News Dells 32-Zoll-UHD-Monitor kostet 4.000 Euro

Wie funktioniert das eigentlich Software-seitig ?
Gibt es in Windows 7/8 nen funktionierenden "Retina-Modus" oder was in der Richtung ?
Sprich ne Option damit Programme, die nicht explizit mit der doppelten Auflösung umgehen können, 2:1 hochskaliert werden ?
Ansonsten dürfte das Ding doch kaum zu gebrauchen sein.
 
Trotz der Verwendung des vermutlich gleichen Panels - und selbst das steht noch nicht fest - kann es möglich sein einen größeren Farbraum abzudecken, wenn eine andere Hintergrundbeleuchtung eingesetzt wird.
Panel und blu werden als Einheit vom entsprechenden Produzenten – in diesem Fall Sharp – verkauft. Ich hatte ja auf entsprechende Möglichkeiten hingewiesen.

Und damit würde sich sogar die Möglichkeit des professionellen farbkritischen Arbeitens eröffnen.
Jein. Dann würde man aber zumindest das Prosumer-Umfeld in diesem Bereich ansprechen. Für professionelle Aufgaben in der grafischen Industrie kommen andere Geräte zum Einsatz.
 
Zuletzt bearbeitet:
@Blutschlumpf

Warum skalieren?
4K auf 32" ist bei 60cm Abstand eines Monitors eigentlich Pflicht.
Wenn man das Ding wieder 1m oder weiter wegstellt mit dem selben Inhalt eines 23", dann bringt der große Monitor ja genau gar nichts.
 
-Ps-Y-cO- schrieb:
Back to the rules oder so ;)
Mein Vater hat glaub ich für nen PC 1997 mal 2199€ bezahlt, Onkel direkt 2499€ bei Saturn Frankfurt

Brenner haben dann mal 300€ gekostet und nur 2x gebrannt

Scheint aber wohl grade in Mode zu sein die Tausender anzukratzen

da hat dein vater dich aber mal kräftig hinters licht geführt.

den euro gibts als reales zahlungsmittel erst seit 2002. :freaky:
 
Irgendwie sind sich die Zocker hier nicht bewusst, dass es gar keine Spielehardware für so einen Monitor gibt.
Ich nutze seit 2007 zwei HP LP3065. Es gibt immer noch Spiele, die mit 2 High End Grafikkarten bei der 2560*1600 Auflösung ruckeln.

Wenn ich auf einem UHD Display z.B. Metro, oder GTA zocken möchte, bräuchte ich 4x GTX780 Ti oder 4x Titan.

Im Moment kommt sowas wohl eher nur für Grafikbearbeitung u.ä. in Frage. Zum zocken müsste man aufgrund von fehlender VGA Power die Auflösung wieder runter schrauben und nicht die native benutzen.

Beim Preis würde ich mir allerdings auch nicht so große Hoffnungen machen. Ich habe vor 6 Jahren 1500€ bezahlt, heute kostet ein vergleichbarer Monitor immer noch 1000€.

Sobald es aber die die passende Hardware dafür gibt, werde ich mir so ein Teil zulegen. :)
 
Zuletzt bearbeitet:
Marius schrieb:
Wozu braucht man solche Monitore... JEDER verdammt nochmal, JEDER!
Wir schauen doch jetzt auf absolute Kack-Displays!
Gut ist daran nur der geringe Platz und Strombedarf.

Damals zu Röhrenzeiten konnte ich auf 15" 1600x1200 einstellen, das war eine feine Auflösung!
sowas von /signed

Ich sags auch immer wieder... Auflösung anno 2000: 1280x1024 am Desktop und 1600x1200 beim Zocken. Superfein!
Heute, 13 Jahre später, werden die Augen nicht selten mit Auflösungen von 1366x768 vergewaltigt. 2560x1600 is noch immer schweineteuer... während so manches Tablet mit FHD oder mehr daherkommt. Finde den Fehler!

