Hallo, ich melde mich aufgrund einer Frage die mich nun bestärkt beschäftigt, aber erst mal zu mir: ich heiße Arne und bin 17 Jahre alt. Momentan absolviere ich mein Abitur auf einer Potsdamer Gesamtschule und wollte folglich Fachinformatik studieren, aber ich bin mir nun nicht mehr sicher ob ich das richtige in Sachen Bildung und Zukunftsplanung tue.
Die Informatik spielt in meinem Leben schon lange eine Rolle, angefangen hat alles mit den Spielen diverser Spiele mit ungefähr 11/12 Jahren, dadurch bin ich zunehmend auch mit Hard- und Software in Kontakt gekommen und mit dem damit verbundenen Code also der Programmierung. Das Thema beschäftigt und fasziniert mich ungemein, daher bilde ich mich schon seit einigen Jahren auf dem Gebiet weiter, so habe ich bereits einige Praktika absolviert, Aufbaukurse im Bereich HTML, CSS, PHP und C++ an einer Fachhochschule besucht beziehungsweise auch schon das eine Buch hier und da gelesen. Mittlerweile steht für mich fest, ich möchte Fachinformatiker für Anwendungsentwicklung werden.
Die Schule habe ich bisher super geschafft, auch ohne viel lernen habe ich locker meinen FoRQ (Fachoberschulreife mit besonderer Qualifikation
zum Besuch der gymnasialen Oberstufe) bekommen und habe auf den Rat meiner Eltern angefangen mein Abitur zur machen. Dazu muss man sagen mein Onkel, ebenfalls Fachinformatiker und mittlerweile selbstständig in diesem Bereich, hatte mir bei einem Praktikum abgeraten ein Abitur zu machen und lieber eine Ausbildung anzufangen, da der Berufszweig ausschließlich auf Anwendung beruht.
Nun nach einigen Monaten im Abitur (im August 2013 habe ich angefangen) Zweifel ich, ob es die richtige Entscheidung war. Leider bin ich erst jetzt auf die Idee gekommen mich richtig zu informieren und habe herausgefunden, dass es doch so viele Optionen gibt im Bildungssystem. Ich möchte mir nichts vormachen und bin auch ehrlich: auf meiner neuen Schule fühle ich mich total überfordert, das Niveau in quasi allen Fächern ist im Vergleich zu meiner alten Schule um locker das 3-fache höher, ich fühle mich als ob ich nichts gelernt hätte in den vergangenen Jahren.
Daher auch meine Zweifel am Abitur, aber dir Worte meines Onkels verstärken zunehmend mein Gefühl.
Ich sehe nun verschiedene Optionen:
-weitermachen und das Abitur eiskalt durchziehen und wie geplant meinen Bachelor oder Master in Fachinformatik erreichen
-das Abitur doch abbrechen und eine Ausbildung anfangen
-das Abitur abbrechen und eventuell ein Berufsbegleitendes Studium absolvieren nach der Ausbildung
-...
So also meine Frage, was können die Informatiker unter euch mir Raten? Ist es sinnvoll ein Abitur zu absolvieren um Informatiker zu werden? Welcher Bildungszweig ist der sinnvollste?
P.S: Ich habe zurzeit meinen FoRQ mit einem Schnitt von ungefähr 2,2,
ein Abitur und anschließend eine Ausbildung zu machen halte ich eigentlich sinnlos, es erhöht "nur" die Chancen auf einen Ausbildungsplatz, richtig?
