News Daimler verzichtet auf Vista und Office 2007

Habt Ihr eigentlich auch mal eine andere Sicht in Erwägung gezogen?

Gerade aus dem eigenen Betrieb hier in der Firma sehe ich jedenfalls noch das Problem, dass man die User für die neue Ribbon-Oberfläche und Vista zu Schulungen bitten müsste.

Aus rein betriebswirtschaftlichen Gründen warten wir daher auf die nächste Version, und hoffen dass wir dann auf die Schulungen verzichten können, da bis dahin Vista und Office 2007 auch in den Wohnungen der User angekommen sind. Wenn man von 2-3 Jahren Haltedauer im privaten Bereich ausgeht dürfte dies nämlich bis Windows 7 und Office 2010 locker der Fall sein. Die wenigsten Privatleute mit ALDI, MediaMarkt usw. PC werden nämlich in Laden rennen und sich für nen Hunni Vista kaufen wenn man im Lieferumfang ne Recovery XP Lizenz hat.
 
Also wir benutzen XP SP3 mit Office 2k3, teilweise auch schon mit Office 2k7... Vista wird folgen sobald die nächste Rechner-Iteration anfällt - aber gut, wir sind eh ein IT-Unternehmen da brauchts keine Schulung ^^
 
@NewUser:

das mag für kleinere Unternehmenausschlaggeben sein, für Firme wie Daimler AG aber eher nicht: sie unterhalten ein eigenes Bildungswesen mit "wissenden" Leuten. Und ob sie jetzt Vista schulen und Win 7 auslassen oder Vista auslassen und Win 7 schulen ist von den kosten her relativ egal.

Auch die Bürorechner sind eher problemlos, da sie aus eher "anpsruchloser" Hardware bestehen. Richtig schwierig wird´s bei produktionsnahen Rechnern mit spezieller Hard- und Software. Bei sowas ein neues OS zu migrieren erfordert viel Manpower und ist daher auch sehr teuer.
 
Es wird vielfach so getan, als sei Vista nur unterbewertet und die Firmen zu geizig.

Schaut man sich aber die OS-Werdung an, so liegen da haufenweise Steine im Weg, die für den Privatanwender nur ärgerlich sind, für Firmenkunden aber den Ausschlag geben, beim Bewährten zu bleiben.

Geschwindigkeitsprobleme durch hohe Hardwareanforderungen, Inkompatibilität mit alter Hard- und Software, hier und da Bugs im Netzwerk-/Multimediastack, Treiberprobleme, Bluescreens bei 4GB, USB-Probleme, kuzer Ausfall der Aktivierungsserver, kürzere Akkulaufzeit bei Notebooks, etc...

Ich als Admin würde da schön bei meiner XP Corporate Edition bleiben. Stressfrei, erprobt, nicht auf dem neuesten Stand, aber das muss auch nicht. So einfach ist das.
 
Bueller schrieb:
...
Geschwindigkeitsprobleme durch hohe Hardwareanforderungen, ...
Das ist einfach Quatsch, wenn die ein so großes Problem sein sollen, dann frage ich mich warum in meiner aktuellen Berufsschule, wo alles auf XP läuft, auf allen Rechnern eine Windows Desktop Search installiert ist und läuft oder warum da nen .Net Framework 3.0 läuft - das sind alles Sachen die die Hardwareanforderungen hochschrauben und so weit entfernt ist man mit einem solchen XP von Vista nicht mehr. (was ich ja auch privat feststellte, als ich 2006 die CTPs von Vista auf nem Athlon XP 2400+ mit 1 GiB RAM testete)
 
Verstehe nich mal warum das überhaupt hier zum Thema gemacht wird oder überhaupt ne News wert ist. Ob die nun Vista nicht wollen oder in China fällt ein Sack Reis um. Wen intressiert es wirklich ? Mal erlich .... dich oder dich oder dich da hinten??? nur um hier ein loszureißen und mal wieder darüber zu streiten was denn nun Vista oder Office 2007 für Vorteie bringt.
Mir bringt es auch keine Vorteile aber ich bin Glücklich was neues zu haben. Und das ist für die meißten User wichtig.
 
für VISTA brauchen alle Firmen

neue Hardware
viele Schulungen
neue Firmenprogramme

das lohnt doch nicht.....nur wenn gerade ne Firma sich heu gegründet hat und sich mit Rechnern eindeckt, dann ja....weil Vista billig auf den Markt gedrückt wird.....

