News Berliner Datengau: 1,4 Millionen Dateien landen im Darknet

Hätte man das Geld für die IT-Forensik bereits in die Prävention gesteckt, hätte der Schaden evtl. etwas eingedämmt werden können.

Jetzt gehen wieder Millionen für die Nachbearbeitung drauf ....

Ich glaube, dass sich das nie ändern wird in DE.
 
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Das ist mal wieder ein Beispiel dafür warum Datensparsamkeit so wichtig ist und weshalb ich z.B. der elektronischen Patientenakte widersprochen habe und die ganze staatliche "Digitalisierung" alles andere als positiv sehe.

Auch wenn man denjenigen der Daten von einem möchte vertraut, können die Daten trotzdem wie in diesem Fall (und wie in vielen anderen vergangenen Fällen) aufgrund eines Hacks in falsche Hände geraten.
 
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Satire

Ich habe gehört, dass es in Berlin demnächst einige Stellen zur "IT-Sicherheit" neu zu besetzen gibt.
(Der Radius dürfte wahrscheinlich größer sein)

An der falschen Stelle gespart.

Eigentlich muss man sich auch fragen, wie es mit der Datensicherheit in diesem Land insgesamt bestellt ist.
 
Zuletzt bearbeitet:
Was für ein Berliner Bockmist. Wohnt Fefe eigentlich noch in Berlin?* Was der wohl wieder in seinem Blog geranted hätte :|.

c2ash schrieb:
wenn der Gesetzgeber Regeln in der DSGVO vorschreibt, aber dann Behörden (egal ob Bund oder Land) sich nicht an diese Regeln halten.
Dat Problem mit der DSVGVO und Behörden ist (und was mir Gemini zusammengefasst hat):
Besonderheit bei Bußgeldern: Während Unternehmen bei Verstößen gegen die DSGVO sehr hohe Geldstrafen drohen, ist dies bei Behörden oft anders geregelt. Nach Artikel 83 Absatz 7 der DSGVO können die EU-Mitgliedstaaten selbst entscheiden, ob und in welchem Umfang Bußgelder gegen öffentliche Stellen verhängt werden können. In Deutschland sind Behörden des Bundes und vieler Länder von klassischen Bußgeldern meist befreit, werden von den Aufsichtsbehörden aber dennoch bei Verstößen stark in die Pflicht genommen.
Ein Bußgeld gegenüber einem Bundesland/Stadt stellen, was eh pleite ist, macht wenig Sinn. So fehlt halt einfach auch Druck, das mit der IT gewissenhafter anzugehen. Schlimm find ich das immer, wenn dann renommierte Leute wie der Manuel Atug schon vor Jahren auf die Mängel hingewiesen hatten, aber diese nicht beseitigt wurden :/.

*Edit: Mir ist glatt die Ironie entfallen, dass das jetzt jeder selber rausbekommen kann :x.
 
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Syntax_41 schrieb:
Ich meine Haftstrafen, Berufsverbote und das nicht nur für die Führung auch für die Angestellten die dafür zuständig sind
...aus diesem Grund gibt es sowas wie NIS2 und die darauf basierenden Gesetze zur Umsetzung: Würde man sich an der Stelle Gedanken machen um, was wirklich schützenswert ist und wie das Ziel erreicht werden kann, wären wir schon einen Schritt weiter.

Freiwillig kümmern sich die wenigsten um Sicherheit, da es immer Geld und Komfort kostet. Aber bei persönlicher Haftung bei verantwortlichen Personen hört dann doch der Spaß auf.

An der Stelle stören mich öffentliche Einrichtungen: Die fegt es anders als Firmen nicht vom Markt bzw. der Landkarte, wenn sie es vergeigt haben.
 
Ich denke in Zukunft werden die Leute bereitwilliger zahlen.
Still und heimlich.
Immer mehr Sachen funktionieren nur noch Digital.

Aber das ist Neuland.
Das wird sich nicht durchsetzen.
Wie das Digitale Foto was für 6€ direkt im Amt mit einem Diensthandy vom Amt Mitarbeiter gemacht wird.
Zusammen mit dem Ausweis oder Pass.

So kann man ganz nebenbei mal neuen Pass für seine Kumpel erstellen.
 
