Bedingungsloses Grundeinkommen für jeden

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genau das is doch in deutschland der fall. in den augen der amerikaner sind wir mit unserem sozialstaat doch recht kommunistisch. aus sicht der russen sind wir mit unserer freien marktwirtschaft kapitalistisch. tatsächlich sind bestandteile beider systeme vorhanden. ist halt nur ne frage der balance, die aber aus unterschiedlichen blickwinkeln unterschiedlich erscheint...
 
Im weiteren Sinne Lübke. Was wir jedoch nicht haben, ist eine Politik die auch genau so verfährt. Die Umverteilung klappt nicht ideal, die soziale Absicherung ist nur teils gegeben und unterliegt zu vielen Beschränkungen, (Sozialversicherungen) während das Steuergeld in zu hoher Menge bei der Wirtschaft ankommt in Form von Subventionen und dergleichen.

Der Staat hat sich bis auf die Belange der Bürger aus der Wirtschaft und aus Unternehmen zurück zu ziehen. Wenn ein Unternehmen platt geht, gehen will, dann soll da nicht auf Teufel komm raus Geld fließen. Das erwirtschaften ja alles die Bürger. Ist ja nonsense. Stattdessen die Arbeitsplätze sicher machen, durch Auflagen, Mindestlöhne (nach Qualifikation und Stellung). Vielleicht mal andere Wege probieren. (nicht arbeiten bis 67 und länger, mit 60 alle in Zwangsrente schicken. Genug Arbeitslose haben wir ja. So sinken letztlich auch die Renten, dafür aber weniger Arbeitslose und ALG; PS: Gilt natürlich auch für Beamte ;) )

Ich denke auch, dass eine Reinform, in welcher Weise auch immer, niemals die Patentlösung sein kann. Unsere jetzige Sozialversicherung ist was Gutes, ist aber noch viel zu schlecht umgesetzt. Genauso wie die Zusammenführung der Sozialhilfe, Rentenaufstockung etc. etc. in H4 schlecht umgesetzt wurde.

Aber das sind Feinschliffe. Die so nach und nach zu was Besserem, und auch realistischerem führen, OHNE alles komplett in einem Schlag für die gesamte Welt umzubrechen.
 
Das aktuelle System basiert auf größtmöglicher Ausbeutung (Menschen, Umwelt) für den maximalen Profit. (Global gesehen)

Das es in Deutschland noch vergleichsweise human (soziale Absicherung, mit gewissen Zwängen) abläuft, sollte eigentlich nicht als Freifahrtsschein genutzt werden um nichts zu tun.
 
Das aktuelle System ist aber das System der Welt, und das kannst du nicht ändern, auch mit Wünschen nicht. Es ist eine nicht durchführbare Utopie.

Es soll ja nicht nichts getan werden. Um aber eben humaner zu werden, sozialer für Menschen, offener für die Wirtschaft, bedarf es nunmal an Geld und daher Macht. Wenn du dem deutschen System dies wegnehmen würdest, dann hast du am Ende ein drittes Welt Land. Denn Russland wird es nicht egal sein, wenn du dein Lithium aber nur mit hochqualifizierten Leuten in Südamerika abgearbeitet haben willst. Das ist Russland egal, die werden weiterhin in den Minen schürfen lassen und billig einkaufen, während der Markt in Deutschland zusammenbräche. Aber sag doch mal den Russen, die sollen damit aufhören. Die haben genausoviel Gewalt über ihren Markt wie wir über unseren.

Wer kehren will, soll das vor der eigenen Haustür machen. Und da reichen schon Gesetze und Verordnungen. Was meinst du, wie schnell die Atomindustrie in Deutschland dicht gewesen wäre, wenn die Energieunternehmen den Atommüll hätten entsorgen müssen? Wie schnell damit aufgehört wird, Tiere in Käfigen zu züchten, wenn das verboten wäre, mehr Kontrolleure im Einsatz wären, und Strafen in Milliardenhöhe? Oh ja, Fleisch wird dann teurer. Aber eben auch hochwertiger. Usw. usf. Recycling verpflichtend für Artikel mit verschiedenen Grundstoffen. Dann wird auch das Mobiltelefon teurer. Aber viel mehr wiederverwertet. Man kann nicht alles haben.

