Alternate 4

Dienstwagenprivileg

_killy_ schrieb:
mittels linken Kampfbegriff
Kannste dir nicht ausdenken, auf welchem Level die Projektion hier stattfindet...
_killy_ schrieb:
umso höher der Steuersatz und damit auch umso höher die absolut zu zahlende Steuer.
Und umso mehr bleibt am Ende trotzdem über. Ich kann dieses Gejammer echt nicht mehr hören. Da wird immer so getan, als wäre man hier derjenige, der alles auf laufen hält auf Basis persönlicher Entbehrung. Die oberen 10% haben NACH Steuern und Abgaben immer noch das X fache mehr als die unteren 30%! Und weder arbeiten diese dafür im Schnitt entsprechend mehr oder härter. Auch das ist ein absoluter Mythos. Und am Gesamtsteueraufkommen, also Deutschlands Gesamteinnahmen, dazu targen sie eben keine 60% bei sondern eher ca. 15%. Diese maßlose Selbstüberhöhung um ein Argument zu erfinden.... Und immer diese Aussage bezüglich der absoluten Steuermenge... JA natürlich ist die höher! Gratulation, man hat Relation/Prozent fast schon begriffen.
_killy_ schrieb:
müssen dann aber mit weniger Steuereinnahmen leben
Müssen wir eben nicht! Diese Behauptung ist einfach falsch und basiert darauf, dass nur einseitig betrachtet wird, was auf der einen Seite, den Dienstwagen, wegfallen würde und ignoriert, was auf der Seite dazu käme, die diesen Wegfall an anderer Stelle kompensiert. Denn die Dienstwagen wären nicht einfach ersatzlos weg. Und in aller Regel kostet ein Subvention, egal welcher Art, Geld und eine Streichung führt nicht zwingend zu EInnahmeverlusten.
 
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_killy_ schrieb:
linken Kampfbegriff einseitig gestartet "Dienstwagenprivileg".
Privileg ist schon der richtige Begriff, schließlich haben die meisten Arbeitnehmer nicht die Möglichkeit, einen Firmenwagen zur privaten Nutzung mit einem All-Inclusive-Paket zu erhalten.

_killy_ schrieb:
Weiterhin finanziert nicht die Allgemeinheit die Dienstwagen - sondern genau die oberen 10% die die Dienstwagen fahren - finanzieren diese auch. Diese oberen 10% tragen 60% des Einkommenssteueraufkommens. Wir haben eine progressives Einkommenssteuersystem - je mehr man verdient - umso höher der Steuersatz und damit auch umso höher die absolut zu zahlende Steuer.
Wie das Steuersystem funktioniert, ist mir durchaus bekannt.
Und es ist auch richtig so, dass die Spitzenverdiener mehr Steuern zahlen. Genau hier setzt aber das Privileg an. Es ist eine Möglichkeit, Steuern zu vermeiden. Der Arbeitgeber zahlt weniger (Brutto-)Gehalt und kann die Sachleistungen sehr gut absetzen. Der Arbeitnehmer erhält für eine vergleichsweise geringe Pauschale ein Oberklasse-Auto samt All-Inclusive-Paket, das vorwiegend privat genutzt wird. Das würde oder könnte dieser aber von seinem Netto nicht in der Form zahlen.
Von mir aus soll der Arbeitgeber dann mehr Brutto zahlen und der Arbeitnehmer kauft sich das Auto selber. Schon gibt es wieder mehr Steuereinnahmen.

_killy_ schrieb:
Wir können entweder die Dienstwagenregelung behalten und damit auch in den Auto-Absatzmarkt steuernd eingreifen (bspw. reduzierte Steuersatz für die E-Autos)
Regulieren kann man auch auf andere Art. Außerdem kann man ja bei der Anerkennung für die private Nutzung ansetzen wie vorher erwähnt. Dann gibt es eben nur noch bis z.B. 50.000€ Liste und z.B. bis maximal 200 PS. Das hätte dann sogar zur Folge, dass noch mehr bezahlbare und "vernünftige" Autos auf den Gebrauchtmarkt kommen.

_killy_ schrieb:
M.E. können wir gerne die Dienstwagenregelung streichen und Sozialleistungen kürzen
Ich bin zwar grundsätzlich auch dabei, dass der Sozialstaat reformbedürftig ist, das hat aber an der Stelle nichts mit den Dienstwagen zu tun. Klassischer Whataboutism, sorry.

Kyouko schrieb:
Wenns keinen unbürokratischen einfach zu nutzenden Dienstwagen zur privat Nutzung gibt dann kauf ich mir halt ein 2. Privates auto.
Dan fahre ich den BMW i5 eben nur dienstlich.
Und kaufe mir dann halt nen Kia ev 5 oder 6 oder vergleichbares für die nicht geschäftlichen wege...
Dann mach das doch. Und schon steigen die Steuereinnahmen, weil du dir eben selbst ein Auto kaufst. Komisch, dass das dann ein KIA ist und kein 100.000€ BMW ;)
Der Dienstwagen kann dann auch ein Poolfahrzeug sein, das sich mehrere Personen teilen.

