News Aus der Community: Der Große Astrofotografie-Thread

iamsiggi schrieb:
Wenn es zu Komplex wird am besten wie beim Fliegen: Checklisten machen.
Vor allem wer weit fahren muß, über die Gerätschaften, denn ein essentielles fehlendes Teil verhindert dann Bilder.
Ist mir anfangs auch so ergangen. Da ich Fotografie nur nebenbei mache, habe ich mich darauf verlegt, vor allem meine DSLR und die Nachführung im Dunkeln bedienen zu können. Das reicht für Mond und Planeten weitgehend aus. Aus irgendeinem Grund verweigert meine Canon neuerdings aber die Serienaufnahme. Das kostet mich gerade Nerven, weil ich den Fehler nicht finde. Gab es da einen Kniff, damit man den Auslöser eben nicht stundenlang gedrückt halten muss :D?

Die Bildbearbeitung beherrsche ich bis heute nur rudimentär. Danke für die Tipps zur Software! Ich war da seit einigen Jahren nicht mehr auf dem Laufenden und habe noch Fitswork genutzt. Das funktioniert tatsächlich noch gut, hat aber Probleme mit der Objekterkennung, wie ich finde. Sequator ist mir dann doch zu simpel, weil man keinen Einfluss in den Prozess nehmen kann.
 
Hui - Da mach ich mit :) Habe vor 3 Jahren mit einer Nikon D5300 angefangen, diese dann Modifizieren lassen und an meinem 6Zoll Newton genutzt. Seit 8 Monaten dann eine Dedizierte Astrokamere. Touptek ATR2600C
auf einem 8 Zoll F4, welcher mit dem 0,95er Komakorrektor auf F3,8 ist (it´s something)
So weit es geht Automatisiert mit Motorfokus etc.

Hier 2 meiner letzten Objekte. California Nebel 1 Nacht (so um die 8h) mit Dualschmalband Filter und der Löwennebel über ein paar Nächte :)
 

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TausendWatt schrieb:
.... aber mit was steigt man den am besten ein? Was sind so die typischen gute Geräte/Hersteller?

Das kommt drauf an was Du fotogrfieren willst.
Das gezeigte Gerät geht eher nur für Mond/Planeten. Für DeepSky zu Lichtschwach.

Ein Rundum Sorglospaket (außer Bildbearbeitung, die bleibt einem nicht erspart ;-) ) sind die neuen SmartTeleskope. Aber die Kleinen sind auch nichts anderes als ein 200mm Tele ;-)

Wer Fotografiert, braucht an sich nichts außer eine Nachführung: Bei mehr als "Milchstraße" mit Weitwinkel aber was präziseres wie eben der StarAdventurer.

Ist schnell aufgestellt und läuft dann einfach mit Serienbildfunktione oder Auslöser um genügend Bilder (30-150 herum) zu bekommen.
Dann kann man sich in Bildbearbeitung stürzen.

....und mit der zeit wirst Du genügend Erfahrung haben um zu entscheiden was für Dich das beste ist.
Ein Besuch eines Astronomievereins und viele Gespräche helfen auch sehr !

Schau mal bei U.Tube bei AstroCologne. Frank hat da einiges an Videos zum Thema.....

Es gibt ein Buch, dass ich über die Jahre immer wieder konsultiere, als DeepSky Fotograf: "Ronald Stoyan: DeepSky Reiseführer"
Er ist ein begnadeter Beobachter und hat alles was man so visuell beobachten kann im Buch beschrieben. Das beste aber: Die Bilder zeigen das, was man maximal erwarten kann bei visiueller Beobachtung mit und ohne Geräten !
Jedes Einzelbild einer Digitalkamera zeigt davon aber bereits ein vielfaches mehr.
Da bekommt man dann ein Gefühl.