MFG, Thomas
 
10hmbAir13 schrieb:
Finde einen 30" mit 2560x1600 als recht angenehm. Gut wer im Grafikbereich arbeitet, hat wohl andere Vorstellungen/Wünsche, die ein 2560x1600er nicht bieten kann.

Damit hat dein Monitor eine Auflösung von 100 ppi, mein 22 Zöller kommt mit einer Auflösung von 1680x1050 auf 90 ppi und ich kann auch damit gut arbeiten, aber das heißt nicht das er nicht verbesserungsfähig ist. Einzelne Pixel nehme ich dabei auch nicht direkt wahr aber es sind eindeutig Unschärfen ersichtlich wo feine Strukturen nicht mehr ausreichend interpoliert werden können. Bei einer deutlich höheren Auflösung wären diese Unschärfen nicht mehr vorhanden bzw. fallen dann in einen Bereich wo die Sehfähigkeit des Auges auch seine Grenzen erreicht.

Dennoch werde ich keine 4k Euro für einen 4k Bildschirm hinblättern, aber so bald sie auf ein angemessenes Preisniveau gefallen sind sage ich gerne Ja dazu.

Die aktuellen Monitore sind gut genug. Wer beruflich auf einen 4 k angewiesen ist, der kauft sich den so wie so, weil Werkzeug.

Die aktuellen Monitore sind gut, aber noch lange nicht auf einen Niveau wo weitere Verbesserungen mit den blosen Auge nicht mehr erkennbar sind.
 
Marius schrieb:
Warum skalieren?
4K auf 32" ist bei 60cm Abstand eines Monitors eigentlich Pflicht.
Nein, die 2560x... reichen für 32 Zoll vollkommen aus, imho würde auch 1920x... für viele Einsatzzwecke ausreichen.
Bei 32 Zoll mag das mit UHD ja noch Geschmackssache bzw. grenzwertig sein sein, aber was machst du wenn die ersten 24 Zoller oder kleiner mit UHD Auflösung rauskommen ?
Dann hast du bei normaler Schriftgröße (also z. B. das Forum hier) ca. 1-2mm hohe Buchstaben, das kann doch kein normaler Mensch auf Dauer entspannt lesen.

Warum nicht skalieren ?
Apple skaliert auf allen Geräten mit Retina Display (soweit ich weiß wie ich das beschrieben hab), ich denke mal ein normales 10 Zoll Android Tablet mit Full HD wird auch nicht alles nur halb so groß darstellen wie eins mit 1024x...
Zumindest die Option wird man brauchen weil der Großteil der User in 3 Jahren wohl keine Monitore zwischen 30 und 40 Zoll kaufen wird, aber sich höhere Auflösungen trotzdem durchsetzen werden (aufgrund des Marketings, nicht aufgrund des doch eher geringen Mehrwerts für den User).
 
In 2-3 Jahren spätestens wird das Teil auch nicht viel mehr als die aktuellen 30" kosten und spätestens dann hole ich mir einen - wenn große UHDTVs am PC nicht gleich mehr Sinn machen, mal abwarten.
 
Blutschlumpf schrieb:
Wie funktioniert das eigentlich Software-seitig ?
Gibt es in Windows 7/8 nen funktionierenden "Retina-Modus" oder was in der Richtung ?
Sprich ne Option damit Programme, die nicht explizit mit der doppelten Auflösung umgehen können, 2:1 hochskaliert werden ?
Ansonsten dürfte das Ding doch kaum zu gebrauchen sein.

Gute Frage:

Da hast du wohl einen wunden Punkt getroffen: Erst Windows 8 soll die Skalierung richtig beherrschen. Man merkt auch unter Windows 7, dass die DPI-Sklalierung nicht so global und allumfassend funktioniert, wie man sich das wünschen würde. Und bei einigen Anwendungen ist das genauso! (ich persönlich werde mir den lächerlichen "Smartphone-Überzieher" Windows 8 dennoch nicht antun, nicht nur wegen der Gui, sondern vor allem wegen deutlich schlechterer Kompatiblität bei Anwendungen und Spielen)

