Bitte um Bewerbungscheck!

Hallo, das Meiste wurde ja schon gesagt.
- Rechtschreibfehler sind genug vorhanden.
- vor "dass" immer ein Koma, vor "das" nicht.
- Im Anschreiben auf schlechte Noten hinweisen, ist wie ein Vekäufer, der sein Produkt schlecht redet.
- definitiv zu lang. Nur eine Seite als Anschreiben nehmen. Wenn Du mehr über Dich erzählen willst, mach eine "dritte Seite" z.B: http://www.bewerbung-tipps.com/bewerbungsunterlagen/dritte_seite.php
- Softskills wie Zuverlässig, Flexibel, usw. Stehen die da, weil es gut aussieht, oder weil Du es wirklich bist. Sowas wird spätestens bei einem Vorstellungsgespräch abgefragt (Was ist für sie flexibel, oder womit haben Sie bisher Ihre Zuverlässigkeit unter Beweis gestellt)

Fazit:
Durchlesen und überlegen, ob DU Dich einstellen würdest. Was könnte einen Personaler an Deinem Anschreiben reizen/gefallen?
 
@Eisholz:
Ich habs markiert, weils groß sein soll, genau. War wohl etwas unglücklich gewählt.
 
BewerberX1 schrieb:
Der korrekte Umgang mit diversen Messwerkzeugen, Abziehern, Schweißgeräten usw. Ist für mich also nichts völlig neues und auch handwerkliches Geschick und technisches Verständnis ist vorhanden.

"neues" muss hier groß geschrieben werden!

BewerberX1 schrieb:
Viele meiner Freunde sind ebenfalls Industriemechaniker bzw. gerade noch in Ausbildung und können mir ausschließlich positives über diesen Berufstand bzw. die Ausbildung berichten.

"positives" muss hier ebenfalls groß geschrieben werden!

Gruß, Eisholz
 
Justin_Sane schrieb:
Ganz ehrlich...als Personaler hätte ich kein Bock das Ganze durchzulesen!
[...]
Wie gesagt...viel zu viel blabla! Würd das direkt mal um 2/3 kürzen bzw. def. auf nur EINE Seite packen!

Richtig. Mehr als eine Seite liest sich niemand durch. Das muss nicht automatisch zur Ablehnung führen, aber genauso gut kann er auch nur seinen Lebenslauf schicken.

Kürzen auf eine Seite, alle für die Bewerbung nicht relevanten Informationen ersatzlos streichen.

Selbst Geschäftsführer mit 20 Jahren Erfahrung bekommen das auf einer Seite hin. Wenn sie überhaupt ein Anschreiben verfassen, deren Vita ist in aller Regel auch so aussagekräftig genug.
 
Wow Danke, dass man da noch so viel findet / verbessern könnte hätte ich nicht gedacht.

Aber einen Einwand habe ich noch, ich hab "sie" und "ihre" immer klein geschrieben da ich es ja generell auf die Firma bezogen habe (also viele Leute). Aber ich werds nun ändern und direkt an den Personalleiter richten / beziehen.

Die ganze Zeit hatte ich nur eine Seite und da haben mir viele gesagt das ist zu wenig^^
 
Hi,

Aber einen Einwand habe ich noch, ich hab "sie" und "ihre" immer klein geschrieben da ich es ja generell auf die Firma bezogen habe (also viele Leute). Aber ich werds nun ändern und direkt an den Personalleiter richten / beziehen.

Nein hast du nicht. Es richtet sich an den Leser, der ist ein "Sie" oder "Ihre".

VG,
Mad
 
Ok, Danke, bin grad am ändern, ist schon besser so, das stimmt.

Aber irgendwie finde ich es leicht hochnäsig nicht den Konkunktiv zu verwenden, z.B. hier:

"Über eine Einladung zu einem persönlichen Vorstellungsgespräch freue ich mich sehr."


