Bedingungsloses Grundeinkommen für jeden

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Aber die ganze Welt wird nicht. Und wenn es nur ein Land macht, dann hauen eben alle, die mehr als deine Freigrenze haben ab. Hast du dir mal überlegt, was Unternehmen so kosten? Oder wem die gehören? Wie schon beim Zuckerberg-Beispiel. Du fändest es z.B. völlig in Ordnung, wenn er einfach 50 Millionen behält. Der Rest soll enteignet werden. Und du meinst, der Staat verteilt das dann großflächig und gerecht? So wie jetzt?

Es muss nicht verteilt werden. Das Geld wird "gestrichen". Geld ist eine Zahl im Computer. Die Unternehmen gehören niemandem und gleichzeitig allen. Die Nachfrage bestimmt was produziert wird und wie viel es wert ist. (Da die Ressourcen vielleicht nicht reichen um die gesamte Nachfrage zu decken)

Die brauchen doch gar nicht konsumieren. Die brauchen letztlich einfach nur sterben. Dann trifft sie wiederum die Enteignung durch Todesfall. Auch in dem Falle würde das Geld ins Ausland gebracht werden, damit weniger Steuern anfallen.
Aus diesem Grund muss die Umstellung global erfolgen. Wahrscheinlich würde bei der Umstellung eh eine Weltwährung eingeführt. Das vorhandene Geld würde bis zur Grenze umgewandelt und der Rest gestrichen.

Dadurch hätte man vollkommene Transparenz über die Geldmenge.

Und hier ist der Punkt an dem das Eine nichts mit dem anderen zu tun hat. Wenn jemand durch Arbeit 50 Millionen erreicht hat, wieso sind dann 51 Millionen unrealistisch. Würdest du behaupten, dass die Aldi-Brüder sich ungerechterweise Reichtum angehäuft haben?
Es geht hier um GELDVERMÖGEN ... die Aldi Brüder könnten VERMÖGEN von mehreren Milliarden haben (Villen, Schiffe, Flugzeuge usw)

Welche Möglichkeiten die Männer aber anderen Menschen durch ihre Arbeit ermöglicht haben (Personal, Ausbildung, Aufstiegschancen, Arbeit, Geld), das blendest du einfach aus. Die hatten mehr, also gehört sich das nicht. Sklaverei. Lohnsklaven. Statt jetzt dafür zu sorgen, dass so etwas nicht stattfinden kann (Auflagen, Gesetze, Mindestlöhne, Rechte, Kontrolleure, Absicherung durch den Staat) verlangst du von allen, die das Können und Glück hatten im Leben, auf ihren Reichtum zu verzichten, weil viele Menschen Pech haben.

Du musst das so sehen: Stell dir vor wir hätten genau eine Supermarktkette weltweit z.B. Walmart. Die Eigentümer wären Billionäre oder sonst was, weil sie ja am Gewinn mitverdienen. Nun stell dir vor, jede Stadt hätte ihren eigenen Supermarkt. Die Eigentümer wären vielleicht Millionäre aber sicherlich nicht mehr.

Aus Kundensicht, wäre EINE Supermarktkette, die die Kunden nicht ausbeuten würde, optimal, weil man dann keine Preise vergleichen müsste, jeder Artikel verfügbar wäre usw. In einem kapitalistischen System allerdings, sind Monopole zu verhindern, weil die Anbieter dann die Preise willkürlich anpassen. Du siehst also, du musst die optimale Lösung unterdrücken nur wegen der Gier der Menschen.

Dem Mitarbeiter bringt es absolut gar nichts, das Walmarts Eigentümer Billionäre sind. Er verdient in beiden Systemen gleich wenig.

