TausendWatt schrieb:
.... aber mit was steigt man den am besten ein? Was sind so die typischen gute Geräte/Hersteller?
Das kommt drauf an was Du fotogrfieren willst.
Das gezeigte Gerät geht eher nur für Mond/Planeten. Für DeepSky zu Lichtschwach.
Ein Rundum Sorglospaket (außer Bildbearbeitung, die bleibt einem nicht erspart ;-) ) sind die neuen SmartTeleskope. Aber die Kleinen sind auch nichts anderes als ein 200mm Tele ;-)
Wer Fotografiert, braucht an sich nichts außer eine Nachführung: Bei mehr als "Milchstraße" mit Weitwinkel aber was präziseres wie eben der StarAdventurer.
Ist schnell aufgestellt und läuft dann einfach mit Serienbildfunktione oder Auslöser um genügend Bilder (30-150 herum) zu bekommen.
Dann kann man sich in Bildbearbeitung stürzen.
....und mit der zeit wirst Du genügend Erfahrung haben um zu entscheiden was für Dich das beste ist.
Ein Besuch eines Astronomievereins und viele Gespräche helfen auch sehr !
Schau mal bei U.Tube bei AstroCologne. Frank hat da einiges an Videos zum Thema.....
Es gibt ein Buch, dass ich über die Jahre immer wieder konsultiere, als DeepSky Fotograf: "Ronald Stoyan: DeepSky Reiseführer"
Er ist ein begnadeter Beobachter und hat alles was man so visuell beobachten kann im Buch beschrieben. Das beste aber: Die Bilder zeigen das, was man maximal erwarten kann bei visiueller Beobachtung mit und ohne Geräten !
Jedes Einzelbild einer Digitalkamera zeigt davon aber bereits ein vielfaches mehr.
Da bekommt man dann ein Gefühl.
Astrofotografie ist ein sehr weites Feld und man muß sich etwas spezialisieren. Das geht aber durchaus mit einfachen Mittel wie Teleobjektive (z.B. Variable Sterne, Sonnenflecken vermessen etc.) bis hin zu großen nicht mehr leicht handhabbaren Gerätschaften für Planeten und Mond. Da ist dann der Preis und das Gewicht das Limit ;-)
Es gibt aber auch RemoteSternwarten über die Welt verteilt, da zahlt man dann die Stunden an Belichtungszeit die man mit den verschiedenen verfügbaren Geräten in Auftrag gibt.
Nur zum Bearbeiten gibt es auch vieles an Rohmaterial, das man dann selbst ausarbeiten kann.
Man bekommt zwar alles Rohdaten auch von Hubble, würde ich aber anfangs nicht empfehlen, die Rohdaten sind meist schrecklich und schwierig zu "kalibrieren". Also eher an die guten Amateurdaten halten.
Siegfried