CB und die E-Mobilität

Was für ein Antrieb hat euer Auto?

  • Mein/Unser Hauptfahrzeug hat einen Benzin Verbrenner

    Stimmen: 58 43,9%
  • Mein/Unser Hauptfahrzeug hat einen Diesel Verbrenner

    Stimmen: 29 22,0%
  • Mein/Unser Hauptfahrzeug ist ein (PlugIn) Hybrid

    Stimmen: 9 6,8%
  • Mein/Unser Hauptfahrzeug ist ein reines Elektrofahrzeug (BEV)

    Stimmen: 19 14,4%
  • Ich/Wir haben kein Auto

    Stimmen: 18 13,6%
  • Beim nächsten Wechsel des Hauptfahrzeugs kommt nur ein Elektrofahrzeug in Frage

    Stimmen: 24 18,2%
  • Beim nächsten Wechsel des Hauptfahrzeugs kommt ein Elektrofahrzeug in Betrachtung

    Stimmen: 41 31,1%
  • Beim nächsten Wechsel des Hauptfahrzeugs wird es definitiv wieder ein Verbrenner

    Stimmen: 19 14,4%
  • Ich/Wir benötigen kein Auto mehr

    Stimmen: 7 5,3%
  • Mein/Unser Zweitwagen hat einen Benzin Verbrenner

    Stimmen: 39 29,5%
  • Mein/Unser Zweitwagen hat einen Diesel Verbrenner

    Stimmen: 5 3,8%
  • Mein/Unser Zweitwagen ist ein (PlugIn) Hybrid

    Stimmen: 0 0,0%
  • Mein/Unser Zweitwagen ist ein reines Elektrofahrzeug (BEV)

    Stimmen: 4 3,0%
  • Ich/Wir haben keinen Zweitwagen

    Stimmen: 37 28,0%
  • Beim nächsten Wechsel des Zweitwagens kommt nur ein Elektrofahrzeug in Frage

    Stimmen: 20 15,2%
  • Beim nächsten Wechsel des Zweitwagens kommt ein Elektrofahrzeug in Betrachtung

    Stimmen: 19 14,4%
  • Beim nächsten Wechsel des Zweitwagens wird es definitiv wieder ein Verbrenner

    Stimmen: 8 6,1%
  • Ich/Wir benötigen keinen Zweitwagen mehr

    Stimmen: 10 7,6%

  • Umfrageteilnehmer
    132
Raijin schrieb:
Was nützt mir zB ein Ladepark an der Autobahn, wenn ich schon für den Weg easy 20-50km Reichweite opfern muss?
Die Ladeparks mit Schnelllader auf der Autobahn sind nicht dafür gedacht, dass man sein Auto für den alltäglichen Bedarf auflädt. Die sind primär dafür da, dass man weite Strecken überbrückt und entsprechend schnell lädt um auf der großen Strecke schnell weiter fahren zu können, ohne in jedem Auto immer einen riesen Akku mit schleppen zu müssen, was man ja als Kunde auch nicht bezahlen will.
Ich würde auch Niemandem empfehlen sein Auto immer nur schnell zu laden, da der Akku dann doch eher altert als bei der moderaten Ladung an der Wallbox oder öffentlichen Säule im Ort. Wobei schnell und langsam wiederum im Verhältnis zur Größe des Akkus stehen.