Seh ich nicht so. Ein Tischlermeister, der seinen Tisch verschenken muss, weil er ja schon genug Tische besitzt und sein Können unter Beweis stellt, der würde nie mehr Tische herstellen und sein Lebensinhalt ginge verloren.
Wenn keiner Tische will, soll er keine produzieren. Wenn der Tischlermeister 50 Millionen hat, kann er sich freuen das seine Tische so beliebt sind und seinen Mitarbeitern mehr abgeben oder die Tische günstiger anbieten. Oder er ist ein Ego und kauft sich ein Schiff oder sonst was und produziert weiter.
 
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Aus diesem Grund muss die Umstellung global erfolgen. Wahrscheinlich würde bei der Umstellung eh eine Weltwährung eingeführt. Das vorhandene Geld würde bis zur Grenze umgewandelt und der Rest gestrichen.
Ich gebs auf. ;) Du möchtest es alles global umsetzen und die Machtverhältnisse nach deinem Gutdünken umändern. Es wird ein Wunsch bleiben...
 
@Onkelhitman,

Vorerst wäre es eine tolle Sache wir hätten ein, wie von dir vorgeschlangen, Grundeinkommen für Bedürftige. Das wäre mal ein sinnvoller Fortschritt.
Globale Umverteilung finde ich nicht verkehrt, nur wahrscheinlich unmöglich, denn die Profiteure werden das zu verhindern wissen.
 
Ein Grundeinkommen für Bedürftige gibt es doch bereits, nennt sich Hartz IV.


@ Andy8891

Ohne Anreize gibt es praktisch keine Innovation mehr. Welche Technologien kamen beispielsweise aus der UdSSR? Außer in manchen militärischen Sparten, z. B. dem Lastentransport oder der Flugabwehr, kam nichts, und der Rüstungsbereich hat(te) eine eigene, vom Überlebensinstinkt getriebene Motivation.
 
@Idon:

Korrekt und damit wird schon Schindluder sondergleichen getrieben. Da ein gewisser Teil der im Bezug befindlichen Personen gar nicht arbeiten will oder sich den Bezug mit Schwarzarbeit aufbessert.

Die Kosten für ein BGE, von welchem man tatsächlich auch leben könnte, sprengten außerdem den Staatshaushalt, womit diese ganze Geschichte sowieso Wunschdenken bleibt.
 
Das BGE scheitert auch schon daran, dass alle Verbraucherpreise gleichzeitig entsprechend steigen würden.

Wäre ich Hersteller/Händler und wüsste, alle Einwohner hätten ab jetzt X mehr pro Monat zur Verfügung, wöllte ich davon natürlich meinen Teil haben. Dann kostet eine Grafikkarte eben nicht mehr 300€, sondern 500€.
 
Ganzir schrieb:
Die Kosten für ein BGE, von welchem man tatsächlich auch leben könnte, sprengten außerdem den Staatshaushalt, womit diese ganze Geschichte sowieso Wunschdenken bleibt.
Stimmt doch gar nicht, wahrscheinlich käme es sogar günstiger aber das gefällt dem aktuellen Besitzstand natürlich nicht. Was hier immer gerne vergessen wird zu ewähnen ist ja die Tatsache, daß es außer dem Grundeinkommen nichts anderes mehr gibt. Kein Kindergeld, kein HZ4, kein vergünstigter Eintritt für Renter in Theater etc., d.h. alles wird gestrichen (also auch der ganze Subventions Kram). Inklusive der gesamten Verwaltung die ja auch einige Milliarden jedes Jahr kostet. Aber dann gibts auch weniger für Politiker zu verteilen, daher gefält den meisten die Idee nicht.
 
Ich möchte nun bitte eine vernünftige Antwort von den BGE Gegnern auf folgende Fragen:

Wir haben 6 Million "Arbeitslose" und 1 Million Stellen. Was passiert mit den restlichen 5 Millionen, wenn alle Arbeitsplätze weg sind? Wieso werden diese 5 Millionen Menschen weiterhin gezwungen nach Arbeit zu suchen?
 