Dann werden wieder jahrelang Neuerungen und Verbesserungen zurückgehalten, um sie in einem neuen Betriebssystem verkaufen zu können.!
 
Creeed schrieb:
Also wenn ich hier lese dass sich der Bund weil er Win2000 nutzt nicht mit Ruhm bekleckert muss ich lachen. Die Software aller Behörden der BRD läuft auf Windows 2000. Alleine aus dem Grund weil Microsoft nicht garantieren kann dass alle Software unter XP ohne Probleme läuft. Einige Behörden haben inzwischen XP drauf, aber da läuft es im Testverfahren. Jeder Patch muss erst von entsprechnder Stelle geprüft und freigegeben werden damit er bundesweit installiert werden darf und jeder der darüber lacht sollte mal darüber nachdenken was es kostet die gesamte Verwaltung neu programieren zu lassen wegen der Installation eines "neuen" Betriebssystems.

In der Ortspolizeibehörde (gibt nur noch eine) wird zurzeit immer noch Win2000 und Office2000 eingesetzt. Auf XP wird nur umgestiegen, weil die neuen Rechner mit Intel-945GZ Chipsatz Probleme mti Win2000 und USB haben. Ist ein Drucker über USB angeschlossen, bleibt der Rechner unter 2000 beim Booten hängen. Mit XP gehts reibungslos. Wir werden also gezwungen umzusteigen. Aktuell sind 30 Rechner mit XP ausgestattet, jede Woche tauchen immer wieder neue Probleme auf mit XP, die unter 2000 nicht auftraten.

Wir setzen btw ausschließlich FSC Desktops ein, von ErgoProX über Scenic bis zu den Esprimo C und Q alles dabei.
 
@MountWalker

Die hohen Hardwareanforderungen bestreitet nicht einmal Microsoft selbst. In vielen Firmen werden nach wie vor Celerons mit 1GB geordert. Mit diesen Kisten ist Vista eine Zumutung.

Oder schau dir die Notebookklasse der Celerons an. Die werden allesamt aus Kostengründen mit Vista Home Basic bestückt und jedes Testmagazin bemängelt die Behäbigkeit und Akkulaufzeit.

Als Beispiel seien auch Tools genannt, die bei Notebooks im Akkumodus standardmäßig Aero abschalten, um die Laufzeit zu verlängern.

Alle schreien immer, dass auf einem Quadcore mit 4GB Vista genau so schnell laufe und vergessen, dass kaum jemand so ein Teil unterm Schreibtisch hat.
 
Bueller schrieb:
Bluescreens bei 4GB
Das ist ein schlechtes Beispiel, weils bei XP genauso ist ;)
Alle bei denen es NICHT so ist, brauchen jetzt nicht Sturm laufen! Ihr seid maximal die Ausnahmen :lol:

Generell ist es nicht überraschend, dass Konzerne länger nicht umrüsten. Die Kosten stehen selten im Einklang mit ev. Vorteilen.

Das mit der Schulung ist auch ein zweischneidiges Schwert. Admins benötigen ev. eine Schulung, aber für User hat sich nicht viel verändert. Ich hab im Büro auf einem Vista-Rechner gearbeitet und das was ich da gesucht hab, hab ich auch problemlos gefunden. Arbeiten beinhält das Arbeiten mit gewohnten Programmen und nicht mit Vista. Die Progis ändern sich jedoch nicht.

Klar gibts einige Dinge an die man sich gewöhnen muss, aber die liegen eher im Adminbereich. Diese Funktionen wären für mich zuhause wichtig, weil ich da mein eigener Admin bin und deshalb Bescheid wissen möchte, aber für´s Arbeiten auf Vista brauch ich wirklich keine Schulung.

Über das gelesene MS bzw. Vista-Bashing Posting kann ich nur herzhaft lachen. Es ist ja nicht so, als ob jeder sich am bösen MS-Konzern rächen möchte. Trotzdem wollen div. Konzerne wohl bekannt machen, dass Vista für Ihre Zwecke offensichtlich keine Vorteile bringt. Das sie das öffentlich bekanntgeben finde ich persönlich gut.

Ich bin sicher, dass Admins von Konzernen eine Version zum Testen hatten, weil ohne könnte man wohl kein objektives Urteil abgeben.

Generell sagt Daimler nur, was viele User sich denken. "Wofür Vista? Die wenigen Vorteile wiegen die Nachteile nicht auf."