Das Problem ist aber auch ein Henne Ei Problem. Kein E-Auto zu fahren, ändert an der Bereitschaft des Netzbetreibers nichts. Und ganz ehrlich in den letzten 4-5 Jahren hat sich schon massiv etwas getan.
KitKat::new() schrieb:
Also erneuerbare sollen nicht dür BEVs ausreichen, aber für die Brennstoffzelle dann schon?
Logik?
Hier ist denke ich das Problem der Vernetzung des Stromnetzes der Unterschied. Wasserstoff kann man dezentral bei Überproduktion herstellen (sofern man an jedem Knotenpunkt auch die entsprechende Anlage stehen hat, die dann nie voll ausgelastet ist), beim Strombedarf direkt aus dem Netz kann man die Spitzen nur dann verteilen, wenn das Stromnetz auch genug vernetzt ist und wie in Deutschland ständig gegen Stromtrassen demonstriert wird ist ja auch so ein Thema für sich.
(Das hat so was an sich, wie bei Corona man sowohl gegen die Einschränkungen aber auch gleichzeitig gegen die Impfung ist. Hier halt nur gegen die Stromtrasse und gleichzeitig gegen die Windkraftwerke in der Nachbarschaft)
Die Stromspitzen auf solche Art und Weise auszugleichen ist notwendig wenn wir immer mehr auf erneuerbare Energien setzen die eben nicht die klassische stabile Grundversorgung bringen, wie wir das von Kohle und Atom gewohnt sind.

Um für die Schnellladepunkte auf der Autobahn den Strom bereitzuhalten werden ja bereits gebrauchte Auto Akkus genommen um dort die Leistung für die Schnellladung zu puffern und die eigentliche Station nur "normal mit Strom zu versorgen zu müssen".

Wie kaputt die Stromversorgung bei uns ist und vor allem noch abhängig von den fossilen Energien, sieht man ja gerade am Karussell des Strompreises, der ja gerade parallel zum Gaspreis explodiert.

Wasserstoff hat übrigens noch den Charme, dass man es nicht zwingend mit Strom produzieren muss, sondern das auch bei Chemieparks abfällt. Allerdings nicht gewollt in Mengen die für den Verkehr nötig wären.
 
Zuletzt bearbeitet:
KitKat::new() schrieb:
Also erneuerbare sollen nicht für BEVs ausreichen, aber für die Brennstoffzelle dann schon?
Logik?
Es geht darum, dass ein Technologie-MIX stets verlässlicher ist als auf eine einzelne Technologie zu setzen. Ich habe nicht gesagt, dass es besser wäre, wenn alle Autos mit Brennstoffzelle anstatt Batterie fahren. Beide Konzepte unterscheiden sich aber massiv in der Handhabung. Die Brennstoffzelle ist eher an die Nutzung eines Verbrenners angelehnt. Man fährt an die Tankstelle, wartet 3 Minuten bis der Tank voll ist und fährt weiter. Kein super-schnell-lade-modus, der aber leider nur an Ladesäulen der Firma x wirklich funktioniert. Und selbst wenn, auch "30 Minuten für xx% Ladung" sind wenig praktikabel, wenn man eben NICHT bei jedem Ladevorgang einkaufen gehen oder sich mit der Zeitung ne Stunde auf den Lokus hocken will, sondern einfach nur "tanken" möchte.

Wenn man nur auf ein Pferd setzt, läuft man Gefahr, in eine Sackgasse zu laufen. Für E-Autos gilt das ganz besonders, da zB so mancher Diesel eines Vielfahrers (Vertreter, o.ä.) easy 1000km Reichweite hat und mit einem 5-minütigen Tankstopp gar verdoppeln lässt (oder wenn der Tank zu Beginn der Fahrt nicht voll war). Da kann selbst eine Schnell-Ladestation nicht mithalten, weil man immer eine Pause haben wird und ggfs sogar mehrere. Für Vielfahrer ist ein E-Auto daher nur seeeeeeehr bedingt eine Alternative, und wenn, dann nur jenseits der Mittelklasse für viel viel Geld - und ohne Förderung. Für die Kurzstrecke, also primär den Stadtverkehr, gibt es hingegen nichts besseres als ein E-Auto mit Batterie. Offenbar kann das E-Auto zumindest zum jetzigen Zeitpunkt vorwiegend nur diese Klientel sinnvoll bedienen.

Im letzten Jahr habe ich einen interessanten Fahrbericht zum Porsche Taycan gelesen.
Zusammenfassung: knapp 600km Strecke, ca. 5h geplante Fahrtdauer, mit Elektro fast 9h.