Kyouko schrieb:
Der nächste Dienstwagen würde dann zwar von der Größe sich auch nicht ändern, da ich den dann aber nicht mehr auch privat nutze wird es wahrscheinlich irgendwas günstigeres abseits der Premium marke werden.
Ist doch umso besser. Das wäre dann später ein günstigeres Fahrzeug für den Gebrauchtmarkt, worüber sich jemand freut.
 
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Thane schrieb:
Privileg ist schon der richtige Begriff, schließlich haben die meisten Arbeitnehmer nicht die Möglichkeit, einen Firmenwagen zur privaten Nutzung mit einem All-Inclusive-Paket zu erhalten.

Nach der Denke ist es dann auch ein Bürgergeldprivileg? Weil Arbeitnehmer typisch weise nicht noch zusätzlich zum Lohn auch noch staatliche Transferleistungen bekommen?

Thane schrieb:
Und es ist auch richtig so, dass die Spitzenverdiener mehr Steuern zahlen.

Über "richtig" oder "nicht richtig" könnte man sich streiten. Aktuell zahlt ein eher kleiner Teil der Bevölkerung einen deutlich größeren Teil der Steuern. Das ist in soweit okay - solange hierfür auch von staatlicher Seite diese Steuern & Sozialabgaben auch entsprechend vernünftig verwendet werden. (Infrastruktur, Bildung ...)

Thane schrieb:
Genau hier setzt aber das Privileg an. Es ist eine Möglichkeit, Steuern zu vermeiden.

Nein, Steuern müssen ja weiterhin bezahlt werden. Es werden Sozialabgaben vermieden - weil Dienstwagen nicht SV Pflichtig sind.

Thane schrieb:
Der Arbeitgeber zahlt weniger (Brutto-)Gehalt und kann die Sachleistungen sehr gut absetzen. Der Arbeitnehmer erhält für eine vergleichsweise geringe Pauschale ein Oberklasse-Auto samt All-Inclusive-Paket, das vorwiegend privat genutzt wird.

Für E-Autos ist die Pauschale deutlich geringer als bei Verbrenner. Ob die Wagen jetzt primär privat genutzt werden ... sollte doch am Ende egal sein. Dass Netto verwendet man ja auch privat - so what?!

Thane schrieb:
Das würde oder könnte dieser aber von seinem Netto nicht in der Form zahlen.
Von mir aus soll der Arbeitgeber dann mehr Brutto zahlen und der Arbeitnehmer kauft sich das Auto selber. Schon gibt es wieder mehr Steuereinnahmen.

Genau hier liegt der Denkfehler. Wir sind in Deutschland eh schon ein Hoch-Lohn-Land. Wir können die Einkommen nicht bis ins unendliche hochschrauben. Wir sehen dies ganz klar, dass immer mehr gut bezahlte Jobs ins Ausland exportiert werden. Ebenfalls sind die hohen Steuern und Sozialabgaben wenig attraktiv für ausländische Fachkräfte.
Wenn wir also es immer weniger attraktiv machen, in Deutschland möglichst ein hohes Einkommen zu erzielen und gewisse Privilegien streichen - dann steigen nicht die Löhne - sondern die Arbeitsplätze und Mitarbeiter ziehen in die Länder - die diese Fachkräfte haben wollen.

Thane schrieb:
Regulieren kann man auch auf andere Art. Außerdem kann man ja bei der Anerkennung für die private Nutzung ansetzen wie vorher erwähnt. Dann gibt es eben nur noch bis z.B. 50.000€ Liste und z.B. bis maximal 200 PS. Das hätte dann sogar zur Folge, dass noch mehr bezahlbare und "vernünftige" Autos auf den Gebrauchtmarkt kommen.

Also doch deutlich größere Steuerverluste. Für 100k Liste sind 13,8k Mwst enthalten. Bei 50k nur 6,9k. Auch ist bei einem 100k Auto eine deutlich höhere Marge & absolut mehr Gewinn mit inkludiert. Fehlen den Hersteller diese Autos - gibt es auch entsprechend weniger Unternehmenssteuern.

Thane schrieb:
Ich bin zwar grundsätzlich auch dabei, dass der Sozialstaat reformbedürftig ist, das hat aber an der Stelle nichts mit den Dienstwagen zu tun. Klassischer Whataboutism, sorry.

Nein - klassisches Aufzeigen von Konsequenzen. Wo nimmt der Staat Steuern ein - wo gibt er diese aus. Und die Sozialleistungen sind nun mal im Bundeshaushalt mit der schwerste Brocken.
 
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_killy_ schrieb:
Aktuell zahlt ein eher kleiner Teil der Bevölkerung einen deutlich größeren Teil der Steuern.
Mit diesem Narrativ beziehst du dich nur auf die Einkommensteuer. Über alle Steuern und Abgaben ist das nämlich nicht so.

_killy_ schrieb:
Das ist in soweit okay - solange hierfür auch von staatlicher Seite diese Steuern & Sozialabgaben auch entsprechend vernünftig verwendet werden.
Das sind zwei unabhängige Dinge. Die Verwendung kann man natürlich kritisieren, klar. Aber das macht die Verteilung nicht (un)gerechter oder richtiger/falscher.
 
Reglohln schrieb:
Mit diesem Narrativ beziehst du dich nur auf die Einkommensteuer. Über alle Steuern und Abgaben ist das nämlich nicht so.
Da wurdest du aber auch ganz schön eingelullt.