Und vor allem kann man global gesehen nicht mit ein paar Schritten das gesamte Machtgefüge verändern. Es sei denn es bricht nen Krieg aus und es leben nur noch 1 Million Menschen. Dann halt ich das für möglich, wenn auch nicht für realistisch.
 
Es soll ja nicht nichts getan werden. Um aber eben humaner zu werden, sozialer für Menschen, offener für die Wirtschaft, bedarf es nunmal an Geld und daher Macht. Wenn du dem deutschen System dies wegnehmen würdest, dann hast du am Ende ein drittes Welt Land. Denn Russland wird es nicht egal sein, wenn du dein Lithium aber nur mit hochqualifizierten Leuten in Südamerika abgearbeitet haben willst. Das ist Russland egal, die werden weiterhin in den Minen schürfen lassen und billig einkaufen, während der Markt in Deutschland zusammenbräche. Aber sag doch mal den Russen, die sollen damit aufhören. Die haben genausoviel Gewalt über ihren Markt wie wir über unseren.

Man bräuchte dafür natürlich eine globale Allianz, die Länder, die sich weiterhin querstellen, werden entsprechend sanktioniert. Die Einwohner würden sich Utopia bestimmt nicht entgegenstellen. Die Machthaber wahrscheinlich schon eher. Und dann könnte man wie z.B. in Syrien Wahlen erzwingen und auch die letzten Länder in diese Allianz bringen.

Damit man so eine globale Allianz überhaupt aufbauen kann, braucht es ein ZIEL das für ALLE gleichermaßen gilt und für ALLE einen entsprechenden Mehrwert hat und Wohlstand erzeugt.

Du kannst den Menschen erklären: Hier wir haben xxx Tonnen Fisch die wir fangen können und nicht mehr. Daraus folgt, das nicht alle Menschen jeden Tag Fisch essen können und man hier über den Preis sozusagen einen Tausch anbietet. Du isst Fisch, dafür halt kein Fleisch. Dadurch hast du eine gewisse Balance in der Nachfrage.

Aktuell erklärst du den Ärmsten das sie ja faul und dumm sind, weil sie sich keinen Fisch leisten können. Und wenn sie sich nur genug anstrengen, können sie zu den Fischessern gehören.

Die Leute die arbeiten gehen, sollen denken: Ich will diesen neuen Flatscreen oder sonst irgendwelchen zusätzlichen Luxus und nicht: Ich sterbe wenn ich nicht arbeiten gehe.
 
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Du prügelst hier auf den Falschen ein. Ich finde deine Utopie nicht schlecht. Sie ist und bleibt aber eine Utopie. Wir haben ja noch nichtmals ein gutes System fürs eigene Land. Da willst du direkt die gesamte Welt verändern. Zum "besseren". Aber was ist besser?

Aktuell erklärst du den Ärmsten das sie ja faul und dumm sind, weil sie sich keinen Fisch leisten können. Und wenn sie sich nur genug anstrengen, können sie zu den Fischessern gehören.
Das sage ich nicht. Die werden sich aber nie Fisch leisten können, weil die Machthaber in den Ländern sie nicht lassen.

Die Leute die arbeiten gehen, sollen denken: Ich will diesen neuen Flatscreen oder sonst irgendwelchen zusätzlichen Luxus und nicht: Ich sterbe wenn ich nicht arbeiten gehe.
Weil wir hier Luxus haben können. Weil wir in den erste Welt Ländern keine Existenzangst haben müssen. Würde man aber den Leuten hier tatsächlich was beigringen, würden sie ihr Leben gar nicht nach dem Konsum ausrichten. Aber denk mal nach. In unseren hochentwickelten Ländern sind wir scheinbar immer noch so beschränkt und blöde, dass wir uns derart manipulierbar machen lassen, und konsumieren anstatt festzustellen, was wichtig ist für ein Leben und was nicht.

Ich beende das aber hier, weil wir uns da nicht einig werden können, da dies nunmal deine ideale Utopie ist. Ich selbst habe eine eigene Utopie, die benötigt jedoch fast unendlich viele kleine Schritte.
 