Ich möchte beim besten Willen diesen Bericht nicht als umfassend repräsentativ bezeichnen, aber man liest häufiger von solchen Fahrberichten. Bei Verbrennern existiert diese Problematik aber schlichtweg nicht und wenn man statt Benzin/Diesel nun Wasserstoff tanken würde, gäbe es sie auch nicht. Und bevor der Einwand kommt: Ja, für Wasserstoff gibt es derzeit noch keine Infrastruktur, aber die gab es für E-Autos auch nicht, sogar noch viel weniger, weil es einfacher ist, einen großen Tank mit Zapfsäule in die Pampa zu bauen als überall Starkstrom zu verteilen.
 
Raijin schrieb:
Sofern der Arbeitgeber einen eigenen Parkplatz hat und willens ist, in Ladesäulen zu investieren, dann ja.
Das lässt sich politisch ja durchaus anstoßen, wie man das ja zb momentan an der privaten Förderung durch die KFW sieht. Das ist ja wieder ein Punkt wo ich auch die Politik kritisieren muß, dass sie einfach zu wenig tut. Momentan ist das ja sogar eher ungewollt, wenn der Arbeitgeber die Hände von sich hält und sagt, dass kann ich ja nicht tun, wenn ich meine Mitarbeiter als Zweiklassengesellschaft behandle und dann sogar noch einen auf den Deckel bekomme, was Geldwerter Vorteil betrifft.
 
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SavageSkull schrieb:
Momentan ist das ja sogar eher ungewollt, wenn der Arbeitgeber die Hände von sich hält und sagt, dass kann ich ja nicht tun, wenn ich meine Mitarbeiter als Zweiklassengesellschaft behandle und dann sogar noch einen auf den Deckel bekomme, was Geldwerter Vorteil betrifft.
Das ist ein guter Punkt. Habe ich vor einiger Zeit auch mit einem gewissen Augenrollen zur Kenntnis genommen, dass Ladesäulen bzw. der Strom des Arbeitgebers für die Mitarbeiter als geldwerter Vorteil gilt. Ja, rein rechtlich ist das so, aber auf der einen Seite will man den Autofahrer auf absehbare Zeit dazu zwingen, auf E-Auto umzusteigen (Verbrennerverbot ab 20xx), auf der anderen Seite macht man es dem Autofahrer aber madig, aus freien Stücken umzusteigen.

Für mich kommt angesichts der heutigen Situation auf absehbare Zeit kein E-Auto in Frage. Nicht weil ich nicht will oder mich dagegen wehre, sondern weil es aktuell für mich einfach zu umständlich ist. Ich habe keine Lust, jeden Tag auf dem Weg zur Arbeit nen dicken Hals zu haben, weil ich "schon wieder" ne Stunde auf dem Rewe-Parkplatz Däumchen drehen muss - so oft muss ich nicht einkaufen......
 
Aktuell ein Benziner aber das nächste Fahrzeug soll ein reiner Elektro werden. Warum.... wir fahren hauptsächlich kurze Strecken und nur selten lange Strecken. Außerdem bekommen wir eine Wallbox vom Vermieter und wir können dort sehr günstig laden (Solaranalge, günstigere Stromtarife ect.) und wir können in der neuen Firma (2023) auf dem Parkplatz kostenfrei laden. Für unseren Fall also ideal. Ob Kauf oder Leasing über die Firma, steht noch zur Entscheidung aus. Mal schauen.
 
