Der Umstieg auf Linux

Asgorahth

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Hi ihr alle,
ich bin schon seit ein paar Tagen dabei hier das Forum zu durchstöbern zum Thema Linux, leider gibt es ein paar recht spezielle Sachen die ich noch nicht so ganz rauslesen konnte.

Das Thema welche Distro die beste ist, ist ja sehr schwierig, da hab ich aber mal auf so einer Testseite ein paar Klciks machen können und konnte einige testen (ziemlich geil wie simpel das testen ist)

Bei mir im Kurs stehen:
Zorin
Pika
Bazzite
Nobara

Vielleicht hat der ein oder andere zu diesen Distros schon erfahrungen, Zorin spricht mich grad stark an, da man da in der Handhabung ja recht nah an Windows dran ist, also grad beim installieren mit dem einfachen Doppelklick, ich hab wenig Lust ständig im Terminal rumzueiern. Zumal ich das schon mal Probiert habe und nix funktioniert hat.

Nun zu meinen größten Problemen, vielleicht hat da einer die Lösung, oder Ideen wie man es umsetzt oder gar eine funktionierende Alternative.

1. Logitech G-Hub.
Ich mag Logitech, und da ich auch ein Headset von denen habe, das ich nicht ganz so häufig verwende (mehr dazu im Punkt 2) ist es trotzalledem eins mit so ner 7.1 Funktion. Bei manchen Spielen fand ich das recht angenehm, und ich verwende es tatsächlich nur bei Hogwarts Legacy permanent da man mit diesem diese Seiten super gut finden kann.
Ich hab auch eine Maus von Logitech, die Einstellungen davon sind zweitrangigst da würde es mir vorallem darum gehen die LED's wieder auf meine Einheitliche Farbe zu stellen.

2. 5.1 Sourround Sound Anlage.
Ich nutze eine Anlage mit Optical, der Klang ist einfach besser, weil fließender, ich hab mir dazu mal den DTS Codec kaufen müssen weil mein altes Mainboard (hat den Geist aufgegeben) das per Optical nicht unterstützt hat.
Aktuell habe ich das MSI B-550 Gaming Plus, und ich finde beim Hersteller leider keine Angabe ob der Optical DTS unterstützt oder nicht, da steht Audio Boost und bei den Tonanschlüssen ist der Optical mit angegeben, also vielleicht geht es und die Frage ist Obsolet, aber wenn nicht, gibt es den DTS Codec auch für Linux?

3. RGB
Ja das ist en Thema, hab eine Grafikkarte von Sapphire, die hat vorne so einen Leuchtbalken drauf, diesen kann ich entweder per eigen Software Sapphire Trixx ansteuern oder über das MSI Center, ich bevorzuge eine Einheitliche Farbe, oder die Möglichkeit es schnell Ausschalten zu können. Diese scheint mittlerweile aber von OpenRGB unterstützt zu werden, ging bei meinen letzten Test (schon ne Ecke her) leider nicht, da konnte ich wirklich gar nichts einstellen, nicht mal mein Gehäuse von BeQuiet!
Hinzu kommen aber noch die Maus, und meine Tastatur von Roccat, besonders die Tastatur kann ich bislang nur per Roccat Swarm umstellen, so habe ich per Tastenkombi verschiedene Beleuchtungen eingestellt die zu diversen Spielen passen, zum Beispeil bei Guild Wars 2, haben die wichtigen Tasten diverse Farben und der Rest ist dunkel. Bei meinen Tests hatte ich dann die immer die Standart Einstellung auf den Tasten also so Wellenförmiges Rainbow RGB. Gibt es irgendwie eine Möglichkeit das hinzubekommen?
Die Tastatur ist Roccat Pyro

4. Der CPU Lüfter
Ich habe einen CPU Lüfter von DeepCool um genau zu sein den AK 620 Digital.
Dieser hat vorne so ein Display dran an dem ich CPU Tmperatur oder Auslastung ablesen kann, diese Software gibt es wie so vieles nicht für Linux.
Gibt es da eine Alternative?
Hierzu muss ich sagen, das ist zweitrangig und wenn das gar nicht geht, na ja Pech gehabt.

