Produkt automatisch entzogen und NIEMANDEN als Gewinn gutgeschrieben, dh z.B. der Arbeiter bekommt nicht mehr Lohn, denn er arbeitet zu dem Preis, der für ihn angemessen ist. So wird Geld aus dem System entfernt.

3. Fall die Kapazität der Ressource für X verschiedene Produkte nicht ausreicht, muss eine Formel gefunden werden die folgendes tut:
Sie berechnet den Anstieg des Preises entsprechend der Nachfrage im Verhältnis Angebot/Nachfrage.
Dh.
500 Leute fragen Produkt X nach (x verbraucht 100 Ressourcen)
10 Leute Produkt y (y verbraucht 10000 Ressourcen)
Dh wir haben einen Gesamtverbauch von:
500x100 + 10 x 10.000= 150.000
Die Ressource ist aber nur zu 100.000 verfügbar.

Hier brauchen wir also eine Formel die den Preis festlegt. Man könnte hier vielleicht eine Proportionalität festlegen z.B. gleichmäßiges Abspringen.

Dadurch wird 100% Nachfrageorientiert produziert. Preise werden durch Angebot/Nachfrage festgelegt und durch die Erhöhung des Preises bei Knappheit, die NIEMANDEM als Gewinn zufließt, wird Inflation verhindert.
 
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@ hotzenplotz

Ich hätte auch gern eine Quelle.

@ Andy

Ein Lob für deine Gedankengänge. Du siehst, wirklich einfach ist es nicht. Um jedoch unterscheiden zu können bräuchten wir ein weitaus größeren Verwaltungsaparat wie heute. Die "Bedarfsrechnung" müsste ja für sehr viele Produkte und Dienstleistungen vorgenommen werden.
So als Hinweis: die Kosten für ein Brot setzen sich sowohl aus Lohnkosten als auch aus Materialkosten zusammen. Wirklich auf 1 cent Produktionskosten kommt man nicht. ;)

Egal, die Einführung eines BGE ist sehr komplex. Es bedarf dabei mehr staatliche Kontrolle.

Aus meiner Sicht ist es immer noch einfacher, die Bedingungen der Zeitarbeiter in Deutschland zu verbessern. Das ist der wesentlich kleinere Eingriff und auch aus meiner Sicht der deutlich notwendigere Schritt.
 
So als Hinweis: die Kosten für ein Brot setzen sich sowohl aus Lohnkosten als auch aus Materialkosten zusammen. Wirklich auf 1 cent Produktionskosten kommt man nicht.

Es gibt keine Materialkosten, bzw kannst du die zusätzliche Nachfrage auf nicht verfügbare Ressourcen als Materialkosten bezeichnen. Eigentlich haben die Rohstoffe keine Kosten, weil sie der Menschheit kostenlos zur Verfügung gestellt werden. Durch Roboter können diese Rohstoffe im Grunde "kostenlos" (Ertrag/Aufwand) abgeschöpft werden. (Ja du hast minimale Wartungskosten, aber im Vergleich zum Ertrag (was eigentlich die menschliche Arbeit kosten würde) ist das nix)


Egal, die Einführung eines BGE ist sehr komplex. Es bedarf dabei mehr staatliche Kontrolle.

Natürlich Bedarf es mehr Kontrolle.

Aus meiner Sicht ist es immer noch einfacher, die Bedingungen der Zeitarbeiter in Deutschland zu verbessern. Das ist der wesentlich kleinere Eingriff und auch aus meiner Sicht der deutlich notwendigere Schritt.

Im akutellen System sind Lohnkosten = Endproduktkosten + der ganze Rattenschwanz. Und wie gesagt, halte dir die Berufe vor Augen die automatisiert werden können. Es bleibt dann nichtmehr viel produktive Arbeit übrig. Auch Klos und Straßen können Roboter putzen.

Ich würde gern mit Leuten diskutieren die wirklich an einer Lösung interessiert sind, anstatt einem Mustis der jedem Neid auf die Reichen und faul und dumm vorwirft.
Also schreib wo du KONKRET Probleme siehst und dann kann über die Lösung diskutiert werden.
 