Da es aber sicherlich noch geraume Zeit dauern wird (mehrere Jahre) bis 4K-Monitore wie dieser hier für die meisten normalen Leute erschwinglich werden, kann man wohl davon ausgehen, dass die Software-Industrie sich bis dahin des Problems wird angenommen und es gelöst haben, schätze ich! (kann man wohl unter "Kinderkrankheiten" verbuchen) Aber Apple macht es i.d.T. bereits heute besser! (kann man auf dem iPad 3/4 gut sehen)

Marius schrieb:
@Blutschlumpf

Warum skalieren?
4K auf 32" ist bei 60cm Abstand eines Monitors eigentlich Pflicht.
Wenn man das Ding wieder 1m oder weiter wegstellt mit dem selben Inhalt eines 23", dann bringt der große Monitor ja genau gar nichts.

Weil die Darstellung von Elementen, Symbolen, Schrift etc. bei dieser extremen Auflösung selbst auf einem 32"-Display viel zu klein ausfällt, als dass sie ergonomisch sein könnte (ich muss sogar auf meinem 30"-TFT bei "nur" 2560x1600 die DPI schon etwas erhöhen, damit ich ergonomisch darauf arbeiten kann unter Windows 7. DA kann man sich leicht vorstellen, wie das auf so einem Schirm dann aussieht (bei Weitem nicht jeder Mensch hat Adleraugen mit 120% Sehschärfe und mehr)

Andy_O schrieb:
Irgendwie sind sich die Zocker hier nicht bewusst, dass es gar keine Spielehardware für so einen Monitor gibt.
Ich nutze seit 2007 zwei HP LP3065. Es gibt immer noch Spiele, die mit 2 High End Grafikkarten bei der 2560*1600 Auflösung ruckeln.

Wenn ich auf einem UHD Display z.B. Metro, oder GTA zocken möchte, bräuchte ich 4x GTX780 Ti oder 4x Titan.

- Nicht jeder Spieler bevorzugt Shooter. Ich z.B. spiele garkeine Titel aus diesem Genre und ich bin da gewiss nicht der Einzige!
- Deine genannten Hardwarfresser sind eher Ausnahmen und nicht wirklich repräsentativ, da es auch sehr viele Spiele gibt (auch Shooter) die bereits heute flüssig auf 4K laufen (ältere, aber auch neuere)
- Wahr ist allerdings generell, dass da beim Kauf einer neuen teuren Highendgraka, wenig fps-Reserven für künftige Titel vorhanden sind, insbesondere angesichts der Tatsache, dass in der näheren Zukunft sicherlich aufgrund der Markteinführung der Next-Gen-Konsolen Portierungen mit deutlich höherem Anspruch an die Graka auf den Markt kommen werden
- Andererseits hat Nvida jüngst angekündigt, dass sie sich in Zukunft bei neuen Grakas verstärkt um die Performance in höheren Auflösungen kümmern wollen (hab erst vorgestern einen neuen Artikel dazu gelesen)
- Ausserdem wird es bestimmt noch mindestens 2-3 Jahre dauern (eher länger) bis diese Monitore auch nur halbwegs massenmarktkompatible Preisgefilde erreichen!
 
Ich finde es ja nicht schlecht das 4 K Geräte kommen werden die anderen noch günstiger hätte aber gerne noch alternativen bei den Auflösungen so ist das schon ein enormer Sprung.

Was mich dabei allerdings stört ist auch wenn es vielleicht ein Top Bild ist ist der Stromverbrauch bis zu 170W das kommt für mich nichtmehr in frage wenn ich bedenke was mein 47" brauch mit Reciver 70W maximal klar ist das Bild nicht vergleichbar dennoch möchte ich da nicht mehr hin , an meinen Pc Monitor denke ich lieber garnicht ja die Quali ist nicht vergleichbar ich hoffe die bekommen das bei 4 K auch hin das die ned soviel fressen.
 
