News Entlassungswelle rollt an: An Intels Standorten werden bis zu 20 Prozent entlassen

Bei Intel sind es schrumpfende Marktanteile = schrumpfender Absatz = schrumpfende Produktion = schrumpfende Anzahl der Mitarbeiter. Wer sich darüber wundert, sollte ein wenig länger über die Zusammenhänge nachdenken.

Ob diese Mitarbeiter bei AMD unterkommen können, ist eine andere Frage. Sehr wahrscheinlich ist das nicht.

Denn Trumps Handelskrieg mit China sollte diese Auswirkungen weiter beschleunigen. So langsam aber sicher macht sich auch das Fehlen der seltenen Erden (Metalle) bemerkbar. Und besser wird das bestimmt nicht.

Ob Trump das nicht so einkalkuliert hat, ist zudem fraglich. Der Mann redet ganz anders, als dass er handelt. Seine Wähler bekommen stets warme Worte und Absichtserklärungen von ihm, handeln tut er aber ganz bestimmt nicht im Sinne und zum Wohle dieser seiner treuen Wählerschaft. Die Auswirkungen dieser seiner Politik bekommt dann ganz einfach die Vorgänger-Regierung Biden in die Schuhe geschoben.

Wie heißt es doch so schön: "Nur die aller dümmsten Kälber wählen ihre Schlächter selber."
 
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@SuperHeinz
Intel schrumpft und lagert so immer mehr Fertigung aus.
Macht auch teils Sinn, wie einfache Clients und kostengünstige Mainstream APUs.

Anno 2030 hat eine performante CPU / APU vielleicht 50 mm2 CPU, in 1nm,
30 mm2 L3 Cache in 2nm und
150 mm2 I/O, iGPU, Low Power Cores und AI in 3nm.
Da reicht Intel 3, den Rest kauft man zu.
 
Unglaublich wie schnell man ein Unternehmen herunterwirtschaften kann.
 
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Gefeuert? Muss diese Ghetto Sprache nun auch auf CB erscheinen?
 
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TigerNationDE schrieb:
Bin echt gespaqnnt ob Intel nochmal die Kurve kriegt, oder ob man nun so weiter vor sich hin dümpelt und nach und nach einstellt und abverkauft. Schon krass wie schnell das manchmal gehen kann bei so großen Unternehmen. 2020 hätte jeder mit dem Kopf geschüttelt, wenn man gesagt hätte Intel wird in den nächsten 5 Jahren richtig ins schwanken geraten.
In 5 Jahren wird das wieder ganz anders aussehen. Dann wird Intel wieder blendend dastehen und AMD wahrscheinlich kurz vor dem bankrott.
Ist immer der gleiche Zyklus.
 
Interessieren würde mich mal; ist es überhaupt rechtens Personal ohne weiteres zu entlassen? Es geht hier immer noch um Optimierung, nicht insolvenzabwendung - ich nehme an, dass die meisten keine Leiharbeiter sind und unbefristete Verträge haben. Solche Arbeitnehmer sind doch, wenn die keine Mist bauen fast unkündbar (Ausnahme: unternehmen in Schwierigkeit )
 
@Entrovis: In den USA herrscht das Prinzip "Hire and fire". Ja, es ist zulässig, so mit seinem Personal umzugehen.
 
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Intel muss eben etwas mit Wirkung nach außen tun, bevor man Ende des Monats wieder schlechte Zahlen verkündet.
 
Alphanerd schrieb:
Du immer mit diesem SC 🤔
Der einzige User den ich, trotz unterschiedlicher Account-Namen, über zumindest zwei vOnline-Foren identifizieren kann. Und das nur wegen dem einen Thema :D
Ergänzung ()

Nadja... schrieb:
Gerade jetzt in der Umstrukturierung wäre die Umstellung auf eine Eigenfertigung alles andere als klug.
Die Anfangsinvestitionen sind gigantisch und die Fixkosten sehr hoch.
Aber Intel hat das Geld schon ausgegeben, soweit ich weiß.
 
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SuperHeinz schrieb:
@Entrovis: In den USA herrscht das Prinzip "Hire and fire". Ja, es ist zulässig, so mit seinem Personal umzugehen.

Mit ICE als Rückenwind erst recht.

Hoffentlich handelt AMD richtig und profitiert weiter von der INTEL-Krise.
 
SirSilent schrieb:
In 5 Jahren wird das wieder ganz anders aussehen. Dann wird Intel wieder blendend dastehen und AMD wahrscheinlich kurz vor dem bankrott.
Ist immer der gleiche Zyklus.
Wie alt bist du ? 10? Bei deiner Accounterstellungsangabe verwunderlich dieser Kommentar. Was für ein Zyklus? Wann war AMD vor dem Ryzen denn so groß wie bisher? Ich bin seit 30 Jahren in dem Bereich tätig. Intel war nie so schwach wie jetzt. Intel war immer der Name der fiel wenn es um Computerprozessoren ging. Seit Ryzen hat sich das extrem verändert. Auch Marketingteschnisch hat AMD nun ordentlich zugelegt, was früher einfach absolut nicht der Fall war.

Selbst der dickste Intel Fanboy muss sich inzwischen eingestehen, das die fetten Jahre vorbei sind.

