Bedingungsloses Grundeinkommen für jeden

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Und du kapierst nicht, dass die große Mehrheit der Menschheit Planwirtschaft versucht hat und gescheitert ist. China, Sowjetunion, Jugoslawien, Kuba, große Teile Südamerikas. Ist alles nur gescheitert weil böse böse Menschen es sabotiert haben. Ist klar. Das es einfach nicht klappt, weil es unmöglich ist in solchem Maßstab zu kontrollieren (und nein ich gehe nicht davon aus, dass man von heute auf morgen alles umstellt, im Gegensatz zu dir gehe ich nicht mit so einer Naivität an Probleme heran) kann natürlich absolut nicht wahr sein. Und komm mir bitte nicht damit, dass das autoritäre Staaten, Diktatoren und anderen restriktiven Staatsformen sind. Das ist richtig, hat aber einen guten Grund: In freien Staaten ist es unmöglich eine derartige Planwirtschaft zu realisieren, da du die freie Entscheidung und freie Entfaltung der Menschen einschränkst und vorallem auch durchsetzen musst. Den tanzt nur einer aus der Reihe, platzt der Traum der funktionierenden Planwirtschaft. Das könnte man begreifen, wenn man sich mit Wirtschaft, Politik und GEschichte und den damit zusammenhängenden GEsetzen beschäftigt. Hat man davon aber kaum oder gar keine Ahung, wird man auch nicht begreifen, wenn einem jemand sagt, das seine Idee zwar nett klingt, aber nicht funktionieren wird.
 
In deinem Beispiel erstellt ein Musiker ein Song und hält daran das Urheberrecht. Dieses Urherberrecht kann er auch verkaufen, der Käufer bezahlt dieses mit Geld. Verdienen tut er aber am Urheberrecht und nicht am Geld. Geld ist nur ein Tauschmittel.

Ich denke, sowas wie Urheberrecht würde es in meinem System nicht geben.

Du hast das GE und wenn du dich dazu entscheidest etwas NEUES rauszubringen, dann ist das erste Jahr deine Chance kapitalistisch so viel wie möglich "abzuschöpfen". Denn im nächsten Jahr kann jemand kommen und sagen: Ich mach deinen Job für die Hälfte des Preises und dann kannst du dich entscheiden ob du mitgehst oder aussteigst.

Im Beispiel von Musik, die theoretisch unendlich oft verfügbar ist, musst du dir überlegen wie du den Preis rechtfertigst.

Das Ziel des Systems ist es nicht künstlich Wohlstand zurückzuhalten. (Außer im Sinne der Nachhaltigkeit)
Ich denke bei Kulturgut (Musik, Filme), Dinge die einmal erstellt werden und dann unendlich oft vorhanden sind,da müsste man sich überlegen, wie das im Detail gehandhabt wird.

Also wie verhinderst du gleichzeitig überzogene Schauspielgehälter sowie die Raubkopieproblematik.
Musik wird aufjedenfall kostenlos sein, was du als Musiker machen kannst, ist z.B. Konzerte geben, damit die Leute einen Mehrwert haben, den sie bezahlen.

Ich habe dir erklärt, dass jeder die Möglichkeit hat im jetzigen System sich an Firmengewinne zu beteiligen. Wie dein System dort an der Stelle konstruiert ist hast du uns noch nicht verraten.
Ich denke es wird dann auch keine Aktien mehr geben. Was die reichen Leute tun könnten, wäre nur den Preis für die Gemeinschaft zu "senken", indem sie Projekte fördern, wo es keinen Konsens aus Angebot und Nachfrage gibt.

z.B. will der Anbieter 1 Million € Gehalt und aus welchem Grund auch immer, gibt es niemanden der es günstiger macht.
Die Nachfrager können/wollen aber nur 750.000 € finanzieren. Da es sich um ein Luxusgut handelt, gibt es keinen Grund dieses zu fördern, dann bekommen die Leute das Produkt halt nicht. Hier könnte der Reiche sagen: Ich gebe 250.000 € ab und ermögliche den Leuten das nachgefragte Produkt zu erhalten. Er bekommt im Austausch aber absolut nichts.

