Empfehlungen auf ComputerBase werden immer extremer

Erst mal eines: Ich, und ich nehme mal an, meine geschätzten Kollegen auch, gehen von mündigen Lesern aus. Und wir alle sprechen, anhand unserer Erfahrungen, immer nur EMPFEHLUNGEN aus.

Zudem leisten einige hier, so wie ich, im Bekannten- und Verwandtenkreis, 1st-Level Support. Da empfehle ich dann natürlich so, daß die nicht, so wie hier, nach ein paar Wochen angewackelt kommen, weil sie unzufrieden sind oder ihre Erwartungen nicht getroffen wurden. Daher sage ich immer, wenn Du eh neu kaufst, kauf aktuelle Hardware, und keine "alte", weil der EOL rückt bei alter HW schneller näher als bei aktueller.
 
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Also ganz von der PC Hardware Beratung abgesehen, ist es auf jeden fall so da die meisten Antworten auf eine Frage eher nutzlos sind. Das ist aber wohl überall im Internet so.

Nennt man das nicht auch Fachidiot? Leute die zB nicht bei 0 aus der perspektive des Fragestellers anfangen, sondern aus ihrer eigenen und dem Fragesteller die Vorkenntnisse fehlen.

Frei nach dem Motto:
"Du suchst einen guten Stuhl? Dann bau dir doch selbst einen, das ist viel billiger"
Aber nur wenn man schon 1000 Werkzeuge da hat.

Ich persönlich Ignoriere sowas dann eher. Bringt ja nichts dann noch darüber eine Diskussion in einem Beitrag zu starten wo es um was ganz anderes geht.

Aber hier bei CB ist die Quote an nutzlosen antworten noch recht gering.
Frag mal was bei Amazon zu einem Produkt. Dann bekommst du innerhalb von einer stunde 3 Nachrichten das jemand das Produkt nicht hat und deine frage nicht beantworten kann. :freak:

Mydealz ist auch so ein geiles ding. Wenn man da was in den Diskussionen postet und fragt, gibt es zu 90% nur dumme antworten die absolut nutzlos sind.

Also ganz von der Situation abgesehen wo jemand einfach drauf los empfiehlt ohne die Anforderungen im blick zu haben, gibt es eben ohne ende Leute die einfach wild drauf los tippen und den eingangs Post nicht mal richtig zu ende lesen.
Ich denk mir immer wenn ich nichts zu sagen habe lass ich es halt. Manchmal fällt einem das erst beim Tippen auf. Aber dann lösch ich das geschriebene einfach und gut ist.

Menschen halt. :freaky:
 
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DHundt schrieb:
Geht aber in die Richtung User will eigentlich "A" bekommt aber "B" empfohlen.
Ja, aber so ist das nun mal. Sein 20 Jahre altes System läuft nicht mehr. Es ist eben der einfachste Weg, ein neues System zu kaufen. Oder möchtest du ein neues Mainboard empfehlen, das dann die alte CPU unterstützt, nur damit sich nachher herausstellt, dass es gar nicht das Mainboard war, sondern der RAM?

Das ist jetzt sehr überspitzt dargestellt. Der TE hat, wenn ich das richtig gelesen habe, Musik mit dem PC gemacht. Da sollte man sich schon in den 20 Jahren überlegen, wie es weitergehen könnte, wenn das System nicht mehr läuft.

Der TE wollte A, A war nicht sinnvoll aufgrund des Alters des Systems hat er B empfohlen bekommen. Er hat selbst im Thread eingelenkt, dass es der Gedanke der VM sinnvoll ist und sein System ohnehin mal "gereinigt" werden müsse.

Für A hätte der TE sich sehr wahrscheinlich professionelle Hilfe gegen Bezahlung suchen müssen und selbst da hätte sich herausstellen können, dass ein neues System sinnvoller wäre.
 
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djducky schrieb:
beobachte, dass dieselben Leute, die sonst in der Einsteigerklasse zu etwas besseren Komponenten raten, bei Office dann auch gerne Refurbished für um die 200€ empfehlen - und in der oberen Mittelklasse zu günstigeren Komponenten raten.
🤔 Ich kann das überhaupt nicht einschätzen. 😅 Vlt. bin ich selbst "so einer"? :confused_alt:

styletunte schrieb:
dass die Hardware-Preise die letzten Jahre nur eine Richtung kennen.
💀 "Grooob Mittelklasse"-PC mit Win vor einem Jahr ca. 1000€, jetzt ca. 1500€ also 50% Aufpreis:
K3ks schrieb:
32GB DDR5 von 100€ auf 400€, 9060xt von 330€ auf 430€, 2TB SSD von 100€ auf 230€, das ist gerade der unschöne Trend...
💀

Geckoo schrieb:
Es kommt z.b. auch wirklich häufig genug vor, dass Themen in (immer gleiche) OT oder zumindest nicht zielführende Diskussionen abdriften.
Da bin ich auch nicht selten dran beteiligt, ooops...
 