Desweiteren noch eine kleine Off-Topic frage, wie sieht die Bezahlung im Bereich Anwendungsentwicklung aus und ist es leicht einen Job zu finden im Vergleich zu anderen Berufen oder ist dieser mittlerweile auch überlaufen? (Ich wohne in den unmittelbaren Umgebung von Berlin, quasi zwischen Berlin und Potsdam - beide Städte sind für mich flucht zu erreichen, durch öffentliche Verkehrsmittel bzw. bin ich auch sehr mobil, da ich bereits meinen Führerschein im Portemonnaie habe
)
Ich danke fürs Durchlesen, das ist ja bei einer solchen Textwand nicht selbstverständlich
Liebe Grüße, Mihdy
Die Informatik spielt in meinem Leben schon lange eine Rolle, angefangen hat alles mit den Spielen diverser Spiele mit ungefähr 11/12 Jahren, dadurch bin ich zunehmend auch mit Hard- und Software in Kontakt gekommen und mit dem damit verbundenen Code also der Programmierung. Das Thema beschäftigt und fasziniert mich ungemein, daher bilde ich mich schon seit einigen Jahren auf dem Gebiet weiter, so habe ich bereits einige Praktika absolviert, Aufbaukurse im Bereich HTML, CSS, PHP und C++ an einer Fachhochschule besucht beziehungsweise auch schon das eine Buch hier und da gelesen. Mittlerweile steht für mich fest, ich möchte Fachinformatiker für Anwendungsentwicklung werden.
Die Schule habe ich bisher super geschafft, auch ohne viel lernen habe ich locker meinen FoRQ (Fachoberschulreife mit besonderer Qualifikation
zum Besuch der gymnasialen Oberstufe) bekommen und habe auf den Rat meiner Eltern angefangen mein Abitur zur machen. Dazu muss man sagen mein Onkel, ebenfalls Fachinformatiker und mittlerweile selbstständig in diesem Bereich, hatte mir bei einem Praktikum abgeraten ein Abitur zu machen und lieber eine Ausbildung anzufangen, da der Berufszweig ausschließlich auf Anwendung beruht.
Nun nach einigen Monaten im Abitur (im August 2013 habe ich angefangen) Zweifel ich, ob es die richtige Entscheidung war. Leider bin ich erst jetzt auf die Idee gekommen mich richtig zu informieren und habe herausgefunden, dass es doch so viele Optionen gibt im Bildungssystem. Ich möchte mir nichts vormachen und bin auch ehrlich: auf meiner neuen Schule fühle ich mich total überfordert, das Niveau in quasi allen Fächern ist im Vergleich zu meiner alten Schule um locker das 3-fache höher, ich fühle mich als ob ich nichts gelernt hätte in den vergangenen Jahren.
Daher auch meine Zweifel am Abitur, aber dir Worte meines Onkels verstärken zunehmend mein Gefühl.
Ich sehe nun verschiedene Optionen:
-weitermachen und das Abitur eiskalt durchziehen und wie geplant meinen Bachelor oder Master in Fachinformatik erreichen
-das Abitur doch abbrechen und eine Ausbildung anfangen
-das Abitur abbrechen und eventuell ein Berufsbegleitendes Studium absolvieren nach der Ausbildung
-...
So also meine Frage, was können die Informatiker unter euch mir Raten? Ist es sinnvoll ein Abitur zu absolvieren um Informatiker zu werden? Welcher Bildungszweig ist der sinnvollste?
P.S: Ich habe zurzeit meinen FoRQ mit einem Schnitt von ungefähr 2,2,
ein Abitur und anschließend eine Ausbildung zu machen halte ich eigentlich sinnlos, es erhöht "nur" die Chancen auf einen Ausbildungsplatz, richtig?
Desweiteren noch eine kleine Off-Topic frage, wie sieht die Bezahlung im Bereich Anwendungsentwicklung aus und ist es leicht einen Job zu finden im Vergleich zu anderen Berufen oder ist dieser mittlerweile auch überlaufen? (Ich wohne in den unmittelbaren Umgebung von Berlin, quasi zwischen Berlin und Potsdam - beide Städte sind für mich flucht zu erreichen, durch öffentliche Verkehrsmittel bzw. bin ich auch sehr mobil, da ich bereits meinen Führerschein im Portemonnaie habe
Ich danke fürs Durchlesen, das ist ja bei einer solchen Textwand nicht selbstverständlich
Liebe Grüße, Mihdy