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Weil der Arbeitsmarkt nicht statisch ist und dementsprechend immer irgendwo Arbeit gibt. Nicht für alle gleichzeitig, dass ist sicher richtig und gegenteiliges behauptet auch niemand. Aber zu sagen, du brauchst dich um nichts mehr zu kümmern, weil ja nicht jeder arbeiten kann ist eben einfach Unsinn und da könnte man mit bisschen nachdenken jederzeit drauf kommen. Wer als Arbeitsloser sich bemüht einen Job zu finden, sich weiterbildet etc und dennoch nichts findet, der muss meines Kenntnisstandes nach auch keine Kürzungen befürchten.

Aber die Füße hochzulegen und es nicht mal zu probieren und vorallem damit auch jede Möglichkeit der Weiterbildung abzulehnen weil man ja ohnehin nichts finden kann wird hoffentlich niemals eine Möglichkeit sein.

Gesetz dem Fall, dass selbst das Amt keine ausgeschriebenen Stellen zur Hand hat, dann wird sicherlich keiner gezwungen auf nicht existente Stellenausschreibungen sich zu bewerben. Diese Annahme von dir, dass es dann trotzdem der Fall wäre basiert worauf? Und was soll mit den verbliebenen 5 Millionen passieren? Für die ändert sich doch absolut nichts, ob nun Jobs vorhanden sind oder nicht...
 
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Weil der Arbeitsmarkt nicht statisch ist und dementsprechend immer irgendwo Arbeit gibt. Nicht für alle gleichzeitig, dass ist sicher richtig und gegenteiliges behauptet auch niemand. Aber zu sagen, du brauchst dich um nichts mehr zu kümmern, weil ja nicht jeder arbeiten kann ist eben einfach Unsinn und da könnte man mit bisschen nachdenken jederzeit drauf kommen.

Dh du findest das System: Reise nach Jerusalem, alle Stühle sind besetzt aber jederzeit könnte einer frei werden, also immer schön im Kreis laufen, eine wünschenswerte Zukunfsperspektive?

Aber die Füße hochzulegen und es nicht mal zu probieren und vorallem damit auch jede Möglichkeit der Weiterbildung abzulehnen weil man ja ohnehin nichts finden kann wird hoffentlich niemals eine Möglichkeit sein.
Wieso? Neid? Du musst arbeiten und andere nicht?

Gesetz dem Fall, dass selbst das Amt keine ausgeschriebenen Stellen zur Hand hat, dann wird sicherlich keiner gezwungen auf nicht existente Stellenausschreibungen sich zu bewerben. Diese Annahme von dir, dass es dann trotzdem der Fall wäre basiert worauf
Das könnte vielleicht der Grund sein, weshalb es noch 1 Million Stellen gibt. Man muss den Menschen doch die Illusion von vorhandener Arbeit erhalten.

€: Was spricht dagegen, wenn sich der Arbeitgeber die Arbeiter aussucht und die Initiative von ihm kommt? Dh. wir haben eine Datenbank mit allen potenziellen Arbeitnehmern und ihren Berufs/Ausbildungsprofilen und der Arbeitgeber muss ihnen ein für sie ansprechendes Arbeitsangebot vorlegen?
 
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und du meinst die Problemlösung ist einfahc nur rumsitzen und nichts tun? Und andere bezahlen das? Und wo hat das mit Reise mit Jerusalem nur ansatzweise was zu tun? Der Arbeitsmarkt ist ständig in Bewegung. Weil Menschen in Rente gehen, umziehen und dieser Arbeitsplatz vor Ort frei wird, weil Menschen krank werden, verunglücken, sterben. Weil Menschen Kinder bekommen und aufhören zu arbeiten, sei es Zeitweise oder dauerhaft. Und stell dir vor, dass passiert tausendfach jeden Tag. Mit Neid hat das ebenfalls wenig zu tun, wenn überhaupt mit gerechtigkeitsempfinden. Aber was solls, ein weiteres komplett sinnfreies und nicht themenbezogenes Totschlagargument. Kommst du mal wieder auf intellektueller Ebene nicht mehr weiter?