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Braubär schrieb:
Unter einer 9060xt oder 5060ti kannst du nichts kaufen, selbstverständlich nur mit 16GB.

Hintergrund ist, dass die 8 GB-Sparbrötchen nicht so günstig sind, wie sie eigentlich sein sollten. Die Preise dafür sind schon viel zu hoch, um eine derartige Zeitbombe zu akzeptieren.

Jemandem mit Minimalbudget empfehle ich für anspruchslose Spiele eher eine gebrauchte GTX 1070 für <100€.

Braubär schrieb:
Du brauchst dafür mindestens einen X3D, eher 8 Kerne. 16 GB RAM sind viel zu wenig, mindestens 24 oder 32GB.

Wenn man sich schon für den absurd teuren DDR5-Speicher entscheidet, macht ein 7800X3D den Braten auch nicht mehr fett.

Und mit 16 GB bei modernen Spielen werden die meisten keine eigenen Erfahrungen haben, und deswegen keine Empfehlungen aussprechen. Vor der Speicherkrise hat man grundsätzlich die 32 GB mitgenommen. Die kosteten schon 2019 nur alberne 80€ Aufpreis.

Für besagtes Minimalbudget würde ich eine DDR4-Kiste empfehlen, Ryzen 5 5600 mit 16 GB zum Beispiel. Dazu die 9060XT 16 GB, oder eben die gebrauchte GTX 1070.
 
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@K3ks
Wieso einschätzen, beraten tun doch idR ohnehin immer dieselben. Und ja, ich gehöre auch zu denjenigen. Ich habe oft genug Leuten, die nur surfen und Netflix gucken wollen, gefragt, wozu sie dann einen PC für 800€ wollen. Meistens rate ich dann zum refurbished Office-PC.
 
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DHundt schrieb:
Geht aber in die Richtung User will eigentlich "A" bekommt aber "B" empfohlen.
Als jemand der im IT-Support arbeitet: was A will und was für A sinnvoll ist sind häufiger mal zwei paar Schuhe.

Nennt sich XY-Problem und kommt insbesondere bei unerfahrenen Usern häufiger vor.

Was dann für den einen eine Verfehlung des Thema ist, ist für den anderen eine Suche nach dem eigentlichen und grundlegenden Problem.

... hier im Forum gibt's ja mehr als nur Kaufberatungen, aber kann auch für Kaufberatungen gültig sein.
 
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@Rickmer
Das XY-Problem ist hier ein absoluter Klassiker. Ich bleibe da eisern und hake nach - oft genug kommen dann irgendwelche Schlauberger und mahnen dazu, doch nur die Frage des TE zu beantworten. Das ist aber keine gute Beratung.
 
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Thema Einhaltung von Budgetvorstellung: Wenn sich jemand mit den Entwicklungen seit Ende 2025 nicht auseinandersetzt hat, wird es schwer veraltete Vorstellungen einzuhalten.

Für alles darüber hinaus: In zwei anderen Hobbybereichen ist in den Fragebögen etwas drin a la:

Budget: ______ €
❌ Fix - Ich kann / möchte nicht mehr ausgeben und nehme etwaige Abweichungen (bei z.B. FPS / Auflösungen) hin
✅ Flexibel - Ich würde % mehr ausgeben, für % / substantiell Zugewinn / Mehrleistung

Ganz generell sei noch gesagt: Ich finde es schwierig, für die Beratenden einen Eindruck von "Vorschriften" aufkommen zu lassen. Hier wird regelmässig extrem schnell, extrem fundiert in den Themen reagiert. Die involvierten Personen machen das freiwillig in ihrer Freizeit.
Jedem Kritiker, dem das Vorgehen nicht "reicht", steht es frei, sich ebenfalls in den Kaufberatungen zu beteiligen.
 
