Computer stürzt plötzlich ab

Lorian

Cadet 3rd Year
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Aug. 2007
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Hi,

Ich habe seit einiger Zeit folgendes Problem:

In unregelmäßigen Zeitabständen stürzt mein PC ab, und fährt dann wieder hoch. Ich habe bereits unter den Systemeinstellungen das Wiederhochfahren nach einem Systemfehler abgeschalten, jedoch fuhr er trotzdem wieder hoch.

Heute stürzte er wieder ab, diesmal erschien jedoch endlich ein Bluescreen mit folgender Fehlermeldung:

Driver_Power_State_Failure

Stop: 0x000000pF (0x0000000000000004, 0x0000000000000258, 0xFFFFFA8006D62660, 0xFFFFF80000B9C3D0)


Als ich den PC dann wieder hochfuhr, hat mir Windows folgende Fehlermeldung ausgespuckt:

Problemsignatur:
Problemereignisname: BlueScreen
Betriebsystemversion: 6.1.7601.2.1.0.256.48
Gebietsschema-ID: 1031

Zusatzinformationen zum Problem:
BCCode: 1000009f
BCP1: 0000000000000004
BCP2: 0000000000000258
BCP3: FFFFFA8006D62660
BCP4: FFFFF80000B9C3D0
OS Version: 6_1_7601
Service Pack: 1_0
Product: 256_1


Leider hat mir Google bei meinem Fehler nur unzureichend geholfen. Neue Softweare wurde nicht installiert, Updates wurden in letzter Zeit keine gemacht. Ein mehrfacher virenscan hat nichts zu Tage gefördert.

Mein PC hat folgende Basisinformationen:

Windows 7 64 Bit
Intel Core I5 2400 CPU 3,1 Ghz
8 Gig Arbeitsspeicher
AMD Radeon HD6800 Series Grafikkarte

Der PC lief 3 Monate lang fehlerfrei.

Könnt Ihr mir helfen?
 
Danke, die Bluescreen Meldung hatte ich noch nicht gesucht.

Woher weiß ich, ob der Master, oder der Slave betroffen ist?

edit:
MasterIdDataChecksum und SlaveIdDataChecksum gibt es bei mir in diesen Einträgen nicht.
 
Wenn dein PC oft abstürzt, ohne das ein Bluescreen kommt, obwohl du schon Automatische Abschalten deaktiviert hast, dann liegt oft am Netzteil, es könnte aba auch sein, dass ein Hardwareteil oder Kabel Kurzschluss verursacht und der Rechner deshalb auch einfach neustartet, Ich würde sagen, probiers mit einem anderen Netzteil aus, aba kein billiges ja ^^
 
Woher weiß ich, wie viel Watt ich brauche? Muss ich das aufgrund meiner Komponenten ausrechenen, oder gibt es dazu eine Windows anzeige?
 
MasterMost schrieb:

Der Stop-Code ist ein anderer... Der Tip bezieht sich auf 2000 und XP... Und auf IDE-Platten...

Aber hauptsache mal fix was zum Thema gesagt ohne vernünftig zu schauen worum es geht... Woher kommt diese Unsitte in letzter Zeit, dass fast immer ein Kommentar à la "Google-Treffer XY" auftaucht? :freak:

Allerdings, und das ist ein bischen blöd, der Stop-Code aus der Fehlermeldung scheint recht selten zu sein. Bei der Suche danach bin ich über das Dell Support-Forum gestolpert, wo sich beim dortigen TE herausgestellt hat dass es der Treiber einer externen Platte war:

http://en.community.dell.com/support-forums/desktop/f/3514/p/19113716/19236702.aspx#19236702

After everything that was tried and replaced it turned out to be the external maxtor hard drive and installed using firewire. I started from the begining with the OS and just started adding drivers one at a time until the problem arose. Took the hard drive back to Staples and all has been well for over a week now. Again thanks for all the help!

Das wäre vielleicht auch mal ein Ansatz, dass du von Grund auf die Treiber neu installierst, vor allem die für die Laufwerke (wegen "Driver_Power_State_Failure") und schaust ob es dann besser wird.
 
Du kannst alle deine Komponenten zusammen zählen, und kannst dann ausrechnen, wieviel dein Rechner insgesamt verbraucht, deine Grafikkarte verbraucht glaube ich maximal 150 watt, d.h. ein gutes Markennetzteil mit 450 Watt müsste ausreichen

Was für ne Netzteil hast du denn jetzt drin? Und wann kommt der Absturz, beim Spielen? Wie gesagt, ne gutes Netzteil von einem Freund ausleihen und paar Tage mal testen, wenn es in Ordnung ist, kannst du imma noch ein neues Netzteil kaufen
 
Stop: 0x0000009F

der Fehler kann sowohl durch einen Gerätetreiber oder Dateisystem-Filtertreiber ausgelöst werden. Da im BSOD keine Datei angegeben wird, ist es etwas problematisch den Verursacher zu finden. Auslöser können ua. Antivirus/Firewall, Remote, W/LAN Software sein aber auch externe Geräte.

Zuerst sollte man in den Eventviewer schauen, welche Fehler vor dem BSOD verzeichnet sind.

Mein PC hat folgende Basisinformationen:

Solltest du ergänzen, Netzteil, Festplatte, Mainboard ...?