Wäre ich Personalleiter würde ich das eher irritiert auffassen, so ungefähr "Wieso bildet der sich ein er bekommt (automatisch) ein persönliches Vorstellungsgespräch"... grade für sowas ist der Konjunktiv doch da, für eine Situation die eintreten kann, aber nicht muss, und ob die mich einladen liegt nicht in meiner Macht.

Wieso ich schon im Anschreiben mich für schlechte Noten rechtfertige? Weil ich nicht will dass das Bewerbungsschreiben nach Gold mit Sahnehäubchen klingt und sie dann beim (normalerweie nachfolgenden) Blick ins Zeugnis die Bewerbung "enttäuscht" zur Seite legen...
Aber ich werds trotzdem so schreiben wie ihr vorgeschlagen habt.
 
Zuletzt bearbeitet:
Hi,

"Über eine Einladung zu einem persönlichen Vorstellungsgespräch freue ich mich sehr."

Hier würde ich aber auch den Konjunktiv lassen.


"Über eine Einladung zu einem persönlichen Vorstellungsgespräch würde ich mich sehr freuen."

Finde ich passend :)

Wieso ich schon im Anschreiben mich für schlechte Noten rechtfertige? Weil ich nicht will dass das Bewerbungsschreiben nach Gold mit Sahnehäubchen klingt und sie dann beim (normalerweie nachfolgenden) Blick ins Zeugnis die Bewerbung "enttäuscht" zur Seite legen...

Wie viele Gebrauchtwagenhändler kennst du, die dir sagen würden "Naja, so wirklich toll isses nicht, ich würde es nicht nochmal kaufen?"

Eben. Die sagen "Der Wagen ist tiptop in Ordnung, dem Alter entsprechend halt". Und am Ende kaufst du ihn.

Du solltest an deiner Einstellung arbeiten: Du bist nicht auf der Welt um dem PErsonalchef einen Gefallen zu tun!

VG,
Mad
 
BewerberX1 schrieb:
Die ganze Zeit hatte ich nur eine Seite und da haben mir viele gesagt das ist zu wenig^^

Mein Dad ist Abteilungsleiter bei der Audi (..ich bezeichne die Firma jetzt einfach mal als Weltunternehmen, das Standards setzt) und da bekommt er vom Personalwesen die aussortierten Bewerbungsunterlagen zugeschoben!

Und da ich mir die ganzen Dinger selbst mal durchgeschaut habe (ich brauchte auch eine Vorlage :D), kann ich dir sagen, dass beim Anschreiben (mehr ist es nicht) nie mehr als eine Seite geschrieben wurde.

Wie gesagt...den Personaler interessiert es schlicht nicht, was da alles steht, wenn er das gleiche im Lebenslauf nochmal vorgekaut bekommt. Im Gegenteil...man könnte sich auch verarscht vorkommen!;)

Und klar schreibt man das:

"Über eine Einladung zu einem persönlichen Vorstellungsgespräch freue ich mich sehr."

Du bist DER MANN für die Firma und kein anderer. Du strahlst Selbstbewusstsein aus, bist von dir und deinen Fähigkeiten überzeugt und bist für die Firma der Arbeitnehmer, auf den sie schon lange gewartet haben!

DAS alles solltest du in deinem Anschreiben deutlich zum Ausdruck bringen - und dich nicht für deine schlechten Noten rechtfertigen! :)
 
Gut, alles klar :)

Nur was mir so tierisch auf den Sack geht ist dass die Firmen lieber Realschüler mit guten-durchschnittlichen Noten einstellen als einen mit Abitur oder Fachhochschulreife mit eher schlechteren, obwohl letzterer in der Regel VIEL mehr kann, es ist einfach so.

Realschule ist da ein Pippifax dagegen, ich kenne viele Realschüler die in Englisch ne 2 im Zeugnis hatten aber kaum einen sinnvollen und fehlerfreien Satz Englisch sprechen können, gleiches in Deutsch, nur beim schreiben.