Ja ein Mix aus verschiedenen besseren Technologien wäre der bessere Weg, wobei man momentan ja nicht sagen kann, dass Wasserstoff schon abgeschrieben ist.
Allerdings sehe ich bei Wasserstoff auch nicht die Lösung für den Individualverkehr.
Ich halte Wasserstoff für eine Möglichkeit bei LKW Verkehr, neben mehr Transport der auf die Bahnschiene gehört.
Raijin schrieb:
Man fährt an die Tankstelle, wartet 3 Minuten bis der Tank voll ist und fährt weiter. Kein super-schnell-lade-modus, der aber leider nur an Ladesäulen der Firma x wirklich funktioniert. Und selbst wenn, auch "30 Minuten für xx% Ladung" sind wenig praktikabel, wenn man eben NICHT bei jedem Ladevorgang einkaufen gehen oder sich mit der Zeitung ne Stunde auf den Lokus hocken will, sondern einfach nur "tanken" möchte.
So einfach ist das mit dem Wasserstoff auch nicht. Das Tanken von dem leichtentzündlichen Stoff der mit Hochdruck in den Tank gepresst werden muß, ist zwar schneller als das Elektro(schnell)laden, aber deutlich komplizierter als das Elektroladen und Benzintanken und auch immer noch langsamer als das Benzin Tanken.
Auch darf man nicht vergessen, das Wasserstoff durch den Tank diffundiert und das Auto das mal eine Woche abgestellt wird, sich selbst entleert.
Raijin schrieb:
Im letzten Jahr habe ich einen interessanten Fahrbericht zum Porsche Taycan gelesen.
Zusammenfassung: knapp 600km Strecke, ca. 5h geplante Fahrtdauer, mit Elektro fast 9h.
Gibt genauso praktische Gegenbeispiele. Zum Beispiel die Cannonball Events, wo die Leute, für die Elektromobilität schon alltäglich geworden ist, mit Autos die Schnellladen können (E-Tron, EQS, Tesla, Ioniq5, EV6) auf Zeiten kommen, die sehr gut mit Verbrenner vergleichbar sind.
 
SavageSkull schrieb:
mit Autos die Schnellladen können (E-Tron, EQS, Tesla, Ioniq5, EV6)

Naja... wenn man sich mal die Berichte aus den letzten Wochen wo es kalt war anschaut, ist es auch bei den Fahrzeugen mit dem Schnelladen nicht so weit her. Bei Temperaturen um 0° kommen die auch erstmal nur auf ~ 50-60kw und werden erst nach einiger Zeit, durch das Erwärmen der Batterie, schneller. Am Ende laden die aber dann auch nicht schneller als der Rest ohne Schnelladetechnik wenn es kalt ist bzw. die Batterie nicht auf Betriebstemperatur gebracht wird. Dazu liest man aktuell sehr viel im Ioniq5 und EV6 Foren. Da hilft auch die Wärmepumpe nicht wirklich. So ganz optimal ist das leider noch nicht. Geht nur gut im Sommer oder wenn man vor dem Laden das Auto richtig tritt über eine längere Strecke was auch nur selten möglich ist.
 
@DiePalme
Ja beim Ioniq5/EV6 scheint da wohl mit der Klimatisierung etwas nicht in Ordnung zu sein. Ich hoffe mal das ist nur die Softwareregelung für die Akku Beheizung. Das ließe sich ja per Software beheben.

Allerdings wenn man jetzt den Fall vom Schnellladen auf der Autobahn nimmt. Kommt man ja nicht mit dem kalten Akku an die Säule sondern hat ja seine 200-300km Autobahn hinter sich und dann funktioniert das Schnellladen so wie es soll. Auch bei den beiden Problemfällen.
Ergänzung ()

DiePalme schrieb:
wir fahren hauptsächlich kurze Strecken und nur selten lange Strecken
Aber eigentlich bringt dir das Elektroauto mit den geringeren Betriebskosten doch erst den richtigen Vorteil, wenn du gerade viele Kilometer fährst.
 
SavageSkull schrieb:
Gibt genauso praktische Gegenbeispiele.
Wohl wahr, habe ja auch extra geschrieben, dass ich den Bericht nicht für 100% repräsentativ halte. Die Sache ist nur die: Was mache ich denn, wenn ich gerade bei den Ladesäulen bei mir in der Gegend genau diese Probleme habe? Anderes E-Auto kaufen? Klar kann man mit Recherche vielem vorbeugen, aber wie viele Leute wollen "einfach nur ein Auto kaufen" und nicht Berge an Automagazinen durchackern oder tagelang Testberichte browsen?