Andy8891 schrieb:
Damit man so eine globale Allianz überhaupt aufbauen kann, braucht es ein ZIEL das für ALLE gleichermaßen gilt und für ALLE einen entsprechenden Mehrwert hat und Wohlstand erzeugt.

Die "reichen Nationen" (dazu zähle ich jetzt vor allem Nordeuropa und USA/Kanada) würden in so einem Konstrukt aber massiv Wohlstand einbüßen. Du bist vielleicht bereit auf 40% deines Wohlstandes zu verzichten, dein Nachbar aber nicht.
Politischer Selbstmord für die Partei - bei uns werden Grüne für Veggie-Days gelyncht.
 
Onkelhitman schrieb:
In unseren hochentwickelten Ländern sind wir scheinbar immer noch so beschränkt und blöde, dass wir uns derart manipulierbar machen lassen, und konsumieren anstatt festzustellen, was wichtig ist für ein Leben und was nicht.
Genau das sollen die Menschen in diesem System wieder herausfinden.

Labtec schrieb:
Die "reichen Nationen" (dazu zähle ich jetzt vor allem Nordeuropa und USA/Kanada) würden in so einem Konstrukt aber massiv Wohlstand einbüßen.

Du musst eher sagen: Die oberen 10%. Und es geht hier nicht um Kommunismus. Diese 10% werden keinen nenneswerten Reichtum verlieren, denn sie konsumieren ja nicht 1 Mrd mal mehr.

Labtec schrieb:
Du bist vielleicht bereit auf 40% deines Wohlstandes zu verzichten, dein Nachbar aber nicht.
Politischer Selbstmord für die Partei - bei uns werden Grüne für Veggie-Days gelyncht.

Der Veggie-Day ist ja auch symbolischer Schwachsinn genauso wie die ganzen Spenden. Das sind Tropfen auf dem heißen Stein. Wenn ein Mark Zuckerberg all sein Geld verschenkt, bringt es global gesehen gar nichts.

Ich denke die Menschen würden bei etwas so Großem gemeinsam anpacken und die wenigen Störenfriede entfernen. Wenn ich einen Golfrasen will, dann entferne ich das Unkraut. So wie es kein Mitleid mit Terroristen gibt, so wird es auch kein Mitleid mit Utopiafeinden geben.
 
Ich denke die Menschen würden bei etwas so Großem gemeinsam anpacken und die wenigen Störenfriede entfernen. Wenn ich einen Golfrasen will, dann entferne ich das Unkraut. So wie es kein Mitleid mit Terroristen gibt, so wird es auch kein Mitleid mit Utopiafeinden geben.

An dein Utopie müssen wir also alle glauben und wenn nicht kommen wir auf die Liste und wir sehen uns in Wallhalla wieder? Also bitte, das hatten wir schonmal, da sind schon ganz Andere dran gescheitert. ;)

An mein Utopia muss zum Glück nur ich alleine glauben.
 
An dein Utopie müssen wir also alle glauben und wenn nicht kommen wir auf die Liste und wir sehen uns in Wallhalla wieder? Also bitte, das hatten wir schonmal, da sind schon ganz Andere dran gescheitert.

Ich verstehe diese Argumentation nicht. Du kannst nicht sagen: Utopia ist erstrebenswert, aber ich boykottiere es trozdem :freak:

Es ist als wenn du sagst: Sklaverei ist falsch und peitscht deinen Sklaven.
 
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Also ich lebe nicht als Sklave. Ich habe meine Arbeitsverträge beide ohne zwang unterschrieben, mache die Arbeit gerne und werde anständig entlohnt. Habe Urlaub, wenn ich möchte, kann mich krankschreiben lassen, wenn ich es brauche und muss außerhalb meiner vertraglichen Arbeitszeit absolut nicht auf meinen Arbeitgeber hören. Absolut nichts davon würde ein Sklave erhalten oder tun. Wenn DU dich versklavt fühlst, solltest du auch bei DIR anfangen und nicht bei der Gesellschaft...

