News Drohnen-Schutzschild: Rheinmetall und Telekom arbeiten zusammen

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Serandi.87 schrieb:
Demnächst kommt noch die Meldung: CB-Nutzer-PCs zum Schutze vor Cyberangriffen beschlagnahmt! :freak:
So wird peu a peu alles in der Kriegswirtschaft landen, weil es ein lohnendes Geschäft ist! Und keine Sau steht für den Frieden auf, was ja schlecht für das Geschäft wäre! -.-

Pazifismus in allen Ehren. Aber wir müssen auch dazu in der Lage sein, unsere Nation und Ideale auch verteidigen zu können, falls es hart auf hart kommt.
Schau Dir an, was in der Ukraine passiert.
Von Amerika können wir keine große Unterstützung mehr erwarten.

Wie sagte schon Schiller:
"Es kann der Frömmste nicht im Frieden bleiben, wenn es dem bösen Nachbarn nicht gefällt."

Es bringt also nichts, Meldungen in dieser Richtung zu polemisieren und derart undifferenziert zu kritisieren.
 
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kann K nicht kommen und das Arc Net installieren? :freak:
 
Zum Thema "Fähigkeitsverlust seit den 90ern". Historisch eingeordnet ist der Fähigkeitsverlust weniger dramatisch als angenommen, weil im Vergleich zur Vergangenheit quasi nichts für das Militär ausgegeben wird.

Und mit Vergangenheit meine ich die Zeit vor dem 1. Weltkrieg. Da war es üblich, bis zu 70% des Staatshaushalts für das Militär auszugeben. Und das war die Jahrhunderte davor eher die Regel. Im 30-jährigen Krieg sind ganze Länder bankrott gegangen.

Meine Vermutung ist also: Wenn wir einen Wissenstransfer von der leidgeplagten Ukraine bekommen, was billige Drohnen angeht und wir weiterhin 2-3% für die Verteidigung ausgeben, wird sich schon was reißen lassen. Ob die Lösung im Artikel nun was bringt oder nicht, kann ich nicht beurteilen.
 
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chillipepper schrieb:
Pazifismus in allen Ehren. Aber wir müssen auch dazu in der Lage sein, unsere Nation und Ideale auch verteidigen zu können, falls es hart auf hart kommt.
Dann sollten wir mal schnellstens dafür sorgen das es nicht hart auf hart kommt.
 
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Topas93 schrieb:
Ich möchte doch mal daran erinnern, dass nur weil jemand andes sich um die Sicherheit gekümmert hat, man nicht dennoch Bedrohungen ausgesetzt war. Und es ist nicht Kriegswirtschaft sondern Sicherheit und Verteidigung. Der Fortschritt der Technik hat immer 2 Seiten.
Verteidigung ist schön und gut und wichtig aber sich gerade in diesen Zeiten mit Rheinmetall zusammenzutun deutet eben schon so ziemlich eindeutig auf eine ganz bestimmte Richtung.
Topas93 schrieb:
Ich mein wenn man Hobbyfunker ist, darf man auch nicht einfach in beliebiger stärke auf irgendeiner Frequenz funken. Das ist ja grundsätzlich nichts neues, nur dass wir mal selbst die Verantwortung tragen müssen und dagegen ist doch nichts einzuwenden.
Grundsätzlich habe ich da auch überhaupt nichts einzuwenden aber wie bereits erwähnt in diesen Zeiten ist es sehr verdächtig.
 
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Tulol schrieb:
Dann sollten wir mal schnellstens dafür sorgen das es nicht hart auf hart kommt.

Si vis pacem para bellum​

Niemand hat Bock darauf, jedem von uns wäre eine friedfertige Welt lieber. Aber dem ist so nicht.
 
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Serandi.87 schrieb:
in der Kriegswirtschaft landen, weil es ein lohnendes Geschäft ist!
Inwiefern ist das gut fürs Geschäft? Bitte mal mit Fakten belegen. Investitionen der Staaten in Verteidigung sind sicher kein gutes Geschäft, sondern ein nötiges Übel, um sich möglichen Angreifern entgegenzustellen und sich zu schützen. Die Kosten übernimmt der Steuerzahler, die Gesellschaft im Zweifel mit Schulden (Sondervermögen).