Solche Probleme sind zumindest aktuell und mutmaßlich auch für die nächsten paar Jahre sozusagen ein Alleinstellungsmerkmal für E-Autos, nicht für jeden und nicht immer, aber sie existieren. Und wenn man zu laut "hier" geschrien hat, guckt man dumm aus der Wäsche, dass es gerade mit dem eigenen E-Auto genau diese Probleme bei den Ladesäulen gibt, die man regelmäßig nutzen möchte.

SavageSkull schrieb:
So einfach ist das mit dem Wasserstoff auch nicht. Das Tanken von dem leichtentzündlichen Stoff der mit Hochdruck in den Tank gepresst werden muß, ist zwar schneller als das Elektro(schnell)laden, aber deutlich komplizierter als das Elektroladen und Benzintanken und auch immer noch langsamer als das Benzin Tanken.
Punkt für dich. Wie gesagt, die Mischung macht's. Für jeden das passende Antriebskonzept. E-Autos mit Batterie haben aber nun mal aktuell noch große Probleme, die Bedürfnisse von Vielfahrern zu erfüllen - oder jenen, die eben nicht neben einer (passenden) Ladesäule wohnen oder eine Wallbox ihr eigen nennen. Ich würde fast behaupten, dass das für einen Großteil der Bevölkerung gilt.




Ein weiterer Aspekt sind im übrigen die Anschaffungskosten. Ungeachtet etwaiger Zuschüsse vom Staat gibt es viele Menschen in Deutschland, die noch nie das Geld für einen Neuwagen hatten. Da soll man doch mal jemandem erzählen, der von einem gebrauchten Schrott-Corsa zum nächsten wechselt (für vielleicht 2k Euro) dass er vom Staat 10.000€ für ein E-Auto bekommt, aber die restlichen 20.000+ Euro selbst drauflegen muss.
"Soll er sich ein gebrauchtes Elektrofahrzeug kaufen" ist schnell gesagt, aber da muss man bedenken, dass selbige aus der 1. Generation stammen und mit ausgelutschten Batterien und ohne jedwede Schnell-Ladefähigkeit nicht mehr viel mit den aktuellen Modellen gemein haben. Da lädt die Kiste die ganze Nacht und die alte Batterie reicht trotzdem nur für <100km.
 
@SavageSkull
In den Foren haben einige Versucht ihre EV6 und Ioniq "warm" zu fahren vor dem laden. Also ab auf die Autobahn und dann 120-130..... hat wohl bei niemanden wirklich etwas gebracht bei der Kälte. Die bekommen nur genug Temperatur wenn die wirklich vollgas über eine längere Strecke fahren. Es wird auch bezweifelt, dass ein Softwareupdate helfen wird. Viel mehr kann ich dazu jetzt auch nicht sagen. Da gibt es viel Spekulation und teilweise etwas wiedersprüchliche Aussagen.
Das Einzige wo sich alle einig sind die ein Fahrzeug wirklich besitzen ist, dass Kia bzw. Hyundai wohl aktuell schauen wie sie das Problem lösen können. Aber aktuell gibt es keine wirkliche Lösung. Muss man schauen was dabei rum kommt. Aber am Ende finde ich es gar nicht mal soooooo schlimm.

Mir geht es gar nicht so sehr um die Kostenersparniss. Ich finde neue Technik einfach geil. Und für das Laden zahle ich ja teilweise nicht mal etwas. Wenn ich mal Vergleiche, aktuell komme ich mit meinem Auto nicht unter 8,5-9,5L im Schnitt (ü300PS) und muss Super Plus tanken..... sonst klingt der wie ein Diesel (einmal ausversehen Super getankt... passiert mir nie wieder).
Außerdem habe ich ein Vorteil beim Leasen über die Firma. 0,25% statt 1% ist schon mal eine Menge Geld gespart. Gibt noch ein paar andere Anreize, aber wie gesagt, das ist nicht mal der relevante Punkt. Ich finde die Fahrzeuge einfach genial.
 
