Bedingungsloses Grundeinkommen für jeden

Status
Für weitere Antworten geschlossen.
Seiyaru2208 schrieb:
Es gibt für alle Arbeit das Problem ist das wir als deutsche so arrogant sind das wir glauben wir sind dafür zu fein. .
schon wieder auf eine Propaganda Lüge reingefallen ^^

aber das Märchen hällt sich schon seit den 50' ( Arbeitsmirgranten, weil der doofe Deutsche zu fein ist, dreckige Arbeit zu machen )


Nicht ohne Grund kommen viele Saisonarbeiter aus Polen usw. zu uns um die Arbeit zu machen die wir nicht machen wollen.

erstmal ist das nicht mehr aktuell, da die Polen lieber woanders arbeiten, da es dort mehr Geld zu verdienen gibt und Deutschland somit für sie uninteressant ist und 2. schon mal daran gedacht, das ausländische Saisonarbeiter billiger sind, als ein Arbeitsloser?



Wir haben so viele offene Stellen im Handwerk und oder Pflege wir gaben nicht genung Kindergärtner von den ganzen mint berufen gar nicht zu sprechen.
zum Thema Handwerk : ja viele freie Stellen im prekären Bereich
zum Thema Pflege : wem wunderts, 1. schlecht bezahlt und 2. Aussicht auf Vollzeitbeschäftigung sehr gering, da gerade in diesem Bereich mehr auf Minijob gesetzt wird
 
Mustis schrieb:
Die Tatsache allein bedingt aber nicht die logische Schlussfolgerung, das jeglicher Zwang oder Anreiz diesen Zustand auch aus Eigenverantwortung heraus zu ändern nicht vorhanden sein darf. Darin ist weder etwas unethisch noch unmenschlich. Jeder Mensch ist zunächst einmal für sich selbst verantwortlich.

Der Anreiz ist höherer Wohlstand. Der einzige Grund wieso sich jemand selbstständig macht, ist höherer Wohlstand. Profitmaximierung ist das Ziel, jedes Unternehmens. Wieso darf der Bürger also seinen Profit nicht maximieren.

Wieso agrumentierst du hier zweigleisig, indem du jedem Unternehmen den maximalen Profit gönnst, gleichzeitig den Arbeitnehmern diesen nicht gönnst?

Dh. ein Unternehmen darf soviele Milliarden Profit machen wie es will. Das es von diesem Profit aber etwas an die Arbeitnehmer abgibt, ist aber ungerecht oder. Es kann ja jeder selbst ein Unternehmen gründen :rolleyes:

Punkt 2: Kurz und knapp: nein. Du stellst komplexe Sachverhalte zum wiederholten Male viel zu vereinfacht dar und ziehst dadurch falsche Schlüsse. Insbesondere im Bezug auf deine vor rangegange Behauptung.
Hier fordere ich von dir mal eine Quellenangabe. Wenn ich einen Maler suche, und es gibt zwei, von denen einer 100 € will und der andere 10 €, wieso genau sollte ich den für 100 € wählen, wenn das Ergebnis identisch ist?
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
@Andy
Wo gönne ich es jemanden nicht, mehr zu verdienen? Oo Wie kommst du zu dieser gelinde gesagt schwachsinnigen Aussage? Und wer redet von Selbstständigkeit? Oo Herr Gott, interpretier doch mal nicht permanent irgendwas in meine Worte rein was du lesen willst.