ESt zahlen 50% in Deutschland erstmal gar nicht weil sie so wenig oder gar nichts verdienen, dass sie da gar nicht hinkommen. Und mit steigendem Einkommen nimmt die Progession zu. Was darin endet das die oberen 10% den größten Teil stemmen.

Deine "Anspielung" resultiert vermutlich auf der Verschleierung das ärmere Haushalt über 50 % ihres Einkommens in indirekte Steuer. Mehrwert, Energie etc stecken. Dabei wird aber verschwiegen, dass die reale Größe quasi bei allen gleich ist. Ob du nun als ALG2 Empfänger mtl 600 Euro für solche Steuern abdrückst oder als Millionär ist egal, die Summe bleibt gleich und führt am Ende dazu, dass die oberen 10% total gesehen mehr steuern bezahlen.

Die Aussage also anzuzweifeln, die oberen Zahlen die meisten Steuern muss man leider so akzeptieren. Gemessen am Einkommen mag die Kurve zwar rasch fallen, aber das ist nicht Thema hier.

Thane schrieb:
Privileg ist schon der richtige Begriff, schließlich haben die meisten Arbeitnehmer nicht die Möglichkeit, einen Firmenwagen zur privaten Nutzung mit einem All-Inclusive-Paket zu erhalten.

Nur weil Ihnen diese Option nicht zugänglich gemacht wird, heißt das nicht, das sie es potentiell nicht doch bekämen. Ein Privileg wäre es, wenn nur Arbeitnehmer vor 1995 geboren diese Option noch bekommen würden (als Beispiel). Dann fangen wir an zu selektieren. Und das steht so nicht im Gesetz.

Würdest du sagen die aktuell 1000,- € Inflationsprämie ist dann auch ein Privileg wer es bekommt?

Thane schrieb:
Von mir aus soll der Arbeitgeber dann mehr Brutto zahlen und der Arbeitnehmer kauft sich das Auto selber. Schon gibt es wieder mehr Steuereinnahmen.
Und wenn der Mitarbeiter nicht mehr Geld haben möchte, sondern wirklich lieber das Auto?

Thane schrieb:
Komisch, dass das dann ein KIA ist und kein 100.000€ BMW ;)
Vielleicht firmenvorgabe ? Wäre ja auch sinniger als persönliche vorgabe.
 
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P4ge schrieb:
Die Aussage also anzuzweifeln, die oberen Zahlen die meisten Steuern muss man leider so akzeptieren.
Wenn man sich selbst belügen will vll. Denn dem ist nicht so. Der Anteil der Einkommenssteuer am Gesamtsteueraufkommen DE ist dokumentiert. Wie hoch der Anteil der einkommenstärksten 10% an der ESt ist ebenso. Also kann man den Anteil der reichsten 10% am Gesamtsteueraufkommen durch ESt exakt berechnen. Liegt je nach Jahr bei ca. 15%.

Wo soll der Rest herkommen, damit sie am Gesamtsteueraufkommen die Mehrheit tragen, wenn die ESt am persönlichen Steueraufkommen bei diesem
Personenkreis meistens die grösste Position ist?

Diese Behauptung ist faktisch nicht zu belegen und ist populistischer Unsinn. Im Gesamtsteueraufkommen der Bundesrepublik stellen sie einen wichtigen Bestandteil, soweit korrekt, nicht aber die meisten, sprich mehr als 50%. Schätzungen gehen von im schnitt von 35% am gesamtsteueraufkommen aus. Exakt berechnen lässt sich dies nicht, da beispielsweise die MwSt nicht exakt zuordnen lässt.
 
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Reglohln schrieb:
Mit diesem Narrativ beziehst du dich nur auf die Einkommensteuer. Über alle Steuern und Abgaben ist das nämlich nicht so.

Thema hier ist aber die Dienstwagenregelung, welche sich auf die Einkommenssteuer auswirkt. Weiterhin wurde die Aussage getroffen - dass die Allgemeinheit die Dienstwagen ja finanziert - was so nicht stimmt. Diejenigen die die "schweren" Dienstwagen fahren - sind auch diejenigen die die Einkommenssteuerlast primär tragen. Die Dienstwagenfahrer finanzieren die Dienstwagenregelung!

Reglohln schrieb:
Das sind zwei unabhängige Dinge. Die Verwendung kann man natürlich kritisieren, klar. Aber das macht die Verteilung nicht (un)gerechter oder richtiger/falscher.

An der Stelle geht es ganz klar darum, Konsequenzen aufzuzeigen. Das fehlt mir bei der aktuellen Regierung komplett. Jede Steuer und jedes weglassen einer Steuer hat eine entsprechende Wirkung auf die Betroffenen. Wir müssen uns davon verabschieden, dass Milchmädchenrechnungen gemacht werden - so dass eine Steuererhöhung/Kürzung von "Privilegien" sich immer 1:1 in Mehreinnahmen widerspiegelt. Deutschland ist in der EU - da gilt bspw. die Arbeitnehmerfreiheit. Weiterhin können auch die Unternehmen Standorte verlegen und in anderen Länder produzieren. Organisationen können dezentral aufgestellt sein und dennoch gut funktionieren.