Die 170W sind das Maximum bei 350cd/m² wobei für gescheit beleuchtete Büros ~100cd/m² empfohlen werden. Daher ist eher damit zu rechnen, dass bei ner ergonomischen Helligkeit das Display 80-100W ziehen wird. In Anbetracht dessen, dass mit der feinen Auflösung recht viel Licht geschluckt wird. Dahingegen schlucken die "riesen" Pixel bei ner 47" Full HD Möhre wesentlich weniger licht bzw. lassen mehr Licht durch. Insofern ist es kein Hexenwerk, dass dein großes Teil etwas sparsamer ist.
 
Zisko schrieb:
Braucht man dann noch Anti Aliasing :D?

Die Pixeldichte entspicht nem 15" FullHD. Das ist gut, aber ja, auch da kann man oft von AntiAliasing profitieren.

Moselbär schrieb:
Wozu braucht man so einen Monitor - das frage ich mich allen Ernstes.

Brauchen tut man erstmal gar nichts. Profitieren aber sehr wohl, kaum ein Grafiker, Fotograf, Designer, Techniker etc wird zu einem großen hochauflösenden Bildschirm nein sagen. Nur ein kleines Beispiel was ich immer gern anführe: mein 27" 2560*1440px löst mit gut 100ppi deutlich zu gering auf, um bei bestimmten, im Hochformat dargestellten Ganzkörperfotos in Adobe Bridge noch genau erkennen zu können, wie die Augen der fotografierten Person aussehen. Ich MUSS ranzoomen. Auf einem gedruckten Kontaktabzug oder hochauflösendem Tablet kann man das dagegen vollkommen problemlos beurteilen, selbst wenn das Bild viel kleiner ist. Da ist man dann ja auch bei 300-400ppi.

Insofern sind auch die ~140ppi des 32" 4k Monitors noch weit vom Optimum entfernt, aber ein Schritt in die richtige Richtung. Bei der Größe würde selbst 8k nicht schaden um auf das Niveau von Druckerzeugnissen zu kommen, aber das dauert wohl noch mindestens 15 Jahre...
 
Zuletzt bearbeitet:
Das es auf dem Tablet besser zu erkennen ist, hat sicher nichts damit zu tun, dass du da um ein Vielfaches geringere Betrachtunsabstände hast. Ne, da gibts sicher keinen Zusammenhang zwischen Abbildungsleistung des menschlichen Auges und der Entfernung zum Objekt. Hauptsache 999ppi auf 2m Betrachtungsabstand, sonst isses Bild zu schlecht :D


Was habt ihr bitte gegen 16:9 ? Bei 32" geht da ein A4 Blatt samt oben liegender Menüleiste (solang keine sinnlos großen Ribbons verwendet werden) locker auf den Bildschirm. Auch sollten 3 A4 Blätter in 100% Darstellung nebeneinander passen + Symbolleisten am Rand des jeweiligen Programms. Ein Wachstum in der Höhe wie es 16:10 bringen würde wäre recht unsinnig bei der Displaygröße. Bei Kleineren Displays wäre es hingegen sinnvoll auf 16:10 zu setzen wenn es ums Arbeiten geht.
 
DannyBoy schrieb:
Selbst wenn ich das Geld hätte; 16:19 und dann 32' käme mir nicht auf den Tisch. Mir reicht da 24 Zoll und 16:10 locker.

Hierzu nochmal kurz etwas:

http://de.wikipedia.org/wiki/Bildschirmdiagonale

<- Siehe Tabelle weiter unten in dem Artikel:

Man sieht, dass ein 30"-TFT in 16:10 dieselbe Bildhöhe (Vertikale) aufweist, wie ein 32"er im Format 16:9! (~ 40 cm)

Und hier hat man dann satte 2160 Pixel im Vergleich zu einem 30"er mit seinen 1600 Pixeln. Da man die Grösse der Elemente (auch Schrift) entsprechend skalieren wird (damit man damit überhaupt ergonomisch arbeiten kann, weil die Darstellung bei dieser Auflösung und Bildhöhe sonst viel zu klein gerät) wird man am Ende Pi mal Daumen dieselbe Art der Darstellung (denselben Platz) auf beiden Monitoren haben, nur dass der 32"er eben zu den Seiten noch etwas mehr Raum auf dem vituellen Desktop bietet.