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Natürlich kosten auch die Rohstoffe Geld. Du musst für die Samen bezahlen, Düngemittel, der Anbau und Ernte muss gemacht werden. Selbst wenn du dafür Roboter einsetzt kosten diese in der Anschaffung ebenfalls Geld.
Vollautomatische Produktionsschienen die heute ja schon eingesetzt werden sind echt teuer in der Anschaffung/Wartung & Co. Jedoch hat man dadurch eine gleichbleibende hohe Qualität der Produkte.

Der BGE Thread dreht sich aber nunmal ums BGE - der Systemkritikthread wäre da besser geeignet um allgemeine Missstände zu diskuttieren.

Und ja, die meisten BGE Beführworter fallen nunmal meist in die Schiene "Neid auf Reiche" und haben von volkswirtschaftlichen Zusammenhängen wenig Ahnung. Auch wird fleißig verkündet dass in Deutschland Kapitalismus vorherscht und keine soziale Marktwirtschaft. Faulheit würde ich ihnen nicht unterstellen, ihnen fehlt aus meiner Sicht der Überblick über das "große ganze".

Da ist dann die Geduld einiger User echt gefordert, wenn man versucht die "Propaganda" wieder aus den Köpfen zu entfernen indem man erklärt wie die wirtschaftlichen Zusammenhänge sind. Manche sind da echt beratungsresistent.

Und ja, ich sage dir weiterhin, durch die Automatisierung welche in den 1960 Jahre schon anfing sind einige Berufsbilder weggefallen, neue Berufsbilder sind hinzugekommen. Genau diese neuen Berufsbilder darfst du nicht verdrängen. Bisher wurden immer einfache Arbeiten durch Automatisierung ersetzt, die neuen Berufe waren somit mit komplexeren Aufgaben "ausgestattet" und werden deshalb auch besser bezahlt. Deshalt steigt mit der Automatisierung auch gleichzeitig das Wohlstandsniveau der Gesellschaft.
Die Automatisierung ist doch genau die Unterscheidung zwischen erster und dritter Welt. In der dritten Welt herscht komplett Armut.
 
Natürlich kosten auch die Rohstoffe Geld. Du musst für die Samen bezahlen, Düngemittel, der Anbau und Ernte muss gemacht werden. Selbst wenn du dafür Roboter einsetzt kosten diese in der Anschaffung ebenfalls Geld.
Vollautomatische Produktionsschienen die heute ja schon eingesetzt werden sind echt teuer in der Anschaffung/Wartung & Co. Jedoch hat man dadurch eine gleichbleibende hohe Qualität der Produkte.

Wem gehören die Samen? Du bezahlst eher den der die Samen besorgt, einpflanzt usw. (Maschine)

Bei der Anschaffung der Roboter bezahlst du wieder NUR die Arbeit. Die Arbeit, die Rohstoffe für die Roboter zu besorgen. Die Arbeit die Roboter zu bauen usw.

Du musst von dem Gedanken wegkommen, das die Roboter EINEM Unternehmen gehören. Dies wird in meiner Vision nicht der Fall sein. Die Roboter gehören der Gesellschaft. In dem Sinne, das die Roboter genutzt werden, Produkte für die Gesellschaft herzustellen.
Dh. es gibt niemanden mehr, der sagt: Der Roboter/die Maschine gehört mir und du musst für die Maschine bezahlen, für die Rohstoffe bezahlen usw usw. Nein. Du bezahlst NUR noch die Arbeit und das Endprodukt.

Also wie viel ist dir dieses Produkt von deinen 1000 € GE wert, wenn du nicht arbeitest.

Du hast 10 Leute mit 1000 GE und 5 x Produkt X das alle 10 Leute wollen. Nun erhöhst du einfach so lange den Preis, bis 5 Leute sagen, ne das Produkt ist mir diesen Preis nicht wert.

Der BGE Thread dreht sich aber nunmal ums BGE - der Systemkritikthread wäre da besser geeignet um allgemeine Missstände zu diskuttieren.
Mir ist absolut klar, das man das BGE nicht in dem heutigen Schuldgeldsystem einführen kann. Darüber braucht man nicht diskutieren. In den Systemkritikthread gehört doch nur Kritik und keine Lösung oder?

