Bedingungsloses Grundeinkommen für jeden

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Deine Argumentation Struktur kann man auch dahingehend benutzen, warum ich dich ungestraft töten können sollte. Ist dir das bewusst?

Hmm interessant ... du liest anscheinend das Gegenteil von dem was ich schreibe. Im Gegenteil. Der einzige Grund, warum du mich nicht grundlos töten solltest, wäre der, das auch du nicht grundlos getötet werden willst :)

€: Das wäre der Vertrag: Du tötest nicht grundlos, also wirst auch du nicht grundlos getötet.

Eine Gesellschaft ohne Ethik und Moral kann nicht existieren und wenn für dich es bereits ausreicht, dass es leider Menschen gibt, die diese ethisch moralischen Regeln nicht befolgen und du deswegen eben jene Regeln in Frage zu stellen auch für dich persönlich dann kann eine Gesellschaft nicht funktionieren und damit wärest du eigentlich das perfekte Beispiel, warum ein BGE gar nicht funktionieren kann denn auch das setzt vor raus, dass sich die Mehrheit an die Regeln hält und zwar auch dann, wenn einige wenige es nicht tun und dies nicht als Rechtfertigung nutzen, es ihnen gleichzutun.

Nicht jede Regel ist Ethik und Moral und genau diese gilt es zu hinterfragen.
 
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@Mustis,

Ehrlich gesagt halte ich die Diskussion um Hartz 4 für Erbsenzählerei. Im GG steht in jedem Falle zu erbringen. Das gilt für dich nicht. Man kann Urteile und Artikel darüber bringen warum es 1. sinnlos und 2. verfassungswidrig ist zu sanktionieren und du ingorierst das einfach. Und ja es gibt Zwangsmassnahmen, wie eben 1€ Jobs, Erprobungsmassnahmen usw...die auch teilweise in kostenlosen Praktika enden. Dafür gibt es auch schon eine kleine Industrie, genauso wie mit den Euro Jobs werden hier Arbeitsplätze vernichtet oder missbraucht.
Menschen die nicht arbeiten wollen und mit dem Wenigen zufrieden sind, was die Stütze hergibt wirst du immer haben, aber auf die wirst du doch nicht neidisch sein oder? Die kannst du auch nicht zwingen, also deshalb macht hier schon ein GE Sinn, sanktionsfrei.
Selbst die Statistik der Arbeitslosen von 3 Mio und gerade mal 500 000 Stellen zeigt schon wo wir uns bewegen. Davon sind nochmal viele Stellen alt und zu 90% von Personaldienstleistern besetzt mit Löhnen ab 8,80€, je nach dem musst du bei diesem Einkommen sogar noch Alg 2 beantragen.

https://www.hartz4-plattform.de/201...ung-von-sanktionen-beim-jobcenter-einfordern/

„5 Jahre und 4 Monate: die Mauer ist gefallen!“ freut sich Hartz4-Plattform-Sprecherin Brigitte Vallenthin – „die Mauer, die quälend lange Jahre zumeist schon in der ersten Sozialgerichts-Instanz unüberwindbar schien, um die Verfassungswidrigkeit von Hartz IV-Sanktionen zu prüfen.“ Zwar hatten schon am 09.02.2010 in der Sache Hartz IV-Regelsatz-Höhe die Bundesverfassungsrichter bereits indirekt die Sanktionspraxis zugunsten eines „unverfügbaren menschenwürdigen Existenzminimums“ gekippt (1 BvL 1/09,1 BvL 3/09,1 BvL 4/09). Trotzdem traute sich erst mehr als 5 Jahre später am 26.05.2015 bundesweit erstmals die 15. Kammer des Gothaer Sozialgerichts, dem BVerfG den Sanktions-Paragrafen auf den Richtertisch zu legen. „Den Richtern sei dank, denn wenigstens für die Zukunft gibt es jetzt Hoffnung. Allerdings ist nur schwer zu ertragen,“ so Vallenthin, „dass dies für viele Menschen zu spät kommt, deren Gesundheit und Existenz durch die Hartz IV-Sanktionen bereits irreversibel zerstört wurde“. Dabei war – wie die Hartz4-Plattform schon am 11. Februar 2010 feststellte – dem Grunde nach der Sanktionsparagraf § 31 SGB II bereits mit dem Hartz IV-Regelsatz-Urteil vom 09.02.2010 gekippt.
 