Ach ja, da du es sonst wieder nicht kapierst: In Andys Utopie könnte ich mich nicht wie heute selbständig machen und produzieren, was ich wann und in welchen Mengen ich möchte. Ich kann auch nicht kaufen wann ich etwas brauche, sondern muss mich dem staatlichen Produktionsplan unterwerfen. zudem würde ich, sollte ich Produktionsmittel haben oder Rohstoffe wie Holz besitzen, enteignet werden und das, höchstwahrscheinlich wie der Rest von Andy klingt, ohne Entschädigung. Ist zwar auch keine direkte Sklaverei, aber deutlich näher dran.
 
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Also ich lebe nicht als Sklave. Ich habe meine Arbeitsverträge beide ohne zwang unterschrieben, mache die Arbeit gerne und werde anständig entlohnt. Habe Urlaub, wenn ich möchte, kann mich krankschreiben lassen, wenn ich es brauche und muss außerhalb meiner vertraglichen Arbeitszeit absolut nicht auf meinen Arbeitgeber hören. Absolut nichts davon würde ein Sklave erhalten oder tun. Wenn DU dich versklavt fühlst, solltest du auch bei DIR anfangen und nicht bei der Gesellschaft...

Dann sag einfach das du die 3. Welt ausblendest und dir die Ausbeutung dort egal ist.

Ach ja, da du es sonst wieder nicht kapierst: In Andys Utopie könnte ich mich nicht wie heute selbständig machen und produzieren

Natürlich könntest du dich selbstständig machen. Ok du müsstest mit deiner Idee eine Nachfrage schaffen und könntest nicht irgendwelchen Müll im vorraus produzieren und dann sagen: Oh crap, das Zeug will keiner haben, tja dann geh ich mal in die Privatinsolvenz denn ich hab massig Schulden.

Ich kann auch nicht kaufen wann ich etwas brauche, sondern muss mich dem staatlichen Produktionsplan unterwerfen.
Es gibt keinen staatlichen Produktionsplan für Luxusgüter. Wenn es eine Nachfrageprognose gibt, wir produziert. Du bist denk ich ein Technikaffiner Mensch. Geh mal in den nächsten Technik Markt und schau dir den Müll an der dort steht. Die lassen das Zeug noch ein paar Monate in den Regalen vergammeln und verramschen es dann irgendwo, nach dem Motto: Den Müll wollte keiner haben, ab nach Afrika damit.

zudem würde ich, sollte ich Produktionsmittel haben oder Rohstoffe wie Holz besitzen, enteignet werden und das, höchstwahrscheinlich wie der Rest von Andy klingt, ohne Entschädigung.

Also wenn du irgendwelche Goldminen besitzt und dort Kinder arbeiten lässt, die dir für ein paar € Lohn, Millionen einbringen solltest du eigentlich hingerichtet werden. Wenn du aber irgendetwas erfolgreiches entwickelt hast, wirst du mit ein paar Millionen entlohnt und darfst dir ein neues Hobby suchen.

Theoretisch sollten die Machthaber eher hoffen das es so einen friedlichen Übergang gibt. Glaubst du wenn es die Sklaven satt haben, bleibt einer von denen noch am Leben?
 
@Andy
Ich verstehe diese Argumentation nicht. Du kannst nicht sagen: Utopia ist erstrebenswert, aber ich boykottiere es trozdem
Du verrennst dich da in etwas. Meine Utopie sieht anders aus als deine Utopie. Daher kann ich das sagen. Du hast kein Patent auf Gedanken und Wünsche anderer Leute, genauso wie du kein Recht hast, Menschen, die nicht an DEINER Utopie glauben wollen, an den Pranger zu stellen oder dies verdeutlichen:
Ich denke die Menschen würden bei etwas so Großem gemeinsam anpacken und die wenigen Störenfriede entfernen. Wenn ich einen Golfrasen will, dann entferne ich das Unkraut. So wie es kein Mitleid mit Terroristen gibt, so wird es auch kein Mitleid mit Utopiafeinden geben.
Ich habe da dezent an das dritte Reich mit Walhalla angespielt, denn dort war es dasselbe. Wer nicht an uns glaubt und mitläuft, der ist gegen uns, der kommt auf die Liste, und den besuchen wir mal wenn wir an der Macht sind um dem zu zeigen, was Sache ist. Störenfriede und kein Mitleid, und das soll eine Utopie sein. Erschreckend.

