Bekommen wir ohne XING bald keinen Job mehr?

Ich habe auch das Gefühl, dass sich XING mehr und mehr zum Portal von und für Führungskräfte entwickelt. Nicht-Akademiker werden dort wahrscheinlich gar nicht fündig und selbst Studierte mit "normalen" Referenzen bekommen wahrscheinlich weitaus weniger Stellen angeboten, wie es gern erzählt wird. Man muss schon herausstechen. Auf der anderen Seite soll es ja auch so sein...es soll das Angebot vom normalen Stellenmarkt herausgefiltert werden...
 
Rayne schrieb:
überflüssiges Zitat entfernt *klick*

Willst du damit wirklich sagen, dass beispielsweise ein Java/C#/C++/ABAP-Entwickler auf Xing nicht fündig wird? Du hast ab "Referenzen" wieder Recht. Doch musst du auch bedenken, dass es viele Firmen gibt die gezielt nach Experten suchen. Der Akademiker ist da nicht immer die richtige Ansprechperson. Außerdem muss es auch Leute geben, die die Pläne der Akademiker umsetzen. Der Stellenmarkt für Informatiker sieht eh gut aus, da wird sich Xing sicherlich nicht davor verschließen wollen. Im Gegenteil ist es ja gerade die Kontaktadresse für Informatiker in Deutschland.

Kennt da noch wer eine andere für Informatiker?
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator: (Fullquote entfernt.)
ich hatte mir zur vor Ende meines Studiums auch einen Xing Account zugelegt. Zunächst bekam ich tatsächlich die ein oder andere Nachricht von Headhuntern. Aber das waren ausschließlich Dienstleister auf der Suche nach Zeitarbeitskräften. Darauf hatte ich keine Lust als damals angehender Dipl. Inf. (Uni).

Auch heute habe ich noch ein Xing Profil, in welchem ich ungefähr meine Schwerpunkte und meine bisherige Berufserfahrung verrate. Doch bekomme ich so gut wie nie Besucher oder gar Post. Aber das ist eigentlich auch ganz gut so, da ich zufrieden bin mit meinem Job, den ich nicht über Xing bekommen hatte, sondern die Stellenausschreibung in einer lokalen Tageszeitung gelesen hatte.

Denke, man muss schon eine Menge Kontakte und Beziehungen haben, um bei Xing gefunden und entdeckt zu werden. "Networking" heißt das wohl auf neumodisch. Das habe ich während meines Studiums völlig vernachlässigt. Leute sind gekommen, man war Freunde, hat was unternommen und hat sich dann wieder aus den Augen verloren. Mit Professoren hatte ich über Prüfungen und Veranstaltungen hinaus keinen Kontakt.
 
Robin. schrieb:
Willst du damit wirklich sagen, dass beispielsweise ein Java/C#/C++/ABAP-Entwickler auf Xing nicht fündig wird? Du hast ab "Referenzen" wieder Recht. Doch musst du auch bedenken, dass es viele Firmen gibt die gezielt nach Experten suchen. Der Akademiker ist da nicht immer die richtige Ansprechperson. Außerdem muss es auch Leute geben, die die Pläne der Akademiker umsetzen. Der Stellenmarkt für Informatiker sieht eh gut aus, da wird sich Xing sicherlich nicht davor verschließen wollen. Im Gegenteil ist es ja gerade die Kontaktadresse für Informatiker in Deutschland.

Kennt da noch wer eine andere für Informatiker?

Da muss ich dir Recht geben, so absolut kann man das in der Tat nicht formulieren :)
 
So ein "Networking" sollte eine gute Hochschule schon während des Studiums bieten.

Bei uns kommen Wöchentlich Mails mit Einladungen zu Treffen, Veranstaltungen, Seminaren und Firmenvorstellungen UM Kontakte zu knüpfen. Einmal im Jahr gibt es eine große Veranstaltung wo die Firmen sich direkt in der Hochschule präsentieren und man Kontakt aufnehmen kann.

Da an unserem Standort nur spezielle und sehr gefragte Studiengänge angeboten werden finden bisher auch über 95% der Abgänger direkt eine Anstellung. Die meisten bei den Firmen wo sie ihr Praxissemester oder ihre Bachelorarbeit durchgeführt haben.

Durch die Kontaktarbeit der Hochschule zu verschiedenen Unternehmen und jahrelanger Kooperation flattern per Mail täglich Stellenangebote rein. Für mich als 3.Semester derzeit noch reichlich uninteressant, aber wir sind in unserem Studiengang derzeit von 180 Studenten auf 18 in unserem Unterbereich geschrumpft. Der Rest ist auf der Strecke geblieben ( die tolle Selektion während des Studium als Alternative zum NC ). Derzeit gibt es für meinen Abschluss wesentlich mehr Stellenangebote als Studenten.
 
Ich glaube kaum, dass ohne Xing bald nichts mehr geht. Ich arbeite bei einem Unternehmen der Lebensmittelindustrie mit knapp 300 Mitarbeitern und glaube, dass unsere Personalabteilung noch nie was von Xing gehört hat. Die nutzen noch nichtmal sowas wie Monster.de. Ich selber habe nach dem Studium zwei Stellenangebote gehabt, beide resultierten aus Initiativbewerbungen. Man muss flexibel sein und sich verkaufen können, dann klappts auch ohne Xing.
 
Zuletzt bearbeitet:
Kann ich auch in der U-Bahn die Frau fürs Leben treffen?

Die Antwort ist einfach: es kommt darauf an. Xing ist keine Jobbörse sondern ein soziales Netzwerk. Es bringt Menschen zusammen. Wie du das nutzt hängt von dir und der Gesprächsbereitschaft deines Gegenübers ab. Ich würde aber davon ausgehen, dass gerade bei Ausbildungsplätzen nicht viel gehen wird, weil da meist stark standardisierte Einstellungsverfahren etabliert sind - es könnte den Anschein haben, als wolltest du den direkten Wettbewerb mit deinen Mitbewerbern umgehen.

Das kann man machen, wenn man viel kann, weiß was man kann und weiß was man will. Als angehender Azubi eher nicht.
 
Hat sich schon von selbst geklärt. Trotzdem danke.
Man kann sich sehr gut an andere Arbeiter orientieren, das find ich einfach Klasse. Kaum eine Stunde angemeldet und es melden sich schon einige Leute zu verschiedenen Themen, scheint ganz schön Populär zu sein.
 
du bist also einer Gruppe gejoint? Manche sind wirklich groß und aktiv. Mir persönlich fehlt da einfach die Zeit.

Wie regelt ihr das? Schaut ihr da in jede Gruppe rein, beantwortet ihr fleißig oder lasst ihr eure Visitenkarte einfach dort?

Eine Ausbildung wirst du dort schon finden können, aber auf Xing gilt noch mehr als in der regionalen Tageszeitung: "Mobilität"
 
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