News Bundesnetzagentur: Wann DSL-Anschlüsse zugunsten von Glasfaser abgeschaltet werden

br3adwhale schrieb:
Aber pauschal quasi ein Backup abschalten?
Du hättest während der Situation in Berlin nichtmal 1000 Glasfaserhaushalte an das "Backup" angeschlossen bekommen, bevor der Strom wieder da war. Und ja, der DSL Verteiler in der Straße hat Batteriepuffer, aber nach einigen Stunden ist der auch leer.

Die Einspeisung aus der Vermittlungsstelle wäre übrigens ebenfalls ausgefallen, dann wären auch keine Notrufe möglich gewesen.

Vielleicht sollte man mit der Rest-Akku Kapazität im Smartphone etwas cleverer umgehen, als aus Langeweile wegen dem Stromausfall doomscrolling auf Insta zu betreiben, wenn man sich Sorgen um die Notrufmöglichkeiten macht.
 
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Conqi schrieb:
Ziemlich teures Backup. Zumal der einzige nennenswerte Schadensfall das Durchtrennen der Glasfaser ist und die DSL-Kabel liegen oft genug direkt daneben und sind dann auch hin.
Wir habe im letzten Frühjahr endlich unserer Glasfaser-Anschluss bekommen und seitdem bereits zwei längere Ausfälle im kompletten Ortsteil (das erste Mal über 24 Stunden, das zweite Mal über 60 Stunden).

Bereits jetzt eine längere Gesamt-Ausfallzeit als in über 20 Jahren DSL... hoffentlich sind das nur Anlaufschmerzen und wiederholt sich nicht mehr.

Zum Glück konnte ich in beiden Fällen noch auf meinen DSL-Anschluss wechseln, dessen Vertragsablauf noch dauert.
 
Was für ein Wahnsinn wieder. Also sollen 80% Verfügbarkeit für Glasfaser ausreichen, um abzuschalten? Und die übrigen 20% brauchen dann kein Internet mehr oder was?

Sowieso sind wir davon wohl noch lange entfernt. Hier bei mir in der Straße wurde Glasfaserausbau anscheinend noch nicht mal geplant (in einer Großstadt!), bei meinen Eltern waren schon vor Jahren die Provider von Tür zu Tür, um Verträge abzuschließen, aber bisher wurde nicht mit dem Ausbau begonnen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Gnah schrieb:
aktuelle Kabel Gigabitleitung?
Von deren Gigabitvertrag, der rund 60% teurer ist, mal ganz zu schweigen. Aber wenigstens wollte man so nett sein und mir die 70€ Bereitstellung erlassen.
Bitte Listenpreise mit Listenpreise vergleichen und Aktionstarife mit Aktionstarifen.
Dann sieht die Rechnung plötzlich völlig anders aus.
 
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Und dann sitz ich hier in der Mietwohnung, wo die Telekom Glasfaser ausbauen wollte aber der Vermieter abgelehnt hat 🙄
 
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Oh Gott, hier sind wieder viele Insider unterwegs die alle Regularien kennen und alles hätten viel einfacher machen können. Nicht dass ich es besser könnte aber ich tue wenigstens nicht so...

Man versteht mal wieder nicht was Förderung ist und was das bedeutet...

Dann kennt man den Unterschied zwischen Anträgen, Genehmigungen und ich mach mal eben nicht...

Dann kennen augenscheinlich manche den Unterschied zwischen Hauptkabel, Verzweigekabel geschweigeden Pipe und der eigentlichen Glasfaser nicht...

Dann kennt man die Marktsituation mit verfügbaren und qualifizierten Firmen komplett auf dem FF...

Toll wie manche hier alles können. Ich hoffe ihr arbeitet an entsprechender Stelle um solche Themen im eigenen Land voranzutreiben :schluck:
 
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Starlink kann sich in Deutschland entspannt zurücklehnen und auf Kunden warten.
 
