News DapuStor R6060: Erste 512-TB-SSD zur Schau gestellt

massaker schrieb:
Bei einer Netto-Kapazität von 491,5 TB und angenommenen ca. 3920 MB/s? (siehe den verlinkten Test)
-> Grob 35 Stunden.
Ich war bei der Größe der SSD davon ausgegangen, dass die in Geschwindigkeit der Schnittstelle schreiben kann sofern genügend Parallelität vorhanden ist.

Falls nicht wäre das ein Limit des Controller, nicht des NAND, wenn eine 122 TB Version mit 4 GB/s schreiben kann.

AGB-Leser schrieb:
Drei Gigabyte pro Sekunde schreiben.... aber nur bis der SLC-Cache von 40GB voll ist, danach mit 100MB/s :D
Schon die Micron 5210 ION von 2018 hatte keinen SLC-Cache und konnte deutlich mehr als 100 MB/s auf QLC schreiben.
 
Löst halt nicht die Probleme der nand Fertigung. Das ist einfach linear mehr Chips auf engerem Raum und kanibalisiert alles kleinere darunter die die gleichen Bausteine brauchen. :D linear mehr Kosten, keine Skalierung mit Größe.

Irgendwann hast dann einen ganzen wafer in so einem Teil verbaut und da die Preise für sowas hinlänglich bekannt sind werden SSDs solcher Kapazitäten niemals in andere nieschen vorstoßen wenn sie die Dichte und die ganzen Probleme damit nicht in den Griff bekommen besonders jetzt wo andere Medien im Segment ihre Dichte sehr schnell erhöhen und Gleizeitig dadurch nicht schlechter werden was die Eckdaten betrifft

Auch wäre spannend wie schnell sie kontinuierlich schreiben kann. QLC ist das eine aber man hat auch viele Chips..
 
Rickmer schrieb:
Schon die Micron 5210 ION von 2018 hatte keinen SLC-Cache und konnte deutlich mehr als 100 MB/s auf QLC schreiben.
…vier davon hab ich aktuell im NAS und längere Schreibaktionen sind wirklich keine Freude. Im RaidZ1 mit ZFS eher eine Katastrophe, wenn auf dem selben Storage auch noch die VMs gespeichert sind: Teilweise reagieren die dann gar nicht mehr aufgrund eines gigantischen IO-Delays, da kann eine Platte die nicht hinterher kommt das ganze Raid sekundenlang blockieren, mit Schreibraten im niedrigen zweistelligen Bereich. In den VMs geht dann gar nichts mehr.
Als großes, gemountetes Datengrab für überwiegend Lesezugriffe sind die ok, aber für mehr auch nicht…
 
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Und wegen Sicherung sollten es auch gleich Zwei sein falls das Prunkstück mal ausfällt.
Ok die Big Firmen das ist Porto Kasse. Aber ich kann mir vorstellen das ein oder andere Mittlere Unternehmen.
 
Nebula123 schrieb:
...
und bei der Grundregel 1GB pro 1TB ZFS-Speicher braucht der Server allein 1TB RAM.
die Regel gilt aber auch schon lange nicht mehr ^^

Zumindest unter FreeBSD kannste einfach den ARC begrenzen und dann ist gut

Ich habe selber im NAS +60TiB Speicherplatz auf diversen RaidZ1 und Z2 Pools und genehmige dem ARC aber auch nur 32GiB meines RAM - meine 20 Jails brauchen ja auch noch etwas Luft zum atmen 😉

Ob das ganze so easy unter ZoL (ZFS on Linux) genauso funktioniert kann ich mangels Erfahrung allerdings nicht sagen...
 
TomTDooley schrieb:
@Andreas10000

Irgendwo in einem Umzugskarton habe ich noch einen 1 MB Speicher. Damals so groß wie ca. DIN A5.
Inzwischen eingerahmt. Kostenpunkt damals 100.000,00 DM :)
Um dann später von einer ollen Floppy Disk torpediert zu werden. Wie die Zeit rast ^^
 
orodigistan schrieb:
petabyte-laufwerke erschwinglich sein werden.
Naja "erschwinglich" ist ja noch was anderes... :rolleyes:
 
LuxSkywalker schrieb:
die Regel gilt aber auch schon lange nicht mehr ^^
War auch eher so eine "ideal für maximale Performance auch wenn ich den ganzen Speicher auf einmal Fülle" Regel. Geht natürlich auch mit viel weniger :D
Ergänzung ()

massaker schrieb:
Naja "erschwinglich" ist ja noch was anderes... :rolleyes:
Zumal die Beschaffung eines redundanten HDD arrays mit der Größe wo es mittlerweile schon Richtung 40TB platten geht und bald Richtung 50-70 wesentlich billiger geht als mit dieser monstrosität. Den HDDs dieser Größe kosten selbst jetzt in der Speicherkrise so 1400€ und man braucht keine 30 Stück um selbst dreifache Parität mit aktuellen Größen für 1PB herzustellen.

Die SSD hier wird sechsstellig kosten und bis ich mit dem System oben Strom für 60000€ mehr verheizt hab ist jedes dieser Medien tot.

Also im Massenspeicher sehe ich SSDs nicht. Weder jetzt noch in Zukunft. Aber für die Anwendungen für die sie gedacht ist wirds sicherlich sehr schön sein. :D
 
PS828 schrieb:
Die SSD hier wird sechsstellig kosten und bis ich mit dem System oben Strom für 60000€ mehr verheiz
Ja, garantiert sechsstellig, aber nicht 100.000€ an die Du hier offensichtlich denkst, sondern eher Richtung 200.000€ ;)
PS828 schrieb:
Den HDDs dieser Größe kosten selbst jetzt in der Speicherkrise so 1400€ und man braucht keine 30 Stück um selbst dreifache Parität
Für ~500TB würde ich sagen, man nimmt:
24x die 28TB Skyhawk IronWolf Pro, kostet grad ~1000€ :
https://geizhals.de/seagate-ironwolf-pro-nas-hdd-rescue-28tb-st28000nt000-a3539537.html?hloc=de
Und dann zwei 12er arrays mit ZFS Raid-Z3 - und es bleibt effektiv 18x 28TB = 504TB.
PS828 schrieb:
Also im Massenspeicher sehe ich SSDs nicht. Weder jetzt noch in Zukunft. Aber für die Anwendungen für die sie gedacht ist wirds sicherlich sehr schön sein.
Ja, oben genanntes Beispiel gilt natürlich nur für Massenspeicher. Einsatzbereich dieser SSD ist sicherlich KI - dort müssen Unmengen an Daten schnell zugreifbar sein und die hohe sequentielle Geschwindigkeit eines HDD-Arrays rettet nichts - KI braucht hohe random Lesespeeds und sehr viele IOPs. Dort kannst Du so eine SSD mit beliebiger HDD-Konfiguration NICHT ersetzen.
V3K1 schrieb:
Zum einmaligem schreiben, um danach nur gelesen zu werden,reichts
Allerdings. Da widerspreche ich auch nicht -> solange die SSD aktiv im System bleibt und benutzt wird.
V3K1 schrieb:
QLC ist halt mist, wenn man ständig schreiben muss
JA, aber nicht nur das: meine vorherige Aussage bezog sich explizit auf:
V3K1 schrieb:
Die perfekte Backupplatte für den Schrank
Sprich: für stromlos im Schrank liegen ist QLC ebenfalls nicht optimal, auf gut Denglisch:
Nicht nur die Endurance ist bei QLC schlechter, sondern Data Retention ebenfalls.
 
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