Thane schrieb:
Vehement verteidigt wird die Nummer ja in aller Regel von den größten Profiteuren.
Warum sollte sie auch von den Gegnern verteidigt werden? Grill-Liebhaber schwören ja auch vom Fleisch auf dem Rost und weniger vom Tofuschnitzel.
Thane schrieb:
Das Dienstwagenprivileg kostet den Staat etliche Milliarden, wenn man alle Faktoren einbezieht. Dazu gibt es verschiedene Studien.
Insbesondere leistungsstarke Verbrenner-Dienstwagen werden massiv subventioniert.
Ja das Argument hatte wir hier schon oft, es ist auch von den Zahlen her komplett richtig. Allerdings steckt da ja auch eine gewisse Absicht hinter. Die das Autos auf den Gebrauchtwagenmarkt kommen die sonst vom Preis, die sonst so nicht gekauft worden wäre etc nicht dort gelandet worden wäre.
Auch dieses Für und Wider hatten wir hier. Kleine Anmerkung die im Spiegel genannte T&E Studien gerne mal hinterfragen. Hatte ich hier im Thread schon aufgezeigt, dass meiner Meinung nach da sehr viele Daten , sagen wir mal, zweifelhaft sind. Weil T&E sich auf eigene Studien bezieht, bewusst studienvorteilhafte PKW´s aussucht etc. Ich verlinke mich hier jetzt nicht selbst.
Thane schrieb:
In vielen Betrachtungen wird der geldwerte Vorteil oft unterschätzt, insbesondere wenn eine Tankkarte und andere Vorteile im Spiel sind. Also das von mir genannte All-Inclusive-Paket.
DAS ist es ja was der TE zurecht kritisiert. Verständlich. Aber das ist ein persönliches (also Anweder / Nutzer) Problem. Sprich der Steuerzahler der eben dieses Auto mit der All-In Option hat nutzt es genau so negativ.
Thane schrieb:
Mehr Gehalt = mehr Steuern.
Würden wir dann auf das Konstrukt hinauslaufen, PKW sind nur dann absetzbare Kosten, wenn sie betrieblich genutzt werden? (das meine ich nicht vorwurfsvoll). Dann müssten wir die Pauschalversteuerung abschaffen und das Fartenbuch vereinfachen. Vereinfachen, weil wir ja nur wissen müssen wie hoch der Privatanteil ist.
Thane schrieb:
Mir persönlich egal, wenn sich jemand ein 80, 90 oder 100.000€ Auto mit 350 PS aufwärts vom eigenen Netto holt, aber das sollte nicht von der Allgemeinheit subventioniert werden.
Also nach meiner kurzen suche im Netz komme ich darauf, dass der BLP im Schnitt bei 50.000 € liegt. die genannten High-Price Autos sind meiner Auffassung nach eher selten. Da kommt ja dann auch noch potentiell noch die Frage bei der Prüfung auf "Warum musste es gerade dieser z.b. Mercedes GLE sein. "
Und der Wunsch nach "falscher" Subvention ist doch auch eher subjektiv meiner Meinung nach. Denn wenn bestimmte Einschränkungen eintreten, sagst du ja, dass du diese Subvention wiederum akzeptieren würdest. Beudetet für mich, du findest nur bestimmte Auswüchse von individuellen Verhalten als negativ.