Dann sag einfach das du die 3. Welt ausblendest und dir die Ausbeutung dort egal ist.
Das schreibt er nicht. Er hat aber auch keinen direkten Einfluss drauf. Was willst du denn machen? Haben die Russland-Sanktionen irgendwas gebracht? Das ist dem doch völlig egal. Wenns irgendwann zu bunt wird, dann wird die Schuld auf Europa geschoben und Krieg begonnen. Das ist besser als die Macht abgeben. Das wird einfach nicht passieren. Vor allen Dingen nicht in "kommunistischen" oder diktatorischen Ländern dieser Welt.

Geh mal in den nächsten Technik Markt und schau dir den Müll an der dort steht. Die lassen das Zeug noch ein paar Monate in den Regalen vergammeln und verramschen es dann irgendwo, nach dem Motto: Den Müll wollte keiner haben, ab nach Afrika damit.
Und anstatt nun hier einzuschneiden, und die wirklich konstruktive Möglichkeit aufzuzählen, dies von der EU oder Deutschland reglementieren zu lassen (nicht die krummheit der Gurken, das Verbot von Leuchtmitteln mit Glühdraht, Leitersprossenabstand), stattdessen willst du den gesamten Markt auf der gesamten Welt umkrempeln.

Also wenn du irgendwelche Goldminen besitzt und dort Kinder arbeiten lässt, die dir für ein paar € Lohn, Millionen einbringen solltest du eigentlich hingerichtet werden. Wenn du aber irgendetwas erfolgreiches entwickelt hast, wirst du mit ein paar Millionen entlohnt und darfst dir ein neues Hobby suchen.
Das geht dann in den Staat über, der damit sicherlich gut wirtschaften kann, wie man ja heutzutage sieht.... Und Hinrichtungen sind auch eine wirklich gute Möglichkeit, Leute zu überzeugen. Was ist der Unterschied zwischen dir, und einem Diktator, der macht, was er möchte und für richtig hält?

Theoretisch sollten die Machthaber eher hoffen das es so einen friedlichen Übergang gibt. Glaubst du wenn es die Sklaven satt haben, bleibt einer von denen noch am Leben?
Eben drum. Dann fahr doch mal rüber nach Afrika und zeig dem Ölscheich mal deine wundervolle Idee deiner Utopie. Ich mag mich hier weit aus dem Fenster lehnen, aber der hat keine Skrupel dich in irgend einem Erdloch verschwinden zu lassen. Möglicherweise kommst du auch "geläutert" zurück. Mit der Aussicht auf das Erdloch wenn du weiterhin seine Macht gefährdest. Du hast auf die Länder "da hinten" keinen Einfluss. Du hast noch nichtmals hier im Land Einfluss. Noch nichtmals in der Nachbarschaft würde ich wetten. Wir sind zu kleine Fische dafür. Nach dem, was du jetzt in den letzten Posts so alles aus Frust abgelassen hast muss ich gestehen: Zum Glück! Den Teufel mit dem Belzebub austreiben möchte ich auch nicht.
 
Andy8891 schrieb:
Dann sag einfach das du die 3. Welt ausblendest und dir die Ausbeutung dort egal ist.

Es gibt keinen staatlichen Produktionsplan für Luxusgüter. Wenn es eine Nachfrageprognose gibt, wir produziert. Du bist denk ich ein Technikaffiner Mensch. Geh mal in den nächsten Technik Markt und schau dir den Müll an der dort steht. Die lassen das Zeug noch ein paar Monate in den Regalen vergammeln und verramschen es dann irgendwo, nach dem Motto: Den Müll wollte keiner haben, ab nach Afrika damit.



Also wenn du irgendwelche Goldminen besitzt und dort Kinder arbeiten lässt, die dir für ein paar € Lohn, Millionen einbringen solltest du eigentlich hingerichtet werden. Wenn du aber irgendetwas erfolgreiches entwickelt hast, wirst du mit ein paar Millionen entlohnt und darfst dir ein neues Hobby suchen.

Mir ist die Armut nicht egal, aber ich maße mir nicht an irgendwelche Masterpläne zu entwerfen, die von jedem Hobbyokönomen zerpflückt werden können und dann Totschlagargumente wie dieses zu benutzen.