Da ist dann die Geduld einiger User echt gefordert, wenn man versucht die "Propaganda" wieder aus den Köpfen zu entfernen indem man erklärt wie die wirtschaftlichen Zusammenhänge sind. Manche sind da echt beratungsresistent.
Du kannst den Leuten aber nicht Neid vorwerfen, wenn sie fragen, wieso sie allein durch ihren Geburtsort extrem benachteiligt sind und das einfach mal so hingenommen werden soll. Sozusagen die Sklaven haben gefälligst zu arbeiten und keine Fragen zu stellen.

Und ja, ich sage dir weiterhin, durch die Automatisierung welche in den 1960 Jahre schon anfing sind einige Berufsbilder weggefallen, neue Berufsbilder sind hinzugekommen. Genau diese neuen Berufsbilder darfst du nicht verdrängen. Bisher wurden immer einfache Arbeiten durch Automatisierung ersetzt, die neuen Berufe waren somit mit komplexeren Aufgaben "ausgestattet" und werden deshalb auch besser bezahlt. Deshalt steigt mit der Automatisierung auch gleichzeitig das Wohlstandsniveau der Gesellschaft.
Die Automatisierung ist doch genau die Unterscheidung zwischen erster und dritter Welt. In der dritten Welt herscht komplett Armut.
Ja weil die Gewinne privatisiert und nicht verteilt werden. Du hast mir aber noch keinen produktiven Job genannt. Das es für eine geraume Zeit Programmierer und Mechaniker gibt ist klar. Das bedeutet aber nicht das jetzt 2 Mrd Menschen Informatik und Ingenieur studieren sollen.
 
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Zuallererst -> die User die hier schreiben leben zum Großteil in Deutschland, der Rest in der Schweiz und Österreich. Sie leben somit in freien Länder wo sie selbst entscheiden können, was sie machen wollen.
Somit ja, diese User sind neidisch. Sie hätten die Möglichkeit selbst etwas zu erreichen, wollen aber den aus ihrer Sicht einfacheren Weg der Umverteilung haben.

Dein Modell der "die Roboter gehören der Gemeinschaft" ist Sozialismus oder Kommunismus. Da ich aus der DDR komme kann ich dir sagen, dass man technologisch sehr weit hinten liegt. Sozialiste oder kommunistische Staaten laufen wenig Gefahr durch Technologisierung Jobs zu verlieren. Sie können die Technik gar nicht erst entwickeln. ;)

Das Saatgut musst du bezahlen -> dieses kaufst du dir bei Saatgutzuchten. Dort bekommst du die Sorte die auf den Boden optimal wächst.

In den Systemkritikthread kann man auch Lösungsvorschläge reinschreiben. Ansonsten würde es ein Jammerthread sein. ;)

Gewinne werden an die verteilt, deren Eigentum den Gewinn generiert hat. Kauf dir einfach eine Aktie schon bekommst du wenns gut läuft auch eine Dividende gezahlt. ;) Deutsche Bank liegt derzeit bei 25€ je Aktie ... somit für jeden bezahlbar.
Natürlich muss man erstmal investieren, dann wird aber auch geteilt.
Und die dritte Welt Staaten schaffen selbst die Umverteilung von Vermögen indem sie einfach Automatisierung zulassen.
 
Dein Modell der "die Roboter gehören der Gemeinschaft" ist Sozialismus oder Kommunismus. Da ich aus der DDR komme kann ich dir sagen, dass man technologisch sehr weit hinten liegt. Sozialiste oder kommunistische Staaten laufen wenig Gefahr durch Technologisierung Jobs zu verlieren. Sie können die Technik gar nicht erst entwickeln.
Schuldgeldsystem? Dh zunächst die Frage woher bekomme ich das Geld? Damit hat sich die Diskussion erledigt.

Kommunismus = ALLE haben das gleiche, ist in meinem System nicht der Fall. Dadurch erübrigt sich auch der Fall: Keiner geht mehr arbeiten, weil eh alle das gleiche haben. Es besteht weiterhin der Anreiz neues zu schaffen den:
Du hast eine super Idee? Du stellst sie vor und erzeugst dadurch Nachfrage nach diesem neuen Produkt. Dein Gehalt kannst du dir "fast" selbst aussuchen. Dh. ein Musiker könnte 1 Million Gehalt erhalten, wenn er sein Lied z.B. 1 Million mal für 1 € verkauft.