Quellenangabe darüber, dass du vereinfacht darstellst? Oo Soll ich dir jetzt diverse Abhandlungen zu Wirtschaftsmodellen verlinken, die du weder liest noch verstehst? Ich mein dein Beispiel allein zeigt doch, dass du selbst grundlegendes nicht begreifst ohne es derart zu vereinfachen, dass es Tatsachen verfälscht. Die so konkretes Beispiel lässt nur eine Aussage zu, logischerweise. Gibt aber nicht die Komplexität am Markt wieder. Nicht mal im Ansatz. Grade der Maler, der oft genug Selbstständiger ist, ist doch dafür selbst zuständig seinen Lohn zu berechnen. Wenn er sich mit so wenig zufrieden gibt, dann ist das seine höchsteigene Entscheidung. Ob der Maler für 100,- für sich selbst bzw. seine Angestellten mehr Lohn hat nimmst du in diesem Beispiel doch einfach an, in der Realität muss das aber längst nicht sein. In der Realität wären ohnehin die meisten nicht zwingend so objektiv bei der Wahl wie jetzt hier. Du selbst hast doch Apple mal ins Spiel gebracht oder nicht? Das selbe "Phänomen" gibt es für jeden Bereich des Marktes. In dem Beispiel z.b. auch deshalb, weil du vorab bei Auswahl überhaupt nicht wissen kannst, dass das Ergebnis identisch ist und nicht wenige in der Realität würden ob eines so geringen Lohnes an der qualitativen Ausführung der Arbeit erhebliche Zweifel haben. Das und mehr blendest du aber eben aus....
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
hotzenplot schrieb:
schon wieder auf eine Propaganda Lüge reingefallen ^^

aber das Märchen hällt sich schon seit den 50' ( Arbeitsmirgranten, weil der doofe Deutsche zu fein ist, dreckige Arbeit zu machen )

Ach das ist hier wie bei den Sozialisten alles was nicht ins Weltbild passt ist falsch und oder Feindpropaganda :D

Nichts geht über ein einfaches Weltbild ;)
 
Zuletzt bearbeitet:
Mustis schrieb:
Wo gönne ich es jemanden nicht, mehr zu verdienen? Oo Wie kommst du zu dieser gelinde gesagt schwachsinnigen Aussage? Und wer redet von Selbstständigkeit? Oo Herr Gott, interpretier doch mal nicht permanent irgendwas in meine Worte rein was du lesen willst.
Wenn du jemanden in einen 400€ Job zwingen willst, weil dies die letzten verbliebenen Arbeitsplätze sind, brauchst du mir nicht sagen, das du ihnen einen höheren Lohn gönnst. Sonst würdest du sagen: Ne Leute, es ist Ausbeutung, das mit eurer Arbeitsleistung Milliarden Gewinne erzielt werden (Apple und andere Foxcon), ihr müsst diese Stellen nicht annehmen.

In dem Beispiel z.b. auch deshalb, weil du vorab bei Auswahl überhaupt nicht wissen kannst, dass das Ergebnis identisch ist und nicht wenige in der Realität würden ob eines so geringen Lohnes an der qualitativen Ausführung der Arbeit erhebliche Zweifel haben. Das und mehr blendest du aber eben aus....

Wie immer weichst du aus, indem du die Quintessenz gekonnt ignorierst. Es geht um den Zwang für einen bestimmten Lohn zu arbeiten.

€Wenn also 1 Million 400€ Jobs vorhanden sind, sagst du: Sry Leute, 1 Million Menschen müssen diese Jobs halt machen, die verbliebenen 5 Millionen haben Glück gehabt und dürfen daheim als Schmarotzer rumsitzen.

Die Tatsache, das du verlangst das sie sich um diese Jobs bemühen, kann man im Grunde auch so auslegen, das du alle Schüler in einer Klasse zwingst sich bei einer Frage zu melden und die, die die Antwort nicht wissen (für den geringen Lohn nicht arbeiten wollen), müssen hoffen nicht aufgerufen zu werden.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Seiyaru2208 schrieb:
Ach das ist hier wie bei den Sozialisten alles was nicht ins Weltbild passt ist falsch und oder Feindpropaganda

von 50' bis mitte 70'

Bedingt durch den Wirtschaftsaufschwung in Deutschland in den 1950er Jahren und den dadurch akut werdenden Arbeitkräftemangel ( auf gut deutsch : Menschenmangel )wurden ab 1955 staatliche Anwerbeabkommen zur Einreise von Arbeitsmigrantinnen und -migranten mit vornehmlich südosteuropäischen Staaten geschlossen: Italien (1955), Spanien (1960), Griechenland (1960), Türkei (1961), Marokko (1963), Portugal (1964), Tunesien (1965) und Jugoslawien (1968). Für Tunesien, die Türkei und Marokko wurden vertragliche Sonderklauseln festgelegt.