5. Andere Software
Ich bin so ein wenig im 3D-Druck unterwegs, ich weis das ich mein BambuStudio ohne Probleme auf Linux installieren kann.
Leider sieht es da ander mit Voxeldance aus, ich weis viele verwenden gerne Chitubox, aber ich habe durch meinen Harz-Drucker eine Lebzeit Lizenz für den Voxeldance und die Drucke die mit diesem gemacht werden sind schlicht weg besser, keine Fehldrucke und die details sind um längen besser als bei Chitubox (trotz gleicher Einstellungen) auch wenn Chitubox in der Handhabung um längen besser ist. Gibt es eine Möglichkeit den Voxeldance Slicer auch auf Linux zu Nutzen? Auch hier nur zweitrangigst zur Not muss ich Windows als zweitsystem speziell für die 3D-Druck Geschichte beibehalten.

Ich muss gestehen das ich immer noch ein wenig hoffe das Linux mithilfe der Steam Machine breiter wird und mehr Software anbieter einfach ihre Dinge auch für Linux anbieten, aber das wird noch ein wenig Dauern.

Sorry für den langen text und ich hoffe ihr könnt mir helfen.
 
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Ich habe Zorin für Office Notebook und Nobara für Gaming auf dem Dritt-PC.

Beide laufen super, kann nichts negatives sagen.

Individuelle Szenarien muss man wirklich selbst ausprobieren und testen.
 
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LETNI77 schrieb:
Ich habe Zorin für Office Notebook und Nobara für Gaming auf dem Dritt-PC.
Warum diese Trennung? ist Zorin für Office sinniger und Nobara speziell für Gaming? Oder ist das schlicht dein eigenes Gusto? Ich nutze für beides den gleichen PC hab da also keine Trennung.
 
Asgorahth schrieb:
Das Thema welche Distro die beste ist, ist ja sehr schwierig
Es gibt in dem Sinne nicht "die beste" Distribution. Jede Distribution hat ihre Daseinsberechtigung, weil sie ihre Schwerpunkte anders legt. Die Schwierigkeit ist es an deiner Stelle herauszufinden, welche Schwerpunkte für dich selbst wichtig sind und davon die passende Distribution abzuleiten.
Ich habe auf unterschiedlichen PCs auch unterschiedliche Distributionen, weil die PCs unterschiedliche Aufgaben haben und dann auch unterschiedliche Distributionen einfach besser passen.
Ich persönlich finde den Gedanken hinter ZorinOS, so zu tun, als ob es kein Linux wäre, sondern Windows, nicht zielführend, weil es einfach kein Windows ist.

Installieren von Programmen geht für meinen persönlichen Geschmack über die Paketmanager der Distributionen deutlich besser, als es bei Windows der Fall ist.

Je nach dem wie tief du an deinem PC drin steckst, ist auch abhängig, wieviel Terminal du nutzt. Mittlerweile sind die großen bekannten Distributionen/Desktopumgebungen so weit entwickelt, dass der normale Nutzer das Terminal nie braucht.
Je nach dem, wie du mit dem PC umgehst, kann es allerdings manchmal über das Terminal einfacher sein.
Gibt ja auch diverse Cracks, die auch unter Windows manche Sachen über die "Eingabeaufforderung" machen.

Viele Hersteller bringen unter Windows eigene Programme für ihre Funktionen mit, statt sich direkt über eine API an das Betriebssystem zu wenden. Diese Software ist dann oft nur für Windows verfügbar und auch geschlossen. Das kann bei manchen Herstellern zu Problemen führen, weil dann niemand eine Alternative dafür programmieren kann.

Bei meiner Soundblaster Z mit dem optischen Ausgang an der Anlage mußte ich gar keine Software installieren, weil der Treiber im Kernel hier die Karte samt 5.1 Encoder Lösung direkt erkannt hat.

Dennoch wird nicht selten per Reverse Engineering eine Lösung gebastelt. Zum Beispiel für die Razer Eingabegeräte gibt es "OpenRazer", die einem wieder aushelfen.
Für RGB gibt es OpenRGB, was praktisch alle Hersteller, die sich nicht aktiv verschließen ansprechen kann.

Ich habe in einem PC eine AIO von NZXT, die ein kleines Display hat. Ich weiß jetzt nicht mehr wie ich es gelöst habe, aber hier hat mir ChatGPT geholfen, dass ich die Wassertemperatur im richtigen Winkel angezeigt bekomme. Heutzutage sind die KI Chatbots eine deutliche Hilfe (und gleichzeitig Chaos pur) um so einen Umstieg von Windows zu Linux zu bewältigen.
Bei mir passiert es allerdings öfters, dass mich die KI in die Irre leitet. Da muß man etwas aufpassen.