Nun kommt das tolle. Er kann mit seinen verdienten 1 Million € NUR Produkte kaufen. Er kann das Geld nirgendwo investieren, damit wir den schwachsinnigen Gedanken von: Das Geld arbeiten lassen, endlich aufgeben.

Das Saatgut musst du bezahlen -> dieses kaufst du dir bei Saatgutzuchten. Dort bekommst du die Sorte die auf den Boden optimal wächst.
Und woher haben die das Saatgut? Durch menschliche Arbeit optimiert? -> Roboter.

Gewinne werden an die verteilt, deren Eigentum den Gewinn generiert hat. Kauf dir einfach eine Aktie schon bekommst du wenns gut läuft auch eine Dividende gezahlt. Deutsche Bank liegt derzeit bei 25€ je Aktie ... somit für jeden bezahlbar.
Es hat mit Ausbeutung angefangen und funktioniert heute durch Betrug/Spekulation. Aktie = Spekulation. Du wirst nicht durch die Dividende reich, denn auf deine 25€ bekommst du 0,01 Cent Dividende, sondern wenn es einen Hype auf die Aktie gibt und diese Aktie aufeinmal Millionen wert ist, siehe Tulpenzwiebeln.

Natürlich muss man erstmal investieren, dann wird aber auch geteilt.
Und die dritte Welt Staaten schaffen selbst die Umverteilung von Vermögen indem sie einfach Automatisierung zulassen.
Ja weil die Maschine Eigentum ist, dadurch ist ihre Wertschöpfung Eigentum.
 
Andy8891 schrieb:
Schuldgeldsystem? Dh zunächst die Frage woher bekomme ich das Geld? Damit hat sich die Diskussion erledigt.

Nein hat sie nicht. Einfach ein Wort einwerfen reicht nicht aus. Weiterhin basiert der Begriff "Schuldgeldsystem" darauf, dass Banken aus dem Nichts Geld erschaffen können. Dies können sie nicht -> sonst würden sie nicht Pleite gehen können! Da wir in der Praxis aber viele Bankpleiten beobachten können, kann das "Schuldgeldsystem" und die dortigen Überlegungen nicht passen. Die Banken würden sich ja sonst selbst Kredit geben können oder gegenseitig um sich zu stützen. Tatsächlich haben aber die Staaten ein Teil der Banken unter die Arme gegriffen.
Im Schuldgeldsystem gibt es keine Bankpleiten! In der Praxis schon! ok?

Andy8891 schrieb:
Kommunismus = ALLE haben das gleiche, ist in meinem System nicht der Fall.

Kummunismus -> nur der Staat besitzt, es gibt kein Privateigentum. Somit besitzt niemand etwas außer der Staat.

Andy8891 schrieb:
Dadurch erübrigt sich auch der Fall: Keiner geht mehr arbeiten, weil eh alle das gleiche haben. Es besteht weiterhin der Anreiz neues zu schaffen den:
Du hast eine super Idee? Du stellst sie vor und erzeugst dadurch Nachfrage nach diesem neuen Produkt. Dein Gehalt kannst du dir "fast" selbst aussuchen. Dh. ein Musiker könnte 1 Million Gehalt erhalten, wenn er sein Lied z.B. 1 Million mal für 1 € verkauft.

Das existiert schon heute.

Andy8891 schrieb:
Nun kommt das tolle. Er kann mit seinen verdienten 1 Million € NUR Produkte kaufen. Er kann das Geld nirgendwo investieren, damit wir den schwachsinnigen Gedanken von: Das Geld arbeiten lassen, endlich aufgeben.

Leider verstehst du immer noch nicht das Geldsystem was wir haben. In deinem Beispiel hat der Musiker die Urheberrechte an seinem Titel. Diese Urherberrechte kann er verkaufen, vererben etc. Wenn jemand die Urheberrechte kauft, dann bekommt er die Einnahmen aus dem Verkauf des Titels. Das Geld ist somit nur Tauschmittel.
Wenn du Aktien kaufst investierst du ebenfalls in das Unternehmen welches Produkte herstellt und/oder Dienstleistungen erbringst. Das Geld ist nur das Tauschmittel für die Aktie.

