Nein hat sie nicht. Einfach ein Wort einwerfen reicht nicht aus. Weiterhin basiert der Begriff "Schuldgeldsystem" darauf, dass Banken aus dem Nichts Geld erschaffen können. Dies können sie nicht -> sonst würden sie nicht Pleite gehen können! Da wir in der Praxis aber viele Bankpleiten beobachten können, kann das "Schuldgeldsystem" und die dortigen Überlegungen nicht passen. Die Banken würden sich ja sonst selbst Kredit geben können oder gegenseitig um sich zu stützen. Tatsächlich haben aber die Staaten ein Teil der Banken unter die Arme gegriffen.
Im Schuldgeldsystem gibt es keine Bankpleiten! In der Praxis schon! ok?
Es gibt ja ein paar Regelungen (10% Mindestreserve; 1% bei der EZB) wodurch die Höhe der Kreditvergabe in Gewissen Rahmen bleibt. Banken können sich gegenseitig Kredite geben, aber eine Bank will ja Gewinn machen. Welche Nutzen hat die Bank davon einer anderen Bank einen Kredit zu geben, wenn dieser nicht zurückbezahlt wird?
Aber egal. Das geht schon wieder weg von der Zielfindung.
Kummunismus -> nur der Staat besitzt, es gibt kein Privateigentum. Somit besitzt niemand etwas außer der Staat.
Wie gesagt. In meinem angeführten System gibt es Privateigentum. Allerdings mit der Einschränkung, das das Eigentum für alle Menschen das gleiche bedeutet. Keine Spekulation mit Eigentum. Du hast dein GE wenn du mehr willst, geh arbeiten oder erfinde was. Du kannst mit einer Idee Geld verdienen, aber nicht mit Geld.
Das existiert schon heute.
Ja aber nicht in allen Bereichen. 99% konsumieren Weizen. 1% spekuliert damit und treibt die Preise nach oben und schädigt damit die restlichen 99%.
Leider verstehst du immer noch nicht das Geldsystem was wir haben. In deinem Beispiel hat der Musiker die Urheberrechte an seinem Titel. Diese Urherberrechte kann er verkaufen, vererben etc. Wenn jemand die Urheberrechte kauft, dann bekommt er die Einnahmen aus dem Verkauf des Titels. Das Geld ist somit nur Tauschmittel.
Wenn du Aktien kaufst investierst du ebenfalls in das Unternehmen welches Produkte herstellt und/oder Dienstleistungen erbringst. Das Geld ist nur das Tauschmittel für die Aktie.
Hier kommt das Problem ins Spiel. Erkläre mir mal, wie in meinem aufgeführten System Aktien funktionieren sollen?
Du hast nicht viel Ahnung von Saatzuchten und Roboter sowie den derzeitigen Stand der KI. Auch wirst du nicht programmieren können, sonst wüsstest du, wie komplex schon einfache Programme sind und eine solche KI zu entwickeln nicht so einfach von der Hand geht.
Wie gesagt, wenn dieser Beruf noch nötig ist, dann wird er halt nach Angebot bezahlt, wo ist das Problem?
Solange bestimmte Berufe benötigt werden, werden sie bezahlt das erhöht den Produktpreis für einige Produkte, wodurch eine "künstliche" Hochtreibung des Preises weniger nötig sein wird.
Mittels Aktien kann auch "der kleine Mann" am Erfolg von großen Unternehmen profitieren. Früher gehörten die Länderreien den Adligen und Großgrundbesitzer. Firmen waren in Familienbesitzt. Mittels Aktien kann aber jeder Teileigentümer am Unternehmen werden. Aktien sorgen somit dafür, dass es keine Zugangsbeschränkungen an Firmenanteilen mehr gibt.
Bei Ø 5% Rendite würdest du von 25€ schon 1,25€ Dividende bekommen. Mittels Marktschwankungen kann man natürlich noch mehr Geld verdienen. Kaufst du Aktien von internationalen Konzernen gehst du eher von einer guten Dividene aus, große Schwankungen hast du bei kleinen Firmen ...
Ok dann mach mir mal einen Finanzplan, wie ich mit 30.000 € Brutto im Jahr und sagen wir 300 € monatlichen Sparmöglichkeiten Millionär werden soll (OHNE SPEKULATION).
Mit diesem Rechner:
http://www.zinsen-berechnen.de/sparrechner.php
komme ich nach 50! Jahren sparen auf 775.000 €. bei 5% Verzinsung, was eigentlich extrem viel ist. Wenn wir von 2% ausgehen sind es nur 300.000 €. (Daran sieht man, wie lächerlich Zinsen sind)
Und jetzt kommt das tolle. Werde ich arbeitslos, darf ich das ganze gesparte Geld aufbrauchen, bevor ich irgendwas vom Staat bekomme
