Crucial Mx100 "windows verloren"

123Nick

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Hallo allerseits,
mir ist heute Windows mit einem bluescreen abgestürtzt. Danach konnte ich von meiner ssd nicht mehr booten. Sie wird jedoch anscheinend volle allen anderen systemen und dem Bios erkannt. Die Windows installations/reperatur CD sowie mein altes os auf einer hdd zeigen mir die Festplatte korekt an. Ich könnte also Windows der ssd neu installieren. Kabel habe ich auch schon ausgetuascht. Jedoch möchte ich gerne mein altes System wieder haben und wissen woran es lag um so etwas vorzubeugen. Ich hoffe ihr könnt mir helfen und danke vorab.
 

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aber bitte vorher nen Backup machen, kann sein, dass dir ein Firmwareupdate alle Daten killt. Und auch mal gucken, ob es nen BIOS Update für dein Board gibt
 
Danke für eure hilfe, aber leider ist beides jetzt aktuell und kein Fortschritt festzustellen.
 
Guck mal bitte im BIOS, ob auch noch AHCI eingestellt ist und nicht IDE
 
123Nick schrieb:
mir ist heute Windows mit einem bluescreen abgestürtzt. Danach konnte ich von meiner ssd nicht mehr booten.
Entweder hat es Dir etwas zerschossen oder es ist enfach der Effekt, dass die Crucial SSDs nach einem unerwarteten Stromausfall, was so ein BSOD für die SSD durchaus sein kann, dann etwas länger braucht um sich zu melden. Dann lässt man sie einfach ein wenig im Idle und versucht es erneut, dann sollte sie wieder prompt zu Stellen sein.
123Nick schrieb:
Kabel habe ich auch schon ausgetuascht.
Da gibt es einen Ultra-DMA CRC Feher, der könnte noch vom alten Kabel sein oder auch vom neue Kabel, beobachte also mal ib der Rohwert von C7 sich verändert. Wenn ja, ist das neue Kabel kaputt oder lose.
123Nick schrieb:
Ich könnte also Windows der ssd neu installieren.
...
Jedoch möchte ich gerne mein altes System wieder haben und wissen woran es lag um so etwas vorzubeugen.
Wo hast Du denn Windows neu installiert? Wenn es auf der gleichen SSD war, kannst Du das alte System nur noch aus dem letzten Backup Image wiederherstellen, welches Du ja doch sicher angelegt hast. :D
 
Das ist totaler Blödsinn, ReFS hat gegenüber NTFS auch keinen echten Vorteil wenn es um SSDs geht und Millionen User haben gar keine Probleme mit ihren SSD unter NTFS. Ein BSOD kann aber verschiedene Ursachen haben und diese Ursache oder die Folgen können ein Filesystem oder die Bootinformationen von Windows eben auch mal schädigen.

Wenn man einen Rechner bekommt der keine Workstation mit ECC RAM ist, zusammenbaut oder auch nur irgendwas am RAM ändert, dann ist es unerlässlich das RAM mit Memtest86+ zu testen! Dazu muss die iso oder img von CD oder USB-Stick gebootet werden, denn man kann nicht unter Windows sinnvoll das RAM testen. Es sollten mindestens 6 PASS abgewartet werden und es darf dabei kein einziger Fehler auftreten, man lässt es also am Besten über Nacht laufen. RAM-Fehler können die unmöglichsten Bluescreens und andere Probleme erzeugen, man sollte also immer erst einmal sein RAM testen, wenn man Bluescreens bekommt.
 
Holt schrieb:
Das ist totaler Blödsinn,..

Ich musste nach meinem Griff ins Klo feststellen das massenhaft Forenbeiträge von Firmenmitarbeitern kommen und das man von denen falsch informiert, provoziert und beleidigt wird. Das ist ein abgekartetes Spiel.

Die Firmenmitarbeiter schreiben ständig das es bei den einfachen SSD das ECC in der SSD schon richten wird wenn das allerletzte Flash verarbeitet wird. Ich habe aber gemerkt das das nicht immer ausreicht und man dann die SSDs sich unter den merkwürdigsten Umständen wegducken lässt. Die wirkliche Ursache SOLL vor den Usern im Unklaren bleiben.