Ich hatte das Beispiel ja schon vorher erwähnt - aber allein bei den vorgeschlagenen Regeländerungen der GKV geht die Regierung selbst davon aus, dass 100.000 GKV Versicherte dann durch die Regeländerung in die PKV wechseln. Wie viel/oder wenig am Ende wechseln, wird man erst danach erfahren. Aber die Bürger sind nicht blöd.
 
_killy_ schrieb:
Nach der Denke ist es dann auch ein Bürgergeldprivileg? Weil Arbeitnehmer typisch weise nicht noch zusätzlich zum Lohn auch noch staatliche Transferleistungen bekommen?
Was ist das denn wieder für ein Ablenkungsmanöver? Das hat doch überhaupt nichts miteinander zu tun.

_killy_ schrieb:
Über "richtig" oder "nicht richtig" könnte man sich streiten. Aktuell zahlt ein eher kleiner Teil der Bevölkerung einen deutlich größeren Teil der Steuern. Das ist in soweit okay - solange hierfür auch von staatlicher Seite diese Steuern & Sozialabgaben auch entsprechend vernünftig verwendet werden. (Infrastruktur, Bildung ...)
Die vernünftige Nutzung dieser staatlichen Einnahmen ist aber auch ein anderes Thema und hat direkt nichts mit dem Dienstwagenprivileg zu tun. Imho hat auch das Steuerrecht bzw. die Steuerprogression eine Reform nötig, damit die Mitte entlastet wird und Spitzenverdiener stärker belastet werden.

_killy_ schrieb:
Nein, Steuern müssen ja weiterhin bezahlt werden. Es werden Sozialabgaben vermieden - weil Dienstwagen nicht SV Pflichtig sind.
Doch letztlich ist das ein Instrument, um Steuern und natürlich auch andere Abgaben zu vermeiden. Auch für den AG, der die Sachkosten hier besonders gut absetzen kann.
Sozialabgaben ist nicht zwingend das Thema, wenn der AN sowieso im Bereich bzw. über der Bemessungsgrenze liegt.

_killy_ schrieb:
Für E-Autos ist die Pauschale deutlich geringer als bei Verbrenner. Ob die Wagen jetzt primär privat genutzt werden ... sollte doch am Ende egal sein. Dass Netto verwendet man ja auch privat - so what?!
Dann sollen entsprechende Personen sich ein solches Auto vom eigenen Netto holen.
Es geht dabei ja darum, dass ein privilegierter Kreis hier von der Allgemeinheit subventioniert ein unnötig teures Fahrzeug samt All-Inclusive-Paket erhält, das überwiegend privat statt dienstlich genutzt wird.

_killy_ schrieb:
Genau hier liegt der Denkfehler. Wir sind in Deutschland eh schon ein Hoch-Lohn-Land. Wir können die Einkommen nicht bis ins unendliche hochschrauben. Wir sehen dies ganz klar, dass immer mehr gut bezahlte Jobs ins Ausland exportiert werden. Ebenfalls sind die hohen Steuern und Sozialabgaben wenig attraktiv für ausländische Fachkräfte.
Wenn wir also es immer weniger attraktiv machen, in Deutschland möglichst ein hohes Einkommen zu erzielen und gewisse Privilegien streichen - dann steigen nicht die Löhne - sondern die Arbeitsplätze und Mitarbeiter ziehen in die Länder - die diese Fachkräfte haben wollen.
Deutschland ist ein Hochlohnland, ja. Es gibt auch Länder, die noch höhere Löhne haben. Ich gehe auch mit, dass die Abgabenlast hierzulande für die meisten zu hoch ist. Aber auch das ist ein anderes Thema.
Spitzenverdiener werden durch die Bemessungsgrenzen schon ziemlich geschützt.
Und wenn der Arbeitgeber nicht so viel mehr Lohn zahlen will, soll sich der Arbeitgeber um andere Benefits kümmern und nicht der Staat bzw. dann der Steuerzahler.

_killy_ schrieb:
Also doch deutlich größere Steuerverluste. Für 100k Liste sind 13,8k Mwst enthalten. Bei 50k nur 6,9k. Auch ist bei einem 100k Auto eine deutlich höhere Marge & absolut mehr Gewinn mit inkludiert. Fehlen den Hersteller diese Autos - gibt es auch entsprechend weniger Unternehmenssteuern.
Die allermeisten dieser Fahrzeuge werden aber geleast und nicht gekauft. Und so viel wie ein Betrieb dabei absetzen kann, bezweifle ich, dass das für den Staat so ein gutes Geschäft wäre. Das Dienstwagenprivileg ist immer wieder auch eine Begründung für BMW, Mercedes und Co. ihre völlig absurden Listenpreise für die obere Mittelklasse und aufwärts zu rechtfertigen, weil die Autos dank Steuervergünstigungen ja so oder so abgenommen werden.
Der Staat ist aber nicht für die Marge der Konzerne zuständig.
Experten rechnen ja regelmäßig vor, wie viel Geld das Dienstwagenprivileg den Staat unterm Strich kostet.

P4ge schrieb:
Nur weil Ihnen diese Option nicht zugänglich gemacht wird, heißt das nicht, das sie es potentiell nicht doch bekämen.
Faktisch bekommen es sehr viele Arbeitnehmer aber gar nicht erst. Das ist nicht einmal eine Option bzw. der Arbeitnehmer braucht gar nicht erst danach zu fragen.

