News Daimler verzichtet auf Vista und Office 2007

Gruß ans Forum! Bin neu. Mein Senf.

Das Problem an Vista ist nicht, dass es so schlecht ist, sondern dass es nicht gut genug ist. Welche Firma hat denn einen Produktivvorteil von Vista? Und durch was?

Ich arbeite neben meinem Studium in einer kleinen EDV-Klitsche, die nur Firmen betreut. Da wurden im vergangenen Jahr eine Handvoll Vista-Lizenzen und so um die 180-200 XP-Lizenzen verkauft. Alte Lizenzen werden bei Rechnerneuanschaffung weiter benutzt, weil überhaupt kein Verlangen nach neuen Funktionen besteht. Notebooks werden fast nur von HP und IBM verlangt, weil die immer noch XP ausliefern.

@Über mir: Wer ist denn so hohl und setzt ein neues Betriebssystem auf einen alten Rechner auf? Und vor allem, wer bezahlt so etwas? Ist doch völlig unrentabel.
 
@Bueller

Das ist ein Testserver , der läuft immerhin ganz offiziell 240 Tage . Das Beispiel verdeutlicht aber das hier mit wenig Kenntnissen argumentiert wird wenn von hohen Hardwareanforderungen gesprochen wird.
Der Produktivvorteil wird ausserdem erst deutlich wenn man sich mit dem Funktionsumfang im OS für geschäftliche Anwendungen vertraut macht wo man hier und da garkeine Extrasoftware zukaufen muss. Der Verkauf von Vista-Lizenzen liegt mit hoher Wahrscheinlichkeit aber auch am Verkäufer , er berät die Kunden immerhin und wenn er sagt "Vista ist doch so Kacke kauf lieber das andere" dann kaufen die Leute auch kein Vista.
 
Wenn der Server nur zum Testen dient, warum nicht gleich virtualisieren? Ist doch viel einfacher und besser zu handhaben.

Ich benutze selbst Vista zu Hause, aber sag doch mal ehrlich, welche Funktion bringt einem Firmenkunden einen Vorteil in der täglichen Arbeit? Mir fällt die Optik positiv auf und hier und da ein paar Annehmlichkeiten, aber sonst? Gut, mein Notebook läuft unter Vista eine halbe Stunde kürzer als unter XP! :D

UAC ist im Server/Clientbetrieb sinnlos, weil eh alle Benutzer eingeschränkte Rechte haben, höhere Netzwerkleistung oder so was? Bei zwanzig Leuten im Netz und Hin- und Hergeschiebe von Officedateien reicht sogar ein 2000er Server mit nem P4 drinne.

Dazu kommt, dass Terminalserver immer beliebter werden. Da reichen als Arbeitsplatz dann Thin Clients.

Vista wird als der große Flop in die Geschichte eingehen. Belächelt und bald schon abgelöst. Obwohl es gut ist. Aber eben nicht gut genug.

Thema Verkäufer: Wenn die Realität so schön wäre wie die Werbung, hätten alle 'nen Exchange Server, würden von ihrem Windows Mobile aus unterwegs ihre Mails checken und säßen alle entspannt am Superarbeitsplatz mit Dual-Core und 22"-Flachbildschirm. Wer sein täglich Brot mit IT verdient, merkt schnell, dass der stinknormale Firmenkunde nur ein Interesse an geringen Kosten hat und nicht daran, ob Vista oder XP unter der Haube läuft. Und der IT-Dienstleister? Der verdient an XP genau so viel wie an Vista. Warum wechseln, wenn letzteres auch noch Mehrarbeit und Ärger verspricht, weil der 10 Jahre alte Nadeldrucker in der Zahnarztpraxis dann nicht mehr läuft?
 
Zuletzt bearbeitet:
Siehst du, du kennst den Funktionsumfang für geschäftliche Anwendung doch nicht wirklich . Aero und UAC zu erwähnen ist hier völlig am Thema vorbei. In deiner Position noch zu lächeln , da verkaufst du sicher nicht sehr viel oder bescheisst die Leute nur .
 
Hey, kein Stress. Ich bescheiße niemanden. Auch mein Chef nicht. Da hat der gar kein Bock drauf.

Was sind das denn für Funktionen, die so gut sind, dass sie alles verbessern. Was bringt mir Vista neben dem 2008er Server, was XP und der 2003er nicht können?