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Glasfaser ist noch nicht mal angekommen.
Bei mir im Haus gibt es DSL und Kabel, die denken noch nicht einmal daran Glasfaser zu verlegen.
 
Knecht_Ruprecht schrieb:
Einsteigerglasfasertarife mit wenig Bandbreite, die preislich mit den günstigen DSL Tarifen mithalten können, sind tatsächlich Mangelware.
Vermutlich weil die höheren Bandbreiten nicht in gleichem Maße Mehrkosten generieren. Die wenigsten Leute ziehen den Großteil der Zeit 100% ihrer Bandbreite. In der Mischkalkulation wird jemand mit 100 Mbit/s vermutlich ähnlich viel Bandbreite belegen wie jemand mit 500 Mbit/s.

Master_Chief_87 schrieb:
Auch wenn man die Leier der Immobilienwertsteigerung immer wieder im Zusammenhang mit Glasfaser hört - so hat diese tatsächlich 0,0 Relevanz für die Vermieter.
Ok, das stimmt natürlich, aber das Phänomen sieht man auch in Gegenden, wo einem nicht jede Wohnung gleich aus den Händen gerissen wird.

Abgesehen davon glaube ich schon, dass man das über kurz oder lang spüren wird. Alleine fürs Homeoffice taugt eine Leitung mit unter 50 Mbit/s schon heute kaum noch. Wenn man nicht alleine wohnt, gleich doppelt und dreifach nicht.

Cohen schrieb:
Wir habe im letzten Frühjahr endlich unserer Glasfaser-Anschluss bekommen und seitdem bereits zwei längere Ausfälle im kompletten Ortsteil (das erste Mal über 24 Stunden, das zweite Mal über 60 Stunden).
Das ist natürlich ungeil. Ist die Frage, was da ausgefallen ist. Glasfaser braucht ja an sich nicht grundlegend andere Hardware. Das Backend ist sowieso zum Großteil Glas heutzutage.

gokkel schrieb:
Also sollen 80% Verfügbarkeit für Glasfaser ausreichen, um abzuschalten?
Rest vom Absatz auch lesen.
 
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Spriti schrieb:
Das schlimmste was Starlink passieren kann, sind zu viele Kunden.
Es gibt ja bereits Regionen, in denen du kein Starlink mehr buchen kannst, weil das Netz bereits massiv überbucht ist. Und die Tarife sind bzw. werden auch schon umgestellt, dass Starlink entweder:
mobil und deutlich teurer
mobil und keine flat
oder nur regional nutzbar ist.
 
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Was kann ich machen, SWB Telekom und Vodafone haben Glasfaser für unserer Mietwohnung, die staewog will aber nur Vodafone im Haus Glasfaser ausbauen lassen.
Ich bin aber seit 2014 Telekom-Kunde, und aktuell ist nur Regio bei uns mit 100Mbit weil der Telekom Verteiler 500m entfernt steht was uns auf 16 Mbit begrenzen würde, das ist ein anderes Thema mit 5G Hybrid und Gaming ist für'n Arsch.

Ich hatte schon gerne eine 300er Glasfaser die kostet das gleiche wie meine Regio 100er DSL Leitung.
 
Ich bin mal gespannt, wie das in den größten deutschen Städten läuft.
Hier in Hamburg zumindest sagt mir die Telekom bis jetzt: Glasfaser wäre nicht geplant.
 
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Was meiner Meinung nach auch stark die Umstellung bremst ist der Preis.
Sein wir mal ehrlich, 90% der Bevölkerung ist total egal wie das Internet bei denen zuhause ankommt. Siehe weiter oben "internert kommt über WLAN"
Meine Eltern sind beide Rentner mit eher am unteren Ende Rente. Sie haben jetzt Internet für 30€/Monat. Das kleinste Paket was sie bei Glasfaser buchen könnten wäre 45€.