Deshalb kauft man sich auch Aktien, diese bringen im langfristigen Durchschnitt mehr als 5% Ertrag. Aber ja, ohne Risiko kein Ertrag. Jeder Unternehmensgründer geht ein Risiko ein. Jeder Unternehmenseigentümer trägt ein Risiko. Und als Inhaber von Aktien ist man Unternehmenseigentümer und trägt somit ebenfalls Risiko.
Wenn sich Geld ohne Risiko vermehren könnte, dann führt dies zu Inflation oder im schlimmsten Fall dazu, dass das Geld als Zahlungsmittel nicht mehr akzeptiert wird.

Du redest es schön, und willst nicht sagen, das es Verlierer geben MUSS.

Genau, wenn du vermögend bist, bist du nicht bedürftig. Die Sozialleistungen sind für bedürfte Menschen um ihnen einen Mindestlebensstandard zu sichern.
Das ist dann aber schon Betrug, von den Leuten zu fodern sie sollen doch privat vorsorgen und sparen damit sie im Alter MEHR haben, sie aber dann vorher zu enteignen.

Mach eine vernünftige Ausbildung oder ein vernünftiges Studium und schon hast du mit einem Job ein ordentliches Auskommen. Ich brauche keine zwei Jobs um meine Familie zu ernähren. "Von nichts kommt nichts".
Es ist doch sinnlos darüber zu diskutieren, was wohl passiert wenn alle anfangen zu studieren. Die Reichen freuts, billige Fachkräfte die sich gegenseitig unterbieten müssen.

In freien Staaten ist es unmöglich eine derartige Planwirtschaft zu realisieren, da du die freie Entscheidung und freie Entfaltung der Menschen einschränkst und vorallem auch durchsetzen musst. Den tanzt nur einer aus der Reihe, platzt der Traum der funktionierenden Planwirtschaft.
Beispiel bitte :). So wie heute Mörder weggesperrt werden, weil sie "aus der Reihe tanzen". Welche Art von aus der Reihe tanzen meinst du?
 
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Habe ich geschrieben. Aber mal wieder bist du nicht in der Lage zu verstehen. Du kapierst simpelste Zusammenhänge nicht. Bleiben wir kurz bei deinem Beispiel "Mörder". Kommt ins Gefängnis weil er Gesetze bricht. Müsste bei Planwirtschaft auch so sein für jeden, der am vorgegebenen Plan vorbeiwirtschaftet bzw. produziert. Da der staatlich/gesellschaftlich kontrollierte Produktionsplan quasi Gesetz ist, ansonsten kann er von Grund auf nicht funktionieren. Nur im Gegensatz zum Mörder, dessen Handlung direkt jemanden anderen in seiner persönlichen Freiheit angreift tut das derjenige, der in der Planwirtschaft sich nicht an den Plan hält nicht. Es ist ein "Verbrechen" ohne identifizierbares Opfer was im Strafrecht immer problematisch ist. Bedenkt man, dass der Plan auch absolut gilt und somit jede andere Meinung darüber, was benötigt werden würde, unterdrückt werden müsste, sollte recht deutlich sein, dass Planwirtschaft zwangsweise mit einer massiven Einschränkung von Persönlichkeitsrechten einhergehen muss, was sich geschichtlich mehrfach bewiesen hat. Keiner der Staaten, die ich oben genannt hatte, war dafür bekannt, die individuelle Freiheit von Menschen sonderlich zu schützen. Welche weiteren Beispiele außer der zig gescheiterten Versuche dieser Staaten willst du noch? Ganz davon abgesehen, dass sich Macht in so einem System massiv auf wenig konzentriert, den wer wird den Plan für die Wirtschaft erstellen? Und da, wo sich Macht auf wenige konzentriert, ist Korruption immer stark. Auch das war in den entsprechenden Staaten immer zu sehen.

Oder meinst du wie ein einzelner die Planwirtschaft außer Kraft setzen kann? Dann stell dir deine Utopie vor, alles wird geplant produziert. Nun sieht aber irgendeiner, dass diese Produktion ineffizient ist (gibt ja keine Konkurrenz) oder ist der Meinung, der Plan für die Produktion ist nicht ausreichend, falsch und für ein Produkt gibt es höhere Nachfrage als produziert wird und produziert selber und verkauft günstiger/kann schneller liefern. Der Kunde wird wo kaufen? Und was bleibt den Staat dann anderes übrig, als sein staatliches Monopol auszuüben, sollte er wollen, das seine Planwirtschaft weiterhin funktioniert? Frag maln DDRler wie lange man auf son planwirtschaftlich gebauten Trabi warten durfte.... dann verstehst was ich meine.

