Duales Studium bei einem Automobilkonzern

MaveL88 schrieb:
Ein großes Manko am dualen Studium ist für mich persönlich, dass fehlen des typischen Studentenleben.
Hallo,

Du meinst also saufen, kiffen und scharfe Bräute?
 
Also wer deswegen studieren geht, macht meiner Meinung nach etwas falsch.
Ziele eines Studiums sollen doch ein gewisser Bildungsgrad und der Schlüssel zu einem möglichst gut dotierten Arbeitsplatz sein.
 
Hallo,

naja, das soll es ja auch geben.

Aber ich wollte nur die Materie ein wenig auflockern, denn MaveL88 hat ja auch schon einige hilfreiche Informationen bekommen. Trotzdem sieht er diese Angelegenheit zu verkniffen an. ;)
 
Wahrscheinlich sollte ich ab und zu einfach mal was riskieren, aber ich wäge am liebsten genau ab ;).

Aber ich muss echt sagen, dass das forum von computerbase das beste ist. Hab noch 2 parallele Threads laufen in anderen extra dafür ausgerichtete Foren, aber Pustekuchen wielang die Antworten auf sich warten lassen....
 
Is ja auch kein Wunder... ist grad immer noch Prüfungszeit. Die Studis müssen lernen und nicht in iwelchen Foren rumhängen :D

Ah... das war übrigens mein Stichwort. Cya.
Ergänzung ()

moquai schrieb:
Hallo,

doch, das kann man gut.

Denn es ist ein Unterschied, ob Du für Otto Heinrich, dem freundlichen Familienbetrieb für Häkeldeckchen, arbeitest oder für eine Wir haben 30 Niederlassungen in Europa GmbH & Co. KG.

In beiden Betrieben gibt es aufsteigende Führungspositionen. Aber welcher Werdegang sieht wohl besser aus?

Aber das hat nichts mit dem Unterschied Uni/FH zu tun.

Außerdem endet die Karriereleiter recht schnell für FH Abgänger während die Uni Absolventen dann richtig durchstarten (könnten).

Je nach Person natürlich.

Aber größere Chancen durch ein duales Studium? Nein. Es ist einfach anders.
 
kaigue schrieb:
Aber das hat nichts mit dem Unterschied Uni/FH zu tun.
Hallo,

das habe ich auch nicht behauptet. Gehen wir die Sache nochmal kurz durch:


MaveL88 hat geschrieben:
Ich will eigentlich schon den höchst möglichen/den angesehensten Bildungsabschluss machen, damit mir alle Türen offen stehen (abgesehen vom Doktortitel). Das ist ja einer meiner zentralen Fragen, ob das auch durch ein duales Studium möglich ist oder bei meinem Ambitionen ehr das typische Unistudium besser ist. :/


Ich habe darauf geschrieben:
Ich behaupte, durch ein duales Studium sogar besser möglich.
Noch dazu, wenn es eine angesehene Firma mit internationalen Geschäftsverbindungen ist.


Du hast geschrieben:
Naja, das kann man nich sagen.


Ich habe erwidert:
Doch, das kann man gut.


Du hast darauf erwidert:
Aber das hat nichts mit dem Unterschied Uni/FH zu tun.

Fazit:
Nun, Deine letzte Aussage lässt absolut keinen Zusammenhang zwischen dem Kontext erkennen, da ich keinen Unterschied Uni/FH erwähnt, sondern nur von den "dualen Vorteilen" gesprochen habe.

Ansonsten bleibe ich bei meiner Meinung: Mehr Chancen durch ein duales Studium? Ja!
 
@kaigue:

Ein duales Studium ist erfolgsversprechender, je nach Branche.
Der Vorteil liegt ganz einfach schon in der Berufserfahrung.
Normale Uni-Absolventen haben 0 Ahnung in der Praxis (sehr häufig) während Leute mit einem dualen Studiengang diese schon sammeln.
Dennoch würde ich von allen Arten ein berufsbegleitendes Studium vorziehen, da volle Ausbildung/Arbeit und volles Studium.

@TE:
Du solltest dich mal bei der EUFH in Brühl erkundigen. Die ist sehr gut.
 
"Als Absolvent der Dualen Hochschule haben Sie bei uns die gleichen Chancen wie Absolventen einer Hochschule oder Fachhochschule"

Zitat von der Daimler Homepage.
 
Hallo,

nun, das kann man so oder so sehen:

"Als Absolvent der Dualen Hochschule haben Sie bei uns die gleichen Chancen wie Absolventen einer Hochschule oder Fachhochschule"...

- "DA wir "Dualisten" nicht für weniger befähigt halten."

ODER:

- "DA wir "Dualisten" nicht bevorzugen."
 
Was hätte Daimler sonst schreiben sollen?
"Absolventen der Dualen Hochschule werden bevorzugt eingestellt" ?
"Absolventen der Dualen Hochschule erhalten die gleiche Chance aber nach unserer Firmenvorgabe 6% weniger Gehalt" ?
"Absolventen der Dualen Hochschule sind nette Leute" ?