Und Afrika wird sicher was mit UHD Fernseheren aus unseren Technikmärkten anfangen können. Du hast so dermaßen keine Ahnung von wirtschaftlichen abläufen, jeder vernünftig denkende Mensch würde sich in die MAterie erstmal einlesen, bevor er öffentlich derartigen Nonesense am laufenden Band abgibt. Dich kann doch mit solchen Argumenten keiner mehr ernst nehmen...

und zum letzten. Wer redet von Goldminen? Grade solche Rohstoffe wie Erze und Minerale sind immer staatlich und dürfen nur mit Lizensen von privaten oder anderen staatlichen Gesellschaften gefördert werden. Ich sprach nicht ohne Grund vom Beispiel Holz. Oder Getreide. Honig/Bienen. Obst/Gemüse. Aber auch hier hast du vermutlich keinen Schimmer, worauf ich hinaus will und weshalb ich solche Beispiele wähle.
Und wie kommst du jetzt auf Kinderarbeit? Sag mal kannst du nicht eine einzige Plattitüde mal auslassen? Aber danke das du quasi indirekt zugibst, dass du nichts anderes als eine weitere Art der diktatorischen Unterdrückung im Kopf hast. Alles was dir nicht passt, wird mit Gewalt beseite geschoben und am besten hingerichtet. Welch unterschied du doch bist verglichen mit einem Mugabe oder einem x-beliebigen Warlord aus Somalia...
 
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Onkelhitman schrieb:
Du verrennst dich da in etwas. Meine Utopie sieht anders aus als deine Utopie. Daher kann ich das sagen. Du hast kein Patent auf Gedanken und Wünsche anderer Leute, genauso wie du kein Recht hast, Menschen, die nicht an DEINER Utopie glauben wollen, an den Pranger zu stellen oder dies verdeutlichen:

Wir sind ja gerade noch bei der Zielfindung. Du willst villeicht das jeder arbeitet, ich will das die arbeiten die arbeiten wollen.

Ich denke jedem Arbeit zu orginsieren wird aufwändiger sein, als nur die arbeiten zu lassen die es wollen.
Wenn wir dann abstimmen würden, würde man sehen was den Menschen lieber ist.

Das schreibt er nicht. Er hat aber auch keinen direkten Einfluss drauf. Was willst du denn machen?
Ich will erstmal nur ein Zielsystem finden.

Was ist der Unterschied zwischen dir, und einem Diktator, der macht, was er möchte und für richtig hält?
Halten die Taten einer äußeren ethnisch-moralischen Beurteilung stand? Du kannst zwar ein paar schwierige Fälle konstruieren, aber meistens weißt du was das richtige ist.
Oder wie willst du Ausbeutung rechtfertigen? Die Leute sind dumm und faul?

Mustis schrieb:
Mir ist die Armut nicht egal, aber ich maße mir nicht an irgendwelche Masterpläne zu entwerfen, die von jedem Hobbyokönomen zerpflückt werden können und dann Totschlagargumente wie dieses zu benutzen.
Hobbyökonomen die innerhalb des aktullen Systems argumentieren.

Immerhin bist du weiter und sagst: Du willst auf deine Produkte nicht mehrere Monate warten. Ich habe dir darauf geantwortet, das es bereits jetzt viele Produkte gibt auf die du Monate lang warten musst.

Wer redet von Goldminen? Grade solche Rohstoffe wie Erze und Minerale sind immer staatlich und dürfen nur mit Lizensen von privaten oder anderen staatlichen Gesellschaften gefördert werden. Ich sprach nicht ohne Grund vom Beispiel Holz. Oder Getreide. Honig/Bienen. Obst/Gemüse.
Ah, also läuft da alles gerecht und fair ab, ok. Dann bleibt immernoch die Ausbeutung der Ressourcen und die Preisspekulation.

Und wie kommst du jetzt auf Kinderarbeit?Aber danke das du quasi indirekt zugibst, dass du nichts anderes als eine weitere Art der diktatorischen Unterdrückung im Kopf hast.
Das aktuelle System basiert auf Unterdrückung. Da gibt es viele verschiedene Arten. Sanktionen, Krieg usw.