@DiePalme
Ich habe es nicht ganz verfolgt, nur mal kurz gesehen, das Carmaniac ein Video drüber gemacht hat:
Betrifft mich mit meinem E-Niro eh nicht. Würde mich aber schon ärgern, wobei langsam bei den beiden Fahrzeugen immer noch so schnell ist, wie die Mehrheit der meisten anderen Fahrzeuge (zb Id.3) ist.
Ergänzung ()

Raijin schrieb:
Die Sache ist nur die: Was mache ich denn, wenn ich gerade bei den Ladesäulen bei mir in der Gegend genau diese Probleme habe? Anderes E-Auto kaufen? Klar kann man mit Recherche vielem vorbeugen, aber wie viele Leute wollen "einfach nur ein Auto kaufen" und nicht Berge an Automagazinen durchackern oder tagelang Testberichte browsen?
Das ist übrigens ein imho wichtiges Thema, worüber viel zu wenig gesprochen wird.
Wir sind heute an das Benzin/Diesel Auto und den Umgang damit so gut gewöhnt, dass wir das Handhaben ohne drüber nachzudenken.
Das passiert in einiger Zeit sicherlich auch beim Elektro, ist aber für Leute die das erste Mal Elektro fahren erstmal eine Umgewöhnung und braucht Zeit. Noch ist leider nichts so richtig rund.
Wenn ich nur das Ladekarten Chaos denke wird mir immer noch schlecht. Hier muß zwangsweise Einiges einfacher werden.
 
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tja, mein Ioniq ist eh so "schnarchlahm" beim "Schnellladen" (50kw - 60%, danach abfall auf 30kW) da mach ich mir keine Gedanken.
Jetzt im Winter "coldgatet" der aber auch und macht nur 25 - 35kW bis die Batterie aufgeheizt ist. Das passiert aber erst an der Ladesäule nachdem er angesteckt wurde.
Ach wat solls. Holt einerseits die Effizienz des Autos wieder etwas raus (15kW/100km auf der Autobahn) und andererseits der USB Stick mit Serien, die ich beim Laden schauen könnte. (ja, mich stört das Warten nicht auf Langstrecke, wie bereits geschrieben: dafür verplemper ich im Alltag keine Zeit an der Tankstelle, was bei mir bestimmt insg. 20min wegen der Umwege kostet)

Zu den Wasserstofftankstellen: Das mit der Befüllung hat sich aber auch schon verbessert. Die Tanks in den Autos sind auch dichter geworden.
Was bleibt ist dass H2 Tanken schweineteuer sind, und sich die Tankstellen lieber 5 Ladesäulen für den gleichen Preis hinstellen - verdient man ja schon alleine mehr durch die wartende Kundschaft die dann doch mal eben ein Brötchen oder was zu trinken holt

Zu beachten wäre noch dass Hyundai zwar einerseits seinen Staria-Van noch als H2 Modell heraus bringt, aber die Forschung an der nächsten Generation just eingestellt hat.
Stellantis kommt auch mit einem H2 Van, der dann über die üblichen Marken verkauft werden soll. Sehe allerdings keine Zielgruppen im Nutzfahrzeugbereich. Dafür ist das H2 Tanken im Vergleich zu elektrisch laden nach Feierabend zu teuer.
 
SavageSkull schrieb:
Wenn ich nur das Ladekarten Chaos denke wird mir immer noch schlecht. Hier muß zwangsweise Einiges einfacher werden.
Das hat die Bundesregierung ja mittlerweile getan. Deses Durcheinander mit vielen Anbietern und jeweils noch mehr unterschiedlichen Tarifen - mit Home-Strom, ohne, Fremdkunde, gelbes Auto, grünes Auto, Ladebuchse links, rechts, vorne, hinten, mam bekommt das Gefühl jeder zahlt an derselben Ladesäule einen individuellen Preis - hat dazu geführt, dass der Bund nun vorschreibt, dass in absehbarer Zeit überall die EC-Karte gehen muss.

