Der Umstieg auf Linux

Asgorahth schrieb:
Warum diese Trennung? ist Zorin für Office sinniger und Nobara speziell für Gaming?
Nobara ist Fedora mit kleinen Anpassungen für die Performance im Kernel (wie den Timings) und einigen vorinstallierten Komfortprogrammen die man im Spielen&ContentCreation brauchen könnte.

Ich nutze Nobara seit Version 42 (aktuell ist Version 44) als DailyDriver.
90% der Zeit arbeite ich damit ganz normal ohne Gamingverbindung.
Es macht was es soll, ist stabil & wenn man mal etwas spielen will, weiß man das alles schon an Bord ist.

Aber jetzt im Jahr 2026 kann man doch wirklich beinahe jede Distro so hinbiegen das sie analog zu den anderen performt. Deshalb finde ich die ganze Linux Mainstream Distro-Diskussion im Jahr 2026 eigentlich lächerlich. Klar, Arch ist ein Outliner, die anderen sind 0815.

Leute die mit Kubuntu zufrieden sind, werden es auch mit Fedora KDE sein & umgekehrt. Mit den paar kleinen Änderungen kommt Jeder zurecht.
 
@bart1983
da triffst du eine gute aussage, ich hab mir hier die beiträge durchgelsen und mir diverse videos angeschaut und jetzt richte ich meinen fokus in folgende richtung:
entweder internationales projekt oder europäisch, also keine rein amerikanische distro, und auch da sind die möglichkeiten verdammt viele, denn fast alle sind internationale projekte, pop os ist rein amerikanisch
cachy os ist deutsch, wie auch tuxedo, also die wahl ist groß und am ende ist es reine geschmackssache.
 
Hmmm, also wenn es europäisch sein soll, dann solltest du eventuell auch mal über openSUSE nachdenken.
Insbesondere Tumbleweed kann man durchaus als sehr stabiles Rolling Release bezeichnen - immer aktuell und läuft bei mir im Wohnzimmer als Medienzentrale seit rund 7-8 Jahren völlig stressfrei und geschmeidig. ;)
 
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Warum keine amerikanische Distro? Davon abgesehen ist Tumbleweed eine top Empfehlung, würde ich mir mal anschauen.
 
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@Asgorahth
Selbst wenn die Entscheidung für die eigentliche Distro am Anfang, wenn man bei den bekannten Mainstream-Linux bleibt, nicht so entscheident ist, ist dies aber oft mit der Desktopumgebung.

Denn dieses definiert wie sich das OS anfüllt.
Die beiden verbreitesten Hauptumgebungen sind KDE und Gnome. Cinnamon ist bei Linux Mint prominent und das neue Cosmic das immer mehr Verbreitung findet.
Sachen wie Mate, XFCE gibt es natürlich auch noch, aber in der Regel ist die Entscheidung KDE vs GNOME für Anfänger der erste sinnvolle Schritt.

Ich habe mal eine KI eine kurze prägnante Zusammenfassung geben lassen, besser als ich es mit meinen Worten auf diese Kürze könnte:
1787557334083.png


Um den "Look & Feel" zu erspüren würde ich stest empfehlen einen ventoy-USB-Stick zu machen (denk dran SecureBoot zu deaktivieren wenn du davon bootest) & dir mal anzuschauen was für Dich bessere anfühlt

Ich als alter PCler liebe die Anpassungsfähigkeiten & Möglichkeiten von KDE, Viele mögen eher GNOME.
Es liegt nun an Dir das zu entdecken.

Beispielsweise hier bei Fedora kannst du dir die Fedora Workstation (ist Gnome) und Fedora KDE als ISO ziehen & dann mal via ventoy ausprobieren:
https://fedoraproject.org/#editions
 
Koprolalie schrieb:
Warum keine amerikanische Distro?
Das frage ich mich auch immer mal wieder - habe selber lange Debian benutzt und jetzt aktuell Fedora → manchmal frage ich mich aber schon auch, in wie weit da der sogenannte Patriot Act greifbar ist und man von denen ausspioniert werden kann.