Ist halt eine typische nichtsaussagende Aussage von Daimler, die gibt es überall.
 
@MaveL88:

Mach eine Ausbildung mit einem berufsbegleitenden Studium.
Das ist das Beste was du machen kannst, auch wenn es einiges kostet.
 
Das ist alles Mist...ich meine die Diskussion.

Die wurde schon oft ohne Resultat geführt.

Die Chancen sind gleich. Dies betrifft aber auch den Hauptschulabschluss, Abitur etc. Was man letztendlich damit macht ist was völlig anderes!


Es ist ein Trugschluss zu glauben, mit einem dualen Studium oder mit einem "regulären" Studium sei es getan und man hätte alle Törchen offen.
Dazu gehört mehr. Viel mehr.
Die Lizenz zum Gelddrucken erwirbt man sicher mit keinem Studium.

Also mach das, auf was du Lust hast und nicht das, was dir andere sagen oder womit man vielleicht, eventuell "viel Geld" verdienen könnte.

Meine Motivation für's Studium?
Sicher nicht das Geld oder irgendwelche Aufstiegschancen.

Interesse für das Thema, Interesse neues Wissen zu sammeln und eine gewisses Wohlwollen gegenüber neuen Herausforderungen.
Was ich irgendwann damit mache, steht noch nirgends geschrieben.

Und das kann einem auch keiner beim Studienanfang versprechen...
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich mache zur Zeit ein duales Studium (Angewandte Informatik) und ich muss sagen es ist einfach nur genial!

Klar man hat keine Ferien, aber ich muss sagen die praxisphase ist für mich wie Ferien. Ob ich nun zu Hause sitze und programmiere oder auf Arbeit ist doch wurst. Abends kann man mit Freunden weg gehen und feiern, da man nach der Arbeit nix zu machen hat, keine Hausaufgaben etc. Bei mir ist es auch so, das mein Unternehmen mein Studium bezahlt und ich sogar noch einwenig drauf bekomme, weshalb ich mir kein Nebenjob suchen muss.

Die sache mit dem Streß in der Theoriephase, das kann man nicht vergleichen. Bei mir ist es so, das ich nicht den gleichen Stoff habe wie die Studenten an der Uni. Wir haben anderen Lernstoff, der mehr Praxisbezogen ist. Beispiel: An der Uni lernen sie Cobol und Haskell....wir lernen J2EE und .NET. Klar lernen die an der Uni J2EE und .NET auch, aber es soll halt nicht heißen, das du in 1,5 Jahren den Stoff lernen musst, den andere in 3 Jahren lernen.

Was die Chancen angeht, es macht ein Unterschied, ob man von einer FH/Uni/BA etc kommt, allerdings sind die Unterschiede minimal. Generell kann ich nur sagen, wenn du Geld verdienen willst und Karriere machen willst, ist es nur wichtig das du Motivation zeigst. Ein Engagierter Absolvent, der schon ein paar Referenzen im Portfolio hat, der sich bei der Bewerbung gut anstellt und zeigt das er Ambitionen hat, hat sehr gute Chancen, egal an welcher Uni er wie studiert.

Es gibt im Internet verschiedene Portale für Studenten, wo Unternehmen für Studenten Projekte reinstellen. Diese können von Studenten erledigt werden und werden sogar meistens mit Geld vergütet. Der viel größere Wert bei solchen Projekten ist jedoch, das du dir ein Zeugniss ausstellen lassen kannst über das absolvierte Projekt. Damit kannst du Erfahrungen sammeln und gleichzeitig zeigen, das du dich dafür interessierst.

Der Vorteil von einem dualen Studium ist auch, das man schon Praxiserfahrung hat, welche man auch bei einer Bewerbung nennen kann. Das seh ich persönlich auch as Vorteil.
 
@kaigue:

Ok, mit deiner Einstellung brauchen wir nicht weiter zu diskutieren.
Wir werden uns nicht einig.
Mir geht es nur um die beruflichen Chancen und um nichts anderes.
 
Ein Punkt, der noch nicht erwähnt wurde:

Wie viele Türen nach dem Studium offen stehen, hängt auch in einem nicht unerheblichen Maße davon ab, ob man bei dem Unternehmen bleibt, bei dem man das Studium absolviert hat. Wenn man „seinem“ Unternehmen treu bleibt, dass heißt auch nach dem Studium dort bleibt, dann hat man meist sogar weitaus bessere Chancen als Uni-Absolventen. Wenn man allerdings sein Unternehmen verlässt, dann hat man oftmals deutlich schlechtere Chancen als Uni-Absolventen und auch als FH’ler.