Das Grundproblem der Planwirtschaft ist, dass man die Zukunft auf Basis der Vergangenheit planen will.
 
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Oder meinst du wie ein einzelner die Planwirtschaft außer Kraft setzen kann? Dann stell dir deine Utopie vor, alles wird geplant produziert. Nun sieht aber irgendeiner, dass diese Produktion ineffizient ist (gibt ja keine Konkurrenz)
Die Konkurrenz ist die Arbeitskraft. Es gibt weiterhin Unternehmen die nachfrageorientiert produzieren, mit Einschränkungen im Materialverbrauch. Es gibt keine Ineffizienz.

Beziehungsweise kannst du nichts dagegen tun, wenn Apple für das Iphone 800 € will obwohl die GESAMTEN Kosten bei vielleicht 400 € liegen. In meinem System wäre der Preis NUR bei 800 € wenn die Nachfrage hoch ist. Nicht weil irgendwer Rendite will. Wenn die Nachfrage niedrig wäre, würde das Iphone 400 € kosten. Aktuell könnte Apple sagen: Ne wir halten den Preis künstlich oben und täuschen vor, das wir nicht günstiger anbieten können (obwohl sie es nicht wollen).

oder ist der Meinung, der Plan für die Produktion ist nicht ausreichend, falsch und für ein Produkt gibt es höhere Nachfrage als produziert wird und produziert selber und verkauft günstiger/kann schneller liefern.

Du kannst nicht mehr produzieren, weil es die Ressource nicht gibt. Wenn jährlich Holz für 100 Tische bereitgestellt wird und du 200 Nachfrager hast, es gibt KEINE Möglichkeit wie du mehr als 100 Tische produzierst. Der Preis wird erhöht, bis die Nachfrage auf 100 sinkt.

Aktuell holzt man halt Wälder sonst wo nieder und scheißt auf die Umwelt nur für den Profit.

Der Kunde wird wo kaufen? Und was bleibt den Staat dann anderes übrig, als sein staatliches Monopol auszuüben, sollte er wollen, das seine Planwirtschaft weiterhin funktioniert? Frag maln DDRler wie lange man auf son planwirtschaftlich gebauten Trabi warten durfte.... dann verstehst was ich meine.
Wo ist das Problem wenn er auf den Trabbi wartet? Jeder andere wartet auch. Bei der Nahrungsmittelproduktion kann man mit 10% Überproduktion rechnen. Bei Luxusgütern müssen die Leute halt warten. Die Leute warten heute auch auf Dinge .. Starwars z.B. warten die Leute über 1 Jahr drauf. Es gibt sehr viele Beispiele wo die Leute auf das Produkt warten müssen.

Wenn jemand Amok läuft und jemanden umbringt, weil er auf seinen Trabbi 1 Woche warten muss, sieht man eigentlich wie gestört die Menschheit schon ist.

Das Grundproblem der Planwirtschaft ist, dass man die Zukunft auf Basis der Vergangenheit planen will.
Du produzierst, außer bei Nahrungsmittel, nach Nachfrage. Der Preis regelt sich über die Nachfrage. Nicht jeder kann sich einen Ferrari leisten, laufen die Leute deswegen Amok?

€ Interessant wirds, wenn Werbung verboten wird. Denn Werbung ist Marktmanipulation. Die Nachfrage muss vom Menschen kommen. Ich möchte etwas, ich gehe ins Internet und schaue ob es das gibt was ich möchte und nicht: Hier der super tollste Fernsehr kaufe kaufen kaufen, billig billig billig.
 