Ich habe nie widersprochen, dass h4 zu erbringen ist und ein recht darauf existiert. Ich widerspreche dir in deiner ansicht es sei pflichtfrei. du hast artikel und quellen rausgesucht, die belegen, dass in einigen fällen die sanktionen ohne ausreichender mißachtung der pflichten fälschlicherweise verteilt wurden. In keiner deiner quellen wird jedoch die sanktionierung als solches in frage gestellt.
 
Mustis schrieb:
In keiner deiner quellen wird jedoch die sanktionierung als solches in frage gestellt.

dann hast du seine Quellen, nicht richtig gelesen :

Hartz IV- Sanktionen gegen erwerbsfähige Hilfebedürftige sind verfassungswidrig

Nach Auffassung der Richter verstoßen die Sanktionsregelungen im SGB II gegen mehrere verfassungsmäßig garantierte Grundrechte

Das vom Grundgesetz garantierte menschenwürdige Existenzminimum muss durch den Staat jederzeit gewährt werden.
Kürzungen des Arbeitslosengeld II- Anspruches (Sanktionen) durch die Jobcenter sind darum verfassungswidrig.

Die Menschenwürdegarantie verlangt eine Sicherstellung des Existenzminimums in jedem Einzelfall. Sanktionen gegen Erwerbsfähige, die zum
kompletten Wegfall des Regelbedarf-Leistungsanspruchs führen können, stehen dem entgegen.

http://www.sggth.thueringen.de/webthfj/webthfj.nsf/A05B178653B7E524C1257E530044189E/$File/Medieninformation%20SG%20Gotha.pdf?OpenElement
 
Moment mal. Das ist ein laufendes verfahren mit offenem ende. Die thüringer richter sind zwar der auffassung das dem so sei, das ist aber weder ein richterspruch, noch urteil noch gültiges recht. Es steht zur klärung beim bundesgericht aus. Das ist ein gewaltiger unterschied. Gültiges recht ist es derzeit nicht. Das mag sich im zuge dieses verfahrens ändern aber noch ist es lediglich eine meinung eines gerichtes von vielen.
 
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Wobei man dann schon hinterfragen darf wieso es MINIMUM heißt ...

Da hat wohl jemand die Bedeutung dieses Wortes nicht verstanden :freak:
https://de.wikipedia.org/wiki/Minimum

Bald heißt es dann bei Produkten: Minimum 10 Stück. 8 sind drin ... also man kann nicht sagen, das 10 das minimum ist, das minimum ist ja bekanntlich 0 :rolleyes:
 
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@Mustis,

Das Minimum ist in jedem Falle zu erbringen. Du weisst was das heisst und willst uns an der Nase herumführen. Man könnte, um die Sanktionspraxis zu rechtertigen über das Minimum einen Betrag setzen, der als zB Bonus gezahlt wird bei Einhaltung der Auflagen, welcher dann sanktionierbar sein könnte, aber unterhalb eines Minimums kann man nichts kürzen.
 
Wo is die Quelle, dass der voll h4 Satz das Minimum ist? Wo ist das definiert?

Ich mein erst wollt ihr einem weißmachen, ein laufendes Verfahren sein ein endgültiges Ergebnis und deutsches Recht, weißt man euch darauf hin, dass hier noch keinerlei Gesetzesgültigkeit erlangt ist, weil eben das Verfahren offen ist, wechselt ihr mal eben das Thema und wollt einem ohne Quellenangabe erklären, dass ein sanktionsloser H4 Satz das absolute Minimum sei, dass zu unterschreiten rechtswidirg wäre. Quelle? Und vorallem wenn dem so wäre, wie konnte die Sanktionspraktik jahrelang funktionieren? Erst jetzt kommt jemand drauf, dass es gegen das Grundgesetz verstösst und alle Richter zuvor kannten dann das GG nicht?

Den Link zur Hartz4 Lobby find ich übrigens genial. XD Die ganze Zeit wird gegen Lobbyismus gewettert wie schlimm der sei, aber in dem Moment wo eine Lobby, die sich sogar ausdrücklich als solche bezeichnet und zu erkennen gibt, eine Meinung vertritt, die zur eigenen passt, wird sie gnadelos zitiert und verlinkt. Was für eine Doppelmoral...
 