Und was hat der Zahnarzt, Versicherungskaufmann, Rechtsanwalt oder Dachdecker davon?
 
Aggressives Nachfragen womit du dich doch in Wirklichkeit garnicht beschäftigen willst führt zu nichts von daher , belies dich doch selber.
 
Na da scheinen dir ja genau so viele Gründe eingefallen zu sein wei Daimler und Intel. ;)

Ist ja ein rauer Ton hier. :D
 
Also spontan fällt mir da die nahtlose Unterstützung von IPv6 ein. Oder die native Unterstützung von Schattenkopien. Oder der Netzwerk-Client-Schutz. Ist schon lange her, dass ich meine Vista-Admin-Schulung hatte. Aber die Kombination Server 2008 und Vista hatte schon einige Vorteile, da die Funktionen dieser beiden Betriebssysteme in einer Client-Server-Architektur sehr schön ineinander greifen können. Die andere Frage ist, ob man das alles benötigt und ob die Migrationskosten dadurch wettgemacht werden können. Letzteres habe ich als negativ berechnet, weshalb ich mich mit dem Thema seither nicht mehr beschäftigen musste. ;)
 
Das scheint mir das Problem zu sein. Ein Vista für 'nen Hunni reicht ja nicht. Der Rechner muss mitspielen, der Server um all die neuen Funktionen sinnvoll einsetzen zu können und mehr.

Ich vermute mal, dass bei Daimler und Intel keine Idioten arbeiten. Wenn selbst da kein Interesse an Vista besteht, hat es der 2008er Server auch schwer. Also hat Microsoft entweder etwas falsch gemacht oder bei XP und dem 2003er viel richtig. Der läuft einfach rund.

Als Privatanwender hat man es leichter, weil viele sehr aktuelle Hardware haben und neugierig sind. Selbst da aber ist viel Zurückhaltung.
 
Naja, bei Daimler habe ich kürzlich auf NT4 gearbeitet. Und in einer anderen Firma habe ich so ein altes Powerpoint vor mir gehabt, dass ich nicht nur neue Funktion vermisst, sondern etliche verzweifelt gesucht habe. Eine Firma ist nun mal kein Spielpark, in dem alle auf die neue Rummelattraktion aufsteigen, nur weil es glänzt und blinkt. Man muss sich eben immer fragen "was bringt's mir?" und "was kostet es mich?". Wenn das Delta keinen unternehmerischen Gewinn bringt, dann isses auch nicht attraktiv.
 
Mich würde mal interessieren, was die Admins ohne finanzielle Zwänge tun würden. Vista und 2008? Weiß nicht...

Ich habe im Wohnheim mit ein paar Freunden auf der Etage einen 2003er Server mit Datei-/Druckfreigabe, Domaine und allem Pipapo. Macht Spaß das Ding, weil wir alle gerne basteln. Aber ich würde nichts an der Kiste ändern, nur weil der 2008er besser ist.

Weil man erst mit der Abhängigkeit anderer von funktionierender Hard- und Software merkt, dass "never change a running system" keine hohle Phrase ist. Und wenn mein Gehalt an der IT hängen würde, könnte von mir aus noch NT4 auf dem Server laufen, wenn er denn sicher und stabil läuft.
 
Ohne finanzielle Zwänge?

Server 2008 mit dem kompletten Sharepoint Package und Exchange auf allen Servern mit Vista Enterprise und Office 2007 EE usw. auf allen Clients, die alle aktuelle Hardware und Flachbildschirme haben. Die Hardware mit 3 Jahre on-site Service mit same business day und Premium Support von MS. Und einen Liegestuhl mit luftwedelndem Sklaven und Getränkeservice für den Admin :D
 
@Tankred

Irgendwen gibts dann schon der dir das ausredet und vor dir mit seinem Händen wegen der achsodummen UAC rumfuchtelt weil das Popup ja immer so unverhofft eingeblendet wird obwohl man garnichts gemacht hat... :D
 
Zm Glück ist der Beruf des Admins bei mir in weite Ferne gerückt. Ich schiele auf Prozessautomatisierung und die schöne Embedded-Welt. Wenn man programmiert, ist das OS sowieso egal.

Außerdem muss ich dann nicht in Kellern sitzen und mir dumme Sprüche anhören.

"Mein Rechner ist kaputt, die Taskleiste ist weg!"

