DHL Sendungsverfolgung, beinahe unbrauchbar

Restart001 schrieb:
Merkwürdig, bei Mir sind die Sendungsettappen gar nicht so detailiert beschrieben
Das ist doch der Normalzustand und imho nicht "besonders ausführlich", zumindest sieht es bei mir auch immer so aus.

Was allerdings meine Beobachtung ist, jetzt erst die Tage wieder gehabt, dass zwischen der Paketankündigung und der tatsächlichen Aufgabe, also der Übergabe vom Versender zu DHL, 3 Tage vergingen.
Das ist diese Statusmeldung: Die Sendung wurde elektronisch angekündigt. Sobald die Sendung von uns bearbeitet wurde, erhalten Sie weitere Informationen.
Also der Versender zwar direkt die Versandmarke online erstellte (passiert als Bestandteil des Workflow beim Online Handel üblicherweise automatisiert mit dem Eingang der Bestellung), das Paket aber erst aufgegeben hat, nachdem sich einiges angesammelt hat, damit die Tour sich lohnt (sei es indem er selber zur Post gefahren ist, oder DHL für eine Paketabholung beauftragt wurde)
 
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Ach wie schrecklich alles, ein wahrer Albtraum.

Der eigentliche Albtraum - für mich - ist, wie selbstverständlich diese überfüllte Konsumgesellschaft für viele ist.

Wenn mir DHL mein Paket nicht in wenigen Tagen bringt, dann frag ich eine KI - als würde dir diese dann dein Paket schneller bringen.


Pakete in 1-2 Tagen? Jeder Dreck sofort verfügbar? Ist das eine sinnvolle und wünschenswerte Entwicklung? Also für mich nicht.

Da brauchts mMn keinen Veränderung bei DHL sondern eine gedanklichen Wandel in der Gesellschaft.
 
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Incanus schrieb:
Was nützt mir ein Zettel, dass je morgen zur gleichen Zeit wiederkommen, da bin ich auch arbeiten
Gut UPS habe ich tatsächlich meist direkt zur Arbeit bestellt.
Das mit dem Zettel ist aber so das du dem ja sagen kannst das du erst 17 Uhr oder so zuhause bist, dann notieren die sich die Zeit und kommen erst dann.

So war es zumindest früher, auch das mit dem Paket woanders umlenken oder entgegen kommen. Man musste dann außerhalb von Zuhause nur seinen Perso vorzeigen.
 
Von "Paket hängt im Verteilungszentrum..." zu "gesellschaftlichem Wandel..." ist aber ein weiter Weg. Auch wenn nur "gedanklich" wie du schreibst.
 
@computerfouler Das bezieht sich offensichtlich darauf, wie dramatisch das im Start-Post vom TE dargestellt wurde.
 
Macerkopf schrieb:
In der Theorie ist das alles schön und gut, aber wie will man beweisen ob man das Paket in eines der Fächer abgelegt hat?
Muss man gar nicht. Das muss der Händler. Der trägt bei Rücksendungen grundsätzlich das Risiko. § 355 III Satz 4 BGB.
Ich finde das auch immer befremdlich, die Ware ohne Umverpackung in die Packstation zu legen. Mache meist ein Foto von der Ware im Fach. Was natürlich streng genommen auch kein Nachweis ist, weil ich die Ware danach auch wieder hätte rausnehmen können.
Aber das muss mir der Händler halt auch erstmal nachweisen. Dasselbe gilt aber im Grunde auch dafür, wenn ich die Ware verpacke. In der Verpackung könnte theoretisch alles sein.

Bisher ist mir das aber auch nur bei Amazon untergekommen. Bei anderen Händlern eigentlich nur bei "großer" Ware, die der Händler selbst direkt im Hersteller-Karton versendet.


Zum Thema: Mit DHL nie Probleme abseits der üblichen Verzögerungsgründe in bestimmten Zeitfenstern (Weihnachten, Black Friday, Ostern, "Wintereinbruch")
 
BrollyLSSJ schrieb:
Dem Amazonfahrer ist auch egal, was im Paket ist (Bruder bekam vom Arbeitgeber ein Mac Book und das stand direkt vor der Haustür, obwohl mein Bruder sogar zu Hause war).
Also bei mir versendet Amazon die teureren Lieferungen immer mit Pin Code. Und der wurde bisher auch immer verlangt.
 