Deine Anmerkung existiert bereits. Headhunting Agenturen sagen dir was? Aber du kannst mir gern erklären, warum 1) der Arbeitgeber am besten nix tun sollte und ihm alles zu getragen werden soll, sei es Geld oder Arbeit und 2) wo derzeit nicht der Arbeitgeber sich den Arbeiter aussucht wenn er sich bewirbt und 3) wie es gehen soll, dass Arbeitgeber Arbeitssuchenden etwas vorlegen, wenn sie doch gar nicht deren Qualifikationen kennen. Der Arbeitgeber gibt ja in der Regel auch heute ein Stellengesuch heraus und gibt dort an, was und wen er sucht oder nicht? Beide Seiten zeigen Initiative und du willst es so drehen, dass nur noch einer etwas tun muss. Warum? Welchem Zweck soll das dienen? Wo bringt das eine Verbesserung im allgemeinen? Du wirfst mir Neid vor? Da kann ich ja nur lachen. ICh sehe es eher so, dass du am liebsten gar nichts tun willst und dir alles angetragen wird. Oder anders ausgedrückt, dein Verhalten was du hier zeigst ist die tatsächliche Ursache warum ein BGE niemals funktionieren wird, denn wenn dein Wunsch erfüllt wird, nichts mehr tun zu müssen um irgendwas zu bekommen, wirst du auch genau das tun: nichts...
 
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@ Andy8891

Magst du dich vielleicht erst zu der Problematik der Produktverteuerung äußern, bevor du völlig andere Argumente aufgreifst und von "BGE-Gegnern" gar Dinge "forderst"?

Des Weiteren müssen weder freie Stellen gemeldet werden, noch müssen sich Arbeitslose bei der Agentur für Arbeit melden, noch müssen Menschen Hartz4 beantragen. Das ist alles freiwillig.
 
Idon schrieb:
Des Weiteren müssen weder freie Stellen gemeldet werden, noch müssen sich Arbeitslose bei der Agentur für Arbeit melden, noch müssen Menschen Hartz4 beantragen. Das ist alles freiwillig.

indirekt ist es aber ein Zwang

- hast du keine Arbeit und meldest dich nicht arbeitslos, häufen sich deine Schulden bei der Krankenkasse ( Versicherungspflicht )

- beantragst du kein Alg2 gibt es kein Geld, ohne Geld kein Essen und kein Geld für die Miete, also obdachlos

man hat zwar augenscheinlich eine Wahl, aber durch Versicherungspflicht und Überleben ist der Zwang da Leistung zu beantragen

und zum Thema Arbeitsmarkt ist ständig in Bewegung:

unterschlage bitte nicht das Stellen abgebaut werden, das Stellen in Prekären Beschäftigungsverhältnisse ausgelagert werden und und und


Bedingungslos heißt vor allem: Keine Repressionen, keine Sanktionen. Es heißt auch, vom Einkommen und Vermögen eines Partners unabhängig zu sein. Und es heißt auch, dass man sich auf dem Wohnungsmarkt die Wohnung nehmen kann, die einem passt und die man sich leisten kann.

Es stärkt auch die Position der Arbeitnehmer gegenüber dem Arbeitgeber. Der wird keine Arbeitnehmer finden, wenn die Arbeitsbedingungen und der Lohn schlecht sind. Das Wort Sanktion wird dann aus der Arbeitswelt verschwinden, und das Wort Motivation seinen Platz nehmen.

Arbeitgeber beschäftigen schon kaum noch Langzeitarbeitslose, weil sie längst begriffen haben, dass man Menschen nicht zum Arbeiten zwingen kann. Unproduktive und unmotivierte Mitarbeiter schaden einem Unternehmen nur. Wenn man gute Mitarbeiter haben will, dann muss man sie motivieren.

