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Andy8891
Gast
Aber die ganze Welt wird nicht. Und wenn es nur ein Land macht, dann hauen eben alle, die mehr als deine Freigrenze haben ab. Hast du dir mal überlegt, was Unternehmen so kosten? Oder wem die gehören? Wie schon beim Zuckerberg-Beispiel. Du fändest es z.B. völlig in Ordnung, wenn er einfach 50 Millionen behält. Der Rest soll enteignet werden. Und du meinst, der Staat verteilt das dann großflächig und gerecht? So wie jetzt?
Es muss nicht verteilt werden. Das Geld wird "gestrichen". Geld ist eine Zahl im Computer. Die Unternehmen gehören niemandem und gleichzeitig allen. Die Nachfrage bestimmt was produziert wird und wie viel es wert ist. (Da die Ressourcen vielleicht nicht reichen um die gesamte Nachfrage zu decken)
Aus diesem Grund muss die Umstellung global erfolgen. Wahrscheinlich würde bei der Umstellung eh eine Weltwährung eingeführt. Das vorhandene Geld würde bis zur Grenze umgewandelt und der Rest gestrichen.Die brauchen doch gar nicht konsumieren. Die brauchen letztlich einfach nur sterben. Dann trifft sie wiederum die Enteignung durch Todesfall. Auch in dem Falle würde das Geld ins Ausland gebracht werden, damit weniger Steuern anfallen.
Dadurch hätte man vollkommene Transparenz über die Geldmenge.
Es geht hier um GELDVERMÖGEN ... die Aldi Brüder könnten VERMÖGEN von mehreren Milliarden haben (Villen, Schiffe, Flugzeuge usw)Und hier ist der Punkt an dem das Eine nichts mit dem anderen zu tun hat. Wenn jemand durch Arbeit 50 Millionen erreicht hat, wieso sind dann 51 Millionen unrealistisch. Würdest du behaupten, dass die Aldi-Brüder sich ungerechterweise Reichtum angehäuft haben?
Welche Möglichkeiten die Männer aber anderen Menschen durch ihre Arbeit ermöglicht haben (Personal, Ausbildung, Aufstiegschancen, Arbeit, Geld), das blendest du einfach aus. Die hatten mehr, also gehört sich das nicht. Sklaverei. Lohnsklaven. Statt jetzt dafür zu sorgen, dass so etwas nicht stattfinden kann (Auflagen, Gesetze, Mindestlöhne, Rechte, Kontrolleure, Absicherung durch den Staat) verlangst du von allen, die das Können und Glück hatten im Leben, auf ihren Reichtum zu verzichten, weil viele Menschen Pech haben.
Du musst das so sehen: Stell dir vor wir hätten genau eine Supermarktkette weltweit z.B. Walmart. Die Eigentümer wären Billionäre oder sonst was, weil sie ja am Gewinn mitverdienen. Nun stell dir vor, jede Stadt hätte ihren eigenen Supermarkt. Die Eigentümer wären vielleicht Millionäre aber sicherlich nicht mehr.
Aus Kundensicht, wäre EINE Supermarktkette, die die Kunden nicht ausbeuten würde, optimal, weil man dann keine Preise vergleichen müsste, jeder Artikel verfügbar wäre usw. In einem kapitalistischen System allerdings, sind Monopole zu verhindern, weil die Anbieter dann die Preise willkürlich anpassen. Du siehst also, du musst die optimale Lösung unterdrücken nur wegen der Gier der Menschen.
Dem Mitarbeiter bringt es absolut gar nichts, das Walmarts Eigentümer Billionäre sind. Er verdient in beiden Systemen gleich wenig.
Wenn keiner Tische will, soll er keine produzieren. Wenn der Tischlermeister 50 Millionen hat, kann er sich freuen das seine Tische so beliebt sind und seinen Mitarbeitern mehr abgeben oder die Tische günstiger anbieten. Oder er ist ein Ego und kauft sich ein Schiff oder sonst was und produziert weiter.Seh ich nicht so. Ein Tischlermeister, der seinen Tisch verschenken muss, weil er ja schon genug Tische besitzt und sein Können unter Beweis stellt, der würde nie mehr Tische herstellen und sein Lebensinhalt ginge verloren.
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