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Du willst trollen oder? Wenn ich den Satz um 100% sanktionieren kann wo ist dann das Minimum? Ich komme mir gerade echt verarscht vor. Klar haben die ALG 2 Bezieher eine Lobby, die sich um ihre Rechte bemüht. Das ist wohl legitim oder und wo schränkt dich diese ein? Sonst könnte man mit diesen verfahren wie man will. Alter du hast nichtmal Empathie für die Ärmsten der Gesellschaft.

http://www.deutschlandradiokultur.d...antastbar.1005.de.html?dram:article_id=332579

"Das Existenzminimum werde mit Hartz IV nicht gesichert - durch drohenden Leistungsentzug sei es Verhandlungssache, kritisiert der Ökonom Philip Kovce. Wir sollten das Sozialrecht nicht länger als Strafrecht missbrauchen, fordert er.

Wie liberal oder sozial eine Gesellschaft ist, lässt sich daran ablesen, wie sie mit Minderheiten umgeht. Ein Beispiel, das eindrücklich zeigt, dass die Bundesrepublik sowohl auf dem liberalen als auch auf dem sozialen Auge an Sehschwäche leidet, ist die Arbeitslosenunterstützung, die auf den Namen Hartz IV hört."


https://www.bundesverfassungsgerich...idungen/DE/2010/02/ls20100209_1bvl000109.html


Das Grundrecht auf Gewährleistung eines menschenwürdigen Existenzminimums aus Art. 1 Abs. 1 GG in Verbindung mit dem Sozialstaatsprinzip des Art. 20 Abs. 1 GG sichert jedem Hilfebedürftigen diejenigen materiellen Voraussetzungen zu, die für seine physische Existenz und für ein Mindestmaß an Teilhabe am gesellschaftlichen, kulturellen und politischen Leben unerlässlich sind.
Dieses Grundrecht aus Art. 1 Abs. 1 GG hat als Gewährleistungsrecht in seiner Verbindung mit Art. 20 Abs. 1 GG neben dem absolut wirkenden Anspruch aus Art. 1 Abs. 1 GG auf Achtung der Würde jedes Einzelnen eigenständige Bedeutung. Es ist dem Grunde nach unverfügbar und muss eingelöst werden, bedarf aber der Konkretisierung und stetigen Aktualisierung durch den Gesetzgeber, der die zu erbringenden Leistungen an dem jeweiligen Entwicklungsstand des Gemeinwesens und den bestehenden Lebensbedingungen auszurichten hat. Dabei steht ihm ein Gestaltungsspielraum zu.
Zur Ermittlung des Anspruchumfangs hat der Gesetzgeber alle existenznotwendigen Aufwendungen in einem transparenten und sachgerechten Verfahren realitätsgerecht sowie nachvollziehbar auf der Grundlage verlässlicher Zahlen und schlüssiger Berechnungsverfahren zu bemessen.
Der Gesetzgeber kann den typischen Bedarf zur Sicherung des menschenwürdigen Existenzminimums durch einen monatlichen Festbetrag decken, muss aber für einen darüber hinausgehenden unabweisbaren, laufenden, nicht nur einmaligen, besonderen Bedarf einen zusätzlichen Leistungsanspruch einräumen.


Der Gesetzgeber hat errechnet, dass es im Moment 404 Euro sind.
 
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Mustis schrieb:
Wo is die Quelle, dass der voll h4 Satz das Minimum ist? Wo ist das definiert?

https://www.bundesverfassungsgerich...idungen/DE/2014/07/ls20140723_1bvl001012.html

http://www.gesetze-im-internet.de/rbeg/BJNR045310011.html

wechselt ihr mal eben das Thema und wollt einem ohne Quellenangabe erklären, dass ein sanktionsloser H4 Satz das absolute Minimum sei, dass zu unterschreiten rechtswidirg wäre. Quelle?

fassen wir mal zusammen :

- das Grundrecht spricht jedem ein Existenzminimum zu
- das oberste Gericht sagt, es ist aufgabe des Gesetzgebers, die höhe des existentminimum festzulegen
- der Gesetzgeber legt anhand des Regelbedarfs-Ermittlungsgesetz die höhe des soziokulturelle Existenzminimum fest
- diese bekommt nun jeder Hilfsbedürftige und auch Aufstocker die trotz Arbeit unter diesem Existenzminimum liegen

du kommst daher und sagst alles Blödsinn, dies sei nicht das Minimum und man kann es noch kürzen.

