Bewerbungsmappe ?!

Brimbamborum schrieb:
Ich finde ein Foto schon hilfreich. Stelle dir einfach vor, du hättest 100 Mappen wie deine auf dem Tisch und sollst eine geeignete Menge filtern, die man zum Gespräch einladen soll. Da bist du erst einmal froh über jede einigermaßen begründbare Entscheidung, eine Mappe nicht mehr in die Hand nehmen zu müssen.
Das Foto zählt für dich also zu "einigermaßen begründbar" warum jemand raus fällt oder drinne bleibt? Oder hab ich das falsch verstanden? :- o

Sehr ehrlich und menschlich, aber nicht unbedingt das, was man unter einem objektiven Auswahlverfahren versteht...
Es sei denn, man bekommt die (illegale) Vorgabe keine Kackbratzen zu zu lassen ^^
 
Ein Foto erleichtert mir die Arbeit, da ich mich über das Foto leichter an den Inhalt einer Mappe erinnern kann. Für mich sind die Mappen nach 150 Namen deutlich schwerer zu sortieren als nach 150 Fotos. Eine Mappe ohne Foto ist damit mühsamer im Umgang, was vielleicht doch etwas negativ wiegt, aber das wäre eher unbewusst. Gott sein Dank sind es selten so viele.
 
Cr4y schrieb:
Sehr ehrlich und menschlich, aber nicht unbedingt das, was man unter einem objektiven Auswahlverfahren versteht...

Naja, letztendlich spielt das eine Rolle. Das ist ja nunmal so.
Es gibt auch nicht DIE Bewerbungsmappe. Sicher, da wandern irgendwelche DIN-Normen rum, aber ehrlich, das ist doch komplett latte.
Ich hatte mal eine extra danach aufgestellt und hab die dann mal bei drei Leuten angucken lassen und jeder hatte was anderes zu meckern. Der eine will da eine Leerzeile mehr, der andere will das ganze weiter oben und wasweissich.

Die Auswahl ist - sofern sich nicht einer mit vier Hochschulabschlüssen und einer von der Straße (überspitzt dargestellt) - höchst subjektiv.

Da den Geschmack des einzelnen zu terffen ist unmöglich.
 
Brimbamborum schrieb:
Ein Foto erleichtert mir die Arbeit, da ich mich über das Foto leichter an den Inhalt einer Mappe erinnern kann. Für mich sind die Mappen nach 150 Namen deutlich schwerer zu sortieren als nach 150 Fotos. Eine Mappe ohne Foto ist damit mühsamer im Umgang, was vielleicht doch etwas negativ wiegt, aber das wäre eher unbewusst. Gott sein Dank sind es selten so viele.
Ahja, dann hatte ich das nur falsch verstanden... oder du hast es falsch rübergebracht! ;)
 
Ich finde unserer Gegenwertige Gesellschaft wiederwertig, wenn ich sowas schon lese. Auf die Farbe der Bewerbungsmappe acht gegeben... Jau!

Es zählt ja sowieso nur wie viel du labern kannst sonst nichts. Auf Bewerbungsmappen kannste doch schon seit langem scheißen, da eh jeder lügt in seinen Bewerbungsmappen, was ich einfach abartig finde.

Auf wirkliche Leistung, legt auch keiner mehr Wert. Hauptsache viel gelabert gut gelogen und drin biste im Job.

Diese Gesellschaft ist ein einziger Wahnsinn. Ich frage mich, wo das mal Enden wird.
 
Ja, mir gibt diese Gesellschaft auch immer wieder zu denken. Menschen, die in vollkommener Verkennung der Realität an jeder Straßenecke den Untergang unserer Moralordnung wittern, und das mit einer Absolutheit die einen erahnen lässt, was das Wort "Radikalisierung" tatsächlich bedeutet :freaky:

1. Solange du dich nicht gerade mit der Mappe aus Rosa Flausch um die Stelle als Syndikus bewirbst, wird dir kaum ein Personaler bewusst einen Strick aus der Farbe deiner Mappe drehen. Mag sein, das da unterbewusst was läuft, aber das wirst du der Gesellschaft nicht auch noch zum Vorwurf machen, oder?

