Sammelthread Der Große Astrofotographie-Thread

PS828

Der Flieseninspektor Pro
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Schönen guten Abend,

ich bekam vermehrt Anreize aus der Community, doch mal einen allgemeinen Thread zum Thema Astrofotografie für die Community zu erstellen. Ich hab ja ebenfalls das ein oder andere Mal durchblicken lassen, dass ich dieses wunderbare Hobby seit vielen Jahren ausübe und es gern mit anderen teile.

In diesem Thread sollen nun also die Bemühungen der Community die Himmelskörper, Sterne und Galaxien des Universums abzubilden, konzentriert werden. Hier stellen wir unsere Setups vor, teilen Bilder und helfen Neulingen und Fortgeschrittenen gleichermaßen sowohl methodisch als auch bei Kaufentscheidungen zum gesamten Thema visueller und oder Fotografischer Astronomie in Hard- und Software.

Geht es um die Neuanschaffung eines kompletten Systems, würde ich das Ganze als einzige Ausnahme in einen separaten Thread auslagern, aber kleine Anfragen und Erfahrungen damit gehören alle hier rein :)

Dies soll ein lockerer und offener Thread sein, in welchem sich jeder Willkommen fühlen soll, sei es als Austausch zum Thema oder für Hilfestellungen und Fragen.
Demnach ist neben dem gesunden Menschenverstand die einzige Regel der fundamentale Respekt vor den Arbeiten anderer Nutzer sowie konstruktiver Hilfe, wenn gewünscht. Wir alle haben mal angefangen und unterscheiden uns gewaltig in Erfahrung, den Möglichkeiten der Hardware und Software, sowie unseren Nachthimmeln und Ausgangspositionen.

Dass man nur eigene Arbeiten posten sollte bzw. mit Verweis auf den Urheber ist selbstverständlich, ebenso ist bei der Erklärung nicht zu vergessen, was man hier aufgenommen hat und wie das Bild entstanden ist. Wir alle haben großes Interesse daran zu erfahren, wie die anderen auf ihre Ergebnisse kommen und was man vielleicht für sich selbst mitnehmen kann. Ich werde als Moderator den Chat selbstverständlich begleiten, gehe aber davon aus, dass es hier keine Schwierigkeiten geben wird.

Falls es hier gute Vorschläge gibt den Thread auf eine Art zu strukturieren, die ich aktuell nicht bedacht habe, gern per PN an mich wenden. Ich werde getrennt hiervon den Anfang machen und mein Setup kurz vorstellen, um der Sache einen guten Start zu geben.

Also abschließend zum Start: Ich freue mich auf eure Beiträge, Diskussionen und selbst wer hier nur aktiv interessiert mitliest, ohne selbst mitmachen zu können, ist herzlich eingeladen Fragen zu stellen und sich zu beteiligen. Verständnis ist der erste Weg in eine neue Leidenschaft!

In diesem Sinne wünsche ich euch allen stets klare Himmel und dunkle Nächte! :)

MFG PS828/Philipp
 
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100 aufgaben am Tag später endlich Zeit dafür :D

zu meinem Setup: Nach dem Studium und mit dem ersten Job Ende 2022 rückte sowohl die Fotografie als auch die Astronomie (und damit verbunden Astrofotografie) in finanziell greifbare Nähe. Obwohl ich als Nanotechnologe den wesentlichen Teil meiner Forschung und Studium mit Messgeräten verbracht habe, welche Mikro und Nanostrukturen sichtbar machen sollen und Messmethodik, Zielstellung, Auflösung und Fehlerbilder auf die Eigenschaften des Materials anzupassen sind, war am Ende doch alles erstmal neu. Welche Optiken gibt es überhaupt? Was sind Standards für Gewinde und was wird überhaupt für eine gute Beobachtung und Bilder benötigt?

Also Unterlagen gewälzt, optisches Wissen aufgefrischt und einen beachtlichen Katalog an Technologien und Grundlagen aufgestellt, da sich diese auch später in meinem Job als Prozessentwickler und Forscher in der Halbleiterindustrie als nützlich erwiesen haben. Zwar geht dort viel über die Bildgebung und Analyse mittels Elektronen, hochenergetischer Strahlung und Ionen, aber die optische Messtechnik in Form von Mikroskopen bis zum physikalisch optischen Limit ist dennoch eine der wichtigsten Messmethoden sowohl im Labor als auch in der Inline Messkontrolle der Fertigung.