http://www.goethe.de/lhr/prj/daz/glo/gla/de8496073.htm

und was wurde zur damaligen Zeit, gerne Behauptet? richtig, die Gastarbeiter sind da weil der Deutsche keine dreckigen Jobs machen will

zur heutigen Zeit:

die schlecht bezahltesten Job ( nur ein Auszug ):

Baugewerbe sind 127 033 Migranten Beschäftigt, insgesamt sind 757 000 in Baugewerbe beschäftigt
Gastgewerbe 198 531 Migranten, insgesamt sind im Gastgewerbe 939 000 Leute beschäftigt

soviel zum Thema Jobs die die deutschen nicht wollen

aber alles nur anderes Weltbild


ich mach mir die Welt,: widewide wie sie mir gefällt ;)
 
@Andy
Was hat das mit nicht gönnen zu tun? Es sind unverrückbare Tatsachen, dass es diese Jobs gibt und auch diese müssen getan werden. Wenn du dir zu fein bist, dann sagt das einiges über deinen Charakter aus. Lieber auf Kosten anderer Leben als für sich selbst einzustehen und selbst wenn es nur wenig ist und anstrengend so tust du immerhin das möglichst um weitestgehnd für dich selbst einzustehen. Eigenverantwortlichkeit. Und davor hab ich mehr weit mehr Respekt als vor so scheinheiligen Möchtegernsozialen, die sich lieber auf die faule Haut legen weil sie der Meinung sind, dass es für sie unwürdig ist, für nur so wenig mehr arbeiten zu gehen und während sie krakelen wie sozial sie angeblich sind und dabei nichts anderes machen, als das Geld für jene zu kassieren, die selbst zwar wollen aber nicht können. Und das in einem Staate, wo jeder selbst sanktionierte H4 und noch so fauler einen Lebensstandard geniesst, der so hoch ist das der weitaus größte Anteil der Erdbevölkerung ihn nicht genießen können...

Warum es diesen Zwang gibt, habe ich dir schon mehrmals versucht darzulegen. Das Zauberwort heißt Eigenverantwortung. Da leider nicht wenige wie du hier ja nahezu perfekt demonstrierst diesen Anspruch an sich selbst haben ist die Gemeinschaft ja grade zu gezwungen Daumenschrauben anzulegen. Zum eigenen Schutz und vor allem zum Schutz wirklich Bedürftiger. Ihr blendet zu dem gerne mal aus, dass der Zwang in keinsterweise für jeden gilt, sondern nur für jene, die sowohl körperlich und geistig dazu absolut in der Lage sind einer Tätigkeit nachzugehen und selbst dann beschränkt sich der Zwang darauf, sich zunächst mal überhaupt nur um einen möglichen Job zu bemühen und Jobs nicht einfach auszuschlagen wenn einer angeboten wird.

Aber schön das du, nachdem ich ganz klar aufgezeigt habe, dass mir ein sanktionslose Alternative lieber wäre, das komplett ignorierst und weiterhin von zwingen sprichst. Da merkt man eben welches Geistes Kind du bist und nahezu nur noch liest, was du lesen willst, solange man nicht 100% deiner Meinung ist. Auch hast du nicht die Möglichkeit genutzt, selber einer Alternative aufzuzeigen geschweige den darzulegen, wie du mit Menschen umgehen willst, die das System ausnutzen. Wie du ja selber aufgezeigt hast, sind diese existent und werden, wenn der Druck nachlässt sicher nicht weniger werden.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Mustis schrieb:
Ihr blendet zu dem gerne mal aus, dass der Zwang in keinsterweise für jeden gilt, sondern nur für jene, die sowohl körperlich und geistig dazu absolut in der Lage sind einer Tätigkeit nachzugehen und selbst dann beschränkt sich der Zwang darauf, sich zunächst mal überhaupt nur um einen möglichen Job zu bemühen und Jobs nicht einfach auszuschlagen wenn einer angeboten wird.