Claro, man kann sich natürlich sagen, "ich habe nichts zu verbergen", anderseits, wenn ich aus dem Haus gehe, dann schließe ich meine Haustüre doch auch ab. ;)
 
Habicht schrieb:
manchmal frage ich mich aber schon auch, in wie weit da der sogenannte Patriot Act greifbar ist und man von denen ausspioniert werden kann.
Darüber habe ich mir ebenfalls bereits Gedanken gemacht.
Denke aber, dass es relativ schnell auffallen würde, wenn ein Open Source OS seine User in irgendeiner Form ausspionieren sollte.
 
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Koprolalie schrieb:
Warum keine amerikanische Distro?
Also ich hab den Umstieg auf Linux auch deshalb durchgeführt, weil ich mich möglichst weitgehend aus der Abhängigkeit zu US Big Tech und Software lösen wollte. Und das beinhaltete eben auch, dass ich mit Linux Mint eine aus Europa stammende Distribution gewählt habe.
 
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areiland schrieb:
das beinhaltete eben auch, dass ich mit Linux Mint eine aus Europa stammende Distribution gewählt habe.
hmmm, stimmt so nicht so ganz - die Basis von Mint ist "amerikanisch" und Mint selber trägt zur Entwicklung des Basissystemes unter "der grünen Haube" im Grunde genommen gar nichts bei. ;)
 
Koprolalie schrieb:
Warum keine amerikanische Distro?
Ziemlich simpel, der Patriot Act, ich versuche mich generell von Amerikanischen Produkten zu lösen, ist nicht überall möglich, aber wo ich die Möglichkeit habe möchte ich das schon. Natürlich sind OpenSource Sachen erst mal nicht ganz so kritisch, aber hey wenn es Europäische Alternativen gibt, dann kann man das ja schon mal auschecken
bart1983 schrieb:
Ich als alter PCler liebe die Anpassungsfähigkeiten & Möglichkeiten von KDE, Viele mögen eher GNOME.
Es liegt nun an Dir das zu entdecken.
Ich hab mir da schon einige angeschaut, und ich persönlich mochte die Mac Übersicht (Gnome) nicht wirklich, einfach nicht mein Ding, deswegen ist es bei mir KDE.
Ich habe mich jetzt dazu entschieden Tuxedo zu nehmen

Eine Sache interessiert mich noch, vielleicht hat da einer von euch schon Erfahrungen.
einige lassen ja Windows in einer VM laufen.
GANZ WICHTIG!!! Das soll kein krasser Ersatz sein, aber eben für meinen Slicer für den SLA Druck, na ja und das Programm für meine Überwachungskameras.
Ist es Möglich in dieser VM den Slicer zu installieren und diesen dann darüber zu nutzen?
Ergänzung ()

Koprolalie schrieb:
Hat Canonical seinen Sitz nicht in England? Debian hingegen würde ich als ein internationales Projekt ansehen.
Man kann sich da tatsächlich ziemlich gut per Google eine Liste anzeigen lassen mit allen möglichen Distros
 
Zuletzt bearbeitet:
Asgorahth schrieb:
Man kann sich da tatsächlich ziemlich gut per Google eine Liste anzeigen lassen mit allen möglichen Distros
<grins> wenn du schon von amerikanischen Produkten weg möchtest, dann kannst du ja mal mit Google anfangen. ;)

Und ja, ich weiß, ist schwierig - ich schaffe das auch nicht zu 100%, aber zumindest mal als Suchmaschine verwende ich es nicht und Chrome/Chromium kommt mir auch nicht auf die Platte.

Koprolalie schrieb:
@Habicht Hat Canonical seinen Sitz nicht in England? Debian hingegen würde ich als ein internationales Projekt ansehen.
hmm, ja, nein, weiß nicht - sprich, kann man so sehen, als Adresse für Spenden an Debian geht das allerdings in die USA.

Software in the Public Interest, Inc.
1632 1st Ave #20327
New York, NY 10028
United States
 
Ich bekomme alle paar Jahre Lust auf Linux, für solche Momente schnappe ich mir ne alte SSD und betreibe einfach Distrohopping.. Ich bin ehrlich, habe von Linux wenig Ahnung, finde es aber alles interessant.