Langer Rede kurzer Sinn: Ich entschied mich zum Start für die Skywatcher EQ6-R Plattform und deren 10" 1200 mm Newton Reflektorteleskop. Dabei war das Standard 32 mm Okular und ein 120 mm Sucher. So oder so befinde ich mich mit diesem Tubus und all seinem Zubehör an der Tragfähigkeitsgrenze für die EQ6-R.

_DSC4767.JPG


Wie im aktuellen Bild zuzusehen ist, fehlt natürlich noch etwas Zubehör. Also habe ich mit zum Guiding einen MGEN 3 besorgt und zunächst am Sucher betrieben. Da dieser aber Faktor 10 geringere Brennweite hatte, gab es trotz kleiner Pixel der Guiding-Kamera hier einen Bottleneck bei der Genauigkeit und Pixelshift, welchen ich dieses Weihnachten mit einem 420 mm Refraktor behoben habe. Ergebnisse folgen, sobald ich wieder entsprechende Himmel und Mondphase habe. Der neue Aufbau ermöglicht es auch, dass der visuelle Sucher wieder rein visueller Sucher mit breitem Sichtfeld sein kann, ohne dass ich die Guiding Cam ständig abschrauben muss.

Hier der aktuelle Stand, ohne dass Kabel und Kameras dran hingen: Selbst die Heizbänder an allen drei Optiken habe ich weggelassen, weil ich nur die optische Achse des Guides auf 1,25" Auszug adaptieren wollte. Test lief hervorragend und ich muss keine zusätzlichen Verlängerungen kaufen, die eisigen -8 Grad taten ihr Übriges. Dabei sei zu erwähnen, dass das System als ganzes schon bei -16 Grad tadellos funktionierte und die Heizbänder Tau und Eisbildung im Sommer/Winter zuverlässig verhindern

20251226_024116770.jpg


Als Kamera für die Bilder nutze ich bisher meine Alltagskamera, die Sony Alpha 7 IV, welche ich auch mit einer Reihe von Objektiven als Hobby und semiprofessioneller Fotograf in vielen Bereichen einsetze. Geplant ist aber eine Vollspektrum Mono Kamera mit Filterrad und mechanischem Autofokusser am Okularauszug. Bisher fokussiere ich mit bloßem Auge bzw. mittels 3D gedruckter Batinov Maske, was hinreichend genau, aber nicht perfekt ist. Auch habe ich einen Koma Korrektor der allerdings aufgrund eigener Verpeiltheit nicht richtig funktioniert. Wie bekannt sein sollte, benötigt dieser einen Backfokus zum Sensor. Irrtümlich aus einer Tabelle las ich dass, das Auflagemaß zu E Mount Kameras 44 mm beträgt. Das dies schon visuell nicht stimmen kann, ist in dem Fall untergegangen. In Wahrheit beträgt das Auflagemaß nur 18 mm und mein Komakorrektor arbeitet mit 55 +-1 mm Backfokus. Also habe ich ein Set T2 Verlängerungshülsen bestellt (eine davon in variabler Länge Konterbar), um den Backfokus zu reparieren und ein verzerrungsfreies Bild bis zum Rand zu erhalten. Dies wird auch bei nächster Gelegenheit geschehen, sodass dieser Makel in den aktuellen Bildern leider nicht entgangen ist.

Bei Planeten arbeite ich gerade an einem Setup für sinnvolles Lucky Imaging, da gibts noch nichts vorzeigbares. Ich habe allerdings für die visuelle Beobachtung zusätzlich zum 32 mm Okular noch eine Sechserserie Baader Hyperion Okulare in verschiedenen Brennweiten gekauft (24, 21, 17, 13, 8, 5 mm). Zusätzlich wollte ich die maximal sinnvolle Vergrößerung ausnutzen, um für Extremversuche im visuellen Bereich noch einen draufzusetzen. Eine 2x Barlowlinse kam dazu. Jetzt habe ich damit insgesamt 14 Vergrößerungsstufen zum Spielen und die Okulare sind auch an einen T2 Anschluss abschraubbar, sodass Bilder durch diese auch möglich werden. Dies habe ich bisher an Sonnenflecken, der Mondoberfläche und allen Planeten erfolgreich getan und man kann selbst (wenn auch nur noch an der Farbe im unendlichen Vordergrundflimmern) Uranus und Neptun erkennen.