Und in Mathe ist es noch übler, der Realschüler muss Formeln nur anwenden, sprich Variablen durch Zahlen ersetzen, auswendig können muss er die natürlich auch nicht, dafür gibts Formelhefte. Wir dagegen mussten alle Formeln auswendig können und diese dann ewig-kompliziert herleiten, beweisen usw, was ein unnötiger Krampf.

Oder Englisch, da hatte ich in Kl. 12 magere 4 Punkte, warum?
Weil wir da nur langweilige Bücher gelesen haben, wärens wenigstens Sachbücher oder so gewesen, aber nein, irgendwelche Romane und Geschichten von 1683, der Müll hat mich 0 interessiert, in den Arbeiten gings dann zu 3/4 auch nur darum, sprich obwohl dein Englisch gut-sehr gut ist hast ne schlechte Note im Zeugnis stehen. In Kl. 13 hatte ich dann plötzlich glaub 12 Punkte in Englisch, weil ich in der Übersetzung ne glatte 1 hatte, da mein Englisch und Vokabularschatz wirklich sehr gut ist.
Aber wenn dann ein Personalleiter meine 4 Punkte in Kl. 12 sieht denkt der sofort "der kann ja kaum Englisch, nichts für uns", das ist doch scheiße. Meine guten Punkte in E. stehen nirgends vermerkt, da ich nach der 12. aufgehört habe (Probleme in Mathe und Physik).
Und wenn ich dann in einem Vorstellungsgespräch erzähle dass ich in Kl. 13 am Ende 12 Punkte in Englisch hatte, aber leider kein Zeugnis dafür weil ich das Jahr wegen anderen Fächern nicht geschafft hätte, dann denken sie ich will sie verarschen.

Die Personalleiter denken halt anscheinend über einen Gymnasiasten mit eher mittelmäßigen-schlechten Noten "der kann nix" und über einen Realschüler mit 2en "wow, der war ja gut und kann viel".

Das Schulsystem in Deutschland ist einfach beschissen, von den Unterschieden im Anforderungsgrad von Bundesland zu Bundesland fang ich jetzt mal garnicht an, das ist ja ein noch größerer Witz. Die sollen das mal endlich alles einheitlich, gleich und gerecht machen. Abitur ist in Bayern und BW anscheinend ja viel schwerer als in Hessen oder Sachsen, dann kann ich mit FH-Reife nur in manchen Bundesländern studieren, in manchen nicht, Himmel...
 
Zuletzt bearbeitet:
Du jammerst hier ganz schön rum...ganz ehrlich! :)

Glaubst du allen ernstes, dass es den Personaler interessiert welche Schule schwerer ist und aus welchen Gründen auch immer Bewerber XY nur 4 Punkte in Englisch hat? Mitnichten...das ist dem so was von Wurst und auch "irgendwelche" Erklärungsversuche hat der genauso wenig Lust!

Nochmal..mach dich im Anschreiben interessant: Wieso ausgerechnet du der Geeignete für den Job bist (such dir Schlagwörter aus der Stellenanzeige heraus und beziehe dich auf diese), was dich qualifiziert, wieso die Firma nicht an dir vorbei kommt usw.usf.!

Rumjammern - nichts anderes machst du im vorigen Post - ist aber def. der falsche Weg!

Nicht böse gemeint! :)
 
Du machst dir einen viel zu großen Kopf mit den Noten, das ist gar nicht nötig.
Ich hab die schon mehrfach die Erfahrung gemacht, dass Noten eher zweitrangig sind wenn der Rest stimmt.
 
Justin_Sane schrieb:
Du jammerst hier ganz schön rum...ganz ehrlich! :)

Ich weiß. Ganz unbegründet ist mein Gejammer aber trotzdem nicht.