:D
 
@Voyager10: meine User würden UAC gar nicht sehen, da dieses Feature bei Domänen-Benutzern wohl kaum zum Einsatz kommen würde.

@Bueller: ja, zum Glück ist das Admin-Dasein auch bei mir nur eine vergängliche Episode. Obwohl das Gott-Spielen manchmal schon lustig ist. Wer sonst außer Gott könnte eine verloren gegangene Taskleiste innerhalb von Sekunden wieder aus dem Nichts hervorzaubern!? :D
 
Die Geschichte ist ganz einfach: Daimler lässt Vista nicht aus weil es "scheisse" ist (viele hier würfeln "Office" und "Vista" durcheinander) sondern weil der Aufwand für die Integration eines neuen BS einfach viel zu hoch ist. Es gab wohl auch nie wirklich Diskussion darüber, ob Vista eingeführt werden sollte. Von daher finde ich diese Meldung etwas unpassend, weil sie zu falschen Schlussfolgerungen führen.

Ich "arbeite" Zuhause mit Vista Home Premium (und da ich´s so richtig hart wollte hab ich mir gleich die 64-Bit-Version rausgelassen) und muss nach 2 Monaten sagen: ich bin begeistert! Viel weniger Probleme als ich ursprünglich befürchtet habe.
 
Trotzdem werden diese Meldungen mit der Absicht kolpotiert den die Kritiker gern in ihre Argumente einbauen und den eigentlichen Sinn dabei verfälschen .
Mit XP gibt es in Firmen auch ständig Probleme wo selbst eine Reparatur des System manche Fehler nicht einfach verschwinden lassen , ich muss es ja wissen wenn ich dort arbeite. Ich lese deswegen in den News aber auch nicht das Intel deswegen zu Windows2000 zurück will. Wie schon erwähnt sind das eher reine betriebswirtschaftliche Gründe wenn ein bestehender Rechnerpark auch mit XP noch läuft , sowas klingt nur zu langweilig für eine Schlagzeile.
 
MrWeedster schrieb:
In Unternehmen, v.a. solchen mit Wertvollen Daten wie ein Autobauern, werden die Indexingoptionen für die Such-Engine sowieso abgeschalten, da sonst Sicherheitslücken bestehen.
Dies aufgrund der möglichkeit, dass die Indizes u.U. von anderen Personen als einem selbst durchsucht werden können, und somit evtl. Betriebsgeheimnisse, z.B. von hochgeheimen Prototypen, von nicht autorisierten Personen entwendet werden könnten. Es gibt schon einen guten Grund warum dies deaktiviert ist, aber wie den Aussagen einiger Unqualifizierter hier nach zu vermuten ist, arbeitet wohl keiner in einem Bereich in dem es um extremst sensible Daten geht.
Nicht jeder arbeitet an hochgeheimen Prototypen und hat sensible Daten auf seinem Rechner. Es gibt genug Rechner bei denen die Indexing Funktion ohne bedenken aktiviert bleiben kann.

Außerdem. Wer wirklich Sicherheitsbedenken hat, der sollte sowieso eher auf Vista setzen als auf XP.




Dazu gibt es entsprechende Tools, da diese Funktionen in XP in der Tat nur rudimentär sind. Ich nenne hier mal den Total Commander.
Naja. Es gibt zwar einige Tools, aber man möchte ja auch nicht immer zig Programme auf jedem einzelnen Abeitsplatz installieren und dann noch die ganzen Lizenzen dafür verwalten. Den TC sehe ich auch nicht wirklich als Alternative, da selbst der einige Dinge nicht beherscht, die bei Vista endlich integriert sind. (Beispiel. Sequenzielles Umbennenen von Dateien per Tab-Taste). Außerdem gehört er nicht zu den bedienerfreundlichsten Programmen und ist für den 0815 User nur schwer zu bedienen.