Man sollte darauf achten und darauf bestehen, dass die Diskussion um das BGE nicht zu einer Faulenzerdebatte mutiert bwz. sie aus diesem Schatten herausführen.

Arbeitsmarktpolitisch verfehlt ist natürlich, dass die Bundesregierung meint, man müsse den Arbeitgebern einen Anreiz bieten, damit sie Langzeitarbeitslose beschäftigen. Das führt dann allenfalls dazu, dass Langzeitarbeitslose temporär beschäftigt werden und innerhalb der Probezeit auf die Straße gesetzt werden, bevor solche Ansprüche wie Mindestlohn und Weihnachtsgeld und Abfindungsansprüche entstehen. Die Arbeitsmarktpolitik führt nur dazu, dass die Arbeitgeber Fördergelder abgreifen können. Das Nachsehen haben Langzeitarbeitslose oder Leute die auf die Straße gesetzt werden, um Platz für Niedriglöhner zu machen.

Arbeitsmarktpolitisch verfehlt ist ferner auch, dass man so schlechte Werbung für Langzeitarbeitslose macht. Vermittelt wird der Eindruck von Vermittlungshemmnissen und Lebensuntüchtigkeit (fehlende Tagesstruktur) bei Langzeiterwerbslosen. Davon würde ich als Arbeitgeber auch die Finger lassen, wenn ich dem Glauben schenken würde.



Die Alternative zu einem BGE ist der Zwang zu arbeiten in einer Arbeitswelt, die nicht genügend Arbeitsplätze bietet und falsche Anreize setzt
 
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Mustis schrieb:
Mit Neid hat das ebenfalls wenig zu tun, wenn überhaupt mit gerechtigkeitsempfinden

Soso. Jetzt ist es aufeinmal Gerechtigkeitsempfinden. Und wie empfindest du die systemrelevante Wegwerfgesellschaft?
Auf der einen Seite Milliardäre, die durch Rohstoffspekulationen die Lebensmittelpreise um 50% teurer machen. Auf der anderen Seite Milliarden Menschen die hungern. Da schaltet sich dann das Gerechtigkeitsempfinden aus?

Der Arbeitsmarkt ist ständig in Bewegung. Weil Menschen in Rente gehen, umziehen und dieser Arbeitsplatz vor Ort frei wird, weil Menschen krank werden, verunglücken, sterben. Weil Menschen Kinder bekommen und aufhören zu arbeiten, sei es Zeitweise oder dauerhaft. Und stell dir vor, dass passiert tausendfach jeden Tag.

Aha und die 6 Millionen Arbeitslosen streiten sich dann um die Plätze. -> Reise nach Jerusalem

und du meinst die Problemlösung ist einfahc nur rumsitzen und nichts tun? Und andere bezahlen das?

Wer bezahlt die Zinsen der Milliardäre? Ist dir der Kreislauf bekannt?

Deine Anmerkung existiert bereits. Headhunting Agenturen sagen dir was?

Ja sind genauso toll wie Personaldienstleister. Eine gute Idee mit einer scheiß Umsetzung.

warum 1) der Arbeitgeber am besten nix tun sollte und ihm alles zu getragen werden soll, sei es Geld oder Arbeit

Ich nehme an das sollte Arbeitnehmer heißen. Weil der Arbeitgeber mit dem Arbeitnehmer die Gewinne macht. Wenn ich ein Haus bauen will, dann muss ich doch ein Unternehmen suchen, das mir das Haus baut. Oder bekommst du Bewerbungen von Unternehmen: Hier wir bauen ein Haus für Sie.
Findest du die ganze penetrante Werbung von all den Produkten nicht nervig?
Das Problem ist, ohne Werbung bricht das System zusammen, weil die Leute DEUTLICH weniger konsumieren würden.

