News Breitbandausbau: Frühere Freigabe der 700-MHz-Frequenzen gefordert

Gandalf2210 schrieb:
Kann ich denn LTE Frequenzen einfach so vergeben wie ich lustig bin? Wie unterstützen das denn die Handys? Oder können die alles von 500mhz bis 3 GHz?

Nicht ganz. Siehe mal hier da sind die Frequenzen aufgeschrieben: http://de.wikipedia.org/wiki/E-UTRA

Am häufigsten werden bei uns 800, 1800 und 2600 MHz verwendet. 900 und 2100 MHz werden zur Zeit noch von 3G benutzt, dürfte in den nächsten Jahre jedoch ebenfalls vermehrt für 4G benutzt werden. Und eben, 700 MHz dürfte ebenfalls ergänzend öfters verwendet werden.

LTE ist da schon äusserst flexibel. :-)
 
dealy_23 schrieb:
Und was bringen uns diese Geschwindigkeiten im Mobil-Bereich, wenn nach spätestens 10GB gedrosselt wird? Da sollten unsere Provider langsam mal was machen!

Es gibt auch gute Beispiele, Hybrid von der Telekom zum Beispiel.
 
Wenn mich das nur nicht wegen dem Raubrittertum bei DVB-t so aufregen würde, erst kommen die Kabelanbieter und verhindern den Ausbau von DVB-t, Evolution gleich Null auch wenn es rtl mit viseo mal in h264 versucht hatte. die gleichen Kabelanbieter wollen aber dick Geld von den Ör für die Einspeisung von Hd Sendern , obwohl das Kerngeschäfts mittlerweile doch schon fast mehr der Isp sein dürfte.
Dann gibt DVB-t2 was ebenfalls ausgebremst wird, da die Gier nach Frequenzen so groß ist,dass erst mit Hevc DVB-t2 terrestrisches Hd nach Deutschland d kommen dürfte . Die Wirtschaft war sich einig und der Kunde schaut in die Röhre und wartet ewig, zusätzlich hat der Kunde Sondermüll Zuhause, weil er sich wieder nen Receiver oder am besten gleich ein neues Gerät kauft..
 
Sinnfrei schrieb:
Niemand braucht noch ein weiteres Drossel-Funknetz. Baut lieber FTTH mal ordentlich aus.

BrainOtocho hat's eigentlch grade gesagt, Ausbau kostet. Und wenn dann FTTH da is, will's keiner haben weil die Technik neu ist und die Anbieter etwas mehr als 3 Euro 50 dafür haben wollen, da die Kosten für den Ausbau ja auch wieder rein müssen.
 
Kenshin_01 schrieb:
Denke mal, das sich die drosseln dann im Laufe der Zeit gibt. Irgendwann irgendwie irgendwo werden die Netzbetreiber einsehen, dass sie damit mehr weiter kommen.

Die zusätzliche Bandbreite wird nicht für den normale Endkunden genutzt. Bereits jetzt sind knapp 20% der Volumen im Mobilfunknetz von M2M-Diensten (Autos, LKWs usw usf) genutzt. Ich kenne den Forecast eines deutschen Mobilfunk Unternehmens für die nächsten 3 Jahre, der ist gewaltig. Die Volumen werden ggf steigen, aber nicht abgeschafft werden. Wird ehr darauf hinauslaufen, dass es mehr Services wie Spotify bei der Telekom gibt. Also die Netzneutralität untergraben wird.
 
@ Gandalf
Die Endgeräte müssen die neuen Frequenzen auch unterstützen. Soll heißen, du benötigst neue Geräte
 
Das mit DVB-T ist ja nur ein teil der da wegfällt ein teil ist ja auch noch im VHF bereich soweit ich weis.
Viel schlimmer ist es das alle funkmikrofone wieder umziehen müssen dabei sind sie erst umgezogen.
 
Dass DVB-T abgeschaltet wird finde ich nicht schön weil ich dann meine bestehende Gerätesammlung erneuern oder zumindest ergänzen muss.

Zumal ich nicht sehe was ich im Gegenzug dafür bekomme. LTE für Handy? Kann ich nicht nutzen weil mein Mobilfunkprovider dafür keine Infrastruktur hat. Andererseits hatte ich nie das Gefühl HSPA wäre der Flaschenhals.
 
