In deinem Beispiel erstellt ein Musiker ein Song und hält daran das Urheberrecht. Dieses Urherberrecht kann er auch verkaufen, der Käufer bezahlt dieses mit Geld. Verdienen tut er aber am Urheberrecht und nicht am Geld. Geld ist nur ein Tauschmittel.
Ich denke, sowas wie Urheberrecht würde es in meinem System nicht geben.
Du hast das GE und wenn du dich dazu entscheidest etwas NEUES rauszubringen, dann ist das erste Jahr deine Chance kapitalistisch so viel wie möglich "abzuschöpfen". Denn im nächsten Jahr kann jemand kommen und sagen: Ich mach deinen Job für die Hälfte des Preises und dann kannst du dich entscheiden ob du mitgehst oder aussteigst.
Im Beispiel von Musik, die theoretisch unendlich oft verfügbar ist, musst du dir überlegen wie du den Preis rechtfertigst.
Das Ziel des Systems ist es nicht künstlich Wohlstand zurückzuhalten. (Außer im Sinne der Nachhaltigkeit)
Ich denke bei Kulturgut (Musik, Filme), Dinge die einmal erstellt werden und dann unendlich oft vorhanden sind,da müsste man sich überlegen, wie das im Detail gehandhabt wird.
Also wie verhinderst du gleichzeitig überzogene Schauspielgehälter sowie die Raubkopieproblematik.
Musik wird aufjedenfall kostenlos sein, was du als Musiker machen kannst, ist z.B. Konzerte geben, damit die Leute einen Mehrwert haben, den sie bezahlen.
Ich habe dir erklärt, dass jeder die Möglichkeit hat im jetzigen System sich an Firmengewinne zu beteiligen. Wie dein System dort an der Stelle konstruiert ist hast du uns noch nicht verraten.
Ich denke es wird dann auch keine Aktien mehr geben. Was die reichen Leute tun könnten, wäre nur den Preis für die Gemeinschaft zu "senken", indem sie Projekte fördern, wo es keinen Konsens aus Angebot und Nachfrage gibt.
z.B. will der Anbieter 1 Million € Gehalt und aus welchem Grund auch immer, gibt es niemanden der es günstiger macht.
Die Nachfrager können/wollen aber nur 750.000 € finanzieren. Da es sich um ein Luxusgut handelt, gibt es keinen Grund dieses zu fördern, dann bekommen die Leute das Produkt halt nicht. Hier könnte der Reiche sagen: Ich gebe 250.000 € ab und ermögliche den Leuten das nachgefragte Produkt zu erhalten. Er bekommt im Austausch aber absolut nichts.
Deshalb kauft man sich auch Aktien, diese bringen im langfristigen Durchschnitt mehr als 5% Ertrag. Aber ja, ohne Risiko kein Ertrag. Jeder Unternehmensgründer geht ein Risiko ein. Jeder Unternehmenseigentümer trägt ein Risiko. Und als Inhaber von Aktien ist man Unternehmenseigentümer und trägt somit ebenfalls Risiko.
Wenn sich Geld ohne Risiko vermehren könnte, dann führt dies zu Inflation oder im schlimmsten Fall dazu, dass das Geld als Zahlungsmittel nicht mehr akzeptiert wird.
Du redest es schön, und willst nicht sagen, das es Verlierer geben MUSS.
Genau, wenn du vermögend bist, bist du nicht bedürftig. Die Sozialleistungen sind für bedürfte Menschen um ihnen einen Mindestlebensstandard zu sichern.
Das ist dann aber schon Betrug, von den Leuten zu fodern sie sollen doch privat vorsorgen und sparen damit sie im Alter MEHR haben, sie aber dann vorher zu enteignen.
Mach eine vernünftige Ausbildung oder ein vernünftiges Studium und schon hast du mit einem Job ein ordentliches Auskommen. Ich brauche keine zwei Jobs um meine Familie zu ernähren. "Von nichts kommt nichts".
Es ist doch sinnlos darüber zu diskutieren, was wohl passiert wenn alle anfangen zu studieren. Die Reichen freuts, billige Fachkräfte die sich gegenseitig unterbieten müssen.
In freien Staaten ist es unmöglich eine derartige Planwirtschaft zu realisieren, da du die freie Entscheidung und freie Entfaltung der Menschen einschränkst und vorallem auch durchsetzen musst. Den tanzt nur einer aus der Reihe, platzt der Traum der funktionierenden Planwirtschaft.
Beispiel bitte

. So wie heute Mörder weggesperrt werden, weil sie "aus der Reihe tanzen". Welche Art von aus der Reihe tanzen meinst du?