50% Mehrkosten für 0% Mehrwert. Und ja für sie ist es 0% Mehrwert, weil sie bei ihrem Nutzungsprofil 0 unterschied spüren werden.
 
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Conqi schrieb:
Rest vom Absatz auch lesen.
War gerade etwas verärgert (schon unabhängig von der Thematik hier), deswegen kann es sein, dass ich hier was falsch verstehe. Aber so wie das für mich klingt, bezieht sich der Rest vom Absatz auf eben jene 80%. Ein Glasfaseranschluss muss theoretisch nicht im Individualfall vorhanden sein, um abzuschalten (auch wenn im nachfolgenden Text mit Fristen, Vermarktung etc. das Szenario etwas unwahrscheinlicher wirkt).
 
Ich habe zufällig vor Weihnachten bei meinem Anbieter "so zum Jahresende hin" mal nachgefragt, wie denn der Stand ist.
Antwort war, dass geplant ist, die ganze Gemeinde ans Glasnetz anzuschliessen. Man befinde sich in der Planungsphase und wird im Q1 2026 mit Ausschreibungen beginnen.

Ja fein, also wird es evtl. in 202* noch was und dauert nicht bis in die 30er.
 
Conqi schrieb:
Vermieter, die sich gegen Glasfaser stellen, sind mir ein Mysterium
Die sind immer noch irritiert wenn man sich eine Wohnung mit lahmen Internet garnicht erst anschauen will.


leipziger1979 schrieb:
Was aber auch immer wieder ausgeblendet wird ist das den meisten die bis zu 250Mbit vollkommen ausreichen
Manche Leute muss man zu ihrem glück zwingen, ich erinnere mich noch an all die Leute die bei uns in der gemeinde damals gegen einen VDSL Ausbau waren "DSL 6000 ist doch mehr als schnell genug"...
 
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Bei uns war letzte Woche jemand da und hat nochmal alle Hausnummern geprüft, weil bei uns im Ortsteil der Glasfaser Ausbau dieses Jahr losgeht. Nach viel Drama im anderen Ortsteil und einer neuen Baufirma lief es da dann auch irgendwann. Aktuell alles mit einer Verzögerung von ca. 1 Jahr bisher. Also noch im Rahmen.

Allerdings sind es 4 Reihenhäuser bei uns und beim Bau wurde ein Leerrohr bis in eine Garage im Hof vor den Häusern gelegt, aber nichts weiter in die Häuser rein. "Vergessen" :D
Ich freu mich schon, wenn da dann demnächst gebaut werden darf, weil bei uns verpflichtend Glasfaser kommt und der Verteilerkasten mitten im Haus ist. Da muss nun mal Glasfaser irgendwie in das Haus ;)
 
Conqi schrieb:
Vermutlich weil die höheren Bandbreiten nicht in gleichem Maße Mehrkosten generieren.
Es dürfte im Endeffekt kaum einen Unterschied in den Betriebskosten ausmachen, egal welche Geschwindigkeit gebucht bzw. genutzt wird - jedenfalls nicht in der Größenordnung, wie sich die Tarife preislich unterscheiden.

Denn alle Tarife nutzen die selbe Infrastrukur, die dafür im Betrieb sein muss, egal ob 100 oder 1000 Mbit/s gebucht sind. Und das Licht auf der Faser ist auch durchgehend an, selbst wenn ein Anschluss rumidled oder der Router sogar abgeklemmt ist. Denn Licht brauchts ja, damit der Anschluss überhaupt funktioniert.

Also egal welche Tarife gebucht sind, der Energiebedarf für den Betrieb der Leitungen ist praktisch immer der selbe. Unterschiede beim Verbrauch gibt es höchstens in den aktiven Netzkomponenten (Router, Switches), da deren Auslastung mit mehr Traffic potentiell steigt. Aber ob das alleine die Preisunterschiede zwischen den Tarifstufen rechtfertig?
 
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