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Lol, das ist unfassbar was du für Vorstellungen hast. XD Produktion rein nach Nachfrage. In ner Planwirtschaft.... Das heißt entweder, ich produziere anhand der Daten vom Vorjahr, was meinen letzten Satz nur um so bedeutsamer macht oder aber quasi wirklich erst dann, wenn direkt das Produkt angefragt wird. Daraufhin müssten die Rohstoffe freigegeben werden, die Produktion beauftragt werden und der ganze Rattenschwanz an Bürokratie die hintendran kommt. Viel Spaß auf monate- eher jahrelange Warten bis selbst simple Konsumgüter wie ein Radio bei dir daheim stehen. Oder wie stellst du dir das vor? Ganz ehrlich, du sagst irgendwas und hast nicht im entferntesten drüber nachgedacht, was das in der Realität bedeutet. Und du bist wirklich der Meinung, die Leute nehmen es hin, auf jeden kleinen Dreck außer Nahrungsmittel Wochen zu warten? Anders ist das nämlich nicht realisierbar wenn du Planwirtschaft betreibst und erst auf direkte Nachfrage produzieren willst. Selbst eine Plastiktüte braucht dann Wochen. Denn der Rohstoff ist Öl, das muss raffiniert werden und über mehrere Produktionssschritte zur Tüte werden, die dann bedruckt, verpackt, verschickt wird. Und da man so was nicht in Einzelstücken produzieren kann, muss immer erst auch noch gewartet werden, bis eine relevante Produktionsmenge angefragt ist. Und das lässt sich nicht innerhalb von 1-2 Wochen alles regeln und organisieren. Und wir reden hier von einem simplen Produkt wie ner Tüte. "Muss man halt warten"... Da greift man sich doch an den Kopf auf welchem Niveau und welchem Unwissen hier argumentiert wird.

Auf das Beispiel mit dem holz mag ich fast nicht eingehen so unglaublich dumm ist es. 1. Punkt Holz wächst überall. Wie willst du wen dran hindern es zu fällen? Ganz davon abgesehen, dass Großteile der Wälder in Privatbesitz ist... 2. Und wenn aber 150 leute dringend nen Tisch brauchen? Essen dann 50 vom Boden oder wie? bzw. die 50, die sich dann den hohen Preis nicht leisten können haben Pech, denn das ist die logische Folge davon, wenn die Nachfrage über den Preis gesenkt wird. Der Tisch kostet am Ende 1000,- Euro und wers nicht zahlen kann, is halt so. Klasse System!

Gott, dass ist derart simpel zu durchschauen, dass das so in keiner weise je funktionieren kann, staatliche Roboter hin oder her. -.-
 
Daraufhin müssten die Rohstoffe freigegeben werden, die Produktion beauftragt werden und der ganze Rattenschwanz an Bürokratie die hintendran kommt. Viel Spaß auf monate- eher jahrelange Warten bis selbst simple Konsumgüter wie ein Radio bei dir daheim stehen. Oder wie stellst du dir das vor?

Wie lange muss ich auf das Iphone 7 warten? ... Oh wait :freak:

Auf das Beispiel mit dem holz mag ich fast nicht eingehen so unglaublich dumm ist es. 1. Punkt Holz wächst überall. Wie willst du wen dran hindern es zu fällen? Ganz davon abgesehen, dass Großteile der Wälder in Privatbesitz ist...
Fehler erkannt? Privatbesitz an Rohstoffen gibts nicht.

2. Und wenn aber 150 leute dringend nen Tisch brauchen? Essen dann 50 vom Boden oder wie? bzw. die 50, die sich dann den hohen Preis nicht leisten können haben Pech, denn das ist die logische Folge davon, wenn die Nachfrage über den Preis gesenkt wird.
Kommst du nun mit irgendwelchen Phantasieproblemen? Gehen bei 1 Million Menschen von heut auf morgen die Tische kaputt?
Dann darfst du wieder kreativ werden und den Tisch reparieren.

Die 50 Leute wollen den Tisch zu dem Preis, wie kommst du nun gleichzeitig drauf, das sie sich ihn nicht leisten können? Mit Nachfrage ist logischerweise die Bezahlbare Nachfrage gemeint.

Du bist scheinbar echt ein Konsumjunkie ... mein Tisch ist kaputt ... die Welt geht unter wenn ich morgen keinen neuen bekomme.

€Vergiss nicht den Gebrauchtwarenmarkt. Zur Not holst du dir halt von dort einen Tisch oder etwas aus dem du einen Tisch bauen kannst.
 
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Hoffnungslos. Einfach hoffnungslos und komplett sinnlos. Du bist ein hervorragendes Beispiel dafür, dass man Ignoranz und Dummheit nicht mit Logik kontern kann.
 