Die Sonnenbeobachtung regelt aktuell ein 10" ND Breitenfilter direkt auf der Front des Teleskops (siehe nächstes Bild). Durch meine ehrenamtliche Arbeit in der Sternwarte mit Vorträgen und Teleskoparbeit habe ich aber auch Zugang zu zwei Sonnenteleskopen mit 40 bzw. 80 mm Öffnung und doppeltem H-Alpha Etalon, was eine detailgetreue Echtzeitaufnahme und Videografie der Sonnenoberfläche ermöglicht. Mit Erlaubnis der Warte selbst poste ich zum späteren Zeitpunkt gerne in paar Bilder und Videos.

20250920_1452352532.jpg


Das klassische off Fokus und verwackelte Bild mit dem Handy durchs Okular darf hier natürlich nicht fehlen :D, das ist nur damit jeder eine Idee bekommt, was so ein einfacherer Blockingfilter leisten kann und was nicht. :)

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Mit einem H Alpha Etalon kann man den Wasserstoff selbst im rot und IR mit hinzunehmen und sieht deutlich mehr Details wegen des <1nm breiten Durchlasses des Filters und der variablen Ausrichtung dieser, sodass man die Wellenlänge etwas anpassen kann für den Durchlass. Wer dazu mehr wissen will, gerne fragen, dafür verschwinden die Sonnenflecken weitgehend. Hier ein Beispiel von einem Kollegen aus der Sternwarte mit etwas coolerem Zeug als ich es aktuell habe. Die Einfärbung für die Kids erfolgte hinterher, das Bild ist normalerweise grau. ;) Hat insgesamt den Vorteil, dass man es im Zweifelsfall schnell mal ausleihen kann und für die Gäste bei Tagesveranstaltungen und Schulklassen ist dieses Detailniveau immer ein richtiger Gamechanger (lasst euch da von der Whatsapp Komprimierung nicht täuschen, die Details im original sind gestochen scharf) :daumen:

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Nun aber zu meinen kürzlichen Projekten. Diese dienen als Referenz für die Komakorrektur später sowie Vollspektrum + noch mehr Belichtungszeit bei aktuellem Setup. Dafür muss ich den Beitrag teilen, weil ich gerade in ein Uploadlimit laufe. Ich schätze wegen der Zahl an anhängen :D
Ergänzung ()

Bevor sich sie Poste: mein Himmel ist ein Unteres Bortle 4 bei der Lichtverschmutzung und es gibt klare nächte wo auch Bortle 3 Indikatoren gut sichtbar sind. Der finstere Erzgebirgswald hat manchmal seine Vorteile ;) auch muss ich Screenshots machen, weil es natürlich ein Uploadlimit bei der Größe gibt.

Den Anfang macht M33, welche ich im Rahmen meines First light nochmal angeschaut habe und den alten Datensatz noch mit etwas Tiefe erweitert habe. Müssten insgesamt ca. 4h Belichtungszeit sein mit der Alpha. Ein Kumpel von mir hat die Hintergrundseparation keine Ruhe gelassen, weshalb er sie kurzerhand noch richtig "schwarz" gemacht hat. Meinen dank an der stelle! :daumen:

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Auch habe ich mich mit Andromeda beschäftigt. aufgrund der Brennweite von 1200mm Passt sie nicht wirklich rein, wenn alles bis zum Rand verzerrungsfrei ist werde ich mal ein hochauflösendes Mosaic erstellen aus 2x2 Sektoren um jedes detail einzufangen. Aufnahmezeit hier 90 min und 2 minuten einzelbilder. rauschen geht zurück sobald mehr zeit einfließt. Man erkennt zudem die Randvignettierung der Optik die für Vollformatsensoren nicht ganz auszureichen scheint. Sterne muss man hier einfach ignorieren, warum steht unter dem bild :daumen:

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Auch ist bei allen Bildern evtl. die Kollimation etwas daneben, ich habe sie regelmäßig korrigiert mit meinem Laserkollimator, aber gerade der Sekundärspiegel mag das ständige auf und abbauen nicht unbedingt. Zum Glück sieht man es nur bei den Sternen im Zweifelsfall. Ein dauerhafter Platz steht ebenfalls auf der Agenda dann hört das auf :D

Andromeda habe ich aktuell nur genutzt, bis mein eigentliches ziel aufging. Der Orionnebel war das Hauptprojekt des Dezembers 2025 und ich habe 153 2 min Aufnahmen durchgeführt und damit absichtlich den Kern überbrannt. Ich wage mich in Zukunft mal daran, ihn separat zu belichten und dann einzufügen. Mal sehen, wie das klappt. Auch habe ich in den vier Nächten auf der Hälfte der Zeit die Kollimation aus einer Laune heraus repariert. Das fällt leider nicht so sehr ins Gewicht, aber fürs Protokoll habe ich jetzt perfekte Sterne! ;)

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Der Thread ist damit eröffnet und ich wünsche euch viel Spaß! :)
 

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Danke @PS828 für die Erstellung des Threads! :schluck:

Toller Start und ich würde mich dem gleich anschliessen wollen.


