Das erste Objektiv

DeadEternity schrieb:
Für alles andere nehm ich tatsächlich das Kitobjektiv Canon EF-S 18-55 F/3.5-5.6 IS STM, welches völlig zu Unrecht immer schlecht geredet wird.

Das schneidet doch eigentlich in Tests für ein Kitobjektiv immer ziemlich gut ab. Daher wäre es zum Start durchaus eine Empfehlung, da man es gebraucht sehr günstig bekommen kann (60-70€). Viele verkaufen das scheinbar, wenn sie etwas länger mit der Kamera unterwegs sind und auf andere Objektive wechseln.

Allerdings weiß ich nicht, wie es sich hiermit verhält:
Tamron schrieb:
STM kann die 600D ja leider nicht, also wird es träge sein.

Mittlerweile nutze ich selbst fast ausschließlich zwei Festbrennweiten. Einmal das EF-S 24mm F/2.8 STM Pancake und das EF 50mm F/1.8 STM. Aber das EF-S 10-18 lockt mich aktuell auch sehr.
 
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Tamron schrieb:
STM kann die 600D ja leider nicht, also wird es träge sein.

Was bringt dich zu dieser Aussage? Die ist nämlich komplett falsch und Unsinn. STM ist die Art des Motors welcher im Objektiv verbaut ist, STM = "stepping motor", das hat nichts mit der Kamera zu tun. Das Objektiv läuft an ner 300D genau so wie an ner 80D und selbstverständlich auch an ner 600D. Ich habe selbst zwei IS STM und ein STM ohne IS und alle fokussieren super, schnell und zuverlässig. Keins davon ist auch nur im Ansatz träge an der 600D, warum sollten sie auch? Mit der Kamera hat das rein gar nichts zu tun.

https://www.canon.de/lenses/tech-guide/focusing/

@matraj63 : so viel dazu :D
Im übrigen ist das 10-18 IS STM gerade um 100€ reduziert bei Amazon im Angebot...
 
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Ich hatte das 18-135 STM an meiner Canon C100 fürs Filmen - das 24-105/4L war mir auf dem Super35-Sensor zu wenig weit und das 17-55/2.8 war mir zu wenig nah. War mit dem 18-135 immer zufrieden, leicht, kompakt, gute Bildqualität und der AF ist leise und flott. f/5.6 ist halt nicht sonderlich lichtstark, aber durch die Brennweite kann man trotzdem halbwegs freistellen...
 
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DeadEternity schrieb:
Im übrigen ist das 10-18 IS STM gerade um 100€ reduziert bei Amazon im Angebot...

Hast einen Link zur Hand, ich finde es nicht zum reduzierten Preis?
 
Ok, jetzt hab ich dann doch einige Zweifel gelesen, ob diese Kamera wirklich sinnvoll für mich ist. Aber auch sehr viele Alternativen, mit denen ich jetzt noch mehr ins Krübeln komme :)
Ich hab diesen Artikel über die Canon EF 50mm 1.4 USM Objektiv gefunden als ich nach Objektiven gesucht habe. Das Objektiv sieht klein und nicht so unhandlich aus, wie viele große, dann haben mir auch dir Fotos gefallen, die mit dem Objektiv gemacht wurden und ich dachte mir, das passt ja zu dem was ich auch mal Testen will.
Ich bin da wirklich absoluter Anfänger und hab absolut keinen Plan...
 
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50mm auf APS-C ist halt alles, nur nicht universell.

Ohne dass ich das als Angriff oder so meine, aber wenn dir schon ein Kitobjektiv zu schwer/sperrig ist, bringt das nix. Die beste Kamera bringt dir nix, wenn sie daheim vergammelt, weil du sie nicht mitbringst. Dann wäre eine Edelkompakte mit 1“-Sensor sinnvoller.
 
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M.Ing schrieb:
50mm auf APS-C ist halt alles, nur nicht universell.

This ! Mit nem 50er auf APS-C hat man das Äquivalent eines Vollformat Bildauschnitts von 80mm anliegen. Das ist toll für Portraits, aber für vieles andere eher so naja...
Aus diesem Grund hab ich das EF 28mm F/1.8 USM (auf Kleinanzeigen) empfohlen.
Alternativ kann man das EF-S 24mm F/2.8 STM als recht universelle Linse an APS-C verwenden. @Nagrus
Beide sind recht brauchbare Objektive für den Anfang. Erstere ist derzeit sogar meine Lieblingslinse.
Beide sind übrigens klein und handlich. Hier als Beispiel das 28er 1.8 (Denk dir die GeLi einfach weg):

20191020_154232.jpg20191020_154145.jpg

Und das EF-S 24mm ist nochmal um einiges kleiner und kompakter.

Zu deinen Bedenken bezüglich der Kamera: Ne viel kleinere DSLR wirst du nicht finden, die EOS xxx - Reihe ist schon maximal kompakt.
 
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Ich benutze tatsächlich auch nur 24 mm und 50 mm (im Kleinbildformat).

Ein Standardzoom besitze ich gar nicht, da ich die Variabilität der Brennweite weniger wichtig finde als die der Blende.

Wenn du schon auf APS-C bist, würde kein Obejktiv lichtschwächer als F2.0 kaufen. Dann hast du noch etwas Flexibilität.
 
DeadEternity schrieb:
Zu deinen Bedenken bezüglich der Kamera: Ne viel kleinere DSLR wirst du nicht finden, die EOS xxx - Reihe ist schon maximal kompakt.