Hoffnungslos. Einfach hoffnungslos und komplett sinnlos. Du bist ein hervorragendes Beispiel dafür, dass man Ignoranz und Dummheit nicht mit Logik kontern kann.

Du solltest dann vielleicht echte Beispiele nehmen und nicht so tun, als ob es heute diese Probleme nicht gibt.

Du erwartest hier scheinbar ein System das unendlichen Konsum ermöglichst (jeder kann sich alles leisten), obwohl du eigentlich wissen solltest das dies unmöglich ist.
 
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Tue ich nicht. Garantiert nicht. Aber ich überlege mir nicht mit gefährlichem Halb- und Unwissen irgendwelche Ideen und ignoriere jeden, der mir meine Fehler aufzeigt.

Ich mein wo is der Zusammenhang zwischen Iphone 7 und meiner Erklärung, warum eine direkt auf Nachfrage basierte Planwirtschaft praktisch unmöglich ist? Das Iphone 7 ist ein in der Entwicklung befindliches Produkt ohne Marktreife. Logisch wartet man darauf. Darum geht es doch gar nicht. Es geht um Produkte, die Marktreife haben. Hier also das Iphone 6S. Will ich das haben, gehe ich in den Laden und kauf es. In deiner Vision müsste ich Wochen und Monate warten. Und das gilt dann für JEDES Konsumgut. Und dein dümmliches Konsumjunkie ist da nur Zeichen wie beschränkt deine Sichtweise. Manchmal braucht man in der Tat Dinge direkt. Bei einem Umzug/Auszug als Beispiel kann ich nicht Monate auf meine gesamte Wohnungseinrichtung warten. Geht etwas kaputt wie mein Kühlschrank kann ich auch nicht Monate lang warten. Stell doch mal deinen Kühlschrank für 6 Wochen aus und schau wie dein Leben so ist....

PS: und wir sprechen immer noch über eine lokal begrenzte Wirtschaft, die alles selbst produzieren kann und jeden Rohstoff hat, den es braucht. Oder basiert deine Idee schon auf einer global über all gleichen Wirtschaft, sprich es gibt keinen Import/Export mehr?
 
Will ich das haben, gehe ich in den Laden und kauf es. In deiner Vision müsste ich Wochen und Monate warten. Und das gilt dann für JEDES Konsumgut. Und dein dümmliches Konsumjunkie ist da nur Zeichen wie beschränkt deine Sichtweise. Manchmal braucht man in der Tat Dinge direkt. Bei einem Umzug/Auszug als Beispiel kann ich nicht Monate auf meine gesamte Wohnungseinrichtung warten. Geht etwas kaputt wie mein Kühlschrank kann ich auch nicht Monate lang warten. Stell doch mal deinen Kühlschrank für 6 Wochen aus und schau wie dein Leben so ist....
Du kannst dies nicht als pauschales Gegenargument darstellen, wenn du das Angebot an Rohstoffen sowie die "gleichbleibende" (jeden Tag geht bei jemand anderem der Kühlschrank kaputt) Nachfrage nicht kennst.

Ich habe bereits oben geschrieben, das das Hauptproblem konkurrierende Produkte auf einen begrenzten Rohstoff sind. (Beispiel Kühlschrank, Tiefkühltruhe getrennt). Wie wird aktuell dieses Problem gelöst? Ebenso gar nicht. Du sagst dann aber zu diesen Leuten, sie sind faul und dumm, weil sie sich keinen Kühlschrank leisten können. Ich sage, es gibt nicht genüg Kühlschränke und darauf müssen sich die Leute eben einstellen.

PS: und wir sprechen immer noch über eine lokal begrenzte Wirtschaft, die alles selbst produzieren kann und jeden Rohstoff hat, den es braucht. Oder basiert deine Idee schon auf einer global über all gleichen Wirtschaft, sprich es gibt keinen Import/Export mehr?

Nicht jedes Land besitzt alle Rohstoffe. Deswegen dürfen Rohstoffe kein Privatbesitz sein, weil du dadurch automatisch Macht hast.
 