Ich fand Nobara und Bazzite sehr ansprechend. Bazzite ist halt echt gut für Gamer, bei denen es einfach laufen muss. Es lief auch gefühlt "stabiler" als andere distros.

Linux Mint war auch sehr gut, mir aber irgendwie zu langweilig.

Falls du die zeit und lust hast, schnapp dir einfach ne alte SSD und probiere aus.
 
Habicht schrieb:
hmmm, stimmt so nicht so ganz - die Basis von Mint ist "amerikanisch" und Mint selber trägt zur Entwicklung des Basissystemes unter "der grünen Haube" im Grunde genommen gar nichts bei. ;)
Die Basis von Mint ist Ubuntu und Schuttleworth ist Südafrikaner, Canonical sitzt in UK und die Ubuntu Foundation sitzt auf der Isle of Man. Was ist da also so amerikanisch?
 
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Asgorahth schrieb:
Eine Sache interessiert mich noch, vielleicht hat da einer von euch schon Erfahrungen.
einige lassen ja Windows in einer VM laufen.
GANZ WICHTIG!!! Das soll kein krasser Ersatz sein, aber eben für meinen Slicer für den SLA Druck, na ja und das Programm für meine Überwachungskameras.
Ist es Möglich in dieser VM den Slicer zu installieren und diesen dann darüber zu nutzen?
Aber die Slicersoftware läuft doch auch Nativ unter Linux.
Bambu Studio, OrcaSlicer, PrusaSlicer, Cura und SuperSlicer haben alle native Linuxclients.

Wieso also der Umweg über eine VM?
Falls du es probieren willst, VMWare und virtualBox haben alle Linuxversionen im Angebot. Das sollte also gehen wenn man 3D-Optionen aktiviert.
Seitdem ich aber einen proxmox-cluster habe, habe ich mit lokalen VM-Software nicht mehr herumgespielt.

Wenn alle Stricke reißen, kannst du natürlich auch Linux parallel zu Windows installieren. Beim Booten kommt dann das klassische Bootmenü bei dem du dann zwischen Linux & Windows auswählst.
So sieht es bei mir gerade aus:
20260824_171135.jpg
 
Zuletzt bearbeitet:
areiland schrieb:
Die Basis von Mint ist Ubuntu und Schuttleworth ist Südafrikaner, Canonical sitzt in UK und die Ubuntu Foundation sitzt auf der Isle of Man. Was ist da also so amerikanisch?
und die Basis von Ubuntu ist Debian und Debian ist amerikanisch und nein, Ubuntu/Canonical überprüft nicht den gesamten Code ;)

.
 
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Habicht schrieb:
....Debian ist amerikanisch und nein, Ubuntu/Canonical überprüft nicht den gesamten Code ;)

.
Lass das bloß nicht die LMDE Fans hören....!? ;)
 
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Habicht schrieb:
und die Basis von Ubuntu ist Debian und Debian ist amerikanisch
Da muss ich dir einfach widersprechen. Debian als US-Distribution im Sinne von Fedora/Red Hat anzusehen ist einfach falsch.

Debian selbst kann als nicht rechtsfähiges internationales Community-Projekt nicht sinnvoll Bankkonten, Geld, Marken und andere Vermögenswerte besitzen.

Deshalb die Trusted Organisation, welche die Vermögenswerte für Debian treuhänderisch verwaltet.

Historisch hat Debian allerdings tatsächlich einen US-Ursprung. Trotzdem würde es heute nicht mehr als amerikanische Distribution bezeichnen.
 
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bart1983 schrieb:
Aber die Slicersoftware läuft doch auch Nativ unter Linux.
Bambu Studio, OrcaSlicer, PrusaSlicer, Cura und SuperSlicer haben alle native Linuxclients.
Alle von dir genannten Slicer sind FDM Slicer, und ja BambuStudio läuft das wäre mein FDM Slicer, es geht mir aber um den SLA also Harzdruck, das sind andere Slicer und mein Voxeldance ist nunmal eine Lifetime Premium Version und die Drucke sind mit diesem um längen besser als andere, also Chitubox oder Lychee.
 

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