Für meinen mSLA Drucker habe ich noch keine "perfekte" Lösung gefunden. Es gibt mslicer, was eine OpenSource Lösung für mSLA Drucker ist, allerdings ist die Software nicht so gut beim Support setzen, wie einige andere Programme unter Windows. Man kann den PrusaSlicer zusammen mit UVTools nutzen, was dann praktisch zwei Schritte sind, damit kommt man dann deutlich weiter.
Lychee ist der beste Slicer für mSLA unter Linux, allerdings ist die kostenlose Variante in den Funktionen beschnitten.
 
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Asgorahth schrieb:
Das Thema welche Distro die beste ist, ist ja sehr schwierig, da hab ich aber mal auf so einer Testseite ein paar Klciks machen können und konnte einige testen (ziemlich geil wie simpel das testen ist)
Da würde ich mir doch eher einen grösseren Stick oder eine externe SSD mit Ventoy einrichten, die dann mit den Iso Files der in Frage kommenden Distris bestücken und diese dann als Live-Systeme testen. Dann hast Du nämlich die Möglichkeit Deine Hardware zu testen und auch Programme zu installieren, um zu prüfen wie die laufen.

So hab ichs auch gemacht und zig Distris miteinander verglichen, bis ich wusste welche mir am meisten liegt.
 
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Ich werfe mal Fedora ins Rennen.

Zorin ist gut, aber teilweise "veraltet". Die restlichen Distros sind alles mit Eingriffen versehene Varianten. Sei es auf Basis von Arch, Ubuntu / Debian oder Fedora. Bei Problemen bist du bei einer unverbastelten Version immer besser aufgehoben, gerade als Anfänger. Cachy könnte man auch noch nutzen, ist aber sehr angepasst und kann bei einem UEFI-Update zu Problemen führen.

G Hub --> Solaar, mit Einschränkungen
RGB --> OpenRGB oder SignalRGB, Treiber und Rechte nicht vergessen
Sound --> kein Problem

Ich nutze, bis auf mein Headset, alles an Peripherie, welche sich im Browser anpassen lässt. Hat ziemlich viele Vorteile und man muss keine Software, vielleicht noch mit DKMS, installieren.

Ich will die ganzen "Gaming-Distributionen" nicht schlecht reden, aber diese sind teilweise weit entfernt vom Normalen. Bei Fedora und Ubuntu stecken große Entwickler-Teams oder Firmen dahinter. Der Support ist gut und man hat auch keine Probleme mit den Games. Zwischen Cachy und Fedora hab ich genau 1 FPS Unterschied. Und so wirklich langsamer ist Fedora mit KDE auch nicht. Beide sind jedenfalls smoother und fixer als Windows.

Überlege dir bitte genau, ob du als Newbie gleich ein angepasste Version nutzen willst oder erst einmal einsteigen willst um die Gruindlagen zu erlernen.

Just my 2 cents
 
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Zuerst: es gibt keine "beste Distro". Wenn du immer das aktuellste mit den neuesten Features haben willst, die auch experimentell sein können, dann brauchst du eine Arch Variante.
Ubuntu ist in der Entwicklung "langsamer", aber dafür hat man auch mit weniger Rollbacks zu kämpfen.
Fedora ist dann wiederum "out of the box" mit zuweilen besserer HW Unterstützung konzipiert. Das lässt sich aber bei jeder Distro immer alles auch nachkonfigurieren, es geht also eher darum, wieviel Arbeit du als User selber haben willst.

Für meinen Spielerechner werde ich mir nach dem Wechsel von Windows mit hoehr Wahrscheinlichkeit Bazzite installieren, weil es bereits ab Installation das meiste von dem bietet, was ich so oder so werde haben und nutzen wollen.
Letztendlich ist es aber nur eines: Geschmacksfrage.
Zorin find ich von der Oberfläche her sehr angenehm und nutze es auf meinem Laptop.