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Lol ich kann das nicht weil es aufzeigt, dass dein System nicht funktioniert? XD Aha! Da haben wir doch das Problem. Dass das aber keiner kann und dieses Problem deiner Idee inhärent ist blenden wir aber aus weil? Außerdem geht es nicht um die Rohstoffe, die sind bei der Betrachtung stets in ausreichender Menge vorhanden, denn tun sie es nicht, kann heute wie in deiner Utopie nichts produziert werden, ergo unerheblich in der Betrachtungsweise. Es geht darum, das Produktion und deren Steuerung Zeit kostet. Dein Vorschlag war, auf Nachfrage zu produzieren. Das heisst, du kannst erst produzieren, wenn die Nachfrage da ist, der Kunde also ein Produkt wünscht. Heute geht er in den Laden kauft es, bei dir muss es erst produziert werden. Den alles andere ist eben auf Zahlen der Vergangenheit die Zukunft vorherzusagen. So wie heute auch nur dann ohne die Flexibilität des heutigen Systems, denn das ist mit Planwirtschaft nicht kompatibel. was ist an dieser Problematik nicht zu verstehen?

Wo sage ich das Leute, die sich in deinem Hirngespinst keinen Kühlschrank leisten können, weil du die Nachfrage über den Preis regeln willst, dumm und faul sind? Zitiere es bitte! Und wie soll eine Regelung über den Preis stattfinden, der bezahlbar bleibt? Ich hab 100 Stück, 150 wollen einen. Ich muss den Preis erhöhen, aber er muss bezahlbar bleiben? Dann hab ich immer noch 150 Leute den einen wollen und nur 100 stück. Bitte entwirre diesen Widerspruch.
 
Ich geb Mustis recht -> Andy du beschreibst ein sozialistisches bzw. kommunistisches Staatssystem. Diese haben bisher alle versagt. Die Staaten sind überschuldet und das Wohlstandsniveau der Bevölkerung ist weiter unter dem anderer Staaten.

Weiter zu diskuttieren macht aus meiner Sicht keinen Sinn.
 
Außerdem geht es nicht um die Rohstoffe, die sind bei der Betrachtung stets in ausreichender Menge vorhanden, denn tun sie es nicht,
Was? Ich dachte wir betrachten die Realität?

Es geht darum, das Produktion und deren Steuerung Zeit kostet. Dein Vorschlag war, auf Nachfrage zu produzieren. Das heisst, du kannst erst produzieren, wenn die Nachfrage da ist, der Kunde also ein Produkt wünscht. Heute geht er in den Laden kauft es, bei dir muss es erst produziert werden.
Hmm. also wenn wir sagen, es gibt keinen Ressourcenmangel, kann natürlich auf maximale Verfügbarkeit produziert werden. Wir bauen tausende neue Fabriken, damit wir jedem einen Ferrari bauen können. ;)

Wo sage ich das Leute, die sich in deinem Hirngespinst keinen Kühlschrank leisten können, weil du die Nachfrage über den Preis regeln willst, dumm und faul sind? Zitiere es bitte! Und wie soll eine Regelung über den Preis stattfinden, der bezahlbar bleibt? Ich hab 100 Stück, 150 wollen einen. Ich muss den Preis erhöhen, aber er muss bezahlbar bleiben? Dann hab ich immer noch 150 Leute den einen wollen und nur 100 stück. Bitte entwirre diesen Widerspruch.
Die Menschen in Afrika sind doch bestimmt dumm und faul, denn sie hätten sich ja selbst auch Häuser und was sonst nicht alles bauen können. Wenn es keine Ressourcenknappheit gibt, gibt es denn Fall nicht, das nur 100 vorhanden ist. Wir pflastern dann die Erde mit Maschinen zu damit wir für 10 Mrd Menschen alles mögliche produzieren können und dann ist bestimmt auch genug Arbeit für alle da. ;)
 
Du wirfst völlig Verschiedenes kreuz und quer zusammen weil dir das Wissen fehlt und verdrehst meine Worte wie es dir passt. Du lernst nichts dazu...

Ressourcen sind auch Geld, Arbeitskraft und Zeit. Das blendest du vollkommen aus weil für dich Ressourcen = natürliche Rohstoffe. Solche grundlegenden Fehler sind es, die ein diskutieren mit dir so sinn frei machen...
 
Geld ist eine Erfindung des Menschen. Es ist TAUSCHMITTEL gegen RESSOURCEN ....

Du kannst nicht sagen: Wir gehen von ausreichenden Ressourcen aus, weil das nicht die Realität ist ... und dann sagst du zu mir mein System ist realitätsfern ... oh mann ....