Andy8891 schrieb:
Und woher haben die das Saatgut? Durch menschliche Arbeit optimiert? -> Roboter.

Du hast nicht viel Ahnung von Saatzuchten und Roboter sowie den derzeitigen Stand der KI. Auch wirst du nicht programmieren können, sonst wüsstest du, wie komplex schon einfache Programme sind und eine solche KI zu entwickeln nicht so einfach von der Hand geht.


Andy8891 schrieb:
Es hat mit Ausbeutung angefangen und funktioniert heute durch Betrug/Spekulation. Aktie = Spekulation. Du wirst nicht durch die Dividende reich, denn auf deine 25€ bekommst du 0,01 Cent Dividende, sondern wenn es einen Hype auf die Aktie gibt und diese Aktie aufeinmal Millionen wert ist, siehe Tulpenzwiebeln.

Mittels Aktien kann auch "der kleine Mann" am Erfolg von großen Unternehmen profitieren. Früher gehörten die Länderreien den Adligen und Großgrundbesitzer. Firmen waren in Familienbesitzt. Mittels Aktien kann aber jeder Teileigentümer am Unternehmen werden. Aktien sorgen somit dafür, dass es keine Zugangsbeschränkungen an Firmenanteilen mehr gibt.
Bei Ø 5% Rendite würdest du von 25€ schon 1,25€ Dividende bekommen. Mittels Marktschwankungen kann man natürlich noch mehr Geld verdienen. Kaufst du Aktien von internationalen Konzernen gehst du eher von einer guten Dividene aus, große Schwankungen hast du bei kleinen Firmen ...

Dein Beispiel Tulpenzwibeln ist einfach eine Spekulationsblase - wenn nicht mehr auf den tatsächlichen Wert geschaut wird. Hat an sich aber nichts mit Aktien zu tun, der Handel mit Tulpenzwibeln fand auch schon vor der Einführung von Aktienhandel statt.
 
_killy_ schrieb:
Kummunismus -> nur der Staat besitzt, es gibt kein Privateigentum. Somit besitzt niemand etwas außer der Staat.

Im Kommunismus (also im richtigen, nicht in dem von Stalin oder China) gibt es keinen Staat...
 
Nein hat sie nicht. Einfach ein Wort einwerfen reicht nicht aus. Weiterhin basiert der Begriff "Schuldgeldsystem" darauf, dass Banken aus dem Nichts Geld erschaffen können. Dies können sie nicht -> sonst würden sie nicht Pleite gehen können! Da wir in der Praxis aber viele Bankpleiten beobachten können, kann das "Schuldgeldsystem" und die dortigen Überlegungen nicht passen. Die Banken würden sich ja sonst selbst Kredit geben können oder gegenseitig um sich zu stützen. Tatsächlich haben aber die Staaten ein Teil der Banken unter die Arme gegriffen.
Im Schuldgeldsystem gibt es keine Bankpleiten! In der Praxis schon! ok?

Es gibt ja ein paar Regelungen (10% Mindestreserve; 1% bei der EZB) wodurch die Höhe der Kreditvergabe in Gewissen Rahmen bleibt. Banken können sich gegenseitig Kredite geben, aber eine Bank will ja Gewinn machen. Welche Nutzen hat die Bank davon einer anderen Bank einen Kredit zu geben, wenn dieser nicht zurückbezahlt wird?
Aber egal. Das geht schon wieder weg von der Zielfindung.

Kummunismus -> nur der Staat besitzt, es gibt kein Privateigentum. Somit besitzt niemand etwas außer der Staat.
Wie gesagt. In meinem angeführten System gibt es Privateigentum. Allerdings mit der Einschränkung, das das Eigentum für alle Menschen das gleiche bedeutet. Keine Spekulation mit Eigentum. Du hast dein GE wenn du mehr willst, geh arbeiten oder erfinde was. Du kannst mit einer Idee Geld verdienen, aber nicht mit Geld.

Das existiert schon heute.
Ja aber nicht in allen Bereichen. 99% konsumieren Weizen. 1% spekuliert damit und treibt die Preise nach oben und schädigt damit die restlichen 99%.

