Alternate 5

Distro für Steam mit Nvidia GPU

Tenferenzu schrieb:
Selbst unter Ubuntu gibt es eine Option im Installer, Drittanbietersoftware wie die nVidia Treiber etc. runterzuladen.
Lustig, dass Du schreibst "selbst unter Ubuntu" gäbe es eine Option für Drittanbietersoftware und proprietäre Treiber: Ubuntu gehörte zu den ersten Distros, die das derartig komfortabel ermöglichen.

Davon abgesehen sind die genannten Spiele problemlos unter Steam lauffähig. Wer auf Nummer sicher gehen möchte, kann tatsächlich einfach das frische Ubuntu 26.04 draufbügeln und von der riesigen Ubuntu- und Debian-Community profitieren.

Ich bin seit Ubuntu 9.04 dabei, fast durchgehend mit Nvidia-Karte. Die Gaming-Performance ist beim Team Grün unter Linux zwar durch die Bank weg schlechter, aber bei den genannten Spielen ist das völlig Wurst.
 
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Ich empfehle für den Anfang keine Rolling Release Distribution wie bei Arch Linux und seinen Forks wie CachyOS. Das erhöht den Wartungsaufwand.

Mit Bazzite hatte ein Kollege das Problem das es für eine Zeitlang keine neue Discord Version verfügbar war und die Allte Version zuerst ein Update wollte, die kommen anscheinend mit den Updates nicht hinterher.

Für die 3070 gibt es bei allen gänigen Distros einen proprietären Treiber in der Software Verwaltung.
Bei Fedora muss man dazu das rpmfusion Metapaket installieren.
 
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Habe eine 4090 und läuft problemlos mit CachyOS. Die Spiele die ich aktuell spiele (Diablo 2, Diablo 4, Mouse PI for Hire, Division 2) laufen 1a. Das einzige was nervig sein kann unter Linux ist die richtige Proton Version für sein Spiel zu finden und die Launch Parameter bei Steam und co. Da ist Linux noch etwas Fummelei, das sollte man sich im Hinterkopf behalten.
 
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einfach Windows 10 iot enterprise ltsc 2021 mit nem key besorgen, dann hast bis 2032 ruhe und musst nix frickeln. Mache ich im September auch so.
 
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@foofoobar Arch ist ein "hippes" Betriebssystem? Wie ist das denn zu verstehen?

Bei den Gaming Distributionen, die in den letzten 2-3 Jahren so einen Aufschwung erlebt haben, verstehe ich ja, dass man das so versteht. Das wären für mich Bazzite, Nobara und Garuda.
Wenn man direkt losspielen möchte und sich so gut wie nicht um irgendwas an der Linux Installation kümmern möchte, sind diese Distributionen durchaus eine valide Option.

CachyOS hingegen sieht sich selbst weniger als Gaming Distribution sondern erstmal "nur" als ein Nutzer-fertiges (sprich mit den notwendigen Paketen wie zum Beispiel einem Desktop) Arch mit dem "BORE" CPU Scheduler (und weiteren Performance Verbesserungen), der auf den aktuellen CPU Generationen etwas performanter läuft.
Das hat mit solchen "Optimierungen" halt nur den "Gaming-Aufschwung" miterlebt und schwimmt dahingehend gerade auf der Welle ganz oben mit, weil performanter=mehr FPS in Games.
Es bietet optional ein "Gaming Paket" an, was nicht vorinstalliert ist und dann Steam und Konsorten nachinstalliert, was man aber genauso selbst machen kann oder komplett sein lassen kann, weil man auf dem PC gar nicht spielt.

Brauchen tut man diese "speziellen" Distributionen nicht. Den proprietären Nvidia Treiber und Steam kann man auf so gut wie jeder Distribution installieren und damit Spiele installieren und spielen. Manche Distributionen müssen dann vielleicht noch 1-2 Pakete nachinstallieren und dann läuft jedes Spiel, was auch auf "Gaming" Distributionen läuft.

Man kann ganz unbedarft ein Ubuntu installieren, was recht bekannt ist, wofür es dutzende (deutschsprachige) Hilfen im Netz gibt, Steam drauf installieren und losspielen. Oder genauso ein OpenSUSE (um mal eins zu nennen, was jetzt bei den 25 Posts noch nicht genannt wurde.

@Bumba-Bobby
Also Windows 10 jetzt per Tricks für ESU freizuschalten und dann eine Enterprise Version von Windows installieren mit einem Key, der nicht für Home User gedacht ist und dann ein Windows 10 nutzen, was nicht das gleiche Feature Set hat, wie das gewohnte Home User Windows 10 ist für dich weniger Frickelarbeit, als bei Linux zwei-drei Programme zu installieren?
Viele Leute haben ein BIAS beim Blick auf ihre Windows Nutzung und merken gar nicht, was sie so alles an Windows "frickeln" beschweren sich aber beim Blick auf Linux, dass sie dort "frickeln" müssten.
Klar ist das eine Umstellung, weil man es unter Linux einfach noch nicht kennt, dennoch ist der Aufwand in der Regel nicht grundsätzlich anders oder größer.
 