Wenn es das ECC richten soll dann darf ich doch wohl noch einen drauf geben und Refs oder Zfs oder Btrfs nehmen die auf Systemseite etwas ähnliches machen wie ECC und Prüfsummen für jede Datei bilden und im Fehlerfall Meldung machen und den Fehler selbständig reparieren. Über meine Hardware braucht mir niemand etwas erklären wer kein ECC Ram hat der hat es nicht anders gewollt. Aber besser Hashsummen als gar kein Schutz. Unter Umständen würde das Dateisystem auch ohne ECC merken wenn etwas falsch läuft.

Millionen User wissen gar nicht wenn ihr Datenträger was verschluckt und merken es nicht weil es nur ein Pixel von einem Foto ist oder die Daten im Browsercache oder heulen wegen unerklärlichen Bluescreens und bekommen unehrliche Tipps mit Memtest86+ zum ablenken, hinhalten und verschleiern. Vielleicht fällt nur einer von 100 Bitfehlern auf der SSD wirklich auf wenn der MBR oder der Bootmanager beschädigt ist.

PS
Schreib doch mal was zu ECC ganz allgemein. Wie ist das? ECC in der SSD große Klasse und lebensnotwendig und im Ram purer Luxus oder wie? Wo kippen mehr Bits? Bevor man den Usern SSD empfiehlt sollte man sie vielleicht dazu bringen ECC ram zu verwenden. Dann würden viel weniger User ratlos rum fragen und die Foren könnten dicht machen weil kaum noch was schief läuft. ;)
Ergänzung ()

123Nick schrieb:
Danach konnte ich von meiner ssd nicht mehr booten.

Habe ich bei dem Durcheinander vergessen: /fixmbr und /fixboot sollte man natürlich zuerst machen... tja...

Solange der MBR und der Bootmanager noch kein ECC und kein Hash hat. :)
 
Zuletzt bearbeitet:
Warum denn so weit scheifen wenn die Lösung so nahe liegt?
Der TE schreibt doch GANZ EINDEUTIG dass die SSD noch erkannt wird, aber das OS nicht mehr bootet. Wie kommt man denn bitte von dieser Fehlerbschreibung auf die Idee dass ein FW Upgrade der SSD helfen könnte???????????????? (sorry für die vielen ?)

@Nick123:
Wenn du dem vorbeugen willst dann hättest du den Bluescreen mal analysieren sollen um zu sehen WAS den BS verursacht hat.
Solange du nicht mal schreibst wie weit du denn beim Bootvorgang noch kommst kann man dir auch nicht wirklich weiterhelfen.
 
Vielleicht solltest du mal die Infos zur neuen Firmware lesen. Habe zufällig die gleiche, und nach dem Update war das Problem behoben...
 
Danke für eure Hilfe, ich hoff dass, das Fw ubdate für was gebracht hat. Allerdings habe ich mich dazu entschlossen Windows neu auf die Festplatte zu installieren und die einstellungen und Dateien aus meienm alten windows rüber zu ziehen. Das ging schneller als erwartet. Leider konnte ich keien Aufzeichnungen über einen Bluescreen finde. Ich mache jetzt in regelmäßigen Abständen ein Image der SSD und lege es auf einer anderen Festplatte ab. Ich werde aber natürliche eure Hilfen noch anwenden um möglichen Fehlern vorzubeugen :)
 