Alles was dir nicht passt, wird mit Gewalt beseite geschoben und am besten hingerichtet. Welch unterschied du doch bist verglichen mit einem Mugabe oder einem x-beliebigen Warlord aus Somalia...
Hier geht es um ein System von dem 99,9% der Menschen profitieren würden. Du willst mir nicht ernsthaft sagen, das ich auch auf die Mörder und Machthaber eingehen muss.
Du bringt hier Argumente: Was passiert wenn ich einen Wald besitze, wird er mir dann weggenommen ohne Entschädigung? 99,9% der Menschen besitzen keinen Wald.
 
Ich wäre zu 100% dafür! Aus so vielen Gründen... Unter anderem aus Respekt gegenüber den Menschen. Weil dies den Kopf der Menschen für andere Dinge freimachen würden, die sie wirklich beschäftigen. Soziale Berufe würden plötzlich wieder attraktiver, wenn das lausige Gehalt nicht mehr so relevant wäre. Niemand müsste mehr Angst haben, seine Miete nicht mehr bezahlen zu können oder hungern zu müssen. Nicht zuletzt würde man eine Menge Verwaltungskosten seitens des Staates (keine Berechnung von Arbeitslosengeld, Wegfall anderer sozialer Leistungen) einsparen, was das Projekt definitiv finanzierbarer machen würde, als es oft gesagt wird. Und SO viel einfacher! Meine Güte, wie viel Papierkram man sich schenken könnte! :eek: Traumhaft wäre das... Wird es aber auf absehbare Zeit wohl leider auch bleiben :(

Ich fände es übrigens schon einen Anfang, wenn 800-1000€ realisiert werden könnten. Macht auf die gesamt Bevölkerung gerechnet einen großen Unterschied zu den propagierten 1500€ und wäre immer noch besser als kein Grundeinkommen.

Das Menschenbild der "Schmarotzer" kann ich hier leider nicht teilen und empfinde es auch als sehr unangebracht. Es sollte doch selbstverständlich sein, dass ein Mensch in unserer Gesellschaft weder hungern noch auf der Straße nächtigen muss, auch wenn er arbeitslos ist. Das Arbeitslosengeld 2 etwa, wie wir es momentan haben, ist nichts weiter als ein bedingtes Grundeinkommen zu einem etwas geringerem Betrag (und vergleichsweise hohen Verwaltungskosten) als es ein bedingungsloses Grundeinkommen bedeuten würde. Also der Schritt der Veränderung wäre VIEL kleiner als die meisten hier beim ersten Nachdenken über die Thematik vielleicht denken! Und ich bin mir sicher, dass das BGE das Zeug dazu hätte, für einen Kulturwandel in diesem Land zu sorgen und viele viele positive Anreize für Menschen setzen würde, die bisher lediglich am Existenzminimum rumkrebsen (und nein, das sind nicht nur dumme, missgebildete Asylanten mit Körpergeruch und Rechtschreibschwäche). Man denke nur an die ganzen Vorzeigearbeitnehmer (Vorsicht, Ironie!), die versuchen, vorzeitig in Rente zu gehen. Der vorzeitige Renteneintritt müsste dann natürlich im Gegenzug erschwert werden und man könnte das Standard-Renten-Eintrittsalter heraufsetzen. Nur EIN Beispiel, was das BGE bedeuten könnte. Lasst doch einfach mal eurer Fantasie freien Lauf und schließt nicht von eurem eigenen schnell-noch-bei-Aldi-das-billige-Angebot-abstauben-Mentalität auf andere Menschen, die noch viel viel weniger Geld haben als ihr. Danke! :)