Die Anbieter sind sauer geworden und finden das total kacke, dass man 2021... sorry, 2022 noch das mutmaßlich sterbende EC-System implementieren muss, aber sie sind einfach selbst schuld. Wenn der Markt es nicht auf die Reihe bekommt, einen gemeinsamen Standard bzw Bezahlsystem einzuführen, weil man auf der Autobahn Fremdkunden gerne mit teilweise >1€ pro kWh abzocken will, muss sich dann dem Gesetzgeber fügen, der für einen Standard sorgt. Und sowas wie paypal kann man von deutschen Politikern ja nicht erwarten, ist ja noch Neuland.

Fakt ist, dass sich die Anbieter ins eigene Fleisch geschnitten haben, weil sie nicht an einer bequemen Handhabung, sondern rein an Profiten orientiert haben. Das ist zwar grundsätzlich die Basis jedes Unternehmens, hört aber bei den Wucherpreisen auf, die an der falschen Ladesäule mit der falschen Karte und dem falschen Tarif (zB keine "Flexi-Option" oder sowas) reine Abzocke darstellen. Ich selbst habe ja kein E-Auto, aber im ADAC-Magazin und anderen Publikationen liest man häufiger davon, dass man im worst case an der Ladesäule den 3-4-fachen Preis bezahlt, also Abzocke.

Der Strom wird zu Preis x eingekauft, wie Benzin auch. Warum kann man also nicht einfach für alle denselben Verkaufspreis x + Gewinn auf die Säule schreiben? Wen interessiert es ob ich an einer Ladesäule am anderen Ende von Deutschland denselben Anbieter habe wie zu Hause beim Hausstrom?
 
Würde ja Werbung für ÖPNV machen, aber wenn das wirken würde, dann wären die ja voller als bisher und ich mag meine leeren Züge. 👍

E-Autos mag ich persönlich nicht so. Die sind mir zu leise. Wenn ich irgendwo unterwegs bin im Straßenverkehr, dann will ich auch wissen, was hinter mir los ist; dazu muß ich die Dinger hören können.

Und das bereits bestehende Platzproblem lösen sie ebenfalls nicht. Ganz im Gegenteil, dann gibts nur noch mehr davon, und wenn es wirklich mal echt autonome Autos geben sollte und buchstäblich jeder Bürger mit einem fahren kann, dann wäre zumindest nach bisheriger Mentalität der sofortige Verkehrskollaps da.

Also muß das ganze Transportkonzept erstmal aufgerollt werden vor möglichst umweltfreundlichen Aspekten.
Wie krieg ich es effizient hin, Millionen Menschen von A nach B zu kriegen mit möglichst wenig extra Platzbedarf und in einer Form, daß die Menschen da draußen auch mitspielen?

Solange das nicht geklärt ist, können wir hier Aktionismus betreiben wie wir wollen, es wird das Problem nicht beheben, sondern stattdessen nur neue schaffen und wir werden weiterhin im Namen der Natur Wälder abholzen, Lebensraum für Flora und Fauna vernichten und uns auf die Schultern klopfen, wie grün wir doch seien.
 
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RalphS schrieb:
Würde ja Werbung für ÖPNV machen, aber wenn das wirken würde, dann wären die ja voller als bisher und ich mag meine leeren Züge. 👍

ÖPVN ist super wenn man in der Stadt wohnt. Wenn man eher aufm Land wohnt ist das nichts. Mit den ÖPVN bräuchte ich ins Geschäft ~5 Stunden mit 4x Umsteigen. Ehrlich gesagt da penn ich lieber 3:30 Stunden länger, mach mich in ruhe fertig und bin in ~45-60 Min im Büro.