(Prinzipiell muss ich kaigue Recht geben. Die Diskussion duales Studium vs. herkömmliches Studium wurde schon oft (genug) geführt und praktisch nie kommt man zu einem vernünftigen Ergebnis. Die Uni’ler halten sich ohnehin meist für was besseres als alle anderen und erkennen diese oft nicht mal als Hochschüler an, die BA’ler meinen, ihre praktische Erfahrung wäre eine Wunderwaffe und Eintrittskarte zu allem und jedem und dann kommen noch die FH’ler als die sich freuenden Dritten hinzu, die dann schließlich verkünden, das ihr FH-Studium doch eigentlich sowohl theoretisch fundiert als auch praxisbezogen und somit besser als Uni und BA ist. Jeder verteidigt eigentlich immer „seine“ Hochschulform und die anderen sind aus Prinzip schlechter. Ähnelt an dieser Stelle etwas der Politik: Die Opposition darf Vorhaben der Regierung nicht gut finden, weil sie eben aus der falschen Küche kommen. Umgekehrt darf die Regierung aus demselben Grund natürlich auch keine Vorschläge der Opposition gut finden. Jeder redet sich da auch seine eigene Hochschulform selbst schön. Ich würde dem TE einfach empfehlen, die (auch hier im FB!) vorhandenen Diskussionen zu lesen. Einen Sinn sehe ich in noch einem Thread BA vs. Uni vs. FH nicht wirklich. So und jetzt dürfen die Uni-Studis und die FH'ler den ersten Teil meiner Aussage zerfleischen, die BA'ler dürfen sich den zweiten Teil vornehmen. ;) )
 
kaigue schrieb:
Die Chancen sind gleich. Dies betrifft aber auch den Hauptschulabschluss, Abitur etc. Was man letztendlich damit macht ist was völlig anderes!
Hallo,

Deine Aussage ist einfach naiv. Gleiche Chancen?

Obwohl als Voraussetzung mindestens eine Realschulabschluss verlangt wird, möchtest Du Dich also gern mit Deinem Hauptschulabschluss bei BMW um eine Ausbildungsstelle zum Industriekaufmann bewerben?

Na dann, viel Glück!

kaigue schrieb:
Meine Motivation für's Studium? Interesse für das Thema, Interesse neues Wissen zu sammeln und eine gewisses Wohlwollen gegenüber neuen Herausforderungen.

Das kann man sich auch als Bäcker ohne Studium aneignen.
 
Ich sehe, wir sind anderer Meinung.

Ich bin jedoch fest davon überzeugt, dass es letztendlich immer auf die Person selbst ankommt, was man mit seinen Chancen macht.
Ein starker Charakter von der Hauptschule kann mehr bewegen, als ein Schwachmat von der Uni.
Die Uni ist - wie gesagt - keine Freikarte in den Olymp der Wirtschaftsbosse genauso wenig wie der Hauptschulabschluss in eine Sackgasse führt.
Mehr wollte ich damit nicht sagen.

Das stelle ich nun in den Kontext der dualen Studiengänge, FHs, BAs...
Es ist egal, wo man studiert und was man studiert. Man sollte das machen, zu was man Lust hat. Dann klappt das schon. Denn nur mit ein wenig Begeisterung kann man ein Studium schaffen - ohne Motivation wird das sehr schwer.

Und ich finde es es recht traurig, dass ihr alleine wegen den "Karrierechancen" studiert. Glaubt ihr, damit ist es getan? Was werdet ihr bei der Bewerbung sagen, wenn die Frage nach der Motivation kommt? Ich will viel Geld verdienen? Ich will hier der big boss werden?

Das klingt in meinen Ohren eher nach Zukunftsangst. Frei nach dem Motto: Um wenigstens irgendwie überleben zu können, muss ich einfach studieren...
Aber auch das Studium ist kein Garant für Sicherheit.

Tja und das klingt dann schließlich nach dem "typischen BWL Studenten," der BWL angefangen hat, weil's im seine Eltern empfohlen hatten und er nichts besseres wusste :D

Ihr seid sicher die ersten, die sich den Dipl. sonstwas auf das Türklingelschild schreiben werden ;)

@t-kay und moquai

Was studiert ihr eigentlich?

Gruß
Kaigue
 
Zuletzt bearbeitet:
kaigue:

Also ich habe eine Ausbildung als Steuerfachangestellter absolviert und studiere nebenberuflich BWL.
In BWL muss ich jetzt nur noch die Bachelor-Arbeit schreiben bis Februar.
Ab diesen Oktober studiere ich Jura in Münster (Schwerpunkt wird Wirtschaft).

Zur Motivation etc. mein Opa war Steuerberater und meine Vater ist RA und StB. Es liegt also in der Familie ;)
 
Die Familie kann einen schon sehr beeinflussen ;) Ich studiere Elektrotechnik, habe jedoch mit dem W.Ing. angefangen, aber die Wirtschaftsfächer dann links liegen gelassen.

BWL war nicht so mein Ding.

Bin übrigens noch am Anfang. Sprich Ende 2tes Semster :)
Fühl mich jedoch so, als hätte ich mein Leben lang nix anderes gemacht, als Gleichstromnetzwerke zu berechnen oder Frequenzgänge zu bestimmen :D

Aber du scheinst es dir ja auch zu geben? Erst BWL und jetzt noch Jura...

Viel Spaß in Münster. Und nimm dich in Acht vor den Radfahrern :D
 
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