P4ge schrieb:
Würdest du sagen die aktuell 1000,- € Inflationsprämie ist dann auch ein Privileg wer es bekommt?
Das ist zuerst mal einfach nur eine unglaublich schlechte Lösung für die aktuelle Krise. Aber grundsätzlich ist es auch eine ziemliche Ungleichbehandlung, da Beschäftigte eines großen Konzerns eher profitieren dürften als Beschäftigte kleiner Betriebe.

P4ge schrieb:
Und wenn der Mitarbeiter nicht mehr Geld haben möchte, sondern wirklich lieber das Auto?
Genau dort ist ja anzusetzen. Einfach die Vorgaben für privat nutzbare Dienstwagen ändern. Also wie weiter oben zum Beispiel maximal 50.000€ Liste. Gleichzeitig die Rahmenbedingungen anpassen. So ein Auto für 0,25% beim BEV pauschal zu versteuern ist einfach ein heftiges Steuergeschenk.
Wenn der Beschäftigte dann etwas anderes will, soll dieser mit dem Arbeitgeber verhandeln oder der Arbeitgeber etwas anderes anbieten.

P4ge schrieb:
Vielleicht firmenvorgabe ? Wäre ja auch sinniger als persönliche vorgabe.
Wenn es ein Poolfahrzeug ist, soll der Betrieb das machen. Bei überwiegend privater Nutzung, die vom Steuerzahler subventioniert wird, sieht das anders aus.
 
Thane schrieb:
Wenn es ein Poolfahrzeug ist, soll der Betrieb das machen. Bei überwiegend privater Nutzung, die vom Steuerzahler subventioniert wird, sieht das anders aus.
Poolfahezeuge sind nixht für die private Nutzung gedacht.
Diese sind für unregelmäßige nutzende.

Soeich wenn du willst dass es nur boch solche gibt.
Wird es ganz viel neues stehzeug geben, da die Leute ja erstmal zu diesen Pool Fahrzeugen pendeln müssen, anstatt mit dem auch privat nutzbaren dienstfahrezug direkt dorthin zu fahreb wo diese hin müssen.

Thane schrieb:
Faktisch bekommen es sehr viele Arbeitnehmer aber gar nicht erst. Das ist nicht einmal eine Option bzw. der Arbeitnehmer braucht gar nicht erst danach zu fragen.
Ja faktisch gilt das für viele zusätzliche betriebliche Leistungen egal ob firmen Beteiligungen, prämien auszahlungen, Jobticket für den öpnv, leasing fahrad und vieles andere.
Selbst obstkorb, Kantinen zuschuss, kostenfreie Getränke und andere Dinge sind zusatz Leistungen. Daran ist nix verwefliches es dient dazu job Angebote attraktiver zu machen. Für bestimmte Jobs ist eben ein dienstwagen zur privat nutzung ein gutes Mittel die Stelle passend bestzt zu bekommen.
Ergänzung ()

Thane schrieb:
ihre völlig absurden Listenpreise für die obere Mittelklasse und aufwärts zu rechtfertigen, weil die Autos dank Steuervergünstigungen ja so oder so abgenommen werden.
Der listen Preis ist masgeblich für die Berechnung des zu versteuernden geldwerten Vorteils.
Je höher der listen Preis je höher die Auswirkungen auf die zu zahlende steuer.
Die Berechnungsgrundlage für den AN ist der listenpreis nicht der tatsächliche Verkaufspreis.

Auch privat Personen bekommen deutliche Rabatte auf die angesetzten listenpreise.
Das Betriebs Ausgaben und Anschaffungen abgesetzt werden können ist nicht dienstwagen exklusiv, auch diensträder und öffi tickets werden als Betriebsausgaben abgerechnet. So sieht denn angeboten werden.
 
Kyouko schrieb:
Poolfahezeuge sind nixht für die private Nutzung gedacht.
Diese sind für unregelmäßige nutzende.
Hm, als mein Firmenwagen in der Werkstatt war, war ich immer mit dem Poolfahrzeug unterwegs. Auch 6 Wochen am Stück, natürlich mit privater Nutzung währenddessen ;) Da ist dann halt Fahrtenbuch angesagt.
 
Unregelmäßige nutzung bestätigt.
Eine temporäre nutzung ist auch Unregelmäßige.

Übrigens transporter könen ohne geldwerten Vorteil privat genutzt/ausgeliehen werden, wenn der Arbeitgeber dies gestattet.
Dass wird sehr gerne im Handwerk genutzt...
https://www.haufe.de/personal/entgelt/firmenwagen-keine-1-regelung-fuer-transporter_78_366144.html

Deshalb kann auch jeder wer möchte und benötigt unseren vw transporter nutzen nach Anmeldung... für sage und schreibe 0€ privat Kosten.
Für Umzüge baumarkt müll Beseitigung...
 
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Kyouko schrieb:
Poolfahezeuge sind nixht für die private Nutzung gedacht.
Dienstwagen sollen auch dienstlich genutzt werden und nicht privat!