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K3ks schrieb:
Das einige User 4K-Monis ausreden wollen wenn man keinen dicken Grafikprügel hat, finde ich eher so naja🤦‍♂️, dann fährt man halt FHD also 1920x1080 wenn's muss, kann aber sonst die 4K genießen, und sei es nur in Office oder in alten Titeln oder so, aber zum Glück kann man ja einiges einstellen. 🤷‍♂️
Absolut.
Ich nutze seit ca. 25 Jahren überdurchschnittlich große und hochauflösende Monitore.
Bereits 2005/2007 hatte ich einen 30-Zoll-Monitor mit einer Auflösung von 2560 x 1600.
Ab diesem Zeitpunkt habe ich die Empfehlungen zu den fettesten Grafikkarten wahrgenommen.
Bei Spielen wie Crysis war dies zwar korrekt, aber die meisten Spiele konnte man auch damals mit maximaler Auflösung spielen, da die Anforderungen der meisten Spiele gering waren. Außerdem hatte man einen unfairen Vorteil gegenüber normalen 1080p-Nutzern, da das Sichtfeld bei Spielen wie Counter-Strike oder Dark Messiah größer war.

Früher traf dies auf die meisten Themen zu, dann ließ es nach und heute nur noch gelegentlich.

K3ks schrieb:
Zumindest heute sind schnell 8GB mit Office/Surfen voll... 🤷‍♂️
...
Oma/Onkel/Smartphoneperson die einmal die Woche eine Mail schreiben oder nur kurz Surfen, für die reicht hier auch tatsächlich (fast) ein Toaster.
Dieses Szenario kam immer wieder vor. Und trotzdem wurden 16 GB empfohlen.
Gerne von Nutzern, die von ihren 30+ Tabs berichteten.

K3ks schrieb:
Hand auf's Herz, Eigeninitiative fehlt häufig und die meisten Leute können Google nicht bedienen. ^^
🤷‍♂️

Aber so sind totale Laien eben.
Ich kenne persönlich Menschen, die trotz besten Willens nicht in der Lage sind, sich in die digitale Welt einzuarbeiten.
Sie nennen Computer und Internet ein Buch mit sieben Siegeln.

Die Funktionsweise von Updates auf einem Smartphone und die Behandlung von Spam-Benachrichtigungen von Google zu neuen Features, Cloud-Angeboten etc. einem Laien zu erklären, ist, als würde man einem normalen Menschen eine juristische Dissertation vorlesen.

Und so bin ich zum Betreuer einiger Verwandter geworden, der alle paar Wochen "Probleme" lösen darf, die für technisch Versierte gar keine sind.

Leider gibt es aber auch die Faulen, die alles auf dem Tablett serviert bekommen wollen, obwohl sie es eigentlich selbst könnten.
Manchmal stelle ich mir vor, dass es suchtkranke TikTok-Nutzer sind, die lieber 20 Sekunden lang eine Frage posten, als zwei Minuten nach der Lösung zu suchen.
 
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Eletron schrieb:
Es ist eben der einfachste Weg, ein neues System zu kaufen.
Ich denke, das ist des Pudels Kern!

Eletron schrieb:
Der TE hat, wenn ich das richtig gelesen habe, Musik mit dem PC gemacht. Da sollte man sich schon in den 20 Jahren überlegen, wie es weitergehen könnte, wenn das System nicht mehr läuft.
Ich will jetzt nicht so sehr den anderen Thread auseinander nehmen, aber ich denke wir sind uns einig, dass der TE etwas wollte, und etwas anderes vorgeschlagen bekommen hat, obwohl er die Probleme ("Musik", "Einrichtung", "Kompatibilität", "Aufwand") angesprochen hat.

Rickmer schrieb:
Nennt sich XY-Problem und kommt insbesondere bei unerfahrenen Usern häufiger vor.

Was dann für den einen eine Verfehlung des Thema ist, ist für den anderen eine Suche nach dem eigentlichen und grundlegenden Problem.
Völlig korrekt!
Was ich zum Ausdruck bringen wollte: Nicht alles ist "Alternativlos" und jede Empfehlung hat einen Hintergrund. Klare, offene Kommunikation und Nachfragen hilft mehr als ein generelles "das lohnt nicht, du solltest nen aktuelles System kaufen".
 
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DHundt schrieb:
Ich will jetzt nicht so sehr den anderen Thread auseinander nehmen, aber ich denke wir sind uns einig, dass der TE etwas wollte, und etwas anderes vorgeschlagen bekommen hat, obwohl er die Probleme ("Musik", "Einrichtung", "Kompatibilität", "Aufwand") angesprochen hat.
Ja, aber man hätte das nicht besser machen können. Wie willst du denn ein 20 Jahre altes System aus der Ferne reparieren? Und noch mal, dabei gibt es dann keine Garantie. Meines Erachtens ist das nicht wirtschaftlich und auch nicht sicher genug. Daher ging der Thread in Datenrettung und Virtualisierung über.