Und da ich sowohl einen 30"-TFT mit 2560x1600 Pixeln, als auch einen Full-HD-TV mit den üblichen 1920x1080 besitze, kann ich sagen, dass der 30"er natürlich sehr viel kompfortabler ist, als der TV (auf dem ich von Zeit zu Zeit auch den Desktop darstelle)

Es ist also nicht im Geringsten vergleichbar mit einem 24" in 1920x1080 (Format 16:9), ebensowenig wie mit einem 24"er in 1920x1200 (Format 16:10) und auch nicht mit einem 27"er in 2560x1440 (16:9), eben aufgrund der grösseren Bildschirmdiagonale im Zusammenspiel mit der sehr viel höheren Auflösung!

Du hast hier dieselbe Ergonomie, bzw. aufgrund der viel feineren Pixelstruktur/Auflösung sogar eine deutlich bessere, wie selbst auf einem heutigen 30"er in 2560x1600 und damit dürfte es sich SEHR kompfortabel und angenehm arbeiten lassen!

Problematischer ist da - ergonomisch betrachtet - schon eher die Tatsache, dass Bildschirme in der Horizontalen immer grösser werden (immer mehr in die Breite, was man im Extrem bei 21:9 sehen kann oder auch im Multimonitoringbetrieb, wo mehrere Bildschirme nebeneinander stehen, sei es im Pivot-Betrieb) so dass die Augen sich insbesondere auf die kurze Distanz immer mehr bewegen müssen, was für sie bzw. uns sehr ermüdend ist!

Im Grunde/genau genommen hat man hier bei so einem Monitor ansonsten aber die Vorteile der ergonomischen Darstellung eines heutigen 30"-TFTs (kompfortables, entspanntes Arbeiten, insbesondere mit Text, beim Surfen etc.) mit denen des 16:9 Formats (Kinofilme/Serien ohne Trauerränder, moderne Spiele mit maximalem Kamerawinkel/Blickperspektive) in einem Gerät vereint!

16:10 wird wohl - schätze ich - mit der Etablierung von 4K-Monitoren endgültig aussterben! (und das ist dann auch nicht mehr tragisch, aufgrund der von mir dargelegten Umstände)

cob schrieb:
"Neu Technik", die irgendwo bei Mondpreisen anfängt, und sich dann im Sturzflug dem Normalpreis nähert, ist im PC - Bereich eher die Norm als Ausnahme.

Na ja, wenn man sich die Preisentwicklung bei 30"ern von ~ 2007 bis heute so betrachtet, dann kann davon leider keine Rede sein (die sind zwar inszwischen deutlich günstiger, aber das hat ewig gedauert und sie kosten noch immer um die 1000 €, angesichts der Tatsache, dass es sehr sehr viele Leute gibt, die nicht bereit sind mehr als 150-250 € oder wenn es hoch kommt, 400-500 € für einen Desktopmonitor zu zahlen!

Bleibt zu hoffen, dass es bei den 4K-Monitoren anders laufen wird! (ich möchte keine 5 Jahre auf so einen Schirm warten, ehrlich gesagt, werde aber sicher nicht mehr als max. 1500 € dafür zahlen, wie auch bereits bei meinem jeztigen 30"er und den musste ich mir seinerzeit auch schon fast vom Munde absparen...)

Moselbär schrieb:
Wozu braucht man so einen Monitor - das frage ich mich allen Ernstes.

Von der höheren Auflösung profitiert jegliche Art der Anwendung und selbst Spiele. Erstens hinsichtlich einer deutlich besseren Bildqualität aufgrund der sehr viel feineren Darstellung (glasklar und messerscharf um es zu konkretisieren) bedingt durch die schiere Anzahl an Pixeln (4x soviele wie bei Full-HD), die gleichzeitig natürlich sehr viel kleiner ausfallen als bei Full-HD und zweitens ergonomisch, da insbesondere Text viel ermüdungsfreier gelesen werden kann (wer mag, kann sich das heute schonmal auf einem iPad mit Retina-Display anschauen, wo man die Darstellungsqualität eines hochwertigen Druckerzeugnisses geboten bekommt, eben aufgrund der sehr hohen Pixeldichte)

Man darf nicht vergessen, dass die optimale Darstellungsqualität bei Full-HD und selbst bei 2,5K Anzeigegeräten noch längst nicht erreicht ist (eine Pixeldichte von 100 ppi genügt dafür einfach nicht) Wir sind nur nichts Besseres gewohnt und haben somit auch keine Vergleiche!