Leider verstehst du immer noch nicht das Geldsystem was wir haben. In deinem Beispiel hat der Musiker die Urheberrechte an seinem Titel. Diese Urherberrechte kann er verkaufen, vererben etc. Wenn jemand die Urheberrechte kauft, dann bekommt er die Einnahmen aus dem Verkauf des Titels. Das Geld ist somit nur Tauschmittel.
Wenn du Aktien kaufst investierst du ebenfalls in das Unternehmen welches Produkte herstellt und/oder Dienstleistungen erbringst. Das Geld ist nur das Tauschmittel für die Aktie.

Hier kommt das Problem ins Spiel. Erkläre mir mal, wie in meinem aufgeführten System Aktien funktionieren sollen?

Du hast nicht viel Ahnung von Saatzuchten und Roboter sowie den derzeitigen Stand der KI. Auch wirst du nicht programmieren können, sonst wüsstest du, wie komplex schon einfache Programme sind und eine solche KI zu entwickeln nicht so einfach von der Hand geht.
Wie gesagt, wenn dieser Beruf noch nötig ist, dann wird er halt nach Angebot bezahlt, wo ist das Problem?
Solange bestimmte Berufe benötigt werden, werden sie bezahlt das erhöht den Produktpreis für einige Produkte, wodurch eine "künstliche" Hochtreibung des Preises weniger nötig sein wird.

Mittels Aktien kann auch "der kleine Mann" am Erfolg von großen Unternehmen profitieren. Früher gehörten die Länderreien den Adligen und Großgrundbesitzer. Firmen waren in Familienbesitzt. Mittels Aktien kann aber jeder Teileigentümer am Unternehmen werden. Aktien sorgen somit dafür, dass es keine Zugangsbeschränkungen an Firmenanteilen mehr gibt.
Bei Ø 5% Rendite würdest du von 25€ schon 1,25€ Dividende bekommen. Mittels Marktschwankungen kann man natürlich noch mehr Geld verdienen. Kaufst du Aktien von internationalen Konzernen gehst du eher von einer guten Dividene aus, große Schwankungen hast du bei kleinen Firmen ...
Ok dann mach mir mal einen Finanzplan, wie ich mit 30.000 € Brutto im Jahr und sagen wir 300 € monatlichen Sparmöglichkeiten Millionär werden soll (OHNE SPEKULATION).

Mit diesem Rechner:
http://www.zinsen-berechnen.de/sparrechner.php
komme ich nach 50! Jahren sparen auf 775.000 €. bei 5% Verzinsung, was eigentlich extrem viel ist. Wenn wir von 2% ausgehen sind es nur 300.000 €. (Daran sieht man, wie lächerlich Zinsen sind)
Und jetzt kommt das tolle. Werde ich arbeitslos, darf ich das ganze gesparte Geld aufbrauchen, bevor ich irgendwas vom Staat bekomme ;)
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Daran sieht man lediglich wie lächerlich dein wissensstand zum thema finanzmathematik und geldwirtschaft ist...

Langsam kann man es nicht mehr weniger drastisch ausdrücken.

Deine planwirtschaft (nichts anderes ist deine utopie) hat in zig versuchen nicht geklappt. Eine planung in dem maßstab ist unmöglich. Viel zu viele variable und unwägbarkeiten. Dazu noch der faktor mensch mit seinen fehlern. Du bist naiv wenn du glaubst, dass soetwas realisierbar ist.
 
Deine planwirtschaft (nichts anderes ist deine utopie) hat in zig versuchen nicht geklappt. Eine planung in dem maßstab ist unmöglich. Viel zu viele variable und unwägbarkeiten. Dazu noch der faktor mensch mit seinen fehlern. Du bist naiv wenn du glaubst, dass soetwas realisierbar ist.

Du checkst scheinbar nicht, das man es nach und nach anpassen kann. Du fängst mit den offensichtlichen Variablen an und arbeitest dich schnell/langsam vor.

Du erwartest scheinbar direkt die perfekte Umsetzung ... nen mir EINEN Bereich, wo es direkt ohne Fehlschläge funktioniert hat.