@Child Dürfte inzwischen der Standard sein - wobei es den Fahrern auch nicht juckt, dass man als Kunde ausdrücklich darauf hingewiesen wird, den Code nicht telefonisch zu nennen.
Kommt die Lieferung früher als erwartet oder anders als ursprünglich angegeben und du bist nicht zu Hause, hatte zumindest ich regelmäßig "Telefonterror". Wenn man gerade nicht drangehen konnte, wird halt solange weiter versucht, bis man drangeht und dann versteht man nicht, dass man den Code telefonisch nicht angeben wird, weil man damit den "Empfang" bestätigt. Ich weiß ja nicht, ob der Fahrer am Ende das Paket dann halt einfach mitnimmt ;D
 
DHL ist inzwischen zum schlechsten aller Zustelldienste von allen geworden. Unmotivierte Mitarbeiter, Hotline dank "JANA" ein Witz und wie bereits erwähnt eine unbrauchbare Sendungsverfolgung.

Letztes Jahr ging mir ein wertvolles Paket im Verteilerzentrum Bochum verloren und um DHL dazu zu bewegen, mir die Sendung zu erstatten, musst ich einen Anwalt einschalten - das ganze hat 6 Monate gedauert!
 
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Restart001 schrieb:
Früher war alles besser bei DHL.
auch wenn der satz klischeehaft ist, ist er ausnahmsweise wahr. ich kenne zwei menschen die bei dhl gekündigt haben, auf die nachfrage warum kam dann der satz "die ratten verlassen das schiff doch bevor es sinkt"... mehr muss man dazu nicht sagen.

die probleme die es hier gibt, gibts es bestimmt an allen anderen standorten auch.

hatte neulich erst eine sendung bei der ich eine beschwerde aufmachen musste, dass sie dann doch mal gnädigerweise nach 4 tagen kam - obwohl das dhl auto die ware geladen hatte - aber einfach am haus vorbeigefahren ist und später dann plötzlich "unvorhergesehene umstände". und das war ne gewerbliche sendung, die dringend war.

wenn man dhl abwählen kann bei meinen bestellungen, dann mache ich das mittlerweile auch.

der beste lieferservice ist mittlerweile amazon. bei uns in der region immer schneller als dhl - ausnahmslos. wenn man über die pakete verschicken könnte, würde ich dhl meiden so gut es geht.
 
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lazsniper schrieb:
der beste lieferservice ist mittlerweile amazon.
Es gibt hier nichts schlimmeres als Amazon... Dagegen ist selbst DPD, UPS oder GLS "gut"...
DHL >>> Hermes >> UPS >>>> GLS, DPD >>>>>> Amazon

Ich adressiere bei Amazon inzwischen bewusst an DHL Packstationen, damit das Zeug via DHL kommt.

Amazons eigenen Lieferdienst nehme ich wirklich nur noch, wenn ich auf die schnelle Lieferung "angewiesen" bin... Wobei das auch häufiger ein Poker ist.
Aber ob 1 Tag oder 2 Tage juckt mich meist halt nicht.

Am Ende steht und fällt es halt immer mit dem Zusteller im eigenen Zustellbezirk. Über unseren DHL-Boten lasse ich nichts kommen ;)
 
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Child schrieb:
Also bei mir versendet Amazon die teureren Lieferungen immer mit Pin Code. Und der wurde bisher auch immer verlangt.
Ein Freund von mir hatte vor einigen Jahren ein IPad Air von Amazon bestellt und im Paket war etwas gleichschweres Werkzeug von Makita. Mit sehr viel Ärger (Anzeige, Anwalt, usw.) hat er es dann Monate später trotzdem bekommen.
Kürzlich hat er sich wieder das neueste IPad Air bestellt und beim Empfang brauchte er die Pin. Er öffnete das Paket dann vor den Augen des Paketboten und Tada - es war wieder irgendwelcher Müll drin. Laut Paketverfolgung war es nur bei Amazon und es wurde auch von Amazon ausgefahren. Das Paket war komplett unversehrt. Da haben vermutlich irgendwelche Amazon-Mitarbeiter den Inhalt ausgetauscht.