Die Preise sind natürlich z.Z. noch indiskutabel (für die meisten Leute), aber das hier ist zweifelsohne die Zukunft bzw. der kommende Standard bei Grossbildgeräten (Desktop-Monitore & Fernseher)

Ich freue mich darauf (sehe schliesslich täglich auf dem iPad 4 mit seinen 265 ppi was für ein Unterschied das ist und dieser ist alles andere als marginal)
 
Zuletzt bearbeitet:
Piktogramm schrieb:
Das es auf dem Tablet besser zu erkennen ist, hat sicher nichts damit zu tun, dass du da um ein Vielfaches geringere Betrachtunsabstände hast.

Lass es bitte einfach, wenn du keine Ahnung hast ;) Egal wie nahe du an den Desktop Monitor gehst, er bleibt zu grob um Details erkennen zu können. Du musst das Bild also größer zoomen damit du mehr Pixel bekommst um Beispielsweise ein Gesicht darzustellen.

Beides gleich groß, beides gleicher Aufmahmeabstand. Einmal 100ppi, einmal knapp 300ppi. Ich kann auf meinem ach so hoch auflösendem Desktop Monitor nicht erkennen, ob sie ihre Augen richtig offen hat oder blinzelt. Auf dem Tablet (oder einem Print) schon. Noch Fragen?

IMG_4114.jpgIMG_4113.jpg
 
Zuletzt bearbeitet:
Weiss jemand übrigens, mit was für einer max. Bildwiederholrate dieser 32"er arbeitet?

Die üblichen 60Hz nehme ich an?! (es steht nicht in dem Datenblatt)

Interessant wäre des Weiteren natürlich auch die Frage nach der tatsächlichen Blickwinkel(un)abhängigkeit des Panels...
 
@Arno Nimus: Bei vielen TN Displays werden Fantasiewerte angegeben. Bei vielen höherwertigen IPS Panels werden zunehmend reale Werte angegeben die sich durchaus im Bereich 1 zu 1000 bewegen und damit recht nah an der Wahrheit sind und um ein Vielfaches besser als beim TN Billigheimer. Panels die real wirklich mehr schaffen werden bei ner Größe um 30" ganz schnell RICHTIG teuer.

Die Bildwiederholrate die DisplayPort bei der Auflösung zulässt liegt bei 60Hz. Das sind ja auch mal eben 17Gbit/s die da bei einem unkomprimiertem Bild durch die Leitung müssen. (Mal ganz abgesehen davon, dass die Signalverarbeitung und Steuerung im Monitor da auch gut zu tun hat)


@digitalangel18:

Richtig so, ersteinmal eine persönlich adressiertes "wenn du keine Ahnung" als Einleitung, so wird jede Diskussion sachlich aufgewertet ;)