Und du kommst jetzt nicht ernsthaft mit transportern, die man mal kostenfrei nutzen darf und stellst das der vorwiegend privaten Nutzung von Dienstwagen gegenüber… was eine nebelkerze.
Weisst du warum das ohne geldwerten Vorteil geht? Weil solche Fahrzeuge nur unregelmässig so genutzt werden privat und es eben auch freigrenzen dort gibt, die on der regel bei einer solchen Nutzung nicht überschritten werden.
Kyouko schrieb:
Übrigens transporter könen ohne geldwerten Vorteil privat genutzt/ausgeliehen werden, wenn der Arbeitgeber dies gestattet.
Und so stimmt das auch gar nicht. Grundsätzlich bestätigen die Gerichte in diesem Fall, dass Fahrzeuge wie ein 2 Sitziger hinten fensterloser Transporter schlicht kein Fahrzeug ist, was privat genutzt werden kann, allein aufgrund nicht ausreichend vorhandener Plätze für eine Familie (um die es in dem Fall ging) und daher grundsätzlich keinerlei Nachweis oder Besteuerung nach der 1% Regel nötig ist. Mit anderen Worten, solche Fahrzeuge werden auch nicht für die private Nutzung im Alltag genutzt. UNd du kommst her, setzt das mit ausleihen für einen Tag gleich und tust so, als würde im Handwerk die halbe Welt mit solchen Transportern im Alltag privat herumdüsen... Und Wege zur Arbeitsstätte hin und zurück sind im vorliegenden Fall auch explizit ausgenommen gewesen und werden wie üblich versteuert.
 
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_killy_ schrieb:
Nach der Denke ist es dann auch ein Bürgergeldprivileg?
Alter, geht es noch?
Komm mal wieder zurück zum Thema und lass solche Vergleiche gefälligst.
 
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Kyouko schrieb:
Wird es ganz viel neues stehzeug geben, da die Leute ja erstmal zu diesen Pool Fahrzeugen pendeln müssen, anstatt mit dem auch privat nutzbaren dienstfahrezug direkt dorthin zu fahreb wo diese hin müssen.
Wenn man am nächsten Tag einen Termin hat, den man von zu Hause aus anfährt, kann man es sicher auch so regeln, dass man das Dienstfahrzeug dann mit nach Hause nimmt und von dort startet.
So etwas lässt sich ganz sicher regeln. Zum Beispiel durch eine Betriebsvereinbarung.

Kyouko schrieb:
Daran ist nix verwefliches es dient dazu job Angebote attraktiver zu machen. Für bestimmte Jobs ist eben ein dienstwagen zur privat nutzung ein gutes Mittel die Stelle passend bestzt zu bekommen.
Welche Benefits ein AG anbietet, um seine Stellen zu besetzen, ist mir persönlich relativ egal. Es geht aber darum, dass der Steuerzahler nicht so ein Benefit subventionieren soll.

Kyouko schrieb:
Die Berechnungsgrundlage für den AN ist der listenpreis nicht der tatsächliche Verkaufspreis.
No shit, Sherlock!
Und bei 1%, 0,5% oder gar 0,25% je nach Antrieb brauchen wir über den massiven Steuervorteil trotzdem nicht diskutieren. Das All-Inclusive-Paket ist für diese privilegierten Personen dank Subvention durch die Allgemeinheit trotzdem dramatisch günstiger.
 
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Erkekjetter schrieb:
Wenn man sich selbst belügen will vll. Denn dem ist nicht so. Der Anteil der Einkommenssteuer am Gesamtsteueraufkommen DE ist dokumentiert.
Verwarunung 1. Nimm den Vorwurf der Lüge sofort zurück sonst melde ich deine Antwort innerhalb der nächsten 2 Stunden. Grund:
https://www.bpb.de/kurz-knapp/zahle...-in-deutschland/61772/einkommensteueranteile/

Es ist faktisch und methodisch bewiesen, das die oberen 10% den größten Teil schultern. Diese Tatsache als Lüge zu betiteln ist an Frechheit nicht mehr zu überbieten.

Den restlichen Post braucht man sich vin dir eh nicht geben. Es ist eine Tatsache das du eher edn Thread verwaschen willst und unruhe stiftest.
Thane schrieb:
Das hat doch überhaupt nichts miteinander zu tun.
Doch es hat sehr wohl damit etwas zutun. Wenn du sagst es sei ein Privileg, weil es nur manche nutzen können dann stimmt dem eben nicht so. Der Dienstwagen steht laut Gesetz potentiell jedem Arbeittnehmer zur Verfügung. Qua Gesetzt gibt es keine Ausschlusskriterien.
Thane schrieb:
Doch letztlich ist das ein Instrument, um Steuern und natürlich auch andere Abgaben zu vermeiden.
Es werden doch keine Steuern vermieden? Ob du nun das Auto versteuerst oder in der Höhe den Lohn ist de facto gleich. Einzig das Nutzungsszenario ist unterschiedlich.
Thane schrieb:
Deutschland ist ein Hochlohnland, ja. Es gibt auch Länder, die noch höhere Löhne haben. Ich gehe auch mit, dass die Abgabenlast hierzulande für die meisten zu hoch ist. Aber auch das ist ein anderes Thema.
https://www.tagesschau.de/wirtschaft/arbeitsmarkt/arbeitskosten-deutschland-eu-stellenabbau-100.html