nun denn nach deiner Logik wäre dies garnicht das Existenzminimum und all die 2 Millionen Aufstocker beziehen zu unrecht Alg2

^^

auch fällt dir garnicht auf das die Höhe ( regelsatz + miete ) bei Grundsicherung für nicht erwerbsfähige ( Leistung nach sgb 12 ) genau die gleiche ist wie bei ALG2. aber ist ja nicht das Minimum, gelle

Und vorallem wenn dem so wäre, wie konnte die Sanktionspraktik jahrelang funktionieren?
Höness hat auch jahrelang steuern hinterzogen, und nun?

bloss weil etwas jahrelang funktioniert, heisst es noch lange nicht das es rechtens ist ^^.


Erst jetzt kommt jemand drauf, dass es gegen das Grundgesetz verstösst und alle Richter zuvor kannten dann das GG nicht?...
wieso jetzt erst? seit Einführung von Hartz4 ist das so, das Urteil vom Verfassungsgericht von 2010 hat schon seinen Anfang seit 2005 gehabt.

hast noch nicht viel von Sozialklagen im allgemeinen mitbekommen, oder?

Den Link zur Hartz4 Lobby find ich übrigens genial
wusste garnicht das die Hartzer ne Lobby haben, sehr interessant ^^
 
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Jetzt halte ich mal fest:
Es gibt gar keine festgelegte definition. Der gesetzestext stellt ganz klar heraus, was das ziel ist, gibt aber keinerlei konkrete zahlen an. Dies obliegt dem staate. Dieser berechnet sich derzeit auf 404 euro.

Das sind fakten. Fakt ist auch, dass die konkrete höhe nicht klar definiert ist sondern berechnet wird und diese berechnung subjektiv wahrgenommen wird. Soweit okay?

Demnach gibt es weder ein klares richtig oder falsch in dieser diskussion, zumindest bezogen auf die höhe des regelsatzes.

Aber, und das war der eigentliche sinn des ganzen, ihr habt endlich mal quellen genannt, ihr habt, soweit möglich, fakten geschaffen und klar umrissen, worüber ihr diskutieren wollt. Erst jetzt kann eine fundierte diskussion stattfinden. so kann man erst durch die nennung eurer gothaer quelle darauf bezug nehmen und darauf verweisen, das es ein offenes verfshren ist und nicht wie zunächst von euch dargestellt gültiges recht.

Die vielen sozialklagen OHNE gravierende gesetzesänderung kann man auch anders sehen. Nämlich dahingehend das zwar viel klärungsbedarf besteht nicht aber das gesetz als solches zur debatte steht. Denn wäre es so offensichtlich gesetzeswidrig wie dargestellt, wären mehr und früher richter den weg gegangen den gotha erst jetzt versucht zu gehen.

Im übrigen, Überraschung, bin ich kein Fan der Sanktionen, bin aber zudem der Auffassung, da es leider Fälle wie diese von Andy verlinkt gibt und dieses Verhalten kann und will ich nicht tolerieren. Sehe also irgendwo auch eine gewisse Notwendigkeit für die Sanktionen oder ein System, dass Leistung im Sinne von sich bemühen fördert. Hier wurde ja gern mit Begriffen wie Gerechtigkeit und Unrecht etc. argumentiert. Ich persönlich finde es nicht fair, dass ein H4, der seinen Pflichten nachkommt und sich bemüht, das beste aus seiner Situation zu machen genauso behandelt wird wie jemand, der sich mit Händen und Füßen dagegen wehrt, auch nur den geringsten Zeitaufwand zu betreiben, um an seiner Situation etwas zu verändern. Eine Differenzierung hier erscheint mir wichtig und sinnvoll. Sanktionen sind ein Mittel dahingehend. Nicht unbedingt die idealste Lösung.

Was wäre denn zu einem System zu sagen, dass statt Sanktionen für Verweigerer Boni für Menschen ausgibt, die sich nachweislich bemühen und zwar on top auf den dann unabänderlichen Regelsatz? Wie würdet ihr die Menschen behandeln, die das System ausnutzen und jeden Versuch, Arbeit zu finden verweigern?
 