Astrofotografie ist ein sehr weites Feld und man muß sich etwas spezialisieren. Das geht aber durchaus mit einfachen Mittel wie Teleobjektive (z.B. Variable Sterne, Sonnenflecken vermessen etc.) bis hin zu großen nicht mehr leicht handhabbaren Gerätschaften für Planeten und Mond. Da ist dann der Preis und das Gewicht das Limit ;-)

Es gibt aber auch RemoteSternwarten über die Welt verteilt, da zahlt man dann die Stunden an Belichtungszeit die man mit den verschiedenen verfügbaren Geräten in Auftrag gibt.

Nur zum Bearbeiten gibt es auch vieles an Rohmaterial, das man dann selbst ausarbeiten kann.
Man bekommt zwar alles Rohdaten auch von Hubble, würde ich aber anfangs nicht empfehlen, die Rohdaten sind meist schrecklich und schwierig zu "kalibrieren". Also eher an die guten Amateurdaten halten.

Siegfried
 
Boimler schrieb:
Macht ihr in der Sternwarte auch Spektroskopie von Variablen?
Ja das ist auch etwas was mitläuft, wird aber nicht durch mich durchgeführt da haben wir unsere Spezialisten deshalb kann ich dazu nicht viel sagen leider ^^

Inxession schrieb:
Auch wenn man damit vermutlich nie eine Frau "rum kriegt".
Meine Freundin würde laut Wiedersprechen :D wir haben uns zwar nicht durchs Hobby kennengelernt aber so zu zweit unterm Sternenhimmel wo man visuell auch noch das ein oder andere Zeigen kann.. da kenne ich bisher keine die das nicht zumindest bisschen toll findet ;)

Auch merk ich das Interesse über die Sternwarte. Nicht nur Kinder Sondern auch Erwachsene jeden alters hängen nicht nur an unseren Vorträgen. Das Highlight ist schon wenn am Beobachtungstag Freitag Abend auch noch der himmel stimmt und man die Hardware vorbereiten und in Aktion sehen kann. Dafür dass wir ein kleiner ehrenamtlicher Verein im nirgendwo sind hatten wir alleine 2025 fast 2000 Gäste und das spricht für das generelle Interesse am Kosmos ^^
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TausendWatt schrieb:
Taugt den das für einen Anfänger zum Astrofotografieren?
Damit könnte man definitiv etwas starten ja. 1900 mm ist schon eine sehr ordentliche Brennweite und man kann damit die meisten Galaxien und entfernte Nebel gut abbilden. Für einige Sachen ist es auch schon "zu nah" sodass man hier Mosaik aufnahmen machen müsste (z.b. orionnebel, Andromeda) Planeten gehen auch mit entsprechendem Okular einfach für ein Teleskop dieser Größe. da alles 1,25" ist steht einem die welt offen dahingehend.

Insgesamt gutes Gesamtpaket. Und "die gängigen Hersteller " gibt's in dem sinne nicht. Wichtig ist was die Optik kann und wie deren Eigenschaften sind.

Hier kann man auch ein guiding Teleskop nachrüsten usw falls man mal wirklich lang belichten möchte und den nächsten Sprung machen will. Maksutov Teleskope werden durch die meniskuslinse sehr schwer wenn sie größer werden, das ist bei der Öffnung aber noch kein Problem ^^
Ergänzung ()

Boimler schrieb:
Gab es da einen Kniff, damit man den Auslöser eben nicht stundenlang gedrückt halten muss :D?
Ich nutze ein externes fotointervalometer und bulb mode an meiner sony. Aber den bulb mode müsste es bei dir auch geben und da drückt dann das Gerät den Auslöser zyklisch für dich und natürlich berührungslos ^^
 
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Hallo und gesundes neues an alle,
super das es hier solch einen Thread gibt.
Ich bin mehr so der Milchstraßentyp. Weitwinkel, ggf. WW+Startracker.