!; +
Steff456 schrieb:
Die Bezahlung der Mitarbeiter signalisiert das ebenfalls.
Ohhh
Das wäre mal interessant. Die kompletten.
Löhne.
Sind die Daten im Darknet öffentlich? Hat wer Zugriff darauf?

neutrongummi schrieb:
Auch wenn Du sagen wir mal einen Herzschrittmacher hättest und in den Daten der Code für den Root-Zugang für diesen Schrittmacher stehen würde? (denn das ist passiert)
Der nächste Termin, wo Du das Passwort für den Schrittmacher ändern lassen kannst ist in 4 Wochen und für 2000 EUR bieten Dir die Hacker an, die Veröffentlichung 5 Wochen zu verschieben.
Zahlst Du? (die Antwort ist natürlich ja)
Natürlich hat der auch ein 5G Modul und eine Sim mit Global Roaming oder?
Wenn du deine Krankenkasse 2 Monate nicht bezahlst wird er abgeschaltet.
Kann das ding nicht 4 Wochen einfach NICHT im WLAN verbunden werden bis zum Arzttermin?


Wolfgang.R-357: schrieb:
vor hundert Jahren sind alle ohne Internet klargekommen...
Und dann sind sie in Die Kutsche gestiegen und 3 Wochen nach Berlin gereist!
 
p-trettin schrieb:
Für mich die andere Frage ist, wie die Gauner potentiell bestraft würden. Das ist halt auch ein Witz.

Nun, die werden entweder befördert, bekommen einen Aufsichtsratsposten bei den Städtischen Versorgungsbetrieben, einer Sparkasse oder aber gehen in die Wirtschaft.
 
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neutrongummi schrieb:
Mal ein Gedankenspiel an alle im Team "Nicht zahlen!!!":
Hätten die Verbrecher 10 Euro gefordert, hättet ihr dann bezahlt? Wenn nein, warum nicht?
Weil man Daten nicht zurückgeben kann.
neutrongummi schrieb:
Wenn ja, hättet ihr bei 100 Euro bezahlt? Wenn nein, warum nicht?
Weil man Daten nicht zurückgeben kann.
neutrongummi schrieb:
Wenn ja, bis zu welchem Betrag hättet ihr bezahlt?
Genau, "hängt von den Daten ab".
Nein, hängt eben nicht von den Daten ab.
Die Idee Erpressern zu vertrauen, dass sie nach der Zahlung wirklich alle Daten löschen ist absurd.
Erpressern vertrauen? Ernsthaft?
neutrongummi schrieb:
In dem Fall ist der Wert der abgeflossenen Daten deutlich (nochmal: DEUTLICH) mehr wert als 2 Mio Euro. Im worst case Milliarden und evtl. sterben sogar Menschen deswegen.
Ja. Einzig sinnvolle Massnahme ist es daher, Ähnlichem in Zukunft vorzubeugen.
Wenn die Daten weg sind ist es zu spät um irgendwas zu tun.
Manche scheinen die Bedeutung von "zu spät" nicht zu verstehen.
Ergänzung ()

neutrongummi schrieb:
Und ich würde dieser Hackergruppe mehr Vertrauen entgegenbringen als der Berliner Regierung.
Ich nicht. Natürlich bei sehr geringem Vertrauen in beide Parteien.
neutrongummi schrieb:
Denn die Hackergruppe hat einen Ruf zu verlieren die tatsächlich Einfluss auf zukünftige Transaktionen hat. Das verstehst Du einfach nicht, oder? Die leben davon, dass man denen vertrauen kann.
So ein Schwachfug.
Als könnten die sich nicht beim nächsten Ding nen anderen Namen geben xD.
Anonyme Hackergruppe.
 
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Syntax_41 schrieb:
Wow. Die Sache ist ja unschön, aber deswegen Berufsausübungsverbote zu fordern ist doch ziemlich unangemessen.

Gute Hacker kommen fast überall rein, wenn sie wollen. KI infiltriert selbst westliche Nachrichtendienste, wenn man sie auf Angriff trainiert und entsprechende Modelle einsetzt.

Zu Beweisen, wer hier Fehler gemacht hat, welche Techniken eingesetzt wurden und welche Lücken ausgenutzt wurden, ist eine sehr komplexe Angelegenheit. Im schlimmsten Fall rollt ein Kopf, der dann woanders eine zweite Chance bekommt. Mehr passiert nicht.

Und das ist auch ok. Die mediale Aufmerksamkeit hat ihre ganz eigenen Folgen. Da muss man niemanden seines Berufs berauben. Finde so eine Haltung in einer freiheitlichen Gesellschaftsordnung vollkommen deplaziert, da Menschen IMMER irgendwo Fehler machen.
 
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Interessanter fände ich jetzt,
wie viele jetzt an Kritischen Schlüsselpositionen den Hut nehmen müssen.

Damit nicht noch weitreichendere Details erbeutet werden.
Durch geziehltes Aufsuchen eben dieser (Ehmaligen) Mitarbeiter.