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Mustis schrieb:
Ich persönlich finde es nicht fair, dass ein H4, der seinen Pflichten nachkommt und sich bemüht, das beste aus seiner Situation zu machen genauso behandelt wird wie jemand, der sich mit Händen und Füßen dagegen wehrt, auch nur den geringsten Zeitaufwand zu betreiben, um an seiner Situation etwas zu verändern. Eine Differenzierung hier erscheint mir wichtig und sinnvoll.

Also das ist schwer nachvollziehbar. Als Beispiel: Zwei Menschen gründen jeweils ein Unternehmen. Beide arbeiten 18 Stunden am Tag und hängen sich voll rein. Einer von beiden geht nun pleite und muss für 5? Jahre in die Privatinsolvenz. Ist das fair?

Derjenige der sich bemüht einen Job zu finden, für den sollte NORMALERWEISE die Belohnung ein HÖHERER Lebensstandard sein. Das das heute bei den ganzen Aufstockern usw. nicht der Fall ist, ist vom System GEWOLLT.
Deutschland ist EXPORTWELTMEISTER, dh. je billiger die Produkte/Dienstleistungen (geringere Löhne) desto mehr kann exportiert werden, weil die Nachfrage logischerweise höher ist.

Sieht man doch bei der Abgabe bei Apple. 5€ weniger Gewinn pro Gerät? Ach was die werden einfach 5 € teurer.
Werden doch eh gekauft.

Was wäre denn zu einem System zu sagen, dass statt Sanktionen für Verweigerer Boni für Menschen ausgibt, die sich nachweislich bemühen und zwar on top auf den dann unabänderlichen Regelsatz? Wie würdet ihr die Menschen behandeln, die das System ausnutzen und jeden Versuch, Arbeit zu finden verweigern?
Wie gesagt, der Lohn ist ein Job der einen höheren Lebensstandard ermöglichen sollte. Vorallem wird es ein riesen bürokratischer Aufwand sein, zu überprüfen, wer sich wirklich bemüht und wer nur 20 Bewerbungen sonst wo hin schreibt.
 
Der Lohn ist aber nicht immer ein Job und ein besserer Lebensstandard. Ob vom System gewollt oder nicht spielt zunächst keine Rolle, das Ergebnis bleibt das selbe und ist an diesem Punkt relevant. Zu deinem Beispiel mit den Selbstständigen: Was sollte daran unfair sein? Die Situation ist eine komplett andere. Beide sind bemüht und tun etwas, im meinem geschilderten Beispiel ist die Grundvoraussetzung ja schon eine komplett andere. Wenn es dann bei einem Selbstständigen dann nicht klappt, kann das ohnehin an vielen Möglichkeiten liegen und nicht wenige sind komplett nicht von diesen Personen beeinflussbar. Ein H4, der sich weigert, irgendwas zu tun und Initiative zu zeigen hat auf diese Einstellung hingegen sehr wohl Einfluss. Du vergleichst hier Äpfel mit Birnen.

Auf den Rest gehe ich nicht ein bezüglich deiner Systemkritik, einfach weil du deine subjektive Wahrnehmung mal wieder absolut setzt und als Fakt verkaufst.
 
Andy8891 schrieb:
Also das ist schwer nachvollziehbar. Als Beispiel: Zwei Menschen gründen jeweils ein Unternehmen. Beide arbeiten 18 Stunden am Tag und hängen sich voll rein. Einer von beiden geht nun pleite und muss für 5? Jahre in die Privatinsolvenz. Ist das fair?

Als Unternehmer geht man immer das Risiko ein das es schiefgeht. Daher ist es ein Risiko was man bereitwillig eingeht. Du hast aber die Chance ein unabhängiges und je nach Erfolg wohlhabende Leben zu haben.

Niemand wird gezwungen ein Unternehmen zu gründen daher stellt sich für die Leute diese Fairness Debatte nicht.

Zudem ist die Bewertung von Fair extrem subjektiv.

Bezüglich Apple: Apple hat sich diesen Namen verdient. Und auch wenn es keiner glaubt es gibt genung Gleichwertige Produkte auf den Markt. Wenn die Kunden das nicht mitmachen dann wird Apple das merken und reagieren. Und jeder der ein Unternehmen führt will es höchstmöglich profitabel haben denn man fällt wie du es ja selber gesagt hast nicht so weich wie ein Arbeitnehmer
 
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Mustis schrieb:
Der Lohn ist aber nicht immer ein Job und ein besserer Lebensstandard. Ob vom System gewollt oder nicht spielt zunächst keine Rolle, das Ergebnis bleibt das selbe und ist an diesem Punkt relevant.
Fehler erkannt?