Weniger Konsum = weniger Arbeit = weniger Kaufkraft = noch weniger Konsum usw.

wo derzeit nicht der Arbeitgeber sich den Arbeiter aussucht wenn er sich bewirbt und
Wie gesagt. Wäre es für die Personalabteilung nicht einfacher, aus einem Pool von Bewerbern zu suchen, die die Arbeit FREIWILLIG machen wollen? Stattdessen erhalten sie Bewerbungen von Leuten, die eigentlich dort gar nicht arbeiten wollen, aber aufgrund des Arbeitszwangs sich trozdem bewerben müssen.

wie es gehen soll, dass Arbeitgeber Arbeitssuchenden etwas vorlegen, wenn sie doch gar nicht deren Qualifikationen kennen.
Datenbank mit der Qualifikation hinterlegt?

Der Arbeitgeber gibt ja in der Regel auch heute ein Stellengesuch heraus und gibt dort an, was und wen er sucht oder nicht? Beide Seiten zeigen Initiative und du willst es so drehen, dass nur noch einer etwas tun muss. Warum? Welchem Zweck soll das dienen? Wo bringt das eine Verbesserung im allgemeinen?
Wie oben gesagt. Der Arbeitgeber will mithilfe des Arbeitnehmers Gewinne machen. Die Verbesserung ist, das die Massenbewerbungen aufhören. Das die Menschen nicht dem Arbeitsmarkt hinterherrennen.

In diesem Jahr, werden Informatiker nachgefragt. Jeder studiert Informatik, weil die Nachfrage ja hoch ist. Morgen haben wir ein Überangebot an Informatikern, die sich alle Umbilden müssen, weil keiner die Menge an Informatikern braucht.

Du wirfst mir Neid vor? Da kann ich ja nur lachen. ICh sehe es eher so, dass du am liebsten gar nichts tun willst und dir alles angetragen wird.
Nein, ich will Gerechtigkeit. Wieso kommen 99,9% der Menschen mit Arbeitszwang auf die Welt?

Idon schrieb:
Magst du dich vielleicht erst zu der Problematik der Produktverteuerung äußern, bevor du völlig andere Argumente aufgreifst und von "BGE-Gegnern" gar Dinge "forderst"?
Du kannst nicht innerhalb des aktuellen Systems argumentieren, weil im aktuellen System ein BGE natürlich asozial gegenüber dem Rest der Welt wäre.

Ich hätte kein Problem damit, wenn Luxusgüter teurer werden. Denn wenn sie teurer werden, verlieren die Menschen vielleicht das Interesse daran und dann werden sie wieder billiger, weil sie keiner kauft.

Des Weiteren müssen weder freie Stellen gemeldet werden, noch müssen sich Arbeitslose bei der Agentur für Arbeit melden, noch müssen Menschen Hartz4 beantragen. Das ist alles freiwillig.
Ja sobald ich mein eigenes Essen anbauen kann, dann ist es freiwillig. Sobald aber jemand sofort Miete für das Grundstück haben will, auf dem ich das Essen anbaue ist es bereits Ausbeutung und Zwang.

@hotzenplot

So ist es :)
 
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Du laberst so einen müll. Natürlich kommt jeder mensch mit dem zwang zur arbeit auf die welt oder seit wann fliegen einem die gebraten tauben in den mund?
 
Du laberst so einen müll. Natürlich kommt jeder mensch mit dem zwang zur arbeit auf die welt oder seit wann fliegen einem die gebraten tauben in den mund?

Hmm wenn mir ein paar Grundstücke gehören würden, die ich lukrativ vermieten/verkaufen kann, brauch ich nichtmehr arbeiten :)
Es haben natürlich nur wenige Menschen das Glück andere für sich arbeiten zu lassen.