Asgorahth schrieb:
1. Logitech G-Hub.
Ich schicke vorneweg, dass ich diese Software absolut verabscheue. Ich hab sie 1x installiert und gestartet um meine Maus zu konfigurieren, danach nie wieder angerührt.
Als Alternative wird für Mäuse eigentlich Piper empfohlen. Das kann vieles was auch G-Hub macht, aber halt nicht alles. Ob sich das in Zukunft ändern wird, weiss niemand.
Asgorahth schrieb:
2. 5.1 Sourround Sound Anlage.
5.1 mit Toslink unter Linux ist machbar.
https://ducng.github.io/posts/spdif/
Asgorahth schrieb:
OpenRGB ist dein Freund
Asgorahth schrieb:
4. Der CPU Lüfter
Wie so oft wird man auf github fündig.
Asgorahth schrieb:
5. Andere Software
Wenn es dir darum geht, eine spezifische Software zu nutzen, dann kann man das mit Wine versuchen oder halt eine VM einrichten. Wie gut das dann funktioniert, steht auf einem anderen Blatt.

Du hast hier diverse wirklich Userspezifische Anwendungsfälle, bei denen die Software bislang halt nur für Windows entwickelt wurde. Das ist nicht zwingend das, was Linux Stand heute kann. Vieles lässt sich mit Workarounds realisieren und umsetzen, manchmal aber halt nicht zu 100%.

Davon abgesehen hättest du sämtliche Antworten auf deine Fragen auch im Netz finden können. Ich hab das hier und dort auch gemacht und keine Minute dafür gebraucht, also länger als es bei dir gedauert hat, diesen Post zu verfassen.

Linux ist sehr viel learning by doing, ausprobieren und selber recherchieren. Was mir bei meinen ersten Gehversuchen mit Zorin geholfen hat, war ein KI Chatbot. Die finden die Antworten zu fast allen deiner Fragen und können dich sogar beim Konfigurieren anleiten.
 
Asgorahth schrieb:
Zorin spricht mich grad stark an, da man da in der Handhabung ja recht nah an Windows dran ist, also grad beim installieren mit dem einfachen Doppelklick,
Diese vermeintliche Nähe zu Windows ist halt eine trügerische Sicherheit. Am Ende musst du dich auf neue Bedienkonzepte einstellen. Sich die ganze Zeit vor der Konsole zu ekeln, bringt einem auch nur Verdruss. Und was soll das mit dem Doppelklick? Den absoluten Großteil der Software wirst du eh aus irgendeiner Paketverwaltung beziehen und nicht ständig irgendwelche separaten Installer aus dem Netz ziehen.
 
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SavageSkull schrieb:
Ich persönlich finde den Gedanken hinter ZorinOS, so zu tun, als ob es kein Linux wäre, sondern Windows, nicht zielführend, weil es einfach kein Windows ist.
Mir sagt erst mal zu das man Programme die in diesen Paketmanager fehlen teils einfach runterladen kann, und das man die dann per Doppelklick installieren kann und diese dann automatisch über dieses Vine laufen, da hab ich mich bei einem Test schonmal dran Probiert und hab es nicht hinbekommen auch nur ein Programm zum laufen zu bekommen
areiland schrieb:
Da würde ich mir doch eher einen grösseren Stick oder eine externe SSD mit Ventoy einrichten
Das habe ich schon gemacht, da hab ich einiges durch, Ubuntu, Mint, irgendwas mit so nem Drachen, Pika, Zorin.
Nordwind2000 schrieb:
Ich will die ganzen "Gaming-Distributionen" nicht schlecht reden, aber diese sind teilweise weit entfernt vom Normalen. Bei Fedora und Ubuntu stecken große Entwickler-Teams oder Firmen dahinter. Der Support ist gut und man hat auch keine Probleme mit den Games. Zwischen Cachy und Fedora hab ich genau 1 FPS Unterschied. Und so wirklich langsamer ist Fedora mit KDE auch nicht. Beide sind jedenfalls smoother und fixer als Windows.
Gut zu wissen, ich hab mir da einfach ein paar Videos angeschaut und dann auf einer Seite von...... ich glaub CT, dann so einen Art Test gemacht und da kamen die raus die ich genannt habe
Ergänzung ()