Aus der KI:

Fazit Die Aussage ist ambivalent. Während einzelne Industriezweige massiv profitieren („lohnendes Geschäft“), zahlt die Gesellschaft als Ganzes einen hohen Preis durch Schulden, entgangene Investitionen in die Zukunft und potenzielle Wohlstandsverluste. In der modernen Wirtschaftstheorie wird Krieg heute meist als „Wachstumshemmer“ gesehen. Der kurzfristige Impuls durch Rüstungsausgaben wiegt den langfristigen Verlust durch Zerstörung von Kapital und Handelswegen fast nie auf.

Grüße Kazuja
 
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knoxxi schrieb:
Denn „Brrrrt“ bleibt die effektivste Variante.
Aber merke: "Einen Gepard stellt man nicht auf Dauerfeuer. Nein, das macht man nicht!" :D
 
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Serandi.87 schrieb:
Verteidigung ist schön und gut und wichtig aber sich gerade in diesen Zeiten mit Rheinmetall zusammenzutun deutet eben schon so ziemlich eindeutig auf eine ganz bestimmte Richtung.
Ich mein an welch andere Branche möchte man sich denn wenden?
Aldi? die Caritas?

Welche Branche bringt denn die entsprechende Kompetenz mit um Drohnen abzuwehren?

Ich kann das Fremdeln mit Rüstungsunternehmen durchaus verstehen, wir haben´s damit nicht nur einmal übertrieben, aber wenn sich dominante Mächte aus Europa zurückziehen möchten, dann müssen wir uns mehr um das Thema Sicherheit kümmern.

Es wäre ja schön in einer Welt zu leben, in der eine Verteidigungsindustrie nicht notwendig ist, aber Menschen haben ganz unterschiedliche Vorstellung ihre Macht auszuleben. Und wenn Individuen, Organisationen oder Länder unsere zivile Gesellschaft, die wir wohlgemerkt durch viel Erfahrung, die viel Menschenleben und Landstriche gekostet hat, destabilisieren wollen, dann reichen Bier, Autos und Faxgeräte in der Regel nicht aus um hinreichend abzuschrecken, oder im Notfall gegen zu wirken.

Ich hoffe wir sind irgendwo auch so weit, dass wir daran denken auch andere Nationen in Europa mit zu schützen.

Tulol schrieb:
Dann sollten wir mal schnellstens dafür sorgen das es nicht hart auf hart kommt.
Das ist eine berechtige Kernfrage. Es ist irgendwo traurig, aber die Antwort war auf sowas oft genug ein Nukleare Verteidigung zu haben. Man kann es auch damit übersetzen, man braucht eine Verteidigung, dessen Überwältigung prohibitiv hoch ist. Irgendwo ist ein "hart auf hart" eine Kosten-Nutzen-Abwägung.

Und Drohnen neben eine neue Rolle in der Sicherheitslandschaft ein, sie ersetzt weder Männer noch Panzer, aber sie nicht zuhaben, bietet eine riesige Angriffsfläche, die ausgenutzt werden kann.
 
Tulol schrieb:
Dann sollten wir mal schnellstens dafür sorgen das es nicht hart auf hart kommt.

Das wird ohne ein gewisses Abschreckungspotenzial nicht funktionieren.
Wir leben in Zeiten, in denen es Dinge wie Anstand oder Moral nicht mehr gibt.
Siehe Putin, Trump ... man nimmt sich einfach, wenn man es kann.
Davor müssen wir uns schützen.
 
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die telekom übernimmt die datenleitung? omg, wir sind verloren 😂😂😂
 
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Helft mir bitte, ich bin vermutlich zu träge oder unfähig oder zu alt: was genau hat diese Nachricht mit einer Computerbase zu tun? Weil "Telekom" ? Krieg und Kriegsgerät sind heutzutage durchaus computergesteuert, aber heiliger BimBam was soll ich jetzt fühlen? Hatte gehofft weniger oder gar keine Nachrichten von der düsteren Weltlage in einem Computermagazin zu lesen.
Bitte holt mich aus meiner Ecke raus.
 
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Ich überlege mir, ob ich Telekom nicht kündigen sollte. Ich unterstütze diesen Aufrüstungswahnsinn mehr als ungern.
 
Topas93 schrieb:
wir haben´s damit nicht nur einmal übertrieben
Wir? Wer ist Wir?
Meine Enkel warens nicht, meine Kinder auch net, Ich ebenso nicht. Meine Mutter war da auch noch net geboren. Meine Oma Ebenfalls nicht. Meine Uruoma war zum ende des 2.WK. 12 Jahre alt. Meine Ururoma so ende 30. Die 8. Gerneration seit damals war dran beteiligt. Sonst Niemand. Also rede nicht von von uns oder wir.