Das ist doch ein Köder der Unternehmen. Arbeitet die ersten 1-2 Jahre für etwas weniger Geld, dann werdet ihr eingestellt.
http://www.zeit.de/wirtschaft/2015-...-bundesrechnungshof-foerdermittel-wirkungslos
"Zwei Jobcenter hätten Arbeitgebern sogar mehr Geld gezahlt, als diese dem vermittelten Hartz-IV-Empfänger an Lohn gewährten. "

http://www.fes.de/wiso/pdf/aq/2012/110612/schaefer.pdf
Der Niedriglohnsektor wächst immer weiter.

Weiterhin beantwortest du nicht die Frage, was aus den restlichen 5 Millionen Arbeitslosen werden soll.

Aber schön das du, nachdem ich ganz klar aufgezeigt habe, dass mir ein sanktionslose Alternative lieber wäre, das komplett ignorierst und weiterhin von zwingen sprichst.
Ich habe was dazu geschrieben. Wie willst du die Alternative kontrollieren und berechnen? Die Vermittler müssen doch jetzt schon hunderte Empfänger betreuen. Sollen sie dann noch ganz genau kontrollieren, ob die Bewerbungen "realistisch" sind damit die "Zuschüsse für Eigenbemühen" gerechtfertigt sind?

Dh du hast Millionen weitere Kosten für Kontrollen, damit sich Leute bewerben für die eh keine Arbeit da ist. Denn die verbliebenen 5 Millionen wollen die Zuschüsse bestimmt auch haben.

Eigentlich sollte das Jobcenter der Personaldienstleister sein mit einer zentralen Stellenbörse. Wieso gibt es in Deutschland tausende Personaldienstleister, die alle am Konzept "Zeitarbeit" mitverdienen wollen?
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
1. Beispiel ist natürlich ein Unding und ist auch nach heutigem Stand denke ich nicht rechtens. Was beweist das also? Das Mi0brauch stattfindet? Gut, dass ist glaube ich jedem klar. Nur gibt es bereits Gesetze auf deren Basis so was zu bekämpfen wäre. Da brauchich nicht mit einer Systemkritik anfangen.

Ich hab dir gesagt was mit den 5 Mio derzeit ist. für die ändert sich nichts. Da kannst du dich auch auf den kopf stellen und quaken wie ein Frosch. Ich sagte bereits, dass es so was immer gab und immer geben wird. An der Stelle bin ich Realist und kein Träumer. Ich habe dir aber auch gesagt, dass der Arbeitsmarkt nie statisch ist. Das es einen Zeitpunkt geben wird, wo nichtmal eine Stelle ausgeschrieben ist, ist absolut unwahrscheinlich. Die Kontrolle, ob sich H4 bewerben gibt es bereits heute, denn das sind die Pflichten, die einem H4 obliegen und es wird auch weitestgehend geprüft ob diese realistisch sind den ansonsten wären auch Sanktionen nicht gerechtfertigt bzw. gerechtfertigt. Also auch beim Kontrollaufwand ändert sich exakt nichts. Insbesondere du hast doch kritisierst, dass H4 gekürzt wird. Ich stelle dir eine Alternative vor, die das verhindert und dennoch einen Anreiz bietet, seinen Zustand einfach hinzunehmen. Und was machst du? Argumentierst dagegen mit Scheinargumenten indem du ausblendest, dass der Aufwand auch heute bereits vorhanden ist und sich lediglich die Art des Umgangs mit Verweigerern sich ändert. Und warum? Weil es deine Kritik am jetzigen System obsolet machen würde ohne deinen Vorschlag eines BGEs notwendig zu machen...
 
Wie hoch soll der Zuschuss denn sein?

Du bringst die Leute dadurch im Grunde in ein "Dilemma". Fakt ist, das die Leute die 450€ Jobs nicht machen wollen. Du gibst ihnen also z.B. 100€ dafür, dass sie sich trotzdem drauf bewerben. Und dann heißt es: der "dümmste" muss den Job machen?

Mit dem Dümmsten meinen ich natürlich den, der das Pech hatte aus den 100ten Bewerbern gewählt worden zu sein. Finde ich ein wenig zynisch.
 