2. Wer sich in einen Job reinlügt ist - sofern er es überhaupt soweit schafft - noch schneller draußen als er die Einladung zum Vorstellungsgespräch hatte. Du glaubst doch nicht ernsthaft, dass ein erfahrene Recruiter Schwätzer nicht erkennt, wenn er sich mit ihnen unterhält? Um die schlimmsten auszusieben, braucht man noch nicht mal wirklich Erfahrung.

Aber hey - Hauptsache, mal wieder auf die Gesellschaftsordnung gebashed und so - ich unterstelle aufgrund der Emotionalität einfach mal einen persönlichen Hintergrund - für das tatsächliche oder befürchtete eigene Scheitern wenigstens nicht selbst verantwortlich sein müssen.

Solche Leute gibt es auch im Büro. Die machen nichts fertig, aber haben tausend Gründe dafür (während sie diese beklagen machen andere im Team dann oft deren Job). Der Recruiter könnte versucht sein, diese Eigenschaften im Bewerbungsverfahren auszusieben. So ganz ohne die Farbe der Mappe zu beachten.
 
2. Wer sich in einen Job reinlügt ist - sofern er es überhaupt soweit schafft - noch schneller draußen als er die Einladung zum Vorstellungsgespräch hatte. Du glaubst doch nicht ernsthaft, dass ein erfahrene Recruiter Schwätzer nicht erkennt, wenn er sich mit ihnen unterhält? Um die schlimmsten auszusieben, braucht man noch nicht mal wirklich Erfahrung.

Das glaube ich kaum da a) Die meisten Recruiter genauso unfähiger laberköppe sind. und b) die meisten Jobs so simpel sind, dass ich mich frage, warum ich überhaupt studiere

Und ja, das ist unsere verkommene Gesellschaft. Naja einen persönlichen Hintergrund kannste mir, da du nun weist, dass ich studiere, wohl kaum unterstellen. So viele möglichkeiten zur Bewerbung hatte ich da noch nicht :). Die Jobs die ich haben wollte, habe ich bisher bekommen, mit gefälschten Unterlagen, ja da kenn ich mich sogar persönlich aus, da ich selber mal welche durchgesehen habe. Ganz peinlich wird es dann, wenn man bei Fremdsprachenkenntnissen lügt und man den jenigen in der betreffenden Sprache anspricht.

Deine Ignoranz dieses Faktes lässt allerdings darauf schließen, dass du entweder gut mit dieser Wahnsinns Gesellschaft zurecht kommst, also sehr mittelmäßig bist, andererseits, würde man entweder qualifizierte Kritik hören oder gebashe oder frustriert. Stattdessen ist es eine Mischung aus Selbstzufriedenheit und Ignoranz, mittelmäßig lässt sich daraus schließen.

Edit: Hättest du meinen Beitrag aufmerksam gelesen, hättest du die Kritikpunkte, die darin enthalten sind, die ich aber zu faul war in schön zu umschreiben, erfasst.

Da ist wieder so ein Punkt den ich ansprach: Du laberst. Ist es zuviel verlangt in ein paar Sätzen zum Punkt zu kommen, ohne alles in Arroganz und Scheinwissen (Gelaber) zu verpacken?
 
Zuletzt bearbeitet:
daniel1111 schrieb:
a) Die meisten Recruiter genauso unfähiger laberköppe sind. und

Sorry, aber auf dem Niveau will ich echt keine Diskussion führen. Wenn die Jobs sowieso jeder Depp machen kann, wünsche ich dir ein langweilliges, aber umso erfolgreicheres Arbeitsleben. Ich bin raus, bis es wieder was zum Thema gibt.

Im Übrigen habe ich schon einige Monate im Recruiting gearbeitet. Ob das meine Beiträge in deinen Augen jetzt auf- oder abwertet will ich lieber gar nicht so genau wissen :freak:
 
THX, naja langweilig wird es hoffentlich nicht werden, da suche ich mir schon den passenden Job oder werde Selbstständig :)

Tja, aber ich war schon schockiert, was ich in bisherigen Jobs und Praktika feststellen konnte. Die Jobs kann wirklich jeder Depp machen, dazu brauch es höchstens 1 Woche einarbeitung und keine 4 oder 5 Jahre Studium. Zeitverschwendung, dank dieser kranken Gesellschaft

Aha, Recruiter, dann biste ja vom Fach...:lol: mehr sag ich lieber nicht, sonst wirds persönlich
 
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