Ich finde solche Quervergleiche immer schwierig. Zum einen heißt es nicht, dass ein Unternehmen wirklich den Weg eines anderen gehen kann, zum anderen ist die Frage, was überhaupt überleben heißt. AMD hat z.B. heute keine eigene Fertigung mehr, sondern lässt nur noch fremd fertigen. Wird Intel diesen Weg dann auch gehen um zu überleben?Dito schrieb:AMD galt auch oft als "tot". Intel wird es auch überleben. Man darf eines nicht vergessen: Noch führen sie in der Gesamtabrechnung.
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News Entlassungswelle rollt an: An Intels Standorten werden bis zu 20 Prozent entlassen
Zum Glück. Die hätten sie mit ihren damaligen Mitteln nie Konkurrenzfähig bekommen können.stefan92x schrieb:AMD hat z.B. heute keine eigene Fertigung mehr
Ich denke Intel wird diesen Weg gehen (müssen).stefan92x schrieb:Wird Intel diesen Weg dann auch gehen um zu überleben?
Vor allem weil man viele Beispiele weg lässt wo es eben nicht geklappt hat.stefan92x schrieb:Ich finde solche Quervergleiche immer schwierig.
Das ist einfach: Neinstefan92x schrieb:Zum einen heißt es nicht, dass ein Unternehmen wirklich den Weg eines anderen gehen kann
Jedes Unternehmen muss einen eigenen Weg finden.
Auch das ist einfachstefan92x schrieb:, zum anderen ist die Frage, was überhaupt überleben heißt.
Für ein Unternehmen der Größe von Intel bedeutet es eigenständig zu bleiben.
AMD bezieht heute kaum noch Chips von GF, d. h., die Trennung ist abgeschlossen.stefan92x schrieb:AMD hat z.B. heute keine eigene Fertigung mehr, sondern lässt nur noch fremd fertigen.
Aber damit das geklappt hat, musste Mubadala viele Milliarden rein pumpen.
Die Frage ist eher kann Intel sich von der Fertigung trennen?stefan92x schrieb:Wird Intel diesen Weg dann auch gehen um zu überleben?
Es ist momentan nicht absehbar wie Intel Foundry überleben soll wenn Intel Produkt alle Produkte bei TSMC fertigen lässt.
Verkaufen der Fertigung wird aber auch schwierig.
AMD musste früher zusichern, das sie 15 Jahre lang ihre Wafer bei Globalfoundries kaufen werden, sonst hätte die Fertigung keiner gekauft.
Aber genau das will Intel nicht. Wenn die eigene Fertigung nicht läuft will man größtenteils zu TSMC wechseln.
So möchte doch keiner die Fabriken kaufen, Intel haut ab und Fremdfertigung ist noch nicht möglich.
Da müsste Intel eher Milliarden an die "Käufer" zahlen.
AMD musste früher zusichern, das sie 15 Jahre lang ihre Wafer bei Globalfoundries kaufen werden, sonst hätte die Fertigung keiner gekauft.
Aber genau das will Intel nicht. Wenn die eigene Fertigung nicht läuft will man größtenteils zu TSMC wechseln.
So möchte doch keiner die Fabriken kaufen, Intel haut ab und Fremdfertigung ist noch nicht möglich.
Da müsste Intel eher Milliarden an die "Käufer" zahlen.
Erzherzog
Lt. Commander
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solch große Konzerne lassen sich eben schwer lenken, Fehlentscheidungen vom Top-Management wirken sich meist erst Jahre später auf die Belegschaft aus, wie bei einem Containerschiff, dass eben langsam reagiert.
Meiner Meinung nach ist schon der erste grobe Fehler überhaupt so viel Personal aufgebaut zu haben, das man eben mal bis zu 30% in einer Abteilung entlassen kann. Sollte man wirklich zu viel Arbeit haben, müsste man dann nämlich wieder Personal einstellen. Wirklich kritische Bereiche werden kaum Personal verlieren.