Ich befinde mich im Gegensatz zum quasi gesegneten @PS828 in einer Bortle 5-6 Übergangs-Situation - um genauer zu sein mitten drin zwischen 560.000 anderen Menschen. Als i-Tüpfelchen sind genau auf meiner Balkonhöhe und somit Teleskophöhe Straßenlaternen ohne Blende angebracht. Das Wurst-Käs-Szenario.

Also entschied ich mich vor ca. 10 Jahren und vielen netten Gesprächen mit einem recht bekannten Teleskophändler für die Objekte am Himmel, welche einfach und recht sicher zu beobachten und abzulichten sind. Der Mond und die Planeten unseres Sonnensystems.

Gesagt getan und die Anschaffung zu noch sehr günstigen Preisen stand vor der Tür.

Auf einer Celestron AVX Montierung wurde ein Celestron C6 XLT ( 6" Schmidt-Cassegrain ) verbaut und mit einem passenden Akku befeuert. Als Kamera kam eine ZWO 385MC ( one shot color camera ) zum Einsatz, welche damals eine der besten Planetenkameras war.

Alles zusammengebaut, ausbalanciert, die Handsteuerung mit Datum, Uhrzeit, GPS Daten gefüttert und los ging es. So oft es ging schaute ich visuell alles an, was die kleine Röhre zu bieten hatte und mit der 385MC am Laptop mit SharpCap wurden die ersten Video als .SER aufgenommen und mit gratis Tools zu Fotos gestackt.

Das erste Objekt sollte der Mars sein und natürlich durfte der zumeist hellste Planet am Himmel nicht fehlen. Jupiter!

MarsP3.png
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Hier und da kam noch der Mond dazwischen. Gefühlt hunderte Male und immer wieder war der Anblick unfassbar toll.

Ich saß regelmäßig nach einem extrem harten Arbeitstag abends mit einem kühlen Bierchen draussen und flog mit dem Okular über den Mond und ergötzte mich an den Kratern und anderen Details.

Die absolute Entspannung jedoch gaben mir die seltenen Momente als ich nach einem 24h Dienst nach Hause kam, einen Kaffee in der Hand hielt und den aufgehenden Tagmond am blauen Himmel begutachtete. Kurz verweilt, Kaffee getrunken und dann 10:00 Uhr früh frisch geduscht ins Bett.

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Hierbei enstand auch mein eigenes erstes Wallpaper in 4k.

Knappe 96 Gb an Daten wurden in Form von Videos gesammelt, damit am Ende 8 Panels zu einem großen Bild zusammengefügt werden konnten.

Am Ende kam es wie es kommen musste. Wie bei @PS828 auch wuchs das Interesse. Man wollte mehr zur allem erfahren und seine Technik ( Hardware wie Software ) ausreizen.

Also wurde eine Kamera mit kleineren Pixeln und dazu als Mono Variante gekauft - die ZWO 178MM. Die Qualität meiner Mondaufnahmen nahm plötzlich mit jedem Bild drastisch zu und auch mein Processing wurde besser.

00_07_10_l4_ap1868.jpg


Wie man sieht, gibt es schonmal 3 Wege in die Astronomie zu starten und ebenso in die Astrofotografie / Planetenfotografie.

Das war erstmal ein kurzes Hallo in die Runde von mir mit einem kleinen Einblick in mein Hobby.

Ich würde es Teil 1 nennen und hier erstmal abschliessen.

Teil 2 würde ich morgen schreiben mit dem Thema "Ein wilder Ritt ohne Sinn und Verstand oder anders gesagt: Lernen durch Schmerz".
 
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Der zweite Teil meines Equipments ist ein kleiner Star Tracker, wo ich alle meine Objektive drauf schnallen und Leitfeldaufnahmen machen kann. Mein 200-600 f5.6 lastet die Traglast mehr oder weniger aus, dennoch lassen sich so auch gute Bilder machen. Ein Projekt möchte ich hier noch zeigen und das waren Regionen der Milchstraße sowie der komplette Nachthimmel.