Mir wäre das viel zu klein, alleine der Sucher ist nur ein besseres Guckloch :lol: Das sie kein oberes Display hat, wo man alle wichtigen Parameter mit einem Blick sehen kann, ohne das man einen Monitor einschalten muss, wäre für mich ein Nogo. Ich verstehe eh nie die Aussagen, Kamera zu groß/schwer, meine 1er wiegt mit dem 70-200/2.8 knappe 3 Kg, selbst stundenlanges Rumlaufen damit ist kein Problem, wobei ich die Kamera fast ausschließlich in einer Hand halte. Natürlich ist so eine Kombi nichts, was man immer dabei hat, aber wenn ich losziehe, dann eh ganz bewußt und von daher stört mich das überhaupt nicht.
 
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@Blueline56 ich bin leider mit zu vielen teueren Hobbys gesegnet und daher ständig ne arme Sau, sonst hätte ich mir schon längst was größeres gekauft :D . So ne 1D MK IV wäre gebraucht ne feine Sache irgendwann mal, wäre genau das Richtige für die Konzerfotografie bei schlechtem Lich und bewegten Motiven.

Ich mag meine 600D trotz aller Nachteile ganz gerne und versuch das Bestmögliche raus zu holen.
 
Ich habe auch nicht viel Geld, sonst hätte ich schon längst ein 500 oder 600/4, Wildlife ist mein Traum und irgendwann wird das auch klappen. Bei meiner 1D MK IV hatte ich Glück, 27 Tausend Auslösungen nur, für 600€ war es ein sehr guter Preis. Klar, für viele ist so eine Kamera auch schon wieder veraltet, trotzdem kann man hervorragende Fotos damit machen und 16 Mil. Megapixel reichen immer noch recht gut aus. Gerade im Hinblick darauf, daß die meisten eh keine riesigen Abzüge davon machen...auch nur mit 8 Mil. Megapixel gehen gute Fotos, zumal wenn man nur im web die Fotos einstellt.
 

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Blueline56 schrieb:
selbst stundenlanges Rumlaufen damit ist kein Problem

Eh nicht - die Frage ist, ob man das will. Ich hab für mich beschlossen, solche Gerätschaften nurmehr in die Hand zu nehmen, wenns mir irgendjemand zahlt. In den Urlaub oder privat schlepp ich sowas nimmer mit. Mit Wildlife, so wie du es schreibst, hat es sich mit "leicht und kompakt" ja ohnehin erledigt, wenn man was besseres als irgendein Urlaubs-Gammelzoom mitnehmen will, aber z.B. für Städtetrips oder so schaue ich auch mittlerweile auf jedes Gramm...
 
Mit 40 Mpix hast du halt viel mehr Reserven beim Crop. Abstreiten würde ich die Vorteile von neuen Kameras nicht. Natürlich kann man auch noch mit einer alten Kamera gute Bilder machen, aber das heißt ja nicht, dass neue Kameras nicht besser sind.

Es gibt weißgott wie viele Leute, die hehaupten man könne mit einer A7 II keine Sportaufnahmen machen. Ich war neulich bei einem Motocrossrennen und habe damit und mit dem 70-200 F4 Bilder gemacht.
Dafür, dass da Motorräder mit hoher Geschwindigkeit auf einen zugeflogen kommen und ich bis auf 10 Meter dran war, finde ich die Ergebnisse super. Hatte sogar viele Bilder, die 100 % im Fokus waren. Das heißt aber nicht, dass eine A6400, A9, oder A7rIV das nicht besser gekonnt hätten.

Was jeder für sich selbst entscheiden muss, ist wie groß das System werden soll. Ich bin mit 24 1.4, 50 2.0 und 70-200 F4 sehr gut für Tageswanderungen ausgerüstet. 3 kg würde ich da nicht mitschleppen wollen.
 
mmehlich schrieb:
Einen entsprechenden Rechner vorausgesetzt, wenn Du mal ein paar hundert
Bilder flüssig bearbeiten willst ... .

Oder man nimmt eine gescheite Software. Insb. Lightroom ist bezüglich auf die Performance eine absolute Katastrophe.
 
zandermax schrieb:
Mit 40 Mpix hast du halt viel mehr Reserven beim Crop. Abstreiten würde ich die Vorteile von neuen Kameras nicht. Natürlich kann man auch noch mit einer alten Kamera gute Bilder machen, aber das heißt ja nicht, dass neue Kameras nicht besser sind.

Würde ich auch nie tun, eine neue 1D oder ähnliches würde mir auch besser gefallen, da ich aber kein Profi bin, brauche ich keine 30Mil. oder mehr Megaspixel, wobei, wenn ich mal eine günstige 5DMKIV finde, würde ich auch nicht nein sagen. So muss ich halt schauen, möglichst gut zu treffen und den Bildschnitt vorher schon zu haben, ohne das ich groß beschneiden muss.
 
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Gerade im Wildlife hast du da ja keine Chance.
Wenn du mehr Brennweite brauchst, als du hast, bleibt dir nur der Crop. Wenn du nach Afrika gehst, dann kann eine A7rIV schon Sinn machen.
 
Für lange Outdoor-Einsätze würde ich tendenziell trotzdem zur 1D greifen - die ist einfach unzerstörbar, und so gut Sony-Kameras sind, im direkten Vergleich sind sie gegenüber einer 1D so robust wie ein Spielzeug aus dem Überraschungsei.
 
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