News Bundestagswahl 2025: Startschuss für den Wahl-O-Mat

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Tevur schrieb:
Und warum wählt man dann nicht eine Partei, die zumindest den Willen äußert, das ändern zu wollen?
Weil man sich nicht mit Politik auseinandersetzen will. Also wird die Partei gewählt, die am lautesten auf den Tisch haut und subjektiv am meisten Willen zur Veränderung zeigt.

Deswegen ist Populismus immer dann erfolgreich, wenn die Missstände groß sind.
 
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Menschen treten zum Großteil leider lieber nach unten als nach oben, ist einfacher und man hat schnell einen Sündenbock.

Die Filterbubble bei Social Media, Youtube und co befeuern das ganze noch das immer mehr Menschen dem Populismus verfallen.
 
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Breitseite schrieb:
Die Filterbubble bei Social Media, Youtube und co befeuern das ganze noch das immer mehr Menschen dem Populismus verfallen.
Oh ja.

Gibt da auch YT Videos "YT to alt right" oder so ähnlich. kA, wie das in D ist, aber in den USA landet man als neuer Nutzer unangemeldet mit neuem Browser und Inkognito immer irgendwann da.

Und bei Twitter und Co landet man ja auch schnell in seinen Bubbles
 
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kicos018 schrieb:
Doch, kann man durchaus tun. Keine anderen Wähler sind so blind und sprinten mit vollem Tatendrang ins offene Messer, wie die der AfD. Das ist eine komplett rückwärts gerichtete Politik, die die, die sie wählen, mit am härtesten trifft.

Aber die Liebe zum 🩵Faschismus🩵 und 🩵Ausländerhass🩵 lässt einen halt blind werden.
Was für ein schwachsinniger Kommentar. Sorry, anders kann man es nicht sagen.
Als wenn jeder AFD-Wähler nur aus einem Grund die Partei wählt.

Die meisten sind halt extrem unzufrieden mit der Entwicklung der letzten Jahre. Und dann erwartet man, dass es die gleichen Parteien mit den gleichen Politikern besser machen? Erstaunliche Annahme...
 
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Shelung schrieb:
Bei mir wie üblich FDP/CDU.

Kein Tempolimit kastriert halt schnell die Auswahl der Primär Parteien.
Wobei da auch sonst fast alles passt nur manchmal im Wechsel.
Das ist für dich das größte Problem welches wir haben? Echt schockierend...
 
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Neos2c schrieb:
Als wenn jeder AFD-Wähler nur aus einem Grund die Partei wählt.
Kannst ja gerne mal ausführen was die anderen Gründe sind. Bitte mit Verweis auf Fakten zur jeweiligen Lage und wie die Maßnahmen, die im Parteiprogramm stehen, diese Lage verbessern würden.
Neos2c schrieb:
Und dann erwartet man, dass es die gleichen Parteien mit den gleichen Politikern besser machen? Erstaunliche Annahme...
Behauptet wer? Wer nimmt das an?
Gibt neben den "Altparteien" genügend nicht gesichert Rechtsextreme Parteien auf dem Wahlzettel.
 
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ghecko schrieb:
Wenn ich mir die Likes unter den AfD-Bekennern so ansehe, kann ich das so nicht bestätigen. Die AfD Fraktion ist hier zahlenmäßig wohl knapp bei 50%. Sie schreiben anscheinend nur nicht so viel wie der Rest. Man sieht also, das gerade die Demografische Gruppe unter 40 ziemlich gespalten ist und kaum noch in der "Mitte" wählt, falls man die CDU dazu zählen mag. Sieht also ganz danach aus, das die AfD in den nächsten Jahrzehnten mit der Regierungsbildung beauftragt werden könnte, wenn es so weiter geht.
Wird wohl nur die Bundestagswahl zeigen. Das die AFD mitregieren darf sehe ich jedoch nicht. Zumindest in meinem Familien und Freundesumfeld wird ein anderes Bild gezeichnet. Hier sind auch verschiedene Soziale Schichten enthalten, wovon ein gewisser Teil unter anderem die AFD in Betracht zieht.
Gemessen an der Gesamtmenge der Personen ist es aber ein kleiner 2-stelliger Prozentbetrag und ich bin aus dem Osten und wohne auch dort in einer Landeshauptstadt. Ich denke der größte Wählerunterschied liegt in dörflichen zu städtischen Regionen.
In Berlin z.B wird der Prozentsatz für die AFD bescheiden ausfallen, hingegen könnte er in Sachsen-Anhalt (wenige große Städte) sehr deutlich für die AFD ausfallen. Am Ende des Tages wird es auf der ehemaligen DDR Seite eher pro AFD ausfallen, aber gegenteilig auf der ehemaligen BRD Seite mehrheitlich nicht AFD sein.