Niemand setzt sich stundenlang aus der Ferne unentgeltlich dahin und versucht ein so altes System zu retten. Und das es sich nicht lohnt, dass System zu retten, wurde sinnvoll direkt in den ersten Antworten angemerkt.

Der Rest ist das XY-Problem.
 
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Eletron schrieb:
Ja, aber man hätte das nicht besser machen können.
Ich will hier nicht zu sehr vom Thema abkommen, weil hier bisher sehr stark auf das eine konkrete Beispiel fokusiert wird. Die Hauptprobleme wurden bisher denke alle benannt:
  • neu kaufen geht schneller (im Fall des TE aus dem Beispiel nicht zwingend)
    • niemand setzt sich stundenlang dahin
  • XY-Problem (am Beispiel: Nutzer identifiziert ganz klar sein Problem X "mein Rechner ist kaputt", aber Antworten gehen in Richtung Y "dein Rechner ist alt")
Wie willst du denn ein 20 Jahre altes System aus der Ferne reparieren?
Genau das war die Frage des TE :)
Und nicht "wie ersetze ich mein altes System".
Nen neues Netzteil wäre IMHO das einfachste - bräuchte er für nen neues System sowieso. Hat man ggf. sogar noch testweise rumliegen. Weitere Tipps waren ja auch "Geh in nen Repair-Cafe in der Nähe und guck ob das Mainboard zu retten ist" oder "kauf dir ggf. nen gebrauchtes Mainboard".
- Alles ohne dass der Nutzer seine System-Konfiguration verliert.

Ich bin völlig bei dir, dass die Empfehlung sein sollte: "Setz es neu auf, in ner VM", "Sichere deine Daten" usw. aber - und das ist der Punkt dieses Threads hier - als Alternative zum Problem und der gesuchten Lösung des Nutzers und nicht als "alles andere lohnt nicht" weil es der einfache Weg (für den Antwortenden!) ist.

Und noch mal, dabei gibt es dann keine Garantie
Die gibt es für Foren-Posts nie.
Wer garantiert dem TE, dass sein System in der VM funktioniert? (Auch das war Teil des Threads bzgl. Latency, Hardware-Emulation etc.) Wer garantiert dem TE, dass er die Umstellung auf ne VM alleine hinbekommt?

das es sich nicht lohnt, dass System zu retten, wurde sinnvoll direkt in den ersten Antworten angemerkt.
Und vom TE korrekt in Frage gestellt ("Ist mir bewusst, aber..." siehe oben).

Meines Erachtens ist das nicht wirtschaftlich
Bin ich komplett bei dir! Aber das gehört dann IMHO genau so in den Thread mit Erklärung (was wieder Aufwand für den Antwortenden bedeutet) um es "besser zu machen" als ein bloßes "das lohnt nicht" - was eine Meinung ist aber als Fakt (ohne Beleg) dargestellt wird.

Wir sind uns glaube alle einig, dass "neue" Hardware, die schnellste und auf längere Sicht nachhaltige Lösung wäre. Aber es war eben nicht das, was der TE wollte: Er wollte sein jetztiges Setup jetzt wieder gangbar bekommen.
Und das ist ja genau der Punkt dieses Threads: bei anderen Themen war das ggf. auch der Fall. Schneller Weg + "Pauschallösung" statt sich mehr mit den (ggf. nicht genannten) Anforderungen auseinander zu setzen bzw. zu begründen, warum man zu Y anstatt X tendiert.
 
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Ich denke, es ist wirklich schwierig, die Minimalanforderungen abzuschätzen.
Angenommen, jemand will genau ein Spiel spielen und nichts anderes. Das sollte ja der einfachste Fall sein. Aber auch und gerade dann ist eine gute Empfehlung schwierig. Die "optimale" Konfiguration zu finden, die für Auflösung und FPS-Ziel ausreicht, braucht einiges an Recherche. Insbesondere wenn das Spiel nicht taufrisch ist und neue APUs, CPUs oder GPUs mit dem Spiel nicht getestet wurden. Und dann kann man sich immer noch fragen, ob man nicht lieber mal einen Leistungspuffer haben will, falls das Spiel mal ein Grafikupdate bekommt. Und das FPS-Ziel ist auch ein dehnbare Linie.
Daher ist es immer "sicherer", mehr Leistung zu empfehlen.

Die Fragebögen mögen ja ganz gut sein weil sie viele ewig gleiche Fragen zum Threadstart ersparen. Aber manchmal merkt man doch, dass diese Fragebögen nicht immer sorgfältig vor dem Antworten durchgelesen werden.
 