Garmor schrieb:
Diese vermeintliche Nähe zu Windows ist halt eine trügerische Sicherheit. Am Ende musst du dich auf neue Bedienkonzepte einstellen. Sich die ganze Zeit vor der Konsole zu ekeln, bringt einem auch nur Verdruss. Und was soll das mit dem Doppelklick? Den absoluten Großteil der Software wirst du eh aus irgendeiner Paketverwaltung beziehen und nicht ständig irgendwelche separaten Installer aus dem Netz ziehen.
Ich ekel mich nicht generell vor dem Terminal, auch unter Windows greife ich häufiger mal in die Eingabeaufforderung um was zu machen. Mein problem, wahrscheinlich eigene Bödheit, das ich bei Programmen die nicht in dem Paketmanager drin sind, es einfach nicht geschafft hab die per Terminal und Vine/Botlles zum laufen zu bekommen.
 
@areiland

Als Ergänzung:

Das Ventoy-Projekt hat auch einen PXE-Server auf dem man seine ISOs ablegen kann um dann über das Netzwerk zu Booten oder zu installieren.
 
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Ich bin auch für eher die "direkteren" Distributionen. Also, Fedora, Ubuntu/Mint.

Kannst du mal verraten was deine Hardware im PC ist. Wenn du ne Nvidia hast gibt es andere Abläufe.
 
Asgorahth schrieb:
Mir sagt erst mal zu das man Programme die in diesen Paketmanager fehlen teils einfach runterladen kann, und das man die dann per Doppelklick installieren kann und diese dann automatisch über dieses Vine laufen, da hab ich mich bei einem Test schonmal dran Probiert und hab es nicht hinbekommen auch nur ein Programm zum laufen zu bekommen
Du meinst das Thema?
https://help.zorin.com/docs/apps-games/windows-app-support/
Before installing any Windows apps in Zorin OS, we strongly recommend that you check whether a native version of the app is available to install from the Software store or the developer’s website.

If the app doesn’t have a native Linux version, we recommend that you try a native alternative to this app for the best experience.
Es wird offensichtlich davon abgeraten, dass zu nutzen. Es sollte sicher nicht zum Standard sein, jedes Windows Programm über den Übersetzungslayer irgendwie unter Linux laufen zu lassen.

Letztlich ist das hier aber ein Feature, was genauso wie Features in Gaming Distributionen, als angepasste Funktion mit der Distribution mitkommt, weil sie darauf ihren Schwerpunkt legen.
Wine, Proton, Bottles und Co sind keine ZorinOS spezifischen Dinge. Diese OpenSource Lösungen kann man auf jeder anderen Distribution auch nutzen.
Es ist halt bei ZorinOS nur schon von Haus aus dabei und so vorkonfiguriert, dass es .exe und .msi Dateien im Betriebssystem direkt mit Bottles? verknüpft sind.

Wenn du auf Linux wechselst, solltest du vorrangig dich von nicht nativen Programmen verabschieden und bewußt auf Alternativen umsteigen. Wine ist ein Notnagel und sollte kein Standard sein für jedes beliebige Programm sein. Letztlich kann man zwar damit Programme ausführen, aber wenn zum Beispiel Logitechs G-Hub auf Hardware zugreifen will, wird es eben kompliziert, weil das Programm auf Windows Ebene mit Hardware sprechen will und abseits vom Ausführen des Programms kann es dann zu Problemen führen, die nicht absehbar sind.
 
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SavageSkull schrieb:
Es wird offensichtlich davon abgeraten, dass zu nutzen. Es sollte sicher nicht zum Standard sein, jedes Windows Programm über den Übersetzungslayer irgendwie unter Linux laufen zu lassen.
Es soll auch nicht Standart sein, sondern max, falls ein keine Alternatve gibt, wie beim Voxeldance, möglich sein dieses Programm zu nutzen, und das so einfach wie möglich, wenn möglich. denn ziel ist es von windows komplett wegzukommen.
bin aber auch aktuell auf dem stand, dass ich grad für voxeldance windows beibehalte
 
Asgorahth schrieb:
Zorin spricht mich grad stark an, da man da in der Handhabung ja recht nah an Windows dran ist, also grad beim installieren mit dem einfachen Doppelklick,
Das mit dem Doppelklick ist nun keine Eigenheit von ZorinOS, das kann man, meine ich, unter jedem Desktop in den Systemeinstellungen einstellen, ob's jetzt der Doppelklick oder der einfache Klick sein soll.