Wenn ich von den Vorteilen von Vista spreche, dann meine ich aber auch so etwas, wie, den nicht mehr auftretenden Fokusverlust, wenn ein Kopierfenster auftaucht oder geschlossen wird. Nehmen wir mal an ich benenne in XP gerade eine Datei um während ich etwas kopiere. Wenn der Kopiervorgang abgeschlossen ist und man noch nicht mit dem umbennen fertig geworden ist gibt's ne Fehlermeldung und man darf die Datei erneut umbenennen.
Ähnlich ist es, wenn die Datei, die ich umbenennen möchte noch in Benutzung ist und mir die Rechte fehlen. In XP bekomme ich eine Fehlermeldung und darf die Umbennenung erneut durchführen, sobald ich die zugriffsverletzung beseitigt habe. In Vista drücke ich nur den "Retry" Button.
Ich find's auch gut, dass Dateien alphabetisch sofort einsortiert werden ohne das ich erst manuell eine Aktualisierung durchführen muss.
Auch beim Kopieren von Daten auf Wechseldateträger hat Vista seine Voteile. Es ist wirklich sehr sehr praktisch, dass Vista vor dem Kopieren überprüft, ob die Daten überhaupt auf den Datenträger passen und wie viel Kapazität noch fehlt, anstatt erst nach mehrminütigem Kopieren zu sagen, dass der Datenträger voll ist und man alles erneut kopieren muss.

Es sind all diese kleinen Verbesserungen/Bugfixes, die bei mir zu einem effektiveren Arbeiten geführt haben.


Für dich vielleicht. Aber es soll Leute geben (Admins), die das ständig machen müssen.
Und genau hier finde ich Vista viel zu umständlich, bzw. Ineffektiv, da man für in XP schnell zu erreichende Dinge in Vista viel zu lange braucht.
Bin sebst Admin und muss diese Dinge bei uns im Betrieb machen (Allerdings nur in unserer ~30 Mann Abteilung). Wir haben bisher zwar nur 2 Vista Rechner, aber ich finde nicht, dass die Dinge so viel schwerer einzurichten sind als unter XP. Sie sind an einigen Stellen einfach nur wo anders. Es ist eigentlich nur eine kleine Umstellungssache. Das hat man schnell raus.



Zur Ineffektivität:
Als Admins haben wir verdammt viel Systemseitige Arbeiten zu erledigen, welche natürlich ständig die UAC auslösen. Genau das ist mit den absout unnötigen extra-Klicks gemeint.
Bei mir wars mit Vista absolut vorbei als ich zum Löschen einer Datei DREI mal gefragt worden bin: "Möchten Sie wirklich?".
Das ist doch das letzte - Wie soll man mit sowas vernünftig Arbeiten?
Da stimme ich dir zu. Das UAC kann man wirklich vergessen. Das muss man natürlich deaktivieren, wenn man einigermaßen störungsfrei arbeiten möchte. Ich hatte gehofft, das MS da bessere Arbeit leistet, aber das UAC war echt ein Griff in's Klo. Das es besser geht sieht man ja zum Beispiel an Linux.



Die andere Sache betrifft die absolut beschissene Ordnerstruktur auf der C: Partition.
Da wir verwaltungstechnisch ohne Ende Scripte laufen haben sind wir auf verlässliche Informationen vom OS angewiesen. Da hilft mir nichts wenn Vista meint Virtuelle Ordnernamen vergeben zu müssen wo ich nicht weiss wie der Ordner Physikalisch auf der Festplatte heisst.
Da kommen dann die dümmsten Probleme zum Vorschein weil die Ordner nicht so heissen wie sie dargestellt sind. Das ist das absolute No-Go.
Tja. So ist das. Einige schwärmen jahrelang von ihrem Linux, weil es symbolische Links beherscht und jetzt wo es Vista auch kann gefällt es vielen Leuten wieder nicht. Ich persnlich habe nichts dagegegen.
Die Ordnerstruktur ist in Vista weitaus logischer und vor allen Dingen einheitlicher als noch bei XP. Zum Beispiel ist die jetzt in allen Sprachen gleich und man hat nur noch einen Program Files Ordner und nicht wie bei XP, bei dem sich einige englische Programme grundsätzlich in Program Files installierten und deutsche in's Programme Verzeichnis.

Selbst solche kleinen Dinge wie das "Users" Verzeichnis erfreuen mich immer wieder. Das war doch Käse bei XP, das man immer "Dokumente und Einstellungen" tippen musste, zumal da auch noch Leerzeichen drin vorkamen, die man auf Unix Systemen immer noch escapen musste. "Users" ist da vel effizienter und auch aussagekräftiger.