RalphS schrieb:
E-Autos mag ich persönlich nicht so. Die sind mir zu leise. Wenn ich irgendwo unterwegs bin im Straßenverkehr, dann will ich auch wissen, was hinter mir los ist; dazu muß ich die Dinger hören können.

https://www.auto-motor-und-sport.de/tech-zukunft/sound-fuer-elektroautos/

:)

Von deinen Argumenten sieht man aber, dass du das eher aus der Stadt-Sicht siehst. Gerade da sind E-Autos aber eigentlich wie gemacht für. Kurze Strecken, kein CO2 Ausstoß und leise.
 
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Was mich bei E-Autos extrem irritiert ist tatsächlich das nicht vorhandene Geräusch. Und damit meine ich nicht, dass sie grundsätzlich leise sind, sondern folgendes:

Als ich 2012 meinen Golf Kombi in Wolfsburg abgeholt habe, durfte ich einen e-Golf Probe fahren. Die Kiste hat deutlich erkennbare Geräusche gemacht (Fahrgeräusche vom Band sozusagen) und die VW-Mitarbeiterin auf dem Beifahrerseitz meinte: "Das ist wichtig damit man das Fahrzeug auch kommen hört, zB für Blinde". Ich meine auch, dass ich seinerzeit in der ADAC-Zeitschrift gelesen habe, dass das gesetzlich vorgeschrieben werden sollte oder es gab zumindest den Vorschlag dazu.

Und jetzt? Auf dem Parkplatz vom Lidl, Rewe, Aldi und Co bin ich schon ein paar Mal fast vor ein E-Auto gelaufen, weil es KEINE Geräusche macht! (und ich nicht aufmerksam war, I know)

Wieso ist man von dieser Idee so abgerückt? Ich bin wenigstens nicht blind und kann das E-Auto noch kommen sehen, aber für Blinde muss das doch ein Albtraum sein, oder nicht? Auch Kinder, die ja naturgemäß manchmal weniger aufmerksam sind, haben keine Chance so ein Fahrzeug zu hören. Keine Ahnung ob sich das in der Unfallstatistik irgendwie bemerkbar macht, aber ich fand die Idee mit dem Sound nachvollziehbar und wundere mich einfach, dass sie es nicht in den Markt geschafft hat.

Oder kann ein E-Auto-Besitzer davon berichten, dass sein Fahrzeug Fahrgeräusche abspielt?
 
@Raijin Stichwort: AVAS. Ist aber leider erst seit kurzem pflicht, daher gibt es viele Autos im Bestand, die das nicht haben. Meiner (w213 phev) macht das und beim rückwärtsfahrten piepst er wie ein LKW :(
 
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Ok, danke für die Aufklärung. Wundert mich nur umso mehr, dass ich 2012 ein solches Fahrzeug fahre und es erst jetzt, etwas mehr als 9 Jahre später, Pflicht ist? Hat Andi Scheuer mal wieder gepennt oder was? Wundern würde es mich ja nicht bei der Pappnase...
 
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Raijin schrieb:
Die Kiste hat deutlich erkennbare Geräusche gemacht (Fahrgeräusche vom Band sozusagen) und die VW-Mitarbeiterin auf dem Beifahrerseitz meinte: "Das ist wichtig damit man das Fahrzeug auch kommen hört, zB für Blinde".

Bist du sicher, dass das nicht nur der Innenraum war? Sound-Generatoren im Innenraum findet man schon seit Jahren im Auto aber für Externe ist das wirklich noch nicht sooo neu da es da keine Gesetzte zu gab. Evtl. können die alten Autos per SW-Update nachgerüstet werden?
 
Na eben doch. Ich bin einmal selbst gefahren und einmal mein Dad und da konnte ich es von außen deutlich hören. Auf Nachfrage hat die Tante von VW das auch bestätigt - mit dem Hinweis auf sehbehinderte Fußgänger. Allerdings war das zu dem Zeitpunkt natürlich ein reiner Prototyp, deswegen durfte man auch nicht allein fahren.
 
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