Ich habe hier eine reihe Aufnahmen gemacht und dann zusammengenommen. Einzelbilder wieder 2 Minuten, Details sind hier auch eher schlicht gehandhabt worden und beim Weitwinkel hat sich das Heizband in Form einer Randverzerrung ins Bild geschlichen. Das Ergebnis fand ich trotzdem sehr schön. Manchmal nimmt man was man bekommt :D

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Ich war selbst vom Detail der Aufnahme überrascht, die ich im Upload hier nicht werde wiedergeben können. Dennoch spricht das Gesamtbild für sich und macht Lust auf mehr. Zusehen ist der gesamte Nachthimmel im August mit 16 mm Brennweite von meinem 16-35 f2.8 GM II in zweiminütigen Einzelbildern. Von links nach rechts bewegt man sich vom galaktischen Zentrum hin zum Rand. Das Zentrum selbst ist von hier nicht zusehen, dafür muss man noch ein paar Grad nach Süden.

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Anschließend ging es mit dem 70-200 f2.8 GM II weiter und ich habe eine Weitfeldaufnahme mit 200 mm und gleicher Belichtungszeit versucht. Ziel war die helle Wasserstoffwolke in der Mitte des letzten Bildes. Wenn das mit der Astrocam wie im ersten Beitrag erklärt geklappt hat, kann ich zukünftig beide Systeme gleichzeitig verwenden :daumen:

1767044475810.png

Ergänzung ()

@E1M1:Hangar über deinen Ansatz für so schöne gestochen scharfe Mondbilder müssen wir uns definitiv hier mal unterhalten. Mir fehlt da aktuell ein bisschen die Idee hinsichtlich Datensatz und Software/ Bearbeitung. Das lässt sich dann sicherlich auch auf die Planeten übertragen. Bin gespannt auf deine Fortsetzung
 
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Top!! ihr beiden.
Ich mache seit 7 Jahren wenn ich Zeit finde (nachts/Abends^^) Milchstraßen Fotografie mit Landschaft und oder auch mal Bauwerken drauf 20mm1.8/ 14mm 1.4 mit meiner Sony a7-3. Ohne Nachführung bei Bortle 4- 4,5 Kreis Lippe

Das ist nicht ganz das Thema hier also nicht Deep sky o.ä spezielle Himmelskörper ist ne gaaanz andere Nummer. Dafür fehlt mir die Akribie:freak:.

Meine Respekt an euch und eure Arbeit, sieht wirklich toll aus
 
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LastManStandlng schrieb:
Das ist nicht ganz das Thema hier
Doch das ist genau das Thema keine Sorge! Ich würde gerne sehen was du so tust. Besonders wie interessiert mich, ich habe mich an Landschaft+ Galaxie noch nie versucht :)
 
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LastManStandlng schrieb:
Ich mache seit 7 Jahren wenn ich Zeit finde (nachts/Abends^^) Milchstraßen Fotografie mit Landschaft und oder auch mal Bauwerken drauf 20mm1.8/ 14mm 1.4 mit meiner Sony a7-3. Ohne Nachführung bei Bortle 4- 4,5 Kreis Lippe
Das ist nicht ganz das Thema hier also nicht Deep sky o.ä spezielle Himmelskörper ist ne gaaanz andere Nummer. Dafür fehlt mir die Akribie:freak:.

Also ich finde es schwerer den Hintergrund ( Landschaft ) sauber abzubilden und gescheit zu belichten UND dazu noch den Himmel mit den gewünschten Details reinzubekommen - ohne das alles unscharf wird oder die Sterne durchziehen.

Daher gehört das ganz klar dazu. Also bist du hier genau richtig. :)
 
Ich habe mir vor etwas über ein Jahr die MiniTrack LX4 eigentlich für Milchstraßenfotografie besorgt und damit auch mit DeepSky angefangen. Meine Ausrüstung dafür ist meine MFT Kamera, die GX9 und als Objektiv wird seit diesem Sommer das Samyang 135mm F2.0 verwendet. Je nach Qualität der Ausrichtung der MiniTrack kann man mit dieser Kombi zwischen 10-30sec belichten ohne das die Sterne zu Strichen werden. Die 270 mm Bildwinkel bedeuten natürlich, dass nur die großen Deep Sky Objekte möglich sind.
Aber man sieht, dass man auch ohne "große" Ausrüstung schon etwas machen kann.