BrainOtocho schrieb:
Komplettzitat entfernt

Donnerwetter. Der Ausbau in Neubaugebieten ist teuer? Da sollten ja schon alle Leerrohre liegen. Wenn du das Kabel durchziehen als teuer empfindest, wird die Neuverlegung auf dem Land für dich wohl als nicht finanzierbar gelten oder?

In 30 Jahren ist das Leben auf dem Land Geschichte :(
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator: (Komplettzitat entfernt)
@VAG-Freak
Nach DVB-T kommt DVB-T2 :p

So macht man mit der Umstellung ganz viel nutzbare Elektronik zu einem Haufen Elektroschrott.
 
Also bei dem inzwischen jahrzehnte anhaltenden "Glasfaser ist zu teuer"-Gejammer - in den letzten zwei Jahrzehnten hätte man die Kosten mit Sicherheit wieder reingeholt, zumal mit einem garantierten schnellen Netz auch mehr Menschen aufs Land gezogen wären, wie beispielsweise selbständige oder Zu-Hause-arbeitende Webentwickler o.ä.... denk ich mir zumindest.

Ich kann diesem ganzen Funk-Wahn nichts abgewinnen....
 
BrainOtocho schrieb:
Ich nehme an, dass du dich noch nie ernsthaft mit dem Ausbau der privaten Anbieter auseinandergesetzt hast oder? Ich arbeite für einen kleinen Netzbetreiber im Kölner Raum und es wird sehr viel Geld in den Ausbau gesteckt. Bei uns wird gerade in Neubaugebieten der Ausbau voran getrieben. Das Problem: Das Ganze kostet einfach sehr viel Geld. Und man kann einem Unternehmen nicht vorwerfen wirtschaftlich arbeiten zu wollen. Natürlich werden dann erst mal Gebiete ausgebaut, wo man sich einen möglichst hohen Ertrag zu möglichst kleinen Kosten verspricht. Die 500 Seelen-Dörfer können nunmal nicht den 200Mbit Ausbau erwarten, wenn man am Ende nur 150-200 Anschlüsse verkauft. Das rechnet sich hinten und vorne nicht. Zumal es dort vielleicht schon eine mehr schlechte als rechte Versorgung gibt. Vielleicht kommen nur 3 Mbit an, aber wie gesagt, ein Ausbau für mehr Bandbreite ist sehr teuer und über Kabel oft gar nicht realisierbar. Wenn der Ort nur über wenige KVZ´s verfügt (die Kästen am Straßenrand) bringt auch ein Ausbau auf VDSL wenig. Dann werden zwar die Pakete in Echtzeit entstört, aber die Leitungsdämpfung auf der letzten Meile ist dann oft einfach zu hoch. Es müssten also mehr KVZ´s aufgestellt werden, was die Kosten wieder in die Höhe treibt. Die beste Alternative wäre da einfach ein Funknetz. Und kann das mit Frequenzen funken, die viele erreichen lohnt sich auch der Ausbau. Wird es wirtschaftlich attraktiv, kommen die Unternehmen von ganz alleine.

Da bin ich ganz deiner Meinung. Im Anschluss dann die tausenden Kunden auf die eine Zelle hängen, die dann grundsätzlich überlastet ist, wen störts die haben ja eh alle nur 5GB Volumen. Am Ende resultiert daraus kein Vorteil für den Kunden, schnelle oder besser gesagt, ausreichende Internetbandbreite schon gar nicht, aber wir haben wirtschaftlich gearbeitet. Ach ja zum Verständnis: Wirtschaftlichkeit bedeutet bei uns Millardengewinne, warum als investieren?
 
VAG-Freak schrieb:
was passiert dann mit DVB-T?

Es stirbt und sämtliche Geräte, die DVB-T unterstützen werden nutzlos.
Dann können die Mobilfunkanbieter mehr Bandbreite nutzen um ihre Kunden mit noch mehr Extra"volumen"Angeboten zu schröpfen.
Glaube nicht dran, das sich das in den nächsten Jahren ändern wird.
 
Lemiiker schrieb:
Hier wird gar nicht erwähnt, warum die Freigabe erst ab 2018 erfolgen soll. Das 700 MHz Band wird bisher vom DVB-T belegt. Die ersten Geräte mit dem Nachfolger-Standard DVB-T2 kommrn aber erst Ende 2015/Anfang 2016 auf den Markt. 2 Jahre Unstellungszeit sind absolut nötig und wenn man es mit anderen Bereichen vergleicht, sogar kurz.