Und achja: Hartz IV (ALG2) könnte man mit der Einführung eines BGE natürlich auch komplett abschaffen. Mitsamt den unsinnigen Zwangs-Forbildungen (die übrigens auch nicht billig sind) und den Beziehern, die ihre Rente oder ihren Lohn mit ALG2 aufstocken müssen. Also wer sich das BGE (Bürgergeld klingt in meinen Ohren übrigens sehr viel positiver und patriotischer ;)) utopisch rechnen, will, bitteschön. Aber ich behaupte, dass ein Bürgergeld von 800€ für jeden deutschen Bundesbürger LOCKER machbar wäre! Es ist nur eine Frage des Willens! Und auf dieser Grundlage sollte die Diskussion geführt werden und nicht auf dem Level wie "oh, werden dann etwa alle Steuern auf 80% erhöht!? *vorangststerb*"! Und 800 € wären 400 € mehr als der Hartz4/ALG2-Regelsatz (wo zusätzlich ja noch die Miete bezahlt wird). Für arme Schlucker würde das ein ganz neues Lebensgefühl bedeuten, sich zur Abwechslung auch mal den Marken-Pudding von Dr. Oetker statt des Billigfraßes gönnen zu können und das Gefühl zu haben, als Mensch mit Bedürfnissen respektiert zu werden. Darüber sollte doch mal eine ehrliche Diskussion geführt werden!
 
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Andy8891 schrieb:
Das aktuelle System basiert auf größtmöglicher Ausbeutung (Menschen, Umwelt) für den maximalen Profit. (Global gesehen)

Das es in Deutschland noch vergleichsweise human (soziale Absicherung, mit gewissen Zwängen) abläuft, sollte eigentlich nicht als Freifahrtsschein genutzt werden um nichts zu tun.

Wer beutet denn wen aus?

Im Endeffekt Menschen andere Menschen und die Umwelt.
Wobei man die Umwelt nicht ausbeuten kann. Man kann seinen Lebensraum ausbeuten. Der Erde ist es wirklich egal, ob sie "verschmutzt" wird. Sie regeneriert sich eh.

Geht man einen Schritt weiter, geht der Profit aber wieder in Konsum oder Philanthropie, was wieder indirekt über Steuern den Menschen zu Gute kommt.

Unser Wohlstand kommt zu einem Großteil von neuen Technologien.
Und die sind z.T. kostenintensiv.
Wenn niemand diese Kosten bezahlen kann, gibt es auch keine neue Technologie.

Des Weiteren denke ich, dass viele eine verquere Ansicht zu "3.-Welt-Ländern" haben.
Vielen Menschen dort geht es aus ihrer Sicht nicht schlecht. Sondern nur aus unserer.
Als ich dort war, saß keiner weinend herum und fand sich selbst so arm.
Die Stimmung war eigentlich durchweg viel besser als hier.
 
Andy8891 schrieb:
Gute Begründung. :rolleyes:
Das der Kaptialismus alle paar Jahrzente zusammenbricht wird bei der Betrachtung: Es hat in der Vergangenheit nicht funktioniert und wird deswegen wieder nicht funktionieren, natürlich gewollt ausgeblendet.

Wann ist denn ein kapitalistisches System in ähnlicher Weise wie all die kommunistischen Systeme zusammengebrochen?

Was du hier von dir gibst... Ich weiß ernsthaft nicht, ob ich lachen oder weinen soll.

Alle die nicht an UTOPIA glauben werden wie Unkraut entfernt? Geht's dir eigentlich noch ganz gut?

Dass du auch noch daran glaubst im Namen aller oder von 99,9% zu sprechen setzt dem ganzen echt noch die Krone auf.

Mal davon abgesehen würde mich mal interessieren wie du in Utopia Fortschritt garantieren wolltest. Unsere Welt besteht aus wissenschaftlicher und technischer Weiterentwicklungen, die eine Menge Geld oder von mir aus andere Resourcen (Wissen, Zeit, entsprechende Geräte, etc.) verschlingen. Wer bestimmt denn dann auf welchen Gebieten wie geforscht wird?

Wie man heutzutage immer noch am Kommunismus fest halten kann, will mir nicht in den Kopf gehen. Aber stimmt.. in der Geschichte haben es alle einfach falsch gemacht. Die Marktwirtschaft, die mehrfach auf der Welt funktioniert (vielleicht nicht perfekt, aber immerhin) ist natürlich absolut nicht tragbar. Anderen (politisch rechts) vorwerfen aus der Vergangenheit nichts gelernt zu haben, aber selber hier so viel gescheiterte Ideologie verbreiten.. da kann man sich echt nur an den Kopf fassen.

Meinungsfreiheit gut und schön. Wer aber demokratische Grundwerte derart mit Füßen tritt sollte hier auch mal moderatorisch sanktioniert werden.
 
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