Erinnerungskultur Bitte gerne, aber Schuldkult nein danke!
 
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bytzmaster schrieb:
Wir? Wer ist Wir?


Da gehe ich zu 99% mit. Nun gibt es aber auch Traumata die über Generationen weiter gegeben werden. D.h. traumata, welche die Groß und Urgroßeltern erlebt haben, können durchaus noch bei den Enkeln und Urenkeln in Teilen weitergegeben und festgestellt werden.

Und es gibt durchaus noch genügend Leute, die auf eine tiefreichendes Jahrhunderte Jahre altes "teutonisches" Erbe berufen, was eigentlich erst 1871 als Nationalstaat begann, während unser französischer Nachbar über 1000 Jahre mehr bis auf Karl den Großen zurückblicken kann.
Wir sind in der Mitte Europas und stets den Dynamiken des politischen Geschehens auf dem Festland ausgesetzt, natürlich glorifizieren inzwischen zu viele eine Zeit, in der Deutschland "Von der Maas bis an die Memel,..." ging. Leider fehlt oft das bewusst sein, dass das ein Zeit mit noch ganz anderen Werten war, mit einer anderen Perspektive auf Würde, Menschlichkeit und Meinungsfreiheit.

Mein Großvater war and der Ostfront, meine Oma musste mit meinem Vater Oberschlesien verlassen... Fühle ich mich verantwortlich für das, was geschah? Sicher nicht.

Mehr als ein halbes Jahrhundert war Deutschland in der eigenen Sicherheitsfrage laut dem Kollektivgedächtnis "abstinent", von eigenen Ausbaubestrebungen. Nun ist es freilich verständlich, dass einige Angst haben, das man wie ein rückfälliger Alkoholiker, dem Rausch des Militarismus verfällt.
Auch wen man nicht weiß, oder erlebt hat wie es damals war als Opa in jungen Jahren in Trunkenheit wütete, man hat die Geschichten gehört, und man hat Angst alles was dieses Verhalten im entferntesten auslösen könnte anzufassen.

Nichtsdestotrotz verändert sich gerade das Globale Machtverhältnis, und nur in der Ergreifung der Eigenverantwortung können wir unter Beweis stellen, ob wir denn aus den Fehlern der Vergangenheit gelernt haben.

Das Thema Drohnen in der jetzigen Form, ist etwas neues und letzten Endes notwendig. Das Problem ist, das wenn das nicht unter den Augen, der Öffentlichkeit passiert, wird es abseits der Augen, der Öffentlichkeit passieren, und man wird es verschlafen wie man mit neuen Sicherheitsbedrohungen umgeht und das wird sehr teuer und wird viel Druck erzeugen.

Entscheidungen unter viel Druck bergen viele Risiken, deswegen lieber jetzt Entscheiden mit weniger Druck, als später mit viel.
 
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chillipepper schrieb:
Siehe Putin, Trump ...

Das Völkerrecht wurde auch schon vor den Beiden oft genug gebrochen und Deutschland (BRD) kann sich da die Hände nicht in Unschuld waschen. Da gibt es u.a. auch noch einen kleinen Staat in Nahost, der in der Aufzählung fehlt.
 
Serandi.87 schrieb:
Und keine Sau steht für den Frieden auf, was ja schlecht für das Geschäft wäre! -.-
Krieg ist makroökonomisch immer ein Verlustgeschäft gegenüber dem Frieden. Die paar Red Butlers ändern nicht die Gesamtbilanz.
Es gibt Ausnahmen in der Geschichte, wenn du ein ressourcenreiches Land komplett übernimmst und die Bevölkerung versklavst sowie alle Schätze plünderst, wie damals, als die Römer die Daker besiegten und komplett ausplünderten und somit ihren bankrotten Staatshaushalt refinanzierten. In der Regel ist der Gewinn aber geringer als teure Armeen zu bewegen. Das ist heute aktueller als je zuvor (siehe Irankrieg und Ukrainekrieg) und ist auch schon von Sun Tzu vor Christi Geburt so beschrieben worden.
 
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@Hornblower Ja das stimmt alles soweit aber dennoch profitieren einzelne davon (Politiker), weil sie sich immer einen Teil der Steuern rausnehmen können, solange ein Land arbeitet und sich über Wasser hält und genau das passiert immer mehr und nur darum gehts im Endeffekt leider. Nicht um das Land und unsere Sicherheit, sondern um die Kohle und Interessen einzelner Persönlichkeiten.
 
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