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Braubär schrieb:
Ich suche jetzt sicher keine einzelnen Beiträge raus. Ich habe hier die letzten Jahre hunderte Kaufberatungen und Diskussionen verfolgt, diese von mir bewusst überspitzen Aussagen sind früher oder später sinngemäß in so gut wie jedem Beitrag gefallen.
Laß dich von solch billigen Diskreditierungstricks nicht aus der Fassung bringen. Jeder weiß das deine geäußerte Beobachtung stimmt und der Poster ist vermutlich einer der getroffenen Hunde die jetzt bellen. Das was du beschreibst ist aber nicht nur hier so sondern auch geläufig in allen ähnlichen Foren zu Themen wie Fotografie, Autos, Garten etc. Das ist einfach ein Gruppendynamik Mechanismus der sich irgendwie einschleicht, man sollte deshalb immer eine ganze Zeit erstmal nur mitlesen und versuchen die Aussagen und Empfehlungen einzuordnen.
 
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DHundt schrieb:
aber nicht das, was der Ersteller wollte und das auch mehrmals klargestellt hat.
Das Problem ist, dass es halt auch öfter Dinge gibt, die halt einfach nicht aus der Ferne zu realisieren sind: Z.B. Fehlerdiagnose bei völlig unklarem Fehlerbild. War da der Fall und da haben Leute auch gerne mal falsche Vorstellungen nach dem Motto "es gibt jetzt hier genau den einen Tipp, der alles rettet und schon ist das Problem gelöst". Was leider auch für viele "Kaufberatungen" gilt - auch hier gibt es meistens nicht den einen goldenen Weg, der auf jeden Fall glücklich macht.
 
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Gibt immer Leute die partout nicht gebraucht kaufen wollen, ansonsten ist oft die erste Frage "was fehlt dir"? Oder dem Wunsch nach "Zukunftsfähigkeit" und daraus resultierender völlig übertriebener Hardware wird eigentlich immer entgegnet, man solle für das hier und jetzt kaufen. Selbst Leuten. die mit 4000€ Budget ankommen, wird die 2500€ config nahegelegt. Und über die typischen überteuerten Halo-Produkte aus den News wird sich eigentlich immer lustig gemacht.

Kann die Kritik nicht nachvollziehen. Gut, 8GB Karten kommen hier unverhältnismäßig schlecht weg, aber ansonsten sind die Vorschläge hier allergrößtenteils maßvoll.
 
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fixedwater schrieb:
bei völlig unklarem Fehlerbild. War da der Fall
Seh ich anders. Beim Rest stimme ich dir zu.

Der TE hat grandios deutlich gemacht, dass via Null-Methode alles weitere ausgeschlossen wurde und der Weg ins BIOS im Zusammenhang mit der Zeit zum letzten Start bestand. Liegt also nicht an der Festplatte, am Windows XP, RAM und vermutlich nicht GPU und CPU. Netzteil und Mainboard sind bei dem Alter nunmal Erfahrungsgemäß die möglichsten Ursachen.

da haben Leute auch gerne mal falsche Vorstellungen nach dem Motto "es gibt jetzt hier genau den einen Tipp, der alles rettet und schon ist das Problem gelöst"
Wie oben geschrieben, trifft das auch auf die vorgeschlagene VM Lösung zu und eine Garantie gibt es nie.

Dafür versuchen wir alle zu helfen und können stolz auf uns sein.
Vielleicht aber einfach mit weniger "dealing in absolutes".
 
Diese Allaussage möchte ich entkräften. Dafür genügt mir "heute".


Thread 1: Nutzer spricht nebenbei von einem künftigen System für 2000€ und möchte zusätzlich wissen, ob er eine Grafikkarte für 400 oder 500€ kaufen soll.

Antwort:
Der Vorschlag einer 150€ gebrauchten Karte sowie die kostensensible Umrüstung inklusive seines DDR4 Rams; respektive den Wandel von 64GB DDR4 auf DDR5.

Klick

//

Thread 2: Nutzer fragt, ob er eine fertige Kiste für 3000€ kaufen soll. Ihm wird eine Alternative mit hochwertigeren, kompatiblen Teilen und mehr Service und besserer Abstimmung für unter 2500€ empfohlen.

Klick

//

Thread 3: Nutzer fragt, ob er ein antikes be quiet! p7 behalten soll.

Antwort: Es testen, oder bspw. eines für 45€ inklusive Porto zu wählen.

Klick

//

Es gehören immer 2 zu einem Tango und ich finde diese Vorwürfe unter den Rahmenbedingungen Inflation, Speicher-Krise, verkürzter Aufmerksamkeitsspanne, phlegmatischem Feedback und geplanter Obsoleszenz keineswegs glücklich.
 
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