Das System ist ziemlich perfide. Ich gebe dir 100 € damit du mir diese Kartoffeln 100 ausgräbst, 5 davon verkaufe ich dir für 50€ weiter. Die anderen 95 an andere Menschen. Du fragst dich wieso du dann nicht einfach 5 Kartoffeln für dich allein ausgraben darfst? Ganz einfach. Das Grundstück gehört mir.
 
@ hotzenplot

Ich sehe da keinen Zwang. Wer etwas möchte, z. B. Hartz IV, muss die geforderten Gegenleistungen erbringen. Niemand muss jedoch Hartz IV beantragen.

Das Arbeitsrecht ist bereits heute extrem Arbeitnehmerfreundlich, es scheitert jedoch immer wieder daran, dass der AN seine Rechte nicht durchsetzen möchte. Das ist aber nicht das Problem des Systems, sondern - wie so oft - des Individuums.

Die meisten Arbeitgeber bilden sich des Weiteren ihre eigene Meinung, keine Sorge. Das bedeutet natürlich nicht, dass der Großteil bezüglich Langzeitarbeitsloser nicht zu demselben Ergebnis gekommen ist wie die Medien und "der Stammtisch". Leute, die einfach nur abgesifft vorbei kommen und den Stempel wollen sind eben keine bedauerliche Ausnahme.


@ Andy8891

Der Großteil der Hungernden kommt aus Ländern, die einfach nicht mehr Nahrungsmittel hergeben. Der korrekte Ansatz wären also keine Nahrungsmittellieferungen, sondern ein Anpassen der Bevölkerungszahl an die Belastbarkeitsgrenze des Staates.

Wenn du Luxusgüter und Verschwendung schlecht findest, gleichzeitig aber nach wie vor nicht nur von dem System profitierst, sondern auch an seinen Errungenschaften partizipierst, fällt es mir schwer, deine Argumentation ernst zu nehmen.

Gleichwohl würde die von dir angedachte (deutliche/massive) Reduzierung an Arbeitsplätzen (nur ein Supermarkt, nur ein Produkt, weniger Luxusgüter, weniger Konsum generell etc.) dafür sorgen, dass ein BGE so oder so unbezahlbar wäre.
Am Ende hätte man dann noch mehr arme Menschen, einen deutlich niedrigeren weltweiten Lebensstandard und doch den Zwang sich irgendwie über Wasser zu halten.


Edit: Du hast keine Ahnung wie wenig Pacht in der Landwirtschaft gezahlt wird, richtig?
 
Mustis schrieb:
Natürlich kommt jeder mensch mit dem zwang zur arbeit auf die welt oder seit wann fliegen einem die gebraten tauben in den mund?

wirklich jeder Mensch?

im übrigen gab es mal eine Zeit, wo kein Zwang zur Arbeit herrschte, nannte sich dann Arbeiten wegen Selbstverwirklichung

nicht umsonst werden jährlich es immer mehr psychisch kranke, bedingt durch den Zwang und Leistungsdruck der Arbeitswelt

Ich sehe da keinen Zwang. Wer etwas möchte, z. B. Hartz IV, muss die geforderten Gegenleistungen erbringen. Niemand muss jedoch Hartz IV beantragen.

Niemand muss verhungern, gelle

ein Hartz4er möchte es nicht, sondern er benötigt es zum überleben

im übrigen :

Das Grundrecht auf Gewährleistung eines menschenwürdigen Existenzminimums aus Art. 1 Abs. 1 GG in Verbindung mit dem Sozialstaatsprinzip des Art. 20 Abs. 1 GG sichert jedem Hilfebedürftigen diejenigen materiellen Voraussetzungen zu, die für seine physische Existenz und für ein Mindestmaß an Teilhabe am gesellschaftlichen, kulturellen und politischen Leben unerlässlich sind


Das Grundrecht auf Gewährleistung eines menschenwürdigen Existenzminimums sagt aber nicht von wegen Gegenleistung.