Und das findest du gerecht?

Auf den Rest gehe ich nicht ein bezüglich deiner Systemkritik, einfach weil du deine subjektive Wahrnehmung mal wieder absolut setzt und als Fakt verkaufst.
Wieso? Erhöht sich der Preis eines Produkts etwa nicht, wenn die Löhne steigen? Deckungsbeitragsrechnung und so.

Seiyaru2208 schrieb:
Niemand wird gezwungen ein Unternehmen zu gründen daher stellt sich für die Leute diese Fairness Debatte nicht.
Auch an dich die Frage, wie sich die Rechnung 1 Million freie Stellen vs 6 Millionen Arbeitslose ausgehen soll?
5 Millionen sollen also bestraft werden (Sozialschmarotzer, jeder muss gefälligst arbeiten), weil es keine Arbeit für sie gibt. Sehr ethnisch.
 
Es gibt für alle Arbeit das Problem ist das wir als deutsche so arrogant sind das wir glauben wir sind dafür zu fein. Nicht ohne Grund kommen viele Saisonarbeiter aus Polen usw. zu uns um die Arbeit zu machen die wir nicht machen wollen.

Wir haben so viele offene Stellen im Handwerk und oder Pflege wir gaben nicht genung Kindergärtner von den ganzen mint berufen gar nicht zu sprechen.

Natürlich kann man es so sehen das alle den die Arbeit nicht passt bekommen jetzt für lau x Euro. Das Problem ist das wir in einer Gesellschaft leben. In der Familie bekommt man auch schon beigebracht das man sich einbringen muss egal ob als Verdiener oder als nicht Verdiener.
 
@Seiyaru2208

Es gibt für alle Arbeit das Problem ist das wir als deutsche so arrogant sind das wir glauben wir sind dafür zu fein. Nicht ohne Grund kommen viele Saisonarbeiter aus Polen usw. zu uns um die Arbeit zu machen die wir nicht machen wollen.
Statistik dazu?
https://jobboerse.arbeitsagentur.de...?kgr=as&aa=1&m=1&vorschlagsfunktionaktiv=true

Es ist nicht mein Problem, wenn die Unternehmen xx% der Stellen nicht ausschreiben, weil sie Angst haben, dass sich wegen des Arbeitszwangs jeder Hinz und Kunz auf die Stellen bewirbt und sie dadurch deutlich mehr Arbeit haben.

Oder meinst du, wir teilen jeden Vollzeitjob in zwei auf, beschäftigen dann 2 Arbeitnehmer und bezahlen jedem nur die Hälfte?

Wir haben so viele offene Stellen im Handwerk und oder Pflege wir gaben nicht genung Kindergärtner von den ganzen mint berufen gar nicht zu sprechen.

Natürlich kann man es so sehen das alle den die Arbeit nicht passt bekommen jetzt für lau x Euro.

Wenn das Unternehmen den Arbeiter nicht besser bezahlen kann, soll es vielleicht pleite gehen, weil es unwirtschaftlich ist, anstatt "kostenlose" Arbeitssklaven zu erhalten.

Das Problem ist das wir in einer Gesellschaft leben. In der Familie bekommt man auch schon beigebracht das man sich einbringen muss egal ob als Verdiener oder als nicht Verdiener.
Weil die Eltern aus einer Zeit kamen, wo nicht 1 Mensch 100.000 Menschen versorgen konnte. Soo alt ist die industrielle Revolution noch nicht. + Man hatte ein ganzes Land wieder zum aufbauen, natürlich gab es da extrem viel Arbeit für jeden.

Vielleicht sollten wir Deutschland also wieder komplett zerbomben, dann gibt es genug Arbeit für jeden. Das Baugewerbe wird explodieren :evillol:
 
Andy8891 schrieb:
@Seiyaru2208


Statistik dazu?
https://jobboerse.arbeitsagentur.de...?kgr=as&aa=1&m=1&vorschlagsfunktionaktiv=true

Es ist nicht mein Problem, wenn die Unternehmen xx% der Stellen nicht ausschreiben, weil sie Angst haben, dass sich wegen des Arbeitszwangs jeder Hinz und Kunz auf die Stellen bewirbt und sie dadurch deutlich mehr Arbeit haben.