Ergo ist wohl die derzeitige Lage so das man auf dieses Personal verzichten kann. Das fällt aber immer erst auf, wenn die Zahlen schlecht sind und vor langer Zeit die falsche Richtung eingeschlagen wurde. Über Produktivität brauchen wir uns nicht zu unterhalten, das ist bei solchen Konzernen eh schwierig, wie kann man Marketing, vs Produktion, etc.. denn bitte gegenrechnen. Letztlich ist das wieder mal eine reine Zahlenspielerei, damit die Kohle stimmt. Ist halt ein Aktienunternehmen.
Meiner Meinung nach ist schon der erste grobe Fehler überhaupt so viel Personal aufgebaut zu haben, das man eben mal bis zu 30% in einer Abteilung entlassen kann. Sollte man wirklich zu viel Arbeit haben, müsste man dann nämlich wieder Personal einstellen. Wirklich kritische Bereiche werden kaum Personal verlieren.
Ergo ist wohl die derzeitige Lage so das man auf dieses Personal verzichten kann. Das fällt aber immer erst auf, wenn die Zahlen schlecht sind und vor langer Zeit die falsche Richtung eingeschlagen wurde. Über Produktivität brauchen wir uns nicht zu unterhalten, das ist bei solchen Konzernen eh schwierig, wie kann man Marketing, vs Produktion, etc.. denn bitte gegenrechnen. Letztlich ist das wieder mal eine reine Zahlenspielerei, damit die Kohle stimmt. Ist halt ein Aktienunternehmen.
Das Problem bei so großen Konzernen ist einfach die schiere Größe und Unfähigkeit sich noch flexibel bewegen zu können. Die Entlassungswelle fräst sich per Quote durch die Abteilungen. Da werden Ingenieure entlassen die man besser nicht entlassen hätte, aber per Logik und Sinn geht es in den Größenordnungen nicht mehr. Von oben werden die Quoten und Schneidungen beschlossen und diese sind so durchzuführen. Das hat natürlich auf die Arbeit in manchen Teams und Abeilungen schlimme Auswirkungen, die wird man aber dann auch wieder erst später sehen. Hauptsache man hat kurzfristig Personal / Kosten eingespart. Dass kann gut gehen langfristig, muss es aber nicht.
Quelle: Intel Ingenieure die sich in social media wundern / Luft machen, dass sie entlassen wurden obwohl sie an aktuellen Projekten arbeiten.
Quelle: Intel Ingenieure die sich in social media wundern / Luft machen, dass sie entlassen wurden obwohl sie an aktuellen Projekten arbeiten.
Die 15 Jahre waren am Anfang nicht vereinbart. Sie haben sich ergeben.Winder schrieb:Verkaufen der Fertigung wird aber auch schwierig.
AMD musste früher zusichern, das sie 15 Jahre lang ihre Wafer bei Globalfoundries kaufen werden, sonst hätte die Fertigung keiner gekauft.
Der Punkt ist, die Idee bei diesem Deal war, dass externe Kunden das Volumen bringen, das notwendig ist um die Fabs wettbewerbsfähig zu halten.
Es hat Jahre gedauert bis in den ehemaligen AMD Fabs Fremdaufträge abgearbeitet werden konnten. Kurzum die Idee des Deals ist gescheitert.
Ohne viele Milliarden von Mubadala wäre GF untergegangen.
Auf der anderen Seite hat AMD mehr als Strafzahlungen an GF bezahlt als AMD ursprünglich erhalten hat. Die nicht erfüllter Abnahme Verpflichtungen wurden auch durch nicht wettbewerbsfähige Prozesse von GF verursacht.
So viel kann Intel gar nicht zahlen damit ein möglicher Käufer auf ein Wafer Supply Agreement verzichtet.Winder schrieb:Aber genau das will Intel nicht. Wenn die eigene Fertigung nicht läuft will man größtenteils zu TSMC wechseln.
So möchte doch keiner die Fabriken kaufen, Intel haut ab und Fremdfertigung ist noch nicht möglich.
Da müsste Intel eher Milliarden an die "Käufer" zahlen.
