Stinger schrieb:
Es geht irgendwie kaum einer aufs eigentliche Problem ein, dass das System langsamer wird je laenger der Rechner laueft. Alle muessen sofort SSDs hier verkaufen.
die SSD kam doch für den TE erst in Frage als er in Post 30 darauf hingewiesen wurde, das sein Systemlaufwerk schon überfüllt ist.
er hat noch 5GB frei. Dann kam er selber und wollte sich eventuell eine SSD zulegen. Warum auch nicht?
Was willst du denn bezwecken. falsch macht er damit garantiert nichts. seine HDD schreibt im schnitt nicht mehr wie 51MB/s. in spitzen max. 66MB/s. Die Zugriffszeit(12,6ms) ist auch nicht die beste. natürlich läuft ein system mit solch einer platte auch. aber wenn der platz eh zu knapp geworden ist, ist es doch nicht falsch ihn zu einer neuen Festplatte zu raten. auch macht eine SSD sinn. er bekommt dadurch einen immensen sprung in Sachen gefühltem leistungszuwachs.
man könnte jetzt auch stundenlang mit ihm probieren, die leistungsbremsen auszumerzen. man könnte auch empfehlen eine einfache neuinstallation zu machen und das Problem wär komplett gelöst.
du hast auch recht, das 5000 Betriebsstunden nicht allzuviel sind. allerdings sind 5000 einschaltzyklen auch nicht wenig und wohl wichtiger als die reine Laufzeit.
du hast auch recht was einige Posts hier betrifft. allerdings hast du auch unrecht, was das abschalten des virtuellen Arbeitsspeichers angeht. da gibt es Programme die ihn dringend vorschreiben. genauso gibt es Programme die ihn eigentlich nicht brauchen sich aber nicht nutzen lassen, wenn keiner da ist. also kontraproduktiv. einzig das verkleinern/bestimmte größe festlegen des virtuellen Arbeitsspeichers wäre ne Option.
wobei ich der Meinung bin, das abschalten eh nichts bringt.
da aber hier sowieso noch ein einigermaßen aktuelles System zum Einsatz kommt, würde ich mir garnicht die mühe machen, da nochmal alles neu zu installieren. ne aktuelle 1TB HDD kostet ab 54€. wenn 500GB ausreichen gibt's die ab 42€. und ne 120/128GB SSD gibt's mittlerweile ab 75€. wobei die SSD wohl die sinnvollste Option für diesen rechner darstellt.
da hier ja ein Phenom II X4 955 verbaut ist, ist auch das Minimum an Bord ein AM2+. diese hatten durch die bank weg SATA-Controller. meist haben die sogar nur noch einen IDE-anschluss.
also bietet es sich hier richtig an, die systembremse richtig zu lösen und nicht mit langwierigen rumdoktern nur halb. gerade deshalb, weil der TE ja auch nicht abgeneigt ist, sich eine SSD zuzulegen.
nur mal so nebenbei, wann hast du das letzte mal mit einer IDE-Festplatte gearbeitet. die letzte die ich kenne flog im Januar aus dem officerechner eines Nachbarn. sie funktionierte. das System war sowieso nicht das schnellste. aber allein das gesicht des Nachbarn, als ich meinen rechner einschaltete, lies mich grübeln ob er nicht auch eine SSD bräuchte. als ich ihm sagt, das sich sein langsamer rechner mit Athlon X2 4200+ durch den einbau ein 75€ günstigen SSD genauso verhalten würde, kam sofort kaufen, kaufen, kaufen
xvan schrieb:
Ist es eigentlich schlimm wenn ich die Festplatte einfach nur ins Gehäuse lege?
die SSD mit Klebeband irgendwo im rechner fixieren reicht. die HDD würde ich schon fest eingebaut lassen
xvan schrieb:
Und wie ich sehe gibt es die ssd bei Hardwareversand zu einem guten Preis. Kann man die dann einfach zu einen Shop von denen orden und dort bezahlen und ggf Versandkosten sparen?
wenn du in münster wohnst.
xvan schrieb:
Wie sieht das aus mit Defragmentieren bei SSds? Ich meine da irgendwo mal was gelesen zu haben.
das sollte man nicht machen.