Hast du Arbeitsspeicher und Festplatte schon auf Fehler überprüft?
 
Schaue auch in C:\Windows\Minidump, wenn dort eine .dmp Datei liegt, kopiere sie in deine eigenen Dateien, dort mit 7zip od. Winrar packen und hier als Anhang hochladen.
Ob eine Auswertung etwas Erhellendes zu Tage fördert werden wir dann sehen.
 
Danke für die Antworten

Der PC stürzt nicht nur beim spielen ab, sondern auch, wenn ich Ihn ohne ein Programm laufen lasse, und einfach mal kurz auf die Toilette gehe, oder wenn ich im Internet bin, aber auch ohne Internet verbindung.
Die Abstürze sind unregelmäßig, und scheinen keinen Bezug auf die Programme zu haben, die am laufen sind.

Ich habe schon von Windows diese Fehlerüberprüfung machen lassen, also diesen Button "Den Computer auf Probleme überprüfen". Gefunden hat er nichts. Mein Virenscanner hat auch nichts zu Tage gefördert.

Wenn es das Netzteil sein sollte, warum tritt der Fehler dann erst jetzt auf, und nicht schon von Anfang an?

es sind 2 .dmp Dateien vorhanden.
 

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Du meinst jetzt, wenn ein Hardwareteil die ersten 3 Monate einwandfrei funktioniert hat, bedeutet jetzt für dich, dass dieses Teil dann für ein ganzes Leben hält.

Dann bräuchte man nie mehr was kaufen zu gehen, wenn nie mehr was kaputt geht :D

Ich hab nur auf Netzteil getippt, weil du meintest doch, wenn der PC abstürzt, kam fast nie ne Bluescreen, Das ist fast so, als wenn man den PC vom Strom trennt und wieder anschliesst, deshalb meinte ich , du könntest erst mal mit einem anderen Netzteil testen
 
061012-19000-01.dmp: Bug Check 0x1A: MEMORY_MANAGEMENT
Arg1: 0000000000000403: ein unbekannter Speicherverwaltungsfehler ist aufgetreten.

072812-16317-01.dmp: Bug Check 0x9F: DRIVER_POWER_STATE_FAILURE
DEFAULT_BUCKET_ID: CODE_CORRUPTION
FAILURE_BUCKET_ID: X64_MEMORY_CORRUPTION_ONE_BIT_LARGE

In beiden Fällen wird der Arbeitsspeicher als Ursache von WinDbg ausgeworfen.

Hier muß zuerst das RAM Problem gelöst werden, dannach sollten noch die Eltron Treiber und die FNet Turbo Storage Driver auf aktuellere geprüft werden, zusätzlich ist auch der Asrock App Charger kein Hort der Stabilität.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Vielen Dank für die Infos.

Wie löse ich das RAM Problem? Ich kann dazu im Geräte Manager nichts finden? Soll ich mir Everest runterladen?
Die Treiber kann ich dann ja durch den Geräte Manager auf aktualität prüfen, oder sollt eich das manuell auf den Herstellerseiten prüfen?
 
Lade dir CPU-Z herunter, mach Screenshots der Reiter CPU, Mainboard, Memory und SPD (von diesen je Ram Modul einen) und stell sie als Anhang an deinen Post hier herein.
https://www.computerbase.de/downloads/systemtools/cpu-z/

•Screenshot des aktiven Fensters:
erst [Alt] gedrückt halten und dann [Druck] drücken und beide loslassen.
Dann ein Bildbearbeitungsprogramm öffnen (z.Bsp. Paint) und das Bild einfügen (über Menü oder rechtsklick auf leere Fläche + einfügen oder über [Umschalt]+[Strg]+[V], oder via Menü Bearbeiten Einfügen bzw. als neues Bild einfügen. Das/die Bild/er als png speichern,z.Bsp. in Eigene Dateien/ Eigene Bilder einen Ordner Screenshots erstellen, da hast du sie dann schön zentral gespeichert, dann kannst du das/die hier hochladen.
•Screenshots Win7/Vista:
Das Snipping Tool und befindet sich im Startmenü unter "Zubehör" - oder einfach
im Startmenü-Suchfeld "Snip" eingeben. Es öffnet sich ein kleines Fenster.
Hinter dem Button "Neu" befinden sich mehrere Optionen, wie der Screenshot erstellt werden
soll - per Auswahl mit der Maus, rechteckig oder frei Hand, aktives Fenster oder Vollbild.
Wähle aktives Fenster.
 
Danke

Hier die Screenshots
 

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    SPD Slot 4.PNG
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Timings sollten passen, da Vollbestückung ev. mehr Spannung geben, teste ob mit 1,55 V der Betrieb stabil ist, wenn nicht noch 1,60 V testen.

Ändert sich auch bei 1,60 V an den Abstürzen nichts, muß der RAM auf Fehler geprüft werden.
Lade dir Memtest86+ herunter, entpacken, die .iso auf CD brennen, von dieser booten, und das Programm mindestens 7 vollständige Durchgänge laufen laßen, das dauert einige Stunden.
Sollten Fehler angezeigt werden kann abgebrochen werden, jetzt die Tests mit nur jeweils 1 eingebauten RAM Modul wiederhoen, bis das defekte Modul gefunden ist.
https://www.computerbase.de/downloads/systemtools/memtest86-plus/
 
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