News Claude-Entwickler: Anthropic nimmt 30 Mrd. Dollar bei Finanzierungsrunde ein

TheInvisible schrieb:
Ja Opus 4.6 ist gut aber macht noch immer Junior-Dev Fehler, auffällig noch immer der oft sehr verbose Spagetti Code wenn man keine genauen Anweisungen gibt. Der Code funktioniert ist aber dann mit der Zeit durch Menschen quasi unwartbar.
Ist auch meine Erfahrung, ich benutze den deshalb immer nur Step by Step. Schreibe oft auch die Klassen und Methoden und sage den dam, implementier mir diese und diese Funktion. Das klappt dann meist ziemlich gut.
 
LLMs sind ein Hype, aber sowohl auch nicht.
In der Software Entwicklung wie in der Forschung, sind es valide Hilfen. Schaut man jetzt aber mal über die Werbebranche, dann sieht man wie überall nur die Hype Fahne so geschwenkt wird um nutzlossigkeit zu kaschieren. Produkte bekommen ein Ki aufgedrückt egal ob es sinn macht oder nicht.
Das bedenklichere ist, dass so viel Resourcen in den Hype fliessen und jene Bereiche in der die validität von Ki echten Mehrwert bringt kaum wahrgenommen wird.
Beispiel: Jeder kann dir sagen, dass man jetzt aus einem Bild einer Frau einen Porno generieren lassen kann. Wie viele können dir von Wissenschaftlichen Fortschritten dank Ki berichten? Ersteres Jeder, zweiteres 1 von 100.000.

Das Problem ist doch, dass die Wirtschaft alles tun wird, dass KI das grosse Geschäftsmodell wird. Völlig egal welcher Schaden an der Geselschaft angerichtet wird. Nützlichkeit ist nur ein netter nebeneffekt, aber leider nicht die Priorität.
 
Slowz schrieb:
Opus 4.6 benutzt, dann ist der Code nicht schlechter, als wenn er es selber geschrieben hätte.
Bei mir zumindest schon. Ich bin definitiv schneller mit Opus, aber ich habe auch mehr Bugs. Die Geschwindigkeit hat seinen Preis. Wenn ich Dinge von Hand entwickle erhalte ich einen viel tieferes Verständnis vom Problem als wenn ich Claude es machen lasse.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: Schwachkopp
pseudopseudonym schrieb:
Nee, kannst auch nen e2e-Test hinstellen. Auch Docker-Setups mit komplett gemockten Rest-APIs. Alles schon gemacht.
Da habe ich andere Erfahrungen gemacht, das hat leider überhaupt nicht funktioniert.
 
TheInvisible schrieb:
Der Code funktioniert ist aber dann mit der Zeit durch Menschen quasi unwartbar.
Hab genau das Gegenteil beobachtet - der Code ist deutlich strukturierter und angenehmer als die meisten Projekte von Entwicklern mit "jahrelanger Erfahrung".
 
@Zhan

Echt gut zusammen gefasst, genau das ist auch meine Beobachtung. Oft ist es genau so.
Ergänzung ()

JustAnotherTux schrieb:
Da habe ich andere Erfahrungen gemacht, das hat leider überhaupt nicht funktioniert.
Ohne dir zu nah treten zu wollen sofern du Entwickler bist, die meisten Entwickler haben nun mal keine Ahnung vom Test (außerhalb von Unittests) was erstmal auch völlig okay ist. Ohne Ahnung kann man auch nicht "mal eben Testen" auch wenn das viele immer glauben.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: Zhan
JustAnotherTux schrieb:
Da habe ich andere Erfahrungen gemacht, das hat leider überhaupt nicht funktioniert.
Echt? Hab das erste diese Woche mit Claude Opus 4.6 gemacht und war extrem positiv überrascht. Das war ne Sache, in die vorher viel Zeit ging. Jetzt einfach mal mit dem Ansatz versucht.
 
Ich möchte keinem der hier anwesenden Entwickler-Kollegen Kompetenz absprechen, wir machen sicherlich alle einen guten Job. Trotzdem weiß ich gar nicht, wie ich es einordnen soll, wenn der KI Spaghetti-Code, Sicherheitslücken und Bugs vorgeworfen werden - als ob Software bis jetzt frei davon war aufgrund uns humaner Überlegenheit. Natürlich waren das aber nur die anderen, doofen Entwickler, nicht wir Seniors.