45€ pro Stunde vs. 34,90 € im EU Schnitt ... und wirklich viele sind da nicht mehr über uns.
Thane schrieb:
Faktisch bekommen es sehr viele Arbeitnehmer aber gar nicht erst. Das ist nicht einmal eine Option bzw. der Arbeitnehmer braucht gar nicht erst danach zu fragen.
Das ist dann aber kein Gesetzesproblem sondern ein Arbeitgeberproblem. Und das kann man dem Gesetzt nicht ankreiden. JAAAA vielleicht könnte die Politik es vielleicht atraktiver machen mehr E - Dienstwagen zu fördern. Aber ob ich das jetzt persönlich unterstützen würde ... weiß ich spontan nicht.
Thane schrieb:
Gleichzeitig die Rahmenbedingungen anpassen. So ein Auto für 0,25% beim BEV pauschal zu versteuern ist einfach ein heftiges Steuergeschenk.
Das ist eine Förderung für mehr E-Autos. Wenn die Verbraucher schlicht zu dumm sind die Vorteile zu erkennen und nur von Nachteil zu Nachteil (öhh Reichweite, öhhh Ladezeit) schauen. Bleibt dem Gesetzgeber nicht mehr viel übrig außer Dienstwagen oder Direkte Förderung mit Geld.
Thane schrieb:
Das ist zuerst mal einfach nur eine unglaublich schlechte Lösung für die aktuelle Krise. Aber grundsätzlich ist es auch eine ziemliche Ungleichbehandlung, da Beschäftigte eines großen Konzerns eher profitieren dürften als Beschäftigte kleiner Betriebe.
Konzernmitarbeiter profitieren mehr? WEil der Konzern potentiell eher zahlt? Dann würde ich dem nicht zustimmen.
Weil Konzernmitarbeiter potentiell schon sehr gut verdienen und keine 40% Steuerlast haben? Dann ja.

diese Prämie dürfte nur bis zu einem Bruttolohn von 40.000 € ST-SV frei sein. Wer mehr verdient hat so eine Spritze nicht pauschal nicht verdient.

Thane schrieb:
Bei überwiegend privater Nutzung, die vom Steuerzahler subventioniert wird, sieht das anders aus.
Das ist jetzt deine Sichtweise, da du meinst die unteren 50% der Steuerzahler subventionieren das. Sehe ich komplett anders. Nicht aber, dass man das Konstrukt anpassen könnte.
Erkekjetter schrieb:
Und so stimmt das auch gar nicht.
Ne da hat er recht. Transporter dürfen privat genutzt werden wenn es der AG gestattet. Hat er vollkommen recht. Und mit deinem wirren Text gibt du sogar die richtige Antwort.
Da der Transporter mangels Ausstattung kein PKW ist, unterliegt er nicht dem nach dem Gesetz zugrundeliegenden Vorraussetzungen. Kein PKW kein Geldwerter Vorteil. Ich kann mit dem Amazon Sprinter auch bei Kaufland zum einkaufen fahren oder in den Urlaub fahren. Dem steht nix gegenüber. Ist zwar maximal unüblich aber vom Grundsatz möglich.
 
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P4ge schrieb:
Verwarunung 1. Nimm den Vorwurf der Lüge sofort zurück sonst melde ich deine Antwort innerhalb der nächsten 2 Stunden. Grund:
1. Nirgends steht, dass du lügst.
2. Deine Grafik bezieht sich auf die EINKOMMENSSTEUER! Niemand hat in Abrede gestellt, dass das obere 10% den mehrheitlichen Anteil an dieser beiträgt. Nicht aber am GESAMTsteueraufkommen der BRD.
Steht betw mehr als Dick und Fett darüber, was in deinem Link dargestellt wird:
1777580713233.png

P4ge schrieb:
Diese Tatsache als Lüge zu betiteln ist an Frechheit nicht mehr zu überbieten.
Es ist eben keine Tatsache sondern bewiesener Fakt, dass am GESAMTsteueraufkommen, welches asich aus erheblich mehr zusammensetzt als der EINKOMMENSsteuer, die oberen 10% NICHT die Mehrheit beitragen. Begreife, was geschrieben steht...

P4ge schrieb:
Es ist eine Tatsache das du eher edn Thread verwaschen willst und unruhe stiftest.
Mir mid der Moderation drohen, weil man irgendeine nicht getroffene Aussage herbei dichtet, dann aber sowas raushauen als "Fakt". Der einzige Fakt, der sich aus deinem Satz ableiten lässt ist, dass du zwischen deiner pseönlichen Meinung und einem Fakt ganz offensichtlich nicht unterscheiden kannst.
 
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Erkekjetter schrieb:
Deine Grafik bezieht sich auf die EINKOMMENSSTEUER! Niemand hat in Abrede gestellt, dass das obere 10% den mehrheitlichen Anteil an dieser beiträgt. Nicht aber am GESAMTsteueraufkommen der BRD.
Steht betw mehr als Dick und Fett darüber, was in deinem Link dargestellt wird:
1777581717346.png


Einmal Google anwerfen, EINMAL. Dein Report ist raus. Hier weiterhin zu behaupten, dass die Einkommensstarkegruppen nicht die Steuerlast tragen ist eine absichtliche Täuschung der Tatsachen.
Erkekjetter schrieb:
Begreife, was geschrieben steht...
Wenn du da andere Ansichten hast, könntest du das ja mal wunderbar nachweisen. Aber wie immer von dir, kommt ja kein Nachweis. Man soll ja selber suchen. Damit DU weiterhin das Gegenteil behaupten kannst.