Harri Bohn schrieb:
Die Firmenmitarbeiter schreiben ständig das es bei den einfachen SSD das ECC in der SSD schon richten wird wenn das allerletzte Flash verarbeitet wird.
Hersteller die die allerlezten NAND Qualitäten verbauen, sollte man meiden, dass sind aber immer die, die selbst keine NANDs fertigen. Mit mehr ECC kann man das Enden nur etwas hinauszögern, mehr nicht.
Harri Bohn schrieb:
Wenn es das ECC richten soll dann darf ich doch wohl noch einen drauf geben und Refs oder Zfs oder Btrfs nehmen die auf Systemseite etwas ähnliches machen wie ECC und Prüfsummen für jede Datei bilden und im Fehlerfall Meldung machen und den Fehler selbständig reparieren.
Solche Filesysteme setzen auch ECC RAM im Rechner voraus, wie es bei Servern und prof. Workstations auch immer vorhanden ist.
Harri Bohn schrieb:
Unter Umständen würde das Dateisystem auch ohne ECC merken wenn etwas falsch läuft.
Die Controller von SSDs und HDDs sollte einen Lesefehler statt korrupter Daten zurückliefern, wenn ein Sektor eben icht mehr korrekt gelesen werden konnte, also die Anzahl der Fehler die Korrekturmöglichkeiten der ECC übersteigt. Das machen sie gewöhnlich auch, aber es gibt noch ein Risiko von gekippten Bit auf den internen Datenpfaden, wenn diese nicht dagegen geschützt sind. Gute Enterprise SSDs haben da auch einen vollständigen Schutz der internen Datenpfade, also z.B. auch ECC für das Cache RAM des Controllers.
Harri Bohn schrieb:
bekommen unehrliche Tipps mit Memtest86+ zum ablenken, hinhalten und verschleiern.
Wieso unehrliche Tipps? Memtest86+ kann Produktionsfehler im RAM erkennen, es kann aber natürlich keine spontan kipppenden Bits finden, bzw. allenfalls per Zufall, weil die Daten ja zwischen dem Schreiben und Auslesen nur kurz im RAM stehen. Das kann nur ECC RAM, aber das ist leider im Consumerbereich praktisch nicht vorhanden und wird z.B. bei Intel nur auf Xeon Umgebungen unterstützt.
Wer nie wenigstens das RAM fehlerfrei mit Memtest86+ getestet hat, weiß schon mal gar nicht ob die RAMs nicht direkt die Daten verändern die an bestimmten Adressen abgelegt werden und wer dabei Fehler findet, sollte diese zuerst beheben, bevor er sich auf die Suche nach anderen möglichen Problemquellen macht. Mit defekten RAMs wird ein Rechner nie wirklich problemlos laufen.
Harri Bohn schrieb:
Vielleicht fällt nur einer von 100 Bitfehlern auf der SSD wirklich auf wenn der MBR oder der Bootmanager beschädigt ist.
Das Risiko hat man immer, da hilft nur ECC RAM, aber wenn Memtest86+ fehlerfrei mehrere PASS durchgelaufen ist, ist es wenigstens nicht so hoch, da man dann schon mal davon ausgehen kann, dass die Riegel fehlerfrei die Daten speichern können und nicht bestimmte Bitmuster in bstimmten Zellen immer zu einem Bitfehler führen werden. Spontan kann das natürlich trotzdem passieren und wird dann ohne ECC eben auch nie entdeckt werden.

Harri Bohn schrieb:
ECC in der SSD große Klasse und lebensnotwendig und im Ram purer Luxus oder wie?
ECC ist bei SSDs wie bei HDDs auch, absolut lebensnotwenig und alle HDDs und SSDs haben das auch. Sowohl auf der magnetischen Oberfläche einer HDD wie auch in den NAND Zellen können immer mal Bits kippen, das würde sonst nie auffallen und schon gar nicht korrigiert werden können.
Harri Bohn schrieb:
Bevor man den Usern SSD empfiehlt sollte man sie vielleicht dazu bringen ECC ram zu verwenden.
Nur schränkt das die HW-Ausfall ein und treibt die Preise, denn die Plattformen die ECC RAM unterstützen sind nicht die billigsten, gerade die S.115x Boards mit Xeon Chipsätzen kosten deutlich mehr als solche mit Consumer Chipsätzen. Lohnt sich der Aufwand, nur eeil bei einigen ab und an mal Probleme auftreten?
 
Zuletzt bearbeitet:
123Nick schrieb:
Danke für eure Hilfe, ich hoff dass, das Fw ubdate für was gebracht hat. Allerdings habe ich mich dazu entschlossen Windows neu auf die Festplatte zu installieren und die einstellungen und Dateien aus meienm alten windows rüber zu ziehen. Das ging schneller als erwartet. Leider konnte ich keien Aufzeichnungen über einen Bluescreen finde. Ich mache jetzt in regelmäßigen Abständen ein Image der SSD und lege es auf einer anderen Festplatte ab. Ich werde aber natürliche eure Hilfen noch anwenden um möglichen Fehlern vorzubeugen :)

Die Firmware MU01 war ziemlich verbuggt. Es kann gut sein, dass der BSOD daher kam. Mit MU02 könnte sich das nun erledigt haben. Ich hatte mit MU01 auch große Probleme. Jetzt mit MU02 sind sie weg.
 
