Distribution für i686

Illuvatar

Ensign
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Dez. 2011
Beiträge
182
Hallo,
Ich habe mir heute aus alten Ersatzteilen einen PC zusammengebaut, und bin nun auf der Suche nach einem Betriebssystem. Habe es als erstes mit Linux Mint 12 versucht, bekam aber folgende Fehlermeldung:
...s kernel requires an x86-64 CPU, but only detected an i686 CPU...ble to boot - please use a kernel approciate for your CPU.
Die CPU ist ein Athlon XP 2800+.
Welche Distribution soll ich nehmen? Ich bin ein totaler Anfänger, was Linux angeht. Und ich hab leider nur noch einen Rohling, weshalb ich leider nicht einfach probieren kann, welche Version denn jetzt die Richtige ist :( .
Im gepinnten Sammelthread wurde Ubuntu als besonders Anfängerfreundlich beschrieben, gibt es davon ne Version für i686 CPUs?
 
Ich hab die 64 bit Version versucht, dann wird es wohl daran gelegen haben. Werde es aber frühestens Morgen nochmal versuchen, hoffentlich hab ich da mehr Erfolg :lol: .
Falls aber jemand weiß, dass es an etwas anderem gelegen hat, ist er gerne eingeladen, hier etwas zu schreiben ;) .
 
Zuletzt bearbeitet:
Hast Du denn keinen USB Stick > 2GB ?

Gruß Uwe
 
Im Prinzip gibt es alle großen Distros als 32 Bit (x86) oder als 64 Bit (x86_64), also auch Mint.

Meiner Meinung geben sich Mint und Ubuntu nichts (ja ja ich weiß bis auf ein paar Kleinigkeiten), im Prinzip ist es egal was du installierst. Außer Unity wäre ein Hindernis für dich.
 
Ubuntu galt lange Zeit als besonders Anfängerfreundlich. Aber mit dem Wechsel auf die Unity-Oberfläche sind viele davon nicht mehr überzeugt. Also Folge davon entstand MINT, dass ein abgewandeltes Ubuntu ist.

Aber es gibt auch viele andere und gute Distributionen.
Ein Debian ist eigentlich auch ganz leicht zu installieren. Hier reicht eine CD, der Rest wird aus dem Internet geladen.
Eine andere Welt ist OpenSuse, auch wenn jetzt Schläge bekomme - die Installation ist auch anfängerfreundlich.
Solide ist auch Mandriva - leider mit ungewisser Zukunft.
Fedora ist eher was für Gerks, die immer die allerneuesten Programmversion haben wollen.

Aber auf alle Fälle, immer die 32-bit-Version nehmen.
 
Also, ich habe mir jetzt die 32 bit Version von Linux Mint 12 geladen und auf einen Rohling gebrannt. Es funktioniert auch erstmal alles, nur sind die Hälfte der Buchstaben durch "= Zeichen" ersetzt, was es für einen Anfänger nicht gerade leichter macht :freak: . Hätte jemand dafür eine Lösung?
 
da stimmt wohl der Zeichensatz nicht. Bei der Installation nicht ganz aufgepasst?

Im Terminal mal ausführen:
echo $LANG

als Ergebnis sollte stehen:
LANG=de_DE.UTF-8

Oder noch mal installieren. Üben hilft ;-)
 
Stimmt, hatte ich immer nur oberflächlich gelesen :-(
Was aber stimmt, daß Ubuntu reichlich "Marktanteile" an Mint verliert. Hauptsächlich wegen Unity.
 
@ Photon
Soweit mir bekannt, hat Ubuntu seit Unity schon einen gewissen Schwund während Mint einen starken Zuwachs hat.

@ Illuvatar
Ob du dich zwischen Mint oder Ubuntu entscheidest ist eher eine Frage des Geschmacks bzgl. des UI. Ich würde dir eher zu Linux Mint Debian Edition (LMDE) raten. Das ist ein einfach zu verwendendes Rolling Release was meiner Erfahrung nach deutlich weniger Kinderkrankheiten hat als Ubuntu (und das reguläre Mint).
 
@Photon:
An dem "Gerücht" ist deutlich mehr als nur ein Fünkchen Wahrheit dran - sieh' dir mal an, wie stark die Benutzerzahlen von Ubuntu eingebrochen sind seitdem es Unity gibt. Und dann wiederum, wie stark die Benutzerzahlen von Mint angestiegen sind.
 
Naja, schwierig ohne genaue Daten. Ich persönlich finde da Distrowatch genauer. Sie zählen die Visits auf die jeweilige Seite der einzelnen Distributionen. Von dort lädt man sich das Betriebssystem. Insofern würde ich argumentieren, dass die (Unique) Visits zu den Webseiten aussagekräftiger ist, als Suchanfragen in einer Suchmaschine.
 
Google zeigt dir nur die Anzahl an Suchanfragen. Sie geben jedoch keine Aussage über die Anzahl der Klicks auf deren Webseiten. Wenn ich nach Ubuntu suche, würde ich das z.B. für Fehlerbehebung u.A. als Ubuntu, Kubuntu, Edubuntu oder Mint User tun. Das würde evtl. erklären, warum die Anfragen zu Kubuntu ähnlich groß ausfallen wie zu Linux Mint. Dort sieht man den Verlust von Kubuntu und die Steigerung von Mint. Von einer plötzlich sinkenden Popularität von Kubuntu kann man vermutlich nicht ausgehen, da KDE als Desktop an sich ebenfalls relativ bekannt und beliebt ist.

Man kann also nicht von den Suchanfragen auf die eigentliche Verwendung der Distributionen schließen. Ubuntu ist ohne Zweifel deutlich bekannter. Viele Berichte für Linux Einsteiger wie erst neulich auf Spiegel Online handeln primär von Ubuntu.
 
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