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Was spricht einfach gegen ein Update auf Windows 11? Mach einfach ein Update auf Windows 11 und gut ist. Wenn es die neugier ist, Linux mal zu testen, dann empfehle ich Ubuntu für Anfänger/Umsteiger, dafür gibts einfach am meisten Tutorials, auch auf Deutsch z.b bei https://ubuntuusers.de/
 
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Backfisch schrieb:
Lustig, dass Du schreibst "selbst unter Ubuntu" gäbe es eine Option für Drittanbietersoftware und proprietäre Treiber: Ubuntu gehörte zu den ersten Distros, die das derartig komfortabel ermöglichen.
Das ist mir durchaus bewusst. Mir ging es darum aufzuzeigen, dass es keine dezidierte 'Gaming' Distro benötigt zum Zocken. :)

Backfisch schrieb:
Ich bin seit Ubuntu 9.04 dabei, fast durchgehend mit Nvidia-Karte.
Irgendwo um den Dreh rum war auch mein erster Gehversuch. Damals weil mein 32 bit XP die 4GB RAM nicht nutzen konnte, die ich verbaut hatte, Ubuntu aber schon.
 
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Ich nutze seit Anbeginn meiner Linux-Zeit schon immer NVidia-Karten und eine Installation von SuSE (nun OpenSuSE), und das ist schon verdammt lange her (es begann mit Kernel 0.9.7).
Von OpenSuSE Tumbleweed als Rolling Release würde ich dem Fall eher abraten (außer man will ganz nah an den Entwicklungen und ggf. deren Problematik sein) und zu OpenSuSE Leap 16 raten (wenn es OpenSuSE sein soll).
 
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Ich habe den Thread nicht komplett gelesen. Wenn bazzite für dich eine Option ist, dann kann ich bazzite empfehlen.
Ich nutze es seit über einem Jahr mit 0 Problemen. Ich nutze auch eine 4070 Ti Super. Obwohl beim Download von bazzite mit NVIDIA erst mal ein großer Banner angezeigt wird, dass es zu Problemen kommen kann. Das wirkt sehr abschreckend aber ich hatte jedenfalls keine und bin zufrieden.

Man muss halt bedenken, dass bazzite eher was zum Spielen ist und kein vollwertiger Ersatz für ein Betriebssystem, auf dem man auch noch produktiv sein will.
 
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Petezilla schrieb:
Man muss halt bedenken, dass bazzite eher was zum Spielen ist und kein vollwertiger Ersatz für ein Betriebssystem, auf dem man auch noch produktiv sein will.
Dem würde ich so nicht zustimmen, außer man installiert bewusst die Game Mode Version, die direkt in den Steam Big Picture Modus bootet. Das soll natürlich nicht heißen, dass es für ein "Produktivsystem" nicht Distros gibt die einen sinnvolleren Ausgangspunkt bieten.

Ansonsten kann mit Bazzite aber im Prinzip alles machen wie bei anderen (immutable) Distributionen auch. Hier mit UniversalBlue/Fedora Atomics Unterbau. Die größte Umstellung ist das "Umdenken" auf den Atomics/immutable Ansatz.

Es gibt natürlich Produktivsoftware, welche unter Linux nachwievor nicht oder nur eingeschränkt läuft. Aber das ist im Zweifel Distro-unabhängig
 
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Mojo1987 schrieb:
Nix für ungut, aber das allein Windows anzukreiden ist viel zu kurz gedacht. An dieser Art Probleme ist der Entwickler nicht immer ganz unschuldig und bei Linux kann es solche Themen ebenfalls geben.
Wie @SpartanerTom es perfekt erläutert hat, wollte ich niemanden ankreiden.
Es war zu der Zeit einfach ein Problem, welches auf Windows 10 nicht, aber auf Windows 11 schon bestand. Ich habe lediglich die funktionierende Option gewählt.
RedPanda05 schrieb:
@Zweite Sonja ich würde dir raten die aktuellen Linux Challenge von LTT anzusehen.
Ich notiere es mir mal, auch wenn ich voreingenommen und negativ eingestellt zu LTT bin. Als Vergleich zu anderen Videos werde ich es mir aber ansehen.
KnustKnut schrieb:
Was spricht einfach gegen ein Update auf Windows 11?
Nichts.
Aber da sich die Gelegenheit gerade ergibt und der Hype um Linux merklich angestiegen ist, möchte ich auf diesem Hypetrain mitfahren und das gestiegene Interesse und ggf. gestiegene Hilfsbereitschaft ausnutzen, etwas völlig neues auszuprobieren.

Ich habe nichts zu verlieren.
Wenn der Versuch erfolgreich sein wird, werde ich zwei Betriebssysteme "kennen" und ggf. das für mich "bessere" wählen. Und wenn nicht, habe ich eine Lebenserfahrung mehr gemacht und kann Windows 11 wählen.


Danke an alle für die zahlreichen Beiträge!