Glaubst du allen ernstes, dass es den Personaler interessiert welche Schule schwerer ist und aus welchen Gründen auch immer Bewerber XY nur 4 Punkte in Englisch hat? Mitnichten...das ist dem so was von Wurst und auch "irgendwelche" Erklärungsversuche hat der genauso wenig Lust!

Kann ich nicht nachvollziehen, schließlich sollte der Personaler doch schauen dass er die nach Möglichkeit "besten" Leute findet, also sollte es ihn sehr wohl interessieren wie man zwei unterschiedliche Schulen von den Anforderungen her in Relation setzen muss, und nicht nur Stumpf auf die Noten gucken.

Irgendwann gründe ich eh meine eigene Firma, mache alles besser und werde Milliardär! :D
 
BewerberX1 schrieb:
Wäre ich Personalleiter würde ich das eher irritiert auffassen, so ungefähr "Wieso bildet der sich ein er bekommt (automatisch) ein persönliches Vorstellungsgespräch"... grade für sowas ist der Konjunktiv doch da, für eine Situation die eintreten kann, aber nicht muss, und ob die mich einladen liegt nicht in meiner Macht.
Du bist ein sehr mitteilungsbedürftiger Mensch...

Warum genau, soll man gerade dich nehmen? Das teilst du in deinem Anschreiben den Lesenden (m/w) gar nicht mit.

Als Tipp: Wenn du dir etwas kaufen möchtest, was muß der Gegenstand (z.B. Handy) dir bieten, damit du dein Geld auch tatsächlich dafür ausgibst? Genauso baust du auch bitte dein Anschreiben auf. Zeige den Lesern, warum man gerade dich für die Azubistelle einstellen sollte, sonst suchst du in 10 Jahren noch...
 
BOP-Personal schrieb:
Warum genau, soll man gerade dich nehmen? Das teilst du in deinem Anschreiben den Lesenden (m/w) gar nicht mit.

Finde ich schon, ich hab die Sachen weswegen sie genau mich nehmen sollen mal kursiv markiert.
Was soll ich sonst denn noch groß schreiben, ich will auch nichts vorlügen (müssen)...

Also hier jetzt mal meine "finale" Version, hab möglichst viele Tipps hier der Leute beachtet (die ich auch für sinnvoll hielt). Danke nochmal, hat mir wirklich geholfen und ich finde sie nun auch besser. Den Bezug zur Firma bau ich dann noch individuell ein. Mensch, auf die Idee hier zu fragen hätte ich auch mal früher kommen könnnen... mehrer Meinungen sind halt immer besser als eine.


Bewerbung um eine Ausbildungsstelle zum Industriemechaniker betreffend Ihrer Stellenausschreibung vom XXXXX in der Ausbildungsstellenbörse der Bundesagentur für Arbeit
(www.jobboerse.arbeitsagentur.de).




Sehr geehrter Herr XXXX,

mit großem Interesse habe ich auf der oben genannten Internetseite gesehen, dass Sie eine Ausbildungsstelle zum Industriemechaniker anbieten.
Hiermit möchte ich mich um diese Ausbildungsstelle für das Jahr 2011 bewerben.

Den Beruf des Industriemechanikers strebe ich an, da ich mich schon immer sehr für den Metall- und Technikbereich interessiere. So überhole ich unter anderem seit mehreren Jahren Motorradmotoren für Dritte als Dienstleistung. Im korrekten Umgang mit diversen Messwerkzeugen, Abziehern, Schweißgeräten und anderen Werkzeugen bin ich also geübt und auch handwerkliches Geschick und technisches Verständnis bringe ich mit.

Ich habe mich ausführlich über diesen Beruf informiert und bin zu dem Entschluss gekommen, dass dieser, mit anschließenden Weiterbildungen, mein berufliches Ziel ist. Viele meiner Freunde sind ebenfalls Industriemechaniker oder gerade noch in Ausbildung und können mir durchweg positives über diesen Berufsstand und die Ausbildung berichten. Für den Beruf des Industriemechanikers sprechen für mich vor allem die Zukunftssicherheit, die Fort- und Weiterbildungsmöglichkeiten sowie die in der Regel abwechslungsreichen Tätigkeiten.