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Inxession schrieb:
Auch wenn man damit vermutlich nie eine Frau "rum kriegt".
Würde ich so nicht unterschreiben ;)
Ich beschäftige mich noch nicht allzu lange mit dem Thema und hab mir für den einfachen Einstieg ein smartes Teleskop (Vaonis Vespera Pro) gekauft, welches man bequem mit dem I-Pad einstellen kann. Die Bilder können nicht mit den meisten hier mithalten, aber aktuell reicht es noch für mich, um mich dann mal, wenn ich Zeit finde, mit der Bearbeitung zu beschäftigen. Anbei mal ein paar Beispiele:
 

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Genialer Thread!!! Ich bin sehr gespannt darauf, was es hier so zu sehen geben wird! :love:
 
@Serandi.87 Werd alle Bilder + deren Diskussionen bald in den anderen, den richtigen, Haupttread übertragen dann kann man die Bilder, die hier gepostet sind, auch drüben sehen und alles am richtigen Platz. Also dranbleiben wir machen ja alle immer weiter und neben Leuten, die Hilfe brauchen werden natürlich auch immer neue Bilder kommen ;)
 
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PS828 schrieb:
Ich nutze ein externes fotointervalometer und bulb mode an meiner sony. Aber den bulb mode müsste es bei dir auch geben und da drückt dann das Gerät den Auslöser zyklisch für dich und natürlich berührungslos ^^
Die Belichtung kriege ich eingestellt und Spiegelvorauslösung ist natürlich auch an. Leider macht er aber keine Serienaufnahme mehr, obwohl ich das eingestellt habe. Die Notlösung ist jetzt, mit der Fernbedienung jedes Mal manuell auszulösen, aber das ist natürlich etwas unkomfortabel. Das kommt davon, wenn man das Zeug ein halbes Jahr im Keller stehen hatte und nicht mehr genutzt hat :D
 
im Zweifelsfall einfach alles an der Kamera nochmal zurücksetzen und so tun als wäre das nie passiert :D manchmal klappt’s
 
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Hey erstmal vielen Dank für diese tollen Bilder.

Als Jugendlicher hatte ich ein Spiegelteleskop von Bresser, ich weiß gar nicht mehr welche Öffnung und Brennweite es hatte.
Aber ich konnte die Ringe vom Saturn teils erkennen.

Das ganze Thema finde ich höchst interessant und spannend zugleich, da Distanzen in unserem Sonnensystem schon enorm sind und wir uns andere Sonnensysteme, geschweige denn Galaxien, nur durch Beobachtung vorstellen können.

Wer die Verhältnisse in unserem Sonnensystem mal sehen will kann diesen link mal testen. Viel Spaß beim wischen/scrollen ;)

https://joshworth.com/dev/pixelspace/pixelspace_solarsystem.html

zum Glück kommt das Licht zu uns ;)

Um die ganze Thematik von Computerbase zu diesem Thema zu lenken, welche PC Hardware wäre für das Stacking bzw Live Stacking empfehlenswert. :)

Profitiert eine CPU mit mehr Single Core Leistung mehr als eine Mehrkern CPU. bringt 3d Cache was oder reicht viel RAM. NVme SSD ist bestimmt besser als Sata Drives. Hat die GPU eine Rolle?
 
karl_laschnikow schrieb:
Profitiert eine CPU mit mehr Single Core Leistung mehr als eine Mehrkern CPU. bringt 3d Cache was oder reicht viel RAM. NVme SSD ist bestimmt besser als Sata Drives. Hat die GPU eine Rolle?
Von dem Softwarestack, welchen ich benutze (DxO Photolab, Affinity Photo, Autostakkert 4, Astro pixel processor) hat die GPU quasi keine Bedeutung. Die Geschwindigkeit für das bayering und Color grading ist sehr schnell schnell genug. Bottleneck ist eher die CPU Kernzahl und die Geschwindigkeit des RAMs bzw. Bandbreite.

Der einfachste Weg ist alles mit 4 bzw. gar 8 Channel RAM zu erschlagen. Selbst mein 64 Kerner mit 128Threads wird voll genutzt und zeiht über 600W dabei wenn ich das will ;) . Dennoch liest er teilweise mit 14 GB/s vom SSD Array und RAM skaliert quasi linear mit Bandbreite aber fast gar nicht mit Latenz.