Ich werde wohl demnächst versuchen auf eine separate SSD das eine oder andere Linux zu installieren. Ein paar Monate habe ich ja noch.
Bei der tatsächlichen Anwendung werde ich sicherlich viele neue Fragen haben, von denen ich die eine oder andere hier im Forum stellen werde.
 
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Warum machst du keinen Windows 11 Bootstick mit Rufus. Dort kannst du alle Anforderungen entfernen und es läuft dann auch auf nicht kompatiblen Systemen. Ich würde mir ein Linux mit Nvidia GPU nicht antun wollen.
 
@ev4x Linux und Nvidia geht wunderbar. Teilweise sogar etwas besser was Rendering betrifft in Handbrake zb. Da war es für mich einfacher den Hardware Encoder zu nutzen als mit meiner AMD Karte.

Auf einem Notebook kann aber der Hybrid-Ansatz mit Intel und Nvidia tatsächlich etwas Fummelig werden, da teilweise die Spiele auf der Intel starten. Aber hier hilft oft eine andere Protonversion oder ein kurzer Startparameter bei Steam.

Ich habe hier noch Notebooks genau mit diesem Ansatz. Gerade in der Industrie gibt es ja auch vieles das auf CUDA setzt und ein Linux zugrunde liegt, geht alles.
 
@end0fseven Es geht hier aber um ein reines Gaming System und da hat Nvidia zuviele Probleme voralem wenn du Games direkt nach Release spielen willst. Da kannste oft Wochen warten bis es mal halbwegs läuft. Auch die Performance hinkt noch weit hinter Windows hinterher. Teilweise laufen Spiele instabil auf Linux mit Nvidia obwohl die gleichen Spiele auf Windows stabil laufen. Ich würde mir das nicht antun wollen.
 
Es gibt keine Distro auf der es "besser" läuft. Lass dich von diesen Gamer-Distros nicht lumpen. Die kochen alle nur mit Wasser und unterscheiden sich eigentlich nur in irgendwelchen vorinstallierten Paketen (Programmen). Du musst halt, je nach Distro, die Treiber installieren. Der evtl. Treibermurks kommt dann halt von NV.
Ich denke die Wahrheit liegt da aber irgendwo dazwischen. Viele machen NV schlechter als es ist. AMD ist klar besser, da gibt es nichts dran zu rütteln. Aber auch auf NV läuft das Meiste sorgenfrei. Nimm einfach eine Distro deiner Wahl, die dir die Treiberinstallation ggf. erleichtert bzw. erst einmal abnimmt. So sammelst du Erfahrungen.
Manjaro ist auch so eine Distro die oft schlechter gemacht wird als sie ist. Sie ist halt irgednwo "bloated" aber dafür läuft halt erst einmal alles. Meine erste Distro war Nobara (als AMD User) da wurde ich aber irgendwie nicht glücklich. Hab dann schnell zu Manjaro gewechselt, das lief dann erst einmal alles out of the box ziemlich gut. Zeitnah bin ich dann aber zu EndeavourOS gewechselt (zu dem Zeitpunkt musste man selbst für AMD die Treiber noch selbst installieren - zumindest habe ich das damals getan). Dazwischen habe ich mal Arch installiert, einfach um mir zu beweisen, dass ich ich das hinbekomme. Ich ahbe aber recht schnell gemerkt, dass meine Arch-Installation am Ende ohnehin wie EOS (EndeavourOS) ausschaut, daher bin ich am Ende bei EOS geblieben. Ich bevorzuge Arch-Distros vor allem wegen dem Arch-Wiki. Da findet man einfach zu praktisch allem etwas. Für mich daher unschlagbar.

Mein Zweitsystem hat eine uralte NV und läuft ebenfalls auf EOS.. bei wirklich alten NV-Karten muss man eher mal selbst handanlegen, selbst wenn die Treiber schon einmal installiert wurden (Weil die uralten Treiber jetzt im AUR sind) . Bei neueren NV-Karten installierst du halt einmal alle Treiber und sie werden dann ebenfalls regelmäßig ein Update bekommen (spreche hier aber nur von Arch-Distros). Von daher.. einfach erst einmal In Linux eintauchen, deine erste Distro wird mit hoher Wahrschenlichkeit eh nicht deine Letzte sein. Einzig von dem hochgelobten OpenSuse würde ich abraten, das hat mich maßlos enttäuscht. Bloated, friemelig, irgendwie langsam - und auf NV noch schlimmer.

Ich werde, wenn ich denn wirklich mal Linux neu aufsetzen muss, mal Catchy versuchen.. Leider wird das wohl noch sehr lange dauern, denn eigentlich muss man Linux so gut wie nie neu aufsetzen.. So bin ich derzeit schon auf meinem dritten neuen (Hardware) System und nach wie vor mit meiner ersten EOS-Installation unterwegs lol.


Was du jetzt schon (auf Windows) machen kannst: Such dir für deine Programme die du nutzt diverse Open-Source Alternativen und nutze sie. Das Meiste davon gibt es dann auch auf Linux. So habe ich meinen Wechsel vorbereitet und der Umstieg fühlte sich weniger krass an.
 
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