Mustis schrieb:
@Andy
Es sind unverrückbare Tatsachen, dass es diese Jobs gibt und auch diese müssen getan werden.
und warum macht man nicht daraus Vollzeitstellen? ganz einfach, es kostet dem Arbeitgeber weniger Sozialabgaben, wenn er anstatt eine Vollzeitstelle, 2 minijobber einstellt ;)
Wenn du dir zu fein bist, dann sagt das einiges über deinen Charakter aus.
und eine sich mukiert, weil einer sich nicht ausbeuten lassen will, sagt das auch ne Menge über den Charakter aus ;)

Lieber auf Kosten anderer Leben als für sich selbst einzustehen und selbst wenn es nur wenig ist und anstrengend so tust du immerhin das möglichst um weitestgehnd für dich selbst einzustehen.

ein Widerspruch in sich, denn der Minijobber lebt weiterhin auf Kosten anderer Leben

Eigenverantwortlichkeit. Und davor hab ich mehr weit mehr Respekt als vor so scheinheiligen Möchtegernsozialen, die sich lieber auf die faule Haut legen weil sie der Meinung sind, dass es für sie unwürdig ist, für nur so wenig mehr arbeiten zu gehen
wo ist es Eigenverantwortlich, wenn man trotz Arbeit, weiterhin Sozialeistungen bekommt, weil man mit Niedriglohn nicht Eigenverantwortlich sein Lebensunterhalt bestreiten kann?

Warum es diesen Zwang gibt, habe ich dir schon mehrmals versucht darzulegen. Das Zauberwort heißt Eigenverantwortung.

Eigenverantwortung wäre es wenn man nur den Job annimmt, der auch einen dabei hilft sein Lebensunterhalt ohne Sozialleistungen zu bestreiten.

mit dem Zwang auch unter dem Mindestlohn zu arbeiten zeugt man keine Eigenverantwortung , sondern man erzeugt eine Erniedrigung und Unterwürfigkeit

Ihr blendet zu dem gerne mal aus, dass der Zwang in keinsterweise für jeden gilt, sondern nur für jene, die sowohl körperlich und geistig dazu absolut in der Lage sind einer Tätigkeit nachzugehen und selbst dann beschränkt sich der Zwang darauf, sich zunächst mal überhaupt nur um einen möglichen Job zu bemühen und Jobs nicht einfach auszuschlagen wenn einer angeboten wird.
auch wieder falsch, solange kein Gutachten vom Medizinischen Dienst der BA existiert, solange unterliegst du den vollen Zwang, egal ob du Atteste usw von Fachärzten hast. und einfach so zum Medizinischen Dienst ist auch nicht, da Entscheidungssache des jeweiligen Vermittler ( der auch noch ein Spielraum hat ).

falls du wieder nach Quellen fragst, : SGB2 und die fachlichen Anweisungen der BA ;)
 
Jeder hat seine Meinung. Meine ist auch: Solange keine Vollbeschäftigung erreicht werden kann, solange ergibt ein Zwang für 6 Millionen Arbeitslose keinen erkennbaren Sinn. Man muss vor allem bedenken:
Selbst wenn wir davon ausgehen, dass es Menschen gibt, die keine Lust auf Arbeit haben kommt doch ein großer Anteil derer hier vor, die bewusst nach Arbeit suchen. Dennoch können von denen auch nicht alle beschäftigt werden. Zum einen, wegen deren Qualifikation, zum anderen wie Mustis schreibt auch wegen der Streuung. Mal wird das gesucht, mal das. Aber es wird immer genügend Bewerber geben. Denn wenn nicht, ist die Frage: Warum nicht?

Und hier können wir wieder nur spekulieren. Einige schreiben hier, es liegt an der Verwöhntheit der Menschen. Ich würde sagen, es liegt an den Konditionen. Am Ende haben beide Seiten in gewisser Weise recht.

Dennoch überwiegt für mich hier Hauptsächlich, dass ich Millionen Menschen zwinge, auch mit psychischen Tricks durch Medien und Gesellschaft, in eine Arbeit zu drücken, damit der Konsum funktioniert. Obwohl abzusehen ist, dass es eine Utopie ist. Und Menschen wegen einer Utopie zwingen.... naja.
 