Hier meine bisher fotografierten Deep Sky Objekte:

NGC7000_192_2.jpg
andromeda.jpg
M33_33x20_2.jpg
NGC6992_63+66+217x20_115min - Kopie.jpg
lemon2710.jpg
m45full1612t.jpg
orionfull.jpg
ic_1805_62x20_20,6min.jpg
 
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Gefällt mir sehr gut @reobase detailgrad und Schärfe sind wirklich Klasse!

So eine Brennweite fehlt mir tatsächlich im Moment und es zeigt dass es genug gibt wofür sich das lohnt :D
 
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Sehr spannender Thread.
Ich mache auch schon seit einigen Jahren Milchstraßenfotografie mit einer Fujifilm X-H1 und dem Viltrox 13mm F1.4 bei maximal 13-15s Belichtungszeit ohne Nachführung (aber mit Stativ und Fernauslöser).
Jetzt bin ich letztes Jahr sehr günstig an das Samyang/Rokinon 135mm F2 Objektiv gekommen und wollte mehr mit Deepsky versuchen, aber ohne Nachführung ist das kaum möglich.
Darum wird meine nächste Anschaffung ein MSM Nomad Skytracker werden, den ich dann auch für die Milchstraße verwenden kann.
Zwei Beispielbilder:
XH016863c.jpg
Viltrox 13mm

XS207672c.JPG
XF70-300mm+1.4TC @ 420mm

Wem Deepsky-Fotografie generell interessiert, kann auch mit dem billigsten Kit-Tele damit (Beispiel XC50-230mm):
 
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Sehr schöne Ergebnisse und auch Super die Landschaft abgebildet! Muss ich auch mal konkreter Versuchen.

Und du hast Recht, ein simpler astro tracker kann einiges Liefern. Besonders wenn man weniger Schwere objektive verwendet kann man sogar als Gegengewicht ein kleines Teleskop Verwenden und damit Huckeback sozusagen doppelt fotografieren. Das sieht dann in etwa so hier aus wie in der Anleitung von meinem tracker für die Kamera (Star adventurer 2i WiFi) mit 5 kg "Nutzlast" auf beiden Seiten durchaus ein sehr günstiges und mächtiges Setup wenn man gerade erst beginnt und schon eine gute Kamera hat
1000063533.jpg
 
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Falls man einfach nur mal den Mond fotografieren möchte, kann man auch sehr günstige manuelle Tele Objektive nutzen.

Als Beispiel mal der Mond von gestern mit dem Walimex 500mm F8.0 (das gibt es schon in Neu öfters für 60-70€) an meiner GX9 ( das Foto ist ein Videostack).
mixed_nn_lapl2_ap4863_Drizzle15_WS_2.png
 
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Oh! Sehr schöner Thread!

Hab mich auch, vor einiger Zeit in der Astrofotografie, versucht.

Allerdings ohne Nachführung und Teleskop, nur mit meiner kleinen Kamera und Portraitobjektiv.

Hab durch Zufall, beim Versuch Amdromeda zu fotografieren einen gossen Meteorit eingefangen.

Die Fotos sind nicht perfekt, bin trotzdem stolz auf mich, habs halt nur mal so versucht.:)


LG
 

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Teil 2: "Ein wilder Ritt ohne Sinn und Verstand oder anders gesagt: Lernen durch Schmerz"

Nachdem also das 6" Schmidt-Cassegrain wundervolle Mond- und Planetenbilder abgeliefert hatte, wurde die Planetenkamera das erste Mal auf ein Deep Sky Object gerichtet und mangels Guidung usw. einfach mit kurzen 1-5s Belichtungen rumprobiert.

Und auf einmal sah ich auf dem Laptopbildschirm den Hantelnebel ( Messier 27 ) in Farbe. Nicht schön, nicht gestochen scharf - aber verdammt nochmal was das ein tolles Erlebnis!

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Was nun folgt ist die Kurzform des wilden Rittes.

Das Interesse war da und ich begann mich einzulesen. Ich verschlang ALLES was mir in die Quere kam, alles in Foren, im Internet, Youtube Videos.

Ich wustte genau, was man vermeiden sollte und was sich lohnt mit meiner Basis.

Und mein Hirn machte genau das Gegenteil!

Meine Planetenkameras wurden schneller getauscht als die Unterwäsche - zwar tatsächlich immer mit besseren Resultaten, aber finanziell betrachtet nicht sehr intelligent.

Da war ja noch die Sache mit den Deep Sky Objekten oder? Richtig!