Soviel zu meinen Erfahrungen damit. Am Ende ergibt es auch Sinn. Das sind komplexe mathematische Modelle mit großen zahlen dafür sind GPU Register einfach ungeeignet. Das ist CPU Gebiet und ganz besonders dinge wie AVX 512 scheinen dem ganzen auch einen ordentlichen Boost zu geben. Viel Bandbreite vom RAM ist dann noch die Krönung.
 
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Danke für die schnelle Antwort.
Arbeitsspeicher und Multicore scheint also unabdingbar 😅

Ich habe kein Teleskop geschweige denn eine gescheite Kamera. Aber hier sind einmal Fotos des Mondes von meinem Huawei P30 pro von 2023 und meines aktuellen Pixel 8 pro von 2024.

Waren beides keine raw Fotos. Deswegen auch nur ein Screenshot von meiner Bibliothek 😅
 

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karl_laschnikow schrieb:
Um die ganze Thematik von Computerbase zu diesem Thema zu lenken, welche PC Hardware wäre für das Stacking bzw Live Stacking empfehlenswert.
Das kommt auf die Software an.
Bei PixInsight (die zur Zeit beste Software für DeepSky Bildbearbeitung) wird aktuell nur CPU Power verwendet. Und je mehr Kerne desto besser.
Da gibt es Benchmarks, den die User mit ihren Systemen so messen.

Einzig die in den letzten 3 Jahren verfügbaren AI trainierten Tools für's entfernen von Sternen/ Entrauschen / Schärfen (Tensorflow basierend) profitieren von einer GPU.
Mein stärkster PC mit Ryzen9 5950X CPU hat diesen Sommer eine RTX3060 bekommen. Dann dauert das Sternentfernen statt 5 Minuten nur noch 25 Sekunden. Das reicht mir. Denn für ein paar Sekunden schneller lege ich den Aufpreis auf stärkere GPU nicht auf den Tisch.
Mein 2. PC (an dem ich gerade sitze) ist ein selbstgebauter ITX mit der maximal möglichen CPU, den Ryzen5 5700G. Er hat keine spezielle GPU, da muß ich halt dann etwas warten bis das entrauschen / Entsternen / schärfen durch ist. Aber das braucht man halt auch bei der Ausarbeitung grade nur 1x, daher kann ich's hier erwarten.
Also eine aktuellere Hardware der letzten paar Jahre reicht meist aus. Natürlich sollten es aber schon eher 32 GB RAM sein oder mehr. Gerade bei Stacken profitiert es dann halt.
Natürlci auch SSD's.
Während des Stacken fallen gerne schon mal mehr als 100 GB an zwischen Daten an, denn die Files sind unkomprimierte 32 Bit Dateien pro Bild.

Zumindest die Rohdaten sollte man sich auch archivieren, denn über die Jahre wenn man die Bildbearbeitung besser im Griff hat oder neue Tools neue Horizonte ermöglichen, kann man sie wieder neu bearbeiten.
Da kommen dann über die Jahre ach große Datenmengen zusammen. Also man wird große HD's auch benötigen.
Bei DeepSky ziehen sich einzellne Projekte über Jahre.... und stacken kann man sie auch nur gemeinsam. Schon daher sollte man sich ein System der Ablage seiner Rohdaten überlegen. Dazu kommen ja noch jede Menge an Korrekturfiles wie Darks/Flat/BIAS dazu.

Siegfried

BTW:
Unser Mond hatte heute ja seinen höchsten Stand am Himmel des Jahres und man konnte schon ziemlich viel des Südpoles sehen.
Lacerta "Newton ohne Namen" 200/800 mit Olympus MC-14x Telekonverter und OM-1 Stack aus 274 Bildern
 

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@iamsiggi Stackst du den Mond auch mit PixInsight? Ich habe das immer nur für DeepSky in Erinnerung, mich aber nie gefragt, ob man damit auch flächenhelle Objekte stacken kann.
 