Auf meinem Firmen-PC würde Vista zu langsam laufen (2,66 GHz Celi mit 512 MB RAM und Onboard-Grafik). Für Vista müssten alle Rechner erstmal auf 1 GB RAM aufgerüstet werden. Ausserdem würde der Drucker nicht mehr funktionieren (kein USB) und es gibt auch keine Vista-Druckertreiber zu diesem Modell also müsste ein neuer Laserdrucker her. Dasselbe gilt für den Scanner.

Die von uns verwendete Software funktioniert unter Vista teilweise noch garnicht oder nur schlecht. Obwohl das verwendete Firmenprogramm eigentlich von einer, dem MS Konzern angehörigen, Firma gekauft wurde gibt es keine Kompatibilität mit Vista.

Wie ihr seht, zieht Vista einen Rattenschwanz an Änderungen im Hardware- und Softwarebereich hinterher und Konzerne vermeiden ein Upgrade in solchen Fällen dann lieber.

Ich würde nicht sagen, dass Vista unterschätzt ist. Viel eher würd ich meinen, dass manche es in den Himmel loben, nur weil es bei ihnen problemlos läuft. Die Frage wäre nun, ob dies denn nicht eher die Ausnahme darstellt.
 
Zuletzt bearbeitet:
Bueller schrieb:
...
Die hohen Hardwareanforderungen bestreitet nicht einmal Microsoft selbst. ...
Das bedeutet aber nichts, denn sie müssen ihren Kunden gut zureden um für sich zu werben. Wenn dein Kunde ein unumstößliches Vorurteil hat, versuche nicht, das zu ändern, sondern tu so, als hätte er recht und als täte dir das leid - sowas lernt jeder Dienstleistungslehrling (dazu gehöre ich ja komischerweise auch irgendwie).

Ich habe bereits gesagt, auf was für einem rechner ich die Vista CTPs testete, also komm mir nicht mit Quadcores oder so. Das nen aktueller Mobile-Celeron so viel weniger Leistung hat, als ein Athlon XP 2400+, wage ich einfach mal zu bezweifeln. Ich habe auf den CTPs damals mit Audacity gewerkelt, das für Vista 2 GiB empfielt - ich hatte aber nur 1 GiB, geschadet hats mi irgendwie nicht. Und der zweite Punkt ist eben, dass ein mit WDS und .Net 3.0 und pipapo erweitertes XP nicht mehr so viel niedrigere hardwareanforderungen hat, als ein XP ohne diese optionalen Zusatzpakete, die mittlerweile eben fast überall installiert sind.
 
Die c't hat es in einem Artikel vor einiger Zeit passend ausgedrückt. Im Privatbereich gibt es keinen Grund, bei einem neuen PC noch auf XP zu setzen. Anders herum gibt es aber auch keinen Grund, von XP auf Vista umzusatteln.

Ich setze Vista seit gut einem Jahr ein und bin mäßig überzeugt. Es gibt Funktionen, die gut sind und echte Erleichterungen darstellen wie Windows Update, UAC oder Superfetch. Dann wieder bekommt man Probleme mit alter Software und trotz neuester Hardware (HP 6910p mit 965er Chipsatz) macht Vista im Akkumodus eine halbe Stunde früher schlapp, rödelt die Platte manchmal unerklärlich vor sich hin oder zieht sich der Druckerspooler mal eben so 50% Rechenleistung rein, obwohl kein Drucker in Sichtweite ist.

@lazygarfield
Wenn Vista64 aber als eines der Superfeatures beworben wird, ist das Versagen bei 4GB Speicher ziemlich armselig.

@mountwalker
Wenn ein Kunde ein Vorurteil hat, werde ich ihm sicherlich nicht Honig um den Bart schmieren, sondern meine Meinung sagen. Ich bin doch kein Ja-Sager. Macht mein Chef nicht anders und fährt damit ziemlich gut.
 
Zuletzt bearbeitet:
@mountwalker
Wenn ein Kunde ein Vorurteil hat, werde ich ihm sicherlich nicht Honig um den Bart schmieren, sondern meine Meinung sagen. Ich bin doch kein Ja-Sager. Macht mein Chef nicht anders und fährt damit ziemlich gut.
Arbeitest du im Dienstleistung Sektor?
Das Verhältnis Chef/ Mitarbeiter kann man dafür überhaupt nicht vergleichen!
Ich kann das von mountwalker nur bestätigen, das lernst du auf jeder "Verkaufs" Schulung. Gibt dem Kunden recht, wenn er hartnäckig auf Vorurteilen urteilt und biete ihm dazu Lösungen an.
Ich glaube nicht, dass du als Software Berater die gleichen Argumente, wie bei Chef/Mitarbeiter vorbringen kannst.
 