Die zu viel Wissen haben, und so zur gefahr werden könnten ggf. für den Staat.
 
neutrongummi schrieb:
Auch wenn Du sagen wir mal einen Herzschrittmacher hättest und in den Daten der Code für den Root-Zugang für diesen Schrittmacher stehen würde? (denn das ist passiert)
Kannst du die Aussage irgendwie belegen?
Bitte kein "such selber".
 
Blackhorse79 schrieb:
Wow. Die Sache ist ja unschön, aber deswegen Berufsausübungsverbote zu fordern ist doch ziemlich unangemessen.

Gute Hacker kommen fast überall rein, wenn sie wollen. KI infiltriert selbst westliche Nachrichtendienste, wenn man sie auf Angriff trainiert und entsprechende Modelle einsetzt.

Zu Beweisen, wer hier Fehler gemacht hat, welche Techniken eingesetzt wurden und welche Lücken ausgenutzt wurden, ist eine sehr komplexe Angelegenheit. Im schlimmsten Fall rollt ein Kopf, der dann woanders eine zweite Chance bekommt. Mehr passiert nicht.

Und das ist auch ok. Die mediale Aufmerksamkeit hat ihre ganz eigenen Folgen. Da muss man niemanden seines Berufs berauben. Finde so eine Haltung in einer freiheitlichen Gesellschaftsordnung vollkommen deplaziert, da Menschen IMMER irgendwo Fehler machen.

Gute Hacker kommen nur da rein wo sie Lücken entdecken, gute IT Security kann dir Daten schon so gut schützen das ein Download nicht möglich ist
 
Blackhorse79 schrieb:
60000 Obdachlose,
Und die Hälfte davon in den Bahnen und Bahnhöfen. Weil man zu arm für Auffangstellen ist aber zu sozial für Security in den Bahnen. Wenn man kann, läuft man lieber.
Allein das ist ein Witz.
 
Dr.Pawel schrieb:
Selbst mit verbeamtung und A13 oder 14 völlig unattraktiv. Inzwischen ändert sich das.... Da kommen jetzt mal so an die 200 Bewerbungen auf eine Stelle, was zeigt wie es da gerade in der Wirtschaft rumst! Nur mal so, selbst kleine Beschaffungen brauchen inzwischen über 1 Jahr, wenn es Software (und wehe mit KI..) ist dann könnt ihr alleine für die Sicherheitsprüfung mal locker 6-12 Monate rechnen.
Ganz ehrlich, als jemand der den ÖD kennt: Mit den Strukturen die da teils vorherrschen, wird der ÖD auch weiterhin keine ambitionieren Leute bekommen oder halten können. Die jetztige Schwemme sind primär Leute die entlassen wurden und/oder einfach Jobsicherheit suchen.

Die die etwas bewegen wollen und prinzipiell auch können, gehen dort ein und werden sich beizeiten wieder in der Wirtschaft umsehen.
 
Joe Dalton schrieb:
...aus diesem Grund gibt es sowas wie NIS2 und die darauf basierenden Gesetze zur Umsetzung: Würde man sich an der Stelle Gedanken machen um, was wirklich schützenswert ist und wie das Ziel erreicht werden kann, wären wir schon einen Schritt weiter.

Freiwillig kümmern sich die wenigsten um Sicherheit, da es immer Geld und Komfort kostet. Aber bei persönlicher Haftung bei verantwortlichen Personen hört dann doch der Spaß auf.

An der Stelle stören mich öffentliche Einrichtungen: Die fegt es anders als Firmen nicht vom Markt bzw. der Landkarte, wenn sie es vergeigt haben.

Komfort kostet Sicherheit heute kaum noch, unsere Technik ist schon soweit man muss es nur umsetzen
 
Anti-Monitor schrieb:
Wir mussten alle unsere Passwörter ändern - dass wurde auf jeden Fall direkt erzwungen 🤣
Wie reden hier so viele (nicht nur du) über Passwörter? Haben die keine Fido-Keys oder zumindest so 6-stellige RSA-Hardwarekeys (+Passwort)?
 
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Anti-Monitor schrieb:
Wir mussten alle unsere Passwörter ändern - dass wurde auf jeden Fall direkt erzwungen 🤣
Und dann kleben sie aufm Sticky am Monitor. Alles schon gesehen, darauf hingewiesen und als Antwort: Ich bin ja hier allein im Büro. Und jedes mal wenn sie aus dem Büro gehen, auch kurz, schließen Sie ab ?... Ne hier is ja eh kaum einer. Alles Live erlebt in der Berliner Verwaltung :rolleyes:
Und der typisch deutsche Michel klopft an, macht Tür auf und wenn keiner drinne ist setzt er sich brav vor die Tür in den Wartebereich. :D:daumen:
Mindestens 50% der dort Arbeitenden sind IT-Blindpesen.
 
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