Ich weiß ja nicht ob es utopisch oder zu viel verlangt ist einer Gesellschaft die einen Bildung, Sicherheit, Gesundheit und und und gibt, etwas zurück zugeben. Das lernt man schon in einer Familie. Auch wenn man kein Geld erwirtschaftet kann man man etwas für die Gesellschaft tun.

Man kann das ja mit einem Grundeinkommen koppeln, allerdings mit der Maßgabe das die Person etwas für die Gesellschaft tun muss. Und ja wenn es bedeutet 20 Stunden im Monat ein Loch zu butteln um mal ein Beispiel von oben zu nehmen
 
@Seiyaru2208,

Was ist mit Ehrenamt sowas gibt es millionenfach bei uns. Es werden dort sogar mehr Stunden geleistet als in der Lohnarbeit.
DAs sagt doch aus, dass Menschen per se nicht faul sind sondern sich gerne beschäftigen und sich gerne in die Gemeinschaft einbringen wollen.
 
Ich sage auch nicht das Menschen perse faul sind sondern nur das es rechte und Pflichten gibt. Und das dann alle die nicht arbeiten diese Pflichten erledigen müssen.

Wenn ich daheim bin und mein Partner das Geld verdient kann dieser erwarten, das ich die Hausarbeiten erledige oder andere Dinge.

Und von ca. 80 Millionen deutschen sind es gerade mal 13 Millionen im Ehrenamt das sind etwas mehr als 10%.

http://de.statista.com/themen/71/ehrenamt/
 
Seiyaru2208 schrieb:
Ich sage auch nicht das Menschen perse faul sind sondern nur das es rechte und Pflichten gibt. Und das dann alle die nicht arbeiten diese Pflichten erledigen müssen.
dann nenn doch mal die Pflichten beim Namen.

welche Pflichten soll nun ein arbeitsloser erledigen?
 
hotzenplot schrieb:
dann nenn doch mal die Pflichten beim Namen.

welche Pflichten soll nun ein arbeitsloser erledigen?

Wie gesagt das was erledigt werden muss, einer hat mal plump das Beispiel genannt, "Löcher Graben". Und ja das ist einüberspitztes Beispiel.

In einem Land wie unserem Fällt immer was an was erledigt werden muss, und wenn das im Winter Schnee schippen ist oder im Sommer Grünanlagenpflege usw.

Es müssen ja nicht 160 Stunden im Monat sein, sondern eine verpflichtende Summe X an Stunden die jeder Arbeitslose erledigen muss.
 
Seiyaru2208 schrieb:
Es müssen ja nicht 160 Stunden im Monat sein, sondern eine verpflichtende Summe X an Stunden die jeder Arbeitslose erledigen muss.

Warum macht man daraus, dann nicht gleich einen ordentlichen Job? Glaubst du nicht, dass so eine Regelung von Städten, Kommunen und Ländern ausgenutzt werden könnte, um zu sparen bzw. das ersparte Geld in "möglicherweise korrupierte" Bauwerke zu stecken? Zum Teil wird es ja jetzt schon gemacht mit diversen Weiterbildungsunternehmen usw. (gibt natürlich auch sinnvolle, aber eben auch welche die viel Geld vom Staat für wenig Leistung bekommen).

Ich denke nicht, dass Zwangsarbeit die Lösung sein kann. Aber ja Arbeit an sich gäbe es ja genug, nur zahlen will es niemand.
 
Wie man wieder auf Zwangsarbeit kommt... Dann wäre Müller runter schaffen oder Klo putzen in der Familie auch Zwangsarbeit, denn da sind dann die Eltern einfach zu geizig Eine Putzkraft zu bezahlen. Also wirklich....

Das Land die Kommunen und Städte sind im übrigen wir alle, da diese durch unsere Steuern finanziert werden. Klar können wir das machen dann dürfen wir natürlich alle wieder mehr steuern Zahlen. Zudem würden wir diese ja dann schon finanzieren mit dem Grundeinkommen.
 
Status
Für weitere Antworten geschlossen.
Zurück
Oben