DonDonat
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Personal ist in Management Köpfen halt ersetzlich und die Kosten eine einfache Variable die man für die extrem kurzfristige Quartals-Optimierung nutzen kann. Dass Szenario hier "kann gut gehen" ist dabei sicher auch immer eine Frage der Betrachtung: lässt sich der ehemals größte Chip-Produzent der Welt durch sowas vielleicht eher stabilisieren? Dann kann die Einsparung trotz der Langzeit-Probleme durchaus berechtig gewesen sein... Nur wie wahrscheinlich ein solches Szenario ist, dass sei mal dahingestellt.Javeran schrieb:Hauptsache man hat kurzfristig Personal / Kosten eingespart. Dass kann gut gehen langfristig, muss es aber nicht.
Ich würde behaupten kurzfristige Einschnitte haben schon mittelfristig selten positive Auswirkungen... Was aber dank generellem Wirtschaftswachstum in vielen Bereichen schon schwer nachzuvollziehen ist.
Am Ende ist es immer schade, wenn "Too big to fail" dann doch "failed" und weder Aktionäre die in den "fetten Jahren" den Gewinn abgeschöpft haben, noch die Manager die ebenfalls ordentlich eingetütet haben irgendwie Konsequenzen davon tragen... Denn beide sind es, die Intel erst in diese Lage gebracht haben und keiner der Ingenieure oder Marketing-Leute kann etwas für die Entscheidung des Geld-Adels. Aber gut, solang wir keine Gesetze bekommen die tatsächlich die Verantwortung mal regeln und Firmen nicht zu ner großen Cash-Cow machen, dürfte sich hier nichts viel ändern...
Benjamin.Rolf
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Nur wenn die übrigen Einflussfaktoren weniger beeinträchtigt werden als die Kostenreduktion als Vorteil verschafft, wie etwa geringerer Output, verlangsamte Entwicklung, geringere Qualität etc.Simonte schrieb:Weniger Personalkosten == Mehr Gewinnmarge.
Ist doch logisch
Und das ohne BWL-Studium
Laut golem.de
"Intel entlässt jetzt hauptsächlich Chipentwickler"
https://www.golem.de/news/oregon-intel-feuert-jetzt-hauptsaechlich-chipentwickler-2507-198097.html
Hmmm...... das ist eher kein so gutes Zeichen.
"Intel entlässt jetzt hauptsächlich Chipentwickler"
https://www.golem.de/news/oregon-intel-feuert-jetzt-hauptsaechlich-chipentwickler-2507-198097.html
Hmmm...... das ist eher kein so gutes Zeichen.
Jetzt frage ich mich nur noch, an welchen Chips die gearbeitet haben. Wenn Intel die Produktpalette zusammenstreicht, macht es Sinn die zu entlassen. Aber wenn das jetzt wirklich CPU-Entwickler z.B. sind, dann würde ich mir wirklich Sorgen machen.Uzer1510 schrieb:"Intel entlässt jetzt hauptsächlich Chipentwickler"
@stefan92x Lies einfach Mal den Artikel von Golem.
Da ist nicht die Rede von Chipentwickler es sind Leute in den Fabs. Da in Oregon die Prozessentwicklung von Intel stattfindet sind das auch Prozessentwickler. Da Intel seit 30 Jahren "Copy Exacly" praktiziert sind und in Oregon die Prozesse produktionsreif gemacht werden, sind das auch Leute die 18A produktionsreif machen.
Aber davon abgesehen, wenn Lip Bu Tan sagt, dass Intel im Vergleich zu den Wettbewerbern viel zu viele Leute in den Projekten einsetzt, wird es auch Leute in allen Bereichen der Chipentwicklung betreffen. In allen Projekten. Dass dies und die Unruhe die entsteht nicht hilft die Projekte im Zeitplan zu halten ist ebenso klar.
Ob Intel Projekte komplett einstellt wird man sehen. Am 24. Juli präsentiert Intel die zahlen für Q2 2025 und Lip Bu Tan wird im Call zu all dem Stellung nehmen müssen.
Da ist nicht die Rede von Chipentwickler es sind Leute in den Fabs. Da in Oregon die Prozessentwicklung von Intel stattfindet sind das auch Prozessentwickler. Da Intel seit 30 Jahren "Copy Exacly" praktiziert sind und in Oregon die Prozesse produktionsreif gemacht werden, sind das auch Leute die 18A produktionsreif machen.