Boimler schrieb:
Stackst du den Mond auch mit PixInsight?
Würde gehen, ist aber schwierig. Das würde über FFTRegistration (Fourier basierend unter Tools). Das beste und einfachste ist Autostakkert.

Wenn er nur klein ist, wie z.b. Planeten kann man PIPP nehmen um das ganze zentriert auszuschneiden und dann die Bilder mit AS3! oder AS!4 (ist aber beta...) zu stacken. Dann via Wavelettools wie Planeten schärfen.
Bei PI geht auch eine "blinde" Deconvolution. oder BlurXterminatur nur "Nebel" schärfen.

Mit MLT einzelne Layer heller/dunkler machen bringt feine Strukturen in den Mare raus. Vorsicht bei Schärfen, dass die hellen Kraterränder nicht zu stak ausreißen. Ist mMn unschön. Da kann man mit MLT Masken Layer 1-3? maskieren.
Aber wie wir ja wissen, ist jedes Bild in der Bearbeitung speziell und man muß es halt immer kontrollieren an kritischen Stellen, was man in einem der Arbeitschritte an Nebeneffekten anrichtet ;-)

Besonders Deconvolution ist ja heikel - starker Stoff, der jede Menge Artefakte produziert, sollte man nicht aufpassen. Da erinnere ich mich an die Bilder von 3I ATLAS wo man jede Menge an vermeintliche Strukturen produzierte. Bei dem einem der "Sensationsverbreitern" war es jede Menge an Tubusseeing seines SC Teleskopes geschuldet. Bei uns kommen diese Teleskop nie in ein Thermische Gleichgewicht.
...vom Einsatz von günstigen PK7 Glas als Spiegel ist übrigens auch dringent abzuraten. Visuell ist es ja nicht kritisch, dass sie der Spiegel durch die Temperaturänderung verformt.

Zum Glück hatte ich mich damals für einen der Lacerta gepimpten SkyWatcher Quattro entschieden mit Kohlefasertubus und besserem AOZ. So bleibt zumindest bei meinen aufgesetzten Fotoapparaten der Fokus die ganze Nacht hindurch stabil und brauch nicht nachfokussieren. Also nur Rausstellen in den Garten, Kamera aufsetzen, MGEN als AutoGuider der mir die Kamera(s) auslöst....

Siegfried
 

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iamsiggi schrieb:
Zum Glück hatte ich mich damals für einen der Lacerta gepimpten SkyWatcher Quattro entschieden mit Kohlefasertubus und besserem AOZ. So bleibt zumindest bei meinen aufgesetzten Fotoapparaten der Fokus die ganze Nacht hindurch stabil und brauch nicht nachfokussieren.
Ich hab mich damals für einen Maksutov entschieden, um mobil zu sein und nicht mehr so viel zu schleppen. Beim nächsten Mal würde ich lediglich mehr Öffnung nehmen.

Zum Thema stabile Geräte: Mein allererster Bresser-Newton aus Kindheitstagen ist mir mal bei einer Windböe umgefallen und hat auch sonst alle möglichen Schrammen. Den musste ich dennoch nie aufwendig einstellen oder reparieren. Der OAZ ist noch aus "richtigem" Kunststoff und hat nicht mal Verfärbungen. Kann ich von so mancher Anschaffung aus dem letzten Jahrzehnt nicht behaupten.
 
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Also für den Mond nutze ich foglende kostenfreien Programme ( seit 8 Jahre wohlgemerkt ):

1. Autostakkert!3 - zum Stacking der Videodateien zu einem Bild
2. Registax 6 - mit 1 Knopfdruck wird das Bild rübergeholt und dann editiert

3. WinJups - Derotation von sich schneller als gewollt drehenden Planeten ( Jupiter, Mars ) um die scharfen Details wieder herzustellen

Danach folgt nur Finalisierung in Affinity Photo 2.

Folgendes Bild wurde mit einem 6" Schmidt-Cassegrain gemacht.

ins2.png
 
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