Bezüglich der demografischen Gruppe unter 40 stimmte ich dir zu. Dies hat aber in erster Linie damit zu tun das wir Informationen beziehen und nutzen, die den älteren Generationen abhanden gekommen sind. Allein das wir wissen wie man das Internet und die dort enthaltenen Informationen nutzt, gibt ein deutlich bunteres Parteibild ab. Am Ende des Tages entscheidet das Parteiprogramm (auch wenn sicherlich nie alles umgesetzt wird) und hier muss jeder für sich selbst bewerten, welche Partei überhaupt ein "richtiges" Parteiprogramm hat.
 
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@Neos2c Jupp das ist eine der "Neutral" antworten, weil es nichts gibt was weniger Interessant ist :D
Ich habe weder einen Nachteil, noch einen Vorteil, egal wie man entscheidet, ergo muss es "Neutral" sein. Ich wüsste jetzt auch nicht wer einen Vorteil oder eben Nachteil hiervon hat. Und diese denkweise haben wohl jene Personen nicht, welche diese Fragestellung als relevant ansehen.
 
Neos2c schrieb:
Als wenn jeder AFD-Wähler nur aus einem Grund die Partei wählt.

Die meisten sind halt extrem unzufrieden mit der Entwicklung der letzten Jahre. Und dann erwartet man, dass es die gleichen Parteien mit den gleichen Politikern besser machen? Erstaunliche Annahme...
1. Es gibt 29 Parteien, aber es wird ausgerechnet die AFD 😀
2. Selbst ohne änderne Stimmverhältnisse (ggü. BTW 21) wäre klar, dass nicht die gleichen Parteien mit den gleichen Politikern die Regierung stellen würden.
 
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saMe1 schrieb:
Wird wohl nur die Bundestagswahl zeigen. Das die AFD mitregieren darf sehe ich jedoch nicht.
Ich auch nicht. Oder hoffe es zumindest. Ich bezog mich mit der Aussage auch hauptsächlich auf kommende Wahlen. Die CDU hat das Problem, das ihre Wähler langsam aussterben und keine neue nachkommen (wundert glaub keinen). Jüngere Leute entscheiden sich dann großflächig für das eine oder andere "extrem", sind also entweder links oder ganz rechts.

Problem ist bei der kommenden Wahl, mit wem will die CDU denn sonst regieren, wenn sie die Grünen ausschließen? Die SPD wird nicht genügend Stimmen bekommen und selbst wenn die FDP die 5% Hürde schafft, reichen tut es trotzdem nicht. Die Linke passt da auch nicht rein und reicht ebenfalls nicht.

Das wird schon diesmal schwierig und ich befürchte, in 2-3 Wahlperioden kann sich die AfD aussuchen, wer mit ihr regieren darf. Oder sie regiert alleine. Nichts davon ist für mich eine rosige Perspektive, ich extrapoliere nur was sich gerade entwickelt.
 
@Stuffz
Möchtest du mit deiner Antwort sagen, weil es in der Vergangenheit kacke war, darf es in der Zukunft nicht besser, anders sein?
 
Wer nicht mehr weiß, wo die Grenze zwischen BRD und DDR verlief, kann es an den Wahlkreisprognosen
fast genau erkennen. Trotz oder wegen der Abwanderung junger Leute wegen besser bezahlter Arbeit in den "Westen".
NTV Info Grafik vom 07.02.2025
Gewinnaussichten in den Wahlkreisen zur Bundestagswahl 2025: Welche Partei gewinnt laut Prognose von election.de vom 07.02.2025 in welchem Wahlkreis die meisten Erststimmen?
https://www.n-tv.de/politik/Bundest...teien-und-Wahlaussichten-article25546224.html
 
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ghecko schrieb:
Problem ist bei der kommenden Wahl, mit wem will die CDU denn sonst regieren, wenn sie die Grünen ausschließen? Die SPD wird nicht genügend Stimmen bekommen und selbst wenn die FDP die 5% Hürde schafft, reichen tut es trotzdem nicht.
Wie meinst du das?
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https://www.n-tv.de/politik/Bundest...teien-und-Wahlaussichten-article25546224.html

Nach der aktuellen Umfrage kann CDU/CSU frei auswählen, ob sie mit SPD, AfD oder den Grünen zusammen eine Koalitionsregierung bilden wollen. Bei Schwarz/Rot in der Regierung, würde sich eine interessante Opposition ergeben, Grüne und die AfD....
 
xexex schrieb:
wenn jemanden die hohen Energiekosten auffressen, dann braucht er keine Statistiken sondern eine Partei die verspricht was dagegen zu unternehmen.
Die Energiekosten im Privatkundenbereich sind auf dem Niveau von 2021. Um Preise zu vergleichen und den Anbieter zu wechseln, braucht ein mündiger Bürger eigentlich keine Partei.
 