Aber davon abgesehen, wenn Lip Bu Tan sagt, dass Intel im Vergleich zu den Wettbewerbern viel zu viele Leute in den Projekten einsetzt, wird es auch Leute in allen Bereichen der Chipentwicklung betreffen. In allen Projekten. Dass dies und die Unruhe die entsteht nicht hilft die Projekte im Zeitplan zu halten ist ebenso klar.
Ob Intel Projekte komplett einstellt wird man sehen. Am 24. Juli präsentiert Intel die zahlen für Q2 2025 und Lip Bu Tan wird im Call zu all dem Stellung nehmen müssen.
Hmmm aber gibt es da überall auch Fertigung? Das hat ja nichts mehr mit der Oregon Fab selber zu tun.
Das geht wohl jetzt immer mehr über die Oregan Fab selber hinaus.
aus Golem wo die Chip Entwickler entlassen werden
Wie die Tageszeitung The Oregonian unter Berufung auf Mitteilungen des angeschlagenen Chipkonzerns an die Regierung berichtet, wird bis zu 2.392 Beschäftigten in Oregon gekündigt und rund 4.000 in den weiteren US-amerikanischen Niederlassungen, darunter in Arizona, Kalifornien und Texas.
Das geht wohl jetzt immer mehr über die Oregan Fab selber hinaus.
aus Golem wo die Chip Entwickler entlassen werden
Wie die Tageszeitung The Oregonian unter Berufung auf Mitteilungen des angeschlagenen Chipkonzerns an die Regierung berichtet, wird bis zu 2.392 Beschäftigten in Oregon gekündigt und rund 4.000 in den weiteren US-amerikanischen Niederlassungen, darunter in Arizona, Kalifornien und Texas.
Die Liste die Golem im Artikel hat bezieht sich ausschließlich auf Oregon und nennt Leute in den Fabs.Uzer1510 schrieb:Hmmm aber gibt es da überall auch Fertigung? Das hat ja nichts mehr mit der Oregon Fab selber zu tun.
Wie die Tageszeitung The Oregonian unter Berufung auf Mitteilungen des angeschlagenen Chipkonzerns an die Regierung berichtet, wird bis zu 2.392 Beschäftigten in Oregon gekündigt und rund 4.000 in den weiteren US-amerikanischen Niederlassungen, darunter in Arizona, Kalifornien und Texas.
Also passen bei Golem Übertschrift und Text nicht zusammen.
Und es ist offensichtlich, dass es auch Chipentwickler betreffen wird, da Lip Bu Tan sagt dass bei Intel in den Projekten im Vergleich zu den Wettbewerbern viel zu viele Leute arbeiten.
Und wenn Lip Bu Tan eine oder zwei Managementebenen streicht kommt man nicht auf die zahlen die zirkulieren
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Artikel-Update: Die Entlassungen bei Intel gehen auch in der neuen Juliwoche weiter. Aktuelle WARN-Meldungen bei den Behörden (Worker Adjustment and Retraining Notification) zeigen, dass ebenso 1.320 Stellen in Kalifornien betroffen sind, über 570 davon im Robert Noyce Building, Intels Hauptquartier.
Auch in den Fabriken und Einrichtungen in Arizona müssen viel mehr Leute gehen als bisher gemeldet. Aktuell ist gemäß lokalen Medien von rund 700 Angestellten die Rede.
In Summe dürften bis dato mindestens 6.000 Angestellte von Intel entlassen worden sein, Tendenz weiter steigend.
Auch in den Fabriken und Einrichtungen in Arizona müssen viel mehr Leute gehen als bisher gemeldet. Aktuell ist gemäß lokalen Medien von rund 700 Angestellten die Rede.
In Summe dürften bis dato mindestens 6.000 Angestellte von Intel entlassen worden sein, Tendenz weiter steigend.
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Welcher Gedanke führt dich zu dieser völlig abstrusen Forderung?
Land_Kind
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Weil...?oldBeat schrieb:Direkt den ganzen Laden dicht machen![]()
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