Die CPUs sind nicht mehr die Speerspitze und bei Grafikkarten wird man nie auch nur im Ansatz mitreden können.

Seitens Intel muss man einfach sehen das man die Enterprise Schiene zumindest halten kann, ohne dort extreme Verluste hinzunehmen.

Bin aber mal gespannt wie die neuen V-Cache Versionen von Intel werden. DAS könnte eine der entscheidenden Situationen in nächster Zeit sein.
 
Die Maßnahmen sind zuerst mal nicht auffällig, aber was mich aufhorchen ließ, ist die Ansprache des CEO. Das war faktisch ein Offenbarungseid bezüglich des größten Geschäftsfeldes (AI) der kommenden Dekade. Das was ich vor einem Jahr noch für extrem unwahrscheinlich hielt, wird m.M. nach mit hoher Sicherheit kommen, Intel sucht einen Käufer. Mann entschlackt das Unternehmen, damit dies nicht auf den Käufer zurückfällt und ggf. negative Presse bringt, welche die Übernahme belastet, außerdem wird die Kostenersparnis spätestens im kommenden Jahr durchschlagen und den CIR positiv beeinflussen was es attraktiver erscheinen lässt.

Das ist dann gleichzeitig die Antwort auf die (auch hier gestellte) Frage warum man Personalkürzungen sofort umsetzt und andere Sachen etwas mehr Zeit benötigen. Betriebswirtschaftlich ist das immer die schnellste, sichtbare und wirksamste Maßnahme, die ein Unternehmen zur Kostersparnis auffahren kann.

Ich verwette meinen Popo darauf, dass NVidia an erster Stelle steht und schon mit den Hufen kratzt, da sie schon seit langem ein extremes Interesse an Intel und da vor allem an der X86 Lizenz haben. Einen Kauf unter der Regierung Trump, auch im Sinne amerikanisches Unternehmen kauft amerikanisches Unternehmen, so kann ich mir vorstellen, wird durch die Schwäche Intels mit Auflagen (z.B. Weiterführung der Foundrys) durchgewunken. Eine vergleichbare Konstellation liegt ja auch bei AMD vor und somit nicht von einer monopolistischen Stellung gesprochen werden kann. Warten wir mal ab, kein CEO sagt so etwas ohne Hintergedanken, und nein Herr Lip-Bu Tan ist kein Idiot.

Die Marktkapitalisierung von Intel ist unter $100 Mrd. gefallen, das dürfte kaum mehr wie der Sachwert des Unternehmens darstellen und stellt unter den wertvollsten Unternehmen nur noch den 183 Rang dar, klarer Kandidat für eine Übernahme, auch wenn dies mit Nichten den Preis darstellt, die ein Interessent zahlen müsste ;-)

Ich bin mir sicher "die Braut wird gerade geschmückt".

ym2c
 
Wilfriede schrieb:
Unglaublich wie schnell man ein Unternehmen herunterwirtschaften kann.
Betriebswirtschaftler plus wenige kompetente CEOs schaffen es.
TSMC hat Vorsprung geschafft, weil kleine Schritte gewählt wurden, was aber etwas mehr gekostet hat. Bei Intel war da der Rotstift, also ein Verfahren, was kräftig Rendite zu bringen hat.
 
alkaAdeluxx schrieb:
AMD stand vor ca 10 Jahren vor dem gleichen Problem.
Das denke ich zwar auch (noch) allerdings ist die Ausgangslage eine andere.
AMD war damals - trotz der miesen Zahlen - ein an der Börse quasi sicheres investment, da Intel AMD brauchte. Die durften nicht pleite gehen, da ein x86 Monopol ein riesen Problem für Intel gewesen wäre.
Heute bin ich mir da nicht mehr so sicher, da die x86 Architektur insgesamt an Relevanz verliert.
 
Ich bin da skeptisch ob das wirklich klug ist.
Bei mir in der Firma gabs in den letzte 10 Jahren 2 größere Entlassungsrunden und soweit ich das subjektiv als AN einschätzen kann haben die die Lage in Summe jeweils eher verschlechtert als verbessert.
10% weniger Kunden/Umsatz heißt eben nicht, dass die Arbeit um 10% weniger wird und man mit 10% weniger Personal auskommt.
 
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alkaAdeluxx schrieb:
Das wird schon, AMD stand vor ca 10 Jahren vor dem gleichen Problem.
Andere Unternehmen standen auch schon mal da, und haben es nicht geschafft.
 
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Intel ist „too big to fail“, weil zu viele Legacy‑Systeme — vor allem in der US‑Regierung und im Militär — weiterhin auf Intel‑Hardware angewiesen sind. Redundanz und Zuverlässigkeit sind hier entscheidend, da diese Systeme unbedingt weiterlaufen müssen (System relevant).
Viele Abteilungen, militärische Einrichtungen und Waffensysteme sind nicht für offene Architekturen oder einfache Upgrades ausgelegt, sondern basieren teilweise noch auf uralten Technologien aus den 1990er bzw. frühen 2000er Jahren.
 
Blutschlumpf schrieb:
10% weniger Kunden/Umsatz heißt eben nicht, dass die Arbeit um 10% weniger wird und man mit 10% weniger Personal auskommt.

Na klar ..
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Bullshit Bingo halt :D
 
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