Erkekjetter schrieb:
Mir mid der Moderation drohen, weil man irgendeine nicht getroffene Aussage herbei dichtet, dann aber sowas raushauen als "Fakt"
Ne ich habe eine ganz klare Aussage getätigt und diese auch genau so bewiesen. Du sagst ich lüge an dieser Stelle. Den Report hast du dir selber zuzuschreiben.
 
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P4ge schrieb:
Einmal Google anwerfen, EINMAL.
EINMAL verstehn was da steht. Maßgeblich =/= mehrheitlich. Oberen einkommensgruppen (Mehrzahl) nicht oberes Dezil. 42% sind nicht mehrheitlich, Es wird auch KEINE Quelle explizit hierzu genannt, weil es dazu nur Schätzungen gibt. Ich nannte ca. 35%. Also was genau ist dein Problem? Deine Aussage stimmte nicht, es steht in diesem Auszug der KI explizit genau so. Und da beachten wir mal nicht, dass eine KI Aussage aus Google Search, die nicht mal eine Quelle an diese Aussage hängt, keineswegs zwingend einen verifzierten Fakt darstellt.
P4ge schrieb:
Wenn du da andere Ansichten hast, könntest du das ja mal wunderbar nachweisen.
Die Google KI Zusammenfassung ist kein zuverlässiger, schon gar kein verifizierter Fakt! Ansonsten hab ich exakt das auch geschrieben, meine Zhal war eben 35% satt 42% mit dem EXPLIZITEN Hinweis, dass sich das nicht exakt berechnen lässt und es dort ausschließluch SCHÄTZUNGEN gibt, da unter anderem die MwSt Anteile eben nicht exakt einem bestimten Dezil zuordnen lassen. Hier nachzulesen:
Erkekjetter schrieb:
Im Gesamtsteueraufkommen der Bundesrepublik stellen sie einen wichtigen Bestandteil, soweit korrekt, nicht aber die meisten, sprich mehr als 50%. Schätzungen gehen von im schnitt von 35% am gesamtsteueraufkommen aus. Exakt berechnen lässt sich dies nicht, da beispielsweise die MwSt nicht exakt zuordnen lässt.
So oder so ist ein erheblicher Unterschied zwischen "großteil" aka mehrheitlichen Anteil und einem maßgeblichen, sprich erheblichen Anteil.

Dass das obere Dezil dann auch am Ende das Tages weit mehr Geld hat, als es benötigt zum leben, sprich TROTZ der Steuerlast ein erhebliches Vermögen besitzt, wird auch JEDES Mal unterschlagen. Auch, das wirklich niemand, absolut niemand, gezwungen ist, einer Tätigkeit nachzugehen, die einen im obersten Dezil einordnen. Jeder kann deutlich weniger verdienen wenn er will, vor allem, wenn er der Meinung ist, es sei ja so unfair, dass man eine hohe Steuerlast hat, weil man explizit in Wohlstand lebt.
 
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Erkekjetter schrieb:
Eine gewisse Anzahl Fahrzeuge fällt auch raus, weil sie schlicht nicht privat als privater PKW genutzt werden können.
Es ist aber schon eine unglaubliche finanzielle Erleichterung, wenn ein Haushalt ein klassisches Handwerker-Auto hat und keine erste Tätigkeitsstätte.
Erstens startet die Arbeitszeit, wenn du Zuhause ins Firmenfahrzeug einsteigst und du brauchst kein Privatfahrzeug zum pendeln.

Das ist ein enormer Komfortgewinn gegenüber "erst Mal privat zur Firma kommen und dort ins Firmenfahrzeug umsteigen", der in Geld nur schwer aufzuwiegen ist.
Dass du damit privat nicht* fahren darfst, ist dann echt nicht das Problem. Du entlastet dein Privatfahrzeug/Geldbeutel enorm.
Sollte man das abschaffen? Meiner Meinung nach Nein, den das wäre maximal ineffizient.
Sollte man das versteuern müssen? Ja, eigentlich schon oder die Ermittlung des geldwerten Vorteils generell ändern. Die Versteuerung der Privatnutzung eines Dienstwagens richtet sich ausschließlich nach deinem Arbeitsweg. Ob der AG dir eine Sprit-Flat für Privatfahrten stellt, ist für die Versteuerung unerheblich.

*Wobei nicht privat fahren hier auch nicht 100% strikt gesehen wird. In der Mittagspause irgendwo hin fahren ist so gut wie immer drin, ein kurzer Stopp am Supermarkt auf dem Heimweg ebenfalls. Hier geht's vielen AGs eher darum, dass diese Zeit nicht aufgeschrieben wird.
Ist das private Auto kaputt und du bist ein guter AN, darfst du damit auch ausnahmsweise kleinere Privatfahrten erledigen. Überlassen an Angehörige ist i.d.R. aber komplett raus.
Ergänzung ()

Kyouko schrieb:
Und was ist deine Idee dazu?
Auch das steht schon mehrfach hier im Thread. Wenn du es schon nicht präzise ermitteln kannst, dann sollten damit zumindest eine Lenkung hin zu emissionsfreien Fahrzeugen verbunden sein.
 
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