Mr.Seymour Buds, ziemlich verbuggt ist übertrieben, aber die Reaktionszeit leidet bei der offenbar zuweilen wenn LPM aktiv ist. Hier ein Link zu einer Anleitung wie man LPM bei Windows auch im Ausgewogenen Energiesparplan einstellbar machen kann, einfach auf Active stellen, dann bleibt der SATA Link aktiv und LPM ist deaktiviert.

Hallo32, dazu gibt es Studien, aber die sind auch mit Vorsicht zu betrachten, es sehr ja nie dabei, dass ein Fehler wegen eines gekippten Bits im RAM entstanden ist. Wäre das ganze Thema praktisch irrelevant, würde man in Servern aber auch nicht nur wenigstens ECC nehme und hätte erst recht keine Advanced ECC Technologien wie Chipkill entwickelt, denn auch bei einfachem ECC RAM ist die Fehlerrate nicht 0.
Zum Vergleich das einfache ECC:
Aber da geht es um Soft-Errors, also spontan gekippte Bits und Memtest86+ kann die natürlich nicht finden, es findet aber die Hard-Errors, also Defekte die schon direkte in den Modulen vorhanden sind und die man keineswegs haben möchte, weil dann Probleme viel häufiger als durch Soft-Errors auftreten.
 
@Holt

Das Thema selbst wollte ich nicht als irrelevant einstufen.

Mich hätte es nur interessiert, wie hoch das Risiko für Soft-Errors bei normalen Anwender ist.

Für Server Systemen findet man die einen oder anderen Zahlen.
 
Wie hoch das Risiko für den einzelnen Anwender ist, hängt von seinem System ab und der Umgebung in der es steht, aber es ist eben kaum zu quantifizieren. Das tükische ist eben, dass man den Fehler nicht als solche erkennt, es steht nie irgendwo RAM Fehler dabei, wenn es einen Fehler gab und man kein ECC RAM hat. Mit ECC RAM kann man auslesen wie viele Fehler es gefunden und korrigiert hat bzw. je nach Einstellung auch wie viele es erkennen aber nicht korrigieren konste, aber normalerwiese stellt man den Rechner dann so ein, dass er sofort stehen bleibt damit keine Daten korrumpiert oder falsche Ergebnisse ausgegeben werden.

Aber das Thema des Schutzes vor Slient Data Corruption ist eben ein sehr komplexes und bei Consumer PCs gibt es da nur wenige Mechanismen, wie die ECC für jeden Sektor eine HDD und die Daten der SSD, CRC Prüfsummen bei Übertragungen über SATA, PCIe, USB, etc, also Stellen mit besonderem Risiko. Aber schon beim Schutz der internen Datenpfade der HDDs und SSDs ist bei Consumer Laufwerken meist nicht oder nur schwach vorhanden (ausgenommen solche verkappten Enterprise SSDs wie die Intel 730 und 750), kippt dann ein Bit im Cache der HDD / SSD wird das dann eben nicht erkannt. Vorher sollte man aber auch ECC RAM haben und wenn man es immer weiter treiben will, kommt man irgendwann beim Mainframe an, denn deren Vorteil und Existenzberechtigung ist eben der umfassende Schutz vor Fehlern, da wird alles überprüft um möglichst jeden Fehler zu vermeiden. Deshalb haben die Banken und Versicherungen ja diese Mainframes immer noch im Einsatz, denn könnte jeder unerkannte Fehler extrem teuer werden.

Für Heimanwender kommt sowas natürlich nicht in Frage, da muss man eben mit dem leben was man sich leisten kann und sollte eben wenigstens die RAMs mal mit Memtest86+ prüfen um nicht schon defekte RAM verbaut zu haben die dann dauernd Probleme verursachen werden.
 
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