Vielleicht solltet ihr mal weniger Verkaufsschulungen besuchen, sondern euch fragen, wie der Kunde eine vernünftige Lösung bekommt. Vorurteile kann man entkräftigen und man muss auch nicht jeden Auftrag erledigen, wenn er unsinnig ist.

Mein Chef sagt den Kunden, wenn deren Vorstellungen nicht umsetzbar sind oder auf falschen Annahmen beruhen. Die verlassen sich auf seine Kompetenz und da darf man ruhig auch mal Widerworte geben. Schließlich ist er der EDV-Dienstleister und nicht der andere.
 
Bueller schrieb:
... rödelt die Platte manchmal unerklärlich vor sich hin ...
Deshalb mein beispiel mit Windows Desktop Search auf XP in Berufsschulen - auf XP stört das gleiche "Gerödel" dann scheinbar nicht mehr... Ein anderer grund für Festplattenaktivität ist halt auch die ständige Defragmentierung (da die ständig angehalten wird, braucht die bei großen Datenträgern mehrere Wochen und ist wöchentlich im Terminplan des Systems) - die gibts auf OS X seit Jahren (mindestens seit Jaguar, wenn nicht gar von anfang an), ist nichtmal deaktivierbar und stört dort niemanden. ;)

Bueller schrieb:
... Vorurteile kann man entkräftigen und man muss auch nicht jeden Auftrag erledigen, wenn er unsinnig ist. ...
Wenn du eine derart elitäre Corporate Identity hast, dass du auf solche Aufträge verzichten kannst, bitte - aber MS hat eine solch elitäre Corporate Identity eben nicht.
 
Wie viel hier über Vista meckern.. wie damals bei XP und wie bald bei Windows 7 :>

Wenn man XP vs Vista vergleicht gibt es grob gesehen 2 Gegenargumente zu Vista:

1.) Höhere Anforderung (Logisch... sonnst würde Vista auch auf nem PDA laufen ... irgendwie muss ja vorhandene Leistung genutzt werden)
2.) Anwendungskompatibilität

2.) Ist aber ein Punkt, der IMMER zutrifft wenn es was neues gibt. Vista ist ein sehr gut gelungenes System. Alleine die Netzwerkfunktionen sind VIELFACH verbessert worden..

Privates Beispiel:

LAN mit 4 Rechnern. 2 Vista, 2 XP:

Die Vista-Rechner finden sich in der Netzwerkansicht nach wenigen Sekunden. Die XP Rechner tauchen spät bzw garnicht auf.... (Leider ne Tatsache... und das sogar wenn man Vista und XP frisch installiert und bis auf die IP(eventuell) nix ändert.

Dieser Punkt ist ein Beispiel das VIELE Änderungen unter der Oberfläche stecken... Viele die mir persönlich gefallen. Bin froh (meine Freundin mitlerweile auch nach anfänglichen murren) Vista zu besitzen.

Noch was zum Thema Vista Speed:
1.) Wenn ich nach 2 Monate Vista nen frisches XP nutze kommt mir das natürlich schneller vor... aber warte mal bei XP einfach 2 Wochen ...
2.) Vista sollte man, nachdem man alles wichtige installiert hat, einfach eine Nacht laufen lassen OHNE etwas zu tun. Dann (re)organisiert Vista SEHR viel was während des Betriebs manchmal störend sein kann..
3.) Nutze XP in einer VM auf Vista... Muss sagen: Das schnellere System zum Arbeiten(Beispiel Eclipse(Java, J2EE)ist, wenn überhaupt Vista. Habe ja den quasi direkten Vergleich.
 
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@MountWalker

Dann ist der Indexdienst schlecht programmiert, denn seltsamerweise laufen sowohl Spotlight unter OS X als auch Suchen wie Copernic unter Windows fast unbemerkt im Hintergrund ab.

Defragmentierung ist seltsamerweise auch nur unter Windows das große Thema. Unter Linux oder OS X habe ich noch nie jemanden klagen hören, dass seine Platte so fragmentiert sei. Systemfehler?

@dmopp

Anscheinend nicht, denn Apple will sein kommendes Betriebssystem optimieren und die Hardwareanforderungen sogar senken. Denk einfach mal darüber nach, wie verheerend deine Ansicht ist. Im Grunde mache ich genau das mit meinem Rechner wir vor fünf Jahren. Damals hat ein Athlon XP gereicht, heute habe ich einen Core 2 Duo unter der Haube. So viel mehr Rechenleistung spüre ich nicht.


