P4ge
Commodore
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Natürlich spricht das alles für die Vereinfachung des Fahrtenbuch. Alle genannten Punkte sich komplett nachvollziehbar.h00bi schrieb:Was heutzutage übrigens dank digitaler Fahrtenbücher direkt im Onboard-System und per App kein Thema wäre. Und das würde sich bei einer Pflicht sicher noch weiter vereinfachen lassen, z.B. dass der Sprachassistent beim abstellen fragt oder dass direkt eine Abfrage auf dem Screen erscheint.
Meine Erfahrung aber zeigt mir, dass das Finanzamt das "leicht " anders sieht. Da wird der PKW immer als Problem gesehen. Mandanten brauchen ja eigentlich gar kein PKW, "ach von den 8000 km im Jahr haben sie bei 10 fahrten nicht komplett sauber eingetragen... mmhmm ne so ist das fahrtenbuch nicht sauber geführt, machen wir doch lieber 1%". Ist ja klar, das FA will ja darüber mehr Einnahmen generieren.
Aber auch die Steuerpflichtigen, es ist natürlich einfacher einmal 1% auszurechnen, als bei jeder fahrt oder einmal in der woche sich mit dem Thema zu beschäftigen. Ist ja unnötige Bürokratie. Die zwar steuerliche Vorteile hat, aber der Eindruck ist halt nun mal vorhanden.
Und dann noch der Klassiker. Natürlich fährt jeder, wirklich jeder mit dem PKW mal privat. Natürlich. Und wenn es dann mal mehr wird als die 10-15%, lohnt sich die Pauschale sofort.