Ich glaube, ich schreibe ganz guten Code, clean usw. Aber wenn ich mir den Output von Opus 4.6 angucke, dann finde ich den halt überzeugend. Mit den richtigen Skills usw. werden ordentlich Tests geschrieben, mit Post-Prompts nachgearbeitet, also, ich gebe mich da keinen Illusionen hin und rede mir ein, dass das ja nur ein Boilerplate-Werkzeug ist. Gucke ich mir die Entwicklung von zwei Jahren an, ist jeder Entwickler beraten, sich eher mit Themen wie Agent Frameworks, Orchestrierung usw. zu befassen.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: pseudopseudonym
Ohne genaue Angaben zur Prompt, zum Code und zum Modell diskutiert man doch irgendwie im luftleeren Raum wenn man über die Qualität des von LLM produzierten Codes spricht. Gut, wenigstens wurde hier ein paar Mal Opus 4.6 konkret benannt...
 
Die aktuelle Umsatzrate – also eine Hochrechnung basierend auf dem aktuellen Monat – liegt bei 14 Milliarden US-Dollar.
Was für ein seltsamer und irreführender Satz.
Die jährliche Umsatzrate, also wenn jeder Monat so wird, wie der Januar, wäre 14 Milliarden.
So wie es jetzt dasteht, meint man irrtümlich, die hätten 14 Milliarden Umsatz im Monat.
 
Brrr schrieb:
Wenn ich Dinge von Hand entwickle erhalte ich einen viel tieferes Verständnis vom Problem als wenn ich Claude es machen lasse.

Und du weißt in der Regel auch warum du etwas gemacht hast. Und kannst dich später besser daran erinnern.

-----

Das wird gern unterschlagen die Skill Atrophie umfasst nicht nur das Verlernen von Sprachfunktionen sondern auch den Abbau von Kontextbewusstsein für Programme die man entworfen hat.

Das heißt ja nicht das diese Tools nicht helfen können aber man muss trotzdem wissen was man warum tut
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: Brrr
Aslo schrieb:
Und dann müssen wir uns von Witzfiguren wie Merz anhören, wie faul wir doch seien während die Elite den Wohlstand, den sie uns geraubt haben, für so Späßchen verpokert. Ich könnte auch nur noch im Kreis kotzen.

Das wird nicht "geraubt", die Leute schmeißen es völlig freiwillig nach oben. Siehe auch Lotto, Aktien, Krypto usw.

Aber auch das ist ja das neue Selbstverständnis. Immer sind "die anderen" bzw. "die da oben" Schuld. Erstmal aufhören nach unten zu treten und mehr füreinander da sein, dann könnte es was werden.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: aspro
Supie schrieb:
Kann die Ki das nicht irgendwann selber?
Das meinte ich ja, man begibt sich in Teufels Küche. Sollte AI mal verschwinden (glaubs zwar auch nicht aber könnte deutlich teurer werden wenn die auch mal Geld machen wollen) oder deutlich teurer werden oder eingeschränkt werden könnte es ganz interessant werden.
aLanaMiau schrieb:
Hab genau das Gegenteil beobachtet - der Code ist deutlich strukturierter und angenehmer als die meisten Projekte von Entwicklern mit "jahrelanger Erfahrung".
Das Problem ist eher das es oft ein ganz anderer Stil ist den mal selbst oder in der Abteilung kennt. Klar kann man ihm mitteilen aber einen reinen Vibe Coder ist das völlig egal, da zählt eigentlich nur ob es irgendwie läuft.
Schwachkopp schrieb:
Gut, wenigstens wurde hier ein paar Mal Opus 4.6 konkret benannt...
Würde ich auch als Benchmark sehen und zwar deutlich.
 
Naja der "faule" Vibecoder hat sicher auch dann als er händisch gewerkelt hat Variablen als public genutzt statt set und get zu implementieren weil es damit auch lief und einfacher geht. :D

Was ich bisher mit AI an Code erzeugen habe lasse fand ich sah eigentlich gut aus.

Ich hab die tage so ein kleines ESP32 Programm bauen lassen für einen neuen hausinternen Passwortserver und hab gesehen, das hat sogar eine CoW Funktionalität beim Filehandling eingebaut - fand ich cool - glaube die Mühe hätte ich mir nicht gemacht.

Problematisch wird es sicher wenn Projekte > Kontextfenster werden.
 
Zuletzt bearbeitet:
Uzer1510 schrieb:
Problematisch wird es sicher wenn Projekte > Kontextfenster werden.
Haben gute Agents kein Problem mit.
 
naja hehe aber sobald es wie bei dem Linuxkernelprtojekt dann Auswirkungen an der Stelle x an stelle Y ausserhalb des kontextfensters gibt ist es halt Glückssache - das zufällig genau die stzelle in der Kompression berücksichtig wird ist halt absurd unwahrscheinlich.
 
@Uzer1510 Da wird nichts komprimiert. Agents machen mehrere Calls gegen das Modell und machen sich Notizen, so ähnlich wie wir. Wir haben auch nicht ein Projekt komplett gleichzeitig im Kopf. Erst überlegen wir uns Schritte, dass suchen wir nach Mustern usw.
 
Zurück
Oben