€: Warte du hast Recht. Du gehst von einer Realität aus, die nicht real ist, dann ist mein System natürlich realitätsfern zu deiner Realität. In meiner Realität die REAL IST, ist auch mein System real :)

_killy_ schrieb:
Ich geb Mustis recht -> Andy du beschreibst ein sozialistisches bzw. kommunistisches Staatssystem. Diese haben bisher alle versagt. Die Staaten sind überschuldet und das Wohlstandsniveau der Bevölkerung ist weiter unter dem anderer Staaten.

Weiter zu diskuttieren macht aus meiner Sicht keinen Sinn.
Mustis schrieb:
Außerdem geht es nicht um die Rohstoffe, die sind bei der Betrachtung stets in ausreichender Menge vorhanden

_killy_ ... ich bin enttäuscht von dir. Ich dachte du kennst die Realität ...
 
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Ich kenn die Realität nur du willst sie nicht wahrhaben, meine Hinweise für dich mal über stimmte Sachverhalte kritisch nachzudenken kommen bei dir leider nicht an. Ich komme aus einem sozialistischen Land und die Ideologie klingt immer ganz toll. Nur leider scheitert es in der Realität an den Menschen die dies umsetzen müssen. Wenn der Staat über alle Resourcen verfügt, dann geht damit ein extrener Machtmissbrauch einher.
Sind die Ressourcen geteilt in Staats- und Privateigentum, ist zwar noch nicht alles super toll, aber deutlich besser als im Sozialismus/Kommunismus.

In der DDR gab es 1961 noch Lebensmittelmarken, da der Staat es nicht geschafft hat die eigene Bevölkerung zu versorgen, in der BRD hingegen herschte das Wirtschaftswunder.

Wenn ich dann lesen muss, dass du wieder alles in die Hand des Staates gibst, da du denkst das dieser am besten die Umverteilung vornehmen kann, dann irrst du dich leider. Schau dir einfach die sozialistischen bzw. kommunistischen Staaten an. Das Wohlstandsniveau liegt deutlich unter dem in Deutschland.

Mein wohlgemeinter Tipp für dich -> werd erwachsen und wenn du ein paar Jahre in der Arbeitswelt teilgenommen hast, wirst du feststellen, dass nicht jeder dich ausnutzen möchte, dass es auch gute Firmen gibt mit guten Gehälter.

Bis dahin sag ich hier und jetzt erstmal Tschüss!
 
*hust* China = Staatsform Komunismus *hust* tolles Beispiel um gegen dein System zu sein *hust*

Das würde eher zeigen das mein System durchaus kontrollierbar wäre. ;)

Ich bezog mich eher auf die aus dem Ruder laufende Produktion, weil das aktuelle System nur Wachstum kennt. Wachse so lange, bis die Umwelt um dich herum dein Wachstum nicht mehr ausgleichen kann.
 
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Andy du willst auf einen Schlag die gesamte Welt verändern. Das funktioniert leider nicht, weil das gleichzeitig passieren müsste und auf einen Schlag die Machtverhältnisse in allen Ländern schier umkehrt.

Zu den Kommunismus/Sozialismus-Gegner:
Gibt es eigentlich einen plausiblen Grund, warum der Kommunismus für die soziale Absicherung eines Staates und dessen Bürger, sowie der Kapitalismus für den Fortschritt des Staates und dessen Bürger, in einer Kombination abwägig erscheint? Denn würde man für den Bürger den Kommunismus fördern (soziale Absicherung + Erweiterung der staatlichen Besitztümer zur Kostenreduktion der laufenden Kosten für Bürger), so gäbe es einen wirklich hohen sozialen Aspekt und Standard, gleichzeitig hoch gebildete Menschen mit allen Chancen auf der Welt, würde man den Kapitalismus einschränken (gesetzlich, damit keine Menschen ausgebeutet würden im EIGENEN LAND; denn wir können nicht entscheiden, ob Menschen in anderen Ländern ausgebeutet werden oder nicht) aber ansonsten in Ruhe lassen, würden Fachkräfte vorhanden sein, gesucht werden, neue Märkte entstehen ohne Nachteile für die Menschen (im eigenen Land).

Nach und nach kann man es in die eine und andere Richtung anpassen.
 
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