Bis zum XXXXXleistete ich meinen Zivildienst beimXXXX im Bereich der Hausmeistertätigkeiten ab.

In der Zwischenzeit arbeitete ich bei diversen Firmen, auch im Metallbereich, um einen Einblick in das praktische Berufsleben zu bekommen. Auch hier wurde mir klar, dass ich diese berufliche Richtung einschlagen werde.

Ich beendete letztes Jahr meine Schullaufbahn mit der Erlangung der Fachhochschulreife.
[Für einen Beruf wo normalerweise Realschule oder gar Hauptschule ausreicht spricht das schon für mich imho]
Trotz meiner nicht immer guten Noten bringe ich alle schulischen Kenntnisse für diese Ausbildung mit.

Zu meinen Stärken zähle ich eine hohe Flexibilität und Zuverlässigkeit, einen
guten kollegialen Umgang sowie das Bestreben meine Arbeiten immer wie gefordert und mit vollem Einsatz zu erledigen. Dies wurde mir auch während meines Zivildienstes hoch angerechnet.


Ich bin mir sicher, dass Sie mir eine qualitativ hochwertige und zukunftsorientierte Ausbildung bieten können und würde mich freuen, in naher Zukunft in Ihrem Betrieb mitarbeiten zu dürfen.

Damit Sie sich ein besseres Bild über meine Person und Arbeitsweise machen können, stehe ich zudem gerne für ein Praktikum zur Verfügung

Ich würde mich sehr freuen Sie in einem persönlichen Vorstellungsgespräch von mir überzeugen zu dürfen.

Für eventuelle Rückfragen stehe ich natürlich jederzeit bereit.



Mit freundlichen Grüßen



XXX



Anlagen: Lebenslauf; Zeugniskopie


Bitte bei evtl. Zitaten gespoilert lassen, muss man ja nicht unbedingt über google finden...
 
Zuletzt bearbeitet:
Schon besser, als der Eingangstext, kann aber noch ein bisschen geändert und komprimiert werden.

Das:
"die Fort- und Weiterbildungsmöglichkeiten"
Kannst du im Vorstellungsgespräch zur Sprache bringen.

Diesen Text:
"[Für einen Beruf wo normalerweise Realschule oder gar Hauptschule ausreicht spricht das schon für mich imho]
Trotz meiner nicht immer guten Noten bringe ich alle schulischen Kenntnisse für diese Ausbildung mit."

komplett streichen.

Diesen Text:
"Ich habe mich ausführlich über diesen Beruf informiert und bin zu dem Entschluss gekommen, dass dieser, mit anschließenden Weiterbildungen, mein berufliches Ziel ist. Viele meiner Freunde sind ebenfalls Industriemechaniker oder gerade noch in Ausbildung und können mir durchweg positives über diesen Berufsstand und die Ausbildung berichten. Für den Beruf des Industriemechanikers sprechen für mich vor allem die Zukunftssicherheit, die Fort- und Weiterbildungsmöglichkeiten sowie die in der Regel abwechslungsreichen Tätigkeiten."

wandelst du mal bitte um in:
"Ich habe mich ausführlich über Ihr Unternehmen informiert und bin zu dem Entschluss gekommen, dass Sie mir eine qualitativ hochwertige und zukunftsorientierte Ausbildung bieten können und würde mich freuen, in naher Zukunft in Ihrem Betrieb mitarbeiten zu dürfen."
 