Außerdem bin ich EINE Person die sich das alles überlegt. Das einzige was du und viele andere machen ist Utopie, Neid, Kommunismus, Planwirtschaft dumm, faul, keine Ahnung und sonst was reden.

Die Utopie wird von Leuten wie dir sabotiert, indem jeglicher Versuch in die Richtung vorranzukommen sabotiert wird.
Wir haben Millionen Menschen, die alle bei der Lösung mithelfen könnten, aber scheinbar lieber den amerikanischen Traum, mit zwei Vollzeitjobs von denen sie gerade so leben können, leben.
 
Es gibt ja ein paar Regelungen (10% Mindestreserve; 1% bei der EZB) wodurch die Höhe der Kreditvergabe in Gewissen Rahmen bleibt. Banken können sich gegenseitig Kredite geben, aber eine Bank will ja Gewinn machen. Welche Nutzen hat die Bank davon einer anderen Bank einen Kredit zu geben, wenn dieser nicht zurückbezahlt wird?

Wenn du an das Schuldgeldsystem glauben würdest, dann würde Bank A Bank B auch einen Kredit geben, da Bank B diesen immer zurückzahlen kann, da diese ja das Geld aus dem Nichts schaffen kann.
Du merkst, am Schuldgeldsystem scheint es noch ein Mangel in der Argumentation "Geld aus dem Nichts" zu geben. Die Mindestreserve ist ein Faktor. Jedoch nicht der wesentliche.

Wie gesagt. In meinem angeführten System gibt es Privateigentum. Allerdings mit der Einschränkung, das das Eigentum für alle Menschen das gleiche bedeutet. Keine Spekulation mit Eigentum. Du hast dein GE wenn du mehr willst, geh arbeiten oder erfinde was. Du kannst mit einer Idee Geld verdienen, aber nicht mit Geld.

In deinem Beispiel erstellt ein Musiker ein Song und hält daran das Urheberrecht. Dieses Urherberrecht kann er auch verkaufen, der Käufer bezahlt dieses mit Geld. Verdienen tut er aber am Urheberrecht und nicht am Geld. Geld ist nur ein Tauschmittel.

Hier kommt das Problem ins Spiel. Erkläre mir mal, wie in meinem aufgeführten System Aktien funktionieren sollen?

Ich habe dir erklärt, dass jeder die Möglichkeit hat im jetzigen System sich an Firmengewinne zu beteiligen. Wie dein System dort an der Stelle konstruiert ist hast du uns noch nicht verraten.

komme ich nach 50! Jahren sparen auf 775.000 €. bei 5% Verzinsung, was eigentlich extrem viel ist. Wenn wir von 2% ausgehen sind es nur 300.000 €. (Daran sieht man, wie lächerlich Zinsen sind)

Deshalb kauft man sich auch Aktien, diese bringen im langfristigen Durchschnitt mehr als 5% Ertrag. Aber ja, ohne Risiko kein Ertrag. Jeder Unternehmensgründer geht ein Risiko ein. Jeder Unternehmenseigentümer trägt ein Risiko. Und als Inhaber von Aktien ist man Unternehmenseigentümer und trägt somit ebenfalls Risiko.
Wenn sich Geld ohne Risiko vermehren könnte, dann führt dies zu Inflation oder im schlimmsten Fall dazu, dass das Geld als Zahlungsmittel nicht mehr akzeptiert wird.

Und jetzt kommt das tolle. Werde ich arbeitslos, darf ich das ganze gesparte Geld aufbrauchen, bevor ich irgendwas vom Staat bekomme

Genau, wenn du vermögend bist, bist du nicht bedürftig. Die Sozialleistungen sind für bedürfte Menschen um ihnen einen Mindestlebensstandard zu sichern.

Wir haben Millionen Menschen, die alle bei der Lösung mithelfen könnten, aber scheinbar lieber den amerikanischen Traum, mit zwei Vollzeitjobs von denen sie gerade so leben können, leben.

Mach eine vernünftige Ausbildung oder ein vernünftiges Studium und schon hast du mit einem Job ein ordentliches Auskommen. Ich brauche keine zwei Jobs um meine Familie zu ernähren. "Von nichts kommt nichts".
 
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