Dienstwagenprivileg

Wenn keine erste Tätigkeitsstätte vorliegt, liegt ein steuerrechtlich komplett anderer Fall vor. Und ob das so auch tatsächlich vorliegt, wird regelmässig geprüft. Hat pberhaupt nichts mit der diskussion hier zu tun. Wer keine erste Tätigkeitsstätte hat, wird das Fahrzeug zwingend dienstlich benötigen und es auch sehr viel dienstlich nutzen. Also ein fall der hier im laufe der Diskussion schon ausgeklammert wurde.

PS: in solchem Fall gibt es auch keine Pendlerpauschale oder ähnliches und der AG muss Reisekosten, Verpflegung etc erstatten. Wie gesagt, das ist eine komplett andere Situation.
 
Erkekjetter schrieb:
Wer keine erste Tätigkeitsstätte hat, wird das Fahrzeug zwingend dienstlich benötigen und es auch sehr viel dienstlich nutzen.
Ergibt trotzdem keinen Sinn dass diese Personen das Geschäftsfahrzeug ab Haustür nutzen dürfen ohne Aufpreis und bei den anderen die Privatnutzung (u.a.) anhand der Pendelstrecke berechnet wird.


Gibt es denn einen Unterschied zwischen keine erste Tätigkeitsstätte und erste Tätigkeitsstätte Zuhause? Also nicht finanziell, sondern rechtlich.
 
Dem ist ja auch nicht so. Überlässt ein AG das Dienstauto für private zwecke, ist das ein geldwerter vorteil —> fahrtenbuch oder 1% regel. Unabhängig ob eine erste tätigkeitstelle vorliegt oder nicht.

Was ein AN nicht kann wenn er keine erste Tätigkeitsstelle hat ist die Pendlerpauschale ansetzen. Jede fahrt zu einem Einsatzort ist eine Dienstfahrt. Egal ob privater PKW oder Dienstfahrzeug.

Wo siehst du in dieser Konstellation irgendeinen Vorteil für den AN in Bezug auf das Dienstwagenprivileg?
 
Erkekjetter schrieb:
Wo siehst du in dieser Konstellation irgendeinen Vorteil für den AN in Bezug auf das Dienstwagenprivileg?
Wird das jetzt ein "Dienstwagen sind Nachteilig wenn man wechselnde Tätigkeitskeitsorte hat? Das musst du aber schon ordentlich nachweisen. Deine Meinung reicht da nicht aus, und dieser eine luftleere Satz greift das nicht auf.
 
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Lol. Ich hab dazu überhaupt gar keine Aussage getroffen ob gut oder schlecht oder irgendwas. Ich habe mit fakten die fragen von hoobi beantwortet und darauf hingewiesen, dass das eine Konstallation ist, die hier gar nicht bestandteil der Argumentation derjenigen ist, die ein Problem mit Dienstwagen haben, die ÜBERWIEGEND privat genutzt werden.
Das wird also gar nichts von dem, was du hier als weiteren Strohmann aufbauen willst.
 
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Das Dienstwagenprivileg gibt es doch eh nur, damit Unternehmen Steuern und Abgaben sparen können.

Und hier wird die ganze Zeit nur um persölnlkiche Benefits aus der Dienstwagenregelung gefeilscht ... lächerlich.

Aber das muss wohl so ... solange sich die Krümel über Krümel streiten, hat der Kuchen gut Lachen.
 
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So, nach ein paar Tagen Ruhepause versenken wir ab hier, denn das ist im Grunde nur noch überwiegend ad hominem. Und auch in vorangegangen Beiträgen wurde darauf nicht verzichtet, auch durch andere, doch zumeist war das immerhin "nur Beiwerk", was es aber nur geringfügig besser macht. Verzichtet ganz darauf - oder bleibt dem PuG fern.

Erinnerung: es gelten neben hier zusätzlich die Sonderregeln des Unterforums
 
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DerOlf schrieb:
Das Dienstwagenprivileg gibt es doch eh nur, damit Unternehmen Steuern und Abgaben sparen können.

Und hier wird die ganze Zeit nur um persölnlkiche Benefits aus der Dienstwagenregelung gefeilscht ... lächerlich.

Aber das muss wohl so ... solange sich die Krümel über Krümel streiten, hat der Kuchen gut Lachen.
Erklär mir mal bitte wo Unternehmen steuern sparen. Und bitte jetzt nicht die 0,5/0,25er Regel. Das ist für den AN wie AG gleichsam förderlich. Da gebe ich dir Recht, dass es für diejenigen von Vorteil ist. Aber bei Verbrennern?
 
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TheManneken schrieb:
denn das ist im Grunde nur noch überwiegend ad hominem
Sehe ich bei meiner letzten Frage nicht so. Ich möchte schon noch wissen ob die Dienstwagengestellung bei wechselnden Tätigkeitesort Vor, Nachteile oder Neutral ist.
Ich kann diese Frage nicht Fair beantworten. Ich habe diesen Punkt nicht angeschnitten.
Abschaffung Pendlerpauschale hat gerade der Präsident der Bundessteuerberaterkammer als Option genannt.
Vor diesem Hintergrund (sorry ich wusste von dem Interview schon vorher) war meine Fragestellung vor ein paar Tagen bewusst gewählt.

