Wie sieht eigentlich euer Sicherheitskonzept für Lunix aus? Nutzt ihr die Standardeinstellungen? Habt ihr noch zusätzlichen Aufwand betrieben um euer System zu "härten"?
Da ich nur mäßig Durchblick habe in der Materie, habe ich ein LLM dazu benutzt.
Geändert wurde die ufw config von Ubuntu (deny (incoming), allow (outgoing) ). Noson und Local Send ports wurden so eingestellt, dass sich die Rechner nur gegenseitig auf den benötigten Ports sehen können (Innerhalb des Netztwerks). SSH und CUPS abgeschaltet, weil ich beides nicht nutze.
Eine config wurde noch erstellt mit folgendem Inhalt:
# /etc/sysctl.d/99-hardening.conf
# --- Network ---
# IP spoofing / Source validation
net.ipv4.conf.all.rp_filter = 1
net.ipv4.conf.default.rp_filter = 1
# ICMP redirects nicht akzeptieren
net.ipv4.conf.all.accept_redirects = 0
net.ipv4.conf.default.accept_redirects = 0
net.ipv6.conf.all.accept_redirects = 0
net.ipv6.conf.default.accept_redirects = 0
# Keine ICMP redirects senden
net.ipv4.conf.all.send_redirects = 0
net.ipv4.conf.default.send_redirects = 0
# Source routing deaktivieren
net.ipv4.conf.all.accept_source_route = 0
net.ipv4.conf.default.accept_source_route = 0
net.ipv6.conf.all.accept_source_route = 0
net.ipv6.conf.default.accept_source_route = 0
# Sichere Redirects nicht akzeptieren
net.ipv4.conf.all.secure_redirects = 0
net.ipv4.conf.default.secure_redirects = 0
# SYN-Flood-Schutz
net.ipv4.tcp_syncookies = 1
# --- Kernel ---
# Kernel-Adressen nicht an Userprozesse verraten
kernel.kptr_restrict = 2
# Kernel-Messages nur für root
kernel.dmesg_restrict = 1
# BPF härten
net.core.bpf_jit_harden = 2
kernel.unprivileged_bpf_disabled = 1
# --- Filesystem ---
fs.protected_fifos = 2
fs.protected_regular = 2
fs.protected_hardlinks = 1
fs.protected_symlinks = 1
Unbeaufsichtigte Updates wurden aktiviert und starten den Rechner 03:00 Uhr neu, falls es nötig ist und ich den Rechner um die Zeit nicht nutze.
Habe dann ein Lunis Audit gemacht mit dem Ergebnis 69 Punkten 😏. Kenne meinen Ausgangswert aber nicht mehr. Den habe ich mir nicht gemerkt.
Was soll das alles bringen? Die automatisch installieren Updates sollten klar sein. Gepatchte Lücken im Kernel und Apps sind immer gut. Sollte doch ein Angriff stattfinden, können jetzt nicht einfach Kernel-Adressen und Meldungen ausgelesen werden. Auch lokale Angriffe über Dateirechte auszubrechen werden damit erschwert.
Maleware Scanner habe ich nicht. Software wird nur aus offiziellen Repos geladen oder bekannte Prgraqmme wie Helium Browser und Brave Origin. Ansonsten nicht einfach alles blind laden und einfach öffnen.
Bringt das im Alltag gegenüber einem vanilla System Vorteile? Maybe. Vielleicht in irgendwelchen selten Szenarien. Kevin, das KALi Script Kiddy kann mich jetzt nicht so einfach hacken, weil kaum Ports nach Außen offen sind. Nur Noson und Local Send. Kein SSH. Sollte er doch durch eine Zeroday Lücke Zugriff bekommen, greift die oben genannte Config und verhindert weiteren Schaden. Wie gesagt: Alles eher ein edge case, aber macht trotzdem Spaß am System zu schrauben.