Fazit: Pin hilft auch nicht - also immer vor dem Paketboten öffnen!
 
Zumindest im meiner Region wird DHL kontinuierlich schlechter. Meine Highlights allein aus diesem Jahr.

a) Ich lasse mit ein Paket an die Packstation schicken:

Araska Pseudonym
47110815
Packstation 123
38911 Immenkeppel

Paket geht bis zur Zustellbasis, Status geht auf 'Sendung ist auf dem Weg zur Pasckstation', dann volley auf 'Sendung wird an den Absender zurückgeschickt'.
Aussage das Absenders: Laut DHL war die Adress inkorrekt (und das Paket unzustellbar), er hätte schreiben müssen '38911 Immenkeppel an der Knatter'. Merkwürdig; wie haben es die >100 Sendungen vorher dann geschafft, durchzukommen...?

b) Drei Bestellungen an die Packstation (von drei Versendern); zwei schicken als Paket, einer als (nicht getrackte) Warensendung.

Meine DHL-App meldet 'Zwei Pakete liegen in der Packstation' (die beiden getrackten) Ich fahre hin (war nachts); die Packstation meldet 2 Sendungen in einem Fach; ich öffne das Fach, entnehme zwei Sendungen und fahre gutgelaunt heim.

Beim auspacken stelle ich fest: Ein Paket ist korrekt; das zweite war die Warensendung (die in der Packstation nicht angezeigt wurde). Logischerweise ist das dritte Paket noch im Fach. An das ich nicht mehr rankomme.

Anruf DHL-Hotline.
  • "Ja ;warum haben Sie nicht alle Pakete entnommen?" (Weil mir zwei angezeigt wurden, und zwei vorn im Fach waren)
  • "Ja, dann öffnen Sie das Fach einfach nochmal!" (Mache ich nach den 5 Minuten Karennzeit genau wie?)
  • "Ja, nee; da kann ich gerade nichts machen; rufen Sie morgen früh nochmal an."

Anruf am nächsten Morgen...
  • "Ja ;warum haben Sie nicht alle Pakete entnommen?" (hatten wir das nicht schon einmal?)
  • "Ja; warum haben Sie dann nicht schon gestern Abend angerufen?" (hatte ich; der Kollege meinte, er könne da nichts machen; ich soll heute früh anrufen)
  • "Nee, jetzt ist das zu spät; ich kann eine Meldung einstellen, aber das Fach ist schon neu belegt; Sie bekommen Nachricht von uns."

Drei Tage später - keinerlei Nachricht, dritter Anruf...
  • "Ja ;warum haben Sie nicht alle Pakete entnommen?" (seufz)
  • "Warum rufen Sie dann erst jetzt an?" (Weil das jetzt das dritte Mal ist; gibt es überhaupt einen Eintrag?)
  • "Oh; ich sehe; da ist eine Meldung im System; wir wollten Sie benachrichtigen." (Habt ihr aber nicht...)
  • "Nee, da ist nichts aufgetaucht; da hat sich das wohl wer mitgenommen. Nein; wir können nicht nachforschen, wer das war; Sie sind nicht berechtigt, eine Nachforschung zu veranlassen. klick"

c) Ich finde was bei eBay Kleinanzeigen. Frage die Verkäuferin, was für sie 'versicherter Versand' ist. Ihre Antwort 'Ich versende versichert mit DHL'. Also gebe ich ihr meine Packstationsadresse. (Böser Fehler)

Verkäuferin nennt mir begeistert die Tracking-Nummer. Ist ein Einwurfeinschreiben. Wird nicht an die Packstation geliefert, (Mist.)