Zuletzt bearbeitet:
Also ich habe mir jetzt nicht alle Verbesserungen durchgelesen aber was mir so aufgefallen ist:


Du schreibst:

Ich habe mich ausführlich über diesen Beruf informiert und bin zu dem Entschluss gekommen, dass dieser, mit anschließenden Weiterbildungen, mein berufliches Ziel sein soll. Viele meiner Freunde sind ebenfalls Industriemechaniker bzw. gerade noch in Ausbildung und können mir ausschließlich positives über diesen Berufstand bzw. die Ausbildung berichten. Vor allem sprechen mich die Zukunftssicherheit, die Weiterbildungsmöglichkeiten und die in der Regel abwechslungsreichen Tätigkeiten sehr an.



Hier schreibst du quasi 2x, dass du dich weiterbilden möchtest. Das würde ich auf jeden Fall kürzen.

Dann an sich zum Umfang (ich habe bis vor einer Woche die Technikerschule besucht und hatte dort auch Bewerbungstraining):

Alles sollte auf eine Seite passen weil kein Personaler hat Lust sich so viel durchzulesen um sich einen ersten Eindruck zu verschaffen.


Was mir sonst noch aufgefallen ist das du gleich auf deine schlechten Noten aufmerksam machst. Das könnte dazu führen dass deine Bewerbung gleich auf dem Stapel abgelehnt landet bevor überhaupt jemand dein Zeugnis anschaut.

Auch den Vergleich mit dem Mathe find ich fürchterlich da es sich wie eine Ausrede anhört.
Weiter vergleichst du Gymnasium mit der Fachhochschule was vom Niveau her nicht Sinnvoll ist und auch nichts in einer Bewerbung zu suchen hat.


Die Message die du rüber bringen willst ist gut aber wie gesagt kürze das ganze noch ein wenig und Bring nur deine Stärken ein. Die Personaler müssen nach dem lesen der Bewerbung denken du bist das was Sie suchen.

Viel Erfolg !!
 
@ GOPL:

Ja Danke, hab die Sachen noch beachtet.

Mittlerweile siehts auch ganz gut aus mit Angeboten.

Trotzdem find ichs irgendwie scheiße dass man da in Deutschland den Ausbildungsstellen so hinterherrennen muss, und die Firmen halten es in 50% der Fälle nichtmal für nötig wenigstens eine Absage zurückzuschicken, und wenn doch dann immer mit den gleichen erlogenen Ausreden "Wir haben schon jemand anderes".
Ruft man dann aber unter anderem Namen paar Tage später an und erkundigt sich nach der Stelle heißt es plötzlich "Ja ist noch frei, einfach bewerben", da könnte ich dem Gegenüber schon durch den Hörer in die Fresse schlagen, die sollen doch froh sein dass sich überhaupt Leute melden, dann braucht man die Bewerber doch nicht noch so anzulügen sondern soll ganz ehrlich antworten, z.B. "Ihre Qualifizierungen genügen uns nicht" o.ä.

Ich denk da auch an die anderen Leute, was macht einer der nur einen mittelmäßigen-schlechten Hauptschulabschluss hat und 100 Bewerbungen schreibt und 100 Absagen bekommt, sowas ist doch extremst demotivierend und zermürbt auch den härtesten Charakter, hier sollte der Staat mal mehr eingreifen, staatliche Ausbildungen anbieten, sodass JEDER Jugendliche in Deutschland der wirklich will die Chance dazu hat eine Ausbildung zu machen! Kein Wunder dass wir so viele Hartzer haben.
 
Zuletzt bearbeitet:
Staatliche Ausbildungen gibt es doch an jeder Berufsschule :confused_alt:

Dass viele Unternehmen - vorsichtig gesagt - kommunikative Defizite im Bewerbungsprozess haben, steht für mich außer Frage. Dein persönliches Wohlbefinden wird aber niemals Maßstab deren Handelns sein, und daran finde ich im Grundsatz nichts falsches. Auch wenn es nicht so ablaufen sollte wie bei dir, dass falsche Begründungen gegeben werden oder - noch schlimmer - gar nicht abgesagt wird.
 
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