Wie du schon selbst sagst, wenn man NAHE herangeht stellt sich die Monitorauflösung als unzureichend heraus. Nur ist es normalerweise nicht Sinn und zweck ein "Zoomen" durch wildes vor und zurückwerfen des Kopfes zu erreichen. Anstatt also ständig den Kopf zurück und vor zu werfen als wäre man auf einem Metalkonzert wurde ja eine Zoomfunktion in alle halbwegs brauchbaren Programme integriert. Damit kann der Kopf in einer festen Entfernung bleiben und die Vergrößerung durch simple Eingaben bewerkstelligt werden anstatt durch Variation des Betrachtungsabstandes.
Nehmen wir da mal an, ein Käufer eines halbwegs gescheiten Monitors achtet nicht nur auf Darstellungsqualität sondern auch einen ergonomischen Schreibtisch. Also haben wir 80cm Betrachtungsabstand. Wenn man bei der Entfernung die Objektgröße (sinnvollerweise der Kopf der jungen Dame) auf die gleiche Größe einstellt, so wird man den Unterschied als normalsterblicher Mensch nicht bzw. kaum ausmachen können. Schlicht weil das Auflösungsvermögen des menschlichen Auges an der Stelle nicht ausreichend ist. Dabei gibt man das Auflösungsvermögen des Auges eben nicht in Punkten je Fläche an sondern über Winkelangaben. Dabei entspreicht einer Bogenminute dem 1/60 eines Grades, was in etwa auch das Auflösungsvermögen des menschlichen Auges ist. Rechnet man diese Bogenminute auf die Pixelgröße eines Monitors in 80cm Entfernung herunter kommt man im übrigen auch auf etwa 100ppi die ein Display in dieser Entfernung haben sollte um nicht besser und auch nicht schlechter aufzulösen als der Mensch wahrnehmen kann. Bei Tablets die man wesentlich näher am Auge hält musste entsprechend die Pixelanzahl je Fläche linar hoch skaliert werden, damit man die selbe wahrgenommene Schärfe erreicht. Macht bei 20-30cm also um die 300ppi die sinnvoll sind.
Lustigerweise kommt es, wenn man die Pixeldichte eines Desktopmonitors bei Zeiten zu einer Verschlechterung der Darstellungsqualität. Denn irgendwann werden Striche/Punkte die nur noch ein Pixel breit sind vom Auge in normaler Entfernung nicht mehr wahrgenommen oder nur noch sehr schwer. Hier muss mann dann also entweder den Betrachtungsabstand vermindern, um diese Elemente wieder sehen zu können oder aber die Linie, der Punkt muss vergrößert werden (wieder der Zoom). Dabei wären die dünnste, sinnvoll darstellbare Linie jedoch auf einmal zwei Pixel groß bzw. der Punkt gar 4 Pixel. Die Strukturen und Details wären damit also sogar gröber dargestellt, oder man fängt an wieder fröhlich an zu interpolieren und erreicht damit Ähnliches wie mit ClearType und AntiAlising bei geringer aufgelösten Monitoren. Hach wie die Entwicklung vorranschreitet ist schon wirklich schön!


Was dein Vergleichsbild angeht, hui wie ist mir das schnuppe :=). Eine Canon 5D Mark III an einem Canon Objektiv 24-70 f=2,8 HSM (1800€ Objektiv!) übertrifft das Abbildungsvermögen des Auges um ein Vielfaches.
Anstatt einer wenig Millimeter großen, unregelmäßigen, mit Gallert gefüllten, leicht trüben* Linse verwendest du ein Objektiv mit hundertfach größeren, präziseren Linsen die in aller Regel über mindestens eine Dispersions Kompensation verfügt + ein Sensor dessen gesamte Sensorfläche so fein aufgelöst ist wie beim Menschen nur der "gelbe Punkt" hat. Kurzum, solang wir Menschen keine Cyborgs mit künstlichen Augen sind, die in der selben Klasse wie deine Kamera spielen haben deine Bilder keine Aussagekraft auf den diskutierten Sachverhalt.

Und nein, das menschliche Auge ist kein evolutionär getriebenes Wunderwerk welches physikalische Gegebenheiten ignorieren kann. Schon deine Kamera und das Objektiv können nur mittels allerhand technischer hoch komplexer Kniffe überhaupt ihre Abbildungsleistung erreichen. Davon ist das Auge jedoch weit entfernt. Selbst wenn man dem Auge eine derart potente Linse und Netzhaut zugestehen würde, nur aufgrund der schieren Größenunterschiede zwischen Kamera und Auge käme man mit der Kamera zum detailreicherem Bild ;).

Was das Auge besser kann ist Farbumfang, Dynamikumfang, Autofokusgeschwindigkeit, Blickwinkel und die extrem Potente Sensorauswertung durchs Hirn :)
 
Zuletzt bearbeitet:
Zurück
Oben