Tracking geht bis zur Zustellbasis, bleibt dort drei Tage.
Tracking geht ins Sortierzentrum weiter weg. Bleibt dort drei Tage.
Tracking geht wieder zur Zustellbasis. Bleibt dort vier Tage.
Tracking geht auf 'Sendung wurde aufgrund Empfängerwunsch weitergeleitet oder an eine andere Adresse gesendet. (Das war dienstags)
Gleichzeitig bekomme ich ein Mail von DHL 'Ihre Sendung konnte nicht in die Packstation geliefert werden und wird in eine Filiale umgeleitet' - mit einer völlig anderen Trackingnummer. Einer Trackingnummer, die die DHL-Suche mit einem höhnischen 'Details zu dieser Sendungsnummer liegen uns nicht vor' beantwortet.
Freitags finde ich mich in der Filiale ein.
  • "Nö; is nichts für Sie da." (ich zeige meine Mail)
  • "Da steht, am NÄCHSTEN Werktag, ab 16:00." (Gut; das wäre Mittwochs gewesen; dann sollte das Teil noch hier sein)
  • "Nö; die Sendungsnummer gibbet ja gar nicht." (Gut; was ist mit der Einschreiben-Nummer?)
  • "Sehen Sie doch; da steht nichts von zugestellt oder eingeliefert - das ist wohl noch unterwegs. Kann eben ein paar Tage dauern, tschüss."

Danke. Danke. Danke.
 
wahli schrieb:
Fazit: Pin hilft auch nicht - also immer vor dem Paketboten öffnen!
Der PIN hilft halt nur, wenn der Paketbote der mögliche "Dieb" ist und nicht der Typ, der es einpackt - soll es ja noch geben, dass nicht alles automatisiert verpackt wird ;D
 
ach, DHL hat sich halt vom Niveau angepasst. Nach unten. So wie fast alles heutzutage.
War einer von Euch schon mal bei einem Transportdienst?
Ich schon. Sowohl in einer Paketverteilzentrale, als auch bei den Auslieferbasen.
Dort ist es die Hölle. Das totale Chaos. Schlimmerer Umgang miteinander als in einer Strafkolonie.
Es ist eher ein Wunder, dass so viele Pakete innerhalb weniger Tage ankommen und nicht völlig zerstört sind.
 
n8mahr schrieb:
Dort ist es die Hölle. Das totale Chaos. Schlimmerer Umgang miteinander als in einer Strafkolonie.
Es ist eher ein Wunder, dass so viele Pakete innerhalb weniger Tage ankommen und nicht völlig zerstört sind.

Ist mir bekannt; genau wie der Vorwurf, diese Zustände kommen nur daher, weil alle immer nur billigbilligbillig wollen; wir sollten bereit sein, dann eben etwas mehr zu bezahlen, um den Sortierern und Zustellern wieder menschenwürdige Zustände zu ermöglichen.

Würde ich ja. Die Frage ist: Wie?
Wie bestimme ich als Empfänger, womit der Verkäufer versendet?
Und, noch wichtiger: Welches Logistikunternehmen das ich wählen könnte, beteiligt sich nicht am 'Race to the bottom' - oder steckt nach Preiserhöhung das mehr eingenommene Geld eher in Marge und Shareholder Value als in die beim Sub-sub-subunternehmer Beschäftigten?
 
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Bruzla schrieb:
[...]
Da brauchts mMn keinen Veränderung bei DHL sondern eine gedanklichen Wandel in der Gesellschaft.

Als ob der Einzelhandel besser wäre. Das ist sogar Ökologisch gesehen viel schlimmer als ein Zentrales Lager wo viele bestellen und dann ausgeliefert wird. Also nein, der Wandel der aktuell stattfindet ist deutlich besser sowohl Ökologisch als auch Ökonomisch für den Verbraucher.
 
Wenn alle nur das bestellen würden, was sie tatsächlich brauchen und das auch noch gebündelt, mag das sein. Wenn ich aber für jeden Hinrfurz den Browser öffne und spontan etwas in China bestelle, drei Stunden später nochmal und am nächsten Tag wieder, sieht das schon anders aus.
Da wünschte ich mir wirklich mal ein Umdenken, denn wenn ich dafür selber den Hintern bewegen und zum Laden fahren müsste, würde ich mir das drei Mal überlegen.
 
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wahli schrieb:
Fazit: Pin hilft auch nicht - also immer vor dem Paketboten öffnen!
Ging ja um den Zusteller und das Zurücklassen von Paketsendungen in nicht sicheren Bereichen. Ich würde behaupten: Jede Form der Zustellung, bei der der Empfänger nicht selber zugegen ist und direkt das Paket öffnet, birgt die Gefahr, dass im Paket nicht das enthalten ist, was bestellt wurde. Haste ja selber gesagt - praktikabel ist das aber für die allermeisten nicht. Ich bin bspw. eher selten daheim wenn Pakete ankommen.
 
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