Es geht mir auch gar nicht darum, Vista schlecht zu machen, schließlich setze ich es täglich ein und mir gefällt es. Es steckt aber so unendlich viel Potential in Windows, dass es mich maßlos aufregt, wie fahrlässig Microsoft Möglichkeiten verschenkt. Selbst Windows 7 soll bis auf einige Änderungen wieder nur ein Aufguss einer bestehenden Plattform (diesmal Vista) sein. Anstatt mal elementare Dinge auszumisten, die vermaledeite Registrierung nebst DLL-Hell rauszuschmeißen und neu anzufangen, erklärt man den Kunden lieber, dass sie ihre liebgewonnenen Gewohnheiten beibehalten können.

Mein Rat wäre: Alles Althergebrachte virtualisieren (dafür reicht in zwei Jahren jeder Rechner aus), alles Gute mitnehmen und ein richtig geiles System auf den Tisch hauen.

Dann hätten die Leute auch wieder Bock auf Windows. So muss man sich ja schämen, wenn man Vista einsetzt. :D
 
_Grisu schrieb:
Vista und Office 2007 verstaubt bei mir im Schrank. Hoffentlich wird Windows 7 besser. Schade nur, dass MS mein Geld schon hat. :(

Sorry, das ist einfach nur dumm. Die sind nämlich beide nicht schlecht, sogar ein Stückchen besser als ihre Vorgänger. Zugegeben, soviel besser, das man sie einfach haben muß sind sie nicht, aber wenn man sie schon mal hat, kann man sie auch installieren - oder verkaufen.
 
Bueller schrieb:
@MountWalker

Dann ist der Indexdienst schlecht programmiert, denn seltsamerweise laufen sowohl Spotlight unter OS X als auch Suchen wie Copernic unter Windows fast unbemerkt im Hintergrund ab.
Blödsinn, es redet niemand von der Suchabfrage, sondern von der Indexerstellung und da kannst du gern mal nachrechechieren, wie lange Jason O'Gradys erster mac, den er auf Leopard migrierte, brauchte um (er machte Dualboot mit Tiger) den Index unter Tiger neu zu erstellen, weil dessen Spotlight Index von Leopard versaut wurde...

Bueller schrieb:
Defragmentierung ist seltsamerweise auch nur unter Windows das große Thema. Unter Linux oder OS X habe ich noch nie jemanden klagen hören, dass seine Platte so fragmentiert sei. Systemfehler?
Seltsamerweise schreibe ich in meine Sig mit bash-Syntax - könnte ich da vielleicht von Unices schonmal was gehört haben? Dass auf Mac niemand heult hat zwei Gründe, 1. die Defragmentierung läuft dort ständig im Hintergrund, 2. Maccies stören sich nicht an ein bisschen Fragmentierung, weil sie keine Programme nutzen, die ihnen da Panikmeldungen über Fragmentierung ausspucken - so schlimm, wie oft behauptet, macht sich das auch auf Windows (Desktop) nicht bemerkbar, aber auf Windows gibts Programme die einem Panik machen und wenn eine 5 GiB Datei in zwei Teile gespalten ist, ist deswegen in XP-Defrag gleich ein Bereich von 5 GiB rot, obwohl du den zweiten Zugriff beim Laden der Datei kein bisschen merken würdest.

Und bei Linux wird sehr wohl über Fragmentierung geklagt - nicht von Script-Kiddies, die schlechte Folgen von Fragmentierung auch auf NTFS kaum merken würden, sondern von Datenbank-Admins, die sich bspw. über Ext3 aufregen, weil das, im Gegensatz zu bspw. XFS, für eine Defragmentierung ausgehängt werden muss und auch wesentlich schneller fragmentiert als XFS.

P.S.
Ich sage nichts dagegen, dass Ext und Reiser weniger stark fragmentieren, als NTFS - aber HFS+ würde ich da grundsätzlich ausnehmen, weil ich zur Fragmentierung von HFS+ noch nie einen Test gefunden habe. Ext und Reiser3 fragmentieren immerhin nach einem Extremst-Bedingungen-Test in Linuxforen so viel stärker als XFS, wie NTFS stärker als Ext und Reiser3 fragmentiert.
 
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Wozu soll man auch eine komplett funktionierende Infrastruktur umrüsten? Mit Vista und Office 2007 schreibt, liest, scannt und rechnet man auch nicht schneller.
 
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