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Kassenwart schrieb:
Bei mir entscheidet sich die Wahl zwischen:
Grüne mit 77 %
Linke mit 76 %

Werde noch etwas mit den Gewichtungen spielen und mich dann entscheiden.
Bei dieser extrem wichtigen und richtungsweisenden Bundestagswahl muss man diesmal strategisch wählen.
Bedeutet, gib deine Zweitstimme der Partei, für deren Werte Du selbst stehst und die mit Sicherheit im neuen Parlament vertreten ist.
Bei DIE LINKE ist es nicht sicher, das sie die 5 Prozent Hürde schafft und dann würdest Du deine demokratische Wählerstimme im Grunde wertlos machen und diejenigen stärken, die Du nicht wählen würdest.
Also wählt bitte Parteien, bei denen ihr sicher sein könnt, das sie die 5 Prozent Hürde meistern, denn nur dann hat eure Wählerstimme auch eine politische Wirkung und ist nicht verloren.
 
Zuletzt bearbeitet:
blende11 schrieb:
gib deine Zweitstimme der Partei, für deren Werte Du selbst stehst und die mit Sicherheit im neuen Parlament vertreten ist.
Was jetzt? Soll ich eine Partei wählen, die es sicher über die 5 % schafft oder eine Partei mit der ich mich weitestgehend identifizieren kann?

Desto weniger Leute sich trauen abseits der etablierten Parteien zu wählen, desto wahrscheinlicher werden kleinere Parteien ausscheiden. Und desto mehr von den etablierten Parteien im Bundestag sitzen, desto geringer sind die Chancen auf echte Veränderung. Schaffen es, außer der AfD nur schwarz, rot und grün in den Bundestag, haben wir entweder eine sehr farblose Koalition und grün/blau in der Opposition oder wir kriegen schwarz/blau. Dann sind Veränderungen zwar sehr wahrscheinlich, aber ob der Durchschnittsbürger davon profitiert?
 
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saMe1 schrieb:
In Berlin z.B wird der Prozentsatz für die AFD bescheiden ausfallen, hingegen könnte er in Sachsen-Anhalt (wenige große Städte) sehr deutlich für die AFD ausfallen. Am Ende des Tages wird es auf der ehemaligen DDR Seite eher pro AFD ausfallen, aber gegenteilig auf der ehemaligen BRD Seite mehrheitlich nicht AFD sein.
Die Ossi AfD-Wählerstimmen sind für den Ausgang der Bundestagswahl vollkommen irrelevant.
Entschieden wird die Wahl durch das Wahlverhalten der bevölkerungsreichen westlichen Bundesländer Nordrhein-Westfalen, Bayern, Baden-Württemberg, Niedersachen, Hessen, Rheinland-Pfalz.
 
blende11 schrieb:
Die Ossi AfD-Wählerstimmen sind für den Ausgang der Bundestagswahl vollkommen irrelevant
Vollkommen irrelevant sind sie natürlich nicht, da sie einen ordentlichen Anteil aller Stimmen für die AfD darstellen.
Bei der AfD finde ich das aber auch gar nicht so bedeutend. Sie wird insgesamt eben gut abschneiden.

Aber so wie es aktuell ausschaut, könnte es sein, dass sich Frau Wagenknecht ziemlich verkalkuliert hat, was ihre Akzeptanz im Westen angeht. Mittlerweile ist die Linke in Umfragen wieder vor ihr und könnte sogar damit rechnen die 5 % zu knacken, beim BSW sieht es eher nicht danach aus. Könnte sein, dass das BSW dann nur den Status einer ostdeutschen Regionalpartei hat. Genau das was Frau Wagenknecht partout nicht will. Sie will in Berlin mitreden und sonst nirgendwo.

Aber grundsätzlich ja, die Wahl wird im Westen entschieden!
 
wrglsgrft schrieb:
Desto weniger Leute sich trauen abseits der etablierten Parteien zu wählen, desto wahrscheinlicher werden kleinere Parteien ausscheiden.
Genau darum geht es bei dieser wichtigen und richtungsweisenden BTW. Wenn man z.B. Mitte-Links-Wähler ist, dann sollte man zumindest seine Zweitstimme einer Partei geben, die diese Werte der Mitte-Links-Politik vertritt.
Aber eben eine, die im neu gewählten Bundestag vertreten ist. Ich wähle keine Partei, bei der ich nicht sicher sein kann, das sie die 5 Prozent Hürde erreicht, sondern absehbar darunter bleibt.
Grund: Ich möchte meine wertvolle Stimme nicht wertlos machen, denn genau das würde passieren,
wenn ich z. Bsp. „Die Linke“ wähle, diese aber nicht in den Bundestag einzieht und an der 5 Prozent Hürde scheitert.
FDP, Die Linke und BSW stehen genau vor diesem Problem, es möglicherweise nicht zu schaffen.
Wähle ich dagegen Grüne, SPD, dann kann ich sicher sein, dass meine Mitte-Links-Stimme politisch zählt.
Deshalb sollte man diesmal keine Kleinparteien wählen, wenn man sich klar gegen neoliberale, rechte, rechtsextreme und rechtsnationale Politik positionieren will. Wer bei der BTW klare Kante gegen Rechts und Rechtspopulisten zeigen will, der muss genauso wählen, denn diesmal geht es nicht nur um ein Stück vom Kuchen, sondern es geht um alles, was eine lebenswerte, offene und solidarische Gesellschaft ausmacht.
 
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