Thorle schrieb:
Erklär mir mal bitte wo Unternehmen steuern sparen.
Da steckt die Denkweise dahinter das mittels des Autos Kosten generiert werden die wiederum den Gewinn senken und damit die mögliche Steuerlast. Diese grundsätzliche Möglichkeit besteht natürlich, sie aber als grundsätzlich und total anzusehen halte ich für übertrieben. Meine Erfahrung sagen mir, dass es eher so ist das die Entscheidung , wenn sie auf einen PKW gefallen ist eher so ist, dass mögliche preistreibende Sonderausstattungen eher genommen werden. Aber dann ist die Wahl so oder so schon auf den PKW gefallen. Und ob der PKW monatlich jetzt Kosten von 500€ oder 520€ ausmacht ist dem Unternehmer egal.
 
Genau. Und dazu kommt das der Dienstwagen anstatt einer Gehaltserhöhung kommt. Also entweder mehr Gehalt oder eine Auto. So oder so sind das Kosten für das Unternehmen.
 
P4ge schrieb:
Da steckt die Denkweise dahinter das mittels des Autos Kosten generiert werden die wiederum den Gewinn senken und damit die mögliche Steuerlast.
Vehement verteidigt wird die Nummer ja in aller Regel von den größten Profiteuren.
Das Dienstwagenprivileg kostet den Staat etliche Milliarden, wenn man alle Faktoren einbezieht. Dazu gibt es verschiedene Studien.

Insbesondere leistungsstarke Verbrenner-Dienstwagen werden massiv subventioniert.
https://www.spiegel.de/mobilitaet/d...o-jahr-a-f17bf521-47c7-480c-9725-51f41ac50c3f

In vielen Betrachtungen wird der geldwerte Vorteil oft unterschätzt, insbesondere wenn eine Tankkarte und andere Vorteile im Spiel sind. Also das von mir genannte All-Inclusive-Paket.

Mir persönlich egal, wenn sich jemand ein 80, 90 oder 100.000€ Auto mit 350 PS aufwärts vom eigenen Netto holt, aber das sollte nicht von der Allgemeinheit subventioniert werden. Deshalb gerne die Rahmenbedingen anpassen (Listenpreis, Motorleistung) und auch den gesamten geldwerten Vorteil betrachten.

Thorle schrieb:
Also entweder mehr Gehalt oder eine Auto. So oder so sind das Kosten für das Unternehmen.
Mehr Gehalt = mehr Steuern. Und das privat beschaffte Fahrzeug samt Betriebskosten bringt auch Steuereinnahmen, die dann auch nicht so leicht abgesetzt werden können.
 
Thane schrieb:
Vehement verteidigt wird die Nummer ja in aller Regel von den größten Profiteuren.
Warum sollte sie auch von den Gegnern verteidigt werden? Grill-Liebhaber schwören ja auch vom Fleisch auf dem Rost und weniger vom Tofuschnitzel.

Thane schrieb:
Das Dienstwagenprivileg kostet den Staat etliche Milliarden, wenn man alle Faktoren einbezieht. Dazu gibt es verschiedene Studien.

Insbesondere leistungsstarke Verbrenner-Dienstwagen werden massiv subventioniert.
Ja das Argument hatte wir hier schon oft, es ist auch von den Zahlen her komplett richtig. Allerdings steckt da ja auch eine gewisse Absicht hinter. Die das Autos auf den Gebrauchtwagenmarkt kommen die sonst vom Preis, die sonst so nicht gekauft worden wäre etc nicht dort gelandet worden wäre.

Auch dieses Für und Wider hatten wir hier. Kleine Anmerkung die im Spiegel genannte T&E Studien gerne mal hinterfragen. Hatte ich hier im Thread schon aufgezeigt, dass meiner Meinung nach da sehr viele Daten , sagen wir mal, zweifelhaft sind. Weil T&E sich auf eigene Studien bezieht, bewusst studienvorteilhafte PKW´s aussucht etc. Ich verlinke mich hier jetzt nicht selbst.

Thane schrieb:
In vielen Betrachtungen wird der geldwerte Vorteil oft unterschätzt, insbesondere wenn eine Tankkarte und andere Vorteile im Spiel sind. Also das von mir genannte All-Inclusive-Paket.
DAS ist es ja was der TE zurecht kritisiert. Verständlich. Aber das ist ein persönliches (also Anweder / Nutzer) Problem. Sprich der Steuerzahler der eben dieses Auto mit der All-In Option hat nutzt es genau so negativ.

Thane schrieb:
Mehr Gehalt = mehr Steuern.
Würden wir dann auf das Konstrukt hinauslaufen, PKW sind nur dann absetzbare Kosten, wenn sie betrieblich genutzt werden? (das meine ich nicht vorwurfsvoll). Dann müssten wir die Pauschalversteuerung abschaffen und das Fartenbuch vereinfachen. Vereinfachen, weil wir ja nur wissen müssen wie hoch der Privatanteil ist.


Thane schrieb:
Mir persönlich egal, wenn sich jemand ein 80, 90 oder 100.000€ Auto mit 350 PS aufwärts vom eigenen Netto holt, aber das sollte nicht von der Allgemeinheit subventioniert werden.
Also nach meiner kurzen suche im Netz komme ich darauf, dass der BLP im Schnitt bei 50.000 € liegt. die genannten High-Price Autos sind meiner Auffassung nach eher selten. Da kommt ja dann auch noch potentiell noch die Frage bei der Prüfung auf "Warum musste es gerade dieser z.b. Mercedes GLE sein. "
Und der Wunsch nach "falscher" Subvention ist doch auch eher subjektiv meiner Meinung nach. Denn wenn bestimmte Einschränkungen eintreten, sagst du ja, dass du diese Subvention wiederum akzeptieren würdest. Beudetet für mich, du findest nur bestimmte Auswüchse von individuellen Verhalten als negativ.
 
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