Also auch da clever gegen den Verstand und den billigsten Reducer gekauft und eine gekühlte Astrokamera. Der Reducer um von 1500mm f10 auf 1050mm f7 runter zu kommen und die gekühlte Kamera für bessere Bilder.

Wie sich herausstellen sollte, war der Reducer nicht umstonst in allen Sprachen als "die Scherbe / the shard" missgünstig benannt und das Geld nicht wert und die Kamera passte weder in Sachen Sensorgröße und Pixelgröße zum Teleskop.

Immerhin war ich so motiviert, dass ich in den folgenden Monaten lernte mein Setup so einzunorden, dass ich mit 1000mm Brennweite ohne Guiding 60s Belichtungszeit hinbekam - ein Krampf sondersgleichen.

Blut ( wie oft hab ich mir im Dunkeln ohne Stirnlampe irgendwo an der Montierung die Finger eingeklemmt ), Schweiss ( die 20kg++ nach draussen buckeln auf den Balkon ) und Tränen ( die Erkenntnis, dass meine Anschaffungen teilweise schier dumm waren! ) sollten sich irgendwie doch auszahlen.

Es entstand das erste Bild! Die Nadelgalaxie ( NGC 4565 ) machte mich in etwas schöner als die Versuche zuvor schon ein wenig stolz.

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Und jetzt nochmal der gleiche sehr sehr alte Datensatz NUR mit neuer Software NACH dem Stacking ( da ich keine Einzelbilder mehr habe von damals ).

Identische Daten und ein soviel besseres Bild im Vergleich zu damals - mit kostenlosen Programmen.

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Es folgten viele viele Nächte mit dem Setup in denen schier NICHTS gelang.

Keine guten Bilder, miese Sternenabbildung, die Kollimation der Optik als Anfänger war noch schwierig und nie gut, immernoch kein Guiding ( ich hab keine Ahnung mehr wieso ) und Monat für Monat nur Wolken über Wolken.

Dann kehrte ich erstmal der Astrofotografie in Sachen Deep Sky Objekte den Rücken, gefolgt von stressigen Zeiten mit mehr als 50-70h Arbeitszeit pro Woche und ich landete wieder ( der Einfachheit halber ) bei Mond und Planeten.

Zu meinem Glück gab es damals Lieferengpässe und ich konnte die teure Kamera 1:1 wieder verkaufen.

Heute kann ich ganz offen sagen, dass ich einfach alles auf ein Mal wollte und nicht mal von einer Sache Ahnung hatte. Und ich bin mittlerweile so weit mit einem Lachen zugeben zu können, dass ich mich massiv überschätzt hatte.

Die "Scherbe" habe ich heute immernoch - die wollte und will keine Mensch kaufen. Quasi ein "friendly reminder" und Lehrstück.


Was ich aus den ersten Jahren allerdings jedem gern mitgeben möchte für eventuelle Ambitionen in jene Richtung:


1. Lasst euch gescheit beraten! Und damit meine ich wirklich gescheit und vor allem EHRLICH(!). Ich kenne bisher EINEN Astro-Equipment Verkäufer, welcher mir gegenüber ehrlich war.
Da wurde vom Kauf explizit abgeraten, auch wenn er damit mehrere Tausend € Umsatz gemacht hätte, weil das Wunsch-Setup nicht zu meiner Location, Lichtverschmutzung und so weiter gepasst hätte.

2. Fangt klein an. Eine DLSR / MFT Kamera mit sehr lichtstarkem Objektiv und einem kleinen Tracker reicht erstmal um reinzukommen. Orion und die Pleiaden sind so hell, die kann man einfach ablichten, das Stacking der Bilder und deren Bearbeitung lernen.

3. Seid geduldig und übernehmt euch nicht.

4. Ihr seid EUER EIGENER Maßstab. Setzt euch realistische Ziele und habt Spaß am Lernprozess. Der Spaß am Hobby geht los, wenn man sein Equipment und seine Arbeitsweise optimiert und am Ende Bilder hat, die kaum einer mit gleichem Equipment schaft.

5. Werdet euch bewusst darüber, was ihr wollt! Es gibt kein Setup, dass alles kann. Nur eines, das irgendwie alles kann, aber nichts richtig. ( Bei Bedarf gehe ich gern nochmal darauf ein. )



Das war es mit Teil 2.

Wenn gewünscht kommt morgen noch Teil 3.
 