Das ist nicht "kurz", das ist katastrophal! Sollen jetzt die Leute schon wieder alle ihre Fernseher wegschmeißen, nur weil sie vor ein, zwei Jahren ein aktuelles Modell ohne DVB-T2 gekauft haben? Die spinnen doch!
 
BrainOtocho schrieb:
DVB-T hat sich einfach nicht genug durchgesetzt. Das sieht man auch an den Überlegungen der privaten Sender ihre Übertragung darüber einzustellen.

diese "Überlegungen" sind rein finanzieller Natur. Den Privaten brechen ihre Einnahmen weg, weil sie es mit der Werbung übertrieben haben. Gier fressen Hirn auf.

Und zu "nicht durchgesetzt" kann man nur sagen, daß knapp 20 Prozent aller Haushalte DVB-T fürs Fernsehen nutzen. Bezieht man mobile Geräte mit ein, nähert man sich den 30 Prozent an. Von wegen nicht durchgesetzt!
 
h00bi schrieb:
DVB-T fällt dann weg? Stört mich zwar nicht, aber krass find ichs trotzdem. Soll ja die "Grundversorgung" sein.

Nun ja, direkt "wegfallen" tut es nicht, es soll ja durch DVB-T2 ersetzt werden. Jedoch muss man nun als Anwender alles erneuern und auch das Angebot wird wohl deutlich reduziert werden.

Bei uns im Haus z.B. gibt es kein Kabel, da das Haus zu schlecht verkabelt ist... Also bleibt nur IP-TV von einem der Anbieter oder eben DVB-T.
 
Wolfsrabe schrieb:
Also bei dem inzwischen jahrzehnte anhaltenden "Glasfaser ist zu teuer"-Gejammer - in den letzten zwei Jahrzehnten hätte man die Kosten mit Sicherheit wieder reingeholt, zumal mit einem garantierten schnellen Netz auch mehr Menschen aufs Land gezogen wären, wie beispielsweise selbständige oder Zu-Hause-arbeitende Webentwickler o.ä.... denk ich mir zumindest.

Ich kann diesem ganzen Funk-Wahn nichts abgewinnen....

Das mit Glasfaser hatten wir nach der Wiedervereinigung schon mal. Als die neuen Bundesländer neu verkabelt wurde kam natürlich nur das teuerste vom teueren in Frage, also Glasfaser. Dann ging der Zug in Richtung DSL und damit war die Investition verloren.

Jetzt soll die Telekom xxxxxx EUR für Glasfaser investieren aber wenn es darum geht xxx EUR zu investieren um sein Haus glasfasertauglich zu machen ist es natürlich auf einmal viel zu teuer und DSL gut genug.

Verfolge die Entwicklung und manchmal habe ich das Gefühl die Funktechnik könnte sich eventuell soweit entwickeln dass Kabel für die letzte Meile irgendwann mal ganz aussterben könnte. Keine Ahnung ob das jemals wirklich gelingen wird aber falls doch, dann würde ich mir wünschen ich hätte nicht so viele Kabel, ob Kupfer oder Glasfaser verbuddelt.
 
core2e6300 schrieb:
Wo steht, dass DVB-T dann nicht mehr funktioniert?
DVB-T benutzt mehrere Frequenzen und 700 MHz ist nur ein Teilbereich davon:
Frequenzband 177,5–226,5 MHz
Frequenzband 474–786 MHz
Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/DVB-T

Bringt aber wenig wenn die Sendestationen für DVB-T ab 2016 abgeschaltet werden.

Klassikfan schrieb:
Das ist nicht "kurz", das ist katastrophal! Sollen jetzt die Leute schon wieder alle ihre Fernseher wegschmeißen, nur weil sie vor ein, zwei Jahren ein aktuelles Modell ohne DVB-T2 gekauft haben? Die spinnen doch!

Es wird voraussichtlich sogar noch schlimmer. Auch alle die sich einen DVB-T2 fähigen Receiver gekauft haben dürfen sich dann schon wieder einen neuen kaufen. Denn im Gegensatz zum internationalen DVB-T2 Standard soll in Deutschland nicht H.264 sondern HEVC genutzt werden. Der ist zwar effizienter, aber erfordert nochmal neue Geräte.

Wie es z.B. bei den 2015er Samsung TVs aussieht weiß ich nicht.
 
Das schöne ist, ja dass bei DVB-T gerade die Inhalte Anbieter auch die DSL Bandbreite plündern, weil sonst die Anzahl der DVB-T Kanäle zu wenig sind.
 
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