und zum Thema extrem Arbeitnehmerfreundlich:

ja es ist so extrem freundlich, das der Arbeitnehmer aus Angst vor Hartz4 alles mit sich machen lässt ^^
es ist so extrem freundlich, da die Anzahl der Niedriglöhner immer weiter steigt
es ist so extrem freundlich, das jeder ersetzbar ist
 
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Idon schrieb:
Der Großteil der Hungernden kommt aus Ländern, die einfach nicht mehr Nahrungsmittel hergeben. Der korrekte Ansatz wären also keine Nahrungsmittellieferungen, sondern ein Anpassen der Bevölkerungszahl an die Belastbarkeitsgrenze des Staates.
Falls du es nicht weißt ... Staaten handeln untereinander.

Wenn du Luxusgüter und Verschwendung schlecht findest, gleichzeitig aber nach wie vor nicht nur von dem System profitierst, sondern auch an seinen Errungenschaften partizipierst, fällt es mir schwer, deine Argumentation ernst zu nehmen.
Wie meinst du das? Soll erben vollständig verboten werden und das gesamte Eigentum des Erben geht an die Gesellschaft?
Wieso dürfen Reiche Erben von den Erfolgen der Eltern partizieren aber der erst der Menschheit nicht?

Gleichwohl würde die von dir angedachte (deutliche/massive) Reduzierung an Arbeitsplätzen (nur ein Supermarkt, nur ein Produkt, weniger Luxusgüter, weniger Konsum generell etc.) dafür sorgen, dass ein BGE so oder so unbezahlbar wäre.
Am Ende hätte man dann noch mehr arme Menschen, einen deutlich niedrigeren weltweiten Lebensstandard und doch den Zwang sich irgendwie über Wasser zu halten.
Wie geschrieben. Im aktuellen Schuldgeldsystem kannst du eine nachhaltige Produktion natürlich vergessen. Ich habe etwas vorher grob das "neue" System ausgeführt.
 
Wieso dürfen Reiche Erben von den Erfolgen der Eltern partizieren aber der Rest der Menschheit nicht?
Weil die Eltern für Ihre Erben selber Verzicht geübt haben!

Im Übrigen gibt es auch viele Beispiele, wo reiche Erblasser ihr Vermögen der Allgemeinheit in Form einer Stiftung hinterlassen haben und man sollte sich fragen, warum gerade auf diesem Weg. Vielleicht waren sie der Meinung, dass die Allgemeinheit ohne Stiftungsvorgaben mit ihrem Vermögen verschwenderisch und nicht sinnvoll umgehen würde.
Gib z. Bsp. einem PC-Gamer/Spieler 1.500 Euro geschenkt und es ist wahrscheinlich, wofür er es verwenden wird.
Gib z. Bsp. einem Alkoholsüchtigen/Drogensüchtigen 1.500 geschenkt und es ist wahrscheinlich , wofür er es verwenden wird.
Gib z. Bsp. einem Arbeitslosen/ALG II-Empfänger 1.500 Euro geschenkt und es ist wahrscheinlich, dass er es nicht für die Verbesserung seiner Arbeitsplatzchancen/der Gesellschaftsveränderung verwenden wird. Das ist doch der Knackpunkt!

Mit z. Bsp. aus reichem Vermögen 1.500 Euro geschenktem Geld wird der Konsum angekurbelt, aber keine Gesellschaftsordnung verändert. Ich bin der Meinung und ich glaube es ist auch im realen Leben erwiesen (durch Gesellschaftsexperimente), dass der Staat/der Rest der Menschheit mit diesem Reichtum nicht besser umgeht. Falls doch, so wird es, wie historisch nachverfolgbar, zu einer Revolution kommen. Ich sehe derzeit bei uns keine realistischen Chancen auf eine Revolution.

Im übrigen wird ein BGE nur das jetzige System stützen, nicht revolutionieren/verändern. Denk mal darüber nach!
 
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