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Rubrix schrieb:
Die Fotos sind nicht perfekt, bin trotzdem stolz auf mich, habs halt nur mal so versucht.:)
Darauf kommt es am Ende auch an! Und die Qualität ist ohne Nachführung wirklich sehr gut. Wie viele Bilder hast du dafür gestapelt bei der Milchstraße? Oder ist es ein Einzelnes Nachbearbeitet? :)
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E1M1:Hangar schrieb:
Wenn gewünscht kommt morgen noch Teil 3.
Unbedingt ;)

Und deine Tipps sind wirklich gold wert für Anfänger. Leider Ködern auch viele sehr billige Einsteiger Setups und selbst smartteleskope die Kunden mit Werbung die einfach unrealistisch ist was zu falschen Erwartungen führt. Ich nenne solche Systeme dann immer gern Hobbykiller weil man einfach ohne es zu wissen in eine falle getappt ist. Dies war unter anderem auch ein Beweggrund den Thread hier zu machen damit Leute fragen können und ihre Erwartungen an Ausrüstung und Budget anpassen können. Erfahrung kommt dann mit der Zeit.

Immer und immer wieder etwas verbessern und damit die gleichen Objekte ablichten ist mein Weg gewesen die Workflows zu verbessern. Die Arbeit mit wirklich großen Teleskopen über die Sternwarte hat dabei auch geholfen das Equipment an den Workload anzupassen. Gerade Sensorgrößen und was Optiken leisten können sowie die Kamerathematik und warum es "Planetenkameras" und deep sky modelle gibt ist sehr sehr wichtig bei dieser Erwartungshaltung
 
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PS828 schrieb:
Darauf kommt es am Ende auch an! Und die Qualität ist ohne Nachführung wirklich sehr gut. Wie viele Bilder hast du dafür gestapelt bei der Milchstraße? Oder ist es ein Einzelnes Nachbearbeitet? :)
Kann ich nicht mehr genau sagen aber ich glaube es waren so 50-60 Bilder a ca 6s Belichtungszeit.

Die Sterne und Nebel sind leider nicht so definiert wie ich es gerne hätte, aber mich hat bei der Nachbearbeitung dann die Muse verlassen.:rolleyes:
 
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Sterne sind so eine Sache der ich mich annehme wenn der Rest Qualitiv passt. Da bin ich mal ganz faul :D die brennen aus, blasen sich auf, farbe geht weg oder kommt zuviel zurück, dabei willst eigentlich nur den Nebel dahinter haben :daumen:
 
Spannendes Thema,

ich bin selbst ebenfalls seit über 10 Jahren in der Astronomie zuhause und befasse mich ebenfalls hauptsächlich mit der Astrofotografie.

In den Corona-Lockdowns habe ich mir dann den Traum einer eigenen Sternwarte erfüllt und eine Rolldachhütte mit den Maßen 3x5m und 2 Betonsäulen errichtet.

Standort ist im Herzen von Ostfriesland, also schön dunkel und keine störenden Berge ringsum.

Beim Equipment habe ich sehr viel ausprobiert bis ich bei meinen jetzigen Setups gelandet bin.
Das war teures Lehrgeld, aber dafür bin ich nun auch vollkommen zufrieden und die Geräte performen genau so wie sie sollen.

Säule 1:

ALT 7 AD Montierung mit einem 16" Hypergraphen von Phillip Keller.
Dieser kann in zwei Varianten genutzt werden.
Im Primärfokus mit 1100mm f/2.9, befeuert bei mir eine 2600MC
Im Sekundärfokus mit 3200mm f/8, aktuell mit 2600Mono und LRGBSHO Filtern.
Zusätzlich montiert ist ein Vixen FL55SS mit einer 533MC

Säule 2:

Fornax 52 Montierung mit einem Carbon C11 mit Hyperstaransatz und einer 2600MC. Das System läuft bei 535mm f/1.9

Bilder der Geräte und meine letzten Ergebnisse anbei.

LG
PatB
 

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Mega Setup. Bin ich direkt neidisch :D aber was worauf man hinarbeiten kann. Gerade die Sache mit Astrocam + Filterrad wird bei mir definitiv das nächste zusammen mit einem automatischen mechanischen Autofokus
 
Angefangen habe ich mit einem 8" Newton auf der EQ6, dann ne ganze Reihe Apos, SCs und RCs durchprobiert und jetzt endlich bei aktuellen Status angekommen. Waren aber auch 10 Jahre kontinuierliche Entwicklung.

Zum Motorfokus:
Ein Kumpel von mir entwickelt da grade nen günstigen Autofokus, der ist auch hier aktiv. Ich verweise den mal an dich.

LG
 
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