Traue keiner Statik die du nicht selbst gefälscht hast und gerade die von der Bundesagentur :D

Wenn das Unternehmen den Arbeiter nicht besser bezahlen kann, soll es vielleicht pleite gehen, weil es unwirtschaftlich ist, anstatt "kostenlose" Arbeitssklaven zu erhalten.

Ja genau lassen wir als alle Altenheime und Krankenhäuser pleite gehen.... Zudem Google mal was Sklave bzw. Sklaverei bedeutet. Du spuckst gerade auf die Menschen die wirklich Sklaven waren.


Weil die Eltern aus einer Zeit kamen, wo nicht 1 Mensch 100.000 Menschen versorgen konnte. Soo alt ist die industrielle Revolution noch nicht. + Man hatte ein ganzes Land wieder zum aufbauen, natürlich gab es da extrem viel Arbeit für jeden.

Hm meine Großeltern und Eltern stammen aus der DDR die haben hart arbeiten müssen für ihr Geld. Informier dich mal wie es den Leuten ergangen ist die nicht arbeiten wollten ;)

Vielleicht sollten wir Deutschland also wieder komplett zerbomben, dann gibt es genug Arbeit für jeden. Das Baugewerbe wird explodieren :evillol:

Und vielleicht solltest du weniger stuss erzählen ;) hm beides wird unrealistisch sein das das passiert :D
 
Traue keiner Statik die du nicht selbst gefälscht hast und gerade die von der Bundesagentur
Ja es sind mehr Arbeitslose und weniger Stellen. Denn wenn 10 Personaldienstleister die selbe Stellen reinstellen, bleibt es bei einer Stelle.

Ja genau lassen wir als alle Altenheime und Krankenhäuser pleite gehen.... Zudem Google mal was Sklave bzw. Sklaverei bedeutet. Du spuckst gerade auf die Menschen die wirklich Sklaven waren.

Hmm, die Leute zahlen doch in die Kranken- und Rentenversicherung ... wie kann es sein, das sich das nicht ausgeht. Vielleicht weil die Beträge mit dem Lohn zusammenhängen und die Reichen sich aus dem System ausklinken (Kostendeckelung)? Wenn also die Löhne sinken, sinken damit die Beiträge, wodurch weniger Geld vorhanden ist, um die Arbeiter in den Altenheimen/Krankenhäusern zu bezahlen.

Fehler im System.

Hm meine Großeltern und Eltern stammen aus der DDR die haben hart arbeiten müssen für ihr Geld. Informier dich mal wie es den Leuten ergangen ist die nicht arbeiten wollten

Aha und weil sie hart arbeiten MUSSTEN, weil es NÖTIG war, wird also heute jeder in Arbeit gezwungen obwohl es nicht NÖTIG ist. :freak:

Und morgen haben wir die staatlichen Löchergraber und Zuschaufler. Hauptsache Arbeit.
 
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Andy8891 schrieb:
Fehler erkannt?

Und das findest du gerecht?


Wieso? Erhöht sich der Preis eines Produkts etwa nicht, wenn die Löhne steigen? Deckungsbeitragsrechnung und so.

Punkt 1. Nein, ich finde da keinen Fehler. Lediglich eine Tatsache. Menschen ohne Broterwerb gab es immer schon und wird es immer geben und das aus diversen Gründen. Daran ist weder etwas grundsätzlich falsch noch schlecht und ohnehin nicht vollständig änderbar. Die Tatsache allein bedingt aber nicht die logische Schlussfolgerung, das jeglicher Zwang oder Anreiz diesen Zustand auch aus Eigenverantwortung heraus zu ändern nicht vorhanden sein darf. Darin ist weder etwas unethisch noch unmenschlich. Jeder Mensch ist zunächst einmal für sich selbst verantwortlich.

Punkt 2: Kurz und knapp: nein. Du stellst komplexe Sachverhalte zum wiederholten Male viel zu vereinfacht dar und ziehst dadurch falsche Schlüsse. Insbesondere im Bezug auf deine vor rangegange Behauptung.
 
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