Schnelligkeit: Was isn das fürn Argument? Jeder vernünftige PC bekommt mit der richtigen HW perverse Übertragungsraten von konstant 60MB/s zusammen. Wenn in eurem Unternehmen irgendwelche 0815-Kisten als Fileserver laufen kann ich auch nichts dafür. Habt ihr sowas überhaupt? Wende dich mal an Netapp wenn du Performance haben willst ^^
Wie kommst du denn auf 60 MB/sec? sequenziell vielleicht, aber realistisch garantiert nicht und um Server geht's hier ja auch gar nicht, sondern um die Clients.

Vista hat dort ein paar signifikante Verbesserung bei der Dateiverwaltung bekommen.
Während XP jede Datei in kleine 64kb Blöcke aufteilen muss um sie zu kopieren kann Vista die Blockgröße frei bestimmen (Standard ist soweit ich weiß 1MB) und kann so besonders große Dateien deutlich schneller kopieren.
Ähnliches gilt für das neue SMB Protokoll. Hier können mit der alten Version auch nur sehr kleine Blöcke übertragen werden, während die bei Vista und der Version 2 deutlich größer sind, was bis zu 50% höhere Übertragungsraten ermöglicht.
Bei Backups von mehreren GB großen Datenbanken spielt das schon eine erhebliche Rolle.

Ein weiteres neues Feature der neuen NTFS Version sind transaktionelle IO Zugriffe, was noch besser vor Datenverlust schützt. Damit werden dann auch ganz neue Caching-Techniken möglich. In Vista ist es zum Beispiel so, dass Dateien beim Verschieben oder Kopieren erst einmal zu großen Teilen oder sogar komplett in den Arbeitsspeicher eingelesen werden. Sobald sie im Speicher sind werden sie unverzüglich auf dem Zieldatenträger angezeigt, obwohl Teile der Daten noch gar nicht auf dem Datenträger sind, sondern nur im Speicher vorliegen.
Man kann aber trotzdem schon mit den Dateien auf dem zieldatenträger arbeiten und sie sogar verändern, obwohl Vista gerade erst anfängt die Daten im Hintergrund aus dem Speicher auf den Zieldatenträger zu schreiben.

Sollte der Rechner währenddessen abstürzen wird dank der transaktionellen IO Zugriffe beim nächsten Start automatisch ein Rollback durchgeführt und Die Datei, die nicht vollständig verschoben werden konnte befindet sich wieder auf dem Quelldatenträger, als ob nichts passiert wäre.

Es gibt eine Menge solcher Verbesserungen die zu deutlich schnelleren IO Zugriffen führen und das kann bei einigen Arbeitsplätzen die Effektivität deutlich steigern.


Ausserdem unterstützt SMB 2.0 eh nur Vista und Server 2k8, von daher völliger BS. Es soll in manchen Unternehmen auch noch andere Systeme als x86 Dosen geben, die ebenso auf schnelle Übertragungsraten angewiesen sind.
Noch ist das so. Es wird aber sicher nicht lange dauern, bis auch die ersten Samba Server für Unix Systeme die neue Version unterstützen.


Da greift man doch gleich zu einem professionellen System wie Netapp oder EMC und holt mit der richtigen Konfiguration das optimum aus den XP Rechnern raus die dir M$ als neuerun verkauft.
Nicht jedes Unternehmen hat Kohle wie Heu und kann bzw. möchte sich solche professionelle Lösungen leisten. Manchmal müssen auch etwas günstigere Rechner als Server herhalten.

Wir brauchen unsere Server zum Beispiel immer gleich in dreifacher Ausfertigung, da wir sie in einem DRBD-Cluster redundant betreiben um so vor Ausfällen geschützt zu sein. Das kann bei absoluter Luxus Hardware schon in's Geld gehen.

Außerdem halten wir es auch für wichtig weitestgehend unabhängig von Drittherstellern zu sein. Naja. Aber das ist ein anderes Thema.


Grundsätzlich kann ich aber sagen, dass ich Vista auf den Client-Rechnern nicht für falsch halte und man wechseln sollte, wenn es ohne großen Aufwand und Kosten möglich ist.
 
Zuletzt bearbeitet:
hi,

die kosten für Daimler bei einem umstieg auf ein neues os sind auch rießig daher ist es doch ein einfacher business case zumal der lebenszyklus für winxp noch lange nicht abgelaufen ist.

meine vermutung bis zum auslaufen des support wird kaum ein großer arbeitgeber umstellen !!!
 
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