Was ich an ZorinOS tatsächlich nice finde, dass Wine direkt vorinstalliert ist und, ZorinOS-spezifisch, teilweise wenn man eine Exe von einem bekannten Porgramm installieren möchte, bspw. Discord, dann blendet ZorinOS ein Dialogfenster ein und weißt den Nutzer darauf hin, dass die Anwendung auch nativ für Linux in der Anwendungsverwaltung verfügbar ist und bietet dem Nutzer dann die Option entweder die Anwendungsverwaltung zu öffnen und das Programm von dort zu installieren oder die Exe trotzdem auszuführen.

Ansonsten bin ich tatsächlich auch kein wirklicher Freund davon, wenn eine Distro Windows nachahmt, wie z.B. auch dieses AnduinOS, obwohl es kein Windows ist. Für denjenigen, der sich dem gewahr ist, mag das irrelevant sein, aber sonst führt es nur zu Verwirrung.
 
Muss man häufig tatsächlich ausprobieren. Ich konnte die RGBs mit OpenRGB seit wechsel auf neueste Firmware nicht mehr ansprechen.
5.1 lief bei mir auf dem Board ootb. Hatte da Cachy genutzt.

Ich würde wohl auch mit Ventoy einen Stick machen und einfach schauen, was wo wie gut läuft und dann entscheiden. Am Bürorechner hab ich noch Mint. Das Terminal brauchte ich da 0,0 und gerade für Ubuntu und dessen Derivate liefert die Community extrem viel Hilfe.
 
Asgorahth schrieb:
Zorin spricht mich grad stark an, da man da in der Handhabung ja recht nah an Windows dran ist
Es sollte aber niemals das Ziel sein, sein "Windows-Verhalten" bzw. seine "Windows-Denke" mit zu Linux zu nehmen. Das könnte irgendwann problematisch werden.

Sei ruhig etwas offener für neue (Bedien)Konzepte. ;-)

Asgorahth schrieb:
also grad beim installieren mit dem einfachen Doppelklick,
Alle großen Distributionen (ausgenommen Arch) bieten das doch an.
(Dieser elende Doppelklick ... Da hat MS damals was angefangen ... Für Rentner der absolute Horror.)


Asgorahth schrieb:
ich hab wenig Lust ständig im Terminal rumzueiern.
Wie kommen die Leute immer darauf, dass das irgendwann notwendig wäre?

Macht es euch doch mit dem Umstieg nicht so schwer.

Asgorahth schrieb:
Das Thema welche Distro die beste ist
Wie schon von anderen erwähnt: DIE "beste" Distribution gibt es nicht. (I use Arch, btw.) ;-P
Ich werfe einfach mal das gute, alte Linux Mint in den Ring.

Zu den anderen Baustellen haben ja die anderen schon viel gesagt. Einfach mal durchhangeln. Wird schon. ;-)

Zu Voxeldance:
Sehe ich das richtig, dass das ein Slicer ist?
Da hat man ja mit Cura, Prusa und Lychee, denke ich, gute Alternativen.

Und bitte nicht auf die Idee kommen alles mit Wine ausführen zu wollen. Das wird irgendwann "lustig" ...
 
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Zorin gibt sich sehr viel Mühe, alles aus einem Guss zu liefern. Integration des Handys und Onlinekonten in die Desktopumgebung und seine Standardprogramme läuft hier echt gut.
Aber es hat halt Ubuntu als Basis, mit allen Vor- und Nachteilen.
Klar kann man damit auch spielen, aber der Fokus liegt hier halt nicht auf Performance und neuester Software/Treibern, sondern auf getestete Software die im Alltag wenig unvorhergesehenes Verhalten zeigen könnte.

Bazzite und Nobara sind voll fokussiert das man als Gamer versorgt ist und wird, mit Abstrichen beim "Komfort" im Alltag.

5.1 Encoder in Form von DD Live oder DTS gibt es ootb nicht in Linux. Du wirst also bei einem Spiel das 6 Kanäle erzeugt nur 2 durch Toslink bekommen. Es gibt natürlich genug leute, die sich was für zb Pipewire (dein Audioserver) oder Alsa gebastelt haben was ähnlich funktioniert, das wirst du aber manuell in dein System basteln müssen.
https://gitlab.com/patrakov/dcaenc
https://forum.endeavouros.com/t/ac3...or-driver-enables-this-functionality/48531/21
 
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